Samstag, 25. September 2021, 16:59:17

Whiskyexperts – der Jahresrückblick

Halt – eigentlich können wir gar nicht von einem Jahresrückblick sprechen, denn diese Website gibt es noch kein ganzes Jahr. Gegründet wurde Whiskyexperts im Februar 2013, und offiziell an den Start ging sie gar erst im März. Wir sind daher ein viel zu junges Kind, um einen vollen Jahresrückblick gestalten zu können. Andererseits sind wir viel schneller als erwartet erwachsen geworden – und daher nehmen wir uns die Freiheit heraus, auf unser (fast ganzes) erstes Jahr zurückzublicken.

Wie alles anfing

Whiskyexperts ist eigentlich, so wie es mit vielen Dingen passiert, ein Unfall gewesen. Oder besser gesagt: die Folge eines Unfalls. Der Gründer der Site war nämlich eingeladen, mit seinem Wissen über Whisky an einem Relaunch eines großen Blogs mitzuwirken. Sechs Leute hätten daran schreiben sollen – allerdings geschah dies in einer eher gemächlichen Frequenz. Um das allgemeine Spirituosenblog nicht zu einem Whiskyblog umzufunktionieren, beschloss Bernhard Rems, eine eigene Site zu starten. Der Grundgedanke dahinter war von einem Blog unterschiedlich: Nicht Meinung, sondern Information sollte im Vordergrund stehen. Und Rems hatte sich vorgenommen, nicht dem gemächlichen Erscheinungszyklus eines persönlichen Blogs zu folgen, sondern täglich mindestens einen Beitrag zu bringen. Diesem Grundsatz ist Whiskyexperts von Anfang an bis heute treu geblieben.

Unser altes Logo
Unser altes Logo

Die jungen Monate

Was uns anfangs an Routine fehlte, haben wir mit Enthusiasmus ersetzt (und hoffen, dass man merkt, dass uns dieser auch nicht wieder verloren gegangen ist). Einige Umstellungen am Layout später haben wir aber auch optisch unsere Linie gefunden. Bereits im Frühsommer kamen zwei neue Redaktionsmitglieder zum Team dazu: Simon Rosenkranz und Dirk Piesczek. Später dann gesellten sich noch Reinhard Pohorec und Ernst. J. Scheiner als assoziierte Mitarbeiter zum Team. Die administrative Leitung der Seite übernahm dann im Herbst während und nach einer Erkrankung von Gründer Bernhard Rems Silvia Behrens. In dieser Besetzung berichten wir nun täglich über Aktuelles aus der Szene, über neue Abfüllungen und generelle Entwicklungen am Whiskymarkt. Dabei wollen wir sachlich, aber nicht trocken sein, korrekt, aber nicht langweilig, unvoreingenommen, aber nicht ohne Meinung – alte journalistische Tugenden eben, die unserer Meinung nach in den neuen Medien ebenso ihre Berechtigung haben. Mehr noch: Wir finden Sie nötig und Voraussetzung für eine Berichterstattung, die dem Leser mehr gibt als Unterhaltung.

Bernhard Rems, Dirk Piesczek und Simon Rosenkranz bei einem Redaktionstreffen in Nürnberg (oder besser gesagt: Danach)
Bernhard Rems, Dirk Piesczek und Simon Rosenkranz bei einem Redaktionstreffen in Nürnberg (oder besser gesagt: Danach)

Ein paar Zahlen

Dass wir Whiskyexperts nicht als Hobbyprojekt verstehen, sondern als professionell gemachtes Medium, zeigt sich auch an einigen Zahlen. Seit  März 2013 haben wir fast 1500 Artikel gepostet, also um die 5 Artikel pro Tag – ohne Pause, ohne Wochenende. Über 180 davon sind nicht Nachrichten, sondern exklusiv bei uns und von uns verfasste Artikel wie Interviews, Hintergrundberichte, Verkostungsnotizen oder Erstmeldungen, die von uns aus die Runde durch verschiedene Medien machten.

Und was wir machen, scheint ein Bedürfnis abzudecken: Über das Jahr waren es mehr als 60.000 verschiedene Menschen, die Whiskyexperts besucht haben. Über 280.000 Mal wurden unsere Artikel gelesen – und seit unserem Start im März wachsen wir kontinuierlich. Über 4300 Mitglieder hat unsere Facebook-Gruppe, und auf Whiskyexperts versammeln sich Neulinge wie versierte Whiskykenner gleichermaßen, um ihre Passion auszuleben. Dieses Miteinander ist das, was uns besonders freut – dass wir nicht als Lautsprecher verstanden werden, sondern als Treffpunkt – und diesem Umstand werden wir in Zukunft verstärkt Rechnung tragen.

Unseres Wissens ist Whiskyexperts dank unserer Leser und ihrer Treue zu unserem Angebot die größte tägliche Newssite für Whisky und Whiskey geworden – und wir denken, dass zudem unsere Fairness in der Berichterstattung und unser Engagement für das Wasser des Lebens es ermöglicht hat, dass wir bei Genießern und Herstellern gleichermaßen anerkannt werden. Genau diese Haltung, „kritisch, aber fair“, soll auch in Zukunft der Eckpfeiler unserer Arbeit sein.

Eine der Verkostungen, die wir gemeinsam mit der Càrn Mòr Society of Austria veranstaltet haben...
Eine der Verkostungen, die wir gemeinsam mit der Càrn Mòr Society of Austria veranstaltet haben…

Die Zukunft

Die Zukunft hat die durchaus angenehme Eigenschaft, sich nicht wirklich planen zu lassen. Man kann sich nur Ziele setzen, und das tun wir natürlich. Für unsere Leser wollen wir noch aktueller, noch umfassender und noch interessanter werden. Man soll sich darauf verlassen können: Wenn etwas in der Welt des Whiskys passiert, kann man es bei Whiskyexperts nachlesen. Wenn man etwas über Whisky wissen will, kann man bei uns danach suchen. Und wenn man etwas über Whisky erzählen will, sind wir das beste Sprachrohr dafür. Wir denken auch darüber nach, unser Angebot über die Information hinaus zu erweitern – mehr dazu, wenn die Zeit dafür gekommen ist. Für die Industrie und den Handel wollen wir weiter ein interessanter Partner sein; durch unsere Unabhängigkeit, Verlässlichkeit und Professionalität.

Und: Wir wollen auch 2014 weiter wachsen und mehr Menschen erreichen, die sich für Whisky interessieren – oder Menschen mit ihm in Verbindung bringen. Wir werden das mit der Site tun, mit Verkostungen, mit unserer Präsenz auf Messen. Auf dieses Miteinander freuen wir uns ganz besonders.

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen ein Gutes Neues Jahr 2014. Gerne begleiten wir Sie in ihm, was Whisky anbelangt.

Liebe Grüße,

Silvia Behrens
Bernhard Rems
Dirk Piesczek
Simon Rosenkranz
Reinhard Pohorec
Ernst J. Scheiner

2 KOMMENTARE

  1. Gratuliere! Weiter so! In diesem Sinne ein erfolgreiches 2014!
    LG aus Österreich!

  2. …alles Gute weiterhin, sehr gelungene Sache das…, wenn ihr dann noch einen Server findet, der Artikel aufrufen kann, ohne das mein Computer gleich zusammenbricht, wäre das genial, oder knorke, wie man früher hier in Berlin sagte…

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