Whisky im Bild Leserwettbewerb – Christian Jeschko

Heute ist der dritte Tag unseres Leserwettbewerbs, bei dem es – neben dem Spaß – auch um einen wohlschmeckenden Preis geht: Der Sieger des Fotowettbewerbs erhält von Whiskyexperts.net eine Flasche Glen Grant Five Decades – freundlicherweise zur Verfügung gestellt von der Glen Grant Destillerie.Nur 555 Flaschen wurden nach Deutschland geliefert – eine davon könnte schon bald Ihnen gehören. Wie Sie mitmachen können, erfahren Sie hier. Abgestimt wird dann am Ende des Monats.

Der heutige Wettbewerbsbeitrag kommt von Christian Jeschko und bringt schottisches Feeling durch den richtigen Dresscode. Christian Jeschko schreibt dazu: „Ein Bild von mir in Schottischer Tracht mitten in Wien nach unserem letzten England Aufenthalt“. Well dressed, Mr. Jeschko…

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Glengoyne Teapot Dram wieder erhältlich

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Bereits im Mai haben wir davon gesprochen – nun ist er wirklich da: Die Destillerie Glengoyne hat ihren Teapot dram wieder aufgelegt – und wieder ist er (leider) nur in der Destillerie oder über den eigenen Webshop zu erhalten. Was macht den Teapot-Dram so besonders? Nun, der erste Batch war eine wahre Sherrybombe – es ist anzunehmen, dass dieser zweite Batch nicht anders schmecken wird.  Seinen Namen bezog er von der Tatsache, dass er demjenigen ähnlich war, den Destillerieangehörige früher dreimal täglich aus einem kupfernen Teekessel in der Kantine der Destillerie trinken konnten.

Angekündigt war er zwar schon für den Juni, nun ist es aber tatsächlich soweit. Erfreulich auch die Tatsache, dass der Teapot Dram nicht teurer geworden ist: Nach wie vor kostet er 60 britische Pfund. Wer Whiskys mit viel Sherrynote liebt, der kann hier beruhigt zuschlagen.

Neuer Buffalo Trace Bourbon: Stagg Jr.

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Irgendwie wird es dieser Bourbon auch zu uns nach Europa schaffen, denken wir: Die Destillerie Buffalo Trace hat sozusagen die jüngere Ausgabe von ihrer Abfüllung George T. Stagg herausgebracht: Stagg Jr. Und die hat es gehörig in der Flasche: Mit einer Alkoholstärke von 67.2% (nein, kein Vertipper) gehört sie sicherlich zu den Bourbons, die mit vollem Karacho daherkommen. Die dafür verwendeten Fässer sind acht und neun Jahre alt, das Ganze kommt ohne Kühlfiltrierung aus – Frabstoff darf ja Bourbon nicht zugesetzt werden. Die Destillerie betont nebenbei, dass die Fässer nicht von jenen genommen werden, die für die George T. Stagg-Abfüllungen reserviert sind.

Der Geschmack wird von Master Distiller Harlen Wheatley so beschrieben: „Vollmundig, süß, Geschmack von Schokolade und braunem Zucker in perfekter Balance mit der Würze von Roggen. Im endlosen Finish findet man Spuren von Kirsche, Gewürznelken und Rauchigkeit“.

In den USA wird diese Abfüllung §49.99 für 75cl kosten – sollte dann auch bei uns im erträglichen Preisbereich liegen. Wir sind gespannt 🙂

 

Leserfrage: Whisky und Essen

Haggis - nichts für schwache Mägen. Foto von Jonathunder, CC-Lizenz
Haggis – nichts für schwache Mägen. Foto von Jonathunder, CC-Lizenz

Eine interessante Frage wurde an uns von unserem Leser Michael herangetragen – und wir möchten dieser gerne an unsere Leserschaft weiterreichen, weil wir glauben, dass es dazu einige interessante und sehr persönliche Tipps geben könnte. Es geht um Essen und Whisky – genauer gesagt darum, wie man den Gaumen für den richtigen Whiskygenuß nach dem Essen reinigt:

Mal ne Frage: Whiskey nach dem Essen ist ja so eine Sache. Nach Knoblauch und Schokolade kann man sich auf lange Wartezeiten einstellen. Aber wie kann man am besten dazu beitragen, Geschmacks- und Geruchssinn wieder auf Null – Maß zu bringen? Starke Düfte wie z.B. Kaffeepulver sollen bei der Neutralisation helfen. Aber wie wird man im Mundraum wieder Herr der Lage. Einen Zustand wie früh am Morgen kann man bestimmt nicht erreichen, aber was kann man tun um Fremdeinflüsse von Zunge und Rachenraum zu bekommen ohne sich die Zähne mit minzölhaltiger Zahncreme zu putzen? Und welche Lebensmittel (-Zutaten) sollte man außer den beiden genannten meiden?

Michale und wir freuen uns über Ihre persönlichen Tipps als Kommentar.

Serge verkostet: Zwei Schweizer Whiskys

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Ja, die Schweizer machen Whiskys. Und durchaus interessante und gute noch dazu. Wer jemals zum Beispiel über den Säntis „Dreifaltigkeit“ stolpert, sollte ihn unbedingt probieren. Serge Valentin hat heute zwei andere Schweizer in der Verkostung, und wenn es auch seiner Meinung nach nicht zu Höchstnoten reicht, ist der doch positiv überrascht von ihnen. Der Monsteiner Whisky 5 yo 2007 (40%, OB, WhiksyVision Monstein, Switzerland, +/-2013) erhält 73 Punkte und besonders am Gaumen und im Finish weiß er zu überzeugen. Serge bemängelt aber den etwas hohen Preis – 60 Franken für 25cl sind nun wahrhaft kein Pappenstiel. Für den Johnett 2007 (42%, OB, Etter, Switzerland, +/-2012) gibt es 72 Punkte – und Serge bezeichnet ihn als ehrlich und gut destilliert.

Glengoyne veröffentlicht neue 20cl Abfüllungen

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glengoyne20clGlengoyne erweitert seine Standardrange. Es kommt aber keine weitere Abfüllung dazu, sondern eine neue Flaschengröße. Die 10, 15 and 18 Jahre alten Glengoynes sind jetzt auch als 20cl Abfüllung erhältlich. Iain Weir, Marketing Director von Ian Macleod Distillers, sagt dazu:“20cl Abfüllungen werden immer beliebter, da immer mehr Verbraucher nach kleineren Varianten suchen. Sie sind preisgünstig, tolle Geschenke und eine fantastische einführende Größe in das Sortiment. Wir sind erfreut, dass unseren Verbrauchern eine Alternative zur vollen Größe 70cl bieten zu können.“

Im Onlineshop von Glengoyne können diese Größen bestellt werden, ob der Einzelhandel sie in sein Sortiment aufnehmen kann und aufnimmt, werden wir sehen.

Bruichladdich: Ein neus Video

Da gibt es nicht viel zu sagen von unserer Seite aus: Bruichladdich Distillery: A labour of love auf Youtube.

Glen Spey – Datenblatt

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Daten zu Glen Spey:

Land Schottland
Region Speyside
Geographische Lage 57° 31′ 35,8″ N,3° 12′ 29,4″ W
Typ Malt
Status aktiv
Eigentümer Diageo
Gegründet 1878
Gründer James Stuart & Co.
Washstill(s) 2 × 12.000 l
Spiritstill(s) 2 × 7.500 l
Produktionsvolumen 1.400.000 l

Geschichte der Destillerie:

Glen Spey ist eine Whiskybrennerei bei RothesMorayshire, Glen Spey wurde 1878 von James Stuart & Co. unter dem Namen Mill of Rothes gegründet. 1886 kaufte Stuart die Brennerei Macallan. W. & A. Gilbey kauften 1887 Glen Spey für 11.000 Pfund. Sie waren damit das erste englische Unternehmen, dass eine schottische Malt Distillery besaß. 1920 brach ein großes Feuer in der Brennerei aus. 1962 schlossen sich W. & A. Gilbey mit United Wine Traders zusammen und es entstand IDV (International Distillers & Vitners). 1970 wurde Glen Spey renoviert. Dabei wurde die stills von zwei auf vier erweitert. 1972 wurde IDV erst von Watney Mann und diese wiederum von Grand Metropolitan übernommen. 1997 kam es zur Elefanten-Hochzeit zwischen Guinness und Grand Metropolitan aus der Diageo hervorging.

Das Wasser der zur Region Speyside gehörenden Brennerei stammt vom Doonie’s Spring. Das Malz kommt von fremden Mälzereien am Moray Firth. Die Brennerei verfügt über einen Maischbottich (mash tun) (2,0 Tonnen) ausEdelstahl und acht Gärbottiche (wash backs) (je 25.000 l). Destilliert wird in zwei wash stills (je 12.000 l) und zwei spirit stills (je 7.500 l), die durch Dampf erhitzt werden.

Glen Spey gibt es als Original-Abfüllung in der Flora und Fauna-Serie als 12-jährigen Single Malt.

Glen Spey Destillerie, Foto von Colin Smith, CC-Lizenz
Glen Spey Destillerie, Foto von Colin Smith, CC-Lizenz

Whisky im Bild Leserwettbewerb: Tim Scholl

Willkommen zum zweiten Tag unseres Leserwettbewerbs, bei dem es um einen wohlschmeckenden Preis geht: Der Sieger des Fotowettbewerbs erhält von Whiskyexperts.net eine Flasche Glen Grant Five Decades – freundlicherweise zur Verfügung gestellt von der Glen Grant Destillerie. Über fünf Jahrzehnte hat Dennis Malcom die wertvollsten Fässer des bekannten Single Malt Scotch Whiskys beiseite gelegt und eine einzigartige Jubiläumsedition geschaffen. Nur 555 Flaschen wurden nach Deutschland geliefert – eine davon könnte schon bald Ihnen gehören. Wie Sie mitmachen können, erfahren Sie hier. Abgestimt wird dann am Ende des Monats.

Das Bild heute kommt von Tim Scholl, und die Beschreibung für sein Bild hat er so verfasst: Hier standen wir nach einer persönlichen „Chef-Führung“ bei Tomatin (nicht Balmenach, wie man vermuten könnte) in der Werkstatt, als the Angel’s „shine“ diesen Schnappschuss mystisch erscheinen liess.

Anzug

Wir verkosten: Highland Park 18

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In der letzten Zeit bemüht Highland Park die alten nordischen Götter und Krieger: In der Valhalla Collection zeigten sich bis jetzt Thor und Loki, die Warriors Serie im Duty-Free Bereich wird in diesem Jahr noch durch Sigurd, Ragnvald und Thorfinn komplettiert. Grund genug für uns zu einer Abfüllung aus dem Standardsortiment zu greifen. Denn das lohnt sich auf jeden Fall.

Nase: Eine klasse Nase, würdevoll und mit einer gewissen Schwere: ein Hauch Rauch begleitet eine schwere Süße von reifem Obst, vielleicht eher Dörrobst, dazu eine leichte Vanillenote.

Gaumen: Wunderbar eingebundener Alkohol. Samtig und ölig präsentiert er sich im Mund. Sehr komplex: hier auch wieder die fruchtige Süße, die wir schon von der Nase kennen, aber deutlicher als vollreifer Apfel/Birne zu erkennen, zum Schluss, überraschend, eine leichte Salzigkeit. Die verschieden Aromen sind schön miteinander verwoben, es sticht nichts heraus.

Finish: Warme angenehme Holznote, kurz torfiger Rauch, langer wärmender Abgang.

Alles in allem: Eine wunderbare Standard-Abfüllung. Man meint vielleicht, er würde am Besten zu den eher etwas kühleren Jahreszeiten passen, vielleicht zu einem Herbstabend. Wir waren überrascht: auch an einem heißem Sommerabend präsentierte sich der Highland Park 18 als passender Begleiter. Von Zeit zu Zeit ist er bei einer großen Getränkehandelskette im Angebot zu finden. Wir werden dann wieder zugreifen, denn unser Highland Park 18 ist mal wieder alle.

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Serge verkostet: Fünf Jahrzehnte Springbank

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Ein weiterer Teil der „The Whiskyfun Anniversary Tastings“ und die Erfahrung, dass alt nicht zwangsläufig besser bedeutet. Aber auch kann.

 

  • Springbank 12 yo 2000/2012 (50.2%, OB, Open Day 2012, fresh sherry hogshead, 313 bottles) 80 Punkte
  • Springbank 1991/2012 (51.5%, Malts of Scotland, bourbon hogshead, cask #MoS 12036, 144 bottles) 84 Punkte
  • Springbank 1972 (57%, OB, Taiwan, +/-1992) 89 Punkte
  • Springbank 1965 (46%, OB, tall black label, 75cl, +/-1985) 95 Punkte
  • Springbank 33 yo (43%, OB, pear shaped bottle, early 1970s) 84 Punkte

Strathmill – Datenblatt

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Daten zu Strathmill:

Land Schottland
Region Speyside
Geographische Lage 57° 32′ 25,2″ N,2° 57′ 40,4″ W
Typ Malt
Status aktiv
Eigentümer Diageo
Gegründet 1891
Washstill(s) 2
Spiritstill(s) 2
Produktionsvolumen 1.700.000 l
Website malts.com

Geschichte der Destillerie:

Strathmill ist eine Whisky-Brennerei in Keith, Moray, Schottland.

Die Strathmill Destille wurde 1891 auf dem Anwesen einer Getreidemühle errichtet. Zu dieser Zeit hieß die Destille allerdings noch Glenisla-Glenlivet. Ihren heutigen Namen bekam sie erst 1895, als die Firma W. und A. Gilbey sie aufkaufte. Heute ist die Destille in Besitz von Diageo.

Über viele Jahre lieferte Strathmill den zentralen Bestandteil für die Dunhill/Old Master Blends. Erst 1993 wurde ein eigener Single-Malt-Whisky verkauft.

Strathmill Destillerie, Foto von Andrew Wood, CC-Lizenz
Strathmill Destillerie, Foto von Andrew Wood, CC-Lizenz

Neuer Auchentoshan aus dem Amifass

Auchentoshan VirginOakAuchentoshan hat bereits am 29.07, wie wir berichteten, bekannt gegeben, dass es Zuwachs in Ihrem Hause geben wird.  Was sollen wir sagen, wir  lagen mit unserer Einschätzung, dass es möglicherweise ein Virgin Oak wird, absolut richtig.

Denn Auchtentoshan meldet heute über ihre Socialmedia- Portale Facebook und Twitter, dass die nächste Limited Edition der Auchentoshan Virgin Oak sein wird und sie damit dem aktuellen Trend folgen.

Die neue Limited Edition reifte in jungfräulichen nordamerikanischen Eichenfässern.

Seit der Jahrtausendwende hat Auchentoshan ihr 3- fach Destillat in unberührten Fässern gelagert, in denen weder Bourbon noch Sherry enthalten war.

Zeit & Geduld haben nun einen Whisky zu Tage gebracht, der eine tief orange Farbe besitzt und sehr vielschichtig und komplex ist.

Offizielle Verkostungsnotizen:

46% ABV

Farbe : Sienna Orange.

Nase : Zimt und Muskat, Vanille und kandierte Orange.

Geschmack :  gewürzter Apfel, weiche Karamell -Schokolade und süßer Ahorn ergeben ein samtiges Mundgefühl.

Finish: warm mit einem Hauch von Orange und braunem Zucker.

Alles in allem scheint es ein sehr leichter sommerlicher Whisky zu sein. Wir bleiben gespannt, denn weder Preis, Anzahl noch das genaue Release-Datum sind uns bis jetzt bekannt.

Whisky im Bild Leserwettbewerb: Stefan Meier

Los geht es mit unserem Leserwettbewerb, bei dem es auch um etwas geht: Der Sieger erhält von Whiskyexperts.net eine Flasche Glen Grant Five Decades – freundlicherweise zur Verfügung gestellt von der Glen Grant Destillerie. Über fünf Jahrzehnte hat Dennis Malcom die wertvollsten Fässer des bekannten Single Malt Scotch Whiskys beiseite gelegt und eine einzigartige Jubiläumsedition geschaffen. Nur 555 Flaschen wurden nach Deutschland geliefert – eine davon könnte schon bald Ihnen gehören. Wie Sie mitmachen können, erfahren Sie hier. Abgestimmt wird dann am Ende des Monats.

Das Bild heute kommt von Stefan Meier – und er beschreibt sein Bild so: Walpurgisnacht auf der Thingstätte (Heidelberg). Bei so vielen Hexen braucht man ein Menge Räucherwerk. Die Geisterstunde beginnt.!!!!!!!!!!!

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