Ganz oben im Norden, auf den Orkney Islands, findet man die Destillerie Highland Park. Und in ihr den Malting Floor, wo das mit ca. 46% Feuchtigkeit angereicherte Getreide ca. fünf Tage lang ständig gewendet und gedreht wird. Der dann entstandene „Green Malt“ wird danach weiter verarbeitet. Nicht mehr viele Destillerien haben ihren eigenen Malting Floor – viele lassen ihr Getreide anderswo mälzen – nicht aber Highland Park.
Whyte & Mackay hat einen neuen exclusiven Jura Scotch Whisky in den Duty-free-Märkten eingeführt, den „Jura Turas-Mara“.
Der Jura Turas-Mara („lange Reise“ im Gälischen) wird von den Reisen der Diurachs (das gälische Wort für die Menschen in Jura) inspiriert.
Die Flasche wurde mit einem Kompass verziert der „den Reisenden helfen soll nach Hause zu steuern“, sowie einem Gedicht von dem ehemaligen Jura-Bewohner Jessie Scott beschrieben. Das Gedicht ist eine Ode an seine Heimat und wurde auf einer Gedenktafel, die derzeit am Strand Jura Corran Sands steht, verewigt.
Whyte & Mackay travel-retail director Francesco Scaglione erzählt dem DFNIonline:“ Ein Whisky, der von den Diurachs inspieriert wurde, bei dem ist es nur passend, das er nur in ausgewählten travel-retail Filialen zum Verkauf steht. In den vergangenen fünf Jahren haben sich die Verkäufe unserer Marke in dem Bereich travel-retail enorm gesteigert, deutlich mehr als bei anderen Top Single-Malt Marken. Dieses Jahr wollen wir auf dieses Momentum aufbauen und weiterhin eng mit unseren Partnern innovative und exklusive Whisky schaffen. „
Jura Turas-Mara wurde mit 42% abgefüllt und ist in ausgewählten Reise-Einzelhandelsgeschäften im ganzen Jahr 2013 für £ 40/€ 50 (61 $) erhältlich.
Kann man etwas Gutes noch besser machen? Schenkt man den Verkostungsnotizen von WhiskyIsrael Glauben, dann kann man – zumindest wenn es um den Glendronach Cask Strength geht. Batch #1 hat schon überall Lob kassiert (ein richtig schöner Sherry-Whisky zu einem angenehm vernünftigen Preis). In den Verkostungsnotizen wird nun Batch #2 über den grünen Klee gelobt; er sei noch besser als der erste Release, rund und angenehm – ein echter Glendronach durch und durch. Sie werten den Whisky mit 90 von 100 Punkten und fassen ihre Verostungsnotizen wie folgt zusammen:
Großartiger Stoff. Besser als Batch #1, und wenn der Preis sich nicht verändert hat, MUSS man ihn kaufen – nun, ich zumindest. Er steht jetzt an der Spitze meiner Wunschliste.
Serge Valentin von Whiskyfun hat sich diesmal zweier Originalabfüllungen von Balvenie angenommen: den 21jährigen Port Wood und dem 30jährigen Balvenie. In seinen Verkostungsnotizen kommt der 21jährige mit 83 Punkten weg, der 30jährige erhält satte 91 Punkte und durchwegs Lob (Serge ist keiner, der hohe Wertungen schnell oder leichtfertig vergibt. Nase, Gaumen, Finish – alles ist balanciert und interessant. Serge schließ die Tasting Note mit dem Hinweis, dass dies einer seiner liebsten „nach Honig schmeckenden“ Speysider ist. Müßig zu sagen, dass dies kein billiger Whisky ist…
Heute gibt es einen Blick auf den Hafen von Dingle im County Kerry, Irland. Nicht nur, weil dies ein wnderschöner Ort an der Westküste der Insel ist, sondern vor allem deshalb, weil dort eine neue irische Whiskybrennerei ihre Arbeit aufgenommen hat, von der wir in knapp drei Jahren die ersten Abfüllungen erwarten dürfen: Die Dingle Whiskey Distillery residiert am Westende des Ortes, in der alten Sägemühle der Fitzgeralds – ein Besuch auf der Website lohnt sich, denn wer das nötige Kleingeld locker hat, kann dort auch eines der ersten 500 Fässer kaufen…
Wollten Sie immer schon mal ein Whiksyflaschen-Label gestalten? Schlummert in Ihnen ein grafisches Talent, das sich beweisen möchte? Nun, vielleicht werden Sie bei einem Wettbewerb entdeckt, den der deutsche Händler Whisky-Fässle heute gestartet hat. Designen Sie ein Flaschenlabel (Vorlage wird zur Verfügung gestellt) und falls Ihr Design ausgesucht wird, bekommen Sie die Flasche, die von Ihnen gestaltet wurde (und vor allem deren Inhalt) als Dankeschön. Hier ist die Einladung dazu:
Gestalte ein Label für eine Whisky-Fässle Abfüllung. Unter folgendem Link findest Du die Form eines Whisky-Fässle Labels: http://www.whisky-faessle.de/u/label-w-f.pdf
Außer dass der Name -Whisky-Fässle- auf dem Label stehen muss gibt es eigentlich nichts zu beachten. Die Daten der Abfüllung werden auf dem Backlabel erscheinen, so hast Du also das komplette Etikett um Deiner Kreativität freien Lauf zu lassen. Allerdings sollte das Label von Dir persönlich sein und keine Inhalte anderer enthalten. Je kreativer desto besser. Ob das Label von Hand oder mit dem Computer erstellt wird ist egal. Das fertige Label kannst Du auf dem Postweg oder per E-Mail an Whisky-Fässle senden. Sollte Dein Label auf einer der Abfüllungen erscheinen erhältst Du natürlich eine Flasche kostenlos für Deine Mühen. Für Fragen stehe ich gerne zur Verfügung. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Viel Spaß!
Adresse und email-Anschrift finden Sie auf der Homepage von Whisky-Fässle, einen Einsendeschluss haben wir leider nicht in Erfahrung bringen können. Der Autor dieses Newsbits wird wird bei der Aktion allerdings sowieso passen – er hat das grafische Element einer betrunkenen Amöbe ;-).
Am 18. Mai ist World Whisky Day und anlässlich dieses Tages verlost die Waldviertler Whiskydestillerie J. Haider eine Geführte Tour mit Spezialverkostung (6 Kostproben) für 6 Personen in der Whisky-Erlebniswelt
Die dafür zu beantwortende Frage ist nicht besonders schwer: Wie viele Jahre muss der Whisky mindestens im Fass reifen, damit er sich Whisky nennen darf? Die richtige Antwort sollte man bis zum 18. Mai an presse@whiskyerlebniswelt.at senden, die Gewinnerin oder der Gewinner wird dann schriftlich verständigt. Eine schöne Chance, mal mit ein paar Freunden eine Gruppenausflug hinauf ins Waldviertel zu machen. Zahlt sich auch aus etwas weiteren Entfernung aus, denn das Waldviertel hat nicht nur interessanten Whisky, sondern auch eine wunderschöne Landschaft zu bieten.
Am 18. Mai wird außerdem im Zuge der Geführten Tour auch ein „World Whisky Day“-Whisky – eine zusätzliche Kostprobe – ausgeschenkt.
Dufftown ist nicht gerade eine Destillerie, die bei Whiskyfreunden in der Regel ganz oben auf der Liste steht – kennt man doch hauptsächlich den Singleton of Dufftown, die Diageo-Standardabfüllung, die einem jetzt nicht wirklich umwirft. Und die Menge an unabhängigen Abfüllungen, die man in Spezialgeschäften findet, kann man schwerlich als Menge bezeichnen. Und dann wäre da noch die Sache, dass man bei dieser Destillerie nicht nur gute, sondern auch ziemlich zweifelhafte Tropfen finden kann, wie Serge Valentin von Whiskyfun bei seinem heutigen Tasting ebenfalls feststellen konnte. 5 Dufftown kamen ins Glas, und die Bewertungen reichten von sagenhaft grottigen 25 bis zu excellenten 90 Punkten. Hier ist die Liste der verkosteten Whiskys:
The Dufftown-Glenlivet 10 yo (40%, OB, Bell’s, +/-1985): 86 Punkte
Dufftown 13 yo 1978 (59.6%, James McArthur, +/-1991): 35 Punkte
Dufftown 34 yo 1978 (55.8%, Scotia Royale, sherry, 172 bottles, +/-2013): 55 Punkte
Dufftown-Glenlivet 21 yo 1958/1979 (45.7%, Cadenhead, black dumpy): 90 Punkte
Dufftown 40 yo (45.3%, OB, +/-1980): 85 Punkte
Man sieht also, selbst Alter schützt bei Dufftown nicht vor herben Enttäuschungen…
Ziemlich was los heuer beim Fèis Ìle – das gilt auch für Laphroaig, die ihr Programm für das Festival auf ihrer Website nun veröffentlicht haben. Leider dient es nur mehr dazu, den Lesern den Mund wässrig zu machen, sämtliche Veranstaltungen sind (so wie bei vielen anderen Destillerien auch) bereits restlos ausgebucht.
Besonders interessant aus unserer Sicht wäre die „Old And Rare“ Tour am Dienstag, den 28. Mai gewesen: Gemeinsam mit John Campbell, dem Distillery Manager, können da 12 glückliche Seelen im alten Distillery Manager Office Samples probieren: 25 Jahre, 30 Jahre, 40 Jahre und „John’s special cask sample“. Wahrscheinlich eine „einmal im Leben“-Chance…
Von Kilchoman, der Farm Distillery auf Islay, gibt es nun Details zu ihrer diesjährigen Feis Ile – Abfüllung, die exklusiv während des Festivals in der Destillerie (und nur dort) verkauft wird. Es handelt sich um ein Vatting zweier fünfjähriger Bourbon-Fässer (#246 und #247), die 2008 befüllt wurden und nun etwas mehr als 500 Flaschen mit 60.1% Alkohol ergeben. Wir können also eine richtige Islay-Bombe erwarten :-). Verkauft wird die Abfüllung am 30. Mai ab 10 Uhr – der Preis steht noch nicht fest. Man kann aber davon ausgehen, dass dies ein begehrtes Stück nicht nur für Sammler, sondern auch für Genießer wird.
Untenstehend ein Bild, das gestern aufgenommen wurde und das Verkosten der Fässer zeigt, welches letztendlich zur Auswahl für die Feis Ile Abfüllung geführt hat…
Freunde eines rauchigen Johnnie Walker haben bislang gerne zum Black Label gegriffen. Der noch rauchigere Double Black war schwer erhältlich – doch das ändert sich nun. Diageo hat angekündigt, Johhnie Walker Double Black in die Standardlinie aufzunehmen und ihn damit breit zu distribuieren.
Johnnie Walker Double Black ist ein Blended Whisky im Stil des Johnnie Walker Black Label, jedoch mit einem reichen, intensiveren, rauchigen Aroma. Durch die Mischung ausgewählter alter Whiskys, die von Natur aus rauchig und voll im Geschmack sind, mit solchen, die in schwarzen Eichenfässern gereift sind, hat der Blender einen charakterstarken und aromatischen Whisky geschaffen.
Das Aroma ist körperreich und komplex, mit einer Spur der typischen Johnnie Walker Torf- und Rauchnote zwischen vollmundigen Trauben und Rosinen. Äpfel, Birnen und Orangenaromen bringen Frische, sahnige Vanille und Gewürze sorgen für Weiche und Süße auf der Zunge. Kräftige Eichentannine mit einem Nachklang von Rauch runden das Aroma ab.
Einen sehr interessanten Beitrag mit einem nicht minder interessanten Video haben wir heute bei unserer Recherche für Sie gefunden: BBC war bei bei Abercrombie in Alloa, Schottland – einem der Kupferschmiede, die sich mit dem Herstellen von Brennblasen für Destillerien beschäftigt. Hier erfährt man, was die Qualität einer Brennblase ausmacht, und war der Prozess nicht standardiseert werden kann.
Abercrombie stellt übrigens nicht nur Stills für Whisky her – auf unserem Bild sehen Sie eine Brennblase, die in die Türkei geliefert und dort zur Erzeugung von Raki eingesetzt wird…
Martin Armstrong, Sohn von Raymond Armstrong (Besitzer von Bladnoch), ist selbst im Whiskybusiness tätig und war zum Beispiel mit seiner Firma whiskybroker.co.uk auch auf der Whiskymesse in Linz vertreten. Bei Martin kann man nicht nur ganze Fässer, sondern auch eigene Abfüllungen kaufen – meist sehr gute Tropfen zu einem passablen Preis.
Neu in seinem Sortiment, wie er schreibt, ist ein 27jähriger Longmorn, den man jetzt über seine Website bestellen kann. 191 Flaschen davon, mit 53.8% abgefüllt, natürlich nicht kühlfiltriert und nicht gefärbt, sind davon erhältlich. Der Preis: 55 Pfund. Der Whisky wurde im September 1985 destilliert und reifte über 27 Jahre in einem Oak Hogshead. In die Flasche kam er gestern. Obwohl beim Abfüllen, so Martin, eine Filterung vorgenommen wurde, um die gröbsten Fassreste zurückzuhalten, können die Flaschen ab Boden dennoch kleine Partikel enthalten (Blackadder verkauft das als „Raw Cask“).
Die Versandkosten aus England sind nicht gerade niedrig – aber wer in seinem Shop ein wenig stöbert, der kann mit einer Bestellung von mehreren Flaschen die Kosten pro Flasche dann doch deutlich senken…
Bei Whiskyfässle in Deutschland sind einige neue Abfüllungen von The Whisky Agency eingetroffen, die wir Ihnen nicht vorenthalten wollen:
Bowmore 1996 TWA – Faces 52,7% vol.
Littlemill 1988 TWA – Faces 50,3% vol.
Miltonduff 1982 TWA – Faces 50,1% vol.
Teaninich 1973 TWA – Faces 42,0% vol.
Laphroaig 2000 TWA – Perfect Dram 51,7% vol.
Bowmore 1997 TWA – Perfect Dram 52,5% vol.
Glencadam 1973 TWA – Perfect Dram 44,1% vol.
Tomintoul 1968 TWA – Perfect Dram 48,0% vol.
Preislich befinden wir uns bei dieser Vielfalt an verschiedenen Destilerien und Jahrgängen natürlich in einem breiteren Korridor, so gibt es den Laphroaig 2000 um 80 Euro, für den Teaninich blättert man schon über 230 Euro auf den Tisch.