The Glenrothes: Doppelt ausgezeichnet bei den World Whisky Design Awards

GlenrothesFreude bei Berry Bros. & Rudd Spirits, denn deren Vertreter „The Glenrothes“ gewann gleich zwei Auszeichnungen.

Bei den von Whisky Magazine initiierten World Whisky Design Awards konnte der Glenrothes Single Cask 1970 # 10573 den Titel in der Kategorie weltbester Single Malt – Limited Edition sowie den Gesamtsieg beim World’s Best Design für sich verbuchen.

Rob Allanson, Herausgeber von Whisky Magazine sagt :“The Glenrothes konnte mit seinen atemberaubenden klaren Linien und einer hervorragenden Präsentation beeindrucken. So konnte das Design der Glenrothes Extraordinary Cask  die Konkurrenz deutlich hinter sich lassen.“

Luke Tegner, Brands Marketing Director von Berry Bros. & Rudd Sprits, fügte hinzu: „Unser primäres Ziel bei The Glenrothes ist die Qualität unseres Whisky. Ein Malt so ehrwürdig und herausragend wie unser 1970 Single Cask verdient die gleiche Sorgfalt und Aufmerksamkeit in seiner Gestaltung und Verpackung, wie wir sie ihm auch bei der Herstellung und Reifung entgegenbringen.“

The Glenrothes 1970 Extraordinary Cask #10573 ist erhältlich bei Berry Bros. & Rudd und seinen Vertretern in der Welt. Der Preis wird bei € 4.000  pro Flasche beginnen.

Whisky im Bild: Kilbeggan

Heute führt uns unsere Rubrik Whisky im Bild nach Irland, genauer gesagt in die Destillerie Kilbeggan, die einerseits als Museum geführt wird (ist durchaus einen Besuch wert), andererseits noch immer Whisky produziert. Im Folgenden einige Bilder meines Besuches dort im letzten Herbst (ein Klick vergrößert sie)…

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Whiskys aus Schwaben

schwaebische-whiskyDer weltweite Whiskymarkt schrumpft und in Deutschland wird immer mehr Whisky gebrannt. Um sich auf diesem noch recht jungen Markt hervor heben zu können, sind besondere Ideen gefragt.

Den Schwaben wird ähnlich den Schotten eine gewisse, sagen wir mal, Sparsamkeit nachgesagt. Und neben dieser Gemeinsamkeit verbindet sie auch das Destillieren. Mit einer Konzentration von über 10 Brennereien, welche in den letzten Jahren begonnen haben, Whisky zu produzieren, präsentiert sich die Schwäbische Alb quasi als Deutschlands Speyside.

Beim Schwäbische Whisky Walk können die drei Brennereien des Ortes Owen (Auen ausgesprochen ) und die Landschaft um den Ort während einer 5-6 stündigen Wanderung an der Seite der Schwäbischen Whisky-Botschafterin näher kennen gelernt werden. Neben den Besichtigungen der Destillerien und der Fasslager findet natürlich auch eine Degustation ihrer Schwäbischen Whiskys statt.

Auf einer (bisher noch nicht ausgeschilderten) 80 Kilometer langen Whisky-Route zwischen Tübingen, Fellbach und Owen können zudem die weiteren Brennereien der Region besucht werden.

Bei Whiskys der Region finden wir neben Blends, Grains aus Weizen oder aus Dinkel auch Single Malts. Der Tecker Sherry Cask Single Malt wurde 5 Jahre in Ex-Bourbon-Barrels gelagert, danach weitere 5 Jahre Oloroso-Sherry-Fässer. Bei den verwendeten Fässern wird bei manchen Whisky auf Produkte der Region zurück gegriffen. So lagerte z.B. der Rieger & Hofmeister – Malt & Grain 3,5 Jahre in gebrauchten Chardonnay Barrique Fässern.

Kilbeggan: Verbesserte Tour mit personalisierter Flasche

Die Kilbeggan-Destillerie in Irland hat eine neue Tour im Programm: Für 30 Euro erhält man eine geführte Tour durch den alten Bereich der Destillerie, zwei Drams zum Verkosten und zusätzlich eine personalisierte Kilbeggan Flasche (immer ein schönes Erinnerungsstück für den Schrank daheim).

Das Update der Tour ist eine gute Sache: Bislang waren die Touren dort ohne Führung, danach gabs ein paar Tropfen vom Standardwhiskey ins Glas und ein freundliches „Goodbye“. Eigentlich jammerschade, denn die alte Destillerie atmet Geschichte und ist wirklich interessant zu besichtigen (das alte Wasserrad treibt immer noch einige Geräte darin an). Eine geführte Tour bringt da sicherlich noch mehr Hintergrundinfos, als man sie sich mit dem kleinen Täfelchen selbst aneignen kann.

Unser heutiges „Whisky im Bild“ wird übrigens ein paar Eindrücke aus der Kilbeggan-Destillerie bringen. Sollten Sie also nach Irland kommen: Mit der neuen Tour ist Kilbeggan noch attraktiver geworden.

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Serge verkostet: Old Pulteney

av-logoEine gerne übersehene und unterschätzte Destillerie ist Old Pulteney. Serge Valentin von Whiskyfun hat nun drei offizielle Abfüllungen verkostet – und durchwegs hoch bewertet. Die Abfüllungen sind:

  • Old Pulteney 1991/2007 (57.6%, Originalabfüllung, Fass #0030) – 89 Punkte
  • Old Pulteney 15 yo 1982/1998 ‚Millenium‘ (60%, Originalabfüllung für Japan, sherry, Fass #1300) – 90 Punkte
  • Old Pulteney 40 yo (51.3%, Originalabfüllung, 2012) – 89 Punkte

Dies sind nun sicher nicht die günstigsten Abfüllungen aus dieser Highlands-Destillerie, aber auch die Standardware, die man auch in manchen Supermärkten kaufen kann, ist ebenfalls durchaus trinkbar.

Spezialitätentasting „Smallest Distilleries“ am 24.5. in Wien

logoIm Rahmen der Reihe „Spezial- und Regionen-Tastings“ veranstalten die Whisky Consultants am 24.5. ein Tasting mit dem Thema „Smallest Distilleries“. Stattfinden wird es im „The Highlander Pub“, Sobieskiplatz 4, 1090 Wien – und zwar von 19 bis 22 Uhr. Im Unkostenbeitrag von 65 Euro sind die gebundenen Verkostungsnotizen und ein Glencairn-Glas enthalten. Anmeldungen sind bis zum 12.5 auf der Website der Whisky Consultants möglich.

Auf der Website der Whisky Consultants findet man auch noch alle anderen geplanten Termine der nächsten Zeit.

Whisky aus dem „Land der aufgehenden Sonne“

yamazaki1Wenn Sie an Whisky denken, dann denken die Meisten zuerst sicherlich an Schottland, Irland oder die USA. An Japan denken wohl nur die Kenner, aber bei der Fülle an guten Whiskys von dort lohnt sich ein Blick in die Ferne allemal.

Suntory Whisky ist der bevorzugte Hersteller edler Weine und Spirituosen im „Land der aufgehenden Sonne“ seit 1899. Man sagt, ihre Whiskys verkörpern die Harmonie zwischen den japanischen Menschen und der Natur, nur hergestellt mit dem besten Wasser und  Zutaten aus den Bergen Süd-Japans.

Suntory bietet drei Whisky-Marken, die schnell die Gunst und Anerkennung bei der Whiskylobby und ihren Experten gewonnen haben. So ist es nicht verwunderlich, das sie seit 2004 bis heute viele Auszeichnungen bei der International Spirits Challenge (ISC),San Francisco World Spirits Competition (SWSC), International Wine & Spirits Competition (IWSC) und auch bei den  World Whiskies Awards (WWA) für sich verbuchen konnten.

main_visual_hakushuHaskushu

Haskushu ist ein „grüner und frischer “ Single Malt Whisky, der das Wesen der japanischen Alpen erfasst. Eine reine Goldfarbe erfreut das Auge und er  trägt den Duft von frischen grünen Blättern, grünem Apfel, Birne und weichem Rauch. Am Gaumen hat Haskushu ein scharfes Aroma von süßen Birnen und Butterkeks und hat eine weichen, trockenen und angenehmen rauchigen Abgang.

main_visual_yamazakiYamazaki

Yamazaki ist eine delikater und doch tiefgründiger Single Malt Whisky, der viele Kenner aus der ganzen Welt für sich gewinnt –  auf Grund seines vielschichtigen Geschmacks. Sein fruchtiges Aroma besteht aus Dattelpflaume, Honig, Nelken, kandierter Orange, Pfirsich und einem Hauch von Vanille. Am Gaumen können Sie einen komplexen Geschmack von würzigem Holz, Kokos, Preiselbeere  und Butter erkennen. Genießen Sie die süße und den langen Abgang mit einer holzigen Essenz.

main_visual_hibikiHibiki

Hibiki ist ein echter Whisky für Liebhaber. Dieser Whisky altert in verschiedenen Arten von Fässern, einschließlich in dem Mizunara, einer sehr seltenen japanische Eiche. Hibiki bietet ein komplettes Orchester der Aromen und Düfte, die es zu genießen gilt. Er leuchtet bernsteinfarben,  riecht nach Ananas, Pflaumen, Himbeeren, Honig und Pudding. Sein Gaumen ist weich, süß, weich und glatt. Der Abgang ist lang und süß, würzig-fruchtig, mit einem Hauch von Säure.

Der Whiskymarkt schrumpft

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Private Single Malt CollectionErnüchternde Zahlen für die Whiskyindustrie kommen heute aus England: Laut einem Bericht der BBC ist der weltweite Whiskymarkt 2012 mengenmäßig um ganze 5% zurückgegangen. Auch das Wachstum beim Wert ist rückläufig: wertmäßig konnte der Markt nur mehr um 1 % zulegen – nach starkem Wachstum in den vergangenen Jahren (nach 87% Wachstum in den letzten 10 Jahren).

Dieser Rückgang erklärt sich mit Schwierigkeiten in den stärksten Eportmärkten, wo die Wirtschaftskrise den Konsum schrumpfen ließ. So wurde zum Beispiel in Frankreich, dem nach wie vor stärksten Markt für Scotch, um 25% weniger Whisky konsumiert (die wertmäßige Schrumpfung betrug 19%), in Spanien ging der Markt ebenfalls zurück (-25% mengenmäßig). Selbst der wertmäßig größte Markt, die USA, der noch ein mengenmäßiges Wachstum von 16% schaffte, verlor wertmäßig 2%. Selbst Hoffnungsmärkte wie Brasilien importierten 16% weniger – Venezuela hingen um 12% mehr.

Bedeutet das das Ende der goldenen Zeiten für Whisky? Zumindest scheint die Realität so manche hochfliegende Träume der Industrie eingeholt zu haben. Dennoch investiert die Whiskyindustrie in den nächsten Jahren über 2 Milliarden Pfund in den Ausbau bestehender Destillerien und in die Erföffnung neuer Brennereien – wie dies mit den Bedürfnissen der Märkte zusammengehen wird, bleibt abzuwarten…

Whiskyland Deutschland – Artikel im SPIEGEL Online

DSingle malt whiskyer SPIEGEL scheint gerade auf den Whiskygeschmack gekommen zu sein. Nach dem Artikel vorgestern bringt er heute bereits wieder einen Beitrag über Whisky in Deutschland. Diesmal geht es um die Whiskyszene in Nürnberg.

Im Artikel gibt es einen netten Überblick über Clubs, Händler, Videoblogger, Fans, verschrobene und schrullige Typen – sowie einen eindeutigen Grundtenor: Whisky ist „in“, macht Spaß und die Szene wächst und wächst und wächst. Lesenswert!

Leser-Bar: Georg Hagemeier

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Auch am Ostermontag können wir Ihnen wieder eine Bar eines unserer Leser präsentieren: Georg Hagemeier hat uns ein Foto gesendet und meint dazu:

Anbei meine derzeitige Bar. Zur Zeit fristen meine Flaschen ihr Dasein noch im Bücherregal, aber nach dem bevorstehenden Umzug winkt eventuell ein würdigerer Platz.

Wir finden: Bücher und Whisky sind eine schöne und passende Kombination. Schön ist auch die Kombination der verschiedenen Whiskys, die eine wirklich große Bandbreite abdecken.

Teilen Sie doch auch Ihre Whiskybar mit den anderen Lesern. Senden Sie uns einfach ein oder mehrere Fotos und eine kurze Beschreibung an team (at) whiskyexperts.at.

Das Bild lässt sich wie üblich mit einen Klick vergrößern:

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Diageo investiert 1,2 Millionen Euro in Talisker

Talisker DistillerieDiageo hat nach Informationen von Drinks International 1,2 Million Euro in das Besucherzentrum der Talisker Destilliere auf der Isle of Skye investiert.

Die Brennerei zieht derzeit 60.000 Besucher pro Jahr auf die Insel. Diageo will die neuen Anlagen viel größer gestalten und weitere Tasting- Räume schaffen.

Geht es nach Distillery Manager Mark Lochhead, wird das neue Zentrum zur Frühjahrs-Saison eröffnet.

Er sagte: „Talisker  wird als Marke und Brennerei immer beliebter bei den Menschen aus der ganzen Welt, und sie wollen die Heimat unseres Single Malt besuchen.“

„Diese Investition ist ein wichtiges Bauvorhaben, denn der zunehmende Tourismus hat auch eine große Sogwirkung auf die Arbeitsplätze in der Wirtschaft und für lokale Unternehmen.“

Whisky im Bild: Wolfburn

Während wir uns gestern bei Whisky im Bild mit der Destillerie Wolfburn selbst beschäftigt haben, geht es heute um das Wasser, das die Produktion dort möglich macht. „Burn“ bedeutet Quelle – und Wolfburn ist somit auch die Bezeichnung jener Quelle, die die Destillerie speist.

Laut einem der Besitzer liefert Wolfburn eines der reinsten Wasser Schottlands. Kein Wunder, den von der Quelle bis zur Mündung des Flusses an der Nordküste Schottlands sind es keine vier Meilen, die das Wasser zurücklegt. Und sieht man sich auf unserem Bild die Umgebung an, so kann man unschwer erkennen, dass dem Wasser auf diesen vier Meilen nichts Widriges droht.

Die kleine, feine Quelle ist übrigens auch der Grund dafür, warum Wolfburn nicht mehr als 150.000 Liter Alkohol im Jahr produzieren wird.

(Bild zum Vergrößern anklicken)

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Videotastings: Glenglassaugh Revival und Scapa 14yo

mainbanner26yroldZwei neue Videotastings sind nun online: Glenglassaugh verkostet ihren eigenen Revival (ein dreijähriger Whisky, der erste, den sie nach der Wiedereröffnung herausgebracht haben – unschwer zu erraten, dass man in diesem Tasting nur Gutes über den Revival erfährt, auch wenn wir finden, dass ein Dreijähriger per se durchaus seine geschmacklichen Schwächen hat).

Die zweite Verkostung kommt von Ralfy und befasst sich mit dem vierzehnjährigen Scapa von den Orkney Inseln. Wie üblich ist Ralfys Verksotung ausführlich, sorgfältig und ein Vergnügen für den Betrachter.

Beide Videos sind in Englisch – und mit mittelprächtigen Kenntnissen durchaus problemlos zu verfolgen…

Neuer Clynelish 14yo peated von Diageo

clynelish peatedAusschließlich direkt bei der Destillerie Clynelish zu erhalten ist eine neue limitierte Abfüllung von Diaego: ein getorfter Clynelish 14yo mit 46% in einer Auflage von 3000 Flaschen. Diese Spezialabfüllung wurde zum Gedenken an die Schließung von Brora aufgelegt (Brora stellte seinen Betrieb 1983, also vor 30 Jahren ein und stand unweit der modernen Clynelish-Destillerie). Die Abfüllung erfolgte zur selben Zeit, als Diaego auch einen ungetorften Caol Ila herstellte, also 1998/1999.

Ein schönes Sammlerstück, und sicherlich auch sehr interessant im Geschmack – aber leider nicht im Handel erhältlich, sondern wie gesagt nur direkt bei der Destillerie beziehbar – zum Preis von 75 Pfund.