Dalmore Visitor Center, Foto von Wojsyl, CC-Lizenz
Dalmore Visitor Center, Foto von Wojsyl, CC-Lizenz

Heute sind bei Serge zwei Dalmore im Glas: Einer, ein Offizieller, der 700 Euro kostet (25 Jahre, 42%) – und eine unabhängige Abfüllung aus Deutschland, von der man um das selbe Geld gleich 15 Flaschen kaufen könnte. Ein spannendes Duell, und mit einem spannenden Ergebnis: Der offizielle Dalmore 25 yo (42%, OB, 2013) bekommt satte 90 Punkte – ist also nicht nur schweineteuer, sondern auch saugut. Der Dalmore von Malts of Scotland (Dalmore 2000/2012, 53.4%, Malts of Scotland, sherry hogshead, cask #MoS 12035, 290 bottles) erhält ebenfalls ansprechende 87 Punkte von Serge. Er sei ebenso gut, bräuchte aber etwas Wasser, sagt Serge in seiner Verkostungsnotiz.

Das wirft nun doch einige Fragen auf: Machen die (subjektiven) drei Punkte Unterschied den Preisunterschied wett? Welchen würde man kaufen? Und welchen, wenn Geld keine Rolle spielte? Was ist mit den Whiskypreisen generell los? Und wie sehr will man sich auf Verkostungsnotizen bei seinen Entscheidungen überhaupt verlassen? Es darf laut nachgedacht werden…