Nach einem automatischen Update heute in der Nacht haben wir Schwierigkeiten mit unserer Datenbank bekommen. Mittlerweile konnten wir den Normalbetrieb wieder herstellen, mussten allerdings die Foren und die erweiterten Userfunktionen abschalten und aus den Menüs entfernen. Dadurch kann es sein, dass Ihr Usereintrag auf unserer Seite nicht mehr gültig ist. Wir bitten Sie in diesem Fall, ein neues Profil anzulegen und bedauern die Unannehmlichkeiten, die eventuell dadurch entstehen.
Wir werden die nun entfernten Funktionen erst dann wieder aktivieren, wenn der reibungslose Betrieb dadurch nicht gefährdet ist.
Getorfte Bruichladdichs wurden seit 2001 auch unter dem Namen Port Charlotte verkauft, und diese Abfüllungen haben unter den Freunden des getorften Malts einen guten Namen. Serge Valentin hat heute gleich dreizehn von ihnen verkostet, daher ohne viel Aufhebens in die Übersicht:
Port Charlotte 11 yo 2002/2013 (46%, The Coopers Choice, hogshead, cask #1015, 460 bottles): 90 Punkte
Port Charlotte 9 yo 2004/2014 (46%, The Coopers Choice, hogshead, cask #1032, 330 bottles): 90 Punkte
Port Charlotte 12 yo 2002/2014 (46%, Royal Mile Whiskies, rum barrel, 308 bottles): 85 Punkte
Port Charlotte ‚Scottish Barley‘ (50%, OB, +/-2013): 85 Punkte
Port Charlotte 10 yo 2001/2011 (46%, OB, private bottling for Ralf Lapan, sherry hogshead, cask #282, 422 bottles): 88 Punkte
Port Charlotte 11 yo 2002/2013 (54.7%, Maltbarn, sherry cask, 78 bottles): 90 Punkte
Port Charlotte 2001/2013 (57.5%, Malts of Scotland, Rioja hogshead, cask #MoS 13027, 358 bottles): 86 Punkte
Port Charlotte 2001/2013 (59.2%, Malts of Scotland, Warehouse Dram No.1, cask #MoS 13042, 145 bottles): 92 Punkte
Port Charlotte 10 yo 2002/2012 (59.7%, Adelphi for Daracha, Norway, Rivesaltes finish, cask #1168, 488 bottles): 80 Punkte
Port Charlotte 10 yo 2002/2012 (60%, Adelphi for Daracha, Norway, sherry hogshead, cask #1162, 442 bottles): 82 Punkte
Port Charlotte 10 yo 2003/2013 (60%, Alexander, Swisslink 007, fresh Port hogshead, cask #646, 341 bottles): 87 Punkte
Port Charlotte 10 yo 2002/2012 (63.9%, OB, private bottling for Raz and Marti, fresh sherry hogshead, 151 bottles): 89 Punkte
Port Charlotte 8 yo 2001/2010 (66.8%, Scotch Malt Whisky Society, refill bourbon barrel, #127.5, 243 bottles): 91 Punkte
Die Destillerie Bruichladdich. Bildrechte bei Lars Pechmann.
Die Familie Teeling ist seit 1782 im irischen Whiskeygeschäft tätig. Im nächsten Jahr werden sie ihre eigene Destillerie in Dublin eröffnen, voraussichtlich zum St. Patricks Day. Die Whiskeys, die sie momentan am Markt haben, stammen aus familieneignen Fässern, die wohl in der Destillerie Cooley befüllt wurden (mit der sie eine lange Geschäftsbeziehung verbindet). Tasting Notes zum Teeling Single Grain haben wir hier auf Youtube veröffentlicht.
Mit der Teeling Vintage Reserve haben die Teelings einige der ältesten irischen Whiskeys auf den Markt gebracht – und es wird interessant zu sehen sein, wie irischer Whiskey das Altern verträgt. Man sagt, die Iren hätten vor allem deshalb hauptsächlich junge Whiskeys, weil bei ihnen die Whiskeys schneller getrunken werden. Und wenn man sich die Trinkbarkeit der meisten ansieht, dann steckt in diesem Scherz wohl auch ein Körnchen Wahrheit. Ein irischer Whiskey ist auch in jüngeren Jahren durch die dreifache Destillation nicht mehr ruppig, sondern sanft und leicht trinkbar.
Von der Teeling Vintage Reserve gibt es eine 21jährige, eine 26jährige und eine 30jährige Abfüllung. Von der 21jährigen Vintage Reserve haben wir von Markting Manager Stephen Teeling ein Sample zugeschickt bekommen. Sie ist als einziger Irischer Whiskey im Sauternes Fass gefinisht. 5000 Flaschen davon wurden abgefüllt. Silvia Behrens und Bernhard Rems haben das Sample für Whiskyexperts verkostet.
Nase: Über nahezu 20 Minuten macht dieser Whiskey im Glas eine konstante Wandlung durch. Es beginnt sehr weich, dennoch dicht und würzig. Anfangs hat man den Geruch eines Samowars in der Nase, dann wandelt sich das Bild zu einer ausgerägten Fruchtigkeit mit Aprikosen und gekochten Äpfeln. Reife Trauben platzen auf, der Alkohol zeigt sich in einem Hauch Ingwer und Minze, der sich darüber legt. Die Wandlung geht weiter, über Töne von Honigmelone zu Honig, zu Milchschokoladenfondue und einer weichen Nussigkeit. Dann endlich drängen sich wieder Früchte vor, exotisch nun, hauptsächlich Papaya. Ein dichtes, höchst interessantes Geruchsbild, das zu einer Entdeckungsreise einlädt.
Gaumen: Im allerersten Moment ist da etwas Holz, dann explodiert ein Cassis-Geschmack, der dann in Honig eingelegt wird. Das ganze ist satt, sämig, wie der Biss in eine vollreife Feige – eine harmonische Fortsetzung der Nase. Auch ein paar Schokoladetöne kann man herausschmecken, die sind aber subtil und leise. Zum Ende hin eine interessante Note nach Salzlakritz, aber nicht wie ein Fremdkörper, sondern sich quasi logisch entwickelnd.
Finish: lang, etwas holzig, aber dann wieder Cassis und gezuckertes Fruchtmus, vielleicht ein Hauch Tabak; jedenfalls vielschichtig und interessant.
Alles in allem: Die Teeling Vintage Reserve macht mächtig Freude, denn sie ist das, was man sich von einem wunderschön gereiften Iren erwartet: Ausdruckstärke gepaart mit weicher Eleganz. Von der Nase über den Gaumen bis zum Finish herrscht Harmonie, mit einigen wohl gesetzten Akzenten. Er ist dicht, vielschichtig und unverwechselbar – und man möchte ihn öfters trinken. Der Whiskey hat seinen Preis, aber er hat auch seinen Wert. Er verdient sich ein „Spitzenklasse“ – und sei nicht nur Liebhabern irischer Whiskeys ans Herz gelegt.
Wir haben zwar schon im Juli darüber berichtet, nun aber kommt die offizielle Mitteilung samt den kurzen offiziellen Tasting Notes: Gerade einmal 6000 Flaschen wird es von der neuesten Abfüllung aus der Islay-Destillerie Kilchoman geben, die Ende August auf den Markt kommen wird (Preis: ca. 85 Euro, wenn man den Preis in Pfund umrechnet): Der Kilchoman Port Cask Matured lagerte über die ganze Zeit in ex Ruby Port Casks und wurde danach mit 55% abgefüllt. Destilliert wurde er 2011, er ist also gerade einmal drei Jahre alt. Dass er dadurch eher ziemlich geradlinig und nicht komplex ist, versteht sich von selbst.
Hier die offiziellen Tasting Notes:
Die Nase ist kraftvoll, mit Limonen- und Zitronentönen, am Gaumen ist von Anfang an Rauch zu spüren, gemeinsam mit süßer, nussiger Milchschokolade. Ein dichtes Finish endet in trockenem Rauch und Eichennnoten.
Sollten Sie jemals einen Whisky mit dem Namen Westport im Regal sehen – und sollten Sie ein Fan von Glenmorangie sein – dann haben sich die Richtigen gefunden. Westport ist dem (sicheren) Vernehmen nach der Name für einen „teaspooned“ Glenmorangie – also ein Glenmorangie, der mit einem Teelöffel eines anderen Whiskys versetzt ist (unseres Wissens nach sehr lange mit Glen Moray). Warum man das macht? Nun, weil Glenmorangie nur dann Fässer an Unabhängige herausgibt, wenn sie geblendet werden. Und weil Westport der alte Handelsname für Glenmorangie war.
Bei Unabhängigen findet man immer wieder Westport – zuletzt zum Beispiel bei Wilson & Morgan. Serge Valentin von Whiskyfun hat heute drei dieser Westport Abfüllungen verkostet. Hier die passablen, aber nicht überwältigenden Ergebnisse:
Images of Tain ‚Mansfield Castle‘ (53.2%, Malts of Scotland, +/-2014): 81 Punkte
Westport 2004/2009 (57.8%, Malts of Scotland, Edition Feinschmecker 2013, sherry butt, cask #FS4): 80 Punkte
Westport 13 yo 1999/2014 (52.1%, The Whisky Agency, Liquid Library, refill hogshead, 156 bottles): 83 Punkte
Die schottische Eden Brewery in St. Andrews wird die Eden Brewery and Distillery: Unweit der gerade im Aufbau befindlichen Kingsbarns Distillery der Wemyss-Familie an der schottischen Küste wurde die Eden Brewery zu einer Destillery erweitert. Man wird dort keine großen Mengen erzeugen, sondern gerade mal acht oder zehn Barrels die Woche (allerdings in ganz unterschiedlichen Fassgrößen, vom Octave bis hin zum Sherry Butt). Und das wird schon bald geschehen: Im September soll es losgehen, berichtet Herald Scotland in seiner neuesten Ausgabe.
Bis zum Erscheinen des ersten Single Malts wird man sich mit Gin und einem gerade heranreifenden Blend über Wasser halten, sagt Paul Miller, der Kopf hinter dem Unternehmen. Jede Menge Details dazu im Artikel.
Die Eden-Brauerei in St. Andrews. Bild von Standrewsbrewers, CC-Lizenz.
Niederlage für Johnnie Walker vor einem Gericht in den USA. Wie die New York Post berichtet, hat sich der in New York ansässige und alteingesessene „Explorers‘ Club“ gegen Diageo durchgesetzt. Alle Flaschen des Explorers‘ Club müssen nun aus den Duty Free Läden genommen werden, der Club wird sich noch in einer weiteren Klage um Schadensersatz bemühen. Über die Vorgeschichte der Klage haben wir im März hier berichtet.
Diageo hatte zwar mit dem Club Lizenzverhandlungen geführt, diese aber nicht beendet. Die Johnnie Walker Explorers‘ Club-Abfüllungen wurden dennoch auf den Markt gebracht. Man schätzt, dass mit dem Explorers‘ Club ca. 50 Millionen Dollar umgesetzt wurden.
Nichts für die gewöhnliche Brieftasche ist der Yamazaki 50yo, Japans ältester Whisky. Bei einer Versteigerung von 200 japanischen Whiskys durch das Auktionshaus Bonhams wird er auf den Markt gelangen und käuflich zu erwerben sein, berichtet The Spirits Business heute. Neben dem Yamazaki wird man in der Auktion auch viele Abfüllungen aus den Lost Distilleries Japans, Karuizawa und Hanyu, finden können. Highlight ist unter anderem ein 21jähriger Karuizawa aus dem Jahr 1965 in einer Kristallflasche.
Begleitet wird die Auktion von ein paar zusätzlichen Schotten, die ebenfalls in die Kategorie „der Stoff, aus dem die Träume sind“ fallen, so zum Beispiel einen 55jährigen Macallan in einem Lalique-Decanter.
Exakt Heute wird er in die Flaschen gefüllt, der Machir Bay in Fassstärke, der exklusiv auf der Kilchoman European Tour für die Besucher bei den einzelnen Tour-Stops verkauft werden wird. Aufmerksame Leser von Whiskyexperts kennen ja bereits die Termine, wer die jeweiligen Ankündigungen versäumt hat, kann sie mit einer Suche nach Kilchoman European Tour für Österreich, Deutschland und die Schweiz sofort herausfinden. So jedenfalls wird die Spezialbafüllung aussehen:
Es ist soweit: Die Website der neuen Ardnamurchan Destillery ist nun online. Man findet dort jede Menge Infos über die Destillerie – und auch einen Hinweis, dass ab sofort auch „Cask Ownerships„, also Fasskäufe für Privatpersonen möglich sind. Und wer automatisch über die wichtigsten Neuigkeiten der Destillerie informiert werden will, der tritt dem Dancey Man Club bei und erhält damit den Newsletter.
Noch im August wird die erste Abfüllung einer vierteiligen Serie namens „The Renaissance“ von Glen Garioch erscheinen, ein 15jähriger Single Malt aus der Highland-Destillerie, abgefüllt mit 51.9% und im Verkauf um etwas über 70 Euro. Als die Destillerie 1997 nach zweijähriger Pause wiederbelebt wurde, änderte sich auch der Hausstil – und die Renaissance Collection soll diesen neuen Stil in vier Abfüllungen (15, 16, 17 und 18 Jahre alt) verdeutlichen. Die weiteren drei Editionen werden im Jahresabstand erscheinen.
Die offiziellen Tasting Notes:
Von goldener Honigfarbe, bringt der 15jährige Renaissance Toffeenoten und cremigen Butterscotch sowie Ingwer und Zitronenzesten in die Nase. Am Gaumen findet man die Wärme gebackener Aprikosen und mit Zimt verfeinerter Orangen, dazwischen sanftes Karamel und Malzzucker – im Finish dann der Geschmack von Ingwermarmelade.
Wir haben im Oktober des vorigen Jahres über einige neue Destillerieprojekte berichtet, die noch nicht über die Planungsphase hinaus waren. Eines davon, die InchDairnie Distillery, ein Projekt eines Konsortiums, bestehend aus dem Blender Fergus & Co. Ltd., Perth, und dem indischen Getränkeproduzenten Kyndal Group Ltd., hatte letzte Woche den offiziellen Spatenstich, berichtet jetzt The Courier. Das 7-Millionen-Pfund-Projekt, das 4 Millionen Liter New Make im Jahr produzieren soll, umfasst auch Lagerhäuser für 200.000 Fässer. Im August 2015 soll mit der Produktion begonnen werden.
Der geplante Standort der InchDairnie-Destillerie – Foto von Euan Morrison
Die Verkostung bei Serge Valentin heute besticht vor allem durch die Absenz jeglicher Strukturiertheit – und ja, warum nicht einmal auch so durch den Gemüsegarten verkosten? Es gibt ja einige Abfüllungen, die durchaus interessant sind, aber in Pairings oder vertikalen Verkostungen wenig Sinn ergäben. Solche, aber auch eine ganz normale unabhängige Abfüllung, nimmt sich Serge heute zur Brust.
Es beginnt mit einem Blend von Samaroli, der jede Menge Lob einheimst. Dann folgt eine unabhängige Abfüllung von Glen Spey – hier ist die Freude zwar vorhanden, aber deutlich weniger ausgeprägt. Dann gibt es die „Reference Series“ von Master of Malts, eine No Name NAS – Linie von Blended Malts. Bei ihnen sind die Bewertungen ebenfalls im grünen Bereich. Hier die Details aller fünf verkosteten Abfüllungen:
Die Destillerie Benromach liegt in der Speyside und wurde im Jahr 1898 gegründet. Sie ist nach Eigendefinition die kleinste Speyside-Destillerie und gehört seit 1993 dem unabhängigen Abfüller Gordon & MacPhail. 1998 wurde sie, nach einer gründlichen Umbauphase, von Prince Charles offiziell neu eröffnet.
Drei Distillers betreiben die Anlage, und sie destillieren dort eine relativ umfangreiche Standardrange mit unterschiedlichsten Abfüllungen. Ein Teilaspekt davon sind die Heritage Bottlings. Unter diesen Heritage Bottlings werden momentan zwei Jahrgangsabfüllungen veröffentlicht, Benromach 1969 und Benromach 1976, sowie eine 30jährige Abfüllung.
Wir haben von Gordon & MacPhail ein Sample des Benromach 1976 zugeschickt bekommen und wurden um unsere Tasting Notes gebeten. Silvia Behrens und Bernhard Rems haben sich den Whisky ins Glas geschenkt und geben hier ihre Eindrücke wieder.
Nase: Was sich bei diesem Whisky über die Zeit in der Nase entwickelt, ist schlichtweg überwältigend. Es beginnt mit malziger Süße, ein Apfel-Streuselkuchen, der frisch aus dem Ofen gekommen ist. Dann changiert es zum Geruch alter Holzmöbel, die in der Abendsonne gestanden sind. Milder Tabak macht sich bemerkbar, ein heller Virginier. Später der Eindruck von Nougatcreme auf Weißbrot, Mandeln, Kekse, Honig. Noch später ein Bouquet an Wiesenkräutern. Das Wechselspiel scheint nicht enden zu wollen und besticht mit seiner fast schon aberwitzigen Komplexität.
Gaumen: Eine Öligkeit, die sich schon in der Viskosität der Tropfen am Glas abgezeichnet hat, macht das erste Anfluten des Whiskys am Gaumen angenehm und sanft. Nach dem Gesamteindruck der Nase würde man einen süßen, fruchtigen Whisky erwarten, aber der Whisky kommt nun eher kräuterig und würzig daher, auch eine Spur Florales ist dabei, der Eindruck von Pfingstrosen. Herb wirkt er, man merkt das Holz und fühlt, dass der Whisky nicht mehr viel länger im Holz des Fasses hätte bleiben dürfen – die Reife ist ausgeprägt. Irgendwo auch eine herbe Nussigkeit, mehr Walnuss als Haselnuss.
Finish: Sehr lange. Sehr, sehr lange. Wärmend und angenehm ledrig. Die Süße, von denen die offiziellen Tasting Notes sprechen, haben wir nicht in diesem Ausmaß erleben können. Auch hier wieder: Man merkt, dass man ein gereiftes Destillat im Glas hatte.
Alles in allem: Die Nase ist, man kann es nicht anders sagen, ein Erlebnis. Wunderbar dicht, komplex, immer wieder changierend, immer wieder neue Entdeckungen bereithaltend. Im Gaumen dann überraschend würzig, mehr auf der kräuterigen Seite und wenn mit Fruchttönen, dann fragil und zurückgenommen. Es ist interessant, aber es ist auch ein unerwarteter Bruch. Das Finish ist von fast epischer Länge und präsentiert sich näher dem Geschmack am Gaumen denn dem Erlebnis in der Nase. Wir geben dem Benromach 1976 insgesamt ein „Sehr Gut“. Zur Spitzenklasse fehlt ihm für uns die Durchgängigkeit des Erlebnisses.
Ist er mit dem Benromach 10yo, den wir gestern verkostet haben, zu vergleichen? Wir finden: Nicht wirklich. Das sind tatsächlich zwei unterschiedliche Whiskys, unterschiedliche Charaktäre. Wenn sie etwas gemeinsam haben, dann das überraschende Moment – der Benromach 10yo mit seiner hintergründigen Rauchigkeit, der Benromach 1976 mit dem sich Verwehren gegenüber der Süße am Gaumen. Aber der 1976er ist nicht der ältere 10yo, und der 10yo ist nicht der einfachere Benromach 1976. Freude haben uns beide gemacht, jeder auf seine Art.