Amerikanischer Whiskey gewinnt nicht nur am Heimatmarkt, sondern international an Bedeutung. Dem tragen große Unternehmen Rechnung und holen sich amerikanische Destillerien in ihr Portfolio – wie zum Beispiel Remy Cointreau mit dem Kauf der Westland Distillery im letzten Jahr.

Moët Hennessy hatte bislang kein Produktions-Standbein am US-amerikanischen Markt, was Spirits betrifft. Das hat sich nun mit dem Kauf der Woodinville Distillery in Washington geändert. Das Unternehmen hat die 2010 von Orlin Sorensen und Brett Carlile gegründete Craft-Distillery für eine nicht genannte Summe erworben. Sorensen und Carlile werden die Brennerei auch weiterhin leiten.

Die Woodinville Whiskey Company produziert Bourbon und Rye, beide zumindest fünf Jahre gereift. Sie ist bei uns weitestgehend unbekannt, und auch in den USA hauptsächlich im Heimatbundesstaat distribuiert. Es steht anzunehmen, dass sich das mit der Übernahme ändern wird.

Ein Special Release der Woodinville Distillery aus dem Jahr 2013. Bild: Woodinville Distillery