Weidenauer_694In unserer Serie „Whisky aus Österreich“ berichten wir heute über eine Brennerei in Kottes im Waldviertel: Die Destillerie Weidenauer. Frucht- und Getreidewerkstatt nennt sich die Destillerie im Waldviertel, die sich vor allem durch Mundpropaganda auch außerhalb der Region einen Namen gemacht hat. Oswald Weidenauer ist mit der Brenntradition geradezu aufgewachsen. Während Vater und Großvater noch für den Eigenbedarf im kleinen Rahmen Früchte destilliert haben, wurde für den jungen Landwirt das Brennen zu seiner Leidenschaft. Dass er sein Handwerk versteht, haben zahlreiche Prämierungen bestätigt, was ihn schließlich veranlasst hat, sich einem neuen Thema – dem Whisky – zu widmen. Eine weise Entscheidung, zumal das Getreide aus dem eigenen Anbau zur Verfügung steht. Vorwiegend Hafer aber auch Dinkel und Mais werden seit 1997 zu Grain- und Malt Whisky verarbeitet. Neben der französischen Alliere- und Limousin- Eiche sorgt die heimische Mannhartsberger Eiche für erdige Aromen. Der typische Getreidegeschmack rückt dabei durch ein dezentes Toasting des Fasses in den Mittelpunkt. Mit und von der Natur zu leben sind die Geheimnisse der Familie Weidenauer, die es versteht aus den vorhandenen Rohstoffen das Beste zum Whisky heranreifen zu lassen.

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Die Spezialität des Hauses, der Haferbrand, reift in „medium-getoasteten“ Eichenfässern zu einem mindestens 3-jährigen Waldviertler Haferwhisky heran. In seiner neuesten Kreation ist Dinkel der Ausgangs-
stoff, um der Muse des Genießers Flügel zu verleihen. Die weitere Veredelungsstufe erfolgt im Maulbeerfaß bzw. Eichenfaß zu Cigarspirit.

Auf diversen Messen konnte Oswald Weidenauer bereits zahlreiche Preise gewinnen: so zum Beispiel bei der IWSC 2010 in London die „Best in Class“-Auszeichnung für den Dinkel Whisky und die Silbermedaillie für den Hafer Whisky.

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Webshop gibt es keinen, aber einige Geschäfte und Bauernmärkte führen die Erzeugnisse der Destillerie, wie zum Beispiel diese: