Auch 2016 wollen wir von Zeit zu Zeit eine Rundschau durch englischsprachige Blogs machen, um über interessante Verkostungsnotizen für Sie zu berichten. Heute stellen wir diese Rundschau unter den Titel „Besonderes und Seltenes“, denn es geht vor allem um Abfüllungen, die man schwer bekommt oder für die man jede Menge Geld auf den Tisch legen muss:

  • Malt and Oak gönnt sich den 1981 Karuizawa, Le Maison De Whisky, Cask 136 – der Rezensent ist begeistert von der Kombination aus Eiche und Sherry, die am Gaumen anflutet.
  • Whisky for Everyone hat  den Kininvie Special Release #1 ‚The First Drops‘ im Glas – dort empfiehlt man übrigens, ihn auf jeden Fall mit Wasser zu zähmen.
  • Bei  Master Quill gibt es einen Springbank 15yo, der ungefähr 2003 abgefüllt wurde – hier gefällt vor allem der etwas höhere Sherryfassanteil im Vergleich zum damaligen Springbank 10.
  • Whisky Gospel verkostet einen – leider für Normalverdiener absolut unleistbaren – Glengoyne 35yo, den Sie auch auf unserem Titelbild sehen. Fast 4500 Euro muss man dafür ausgeben, und bekommt laut dem Verkoster einen fabelhaften Ausnahmewhisky.
  • Smokybeast schenkt sich einen Port Ellen 1982 von Douglas Laing aus der Old Malt Cask Serie ein – und sagt ganz einfach, dass das der beste Single Malt gewesen sei, den man dort jemals getrunken habe.
  • Bei Words of Whisky wird ein Old Pulteney 1997/2015 (53,4%, OB ‘Ambassador’s Cask for Sweden’, C#1085) verkostet – hier gibt man über 90 Punkte und ist spürbar begeistert.
  • Und so wie wir begonnen haben, hören wir mit Malt and Oak wieder auf, diesmal mit einem Rare Ladyburn 1975, 37yo von Signatory Vintage – man findet ihn dort interessant, aber nicht besonders komplex. Auch ein Ailsa Bay wurde dort verkostet, als eine junge Sherrybombe wird der Malt aus der Destillerie, von der es nur diese eine einzige Abfüllung von Malts of Scotland gibt, beschrieben.