TTB Neuheiten: Re-Design Old Pulteney 25yo, Royal Salute 29yo PX-Finish

Wiederum haben wir einen kurzen Blick in die us-amerikanische TTB-Datenbank geworfen und dort zwei interessante Neuigkeiten entdeckt, die uns erwähnenswert erscheinen:

Ein Old Pulteney 25yo ist dort aufgetaucht – was eigentlich vom Inhalt her nichts Neues wäre, denn der wurde auch 2017 zuletzt aufgelegt. Aber hier scheint es sich um eine Neuauflage des Whiskys in neuem Gewand zu handeln (mit unveränderten 46% vol.) – zumindest deuten dies die neugestalteten Etiketten an:

Zweiter Fund ist ein Blend, der Royal Salute 29yo, den wir mit dieser Altersangabe noch nicht gesehen haben. Der mit 40% Vol. abgefüllte Blend hat laut Etiketten ein Finish in Pedro Ximenez Fässern erhalten:

Wie üblich der Hinweis zu den TTB-Einträgen: Dass ein Label in der TTB-Datenbank eingetragen wurde, bedeutet nicht automatisch, dass die Abfüllung dann auch erscheinen wird. Es ist allerdings ein sehr starker Hinweis darauf. 

 

PR: Maker´s Mark Private Select Limited Edition „Vienna Bar Community-Edition“

Als wir im Vorjahr gemeinsam mit Mitgliedern der Vienna Bar Community, Del Fabro und Beam Suntory die Gelegenheit hatten, Maker’s Mark in Kentucky zu besuchen (hier unser Bildbericht), konnten wir dort auch an einer exklusiven Abfüllung eines Maker’s Mark Private Select für die Wiener Bar Community mitarbeiten. Diese wurde in Wien im Rahmen eines interessanten Events präsentiert. Details über die Veranstaltung, den Whiskey und seine Tasting Notes finden Sie untenstehend in der Presseaussendung:


Maker´s Mark Private Select: Präsentation der österreichischen Limited Edition „Vienna Bar Community-Edition“

Ein Novum in der Bourbon-Welt: Mit dem einzigartigen Maker’s Mark® Private Select Programm kreierten vier Wiener Whiskeyspezialisten ihre eigene Version des Maker’s Mark. Ein streng limitierter Bourbon, gemeinsam entworfen und produziert in der Maker’s Mark Distillery in Kentucky. So einen exklusiven Einblick in die Herstellung gab es bisher noch nie.

Beam Suntory lud im vergangenen Jahr eine Runde bestehend aus den Szenegastronomen und Bartendern Roberto Pavlovic-Hariwijadi (Roberto American Bar), Oliver Horvath (Kleinod) sowie die Spirituosenexperten Bernhard Rems (whiskyexperts.com) und Herbert Reinhardt (Del Fabro & Kolarik) dazu ein, ihren eigenen und individuellen Maker´s Mark „Vienna Bar Community-Edition“ herzustellen. Bereits im Juli des Vorjahres reisten die vier anerkannten Whiskyexperten dafür nach Kentucky, um dort ihre Version dieses besonderen Bourbons bis in das Fass zu begleiten. In Österreich ist die Special Edition exklusiv bei Del Fabro & Kolarik erhältlich.

Erster Maker’s Mark Private Select: „Vienna Bar Community-Edition“

Fast ein Jahr später war es soweit: Im Zuge eines Events in Wien wurde nun der erste Maker’s Mark Private Select für Österreich vorgestellt und im Rahmen eines exklusiven Workshops (siehe Anhang: „The Makers Water Workshop“ mit Hidetsugu Ueno) verkostet. Die etwa 250 Flaschen, die aus der „Vienna Bar Community“ Fassfüllung entstanden sind, werden ausschließlich in der gehobenen heimischen Gastronomie verfügbar sein. Die „Vienna Bar Community-Edition“ zeichnet sich durch einzigartige Geschmacksnoten von dunkler Schokolade und Kaffee aus, kräftig und dicht am Gaumen. Mit Luft und etwas Wasser wirkt er noch komplexer und vielschichtiger. Der Whisky riecht nach einem Hauch von Vanille, Kokos, Kaffee und exotischen Früchten. Am besten wird er pur oder als Old Fashioned genossen. Für ihre Kreation setzte die Gruppe auf folgende Kombination von Eichenholzstäben: 5 Seared French Cuvée, 3 Maker’s 46® und 2 Roasted French Mocha.
Geri Tsai, Inhaber Bar Tür 7 und Mitgründer Vienna Bar Community:

„Maker’s Mark ist eine Legende in der Bourbon-Welt. Es ist eine Ehre für die Vienna Bar Community an diesem Produkt Hand anzulegen und gemeinsam eine eigene Abfüllung zu kreieren. So etwas hat es auf diese Art und Weise bis dato noch nie gegeben.“

Gerhard Tsai, copyright by Gerhard Tsai

Bereits im Herbst diesen Jahres darf man auf die zweite Auflage gespannt sein: Das zweite Maker’s Mark Private Select Fass aus Österreich stammt diesmal aus einer Zusammenarbeit von Weisshaus mit Bartendern aus West-Österreich.

Exklusive Einblicke in die Herstellung von Maker’s Mark

Bei dem Maker’s Mark Private Select Programm lernen interessierte Kunden den gesamten
Herstellungsprozess eines Maker’s Mark kennen – vor allem aber die besondere Bedeutung
von Holz für den Geschmack des Whiskys. Damit bietet sich die einmalige Gelegenheit, in
die Fußstapfen von Bill Samuels, Jr. zu treten und seinem Herstellungsverfahren zu folgen:
Er kreierte 2010 den Maker’s 46® durch die Zugabe von Holzstäben aus französischer Eiche, die er in ein Fass mit fertig gelagertem Maker’s Mark einließ. „Wir haben noch nie zuvor jemandem einen so exklusiven Einblick in unseren Herstellungsprozess gegeben – geschweige denn die Möglichkeit, eine eigene Version des Maker’s Mark zu kreieren. Das Besondere: Der neu geschaffene Bourbon setzt sich in individueller Weise vom traditionellen Geschmacksprofil ab – zugleich bleibt er jedoch unverkennbar ein Maker’s Mark“, sagt Rob Samuels, COO Maker’s Mark Distillery und Enkel des Maker’s Mark Gründers. „Wir sind gespannt auf die Ergebnisse dieses Programms und auf die Reaktionen der Kunden.“

Ein Fass Bourbon mit individuellem Geschmack

Die Basis für die Private Select Kreation bildet ein voll gereifter Maker’s Mark in Fassstärke, der in Österreich so bisher noch nicht verfügbar war. Dieser wird von den Teilnehmern durch besondere Eichenholzstäbe verfeinert. Zur Wahl stehen fünf exklusiv für das Programm ausgewählte Eichenholzarten, die dem Maker’s Mark jeweils eine ganz besondere Geschmacksnote verleihen. Denn diese Eichenholzstäbe unterscheiden sich sowohl in der Holzart (französische oder amerikanische Eiche) als auch in ihrer Bearbeitung (toasted, seared oder baked). Zu den Eichenholzstäben zählen: Baked American Pure 2, Maker’s 46, Seared French Cuvée, Roasted French Mocha und Toasted French Spice. Daraus ergeben sich mehr als 1.000 Kombinationsmöglichkeiten. Teilnehmer können so ein Fass mit einem ganz individuellen Geschmacksprofil und somit einen einzigartigen Maker’s Mark kreieren. Anschließend reift der Whisky für weitere neun Wochen in einem Eichenfass mit den gewählten Stäben, bevor er abgefüllt, in rotes Wachs getaucht, versiegelt und mit handgeschriebenen Etiketten versehen wird. Darauf ist der selbstgewählte Name der Kreation geschrieben – ein besonderer Hingucker in der Gastronomie.

Info zur Private Select Limited Edition „Vienna Bar Community-Edition“

0,7 l Flasche, 55,45 Vol.-%

Farbe: dunkler Bernstein
Nase: Hauch von Vanille, Kokos, Kaffee, exotische Früchte
Gaumen: Dunkle Schokolade, Kaffee, kräftig und dicht am Gaumen.
Trinkempfehlung: Etwas Luft und Wasser hinzugeben für ein noch komplexeres und vielschichtigeres Geschmackserlebnis oder als Old Fashioned mit dem gewissen Extra.

„The Makers Water Workshop“ mit Hidetsugu Ueno

Den Rahmen für die Präsentation der Maker’s Mark Private Select: „Vienna Bar Community-Edition“ bot ein Bartender Workshop unter dem Titel: „The Makers Water Workshop“ mit Hidetsugu Ueno. Das Team von Beam Suntory Austria begrüßte dabei gemeinsam mit Hidetsugu Ueno, dem Besitzer und Head Bartender der Bar High Five (Tokio), über 50 Gäste aus der österreichischen Top Barszene, aus Gastronomie sowie Industrie- und Handelspartner.

Matthias Neubrunner, Dein Dumancic, Hidetsugu Ueno, Karin Szerencsits, Philipp Temmel (von links nach rechts)

Im “The Makers Water Workshop” ging es um Wasser in seiner solidesten Form – Eis.  In seinem Workshop präsentierte Hidetsugu Ueno verschiedene Arten von Eis und zeigte nicht nur, wie man es herstellt, sondern auch wie man es weiter für die Verwendung in Cocktails vorbereitet. Highlight der Veranstaltung war ein Einblick in die Kunst des Eis-Schnitzens. Hidetsugo Ueno ist anerkannter Experte für Ice-Carving und stellte seine Kunstfertigkeit beim Schnitzen von Eis-Bällen und Eis-Diamanten unter Beweis. Im Anschluss konnten die anwesenden Bartender unter fachkundiger Anleitung selbst ihre eisigen Kunstwerke schnitzen.

Hidetsugu Ueno

Die beste Wasserqualität ist ein essentieller Faktor für die Whiskey Herstellung und war für Bill Samuels, den Gründer der Maker´s Mark Distillery, ausschlaggebend dafür, wo er seinen Whiskey herstellen wollte. Noch heute entsteht Maker´s Mark mit Wasser aus der eigenen Quelle der Maker´s Mark Distillery, das natürlich durch Kalkstein gefiltert wird. Das frische Quellwasser und die Verwendung von rotem Winterweizen und Mais machen Maker´s Mark zu einem der mildesten Super Premium Bourbons weltweit und sichern seine gleichbleibend hohe Qualität.

Scotchwhisky: Fallen die Preise bei Whiskyauktionen?

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Wenn man sich die Zahlen im Rare Whisky 101 Apex Index ansieht, so zeigen alle drei Indikatoren nach unten – lassen also fallende Preise erkennen. Sie stehen für die 100, 250 und 1000 meistgehandelten Whiskys (Apex100 -6.27%; Apex250 -1.66%; Apex1000 -1.53%).

Bedeutet das nun das Ende des Booms bei Auktionsflaschen? Scotchwhisky.com hat darüber mit einigen Verantwortlichen bei den Auktionshäusern und bei einigen anderen Experten nachgefragt und dazu einen interessanten und ausführlichen Artikel geschrieben. 

Die Meinungen gehen darin etwa auseinander. Eine davon sieht die „Schuld“ vor allem bei Macallan – würde man diese Flaschen herausrechnen, dann gäbe es immer noch einen Anstieg, der aber durchaus so etwas wie Marktermüdung erkennen lasse. Ein Überangebot schrecke viele Käufer ab, die dabei die Orientierung verlieren würden.

Eine andere Stimme sieht keine Anzeichen von Marktermüdung, eher seien die Käufer besser informiert als früher und würden nicht mehr immer den selben Flaschen hinterherlaufen. Eine leichte Marktkorrektur nach den überhitzten Jahren zuvor sei allerdings durchaus möglich.

Weitere Ansichten und Einblicke, darunter auch, was die GoT-Serie mit den Whiskyauktionen und deren Verläufen zu tun hat, können Sie im interessanten Artikel auf scotchwhisky.com nachlesen…

Serge verkostet: Clynelish im Quartett

Vier Abfüllungen aus der Destillerie Clynelish in den schottischen Highlands werden heute von Serge Valentin verkostet und bewertet. Clynelish mit seinem wachsigen Destilleriecharakter gehört dem Whiskygiganten Diageo, der in unmittelbarer Nachbarschaft gerade die Brennerei Brora wieder aufbaut (und bei Clynelish ein neues Besucherzentrum plant). Und Diageo hat ja vor kurzer Zeit die Game of Thrones Whiskys herausgegeben, einer davon ist auch ein Clynelish, der wiederum einer der vier Whiskys ist, die Serge heute verkostet.

Hier die Wertungen der Verkostung von heute:

  • Clynelish 14 yo (46%, OB, +/-2019): 87 Punkte
  • Clyne(cough)lish (cough) Reserve ‘Game Of (cough) Thrones’ (51.2%, OB (cough), 2019): 76 Punkte
  • Clynelish 2008/2019 (53.3%, Riegger’s Selection, Ice wine cask finish, cask #800191, 294 bottles): 85 Punkte
  • Clynelish 25 yo 1993/2018 (47.7%, Scotch Malt Whisky Society, #26.125, ‘Valentin’s Moustache Wax’, refill bourbon barrel, 175 bottles): 85 Punkte
Clynelish. Bild © Diageo

Neu: Redbreast Dream Cast Pedro Ximenez Edition

Ein zwanzig Jahre alter irischer Whisky mit hohen Anteilen aus Pedro Ximenez Sherryfässer für Mitglieder des Redbreast Online-Clubs „The Birdhouse“ – das ist, kurz zusammengefasst, die Botschaft der Presseaussendung, die den neuen Redbreast Dream Cast Pedro Ximenez Edition aus Irland vorstellt. Ab dem 27. Mai um 16 Uhr mitteleuropäischer Zeit ist er um 380 Euro bestellbar – auch dazu gibt es Details in der Presseaussendung, die wir untenstehend veröffentlichen:


Introducing Redbreast Dream Cast Pedro Ximenez Edition

New limited edition release offers a fresh take on the classic sherry flavour profile of Redbreast 

Redbreast Irish Whiskey, which is produced by Irish Distillers in Midleton Distillery, marks World Whisky Day 2019 with the launch of Redbreast Dream Cask Pedro Ximénez Edition. Available to purchase exclusively through the Redbreast online members’ club, The Birdhouse, the new Redbreast Dream Cask was created from a vatting of bourbon, Oloroso sherry and Pedro Ximénez sherry casks which has been re-casked and finished in a specially selected Pedro Ximénez cask – a first for Redbreast and Midleton Distillery.

Redbreast Dream Cask Pedro Ximénez Edition is a 20-year-old, single cask single pot still Irish whiskey created by Master Blender, Billy Leighton, in collaboration with Blender, Dave McCabe. The cask represents the coming together of four unique whiskey journeys spanning 20 to 33 years in age, including a rare Pedro Ximénez-matured Irish whiskey, which have been vatted together and married in the Pedro Ximénez butt to offer a unique interpretation of the signature sherry style of the Redbreast range.

The result is a luxuriously smooth and rich Irish whiskey with assertive spices and sweet, ripe fruit that slowly evolves into exotic fruits and berries, reminiscent of the classic Redbreast character. Bottled at 52.2% ABV, 924 bottles of Redbreast Dream Cask Pedro Ximénez Edition will be available through the Redbreast online private members’ club, The Birdhouse, from 3pm on 27th May at the RRP of €380.

Redbreast Dream Cask is made up of the following whiskeys, which represent a cross-section of single pot still distillate styles and maturation techniques:

  • Cask 1 – a single pot still Irish whiskey distilled in 1998, matured in an ex-bourbon barrel and re-casked into a Pedro Ximénez sherry butt in 2012
  • Cask 2 – a single pot still Irish whiskey distilled in 1995, matured in an ex-bourbon cask and re-casked into an Oloroso sherry butt in 2012
  • Cask 3 – a single pot still Irish whiskey distilled in 1985 and matured in a second-fill ex-bourbon barrel
  • Cask 4 – a single pot still Irish whiskey distilled in 1997 and matured in a second-fill ex-bourbon barrel

Billy Leighton, Redbreast Master Blender, commented on the launch: 

Rather than try to seek out another extraordinary cask from the Midleton inventory like the inaugural Redbreast Dream Cask, we set out to create a new Redbreast Irish whiskey like you have never tasted before. The coming together of three exceptional casks, originally destined for Redbreast 21, and a rare Pedro Ximénez butt is a first for Midleton, and the careful balance of sweet, spice and sherry flavours offers a new and complex take on the classic Redbreast Christmas cake flavour profile – it’s sure to add an extra cheer to your World Whisky Day celebrations this year!”

Redbreast Dream Cask Pedro Ximénez Edition tasting notes, by Head Blender Billy Leighton

Aroma: full rich aroma of liquorice and treacle toffee, giving cover to vanilla sweetness and a concentrate of caramelised dried fruits. Cinnamon and clove acknowledge the presence of the ex-bourbon influence whilst hazelnut and almond nuttiness adds to the complexity delivered by the fine old Pedro Ximénez Butt from Jerez

Taste: A rich viscose mouthful of satisfyingly assertive spices combined with sweet ripe fruit. The liquorice notes slowly evolve to reveal those typical exotic fruits and berries which define the Redbreast style

Finish: Rich and long with those familiar Redbreast berries, slow to fade 

Neue Deutsche Whiskyvideos und Podcasts der Woche (128)

Stolze 128 Folgen lang können wir Ihnen die Whiskyvideos und Podcasts der Woche vorstellen, in denen wir jede Woche Beiträge aus dem deutschen Sprachraum zum „Wasser des Lebens“ bringen, die uns von den Vloggern und Podcastern zugesendet wurden. In den Videos werden sowohl neue als auch ältere Abfüllungen verkostet – alles nach dem eigenen Ermessen der Verkoster und ohne kommerziellen Hintergrund.

Die Liste der teilnehmenden Vlogs ist nicht fix: Wenn Sie meinen, dass Ihr Video ebenfalls dazu gehören sollte, dann können Sie unten herausfinden, wie das möglich wäre.

In Folge Nummer 128 haben wir einen Podcast und siebenVideos für Sie vorbereitet:

Barrels & Casks – Ben Nevis 17 Jahre (Architectures of Taste)

Hier geht es zum Podcast

Whisky & Vinyl – Mackmyra Äppelblom

Pat Hock – Das Whisky ABC: Clynelish & Dailuaine

Whisky Club – Glenfarclas 10yo

Whisky Enjoy – Glenmorangie Quinta Ruban 14yo

Whisky Dodo – Glendronach Boynsmill 

Malt Mariners – Tamdhu 10 Jahre vs Tamdhu 12 Jahre

https://www.youtube.com/watch?v=VQiW_LfXI8E

Whisky a. d. Sicht eines Amerikaners – St. Kilian Signature Edition

Wie wir die Beiträge aussuchen: Die Videos und Podcasts werden uns zugeschickt. Wir treffen dabei keine Auswahl außer jener, dass die von uns gezeigten Blogger/Vlogs schon länger aktiv sein sollten, eine gewisse Anzahl Follower/Hörer/Leser haben. Die Redaktion behält sich vor, eingereichte Videos ohne Angabe von Gründen nicht zu veröffentlichen, hält aber gleichzeitig fest, dass ein Nichterscheinen nicht automatisch ein (sowieso immer subjektives) Statement über mangelnde Qualität ist, sondern viele verschiedene Gründe haben kann.

Wollen Sie mit Ihrem Beitrag dabei sein? Wenn Sie selbst Videos zum Thema Whisky machen, dann schicken Sie uns doch eine kurze Mail mit einem Link auf das wochenaktuelle Video und einer Inhaltsangabe dazu jeweils bis Freitag, 12 Uhr an press @ whiskyexperts.net. Vorgaben unsererseits gibt es natürlich keine, hilfreich ist aber, wenn Ihr Videokanal in aller Regel etabliert, regelmäßig publizierend und mit einer gewissen Anzahl Abonnenten ausgestattet ist, sowie mit hohem Qualitätsanspruch gemacht wird. Bitte halten Sie die eingereichten Videos auch werbefrei, sprich keine Links und Kaufaufforderungen im Video. Wir freuen uns auf Ihre Videos für unsere Leser!

Photo credit: Wiertz Sébastien on Visual Hunt / CC BY

Video: Whiskyexperts Classics – Ein Gespräch mit Fred Noe

Für unser Sonntagsvideo haben wir uns wieder einen Clip aus unserem reichhaltigen eigenen Fundus von unserem Youtube-Kanal ausgesucht. Unsere Wahl fiel auf ein Gespräch, das wir im Vorjahr mit dem Master Distiller von Jim Beam, Fred Noe, anlässlich seines Besuches in Wien führten. Fred gibt dabei recht interessante Einblicke in den momentanen Status von Bourbon, mit welchen innovativen Ideen man gerade experimentiert und wie die Hofübergabe bei Jim Beam an seinen Sohn vonstatten gehen soll.

Wir wünschen Ihnen einen schönen Sonntag und viel Vergnügen mit dem knapp zehn Minuten langen Video. Natürlich melden wir uns später wieder mit den Whiskyvideos der Woche – diesmal schon in der 128. Folge!

Fred Noe mit seinem Sohn Freddie Noe. Bild © Beam Suntory

Whiskyfun: Angus verkostet Royal Brackla

Eine kurze und knackige Samstagsverkostung von Whiskyfun müssen wir noch nachtragen: Angus MacRaild, der wie immer an diesem Tag Serge Valentin vertritt, hat sich zwei Abfüllungen aus der Highland-Destillerie Royal Brackla eingeschenkt und diese verkostet.

Beide sind schon einige Zeit auf dem Markt und stammen von unabhängigen Abfüllern, und beide können in der Verkostung durchaus überzeugen, ohne wahre Begeisterungsstürme auszulösen.

Hier die Wertungen der beiden Abfüllungen in der Verkostung von heute:

  • Royal Brackla 19 yo 1997/2017 (46%, Berry Brothers, cask #9911, hogshead): 84 Punkte
  • Royal Brackla 27yo 1975/2002 (46%, Murray McDavid ‘Mission I’, 600 bottles): 88 Punkte
Royal Brackla Distillery – geograph.org.uk – 1720026“ by nairnbairn. Licensed under CC BY-SA 2.0 via Wikimedia Commons.

Fremde Federn (45): Verkostungsnotizen deutschsprachiger Blogger

Jede Woche erscheinen neue Whisky-Abfüllungen – und gesellen sich zu den zigtausenden dazu, die es bereits gab oder gibt. Wer soll das alles trinken und herausfinden, was wie schmeckt? Blogger tun es – und in der Summe ergibt sich durch sie ein recht schöner Überblick über das, was man ins Glas bekommen kann.

Unsere Rubrik „Fremde Federn“ stellt Ihnen seit nun mehr als einem halben Jahr Samstag für Samstag Verkostungsnotizen der Blogger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz vor, die uns von ihnen zugesendet wurden (vielen Dank dafür). Aus der Vielzahl von Neuerscheinungen und Klassikern haben die Blogger nach ihren Vorlieben Abfüllungen herausgesucht und für ihre Leser beschrieben. Was wir besonders schön finden: Sie widmen sich auch den Standards um kleines Geld – wichtig nicht nur für die, die den Whisky gerade entdecken.

Hier sind die Tasting Notes jener Blogger, die uns für die aktuelle Ausgabe ihre Links gesendet haben:

Die Notes geben die persönlichen Eindrücke der Blogger wieder und müssen nicht der Meinung der Redaktion entsprechen (die ohnehin meist nicht einheitlich ist 😉 ). Viel Vergnügen beim Lesen und bis zur nächsten Ausgabe in einer Woche!

Haben Sie selbst aktuelle Tasting Notes, die wir hier verlinken sollen? Senden Sie uns unter press @ whiskyexperts.net den Link auf Ihre Verkostungsnotizen – bitte mit dem Betreff „Tasting-Link“. Wir publizieren dann jeden Samstag jene Notes, die bis Freitag 12:00 an uns gesendet werden. Wir publizieren die Links, ohne damit die Beiträge dahinter zu werten. Nicht publizieren werden wir Links auf Verkostungsnotizen von Seiten, die entweder kommerziell geführt sind, in Verbindung mit Shops stehen oder solchen, bei denen Tasting Notes nur ein Bestandteil des Outputs der Seite sind, denn wir wollen gezielt der Verkosterszene eine Bühne bieten und für sie zusätzliche Öffentlichkeit schaffen.

Whisky im Bild: Abendstimmung auf den Orkneys (Wallpaper)

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Weil wir heute, Samstag, unseren Bericht über die Verkostung von Angus MacRaild auf Whiskyfun aus Gründen der Zeitverschiebung erst nach Mittag bringen können, wollen wir Ihnen als Ersatz ein schönes Wallpaper aus Schottland bieten. Das Bild stammt von Bild Thomas Huber und zeigt eine wunderbare Lichtstimmung auf den Orkneys. 

Sie können das Bild hier in Vollauflösung (5184×3456 Pixel, 5.5 MB) hier herunterladen und ganz nach ihrem eigenen Gutdünken verwenden – der Autor hat es frei von Rechten zur Verfügung gestellt. Untenstehend sehen Sie eine verkleinerte Ansicht mit weniger Auflösung, damit Sie nicht die „Katze im Sack“ downloaden müssen.

Wir melden uns dann pünktlich um halb elf mit den Tasting Notes deutschsprachiger Blogger – bis dahin einen schönen Samstag (der übrigens der offizielle World Whisky Day ist)!

Neu zum Feis Ile: Octomore Event Horizon

Bruichladdich-Experte Dirk Lunken hat vor kurzem eine Ankündigung eines neuen Octomore zum Feis Ile 2019 in unserer Facebook-Gruppe „Whiskyexperts-Whiskyfreunde“ gepostet, die wir Ihnen nicht vorenthalten wollen: Der Octomore Event Horizon wird exklusiv als Festivalabfüllung erscheinen. Er stammt aus Sherryfässern, ist mir 162.6PPM getorft und wurde 2007 destilliert.

Der Octomore Event Horizon reifte die ganze Zeit in PX-Fässern und Oloroso-Fässern und ist mit einem Alter von 12 Jahren der älteste Ocotomore bislang. Insgesamt hat man nur vier Fässer verwendet, die Menge ist mit 2000 Flaschen also durchaus knackig limitiert.

Kosten wird der Octomore Event Horizon 175 Pfund, und nur in der Brennerei erhältlich sein. Und so sieht die offizielle Ankündigung aus:

Video: Ralfy verkostet The Dubliner Irish Whiskey (Review #776)

Auch auf Ralfy wollen wir diese Woche natürlich nicht vergessen – seine Videos sind, was Inhalt und Informationsgehalt anbelangt, wirklich herausragend, und sowohl Whiskyanfänger wie auch Fortgeschrittene finden in ihnen immer wieder Neues und Interessantes, oder zumindest neue Blickwinkel auf das Wasser des Lebens.

In Review #776 geht es um einen Iren, den The Dubliner. In der Besprechung erhält der Blended Irish Whiskey 82 Punkte, also eine passable, wenn auch nicht herausragende Bewertung. Wie immer ist allerdings nicht nur die Bewertung interessant, sondern auch die Begründung und das ganze Rundherum. Alles Weitere dazu im obenstehenden, 12 Minuten langen Video, das Sie auch auf Youtube finden.

Laphroaig Cairdeas Triple Wood kommt am 28. Mai

Ging die Pressemitteilung an The Whisky Business zu früh hinaus? Gab es ein Mißverständnis in der Kommunikation?Technische Probleme? Tatsache ist: Am Tag der Ankündigung war der neue Laphroaig Cairdeas nicht erhältlich.

Heute aber gibt die Webseite von Laphroaig ein genaues Release-Datum: Es ist der Dienstag, der 28. Mai 2019. Ab diesem Zeitpunkt sollte die Abfüllung für Friends of Laphroaig online bestellbar oder im Shop zu beziehen sein.

Hier die Tasting Notes und die genauen Modalitäten der Veröffentlichung (Danke an unseren Leser Jedi):

Nose: Polished leather and tobacco leaves with spicy lemon and clementine zest. Subtle notes of golden syrup and rich heather honey, with autumn leaves, hazelnuts, vanilla fudge and a touch of white pepper and nutmeg. Dried camomile flowers and a touch of passion fruits.

Palate:

Sweet with rich toffee, with dates, maple syrup, praline and crème caramel. Grilled chestnuts with tarte Tatin, marzipan and strong black pepper. Cedar wood, a touch of furniture polish and beeswax.

Finish

Sweet, long with caramel and spicy buttery fudge.

Colour:

Burnished gold.

Purchase:

Laphroaig Càirdeas Triple Wood Cask Strength will be available both at Laphroaig’s Visitor Centre and Laphroaig.com on May 28th from 14:00pm CST, so make sure you purchase your bottle before this exclusive edition sells out!

Serge verkostet: Noch mehr Benrinnes

„Season 3“ der Verkostungen von Benrinnes ist nun auf Whiskyfun zu finden, und auch diesmal hat Sereg Valentin sechs Bottlings aus der Highland-Destillerie im Glas. So wie für die letzten beiden Flights gilt: Keine Abfüllung bekommt eine Wertung unter 80 Punkten, sodass nun insgesamt 18 Whiskys aus Benrinnes mit guten Noten bewertet wurden. Nicht übel!

Hier die letzten sechs aus der Verkostung von heute:

  • Benrinnes 1996/2009 (43%, Jean Boyer, Best Casks of Scotland, sherry casks): 82 Punkte
  • Benrinnes 1998/2012 (46%, L’Esprit, sherry butt, cask #6863): 84 Punkte
  • Benrinnes 18 yo 2000/2019 (57.5%, Cadenhead, Small Batch, 546 bottles): 81 Punkte
  • Benrinnes 15 yo 1999/2014 (64.6%, Douglas Laing for La Maison du Whisky, sherry butt, cask #DL10102, 579 bottles): 82 Punkte
  • Benrinnes 18 yo 1997/2016 (52.2%, Whisky-Fässle, hogshead):87 Punkte
  • Benrinnes 12 yo 1988/2000 (58.5%, Cadenhead, Authentic Collection, bourbon hogshead, 294 bottles): 89 Punkte
Benrinnes. Bild: Potstill Vienna