Serge Valentin verkostet alte Grains

27811_396049667474_723682474_4319002_3116618_nSerge Valentin hat sich heute einige alte Single Grains vorgenommen. Grains fristen bei Whiskyfreunden manchmal ein Waisendasein – zu Unrecht, wie wir meinen, denn es gibt viele Ausgezeichnete darunter, falls man den etwas süßlicheren Geschmack mag. Wer noch nie einen Single Grain probiert hat, sollte das einmal machen – zumal die Preise für die Single Grains (noch?) deutlich unter jenen von Single Malts im gleichen Alter liegen. Serge verkostet fünf davon – und gibt zwischen 82 und 89 Punkte dafür. Hier die Kandidaten:

 

  • Invergordon 40 yo 1972/2012 (40.5%, Sansibar, 155 Flaschen): 88 Punkte
  • Invergordon 1973/2012 (42%, Malts of Scotland, bourbon hogshead, cask #MoS 12063, 135 Flaschen): 82 Punkte
  • North British 1962/2013 (41.5%, Malts of Scotland, bourbon hogshead, cask #MoS 13017, 85 bottles): 89 Punkte
  • Port Dundas 1965/2012 (43.6%, Scott’s Selection): 82 Punkte
  • Girvan 47 yo 1964/2011 (48.7%, Riegger’s Selection, bourbon, cask #86, 189 bottles): 85 Punkte

Jura mit neuem Verpackungsdesign

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Jura gibt sich einen neuen Look. Wie TheDrum.com berichtet, hat man sich, um die Sichtbarkeit im Rgeal zu verbessern, für ein neues Verpackungsdesign entschieden. Es soll auch die verschiedenen Geschmacksrichtungen des Whiskys besser verdeutlichen und etwas über die Hintergrundgeschichte von Jura erzählen. Jede Packung zeigt zusätzlich die Form einer halben Flasche. Stehen diese im Regal zusammen, wird die gesamte Flaschenform sichtbar…

Macallan: Wie wichtig Holz für Whisky ist

woodAuf der Homepage von Macallan findet man einen neuen Blogeintrag mit zwei Videos, die anschaulich machen sollen, wie wichtig Holz – und damit das Fass – für Whisky ist. Im ersten Video sieht man in sehr dramatischen Bildern, wie aus spanischer Eiche ein Fass entsteht:

 

 

http://youtu.be/yuBK9woalyY

Im zweiten Video spricht Stuart MacPherson, der „Master of Wood“ bei Macallan, über den Anteil, den das Fass am Geschmack und der Farbe des Whiskys hat.

 

http://youtu.be/pHoRYvQR1fc

Weiters finden wir im Blogeintrag einen Abschnitt, der uns einige Fakten rund um die Fässer erklärt:

  • Die Farbe eines Macallans ist von der Eiche bestimmt
  • Macallan importiert mehr neue Sherry Fässer als der Rest der schottischen Whiskyindustrie zusammengenommen
  • Ein Sherryfass kostet das Neunfache eines Bourbonfasses.
  • bei Macallan reifen 173.000 Fässer in den Lagerhäusern
  • Zwischen dem Fällen des Baumes und dem Abfüllen vergehen 5 Jahre
  • Jeder gefällte Baum wird durch zumindest einen neuen Baum von Macallan ersetzt, um nachhaltig produzieren zu können.

Whisky im Bild: Ardbeg

An den Whiskys von Ardbeg scheiden sich in unserer Redaktion die Geister – dass sie aber eine wunderschöne Islay-Destillerie ist, darüber gibt es keine Diskussion. Hier ein Blick auf einen Teil des Gebäudes…

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Destillerie Ardbeg auf Islay. Foto von ayack, GNU-Lizenz

Serge verkostet: Fünf Amerikaner

Serge Valentin von Whiskyfun nimmt sich heute eine Auszeit von schottischen Single Malts und unternimmt einen Abstecher zu den amerikanischen Whiskeys. Und weil Serge nichts halb macht, knöpft er sich gleich derer fünf vor – mit ziemlich unterschiedlichen Resultaten. Die Bandbreite seiner Bewertungen liegt zwischen 70 bis 85 Punkten. Hier sind die Kandidaten der „American frenzy“:

  • George Dickel ‚Tennessee Whisky No. 12‘ (45%, OB, USA, +/-2013): 79 Punkte
  • The Notch 10 yo (46%, OB, USA, single malt, +/-2013): 81 Punkte
  • Whistle Pig 11 yo (55.5%, OB, Canada/USA, straight rye, +/-2013): 78 Punkte
  • Balcones ‚True Blue‘ (58%, OB, USA, Texas, +/-2012): 70 Punkte
  • George T. Stagg (71.4%, OB, Buffalo Trace, Bourbon, bottled 2012): 85 Punkte

Ralfy’s Videotasting: BenRiach 25yo Authenticus

authIn seinem Videorreview #360 nimmt sich das Verkostungs-Urgestein Ralfy diesmal eines Peatmonsters aus der Speyside an: BenRiach 25yo Authenticus. Dieser Whisky ist eine Neuauflage des ursprünglichen Authenticus, nun älter und natürlich auch teurer. Der ehemalige siebzehnjährige kostete an die 80 Euro, dieser hier doppelt so viel.

Die wie immer ausführliche Verkostung bewertet den 25yo Authenticus mit satten 92 von 100 Punkten – und bei so einem Ergebnis könnte man den neuen Preis direkt für halbwegs angemessen halten…

Abfüller Murray McDavid an Aceo Ltd. verkauft

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mmcdwebUnd die Käufe und Verkäufe in der Whiskybranche gehen munter weiter. Heute wurde der unabhängige Abfüller Murray McDavid an Aceo Ltd. verkauft, wie man auf der Website von Bruichladdich lesen kann. DASS man es dort lesen kann, liegt an der Tatsache, dass Murray McDavid seit 2000 mit Bruichladdich verbunden war – und nachdem Bruichladdich ja selber unlängst den Besitzer wechselte (der nennt sich jetzt Remy Cointreau), geht es jetzt Murray McDavid genauso. Der neue Besizer Aceo Ldt. ist bislang als Zulieferer der Whiskyindustrie tätig gewesen, mit Single Malts, Blends und Single Grains.

Aceo Ltd. betont, dass Murray McDavid als eigenständiges Unternehmen fortgeführt wird und auch in Zukunft seinem „Hausstil“ treu bleiben wird. Leiten werden das Unternehmen, so Aceo Ltd., „Menschen, die schon davor in dessen Abläufe eingebunden waren, und die die Wurzeln von Murray McDavid verstehen und auf ihnen weitere Erfolge aufbauen werden“. Ob damit das momentane Management gemeint ist (die Formulierung erscheint uns etwas schwammig und in vielerlei Hinsicht deutbar), wird man erst sehen…

Ein neues Kleid für Laphroaig

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laphroaigBeam Inc. hat seiner Single Malt Marke Laphroaig eine neue Verpackung verpasst, und ist aktuell dabei, das neue Design in den Märkten zu verbreiten.

Mit der neuen Optik will Beam Inc. mehr Einheitlichkeit in das Markenportfolio bringen und hat zusammen mit dem Consumer-Club „Friends of Laphroaig“ das Re-Design entwickelt.

„Nachdem wir auf unsere Verbraucher gehört haben glauben wir, dass diese Neugestaltung eine größere Sichtbarkeit und Attraktivität bringen wird. Durch das Redesign wurde der Marke eine neue Persönlichkeit gegeben, die von unseren Fans mitgetragen wird“, sagte Michael Cockram, Senior Global Marketing Director bei Beam.

Letzte Woche veröfftentlichte Beam Inc. die Q1 Ergebnisse, dort ersichtlich erzielten sie bereits in den ersten 3 Monaten einen ordentlichen Netto-Gewinn, der durch die 8% Umsatzsteigerung getragen wird. Ob das Re-Design zu weiterem Wachstum beiträgt, bleibt abzuwarten.

Anthony Wills verkostet Machir Bay, stellt Produkte vor

Anthony WillsDer Gründer Farm Distillery Kilchoman auf Islay, Anthony Wills, hat im neu gegründeten Kilchoman Channel auf Youtube ein Video gepostet, in dem er die neue 2013er Edition von Machir Bay verkostet und nebenher noch andere Produkte der Kilchoman Range vorstellt, so zum Beispiel den neuen Loch Gorm, 100% Islay, oder den Kilchoman 2007 Vintage. Kurzweilige und interessante 6 Minuten.

 

 

Ardnamurchan: Manager für die neue Destillerie

Die im Bau befindliche Destillerie Ardnamurchan hat den vakanten Posten des Destillerie Managers mit Graeme Bowie besetzt. Er arbeitet seit 28 Jahren in der Whisky-Industrie und war zuletzt Assistant Manager der Balblair Destillerie.

Keith Falconer, Vorsitzender des Adelphi Distillery kommentierte dies so: „In Graeme haben wir nicht nur ein äußerst erfahrener Brenner, der dieses Projekt bis zur Fertigstellung und darüber hinaus zu sehen kann, als auch jemanden mit einem Charakter, der ein freundliches und effizientes Geschäft aufbauen wird, auf das die örtlichen Gemeinde sehr stolz sein kann. Er wird eine große Bereicherung des bestehenden Adelphi Teams sein.“

Serge verkostet: Allt-A-Bhainne

Allt-a-Bhainne_DistilleryDie Destillerie Allt-A-Bhainne produziert fast ausschließlich für Blends. Destillerie-Abfüllungen gibt es nicht, und ganz selten findet man bei Unabhängigen Abfüllern Whiskys dieser Brennerei aus der Speyside. Serge Valentin verkostet heute zwei von ihnen. Überzeugen kann leider keiner.

 

  • Allt-A-Bhainne 18 yo 1992/2011 (46%, Mo Or Collection, bourbon hogshdead, cask #12, 460 bottles) 75 Punkte
  • Allt-A-Bhainne 20 yo (46%, Duthie’s, 246 bottles, +/-2013) 70 Punkte

Verkostungsnotiz: Ardbeg Ardbog

ardbogEine weitere Verkostungsnotiz findet sich heute auf Eyes for Spirits, und diese betrifft den Ardbeg Ardbog, der ja erst am 1. Juni zum Ardbeg Day released wird. Ardbeg-Fans wird diese eher etwas Magenschmerzen bereiten, da sie alles andere als begeistert von dieser Spezialabfülllung redet. Gerade mal 5 von 10 Punkten gibt Eyes for Spirits dem Ardbog. Das liegt vor allem daran, dass er am Gaumen laut dem Verkoster einen einzigen Eindruck hinterlässt: Teer. Alles andere, was geschmacklich da sein könnte, bleibt hinter dem Teer verborgen. In der Verkostungsnotiz liest sich das so:

Im Mund dominiert ein spezielles Aroma ganz enorm: Teer. Dies überlagert selbst das Torf-Aroma. Dazu erzeugt der Ardbog ein leichtes Brennen auf der Zunge. Aufgrund des intensiven Teer-Aromas ist es schwer zu sagen, ob unter dieser Decke noch andere Aromen versteckt sind. Gefunden habe ich keine. Schade, denn eigentlich ist man von Ardbeg mehr Komplexität gewohnt.

Auch wir werden im Laufe der nächsten Zeit die Möglichkeit haben, den Ardbeg Ardbog vorab zu verkosten. Ob unser Eindruck ebenso durchwachsen sein wird, berichten wir dann auf unserer Site…

Glenlivet Alpha: Verkostungsnotiz

Eyes for Spirit hat vor eine Verkostungsnotiz zum Glenlivet Alpha gebracht, die summa summarum durchaus als Lobpreisung betrachtet werden könnte. Vom Alpha war ja im Vorhinein nichts bekannt – die Flasche dunkel und undurchsichtig, keine Verkostungsnotizen der Destillerie, kein Alter – kein gar nichts. Der Preis, ca, 110 Euro, also angesichts des Mangels an Informationen etwas für Mutige.

Der Glenlivet Alpha bekommt auf Eyes for Spirits satte 10 von 10 Punkten. Hier ein kurzer Auszug über den Eindruck in der Nase:

Seine ganz große Trumpf-Karte hat der Alpha in der Nase. So ein derartig fruchtiges Bouquet findet man bei wenigen Whiskys. Zunächst hat man ein ganz deutliches Weisswein-Aroma, etwas Hefe, Muskat, Holz und Zitrone. Über allem thront jedoch ein überwältigendes Pfirsich-Aroma.

Highland Park Loki: Verkostungsnotiz

2013-03-08-loki_whisky_caseDas Blog Drinkspirits.com hält heute eine relativ ausführliche Verkostungsnotiz für Loki, die jüngste Abfüllung von Highland Park in der Valhalla-Serie. Wie schon bei vielen anderen Notizen ist man dem Whisky mehr als nur postiv zugetan – man lobt vor allem seine wirklich bemerkenswerte Komplexität, die für einen Whisky seines Alters ungewöhnlich ist. Weiters wird angemerkt, dass sich der Whisky nicht nur zwischen Nase und Gaumen erstaunlich wandelt, sondern auch nach dem Öffnen in der Flasche zeitabhängig ein breites Spektrum an Geschmacksnuancen zeigt.

Weniger gelobt wird der doch relativ hohe Preis. Geoff Kleinmann, der Loki verkostet hat und als Herausgeber des Blogs fungiert rät aber, sich von ihm nicht abschrecken zu lassen, weil der Whisky wirklich etwas Besonderes sei.