Montag, 18. Januar 2021, 21:16:10

Whiskyindustrie und Biotech-Unternehmen arbeiten zusammen an neuen nachhaltigen Lösungen

Zero Waste Scotland und das Scotch Whisky Research Institute unterstützen dieses Projekt

Bei der Herstellung von Whisky fallen einige Neben-Produkte an, die nicht als Abfall zu bezeichnen sind. Zum Beispiel wurde und wird immer noch der anfallende Treber – die Getreidereste, die nach dem Maischen übrig bleiben – als Viehfutter verwendet. Um noch weitere Möglichkeiten einer nachhaltigen Produktion zu erforschen, startete in dieser Woche ein neues Projekt. Unter der Leitung der Industrial Biotechnology Innovation Centre (IBioIC) und gemeinsam mit den drei IBioIC-Mitgliedsunternehmen, Horizon Proteins, MiAlgae und BioPower Technologies werden weitere Möglichkeiten erforscht, wie aus den Whisky-Nebenprodukten draff (Treber) und pot ale (Reste aus der ersten Destillation) der maximale Wert gewonnen werden kann. Dieses Whisky-Projekt wird von Zero Waste Scotland kofinanziert, und erhältlich zusätzliche Unterstützung durch das Scotch Whisky Research Institute (SWRI), der branchenweit führenden Forschungsorganisation.

Die drei beteiligten Unternehmen sind bereits schon auf dem Gebiet der Verwendung von Whisky-Nebenprodukten erfolgreich tätig:

  • Horizon Proteins extrahiert bereits Proteine aus Whisky-Nebenprodukten, um Tierfutter zu erzeugen
  • MiAlgae verwendet derzeit Whisky-Nebenprodukte, um Omega-3-reiche Mikroalgen zu züchten, die dann bei der Lachsfütterung eingesetzt werden.
  • BioPower Technologies stellt derzeit Mehl aus Treber her und wird nun untersuchen, ob die dabei entstehenden Flüssigkeit ein nützliches Produkt für Horizon Proteins und MiAlgae sein könnte. BioPower wird auch neue Untersuchungen zur Verwendung von Pot Ale durchführen.

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