Samstag, 28. Mai 2022, 02:23:46

Die Brennerei Ziegler wird klimaneutral

Der Ziegler Naturkreislauf: Kein Lippenbekenntnis, ein Selbstverständnis – der Weg der Brennerei Ziegler zur Klimaneutralität.

Die Brennerei Ziegler geht weiter neue Wege. Zu Beginn des Jahres wagte sie mit einem eigenen Vertriebsteam einen Relaunch der Marken des Portfolios und stellten ihren neuen FREUD Whisky vor, der in frischen Eichen- und Kastanienfässern sowie Ex-Bourbon Fässern reift (wir berichteten). In ihrer heutigen Presseaussendung stellt sie ihren Weg zur CO2-neutralen Brennerei vor. Wie sie diesen beschreiten wird, und wer dabei helfen und die Brennerei Ziegler unterstützen wird, können Sie in der Presemitteilung erfahren:

PresseartikelFür den Inhalt ist das Unternehmen verantwortlich

Die Brennerei Ziegler wird klimaneutral

Der Ziegler Naturkreislauf: Kein Lippenbekenntnis, ein Selbstverständnis – der Weg der Brennerei Ziegler zur Klimaneutralität.

Freudenberg, 03. Mai 2022: Ein Jahr nach der wiedergefundenen Selbständigkeit, zeigte sich Ziegler mit neuem Auftritt, neuer Firmenleitung und eigenem Vertriebsteam. Der Relaunch der Traditions-Brennerei soll jedoch kein Designmoment bleiben. Ganz im Gegenteil – Andreas Rock, CEO der Brennerei Ziegler, und sein Team haben viel vor. Neben Produktneuheiten steht vor allem ein Thema im Fokus: der Einklang mit der Natur.

Nachhaltigkeit ist ein Begriff, der in den vergangenen Jahren fast schon inflationär Verwendung fand.
Das Ziegler-Führungsteam geht daher sehr bewusst einen Schritt weiter und setzt sich zum Ziel, noch in diesem Jahr zur klimaneutralen Brennerei zu werden. Neben bereits umgesetzten Nachhaltigkeits-Initiativen wurde das Thema nun als oberstes Ziel in der Unternehmensstrategie verankert. Dies nicht nur hinsichtlich der Produkte selbst, sondern auch in Bezug auf die gesamte Wertschöpfungskette.

Das Ergebnis: ein allumfassendes Konzept, das sich auf die Grundpfeiler der ESG1 stützt – der „Ziegler Naturkreislauf“. Denn auch wenn der Erhalt der Natur, insbesondere der Streuobstwiesen, und die Sicherstellung der Biodiversität allein aufgrund des Qualitätsversprechens seit jeher im Interesse der Brennerei lagen, fordert der Zeitgeist eine Weiterentwicklung dieses Gedankens.

Foto: Julius_Hirtzberger

Der Ziegler Naturkreislauf

Es entspricht der Historie der Traditions-Brennerei als Vordenker und Gestalter einer gesamten Branche aufzutreten. Die neue Führungsriege hat sich zum Ziel gesetzt, diesem Anspruch Folge zu leisten und die einstige Erfolgsgeschichte zu wiederholen. Für die Brennerei ist Nachhaltigkeit Teil eines ganzheitlichen Verständnisses von Unternehmertum, nicht nur Teil der Kommunikation. Das oberste Ziel: die Klimaneutralität zu erreichen.

„Wer immer schon vom Einklang mit der Natur lebt, kann seine Liebe zu ihr nicht verlieren.“, sagt Ziegler CEO Andreas Rock, „Nun ist es an der Zeit einen Schritt weiterzugehen und aktiv für den Schutz dessen zu sorgen, das für uns am bedeutendsten ist.“

Partner auf dem Weg zur CO2-neutralen Brennerei sind die Experten der DFGE – Institute for Energy, Ecology and Economy. Sie beraten und begleiten Unternehmen europaweit, mit ihrer seit 1999 bestehende Expertise in den Bereichen ökologischer Nachhaltigkeit, Energieeffizienz, internationalen Normen und Klimaschutz. Der Fokus der DFGE liegt hierbei auf einem ganzheitlichen Konzept der Klimastrategie – von der Ermittlung der Treibhausgas-Emissionen, über die Definition eines konkreten Klimaziels sowie einem Umsetzungsplan mit konkreten Maßnahmen, bis hin zur finalen CO2-Neutralstellung.

„Wir begrüßen das Engagement der Brennerei Ziegler zur Klimaneutralität und freuen uns, diese renommierte Spirituosen-Manufaktur bei der Umsetzung ihrer ESG-Strategie tatkräftig zu unterstützen“, so Dr.-Ing. Thomas Fleissner, Gründer und CEO der DFGE.

Foto: Julius_Hirtzberger

Entsprechend dieses Engagements geht Ziegler neben Biodiversität und lokaler Produktion weiter in die Offensive. Die Manufaktur will in Sachen Kreislaufwirtschaft zu einem Leuchtturm-Projekt werden: ergänzend zu den gängigen Bemühungen ökologisch wertvolle Alternativen umzusetzen, setzt Ziegler zudem auf leichtere Flaschen und nutzt recyceltes Glas, mit einem hohen Alt-Scherbenanteil. Der erste CO2-neutrale Korken besteht aus Bio-PE und Naturholz. Des Weiteren wurde auf Naturkartonage umgestellt und durch die Reduzierung der Umverpackung werden jetzt schon 20 Tonnen Kartonage jährlich eingespart.

Soziales Bewusstsein ist ein weiterer wichtiger Aspekt, der fest in der Tradition der Brennerei verankert ist. Der Fokus liegt seit jeher auf dem Menschen – dem Gast, dem Kollegen, dem Nachbarn. In diesem Zusammenhang wird daher stets Wertschöpfung durch Wertschätzung großgeschrieben. Ziegler hat sich in Hinblick darauf als Ziel gesetzt, Diversität und Integration von Kultur und Unterschieden fest im Unternehmensuniversum zu etablieren. Denn die Mitarbeiter, Partner und Kunden sind der Grundstein der Ziegler-Gastgeber-DNA.

Es ist ein transparenter Wandel, in jeder Hinsicht. Intern sowie extern und dies für die gesamte Branche. Nicht nur auf der Flasche, in Form der Angaben zu Fruchtanteil und Lagerzeit, sondern auch in Hinblick auf das Umfeld der Brennerei, die Supply Chain und bzgl. des Anspruchs an die Partner und ihr Handeln. Um Mitarbeiter darin zu bestärken, sich die Zeit zu nehmen Nachhaltigkeits-Projekte tatkräftig zu unterstützen, dankt die Brennerei es ihnen mit einem Tag Freizeitausgleich.

Foto: Julius_Hirtzberger

Auch eine regionale Verantwortung sieht die Geschäftsleitung der Brennerei. Die Nähe zur Natur fordert eine Nähe zur Region, die sowohl Heimat als auch Basis für das Produkt ist. Ziegler ruft daher ein Gremium ins Leben, dessen Mitglieder in den Regionen der Anbaugebiete auf die Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele achten und zudem als Brücke zwischen Zulieferern und der Brennerei dienen – den Ziegler „Regionalrat“. Als erstes Mitglied konnte Benedikt Hofmann, Obstlieferant aus Röllbach in Unterfranken gewonnen werden. Als Agraringenieur sieht sich Hofmann besonders der Regionalität verpflichtet sowie dem gegenseitigen Vertrauen, das eine solide Basis bildet, um Nachhaltigkeitsziele konsequent umzusetzen.

„Nach über 15 Jahren, die wir die Brennerei Ziegler mit unserem Obst beliefern besteht ein besonders hohes Vertrauen – bei uns zählt das gegebene Wort. Die beidseitige Gewissheit, transparent und ehrlich zu kommunizieren, formt unsere Zusammenarbeit. Daher freue ich mich sehr, Teil des Regionalrats zu sein und einen wichtigen Teil der Ziegler Lieferkette zu vertreten.“, so Benedikt Hofmann.

„Wir brennen. Seit 1865. Und genau so lange, wie wir bereits wirken, wollen wir das auch in Zukunft tun. So gestalten wir unser Geschäft, so machen wir Geschäfte.“

Andreas Rock, CEO

ÜBER ZIEGLER

1865 in Freudenberg am Main gegründet, war die Brennerei Ziegler ursprünglich eine Brauerei und Gastwirtschaft und seit jeher in Familienhand. In den 1980er Jahren wurde die Brennerei aufgrund des Ehrgeizes und der Brennkünste des jüngsten Familiensprosses Thomas Ziegler zu einer Institution der deutschen Spitzen-Gastronomie. Er war es, der die Tradition etablierte, das Obst für die Wildobstbrände ausschließlich in Handarbeit zu ernten und diese auch an den entscheidenden Produktionsschritten der Destillate immer beibehielt. Anfang der Neunziger Jahre ging die Brennerei aus dem Familienbesitz in die Hände der heutigen Vertriebsgesellschaft Hawesko über, in der sie 30 Jahre der einzige produzierende Betrieb war. Seit 2021 ist Ziegler wieder ein selbstständiges Unternehmen. Neben CEO Andreas Rock (ehemals Red Bull), haben sich Ex-Diageo Mann Christian Neumeyer (Sales Director) und CFO Christian Bauer, zuvor beim Digitalunternehmen Flyeralarm, das Ziel gesetzt auch zukünftig Deutschlands legendärste Brennerei zu sein und dabei modern und nachhaltig zu wirtschaften. Maßgebliche Unterstützung erfahren sie dabei von Brennmeister Paul Maier, der im Alter von 32 Jahren bereits 15 Jahre Erfahrung bei Ziegler mitbringt.


1) Das „E“ für Environment steht hierbei für Umwelt unter anderem auch für Umweltverschmutzung oder -gefährdung. Social („S“) beinhaltet Themen rund um Corporate Social Responsibility. Governance („G“) wird als eine nachhaltige Unternehmensführung verstanden.

Foto: Julius_Hirtzberger

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