Vor zwei Jahren führte die Vertriebsgesellschaft Schlumberger den japanischen Nikka Whisky in ihr Portfolio ein. Gegenüber Spirituosenjournal.de sagte Rudolf Knickenberg, Geschäftsführer und CEO, “Nikka hat unsere Erwartungen weit übertroffen. Er ist sowohl bei Händlern als auch Gastronomen sehr gefragt. Zudem erhalten wir auch positives Feedback von Endkonsumenten, die Nikka auf Whiskymessen verkosten”. Deshalb wird das Angebot an Nikka Whisky auch erweitert. Nikka Coffey Grain, Nikka Coffey Malt, Nikka Blended Whisky, Nikka Taketsuru Pure Malt und Nikka Miyagikyo 10 Years Old sind ab sofort in Deutschland erhältlich.
This is a file from the Wikimedia Commons. Author John Hawkins. at en.wikipedia Released into the public domain (by the author).
Rund um den Schliersee passiert in diesem Sommer sehr viel. Neben Slyrs (wir berichteten) hat auch Lantenhammer neue große Pläne. In diesem Sommer entsteht die ‚Lantenhammer Erlebnisdestillerie‚ in Hausham, dem Gründungsort der Brennerei. Sie beinhaltet neben einer neue Brennerei und Lager auch ein Besucherzentrum und ein Ladengeschäft. Schon Mitte Juli soll die modernste Brennerei Europas fertiggestellt sein. Smokers Planet gegenüber gab der Geschäftsführer der Lantenhammer Destillerie GmbH, Anton Stetter, nähere Informationen bekannt:
„Mit der ‚Lantenhammer Erlebnisdestillerie‘ möchten wir als Traditionsunternehmen sowohl durch unsere Destillierkunst als auch durch die fortschrittliche Bauweise neue Maßstäbe setzen. Das gesamte Lantenhammer-Team freut sich, ein neues Erfolgskapitel in seiner Heimat aufzuschlagen und Hausham ein Stück Geschichte zurückzugeben“
Die Märkische Spezialitäten-Brennerei aus Hagen (südöstlicher Teil des Ruhrgebiets) versucht bei der Vorfinanzierung ihrer Whisky-Produktion einen neuen Weg. Bei ihrer Hausbank oder anderen Förderbanken fanden sie keine Unterstützung. Ihnen ist dieses Geschäft zu exotisch und auch der Zeitraum für ihre Rendite bei einer Lagerzeit von dreieinhalb Jahren zu lang. Deshalb sucht Klaus Wurm, Inhaber der Brennerei, mit Fassanleihen nach Kapitalgebern. Auf Der Westen stellt er das Konzept vor: Bei einer Investition von 6000 Euro (das sind die Herstellungskosten für ein 175-Liter-Fass) werden nach fünf Jahren bei fünf Prozent Zinsen am Ende 7800 Euro ausgezahlt. Bisher konnte er in diesem Jahr schon für 13 Fässer Darlehensgeber finden.
Viele neue Destillerien entstehen derzeit in Schottland – unter anderem die Destillerie Ballindalloch in der Speyside. The Malt Desk hat nun die Baustelle dort besucht und neben guten Bildern auch einige interessante Informationen mitgebracht. Das Destillerieprojekt von Guy Macpherson-Grant ist nun bereits weiter fortgeschritten, die Stills zum Beispiel sind schon eingebaut. Für alle, die sich auch für Hintergrundinfos interessieren, ein sehr lesenswerter Artikel.
Manchmal erreichen die Redaktion PR-Mitteilungen, die uns zutiefst erstaunen. Eine Typologie der Bärte, incl. Pflegetipps, und dazu die passenden Whiskys aus der Signature Malt-Serie – darauf muss man erst einmal kommen. Na gut, dann werden wir jetzt also temporär auch eine Fachseite für Bart und Bartpflege. Wird aber nicht sehr häufig vorkommen, versprechen wir :-):
Kein Mann gleicht dem anderen: Jeder hat seine Besonderheiten und seine ganz spezielle Art sich der Öffentlichkeit zu präsentieren. Dabei ist der Bart – das Symbol der Männlichkeit schlechthin – seine größte Waffe, um der Welt zu zeigen, wer er ist. Premium-Whiskys wie die Signature Malts – jeder einzelne mit seinem ganz eigenen Charakter – unterstreichen die individuelle Persönlichkeit. Sei es der Dreitagebart, Henriquatre, Schnauzer oder Vollbart, zu jedem Bart passt ein Mann und zu jedem Mann passt ein Signature Malt Whisky.
Ein echter Vielseiter unter den Bärten ist der Dreitagebart. Durch kleine Änderungen an bestimmten Stellen, lässt sich ein individueller Look kreieren, der bei Außenstehenden gut ankommt und sogar im Businessalltag salonfähig geworden ist. Bei guter Pflege strahlen Männer mit Dreitagebart Stil- und Trendbewusstsein aus. Ebenfalls ein echter Allrounder ist der HIGHLAND PARK von den Orkney Inseln, der nördlichsten Region Schottlands. Er besticht einerseits mit seinem ausgeprägten Inselcharakter und anderseits mit allen anderen Elementen eines klassischen Single Malts: Rauchigkeit, Malzigkeit, Geschmeidigkeit, kräftigen Aromen sowie einem langen Nachklang.
Mehr Bart geht nicht! Der Vollbart ist nur etwas für echte Kerle und steht für einen natürlich, männlichen Look. Es wird nicht rasiert, höchstens getrimmt, um trotz des urigen Erscheinungsbildes nicht ungepflegt auszusehen. Entgegen des allgemeinen Trends, sich einen Bart wachsen zu lassen, ist er allerdings nicht bei jedem beliebt. Entweder man liebt ihn oder eben nicht. Eine mindestens genauso polarisierende Wirkung hat der LAPHROAIG Whisky, der durch seinen authentisch, männlichen Charakter eine treue Anhängerschaft gewonnen hat, jedoch durch seinen unverkennbar rauchigen Geschmack tatsächlich nicht jedermanns Sache ist. Hat man ihn allerdings ins Herz geschlossen, wird sich dies so schnell auch nicht mehr ändern.
Etwas weniger Bart, dafür aber nicht minder beeindruckend, ist die Schifferkrause. Damit gehört Mann zur Avantgarde der Bartträger. Die Schifferkrause kann man sich vorstellen wie einen Chin-Strap mit sehr viel Volumen. Er wächst entlang des Kieferknochens und kann eine beliebige Länge annehmen. Auch kann er etwas wilder aussehen – gerade das macht hierbei den Look aus! Das Selbstbewusstsein, dass der Träger damit ausstrahlt, passt perfekt zum CONNEMARA, dem einzigen getorften Single Malt Whiskey aus Irland. Ein Malt wie gemacht für Männer mit einem starkem, ausgeglichenen Charakter. Er besticht durch komplexe Torfaromen, die normalerweise nur in Schottland zu finden sind und gleichzeitig einer angenehmen Süße, welche typisch für die Irish-Whiskys ist. Ebenso vielseitig zeigt sich auch der Highland Single Malt ARDMORE: Er ist ein komplexer, für die Highlands ungewöhnlich rauchiger, Whisky, der dennoch mit einer gewissen Süße begeistert. Er wird ohne Kaltfiltrierung mit 46 % Alkoholgehalt abgefüllt und behält dadurch seine ganz ursprünglichen Aromen.
Eleganz – dafür steht der Moustache. Ob Schnauzbart, Schnäuzer oder einfach Oberlippenbart genannt, ist er nicht nur ein Bart für echte Nostalgiker, sondern schmückt ebenso den modernen Mann von heute mit Prestige. Männer mit einem Schnauzbart zeigen Stil und wirken zugleich geheimnisvoll. Dieser elegante Single Malt wird in besonders kleinen Kupferblasen gebrannt, deren charakteristische Form den Whisky sehr weich macht. Mit seinem feinen Geschmack verkörpert der MACALLAN – ebenso wie der Moustache – Prestige und Luxus. Durch die Lagerung in 100% Sherryfässern erhält er ein speziell-reifes und fruchtiges Aroma.
Der Rund-um-den-Mund-Bart – auch Henriquatre genannt – bringt die romantische Seite des Mannes zum Vorschein. Er ergibt sich aus einer Kombination aus Schnauzer und Ziegenbart und wirkt auf das andere Geschlecht sehr schick und sexy, ohne an Männlichkeit zu verlieren. Ein Typ Mann, wie geschaffen für den fein fruchtigen GLENROTHES, der mit seinem verführerischen Vanille-Aroma und milden Geschmack ebenso Anklang bei den Frauen findet, wie der Henriquatre als Bart. Besonders gefragt bei The Glenrothes: die limitierten Vintage-Abfüllungen. Für diese werden ausschließlich die besten Fässer einzelner Jahrgänge ausgewählt und erst auf dem Höhepunkt ihres Reifeprozesses als Vintage abgefüllt. Damit hat nicht nur das Alter Einfluss auf den Geschmack, sondern hauptsächlich die Qualität der verwendeten Fässer.
Und das Schöne sowohl an einem Bart als auch einem Whisky: Ebenso schnell wie man(n) sich durch eine Rasur einen neuen Barttyp zulegen kann, kann man(n) jederzeit einen neuen Whisky für sich entdecken.
Autsch, das tut weh: Serge Valentin verkostet heute eine Menge an Abfüllungen aus der Destillerie Laphroaig – und wärend die meisten sehr gute Bewertungen bekommen, fällt der neue Laphroaig Select, der erst am Wochenende veröffentlicht wurde, komplett durch. Gerade mal 70 Punkte und enttäuschte Anmerkungen (ein Whisky, der mich veranlassen könnte, keinen Whisky mehr zu trinken) sind das sehr matte Ergebnis. Was führte dazu? Nun, laut Serge kommt der Destilleriecharakter in dieser Abfüllung nicht zur Geltung, das Ganze schwimmt in Holz, ist ihm viel zu brav für Laphroaig, zu zivilisiert. Zum Glück gibt es auch gänzlich andere Whiskys aus dieser Islay-Destillerie, wie die restliche Verkostungsliste zeigt:
Laphroaig ‚Select‘ (40%, OB, 2014): 70 Punkte
Laphroaig 15 yo 1998/2014 (46%, Signatory Vintage, Un-chilfiltered Collection, refill sherry butt, cask #700384, 797 bottles): 87 Punkte
Laphroaig 10 yo ‚Original Cask Strength‘ (57.2%, OB,batch 005, Feb. 2013): 85 Punkte
Laphroaig 16 yo 1997/2013 (55.4%, Signatory Vintage for Vinothek Massen, Luxemburg, refill sherry hogshead, cask #3369, 292 bottles): 91 Punkte
Laphroaig 22 yo 1991/2014 (49.8, Cadenhead, Authentic Collection, bourbon hogshead, 168 bottles): 91 Punkte
Laphroaig 16 yo 1967/1983 (46%, Cadenhead, black dumpy): 88 Punkte
Der Tomatin 1988 sollte dieser Tage beim Händler Ihres Vertrauens auftauchen – er wird den bisherigen Tomatin 30yo ersetzen, der nicht mehr produziert wird und bislang ohnehin in sehr geringen Mengen produziert wurde (man spricht von einem Jahresoutput um die 1000 Flaschen). Jene, die den Dreißigjährigen getrunken haben wissen, dass er ein wirklicher Spitzenwhisky war – umso interessanter ist die Frage, ob der neue Tomatin 1988 da mithalten kann. One quick Dram gibt mit deren Verkostungsnotiz eine subjektive Antwort: Ja, er kann. Er sei reif, ausgewogen und komplex. Alle Details sind hier zu lesen.
Auch Südtirol ist eine Whiskyregion – die einzige dort existierende Destillerie nennt sich Puni und produziert seit 2010. Sie ist nicht nur als Produzent interessant, sondern auch architektonisch beachtenswert. RAI Südtirol hat einen über neunminütigen Bericht über die Destillerie produziert – interessantes Material, wie wir finden. Zu sehen auf Youtube oder natürlich gleich direkt hier im Artikel:
Wieder einmal haben wir verschiedene Blogs gelesen, um für Sie die neuesten interessanten Tasting-Notes zu finden. Unsere Liste heute umfasst verschiedene unabhängige Abfüllungen aus ebenso verschiedenen Whiskyregionen, sowie eine interessante Originalabfüllung aus den Highlands:
Das Bottling für Limburg von Signatoty, ein Jura 1989 auf Whisky Notes aus Belgien (in Englisch)
„We don’t just make our WHISKY by hand; we make it by SMELL, SOUND and TOUCH,“ lautet das Motto von Benromach.
1998 erlebte die in der Kleinstadt Forres an einer Bahnstrecke liegende Brennerei hundert Jahre nach ihrer Gründung ihre Wiedergeburt. Ihre wechselvolle Geschichte mit mehreren Besitzern endete im März 1983 in der Schließung und Demontage der Produktionsanlage.
Die aus dem nahen Elgin stammenden weltbekannten unabhängigen Whisky-Abfüller Gordon & MacPhail erkannten das in ihr schlummernde Potential und erwarben von den damaligen Besitzern Diageo die Brennerei 1983. Seine HRH Prince Charles eröffnete am 15. Oktober 1998 das Kleinod in der nördlichen Speyside. Die Whiskys knüpfen an die traditionellen Verarbeitungsmethoden der Speyside-Malts an und überzeugen daher mit einem leichten rauchigen Aroma. Kein Wunder, dass die Benromach Whiskys seit Jahren erhöhte zweistellige Zuwachszahlen verzeichnen. So stiegen die Exporte im Jahr 2012 um 55 % gegenüber dem Vorjahr. Whiskyexperts-Redakteur Ernst J. Scheiner sprach mit Distillery Manager Keith Cruickshank:
Distillery Manager Keith Cruickshank prägt seit Juni 1998 den Charakter der Benromach Malts. Foto Copyright Ernie – Ernst J. Scheiner 2014. Alle Rechte vorbehalten.
Whiskyexperts: Wie groß ist die Jahresproduktion?
Keith: Wir produzieren z.Z. etwa 250 000 Liter Alkohol pro Jahr.
Whiskyexperts: Wie war das im vergangenen Jahr?
Keith: Da waren es 135 000 Liter.
Whiskyexperts: Welche Gründe hat diese gewaltige Produktionserweiterung?
Keith: Benromach ist sehr erfolgreich, die Umsätze steigen rasant, daher blicken wir in die Zukunft und produzieren jetzt diese Menge, damit wir in zehn Jahren genügend Vorräte haben, den wachsenden Bedarf des Single Malt Markts zu decken.
Whiskyexperts: Kommen wir zum Brennverfahren, wo liegen die Destillationspunkte beim New Make, also beim Mittelstück?
Keith: Der niedrigste Schnittpunkt liegt bei 61 % vol. und der höchste liegt bei 72 % vol, aber dieser kann auch manchmal um 1% vol. nach unten variieren.
Whiskyexperts: Die durchschnittliche Stärke liegt dann bei 70% vol.?
Keith: Ja, so ungefähr, wir füllen unser Warehouse Vat mit einer durchschnittlichen Stärke von 70 % vol.
Whiskyexperts: Wie würdest Du den Charakter des New Makes beschreiben?
Keith: Benromach hat einen mittleren bis kräftigen Körper, mit einem süßen malzigen Geschmack mit einer leicht aufkommenden Rauchnote.
Whiskyexperts: Ist diese Rauchnote teerig im Charakter?
Keith: Nein, es ist kein teeriger Rauch, kein Ruß, es ist mehr so ein leichter Grasrauch. Er ist eher zurückhaltend.
Whiskyexperts: Ist denn der Benromach auch fruchtig?
Keith: Oh ja, Benromach ist ein fruchtiger Spirit gepaart mit einiger Süße. Diese Fruchtigkeit entwickelt sich besonders gut während de Fassreifung.
Whiskyexperts: Im gereiften Benromach gibt es würzige Noten, sind diese bereits im New Make zu finden?
Keith: Eigentlich nicht so viele, nicht so sehr, er hat eine leichte Würzigkeit, aber nicht so viel. Diese entwickelt sich vielmehr im Fass in Verbindung mit dem Zucker in der Eiche. Ein reifer Benromach hat daher eine liebliche Süße.
Whiskyexperts: Ist der New Make rauh?
Keith: Keineswegs, er ist rund, fruchtig, süß, sehr weich, sehr sauber, eigentlich sofort trinkbar.
Whiskyexperts: Worin reift der New Make besser, in Bourbon oder Sherry Fässern?
Keith: Nun, wir füllen beide Fass-Typen, im Jahr füllen wir etwa 60% first-fill Sherry-Fässer und 40% first-fill Bourbon-Fässer. Unser Benromach reift in beiden gleich gut. Die Ergebnisse überzeugen.
Whiskyexperts: Werden die Fässer auch zum zweiten Mal befüllt?
Keith: Für unsere Standardabfüllungen von Benromach verwenden wir nur frische Fässer. Allerdings nehmen für unseren Benromach Organic, der ja in ‚jungfräulichen’ Fässern heranreift, auch 10 % zweit-belegte Fässer zum Verschnitt dazu, wo der Organic dann etwas länger heranreift.
Benromach Distillery ist im Besitz der unabhängigen Abfüller Gordon & MacPhail aus Elgin. Foto Copyright Ernie – Ernst J. Scheiner 2014. Alle Rechte vorbehalten.
Whiskyexperts: Wie ist das mit der Rauchintensität bei Benromach?
Keith: Bei den stark getorften Malts liegt der Torfrauchgehalt bei mindestens rund 40ppm, aber wir verwenden auch niedrigere Varianten. Und das Besondere ist, dass der Torfrauch nicht so aggressiv ist wie der von Islay, sondern wir sind in der Lage den Speyside-Charakter zu erhalten, wir sind sehr glücklich, das die elegante Note des Speyside erhalten bleibt, die vorzüglich mit dem rauchigen Charakter verschmelzt. Er hat keinesfalls diesen medizinischen Ton, diesen Westküsten-Islay Stil des stark getorften Whiskys. Unser Torf ist eben von seiner pflanzlichen Struktur anders.
Whiskyexperts: Unterscheidet sich der New Make im Sommer und im Winter?
Keith: Eigentlich nicht, denn wir haben hier am Ort sehr gute Kühlbedingungen, wir haben hier keine riesigen Unterschiede in den Temperaturen, die Temperaturen des Kühlwassers sind das ganze Jahr sehr stabil, sie liegen im Schnitt zwischen 18 und 17 C, sogar an den heißesten Tagen im Sommer.
Whiskyexperts: Kommt denn die Fruchtigkeit des Benromachs durch die Gärung und welche Hefe verwendet ihr?
Keith: Ja einige der Ester-Noten kommen von der Gärung, die bei uns lange dauert, im Schnitt rund 90 Stunden. Wir benutzen einen Hefe-Cocktail aus Distiller’s und Brewer’s Yeast und verwenden die Hefe des Produzenten Kerry, darunter die Hefestämme M und MX. Danach wirkt die Destillation und die Reifung auf die Fruchtigkeit.
Whiskyexperts: Danke für das Gespräch.
Informationen
Die Benromach Distillery verfügt über ein sehr gut ausgestattetes Besucherzentrum mit einem differenzierten Führungsangebot.
Sechs Abfüllungen aus Dufftown in der Speyside – das ist das Verkostungsprogramm von Serge Valentin heute auf Whiskyfun. Unter den sechs Whiskys findet sich de facto kein Blindgänger, alle werden in den guten 80er-Punkten bewertet. Wer also eine von diesen Flaschen noch ungeöffnet bei sich zu Hause stehen hat, kann sich laut Serge durchaus auf das zu Erwartende freuen:
Dufftown 12 yo 1999/2011 (56.7%, Mick and Tom’s Bluebird Selection, hogshead, cask #13084, 304 bottles): 83 Punkte
Dufftown 25 yo 1984/2009 (58.1%, Signatory for Waldhaus am See, cask #81, 546 bottles): 83 Punkte
Dufftown 29 yo 1982/2011 (53.7%, Riverstown, hogshead, cask #18648, 212 bottles): 87 Punkte
Am letzten Donnerstag trafen sich Whisky- und Sherryfreunde zum 6. Càrn Mòr Tasting in Wien. Diesmal gab es nicht nur Whisky, sondern auch erstklassigen Sherry zu verkosten, präsentiert von unserem Redakteur Reinhard Pohorec. Auch die neue Càrn Mòr Society of Austria Clubabfüllung, ein Tullibardine 1988 mit Homok-Finish (Homok ist ein ungarischer Sherry) aus dem Oppitz-Fass gab es zu entdecken. Die große Überraschung für viele war die Abfüllung aus der Speyside-Distillery, die mit einer intensiv fruchtigen und dichten Note überzeugen konnte. Wir bringen hier für Sie einige Fotoimpressionen der gelungenen Veranstaltung:
Drei Sherrys und sieben Whiskys standen auf dem Programm der Verkostung, begleitet von ausgezeichnetem Essen, das hervorragend mit den Getränken gepaart war.
Der Vorspeisenteller. Im Uhrzeigersinn: luftgetrockneter Wildschweinschinken, portugisische Sardine, Rohkostsalat mit Shrimps
Ein Blick auf einige der Gäste
Reinhard Pohorec erzählt Wissenswertes über Sherry und dessen Herstellung.
Der Hauptgang: Spargelrisotto und südafrikanischer Lammeintopf. Ein Gedicht!
Alles über die Whiskys von Càrn Mòr erfuhr man von Thomas Gillespie.
Douglas Laing hat mit „Old Particular“ eine zumindest optisch recht ansprechende neue Serie von Abfüllungen auf den Markt gebracht. Taugen sie auch vom Inhalt her etwas? Für den fünfzehnjährigen Laphroaig mit 48.4% ist Ralfy in seiner neuesten Videoreview der Sache auf den Grund gegangen – und kommt zu einem sehr positiven Urteil. „Genau das, was ein Laphroaig sein sollte“, ist sein Fazit. Und seine Punktewertung: 90/100. Bleibt uns noch zu sagen, dass die Qualität auch einen nicht zu unterschätzenden Preis hat.
Erfreuliches für und über einen deutschen Whiskyproduzenten: Merkur Online berichtet über die genehmigten Ausbaupläne der Slyrs-Destillerie in Bayern. Nach dem genehmigten Ausbau des Fasslagers ist nun der Ausbau der Produktionsstätte selbst auf der Agenda. Die konkreten Pläne laut Merkur Online:
Das bestehende Fasslager soll um zwölf Meter verlängert werden und seitlich einen Anbau für rund 300 Fässer bekommen. In der Verlängerung soll der Laden der Destillerie Platz finden, der jetzt noch in dem Brennerei-Gebäude an der Bundesstraße steht. Dort wird dann Platz für die Mischanlage sein, die derzeit noch in Fischbachau steht.
Weiters wird noch ein Café samt Terrasse gebaut. Die eingereichten Pläne wurden nun im Gemeinderat genehmigt.