Der Sieger des Whiskyexperts Fotowettbewerbs

Ein wunderschönes Foto, das den Genuss und das Besondere am Whisky ruhig und ausdrucksstark zur Geltung bringt – das ist das Bild, das bei unserem Wettbewerb die meisten Likes auf sich vereinen konnte. Es stammt von Nico Gerdes, und er ist der verdiente Gewinner unseres  Glen Grant Five Decades – freundlicherweise zur Verfügung gestellt von der Glen Grant Destillerie. Wir gratulieren ganz herzlich und werden die Siegerflasche in den nächsten Tagen auf die Reise schicken.

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Die Abstimmung war heute leider von einer technischen Panne geprägt – aus für uns nicht nachvollziehbaren Gründen wurden entweder durch Facebook oder durch unsere Verbindungssoftware die Likes bei manchen Bildern willkürlich gestrichen. Daher haben wir uns entschlossen, den Stand von gestern Abend für die Gewinner-Ermittlung heranzuziehen. Wir möchten uns für diese technische Panne ausdrücklich entschuldigen – schon bei unserem nächsten Wettbewerb werden wir auf siteinterne Tools setzen, die wir komplett kontrollieren können.

Wir möchten uns bei allen bedanken, die teilgenommen und abgestimmt haben. Jedes Bild hatte seinen eigenen Reiz, und jedes Bild war ein Stück Herzblut des Einsenders. Wir haben das gespürt, und wir haben uns darüber gefreut. In diesem Sinne: Slàinte mhath – wir heben unsere Gläser auf euch!

Alle Bilder des Leserwettbewerbs haben natürlich jetzt eine permanente Heimat gefunden – Sie können sie hier nochmals sehen und bewundern.

Robin Blackadder: Don’t drink and drive

Robin Blackadder, Foto von Silvia Behrens
Robin Blackadder, Foto von Silvia Behrens

Eine traurige Geschichte erreicht uns von Robin Blackadder, der unabhängige Abfüller, der unter Blackadder und Clydesdale ausgezeichnete schottische Whiskys (und seit kurzem auch Rum) abfüllt. Eine Geschichte, die uns allen zu denken geben sollte und die mit unserem Hobby und Verantwortungsbewusstsein zu tun hat:

Anfang September wurde Robins Sohn, Michael, gemeinsam mit einem Freund von einem betrunkenen Autofahrer in der Türkei auf seinem Roller niedergemäht. Michael und sein Freund wurden dabei schwer verletzt, sein Freund mit einem offenen Oberschenkelbruch. Die Verletzungen wurden als ernsthaft, aber gottseidank nicht lebensbedrohlich beschrieben. Nach einige Operationen wurde Robins Sohn am Freitag  aus der Intensivstation entlassen und soll nächste Woche nach England zurückkehren können.

Laut Polizeireport war der Fahrer des Autos so betrunken, dass er versuchte, vom Unfallsort zu fliehen und hatte zwei Stunden später, als er festgenommen werden konnte, noch immer weit über das legale Limit an Alkohol im Blut.

Man kann es nicht oft genug sagen; sich selbst, seinen Freunden, seinen Gästen und allen, die unser Hobby mit uns teilen: Bitte trinken Sie verantwortungsbewusst. Wer getrunken hat, gehört nicht hinter das Steuer eines Autos. Wer getrunken hat, darf sich in keine Situation bringen, in der er mit seinen Aktionen das Leben oder die Gesundheit anderer gefährden kann. Whisky soll Freude machen, nicht Leid bringen. Das wünschen wir uns von der Redaktion von Whiskyexperts.

Von hier aus, auch im Namen unserer Leser, die besten Wünsche an Robin Blackadder und seine Familie.

 

Bruichladdich Octomore 6.1 Scottish Barley erschienen!

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Im Bruichladdich Online Store für GB und bei ausgesuchten Händlern in  den USA ist er zu haben, für Deutschland werden die ersten Preise kolportiert und sein Erscheinen nun sehr zeitnah erwartet: Der Bruichladdich Octomore 6.1 Scottish Barley mit 57% und 167ppm ist released. Im englischen Shop kostet er stolze 100 Pfund, für Deutschland werden Preise zwischen 120 und 155 Euro berichtet.

Laut Mario Prinz vom Potstill Vienna soll es den Octomore 6.2 (der mit Brandy/Cognac – Finish) nur im Travel Retail geben, so wie andere Sondereditionen von Bruichladdich, die bislang im normalen Handel erhältlich waren. Überhaupt wird sich in der Marktpolitik von Bruichladdich einiges ändern, wie man hört – und in den nächsten Tagen werden wir dazu mehr berichten können…

Letzter Tag unseres Leserwettbewerbs – Freeze der Ergebnisse

Achtung: Teilnehmer des Wettbewerbs haben uns darauf hingewiesen, dass heute anscheinend ein Reset bei einigen Likes für die Fotos stattgefunden hat. Wir haben darauf keinen Einfluss, das Ganze regelt sich über die sozialen Netzwerke, aber da es momentan das Ergebnis von gestern verfälscht (der Führende von gestern hatte gestern 77 Likes, heute nur mehr 50) – frieren wir den Wettbewerb mit den Ergebnissen von gestern abend ein.

Es tut uns furchtbar leid, dass wir das Voting abbrechen mussten, aber wir haben keine Möglichkeit, die Likes, die sich aus welchem Grund auch immer verfälscht haben, zurückzusetzen. Und es wäre einfach unfair, diese Veränderung zu akzeptieren.

Wir verkünden heute um 21 Uhr den Sieger offiziell. Und wir werden den nächsten Wettbewerb mit hauseigenen Zählmethoden veranstalten – so viel ist sicher.

 

Glen-Grant-Five-Decades

14. 9. – Noch fünf Plätze im Islay-Tasting in Regensburg frei

Inseln, Salz und Torf auf höchstem Niveau – Unser Freund und Malt Maniac Pit Krause veranstaltet mit seinem slowdrink.de ein Islay-Tasting der Extraklasse, bei dem gerade noch mal fünf Plätze frei sind. Das Lineup kann sich sehen lassen – hier die Kandidaten der Verkostung:

  • Warm-up-Dram: Scapa 8 y.o. G&M Pure Highland Malt aus den 1970ies, 75cl, 40%
  • Bowmore 31 y.o. Signatory Millenium Edition 1968 – 1999, Cask 3817, 238 btl., 43,0%
  • Highland Park 30 y.o. Shinanoya (Japan) 1981 – 2012, Hogshead 6082, 254 btl., 53,8%
  • Longrow 15 y.o. Samaroli ‘Natural Strength’ (Moon Import) 1987 – 2002, Cask 114, 45,0%
  • Brora 30 y.o. OB (bottled 2006), 2130 btl., 55,7% (mostly 1972 casks)
  • Ardbeg 20 y.o. Cadenhead’s Authentic Collection 1975 – 1995, 51%
  • Caol Ila 27.10.2000 – 8.2011 G&M ‘Exlusive’ for 35th Anniversary Kirsch Import, 1st-fill Sherry Hogshead 309579, 304 btl., 58,9%
  • Laphroaig 1996 – 2010 ‘Rolf’s No. 2′ Bourbon Cask / Ex-Springbank Sherry Bloodtub-Finish, 6/66 btl. (!), 58,0%

Das Lineup gibts auch im Bild:

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Wer also mal Islay von seiner besten Seite kennenlernen will, der hat hier die Möglichkeit – der Beitrag fürs Tasting ist zwar nicht geschenkt, aber angesichts der angebotenen Drams auch nicht jenseits von Gut und Böse: 99.90 Euro kostet das Vergnügen, zu dem man sich unter info@slowdrink.de (oder Tel.: 0160-1768777) anmelden kann. Höchst empfehlenswert!

Köpenicker Whiskyfest: Ein ganz kurzer Bericht

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Wir waren fast genau so gespannt wie die Organisatoren selbst, ob in Berlin zwei Whiskymessen innerhalb einer Woche funktionieren (wir berichteten sowohl über das Köpenicker Whiskyfest als auch über den Cöpenicker Whiskyherbst). Das 1. Köpenicker Whiskyfest hatte gestern seine Premiere und es war eine gelungene Veranstaltung. Sowohl von den Ausstellern als auch vom Publikum wurde das neue Format in der alten Location angenommen. Bei bestem Spätsommerwetter war die Freiheit 15 spätestens am Abend gut gefüllt, und die verschiedenen unabhängigen Abfüller, deutschen Whisky-Brenner und natürlich auch Diageo trafen sowohl auf Fachpublikum als auch auf interessierte Neulinge. Gleich beginnt der zweite Tag des Whiskyfests.

Am Montag werden wir die Veranstalter nach einem Fazit ihrer Premiere fragen. Und am nächsten Wochenende werden wir den Cöpenicker Whiskyherbst in seiner neuen Location besuchen.

Neu von Wilson & Morgan: Cragganmore 20yo Sherry Wood Finish PX

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Wilson & Morgan ist – man möchte es bei diesem Namen eigentlich nicht vermuten – ein italienischer unabhängiger Abfüller. Und einer, auf dessen Qualität man sich fast blind verlassen kann – besonders wenn es um die Abfüllungen in der schmucken Holzkiste geht. Gut, preiswert und zumeist in einer Art und Weise, die den typischen Charakter einer bestimmten Destillerie gut abbildet und nicht „exotisch“ daherkommt.

In dieser Art und Weise sollte auch die neueste Abfüllung von Wilson & Morgan geraten sein: ein zwanzigjähriger Cragganmore Sherry Wood Finish PX, abgefüllt aus zwei Fässern und mit 50% in die Flasche gebracht. Sobald dieser Cragganmore tatsächlich im Handel auftaucht, werden wir ihn natürlich für Sie verkosten…

Powers bringt neuen Single Pot Still Whiskey: Powers Signature Release

Powers Signature Release Bottle

Wir freuen uns immer, wenn wir mal etwas Neues über irische Whiskeys berichten können (bei uns in der Redaktion sind wir der Meinung, dass die irischen Whiskeys in den nächsten Jahren auch international mehr und mehr Bedeutung gewinnen werden).

Hier ist nun eine Neuigkeit von Pernod Ricard – den Eigentümer der Marke Powers: Mit Powers Signature Reserve bringt Pernod Ricard den zweiten Single Pot Still Whiskey der Marke Powers in den Handel (nach dem Powers John’s Lane Release im Mai 2011). Die neue Abfüllung wird laut Pernod Ricard die selbe Würzigkeit besitzen, die die Powers Whiskeys auszeichnet – schwarzer Pfeffer, eingebettet in Honig, Vanille und reichlich Beeren. Die Signature Release wurde vornehmlich in American Bourbon Barrels gereift, zur Verfeinerung hat man allerdings auch einige wenige spanische Oloroso Sherry Casks daruntergemischt.

Ganz unbekannt ist der neue Powers Signature Release nicht – er wurde erstmals im April beim Whiskyfest in Chicago vorgestellt, kommt aber erst jetzt im September in Irland und den USA in den Handel. Wieviel Zeit vergeht, bis wir ihn in deutschen Regalen finden werden, ist noch nicht bekannt.

Neben dem neuen Powers Signature Release wird Powers auch Powers Gold Label in einer neuen Verpackung und stärker abgefüllt (43.2%) präsentieren.

Douglas Laing: Alle Old Particular Abfüllungen für den Start

Douglas Laing Old Particular Group With Tubes

Von Douglas Laing haben wir eine komplette Liste der Abfüllungen der neuen Old Particular-Serie erhalten, und diese Liste birgt, vom Namen her, einige wirklich interessante Whiskys (in der Reihenfiolge ihres Alters):

  • OLP0002                              Auchentoshan   15 YEARS
  • OLP0021                               Braeval   15 YEARS
  • OLP0006                              Clynelish   16 YEARS
  • OLP0026                              Glen Ord   16 YEARS
  • OLP0018                              Arran   17 YEARS
  • OLP0032                              Miltonduff   17 YEARS
  • OLP0019                              Auchroisk  18 YEARS
  • OLP0023                              Caperdonich  18 YEARS
  • OLP0004                              Blair Athol Sherry  20 YEARS
  • OLP0025                              Glen Keith   20 YEARS
  • OLP0012                              Jura 20 YEARS
  • OLP0037                             Tomatin   20 YEARS
  • OLP0003                             Bladnoch   21 YEARS
  • OLP0028                             Glen Garioch   21 YEARS
  • OLP0007                            Glen Scotia   21 YEARS
  • OLP0031                             Macduff   21 YEARS
  • OLP0005                            Bowmore   25 years
  • OLP0014                             Tamdhu   25 YEARS
  • OLP0035                             Teaninch   30 YEARS
  • OLP0033                             Port Ellen   31 YEARS
  • OLP0008                            Glencadam   35 YEARS

Hier noch ein Ausschnitt aus der Presseaussendung, der sich auf die verschiedenen Alkoholstärken in Bezug auf das Alter der Abfüllungen bezieht:

Die Whiskys wurden in zwei verschiedenen Alkoholstärken abgefüllt: Malts, die bis zu 18 Jahren gereift sind, wurden mit 48,4 Volumenprozent auf Flaschen gezogen, jene, die älter als 18 Jahre sind, mit 51,5 Volumenprozent. Diese Stärken haben sich – so die Entwickler bei Douglas Laing – nach unzähligen internen Diskussionen, Verkostungen und Analysen als optimal erwiesen.

„Der geringere Alkoholgehalt von 48,4 Volumenprozent bei den ‚jüngeren‘ Whiskys besänftigt den etwas ‚schärferen‘, ‚lebhafteren‘ Charakter“, sagt Jan Beckers, der globale Malt-Botschafter bei Douglas Laing. „Bei den älteren Malts dagegen wurden bereits aufgrund des Angel’s Share – dem Anteil des Whiskys, der über die Jahre der Reifung verdunstet –einige dieser Eigenschaften abgemildert. Mit 51,5 Volumenprozent erreichen wir hier genau die gewünschte Qualität. “

Bereits seit Jahresbeginn hat das Douglas Laing-Team an der Entwicklung dieser neuen Range gearbeitet. Geschäftsführer Fred Laing und Malt-Botschafter Jan Beckers, die „Nasen“ bei Douglas Laing, wählten persönlich Fässer aus, schrieben Verkostungsnotizen und bestimmten den optimalen Alkoholgehalt für Old Particular. Der äußeren Erscheinung wurde ebenfalls viel Hingabe gewidmet, um mit stilvoll gestalteten Etiketten sowie einer Premium Geschenk-Hülle eine Verpackung zu erschaffen, die eines so einzigartigen und alten Single Malt Scotch Whisky würdig ist.

 

Scotch Whisky erobert traditionelle Märkte zurück

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Private casks at Glenglassaugh

Einige Zeit sah es ja so aus, als wären die Märkte in Asien und Südamerika der Motor des Wachstums der schottischen Whiskyindustrie. Die traditionellen Märkte wie Europa und die USA hatten teilweise auch in der Belieferung das Nachsehen. Ändert sich das jetzt wieder? Folgt man den Zahlen der Scotch Whisky Association, so wie sie von BBC veröffentlicht wurden, ist dieser Gedanke durchaus zulässig. Denn während die Umsatzzahlen in Asien zurückgingen, stiegen sie im Rest der Welt zum Teil deutlich an. Natürlich hatten die aufstrebenden südamerikanischen Märkte ein prozentual hohes Wachstum – aber auch die in letzter Zeit aus dem Blickpunkt gerückten Märkte wie Frankreich, die USA oder Deutschland konnten kräftig zulegen (Frankreich: +6%, Deutschland +28%, USA +29%). Nach einem schwächeren Jahr 2012 scheinen sich die entwickelten Märkte 2013 also zu den Trägern der Umsatzsteigerung der schottischen Whiskyindustrie zu entwicklen – und vielleicht von den Marketingexperten wieder mehr Aufmerksamkeit zu erhalten….

Exclusiv : Interview mit Strathearn Distillery’s Tony Reeman-Clark

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Die Strathearn Distillery darf ja nun seit dem 22.08.2013 offiziell ihren Whisky produzieren, wie bei uns bereits zu lesen war. Für uns von Whiskyexperts war dies ein willkommener Anlass, die Betreiber von Strathearn in einem Interview über sich, ihre Pläne und die Destillerie im Allgemeinen näher zu befragen. Tony Reeman-Clark nahm sich die Zeit, auch wenn diese durch die jüngsten Ereignisse knapp bemessen war.

 

532719_390380194410476_1545634284_nWhiskyexperts: Wer steckt denn eigentlich hinter Strathearn?

Tony Reeman-Clark: Es gibt drei von uns. David Lang, David Wight  und mich, Tony Reeman-Clark. Ich arbeitete vorher in einer Brauerei, während David Lang für und mit großen Destillieren zusammenarbeitete. Wir sind beide Ingenieure, die in Führungspositionen für große Multinationale gearbeitet haben. David Wight, unser Brand Ambassador, hat einen IT-Hintergrund, hat sich dazu über viele Jahre ein großes Wissen über Whisky angeeignet.  Gemeinsam können wir also,  übrigens auch durch die Zusammenarbeit mit der Heriot-Watt University, große Erfahrung vorweisen.

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Whiskyexperts: Wer kam denn auf die Idee eine Destille zu gründen, und vor allem wieso?

Tony Reeman-Clark: Es war buchstäblich eine Schnapsidee. Als wir vor 4 Jahren auf der Whisky Fringe in Edinburgh waren, kam im Gespräch die Idee auf, eine eigene Destillerie zu gründen – wie das nun mal so ist, wenn man schon ein paar tolle Whiskys intus hat. Aber diesmal wollte der Gedanke auch mit der Nüchternheit nicht weichen und bald darauf haben wir begonnen, an einem Business-Plan dafür zu arbeiten. Der Rest ist, wie man so schön sagt, Geschichte.

970098_426122234169605_860549341_nWhiskyexperts: Was sind Ihre weiteren Pläne und wie ist der aktuelle Stand Ihres Projektes?

Tony Reeman-Clark: Ach, Pläne haben wir immer mehr als genug, aber wir sind zur Zeit natürlich zu sehr mit Strathearn beschäftigt, um uns wirklich anderen Dingen widmen zu wollen oder zu können.  Das aktuelle Projekt geht voran, vor allem seit dem wir die Lizenzen erhalten haben. Das sind für uns natürlich unglaubliche Neuigkeiten, denn jetzt sind wir offiziell die kleinste Destillerie in Schottland.

1044299_421468474634981_830073392_nWhiskyexperts: Wie sollte ein Whisky Ihrer Meinung nach schmecken – und was erwarten Sie von Ihrem eigenen Spirit?

Tony Reeman-Clark: Eine gute Frage. Wir versuchen, Whisky zu dem zurückzubringen, was er vor vielen Jahren geschmacklich war. Von unserer eigenen Anlage erwarten wir einen leichten und fruchtigen Stil, der dann schnell  in einem unserer kleinen 50-Liter-Octave-Fässern heranreifen sollte.

 

993313_422635251184970_1378756545_nWhiskyexperts: Vielen Dank für das Interview

Tony Reeman-Clark: Vielen Dank für euer Interesse an Strathearn, und sorry, dass wir nicht umfassender antworten konnten. Aber bei uns geht’s gerade, wie man sich vorstellen kann, ziemlich rund.

 

 

Whisky im Bild Leserwettbewerb – Abstimmung noch bis Sonntag

An der Spitze tobt ein Kampf zwischen den beiden Erstplazierten – aber die Verfolgergruppe hat sich nicht wirklich abschütteln lassen: Hier der momentane Zwischenstand bei unserer Abstimmung zum Leserwettbewerb:

  • Felix Benkert – 21
  • Michael Pelzer – 22
  • Thorsten Niesner – 25
  • Andreas Überschaer – 35
  • Ivo Navrath – 57
  • Nico Gerdes – 59

Wie man sieht – in den nächsten vier Tagen ist noch alles drin, wenn es um den  Glen Grant Five Decades – freundlicherweise zur Verfügung gestellt von der Glen Grant Destillerie – geht. Noch bis 8. September 2013, 21 Uhr unserer Zeit können Sie abstimmen und Ihren Favoriten küren. Folgen Sie einfach dem Link zur Galerie und machen Sie mit. Sie haben es noch in der Hand!

PS: Wir arbeiten schon am nächsten Wettbewerb 🙂

Glen Grant HRH visit Opening Bottle Hall Five Decades

Ralfy’s Video Review #390: Rowan’s Creek Bourbon

Ralfy von Ralfy.com hat gerade einen Lauf, was Bourbons betrifft: Unlängst war Willett’s Single Cask bei ihm im Nosing Glass, diesmal ist es Rowan’s Creek Bourbon. Beide sind ja in Fachgeschäften auch bei uns erhältlich, und wer gerne einen guten Bourbon trinkt, der möge sich Ralfy’s Verkostung ansehen – neben dem (guten) Resultat für den Rowan’s Creek erfährt er auch eine etwas „zwielichtigere“ Geschichte um diesen Bourbon. Das Video gibt es dazu auf Youtube und direkt hier bei uns:

 

Serge verkostet: Ein Trio von der Speyside

Strathmill Destillerie, Foto von Andrew Wood, CC-Lizenz
Strathmill Destillerie, Foto von Andrew Wood, CC-Lizenz

Das scheint sehr gut gefallen zu haben: Ein kleines Trio grasiger Speysider, in diesem Jahr von unabhängigen Abfüllern auf den Markt gebracht, finden heute morgen ihren Weg ins Glas von Serge Valentin.

 

  • Strathmill 37 yo 1976/2013 (47%, The Whisky Agency, refill hogshead, 216 bottles) 81 Punkte
  • Inchgower 28 yo 1985/2013 (53.8%, The Whisky Agency, refill hogshead, 266 bottles) 87 Punkte
  • Glenrothes 25 yo 1988/2013 (51.1%, The Whisky Barrel, Burns Malt, cask #7861) 86 Punkte