Schottland sagt No

Über das schottische Unabhängigkeitsreferendum und im Speziellen über die möglichen Auswirkungen einer Unabhängigkeit auf Whisky im Allgemeinen haben wir in den letzten Tagen vermehrt berichtet. Um dieses Thema abzuschließen: Die Mehrheit der Wählerinnen und Wähler haben sich gestern für einen Verbleib Schottlands im Vereinigten Königreich entschieden. Spiegel online präsentiert heute morgen schon einen kurzen Artikel dazu.

scot

PR: 2.000 Besucher feiern Eröffnung von „The Lübbehusen Malt Distillery“

Von der „The Lübbehusen Malt Distillery“ haben wir eine Presseaussendung zu ihrer Eröffnung bekommen, die wir gerne mit unseren Lesern auszugsweise teilen möchten:

Rund 2.000 Gäste haben am vergangenen Sonntag den offiziellen Start von „The Lübbehusen Malt Distillery“ gefeiert. Zur Eröffnungsfeier der neuen Whisky-Destillerie in Emstek bei Cloppenburg hatte Inhaber Jens Lübbehusen eingeladen. „Mit so viel Zuspruch habe ich bei Weitem nicht gerechnet“, freute sich der Whisky-Brenner aus Vechta. Neben exklusiven Führungen durch die neue Destilliere mit anschließender Whisky-Verkostung und Fass-Workshops von ausgebildeten Küfern ließen sich die Gäste von einem umfangreichen Rahmenprogramm mit Live-Musik von der Berliner Folk-Band „Cobblestones“ begeistern.

„Unser Whisky wird fruchtig-elegant schmecken. Und er wird eine rauchig-frische Brise haben. Sein Aroma wird zur Landschaft passen, die uns hier umgibt“, beschrieb Jens Lübbehusen den Charakter seines Whiskys, der mit modernster Technik in Emstek gebrannt und dort mindestens drei Jahre reifen wird. „Ein echtes norddeutsches Original eben“, nannte Lübbehusen seinen neuen Single Malt Whisky.

Landtagsabgeordneter Dr. Stephan Siemer, Whisky-Brenner Jens Lübbehusen mit Partnerin Sandra Nacke, Landrat Hans Eveslage, Uwe Haring, Geschäftsführer des Zweckverbands ecopark, und Emsteks Bürgermeister Michael Fischer (v. r.) eröffnen gemeinsam The Lübbehusen Malt Distillery.
Landtagsabgeordneter Dr. Stephan Siemer, Whisky-Brenner Jens Lübbehusen mit Partnerin Sandra Nacke, Landrat Hans Eveslage, Uwe Haring, Geschäftsführer des Zweckverbands ecopark, und Emsteks Bürgermeister Michael Fischer (v. r.) eröffnen gemeinsam The Lübbehusen Malt Distillery.

Zur Eröffnungsfeier waren auch zahlreiche Ehrengäste gekommen, die mit Whisky-Brenner Lübbehusen gemeinsam das erste Holzfass befüllten: Emsteks Bürgermeister Michael Fischer und der niedersächsische Landtagsabgeordnete Dr. Stephan Siemer dankten dem Unternehmer auch für die Bereicherung der Region um eine neue Besucherattraktion.

„Solange unser Whisky reift und deswegen noch nicht verkostet werden kann, müssen unsere Gäste aber nicht warten“, erklärte Lübbehusen. „Wir sind eine Whisky-Erlebnis-Destillerie: Exklusive Führungen gibt es ebenso wie individuelle Whisky-Tastings, die wir in unserem extra wie ein Holzfass eingerichteten Verkostungsraum machen.“ Außerdem könnten Besucher die Whiskyherstellung auf einem Rundgang mit ausführlichen Erklärungen selbst entdecken, so der Whisky-Brenner. „In den nächsten Wochen richten wir noch einen Shop mit Whiskys aus zahlreichen Ländern und ganz besonderen Abfüllungen ein. Und die wird man auch vor dem Kauf bei uns probieren können“, sagte Lübbehusen. Liebhaber können sogar ganze Whisky-Fässer kaufen, zum Beispiel mit 10, 20 oder 30 bis hin zu 225 Litern Fassungsvermögen.

Wer eine spezielle Whisky-Veranstaltung buchen oder die Brennerei besuchen möchte, sollte zunächst noch einen Termin per E-Mail an reservierung@destill.de vereinbaren. „Wir werden aber in Kürze mit unserem regulären Besucherprogramm und festen Öffnungszeiten starten“, kündigte Lübbehusen an.

„The Lübbehusen Malt Distillery“ produziert exklusiven Single Malt Whisky in Emstek bei Cloppenburg. Die Destillerie im ecopark-Gewerbegebiet versteht sich als moderne Manufaktur für handgemachten und unverfälschten norddeutschen Whisky. Gebrannt aus schottischem Rauchmalz in einer der größten Whisky-Kupferbrennblasen Deutschlands lagert das Destillat mindestens drei Jahre lang in neuen Fässern aus amerikanischer Weißeiche. Daraus entsteht ein elegant-fruchtiger Whisky mit einem Hauch von Rauch und Wind. Ein norddeutsches Original.

Fotos: Claudius Holzmann für The Lübbehusen Malt Distillery

Landtagsabgeordneter Dr. Stephan Siemer, Whisky-Brenner Jens Lübbehusen, Landrat Hans Eveslage und Emsteks Bürgermeister Michael Fischer (v. r.) bei der Abfüllung des ersten Fasses von The Lübbehusen Malt Distillery.
Landtagsabgeordneter Dr. Stephan Siemer, Whisky-Brenner Jens Lübbehusen, Landrat Hans Eveslage und Emsteks Bürgermeister Michael Fischer (v. r.) bei der Abfüllung des ersten Fasses von The Lübbehusen Malt Distillery.
Tasting-Raum für Verkostungen bei The Lübbehusen Malt Distillery
Tasting-Raum für Verkostungen bei The Lübbehusen Malt Distillery

PR: Symphony in Blue – Eine spektakuläre Inszenierung für die Sinne von Johnnie Walker Blue Label

Eine Pressemitteilung zum Event von Johnnie Walker Blue Label, der gestern in London stattgefunden hat (wir haben schon einmal im Vorfeld berichtet), hat uns heute erreicht. Wir bringen sie wie üblich in Auszügen:

Am Anfang stand ein Versprechen: Es sollte eine unvergessliche Reise ins Reich der Sinne werden. Das weltweit erste Gesamterlebnis aus Theater, Kulinarik, Musik und Kunst begeisterte das Publikum am Abend des 17. September auf ganzer Linie und konnte damit sein Versprechen einlösen. Keine Geringeren als Done+Dusted, die schon mit der Inszenierung der Eröffnungsveranstaltung der Olympischen Spiele 2014 in London die Massen begeisterten, und Bompas & Parr, Food-Architekten, die unter anderem mit dem San Francisco Museum of Modern Art gearbeitet haben, sorgten für einen perfekten Auftritt und ausgelassene Stimmung.

Neben Jude Law, der seinen jüngsten Auftritt im Johnnie Walker Blue Label Kurzfilm „The Gentleman‘s Wager“ hatte und die Gäste des Abends herzlich Willkommen hieß, war auch Schauspieler Daniel Brühl auf der Veranstaltung in London zu Gast. Frisch vom Drehort seines aktuellen Filmprojektes mit Sienna Miller und Bradley Cooper auf der Veranstaltung eingetroffen, genoss er den Event in vollen Zügen und wagte sich sogar hinter die Bar, um sein Talent als Gastronom unter Beweis zu stellen. Auch sein Freund und Geschäftspartner Atilano Gonzalez, mit dem er seit 2011 die Bar Raval in Berlin betreibt, war dabei und zeigte sich tief beeindruckt von der außergewöhnlichen Inszenierung des Abends. Die weltweit erste Wetterinstallation, die eine erlebbare Johnnie Walker Blue Label Atmosphäre kreierte, die exzellenten Whiskys, die provokanten Food-Kreationen von Bompas & Parr oder das spektakuläre Finale – ein Musikinstrument, das die Welt so noch nie gesehen hat – all das verfehlte seine Wirkung nicht. Die eigens von Bompas & Parr kreierte Orgel lies die Johnnie Walker Blue Label Noten (oder auch Aromen) ertönen und projizierte zeitgleich eindrucksvolle Bilder.

Klicken Sie die Bilder in unserer Galerie an, um sie zu vergrößern…

[justified_image_grid preset=3 caption=off ng_gallery=11]

FAZ: Deutsche hamstern Whisky

Ein Artikel in der FAZ berichtet von einem interessanten Phänomen: die Deutschen hamstern vor dem schottischen Unabhängigkeitsreferendum Whisky – und beruft sich dabei auf den größten deutschen Whiskyhändler, Horst Lüning. Er sagt, dass die Einkäufe momentan so hoch sind wie nie, und dass die Leute anscheinend durch eine schottische Unabhängigkeit höhere Whiskypreise befürchten. Einkäufe in der Höhe von 10.000 Euro von Privatleuten seien momentan keine Seltenheit.

Lüning selbst teilt die Befürchtungen über höhere Whiskypreise nicht, so wie übrigens auch andere große und wichtige Importeure schottischen Whiskys (zum Beispiel Dr. Mario Prinz für Österreich oder in Deutschland Andrea Caminneci) in den Wortmeldungen auf unserer Facebookseite wenig Besorfnis über mögliche Preissteigerungen erkennen lassen. Hier Lüning im O-Ton:

„Einfuhrzölle hätten nur minimale Auswirkungen auf die Endkundenpreise“, erwartet er. Hochwertiger schottischer Whisky kostet zwar häufig 40 Euro und mehr je Flasche, aber der Großteil des Preises erklärt sich durch Vertriebs- und Marketingkosten. Selbst bei hochwertigem Single-Malt-Scotch liege der für den Zoll relevante Exportwert nur bei etwa 3 Euro je Liter, sagt Lüning. „Wenn darauf Zoll bezahlt werden müsste, wären das Peanuts.“

Die Site Alkoblog hat heute übrigens eine Zusammenfassung der Argumente pro und kontra Preisssteigerung bei Whisky gepostet – ohne sich auf ein Ja oder Nein festzulegen. Wie es nun wirklich kommt, wird die Zukunft weisen…

Near_Tulloch_Station,_Highlands

Die Frau, die Whisky nach Japan brachte: Rita Cowan Taketsuru

Dass die Japaner so whiskyverrückt sind, ist mit ein Verdienst einer besonderen Frau, die der Liebe wegen nach Japan ging und dort gemeinsam mit ihrem japanischen Mann Masataka Taketsuru (über ihn haben wir bereits hier geschrieben) den Grundstein für die japanische Whiskyindustrie legte: Rita Cowan Taketsuru.  Nippon Times hat nun einen schönen und stimmungsvollen Artikel über sie gebracht, der auch auf ihre Familiengeschichte eingeht. Lesenswert, finden wir.

Der Gründer von Nikka Whisky, Masataka Taketsuru und seine Frau, Rita. Bild Nikka Whisky/Asahi Brauerei
Der Gründer von Nikka Whisky, Masataka Taketsuru und seine Frau, Rita. Bild Nikka Whisky/Asahi Brauerei

Serge verkostet: Old Pulteney, Old Fettercairn

Nach der 10.000sten Verkostungsnotiz gönnt sich Serge Valentin keine Pause und stürzt sich gleich wieder ins Abenteuer der Whisky-Tastings. Heute hat er zwei alte Highlander im Glas, den 35jährigen Old Pulteney und einen im Jahr 2009 erschienenen Fettercairn, der 34 Jahre auf dem Fassbuckel hat. Nicht immer bedeutet alt auch gut, manchmal sind alte Whiskys auch einfach überlagert. In diesen beiden Fällen kann davon aber keine Rede sein – beide erhaten ausgezeichnete Wertungen:

  • Old Pulteney 35 yo (42.5%, OB, 2014): 90 Punkte
  • Old Fettercairn 34 yo 1975/2009 (57.2%, Whisky-Fässle, Bourbon hogshead): 91 Punkte
Fettercairn Destillerie - zur Bacardi-Gruppe gehörig, Foto von Stanley Howe, CC-Lizenz
Fettercairn Destillerie – zur Bacardi-Gruppe gehörig, Foto von Stanley Howe, CC-Lizenz

 

Pulteney Destillerie, Foto von K. Schwebke, CC-Lizenz
Pulteney Destillerie, Foto von K. Schwebke, CC-Lizenz

Gratulation! Tullamore Dew Distillery heute eröffnet

0

Nach 35 Millionen Euro Investitionen ist es heute endlich soweit: Die neue Tullamore Dew Distillery wird heute offiziell eröffnet. In Clonminch, in den Randgebieten von Tullamore, ist sie die erste irische Destillerie, die auf offenem Land seit 100 Jahren neu erbaut wurde – und damit auch ein Zeichen des gewachsenen Interesses an irischem Whiskey. Sie wird jährlich 1.5 Millionen Cases Tullamore Dew produzieren können.

Stella David, CEO von William Grant & Sons, erklärt in einem Audiointerview auf Newstalk, warum Irland vor einem Whiskeyboom steht. Einfach unserem Link folgen und anhören.

Bild: Tullamore Dew
Bild: Tullamore Dew

stern: Zehn Fakten über Schottlands Esskultur

Im Stern online von heute finden Sie einen netten Artikel über schottisches Essen und Trinken – sehr appetitanregend und unterhaltsam. Hier mal ein Auszug über Haggis:

Haggis besteht aus dem Magen eines Schafes. Dieser wird mit Herz, Leber, Lunge, Nierenfett vom Schaf, Zwiebeln und Hafermehl gefüllt. Nachweislich wurden bereits in der Antike Tiermägen oder Tierdärme mit Innereien gefüllt und von den Römern gegessen. Die Rezeptur war ursprünglich für die bäuerliche Schlachtresteverwertung gedacht.

Die Einfuhr von Haggis in die USA ist bis heute verboten, da Haggis Schafslunge enthält, dessen Verkauf schon seit 1971 verboten ist.

Guten Appetit wünschen wir! 🙂

Haggis - nichts für schwache Mägen. Foto von Jonathunder, CC-Lizenz
Haggis – nichts für schwache Mägen. Foto von Jonathunder, CC-Lizenz

Serge verkostet: Vier Ardbeg (inkl. Supernova 2014)

Quer durch die Jahrzehnte verkostet Serge Valentin heute vier Abfüllungen aus der Destillerie Ardbeg – darunter auch den neuen Ardbeg Supernova 2014, über dessen (Nicht)Distribution wohl mehr geschrieben wurde als über den Geschmack. Serge gibt ihm 90 Punkte und findet ihn, so wie wir, ganz ausgezeichnet. Er meint, dass er mit den älteren Supernova-Abfüllungen absolut mithalten kann. Hier alle Wertungen im Überblick:

  • Ardbeg 11 yo 1975 (86 US Proof, Duthie for Corti Brothers, Sacramento, +/-1986): 92 Punkte
  • Ardbeg ‘Supernova SN2014’ (55%, OB, Committee Release, 2014): 90 Punkte
  • Ardbeg 1998/2014 (58.2%, Malts of Scotland, Amazing Casks, sherry hogshead, cask #MoS 14027, 222 bottles): 92 Punkte
  • Ardbeg 20 yo 1993/2014 (57.1%, A.D. Rattray for Jurgen’s Whiskyhuis, sherry hogshead, cask #1732, 142 bottles): 93 Punkte

Ardbeg Supernova 2014

Balcones: Chip Tate wehrt sich

Ein sehr ausführlicher Artikel über den Streit bei Balcones (wir haben hier bereits darüber berichtet) findet sich heute in der Waco Tribune. Master Distiller Chip Tate, der vom neuen Management wegen angeblicher Morddrohungen vom Gelände der Balcones Distillery ausgesperrt wurde, hat seinen Anwalt gewechselt und bringt nun seine Seite zu Gehör. Laut ihm sei dies nicht ein Disput zwischen Personen, so wie es die Investoren darstellen, sondern der Versuch der Investoren, sich die Destillerie unter den Nagel zu reissen.

Die Sache ist vor Gericht, daher kompliziert aber interessant, und in der Waco Tribune sehr schön nachzulesen…

Chip Tate - Balcones Distillery (Bildrechte bei der Balcones Distillery)
Chip Tate – Balcones Distillery (Bildrechte bei der Balcones Distillery)

New York Post: Whiskypreise könnten explodieren

Die New York Post bringt heute einen Artikel über das schottische Unabhängigkeitsreferendum – und zitiert Experten, die davor warnen, dass die Preise für Whisky bei einer Abspaltung explodieren könnten. Der Grund dafür: Bei einer Trennung vom Rest des Vereinigten Königreiches würde Schottland seinen bevorzugten Handelsstatus mit der EU verlieren und erst durch die formale Unabhängigkeit 2016 wieder gewinnen. Damit würden Steuer- und Zollbevorzugungen wegfallen. Dies sagen zumindest Experten der Rabobank, die auch als ein Finanzier der großen Whiskyproduzenten gilt. Mehr dazu und zu anderen Aspekten einer möglichen Unabhängigkeit im erwähnten Artikel.

scot

Diageo Direktoren werden für „übermäßige“ Boni kritisiert

0

Einen Tag nach der Bekanntgabe der diesjährigen Special Releases und der dazu gehörigen Preise fasst The Spirit Business die Gehälter und Bonuszahlungen der Führungskräfte von Diageo anhand verschiedener Quellen zusammen. Im Vergleich zum Vorjahr mussten auch die Führungskräfte Gehaltskürzungen hinnehmen. So wurde das Grundgehalt von CEO Ivan Menezes fast halbiert, die diesjährigen £ 933.000 sind £ 900.000 weniger als 2012/13. Der hinzu kommende Bonus bringt das Einkommen dann auf 7,8 Millionen Pfund für 2013/14. Der Finanzchef Deirdre Mahlan verdient £ 3,8 Mio. und sein früherer CEO Paul Walsh, der das Unternehmen im Juni 2013 verließ und als Berater blieb, erhielt £ 6,4 Mio.. Gegenüber der Sunday Times sagt Diageo, dass man trotz aller Kritik überzeugt sei, sich mit der Höhe der Prämien im Rahmen jener bei Konkurrenzunternehmen positioniert zu haben.

Diageo-3335

PR: Neu – The Ardmore Legacy: Einstieg in die Welt torfiger Whiskys

Von Signature Malts haben wir eine Pressemitteilung zum neuen Ardmore Legacy (incl. Tasting Notes) erhalten, der ab Oktober 2014 erhältlich sein wird. Wir haben von Signature Malts zusätzlich erfahren: Bis zum Jahresende wird es ihn neben dem Ardmore Traditional Cask geben, dann wird er diese Abfüllung ersetzen. Wir bringen die Pressemitteilung zum Legacy hier auszugsweise:

Spätestens seit Mad Men und James Bond ist bekannt: Ein guter Whisky bringt Genuss und gehört zu jeder guten Hausbar einfach dazu. Whisky wird hierzulande zunehmend gerne getrunken – alleine beim abendlichen Relaxen oder gemeinsam mit Freunden. Die Aromavielfalt kennt keine Grenzen und eröffnet schnell neue interessante Geschmackserlebnisse – wie zum Beispiel den Genuss torfiger Malt Whiskys. Diese, wie der neue The Ardmore Legacy (ab Oktober 2014 für 24,99 UVP im Handel erhältlich), laden besonders Whisky-Einsteiger in die Welt rauchiger Single Malts ein.

Ardmore_Legacy_Flasche

The Ardmore Legacy – traditionell torfig, unerwartet angenehm
Die Herkunft einer Destillerie prägt den Charakter eines Whiskys, so auch bei The Ardmore Legacy. Die Destillerie in den schottischen Highlands bewahrt ihr traditionelles Herstellungsverfahren seit ihrer Gründung 1898 und trocknet ihre Gerste ausschließlich mit eigenem Highland Torf. Dies verleiht dem Whisky eine überraschend leichte Rauchnote. Dabei kombiniert er Noten von cremiger Vanille, süßem Honig und wohlschmeckenden Gewürzen. Für die Herstellung des edlen Malt Whiskys werden außerdem ausschließlich Fermentationsbehälter aus traditionellem Douglaskiefernholz verwendet. Durch die Kombination dieser Herstellungsschritte und die zusätzliche Lagerung in traditionellen Quarter Casks erhält der Whisky ein insgesamt angenehmes und herausragendes Geschmacksprofil.

Der Adler – Sinnbild von Herkunft und Schutz der Tradition
Mit dem neuen The Ardmore Legacy bringt die Destillerie nicht nur einen ganz besonderen Whisky auf den Markt, sondern stärkt auch die Verbundenheit mit ihrem treuen Wegbegleiter: dem Steinadler. Für The Ardmore ist der Adler, der seit jeher über die Destillerie wacht, sowohl Freund (1), als auch Teil der eigenen Identität. Daher hat er nun einen ganz speziellen Platz auf dem neuen Etikett der Flasche gefunden und fungiert gleichzeitig als Sinnbild der Tradition. In modernem Metallic-Kupfer schwebt der Adler fortan vor dem Hintergrund einer schwarz-weißen Highland-Landkarte und verbildlicht so die gemeinsamen Wurzeln.

(1) Um seinem geflügelten Freund in seiner gefährdeten Lage Beistand zu leisten, unterstützt die Destillerie die RSPB (Royal Society of Protection of Birds), die sich für die Erhaltung und Bewahrung dieser seltenen Vögel einsetzt. So ist Ardmore selbst inzwischen Sponsor eines gleichnamigen Steinadlers.

Torf – für die etwas andere Geschmacksnote
Er ist nicht nur Zündstoff für wärmende Torffeuer, sondern auch verantwortlich für den einzigartigen Geschmack so manches Whiskys. Die Zugabe von Torf (auch peat genannt) zum Feuer, mit dessen Hilfe die Gerste nach dem Keimen getrocknet wird, führt zu mehr oder weniger Torfgeschmack im Whisky. Torf ist ein absolutes Naturprodukt. Je nachdem, wo er entsteht und wie die Vegetation dort zusammengesetzt ist, prägt das seinen Charakter. So nimmt Torf in den Highlands Noten von Heidekraut und Honig an.

The Ardmore Legacy Tasting Notes:

Nase: Eine Kombination aus Heidekraut und Honig mit einem süßlichen Hauch von Zimt und Toffee. Sein torfiger Charakter kommt in einer sehr dezenten, äußerst angenehmen Note zum Tragen.

Gaumen: Cremige Vanille eröffnet Anklänge rauchiger Holzkohle – dies geschieht insbesondere bei Zugabe von ein paar wenigen Tropfen Wasser. Der Legacy verfügt über eine angenehme Rauchnote, die sich mit einer Balance von süßem Honig und Gewürzen kombiniert.

Nachklang: Vollmundig und sanft verbindet der Legacy den typischen trockenen, würzigen und langanhaltenden The Ardmore Nachgeschmack mit wohlschmeckenden Gewürznoten.

Ardmore_Legacy_Carton

Neu: The Glenlivet 50 yo

0

Auf der Suche nach bald erscheinenden Abfüllungen ist das US-Amerikanische Alcohol and Tobacco Tax and Trade Bureau eine gute und zuverlässige Quelle. Dort ist seit letzter Woche auch das Label eines The Glenlivet 50 yo zu finden. Er wurde schon am 17. Juni abgefüllt, auf dem Label sind 42,3 % Vol. angegeben und eine Gesamtauflage von übersichtlichen 100 Flaschen.

The Glenlivet 50 yo