Wall Street Daily: Das Ende der Whiskyblase

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„Wenn Sie in Whisky investiert haben, dann hoffe ich, dass Sie Whisky gerne trinken, denn sie werden Ihre Verluste trinken müssen“ – mit dieser ziemlich unverblümten Warnung schließt Wall Street Daily den ersten Teil einer Artikelserie über „Blasen, die bald platzen werden“ ab. Und Whisky ist die erste Blase, die sie erwähnen (neben landwirtschaftlichen Nutzflächen im Kernland der USA). Warum? Nun, in aller Kürze: Die Preissteigerungen der letzten Jahre, besonders in den Sammlersegmenten, spotten jeglicher Rationalität und übertreffen den S&P 500 Index um 16%. Zwischen 2008 und 2013 war die Steigerung sogar 163%.

Gut, Wall Street Daily hat nichts mit dem Wall Street Journal zu tun, und der Grundtenor der Website ist durchaus eher alarmistisch – aber so ganz ist deren Analyse nicht von der Hand zu weisen, dass der Whiskymarkt in gewissen Bereichen ziemlich überhitzt. So hört man zum Beispiel von verschiedenen Seiten, dass das Geschäft mit den teuren Decantern mittlerweile auf sehr tönernen Füßen steht (was auch dem geänderten Konsumverhalten in Asien geschuldet ist, aber nicht nur). Bleibt zu hoffen, dass, falls die Blase wirklich platzen sollte, nicht die Destillerien dran glauben müssen, sondern nur jene Menschen, die diesen Wahnsinn kurzsichtig befeuert haben…

Diageo bringt „Malt Matcher“ als Geschenkratgeber

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Welchen Whisky soll man schenken? Die Frage ist bei Menschen, die man gar nicht so gut kennt, nicht so einfach zu beantworten. Diageo hat nun für seine Classic Malts einen Geschenkratgeber aufs Internet gebracht, der zumindest sehr lustig gemacht ist. Anhand von vier Fragen oder alternativ durch Vergleich von Whiskyvorlieben in einem Koordinatensystem schlägt das Programm dann einen von den Classic Malts vor (so altruistisch, auch andere Whiskys zu empfehlen, ist der Malt Matcher natürlich nicht). Dennoch: Eine lustige Idee, die man hier ausprobieren kann.

Neu: White Horse Gold Edition 1890

Diageo-3335Passend zum chinesischen Jahr des Pferdes, welches im Januar 2014 beginnen wird, veröffentlicht Diageo Global Travel and Middle East die „White Horse Gold Edition 1890“. Diese limitierte Abfüllung des Blended Scotch Whiskys Aus Malt und Grain Whiskys von Islay (vermutlich Lagavulin) und den Highlands wird zunächst im asiatisch-pazifischen Raum erhältlich sein, danach dann ebenfalls im Mittleren Osten und in Europa.

DFI online zitiert die offizielle Verkostungsnotiz mit „frische, lebendige Früchte und vollmundiges Eichenholz ergänzen tiefe Malz und volle Toffee-Apfel Töne. Diese gehen über in ein delikates, warmes und zart rauchiges Finish – am besten auf Eis genossen“.

Die UVP für die Ein-Liter-Flasche beträgt 23$.

De Kuyper erweitert sein Portfolio

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Der niederländischer Likörhersteller De Kuyper, so berichtet The Spirit Business, hat zwei neue Pot Stills mit einer Kapazität von je 1.000 Litern sowie ein Paar Column Stills in seiner Brennerei in Schiedam aufbauen lassen. Neben dem Destillieren von Pflanzen für den Likör-Bereich werden die beiden größeren Stills verwendet, um eine Reihe von neuen Spirituosen zu kreieren, mit den das Portfolio von De Kuyper breiter aufgestellt werden soll. Bei der Auftaktveranstaltung in der letzten Woche sagte Albert de Heer, Marketing Director von De Kuyper, dass dem Unternehmen damit die Möglichkeit gegeben wird, Whisky, Gin und Rum zu produzieren. Seiner Meinung nach gehört De Kuyper, neben den Likören, auch in diese Sparte.

Whisky im Bild: Erster Schnee in den Highlands

Man versucht es ja zu verdrängen, aber die Zeit ist danach: Die Tomatin-Distillery hat auf ihrer Facebook-Page gerade ein Bild gepostet, das etwas Frösteln aufkommen lässt. Der erste Schnee ist in den Highlands gefallen, und verwandelt die Landschaft in einen malerischen Wintertraum. Zeit für Kaminfeuer und einen guten Whisky…

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Serge verkostet: Highland Park

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Eingang zur Highland Park Distillery. Foto von David Wyatt unter CC-Lizenz

Vier Abfüllungen von Highland Park, alle dieses oder voriges Jahr erschienen, stehen heute auf der Verkostungsliste von Serge Valentin. Zwei deutsche Abfüllungen sind darunter, eine von Whisky-Doris und eine von Malts of Scotland. Und die Ergebnisse sind durch die Bank sehr positiv:

  • Highland Park 24 yo 1988/2012 (40.9%, Whisky-Doris, hogshead, cask #882, 29 bottles): 85 Punkte (in der Tat nur 29 Flaschen)
  • Highland Park 21 yo 1992/2013 (45%, Samaroli, cask #1245): 86 Punkte
  • Highland Park 17 yo 1995/2013 (53.9%, The First Edition, refill hogshead, 286 bottles): 88 Punkte
  • Highland Park 1998/2012 (57.4%, Malts of Scotland, sherry hogshead, cask #MoS 12058, 189 bottles): 91 Punkte

Handsignierter KOVAL-Bourbon: Der Gewinner

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Master Distiller Robert Birnecker hat jene Flasche KOVAL Bourbon selbst signiert, die wir, nach der Beantwortung einer Gewinnfrage, unter unseren Lesern verlosten. Wie versprochen haben wir unter den Teilnehmern mit der richtigen Antwort per Zufall (gereiht nach dem Eingang der richtigen Antwort und dann ausgewählt durch diesen Zufallszahlengenerator) den Gewinner gekürt und geben ihn hier bekannt. Es ist (Trommelwirbel):

Andre Schulz aus Magdeburg

2013-11-19 10.37.49

Lieber Andre, herzlichen Glückwunsch. Wir werden die Flasche versenden, sobald wir Ihre Postadresse erfahren haben.

Die richtige Antwort war natürlich: Koval bedeutet Schmied/Schwarzes Schaf/jemand, der etwas vorantreibt.

 

Sie glauben, das war es auch schon? Mitnichten. Die nächste exklusive und handsignierte Flasche steht schon bereit, um einen unserer Leser glücklich zu machen. Diesmal kommt sie aus Schottland, stammt aus einer der ältesten Destillerien der Speyside und ist 23 Jahre im Sherry-Hogshead gereift. Und signiert ist sie von… – ok, mehr dazu in den nächsten Tagen 🙂

Serge verkostet: 4x Kilchoman

Kilchoman Distillery, Foto von Apollon440, Public Domain
Kilchoman Distillery, Foto von Apollon440, Public Domain

Vier Kilchoman von Islay hat Serge Valentin heute in seinen Whiskygläsern – seinem Bekunden nach gibt es die Destillerie nun lang genug, um auch mal eine Vertikale (also ein Tasting mit Abfüllungen aus einer Destillerie zu wagen). Und Serge gefällt, was er in der Verkostung schmeckt, besonders die Sherry-Abfüllung, die heuer für die Schweiz produziert wurde:

  • Kilchoman ‚Machir Bay 2013‘ (46, OB): 81 Punkte
  • Kilchoman 3 yo ‚Inaugural 100% Islay‘ (50%, OB, 2011): 86 Punkte
  • Kilchoman 2007/2010 (62.2%, OB for Feis Ile 2010, bourbon, cask #11307, 258 bottles): 83 Punkte
  • Kilchoman 2006/2013 (59.2%, OB for World of Whisky, sherry, cask #372/2006): 89 Punkte

Ralfy’s Video Tasting #411: Loch Lomond Single Malt

Ralfy widmet sich in seinem über 15 Minuten dauernden Video diesmal dem Single Malt aus der Destillerie Loch Lomond. Die Wertung ist eher durchschnittlich mit 80 aus 100 Punkten. Und auch wenn der Whisky diesmal laut Ralfy’s Meinung kein Highlight ist, zahlt sich sein Video wie üblich aus, ist unterhaltsam und kurzweilig:

 

Serge verkostet: Drei Bourbons

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Serge Valentin von Whiskyfun hat heute seine sonntägliche Verkostung drei Bourbons gewidmet. Alle drei Abfüllungen sind, wie man so schön sagt, rezent (also erst unlängst erschienen) und daher theoretisch auch zu kaufen (die praktische Einschränkung der Theorie resultoert daraus, dass die dritte Abfüllung sehr limitiert und faktisch nur für einen Club erhältlich ist). Hier sind jedenfalls Serge’s Wertungen, und folgt man unserem Link, dann kann man auch die ausführlicheren Tasting-Notes lesen:

  • Wild Turkey ’81‘ (40.5%, OB, Kentucky straight bourbon, +/-2013): 79 Punkte
  • Wild Turkey ‚101‘ (50.5%, OB, Kentucky straight bourbon, +/-2013): 81 Punkte
  • Heaven Hill 15 yo ‚Whisky Jewbilee‘ (61.3%, Jewish Whisky Company, 87 bottles, 2013): 86 Punkte

Tullamore Dew: Wunderschönes Werbevideo

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Normalerweise versuchen wir uns, bei Werbung für ein Produkt distant und neutral zu halten. Das liget einmal daran, dass wir nicht in den Ruch kommen wollen, eine Marke zu protegieren. Zum anderen hat es auch damit zu tun, dass der Autor dieser Zeilen selbst in der Werbung tätig ist und in der Tätigkeit hier auf der Seite nicht Dinge vermischen möchte. Andererseits: Wenn etwas so schön gemacht ist wie der Spot für Tullamore Dew, dann kann man auch einmal Lob spenden, ohne in eine verfängliche Situation zu geraten. Vielen Dank an Ernst J. Scheiner für den Tipp zur Website.

Und jetzt einfach mal 2:30 genießen, wie gekonnt der Spirit und das Image von Tullamore Dew von Regisseur Lawrence Dunmore eingefangen wurde. Einfach unserem Link zu W&V folgen und sich verzaubern lassen…

Whisky im Bild: Redaktionstreffen in Nürnberg

Das kontinentale Redaktionsteam von Whiskyexperts befindet sich bis heute am Nachmittag noch auf einer Redaktionskonferenz in Nürnberg, um gemeinsam die weitere Entwicklung der Seite zu besprechen (Details dazu werden wir im Lauf der nächsten Wochen und Monate bekannt geben). Das Bild unten stammt von gestern Abend, als sich das Team nach den gestrigen Besprechungen in der Bar „Das Gelbe Haus“ zu einigen Drams zusammensetzte. Von links nach rechts: Bernhard Rems, Dirk Piesczek und Simon Rosenkranz. Nürnberg wurde deshalb als Treffpunkt gewählt, weil die Anreise für alle Teilnehmer ungefähr gleich lang war. Und weil auch die Rückreise etwas dauern wird, können wir die nächsten News erst nach 18 Uhr bringen. Wir hoffen auf Ihr Verständnis.

PS: Ja, es sieht nicht nur so aus: Wir hatten und haben eine gute Zeit miteinander 🙂

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Neu: Old Pulteney Limited Edition 1990

Ab sofort gibt es eine neue limitierte Abfüllung der Highlands-Destillerie Old Pulteney, und diesmal bedeutet limitiert auch wirklich limitiert, nämlich nur 900 Flaschen (zu einem Preis von umgerechnet ca. 150 Euro): Old Pulteney Limited Edition 1990 Vintage.

Die Abfüllung wurde in amerikanischen ex-bourbon-Fässern und spanischen ex-sherry-Fässern gereift (diese hatten zuvor dazu gedient, getorften Whisky reifen zu lassen) und hat 46% Alkohol. Auf Kühlfiltrierung wurde verzichtet. Am Gaumen soll die Limited Edition sehr süß beginnen, einen Hauch Gewürze mit sich tragen und in einem intensiv rauchigem, langem Finish enden.

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Whisky im Bild: Bunnahabhain 40yo

750 Flaschen gibt es von ihm – und kosten würde er 2000 Pfund – ansehen aber kostet nichts, und wir meinen, es ist ein wirklich schöner Anblick, der sich vom Pomp manch anderer Verpackungen wohlig unterscheidet:

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