Wir freuen uns ganz besonders, Ihnen wieder eine kleine Miniserie mit fantastischen Aufnahmen im Rahmen unserer Rubrik „Whisky im Bild präsentieren zu dürfen: „Die Schönheit Irlands“ stellt zehn wunderschöne Plätze der grünen Insel Irland vor – kunstfertig eingefangen durch das Talent und Können des Fotografen Siegfried Klingls. Der Franke, der schon unsere Sonderserie „Die Schönheit Schottlands“ gestaltete, ist Betriebswirt und ein leidenschaftlicher Landschaftsfotograf. Der Whiskyliebhaber konnte auf seiner letzten Irlandreise die schönsten Plätze der Insel mit seiner Kamera einfangen – und wir dürfen sie Ihnen hier vorstellen.
2. Cliffs of Moher – Aillte an Mothair / Ailltreacha Mothair
Diese eindrucksvollen Klippen zählen zu den meistbesuchten Naturwundern an der Westküste Irlands. Die atemberaubenden Höhen der gefurchten Felswand, die bis zu 214m aufragen und senkrecht zum tosenden Meer abstürzen, sind schwindelerregend und beeindruckend zugleich und der Anblick dieser Naturschönheit macht einen demütig.
Mit einer Länge von 8 km erstrecken sie sich entlang der Küste des County Clare vom Hag’s Head im Süden bis Aille Asharragh, einer Landzunge bei Doolin. Am höchsten Punkt der Klippen mit etwa 230m hat 1835 (im 19 Jhd.) Cornelius O’Brien den heutigen O’Brien’s Tower als Aussichtsturm erbaut. Bei gutem Wetter hat man entlang den Klippen eine phantastische Aussicht auf das Meer bis hin zu den Arran Islands und ins Landesinnere bis nach Connemara und Kerry.
Als Teilstück des Wild Atlantic Ways, der sich die gesamte Westküste Irlands entlangschlängeltist ist die meist windgepeitschte etwa 8km lange Wanderung – der Cliff Walk – über die Klippen an den Küstenvorsprüngen entlang, vom O’Brien’s Tower bis Hag’s Head ein einmaliges Erlebnis.
Vom Hag’s Head am südlichen Ende der Klippen hat man einen spektakulären Ausblick auf die Steilklippen, die im Licht der späten Nachmittagssonne golden leuchten.
Auch an diesem Sonntag können wir Ihnen nun schon zum 136. mal die Whiskyvideos und Podcasts der Woche vorstellen, in denen wir Beiträge aus dem deutschen Sprachraum zum „Wasser des Lebens“ bringen, die uns von den Vloggern und Podcastern zugesendet wurden. In den Videos werden sowohl neue als auch ältere Abfüllungen verkostet – alles nach dem eigenen Ermessen der Verkoster und ohne kommerziellen Hintergrund.
Die Liste der teilnehmenden Vlogs ist nicht fix: Wenn Sie meinen, dass Ihr Video ebenfalls dazu gehören sollte, dann können Sie unten herausfinden, wie das möglich wäre.
In Folge Nummer 136 haben einen Podcast und diese Videos für Sie vorbereitet:
Dram Good – Fettercairn 10 Jahre mit Riesling Finish von The Maltman
Malt Mariners – Netto Whisky – Grangestone Rum Finish
Whisky a. d. S. eines Amerikaners – GlenAllachie Port Wood Finish
Wie wir die Beiträge aussuchen: Die Videos und Podcasts werden uns zugeschickt. Wir treffen dabei keine Auswahl außer jener, dass die von uns gezeigten Blogger/Vlogs schon länger aktiv sein sollten, eine gewisse Anzahl Follower/Hörer/Leser haben. Die Redaktion behält sich vor, eingereichte Videos ohne Angabe von Gründen nicht zu veröffentlichen, hält aber gleichzeitig fest, dass ein Nichterscheinen nicht automatisch ein (sowieso immer subjektives) Statement über mangelnde Qualität ist, sondern viele verschiedene Gründe haben kann.
Wollen Sie mit Ihrem Beitrag dabei sein? Wenn Sie selbst Videos zum Thema Whisky machen, dann schicken Sie uns doch eine kurze Mail mit einem Link auf das wochenaktuelle Video und einer Inhaltsangabe dazu jeweils bis Freitag, 12 Uhr an press @ whiskyexperts.net. Vorgaben unsererseits gibt es natürlich keine, hilfreich ist aber, wenn Ihr Videokanal in aller Regel etabliert, regelmäßig publizierend und mit einer gewissen Anzahl Abonnenten ausgestattet ist, sowie mit hohem Qualitätsanspruch gemacht wird. Bitte halten Sie die eingereichten Videos auch werbefrei, sprich keine Links und Kaufaufforderungen im Video. Wir freuen uns auf Ihre Videos für unsere Leser!
Unser heutiges Sonntagsvideo dürfen wir Ihnen dank der Erlaubnis des Erstellers, André Eckhardt, präsentierten. SCOTLAND – Where The Hills Are Green ist ein hervorragend gemachtes, hochauflösendes und über fünf Minuten langes Drohnenvideo mit erstaunlichen Bildern und einer toll ausgewählten Musik.
Zwei Wochen lang reiste André über 2000 Kilometer quer durch Schottland und sammelte dort seine Eindrücke, um sie dann daheim zu einem Film zusammen zu chneiden, der sofort Lust darauf macht, die Heimat des Scotch zu besuchen.
Die Reiseroute: Edinburgh-Ballater-Elgin-Ullapool-Portnalong (Isle of Skye)-St.Catherines (Loch Fyne)-Portpatrick-Manchester
Und hier eine detaillierte Liste der Szenen mit den Zeitangaben:
Wir wünschen Ihnen viel Vergüngen und einen schönen Sonntag, sagen André Danke für die Erlaubnis, das Video hier verwenden zu dürfen und freuen uns, wenn Sie später am Vormittag wieder zu unseren Vloggern zurückkehren, die diesmal besonders viele Videos bei uns eingereicht haben…
Jede Woche erscheinen neue Whisky-Abfüllungen – und gesellen sich zu den zigtausenden dazu, die es bereits gab oder gibt. Wer soll das alles trinken und herausfinden, was wie schmeckt? Blogger tun es – und in der Summe ergibt sich durch sie ein recht schöner Überblick über das, was man ins Glas bekommen kann.
Unsere Rubrik „Fremde Federn“ stellt Ihnen seit nun über einem Jahr Samstag für Samstag Verkostungsnotizen der Blogger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz vor, die uns von ihnen zugesendet wurden. Aus der Vielzahl von Neuerscheinungen und Klassikern haben die Blogger nach ihren Vorlieben Abfüllungen herausgesucht und für ihre Leser beschrieben.
Hier sind die Tasting Notes jener Blogger, die uns für die aktuelle Ausgabe ihre Links gesendet haben:
Die Notes geben die persönlichen Eindrücke der Blogger wieder und müssen nicht der Meinung der Redaktion entsprechen (die ohnehin meist nicht einheitlich ist 😉 ). Viel Vergnügen beim Lesen und bis zur nächsten Ausgabe in einer Woche!
Haben Sie selbst aktuelle Tasting Notes, die wir hier verlinken sollen? Senden Sie uns unter press @ whiskyexperts.net den Link auf Ihre Verkostungsnotizen – bitte mit dem Betreff „Tasting-Link“. Wir publizieren dann jeden Samstag jene Notes, die bis Freitag 12:00 an uns gesendet werden. Wir publizieren die Links, ohne damit die Beiträge dahinter zu werten. Nicht publizieren werden wir Links auf Verkostungsnotizen von Seiten, die entweder kommerziell geführt sind, in Verbindung mit Shops stehen oder solchen, bei denen Tasting Notes nur ein Bestandteil des Outputs der Seite sind, denn wir wollen gezielt der Verkosterszene eine Bühne bieten und für sie zusätzliche Öffentlichkeit schaffen.
Im Juni berichteten wir darüber, dass in Maidstone in der Grafschaft Kent eine Destillerie geplant sei, die unter anderem auch Whisky produzieren will. Darren Graves und seine Frau Sam investieren einen sechsstelligen Betrag, um noch in diesem Jahr eröffnen zu können – so man die Baugenehmigung erhalte.
Und genau das ist jetzt geschehen. Wie die Brennerei heute bekanntgab, wurde die Baugenehmigung für die Maidstone Distillery von den zuständigen Behörden erteilt. Was früher ein Haarsalon war, wird nun eine Brennerei und eine Bar werden.
Von nun an soll es nur mehr drei Monate dauern, bis die kleine Maidstone Distillery umgebaut ist, wobei man mit dem Equipment für das Brennen beginnen und dann mit der Bareinrichtung enden will. Zunächst wird wohl Gin erzeugt, fassgelagerte Spirituosen wie Whisky sollen dann später folgen.
Computerbilder von RAP Interiors, einem lokalen Innenausstatter, zeigen, wie die Bar und Brennerei zukünftig aussehen werden.
Computerdarstellung der zukünftigen Maidstone Distillery. Bild RAP InteriorComputerdarstellung der zukünftigen Maidstone Distillery. Bild RAP Interior
Sehr viel verschiedene Abfüllungen aus der Brennerei Oban gibt es ja nicht gerade – im Standardsortiment finden sich überhaupt nur drei: Der 14yo, der Little Bay und die Distiller’s Edition. Daneben gibt es alle heiligen Zeiten einmal eine Abfüllung von Unabhängigen, und dann eben die Game of Thrones-Abfüllung sowie einige Spezialabfüllungen. Dass es so wenige sind, ist wohl auch dem Umstand geschuldet, dass Oban mitten in der Stadt liegt und daher nicht vergrößert werden kann…
Serge Valentin hat heute die Standards (ohne dem Little Bay) und die GoT-Version verkostet, und in diesem Trio fällt eigentlich nur der normale 14 Jahre alte Oban etwas zurück – der allerdings schon vor mehr als einem Dutzend Jahren abgefüllt wurde. Hier die Daten aus der Verkostung:
Oban 14 yo (43%, OB, +/- 2005): 79 Punkte
Oban 2001/2016 ‚Distiller’s Edition‘ (43%, OB, Montilla fino finish, batch OD 165.FB) : 86 Punkte
Oban Bay Reserve ‘Game Of Thrones The Night’s Watch’ (43%, OB, 2018): 85 Punkte
In Kürze wird der erste eigene Whiskey aus der Teeling Distillerie, der Teeling Single Pot Still, auch in Deutschland erhältlich sein. Bei einem Event am Donnerstag in der nächsten Woche wird er von Teeling und dem deutschen Importeur Borco vorgestellt werden (wir berichten dann von der Veranstaltung in Fulda).
Der Teeling Single Pot Still Batch 3 wird nach einem traditionellen Dubliner Rezept hergestellt, es werden dafür 50% gemälzte und 50% ungemälzte Gerste verwendet. Nach der dreifachen Destillation konnte er in First Fill Bourbon, Virgin Oak und verschiedenen Weinfässern reifen.
Die Tasting Notes für ihn lesen sich in der Übersetzung wie folgt:
Nase: Hibiscusblüten, Honigwaben, weiße Trauben, Grapefruit und Zitrustöne Gaumen: Lychees, wiederum weiße Trauben, weißer Pfeffer mit warmen, gerösteten Pfirsichen und Biskuitkeksen. Finish: Trocken, Spuren von Gewürz, gerösteten Mandeln und Ahornsirup.
Die unverbindliche Preisempfehlung für den Teeling Single Pot Still Batch 3 wird € 42,90 betragen.
Mit Jameson Triple Triple hat Master Blender Billy Leighton eine neue Abfüllung aus ex-Bourbon-, Sherry- und Malagafässern komponiert, die ab sofort exklusiv im Travel Retail erhältlich sein wird.
Seinen Namen hat der Triple Triple von diesen drei Fasstypen und der dreifachen Destillation, die Jameson wie vielen irischen Whiskeys zu eigen ist. Der mit 40% Alkoholstärke abgefüllte Jameson Triple Triple soll Geschmacksnoten von Zitrusfrüchten, Gartenfrüchten und Gewürzen mit dem sanften Gesamtton verbinden, der zu Jameson gehört.
Die Literflasche des Jameson Triple Triple wird im TRavel Retail um die 32 Euro kosten, mit den jeweiligen landestypischen Steuern und Abgaben.
Neues aus Tennessee – Brown-Forman Deutschland bringt mit der Jack Daniel’s Legacy Edition 2 eine Sonderabfüllung des beliebten Whiskeys auf den Markt, und zwar wieder mit einem interessanten, historisch verbürgten Labeldesign – nähere Infos dazu können Sie der nachfolgenden Pressenotiz entnehmen:
JACK DANIEL’S Legacy Edition 2 – Brown-Forman erweckt mit zweiter Sammlerserie historisches Flaschen-Design zum Leben
Hamburg, 11. Juli 2019 – Mit der erstmals im vergangenen Jahr gestarteten JACK DANIEL’S Legacy Edition erinnert Brown-Forman an frühere Flaschen-Labels des weltbekannten Tennessee Whiskey Klassikers und lässt Sammlerherzen höher schlagen. Die Serie ist ab sofort im ausgewählten Fach – und Lebensmittelhandel erhältlich.
„Die Legacy Edition, die letztes Jahr in kürzester Zeit ausverkauft war, zelebriert Ausschnitte aus der reichen Geschichte unseres JACK DANIEL’S Whiskey. Seit über 150 Jahren ist die Kunst der Herstellung, die unseren Tennessee Whiskey so besonders macht und für seinen angenehm milden Geschmack sorgt, gleich geblieben. Auch heute noch kommt jeder Tropfen JACK DANIEL’S aus Lynchburg, wird durch Holzkohle gefiltert und in neuen Weißeiche-Fässern gelagert. Geändert haben sich jedoch im Laufe der Geschichte die Designs der FlaschenLabels“,
erzählt Tanja Steffen, Head of JACK DANIEL’S Germany bei Brown-Forman Deutschland.
Die zweite Edition der limitierten JACK DANIEL’S Legacy Serie zeigt das historisch erste überwiegend schwarz gestaltete Label der Marke, das sich trotz ähnlicher Farbgebung dennoch sehr von dem heutigen Etikett der Old No. 7 Flasche unterscheidet.
„Wir vermuten, dass dieses Label kurz vor der Prohibition in den Vereinigten Staaten verkauft wurde, weil es den Hinweis „nur für den medizinischen Gebrauch“ trug“,
führt Tanja Steffen aus.
Die JACK DANIEL’S Legacy 2 Edition ist bundesweit in ausgewählten Geschäften im Fach- und Lebensmittelhandel sowie im JACK DANIEL’S Online Shop zum Preis von 25,99 Euro (unverbindliche Preisempfehlung) in der 0,7l Flasche im attraktiven Geschenkkarton erhältlich.
Ende Juni hatten wir von Whiskyexperts gemeinsam mit einer kleinen Gruppe von Journalisten und Bloggern die Möglichkeit, auf Einladung des deutschen Importeurs Kirsch Whisky die dänische Brennerei Stauning zu besuchen und über unsere Eindrücke zu berichten. Wir tun das in einem mehrteiligen Beitrag, den wir heute mit dem zweiten Teil über die neue Brennerei fortsetzen. Teil eins können Sie hier lesen. Viel Vergnügen damit!
Ein Besuch bei der Stauning Distillery – Teil 2: Neu machen
Beim Neubau der Stauning Brennerei hat man sich ganz bewusst nicht auf den behübschenden traditionellen oder einen rein funktionalen Baustil eingelassen. Man versuchte einen Brückenschlag: Die Bauform der alten Gebäude findet sich in den Silhouetten der neuen wieder, ansonsten sollte sich das innovative, experimentelle Denken, das – fast möchte man sagen: notgedrungen – die Geschichte der Brennerei diktiert hatte, Im Neubau zeigen. Und so sind das Alte und das Neue einerseits völlig unterschiedlich, aber dann dennoch irgendwie zusammengehörend:
Wir sind neugierig darauf, was uns in der modernen Brennerei erwartet, die in den Glaselementen die schöne Landschaft der Umgebung widerspiegelt.
Aber schon bevor wir sie betreten, werden wir mit einer weiteren interessanten Idee konfrontiert: Alex Højrup Munch, einer der Gründer von Stauning, der uns über das Gelände führt, zeigt uns die schwarz verkohlte Türe ins Gebäude. Nein, hier hat es nicht gebrannt, meint Alex, man könne aber auf diese Weise bei den Führungen gleich mal auf das Thema der ausgekohlten Fässer kommen und über die Geschmacksbildung im Whisky reden. Und die Türe füge sich so auch perfekt in die schwarze Fassade ein.
Damit wird klar, wo wir hier sind: Diese riesige Halle ist der fast vollständig automatisierte Mälzboden der Brennerei – eine Anlage, wie es sie sonstwo (noch?) nirgends gibt. Hier bringt die Destillerie Stauning im großen Stil das Getreide zum Keimen und damit dazu, in den Körnern Zucker zu bilden, der dann später mit Hefe in den Gärbottichen zu Alkohol umgewandelt werden kann.
Die Bahnen mit dem Getreide sehen gigantisch aus. Momentan sind nur zwei davon benutzt – die Brennerei arbeitet noch weit von der maximalen Kapazitätsgrenze entfernt.
Wenn man die Maschine bei der Arbeit sieht, dann fällt auf, dass sie eine Weiterentwicklung derer ist, die wir in der alten Brennerei gesehen haben. Die „Finger“ sind nun etwas versetzt, weil sie so gleichmäßiger arbeiten können. Und was man nicht sieht: auf einer Seite ist sie leicht erhöht, damit sie nicht im Laufe ihrer Arbeit alles auf eine Seite schiebt, sondern das Getreide gut verteilt bleibt.
Nach einiger Zeit muss die Keimung gestoppt werden – und dazu schaufelt man das Getreide dann in die Kiln, den Ofen. Das geschieht mittels einer archimedischen Schraube, die vom Mälzboden in die Kiln führt:
Wir verlassen nun das erste Gebäude der neuen Stauning Destillerie, das den Mälzboden und die Kiln enthält und schauen uns kurz einmal an der Rückseite der Brennerei um…
…und Landwirte aus der Gegend können sich die nahrhaften Produktionsrückstände für ihr Vieh abholen. Hier soll nichts verschwendet werden – Nachhaltigkeit und Energieeffizienz sind bestimmende Faktoren bei Stauning.
Nun aber betreten wir das zweite Gebäude der neuen Brennerei, dort sind die Maisch- und Gärbottiche sowie die Mühle für das gemälzte Getreide untergebracht.
Im nächsten Raum, mit einem wunderbaren Ausblick, stehen die Gärbottiche, die ebenfalls in Edelstahl ausgeführt sind. Insgesamt acht davon hat die Brennerei.
Bei Stauning kann man auch den „Unterbauch“ der Destillerie besuchen – und das tun wir auch. Dort sieht man, wie groß eigentlich diese Gärbottiche sind:
Bevor es in das Haus mit den Brennblasen geht (davon berichten wir im dritten Teil unseres Reports), machen wir noch einen Abstecher in eines der Lagerhäuser, wo die Sammeltanks für den fertigen Spirit und eine Abfüllanlage für die Flaschen untergebracht sind.
Während wir uns den Raum ansehen, fällt uns eine bauchige Flasche mit der Beschriftung Devil’s Cut auf. Wir fragen Alex, was es damit auf sich hat. Er erklärt uns, dass dies Reste aus entleerten Fässern sind, die hier gesammelt werden (und nicht dazu, um dann weggeschüttet zu werden).
Das weckt unsere Neugierde. Natürlich wollen wir den Devil’s Cut probieren. Mit seinen 62.4% Alkoholstärke bringt er eine gewaltige Holzfracht – und wenn man die Farbe in der Ballonflasche und im Glas betrachtet, weiß man, woher er sie hat. Ein Erlebnis!
Im dritten und vorläufig letzten Teil unseres Reports geht es dann in die „Kathedrale“ der Stauning Destillerie mit ihren 24 Brennblasen. Dort erhalten wir Einblicke, wie sie noch wenige gesehen haben, bevor wir dann in ein Lagerhaus gehen und aus verschiedensten Fässern kosten dürfen. Bis dahin aber noch ein paar Bilder der Brennerei…
Disclaimer im Sinn unserer Redaktionsrichtlinien: Unser Aufenthalt bei Stauning wurde von Kirsch Whisky, dem deutschen Importeur, organisiert und finanziert. Das Unternehmen hatte keinerlei Einfluss auf die Gestaltung des Beitrags.
Wir freuen uns ganz besonders, Ihnen ab sofort wieder eine kleine Miniserie mit fantastischen Aufnahmen im Rahmen unserer Rubrik „Whisky im Bild präsentieren zu dürfen: „Die Schönheit Irlands“ stellt zehn wunderschöne Plätze der grünen Insel Irland vor – kunstfertig eingefangen durch das Talent und Können des Fotografen Siegfried Klingls. Der Franke, der schon unsere Sonderserie „Die Schönheit Schottlands“ gestaltete, ist Betriebswirt und ein leidenschaftlicher Landschaftsfotograf. Der Whiskyliebhaber konnte auf seiner letzten Irlandreise die schönsten Plätze der Insel mit seiner Kamera einfangen – und wir dürfen sie Ihnen hier vorstellen.
1. Glenn Da´ Loch – das Tal der zwei Seen
Im Herzen der Wicklow Mountains liegt Glendalough, eine der berühmtesten Klostersiedlungen Irlands. Gegründet vom heiligen Kevin im 6. Jhd, entwickelte sich die Siedlung schnell zu einem der wichtigsten Wallfahrtsorte des Abendlandes. Die Ruinen der frühchristlichen Klosterstätte liegen malerisch eingebettet zwischen den zwei Seen des langen, bewaldeten Gletschertals und scheinen in der wild romantischen Landschaft der Wicklow Mountains wie verzaubert. Am berühmtesten und wohl beeindruckendsten ist der etwa 30m hohe Rundturm, der die gesamte Anlage überragt. Daneben sind die Ruinen einer Kathedrale und die kleine Kapelle – St. Kevin’s Kitchen erhalten – genannt Kitchen, da der Kirchturm an einen Küchenschornstein erinnert.
So beeindruckend die Klostersiedlung ist, so faszinierend und reizvoll ist auch die Umgebung. In den Wicklow Mountains erstreckt sich der Wicklow Way über 127 km, der auch an Glendalough vorbei führt. Isolierte Bergpässe, Hochmoore, bewachsene Bergrücken und tiefe Eiszeitgletscher prägen diese beeindruckende Landschaft. Auch rund um Glendalough führen mehrere Wanderwege in die einzigartige Natur der Wicklow Mountains mit phantastischen Aussichten.
Ein weltweiter Zusammenschluss von Whiskyproduzenten, um deren Interessen zu vertreten – das ist der Gedanke hinter der Gründung der World Spirits Alliance (WSA).
Dieser neu gegründete Fachverband besteht als so ziemlich allem, was in dieser Sparte Rang und Namen hat. Gründungsmitglieder sind Spirits Europe, Asia Pacific International Wines and Spirits Alliance, Camara Nacional de la Industria Tequilera, Scotch Whisky Association, Association of Canadian Distillers, Pernod Ricard, Diageo, International Spirits and Wines Association of India, Japanese Spirits Liquor Makers Association, Brown-Forman, Distilled Spirits Council of the US, Spirits New Zealand, Rémy Cointreau, Beam Suntory, Spirits und Cocktail Australia, Campari and Edrington.
Man will als globale Stimme der Branche auftreten und sich Themen wie Zollfreiheit, dem Wegfallen von Schutzzöllen, „fairer Regulation der Märkte“, „angepasste“ Steuersätze, „verhältnismäßige“ Schutzregeln im Sinne der öffentlichen Gesundheit und der Bekämpfung der illegalen Erzeugung von Alkohol widmen. Aber auch die Kommunikation der Mitglieder untereinander soll durch die WSA gestärkt sein.
Als Generalsekretärin der WSA fungiert Marie Audren, stellvertretende Generaldirektorin von Spirits Europe.
Nicht nur das baldige Erscheinen des 100% Islay 9th Edition von Kilchoman haben wir Ihnen heute ankündigen können, nun erreicht uns von Alba Import auch noch die Nachricht, dass es einen exklusiven Kilchoman für Deutschland geben wird, der den Beginn einer neuen Serie namens „Small Batch Releases“ sein wird.
Hier alle Infos zum exklusiven Kilchoman Germany Small Batch No. 1 und der neuen Serie, in deren Rahmen wir uns sicher noch auf einige weitere besondere Abfüllungen freuen dürfen:
Kilchoman Germany Small Batch No. 1 – Port Cask Influenced
Islay’s Farm Distillery Kilchoman präsentiert eine neue Produktlinie
Die Single Malt Abfüllungen von Kilchoman Distillery werden zukünftig um eine neue Variante ergänzt, den Small Batch Releases, die für ausgesuchte Märkte abgefüllt werden.
Bisher setzt sich das Kilchoman Sortiment aus den Kernprodukten Machir Bay und Sanaig und jährlichen Limited Releases wie Loch Gorm und 100% Islay zusammen. Dabei zeigt die Bourbonfass betonte Machir Bay den Hausstil der Brennerei und Sanaig hat einen deutlichen Sherryfasseinfluss.
Besonders beliebt waren in der Vergangenheit auch die limitierten Kilchoman Editionen, die in verschiedenen Weinfassarten reiften. Diesem Umstand trägt die privat geführte Islaybrennerei jetzt mit einem neuen Konzept von „Small Batch Releases“ Rechnung.
Basis dieser limitierten Abfüllungen ist stets ein Vatting aus 95% ex Bourbon Fässern und 5% ex Sherry-Fässern, das mit einer weiteren besonderen Fasslagerung vermählt wird. Das Endprodukt hat dann eine zusätzliche Geschmacksdimension und eine leicht erhöhte Alkoholstärke.
Für Deutschland ist die erste Abfüllung in dieser Aufmachung erschienen: Kilchoman Germany Small Batch No. 1 hat 25% Portfass-Anteil, der die klassischen Kilchoman Noten wie Zitrus, Meeresfrische, Rauch und Torf um schöne fruchtige Noten nach roten Beeren und Aromen von dunkler Schokolade ergänzt. Abgefüllt mit 48,9 % Alkoholstärke und limitiert auf 2.520 Flaschen.
Dieses neue Konzept soll Liebhabern der Islay Brennerei eine Alternative zu den Kernprodukten bieten und siedelt sich auch preislich attraktiv zwischen den Grundqualitäten und den bekannten Limited Releases an. Der Ladenpreis wird sich bei 60 EUR bewegen. Gleichzeitig möchte man hiermit die nationalen Märkte stärken und jedem Land eine besondere Variante bieten.
Nicht überraschend, da in Serie veröffentlicht – aber schön zu wissen: Von Klichoman wird es bald die 9. Ausgabe des 100% Islay geben, jener Single Malt, der zu 100% aus Zutaten von der Insel Islay besteht. Dies enthüllt der jüngste Eintrag auf der us-amerikanischen TTB-Datenbank.
Die Kilchoman 100% Islay 9th Edition, also die Jahresausgabe 2019, wird wie immer mit 50% abgefüllt und diesmal in einer Menge von 12.000 Flaschen weltweit aufgelegt. Der in der Regel nur relativ leicht torfige Whisky wird dann auch in Deutschland über den Distributor Alba Import zu haben sein – wann genau, werden wir dann beizeiten berichten.
Hier aber einmal zur Vorfreude auf die neueste Abfüllung die Etiketten:
Wie üblich der Hinweis zu den TTB-Einträgen: Dass ein Label in der TTB-Datenbank eingetragen wurde, bedeutet nicht automatisch, dass die Abfüllung dann auch erscheinen wird. Es ist allerdings ein sehr starker Hinweis darauf.