Video: Ralfy verkostet Glenmorangie 10yo (Review #777)

Mittlerweile schaut Ralfy Mitchell auf beeindruckende zehn Jahre Online-Whisky-Reviews mit nun 777 Videos (plus einigen Extras) zurück. Zehn Jahre Ralfydotcom heißt für Ralfy auch, sich immer wieder neu zu entscheiden, welcher Whisky verkostet werden soll. In seiner heutiger Review #777 stellt er nochmals die entscheidenden Kriterien dar, die ein Bottling erfüllen muss, um in seinen Videos einen Platz zu finden.

Der Glenmorangie 10yo ist eine solche Abfüllung. Seit vielen Jahren ist dieser Whisky mit recht gleichbleibender Qualität Teil der Standard-Range der Highlands-Brennerei. Und somit ein Bottling, welches die von Ralfy immer wieder erwünschte, fast geforderte Beständigkeit umsetzt. Der Glenmorangie 10yo erhält in dieser Review solide 84 Punkte. Ein gutes Ergebnis für einen Whisky, den eine hohe Verfügbarkeit, ein attraktiver Preis und eine überzeugende Qualität auszeichnet. Ralfys Review #777 finden Sie wie gewohnt im oberen Bereich unseres Posts. Und natürlich auch auf Youtube. Viel Spaß mit diesen kurzweiligen 10 Minuten!

Als kleine Zugabe zur Review des Glenmorangie 10yo veröffentlicht Ralfy auch eines seiner Extras. Und wie gewohnt findet er hier den Raum, sich abseits von Tasting Notes dem Thema Whisky zu nähern. Sei es mit Hintergrundwissen und Informationen, sei es mittels Standpunkten und Ansichten zu aktuellen Entwicklungen. Im Video ralfy review 777 Extras – where is the oak quality at? referiert Ralfy über seine Herzensangelegenheit ‚Beständigkeit in der Whisky-Industrie und in ihren Produkte‘. Und anhand einzelner Brennereien stellt er deutlich und nachvollziehbar dar, was ihm hier wichtig ist, und auch warum. Sein fast 13-minütiges, meinungsstarkes Video finden Sie ebenfalls auf Youtube.

Exklusiv: Destillerieführung bei KOVAL Whiskey in Chicago (10 Videos)

Wenn man über Craft Distilling in den USA spricht, dann kommt man an den Namen KOVAL und Robert Birnecker nicht vorbei. Der in die USA ausgewanderte Österreicher hat gemeinsam mit seiner Frau Sonat im Jahr 2008 KOVAL Distilling gegründet und gilt seitdem als einer der Mentoren der Craft Distilling Szene in den Vereinigten Staaten, der mit seinem Know How Dutzende weitere Brennereien unterstützt und inspiriert hat.

Die Whiskeys von KOVAL, die auch in Europa erhältlich sind, haben zahlreiche internationale Preise gewonnen und überzeugen durch Qualität und Beständigkeit. In den USA zählen sie zu den bekanntesten Craft-Marken im Whiskey-Segment, und neuerdings macht man auch mit Gin und einem Gin-Likör Furore.

Wir haben uns in der Vorwoche in die USA und nach Chicago aufgemacht, um Robert Birnecker in der KOVAL Distillery einen Besuch abzustatten. Gemeinsam mit ihm sind wir durch die Brennerei gegangen und haben uns die Produktionsschritte und deren Besonderheiten erklären lassen. Den Rundgang haben wir auf Video aufgenommen und in 10 kurze Kapitel von zwei bis drei Minuten Länge unterteilt. 

Sie können dieses Video auf Youtube im Ganzen auf unserem Kanal sehen (Dauer: ca. 26 Minuten), indem Sie unserer Verlinkung folgen – oder hier komfortabel aufgeteilt in die 10 Kapitel. Jedenfalls wünschen wir Ihnen viel Vergnügen mit unserer Videoreportage, die den ersten Teil unserer Berichterstattung über die Destillerie KOVAL darstellt. 

Kapitel 1: Wie alles begann

KOVAL Kapitel 2: Das Getreide

KOVAL Kapitel 3: Die Mühle

KOVAL Kapitel 4: Das Maischen

Koval Kapitel 5: Die Gärtanks

KOVAL Kapitel 6: Die Destillation

KOVAL Kapitel 7: Der New Make

KOVAL Kapitel 8: Die Fässer

KOVAL Kapitel 9: Die Abfüllung

Koval Kapitel 10: Die Whiskeys

Serge und Angus verkosten: Glen Keith x2

Glen Keith schlummerte einige Zeit lang vernachlässigt und eingemottet vor sich hin, bevor sich Pernod Ricard dazu entschloss, die Brennerei wiederzubeleben. Was Serge und Angus MacRaild heute im Glas gegeneinander antreten lassen, stammt noch aus der alten Periode der Speyside-Brennerei – und beide Abfüllungen können dabei in der Verkostung recht hoch punkten:

  • Glen Keith 23 yo 1993/2016 (48.6%, The Whisky Agency ‘Art Nouveau Ladies’, hogshead, 140 bottles): 87 Punkte
  • Glen Keith 1968/2018 (52.8%, Gordon & MacPhail Exclusive to Whisky Warehouse, cask #7893, 42 bottles): 85 Punkte
Ein Foto aus der Renovierungsphase bei Glen Keith…

Neu: Hunter Laing & Co bringt mit „Scarabus“ einen neuen Islay Single Malt

Eine Neuheit aus dem Hause Hunter Laing & Co gibt es zu vermelden: Dort bringt man mit dem Scarabus einen neuen Islay Single Malt auf den Markt. Bis zum Juni wird es ihn exklusiv in der Ardnahoe Distillery geben, danach (ab Mitte Juni) wird er zum Preis von £38 in UK und entsprechenden Preisen in der jeweiligen Landeswährung weltweit geben. Abgefüllt ist er mit 46% vol.

Mehr Infos zu diesem alterslosen Single Malt in der nachfolgenden englischsprachigen Pressemitteilung:


SCARABUS ISLAY SINGLE MALT LAUNCHES, ‘A WHISKY FOR THOSE WITH A CURIOUS MIND AND EYE FOR DETAIL.’

Hunter Laing & Co reveals newest brand from the famed whisky island

 

The family owned Scotch whisky distiller, blender and bottler Hunter Laing & Co. releases Scarabus Specially Selected at Feis Ile 2019, the Islay Festival of Music and Whisky held at the end of May. The Islay Single Malt Scotch Whisky is bottled at 46% ABV and will be available worldwide from mid June. In the UK it has an RRP of £38 (70cl).

The first drams of Scarabus will be poured at a number of tours and tastings throughout the festival at Hunter Laing & Co.’s newly opened distillery on the island, Ardnahoe. It will also be available exclusively for purchase there until next month.

Scarabus, meaning ‘rocky place’ in Nordic, is named after a mystical area of Islay and is described as a whisky for those with a curious mind and an eye for detail. The Scarabus Specially Selected tasting notes read:

“Aromas of Islay peat smoke and sea salt, followed by warming leather notes, stewed rhubarb and a wonderful vanilla sweetness on the palate, leading to a rich lingering finish.”

The whisky creates a sense of mystery and discovery through the mantra “Only those who seek shall find”, with the symbols found on the bottle being intentionally ambiguous. The look and feel drew inspiration from the work of Islay born John Francis Campbell, who created the sunshine recorder, a device that tallies the hours of sunshine in a day, as well as creating a vast collection of Celtic folklore tales.

Commenting on the release of the new expression, Stewart Laing, Managing Director, said:

“We’re extremely proud of the Scarabus whisky and the Feis Ile Festival is the perfect place to release the first bottling. We aimed to produce an expression that showcases a traditional Islay whisky style, and the unmistakable Islay smoke matches wonderfully with the rich, sweeter notes that linger on the finish.”

Adding to his father’s comments, Andrew Laing, Export Director said:

“Our new brand is mysterious, which we know will create intrigue with the ever-loyal following of Islay whisky fans. Our family has such a strong connection with the island and we can’t wait for people to discover Scarabus at Feis Ile.”

“Our new release is bottled at 46% and will be available in 70cl, 75cl & 1L in the UK and international markets as well as in selected travel retail and duty free stores. We are very proud of the first release from the Scarabus range and are confident we will receive a positive reaction at the festival,”

said Scott Laing, Business Development Director.

PR: „The Balvenie Stories“ – einzigartige Geschichten dreier Malt Master aus dem Hause The Balvenie

Gestern haben wir ja den Launch der „The Balvenie Stories“ bereits angekündigt und versprochen, dass wir eine allfällige Presseaussendung natürlich nachreichen. Heute ist es soweit, und wir können Sie mit Hintergrundinfos zum Launch der drei Whiskys aus dem Hause The Balvenie versorgen.

Hier also alles Wissenswerte dazu in den Worten von The Balvenie, dazu die Tasting Notes zu den drei Whiskys und die drei Biographien von Ian Millar, Kelsie McKenchie und David Stewart:


DIE DREI NEUEN WHISKYS DER LIMITED EDITION „THE BALVENIE STORIES“ ERZÄHLEN EINZIGARTIGE GESCHICHTEN DREIER MALT MASTER AUS DEM HAUSE THE BALVENIE

 (Wien/Dufftown,22. Mai 2019) Gestern wurden weltweit drei neue Whiskys von The Balvenie mit den Bezeichnungen The Sweet Toast of American Oak, A Week of Peat und A Day of Dark Barley gelauncht, die alle eine ebenso einzigartige wie interessante Geschichte von und über ihre Entstehung sowie ihrer Kreateure erzählen.

The Balvenie Stories – eine Kollektion von Single-Malt-Whiskys, die Geschichten über die  Menschen und deren Handwerkskunst erzählen, die die Destillerie The Balvenie in Dufftown (Schottland), repräsentieren. Diesmal können Whisky Liebhaber die Geschichten der The Balvenie Stories nicht nur im Dram erleben sondern sich Aufnahmen der erzählenden Akteure im Originalton anhören, die an für die Handlung wesentlichen Orten aufgezeichnet wurden.

The Balvenie schaut immer nach vorne, hält aber auch an den alten Traditionen fest, die von einer Generation an die nächste weitergegeben werden. Wie in den vergangenen Jahren bleibt The Balvenie ein Ort, der von Menschen geprägt ist – an dem Menschlichkeit, die Fertigkeiten und Emotionen der Mitarbeiter wichtiger sind als Maschinen und Automatisierung. Daher repräsentiert jeder von The Balvenie produzierte Whisky eine Geschichte, die das Leben erzählt, sich mit den Protagonisten weiterentwickelt und in den Reifejahren oft unerwartete Wendungen nimmt.

Die drei Abfüllungen von The Balvenie Stories sind eine Würdigung dieser Haltung – und das Ergebnis von Geschichten, die es wert sind, erzählt zu werden. Ob Malt Master Apprentice Kelsey McKechnie „Virgin Oak“ aus Kentucky verwendet, um einen fruchtigeren The Balvenie zu kreieren, der ehemalige Distillery Manager Ian Millar, Rauch von Torf aus Speyside nutzt oder Malt Master David Stewart MBE stark geröstete Gerste verwendet – jede Kreation hat ihre eigene Geschichte in flüssiger Form zu erzählen.

Kelsey McKechnie und David Stewart

Malt Master David Stewart MBE von The Balvenie zur Herausgabe von The Balvenie Stories:

„Geschichten sind das Herzblut der Destillerie The Balvenie. Sie liefern den Stoff, aus dem unser Leben gemacht ist. Die Kollektion The Balvenie Stories erzählt diese Geschichten in flüssiger Form und vermittelt Whisky-Freunden auf der ganzen Welt einen speziellen Einblick in die einzigartige und vor allem sehr menschliche Art und Weise, wie wir unseren Whisky produzieren. Jede Abfüllung der Limited Edition spiegelt diese Haltung durch die Erzählung einer eigenen Geschichte wider, die auf Berichten aus erster Hand und Erinnerungen der vielen beteiligten Personen beruht.“

Der Begriff des Storytellings prägt auch das Verpackungsdesign der The Balvenie Stories. Jede Geschichte wurde auf  der Verpackung und dem Etikett mit treffenden Illustrationen des britischen Künstlers und Druckgrafikers Andy Lovell visuell umgesetzt. Die Inspirationen für seine Arbeit holte sich Andy direkt in der Destillerie, in der er viel Zeit verbrachte, um sich die Geschichten persönlich anzuhören, bevor er mit Worten Bilder schuf, die die Essenz jeder Story erfassen.

Dem Konsumenten bietet sich die einmalige Gelegenheit, sich ungekürzte Aufnahmen der Gespräche zwischen den Protagonisten und Gemma Paterson, der globalen Markenbotschafterin von The Balvenie, anzuhören. (https://www.thebalvenie.com/balvenie-stories/

Diese außergewöhnlichen Gespräche wurden an Orten aufgenommen, die für das Narrativ der einzelnen Storys von besonderer Bedeutung sind, unter anderem in der Destillerie The Balvenie oder in der weit entfernten Kelvin Cooperage in Kentucky, von der Kelsey McKechnie „Virgin Oak“-Fässer für The Sweet Toast of American Oak bezog. Der Audio-Content sowie Whisky-Verkostungen aller Abfüllungen mit Audioführung von David Stewart und Kelsey McKechnie werden für Whisky-Freunde mittels eines NFC-Tags auf der Flasche, den die Konsumenten mithilfe des Smartphones auslesen können, verfügbar sein. Die aufgezeichneten Geschichten und angeleiteten Whiskyverkostungen werden auch im Podcast-Format verfügbar sein und auf den beliebtesten Podcast-Plattformen bereitgestellt, sodass sie auch auf Heimgeräten wie Amazon Alexa und Google Home abgespielt werden können.

Die Limited Edition The Balvenie Stories wird ab Ende Mai in Österreich im ausgesuchten Fachhandel erhältlich sein.

The Sweet Toast of American Oak – 12 Jahre – 43 Vol.-%

Dies ist die Geschichte über spektakuläre Entwicklungen, die möglich sind, wenn traditionelle Handwerkskunst und Technik auf frische Ideen treffen: Kelsey McKechnie, Malt Mater Apprentice von David Stewart, experimentierte mit zweifach getoasteter weißer amerikanischer Eiche von der Kelvin Cooperage in Louisville, Kentucky, um einen noch fruchtigeren, süßeren Balvenie zu kreieren. 

Verkostungsnotiz:

  • Nase: köstlich malzig mit Nuancen von süßem Karamell, gefolgt von Zitrusnoten und Eiche-Vanille-Aromen sowie vielschichtigen würzigen Eichennoten, begleitet von Ingwer und Zimt.
  • Geschmack: kandierte Orangen und Zitronenschale, Vanille, Toffee und, Karamell, vielschichtige Blütenhonignoten, etwas geschmolzener brauner Zucker und würzige Eichentöne im Abgang.
  • Finish: vollmundig und malzig mit sanften Wogen von eichiger Vanille und subtilen Gewürznoten.

The Week of Peat – 14 Jahre – 48,3 Vol.-%

Ist eine Weiterentwicklung von The Balvenie Peat Week Aged 14 Years, der 2017 seinen weltweiten Launch feierte. Diese Abfüllung erzählt die Geschichte von Malt Master David Stewart MBE und dem ehemaligen Distillery Manager Ian Millar, die eine Zeitlücke von einer Woche im Produktionsplan der Destillerie nutzten, um mit der Verwendung von Torf im Trocknungsprozess der Gerste und seit 2002 mit Whiskys unterschiedlichen Alters zu experimentieren. Das Ergebnis ist ein klassischer Balvenie mit Honig-, Vanille-und Zitrusnoten und einer extra Portion delikater Rauchigkeit.

 Verkostungsnotiz:

  • Nase: sanfter süßer Torfrauch, zarte florale Anklänge und köstlicher Honig von karamelliger Süße.
  • Geschmack: samtig und rund, die Zitrusaromen ausbalancierender Torfrauch, eichige Vanille und Blütenhonig.
  • Finish: sanfter Rauch mit anhaltender cremiger Vanillesüße.

A Day of Dark Barley – 26 Jahre – 47,8 Vol.-%

Die Geschichte von Malt Master David Stewart MBE und dem „Malt Man“ der Destillerie The Balvenie, die 1992 mit stark getoasteter dunkler Gerste experimentierten. Die daraus resultierende Spirituose wurde ursprünglich 2006 als 14-Year-Old Balvenie Roasted Malt herausgebracht, einige Fässer wurden jedoch zur weiteren Ausreifung zurückgehalten, um schließlich als klassisch gereifter Balvenie abgefüllt zu werden, der sich aber aufgrund der dunkleren Gerste durch besondere Tiefe und starke Eichennoten auszeichnet.

Verkostungsnotiz:

  • Nase: ausgeprägte Malznoten, weicher brauner Zucker, vanilliges Toffee, Blütenhonig und eine milde eichige Würzigkeit.
  • Geschmack: sirupartig mit karamelliger Süße, Zitrusnoten mit Anklängen zartherber Orangenschale, gefolgt von eichiger Vanille und einem Hauch Zimt sowie Ingwer im Ausklang.
  • Finish: Lang anhaltende, sanft wogende Vanille- und Eichenaromen.

 

BIOGRAPHIEN

Ian Millar, ehemaliger Distillery Manager von The Balvenie

Ian Millar. Bild © Glenfiddich

Ian Millar wurde in Pitlochry in Perthshire in den Highlands von Schottland geboren und kam 1998 zu William Grant & Sons.

Ian hat über 40 Jahre Erfahrung in Scotch Business, nachdem er für 13 Destillerien in verschiedenen technischen und produktionstechnischen Funktionen gearbeitet hat. Zuvor war er als Destillerie Manager bei den Brennereien Bladnoch, Mortlach, Blair Athol, Dalwhinnie, Linkwood und Glen Elgin tätig, bevor er zu William Grant & Sons kam, wo er als Destillerie Manager für Glenfiddich und The Balvenie tätig war.

Ian wechselte 2016 in seine derzeitige Position als Prestige-Whisky-Spezialist für William Grant & Sons. Er hatte das vergangene Jahrzehnt als globaler Markenbotschafter für Glenfiddich verbracht und die Welt bereist, um seine Liebe und Begeisterung für Glenfiddich mit Konsumenten, Barkeepern, Journalisten, Sammlern,  Connaisseurs, aufzubauen.

Während seiner Zeit wurde Glenfiddich immer stärker und Ian spielte eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung des Single Malt, um ihn zu dem werden zu lassen, was er heute ist. Er hat sein Arbeitsleben dem Whisky gewidmet und seinen unglaublichen Wissensschatz mit der Welt geteilt.

Ian ist ein aktives Mitglied der lokalen Gemeinschaft in Dufftown. In seiner Rolle als Vizevorstand von Dufftown 2000 und Mitorganisator von Dufftown Whisky Festivals hält er auch regelmäßig Verkostungen für begeisterte Einheimische. Ian ist Mitglied der Keepers of the Quaich.

„Ian hat seine Leidenschaft für Whisky  an so viele Menschen in so vielen Kulturen durch seine liebenswerte „Kunst des Geschichtenerzählens“ weitergegeben.“ Enda O’ Sullivan, Glenfiddich Global Brand Director.

Brian Kinsman, Glenfiddich Malt Master, sagt: „Ians Stärke ist seine Leidenschaft für die gesamte Whisky Branche – er ist voller Begeisterung und hat eine besondere Art, mit Menschen umzugehen.“

 

KELSEY McKECHNIE, MALT MASTER Apprentice VON THE BALVENIE und designierte Nachfolgerin des legendären David Stewart MBE

Kelsey McKechnie. Bild © The Balvenie

Die 26 jährige Kelsey McKechnie ist in Schottland, nur zehn Meilen entfernt von der Destillerie William Grant & Sons in Girvan, geboren und aufgewachsen. Durch ihre wissenschaftliche Ausbildung und ihre Leidenschaft für Whisky ist sie als Malt Master-Lehrling für Balvenie geradezu prädestiniert.

Nach Abschluss ihres Studiums der Biologie und Biowissenschaften an der University of West Scotland 2014 überlegte Kelsey, welche zukünftigen Karriereoptionen sich im wissenschaftlichen Bereich boten. Ursprünglich hatte sie vor, in die klinische Forschung zu gehen, doch dann entdeckte sie ihre Begeisterung für die Kreativität und Komplexität der Destillation.

Kelsey schloss ein Masterstudium in Brauwesen und Brennerei an der Heriot-Watt University an, das sie im Sommer 2018 beendete. Noch während des Studiums wurde sie als technische Leiterin in das Team von William Grant & Sons aufgenommen und studierte die Kunstfertigkeit und die Wissenschaft der  Spirituosen- und im Speziellen die der Whiskyproduktion – die zu ihrer wahren Leidenschaft wurde.

Mittlerweile arbeitet Kelsey McKechnie seit vier Jahren für William Grant & Sons. Sie startete zunächst im Labor mit Schwerpunkt Qualitätsanalyse und -steuerung von Spirituosen. Nach kurzer Zusammenarbeit mit Lesley Gracie, der Brennmeisterin und Schöpferin von Hendrick’s Gin, erkannte Kelsey, dass die Spirituosenentwicklung ihre eigentliche Berufung war. Diese Passion führte zu einer engen Zusammenarbeit mit Master Blender Brian Kinsman am Portfolio von William Grant & Sons, zu dem Glenfiddich, Monkey Shoulder, Tullamore DEW und Milagro Tequila gehören.

In dieser Zeit sammelte Kelsey praktische Erfahrungen durch die Arbeit für The Balvenie, bei der sie Malt Master David Stewart MBE bei der Entwicklung und Kreation der neusten Abfüllungen, wie etwa The Balvenie Peat Week Aged 14 Years (2003 Vintage), The Balvenie DoubleWood Aged 25 Years and The Balvenie Fifty: Marriage 0962, auf Schritt und Tritt begleiten durfte.

Besondere Höhepunkte ihrer Zeit bei The Balvenie bisher waren die Auswahl der Fässer für The Balvenie DoubleWood 25th Anniversary gemeinsam mit David Stewart MBE sowie die Betreuung der Whisky-Medien beim Launch von The Balvenie Peat Week Aged 14 Years im Jahr 2017. Ihrer Aussage zufolge ist jedes einzelne Tasting eine unvergessliche Erfahrung, wie sie uns verriet: „Ich habe so viele wunderbare Tastings mit David und dem Team in der Destillerie erlebt. Jedes einzelne Tasting ist spannend und unvergleichlich, es gibt für mich nichts Schöneres, als den Inhalt bestimmter Fässer zu verkosten und die Geschichten, die sie zu erzählen haben, weitergeben zu können.“

Als Malt Master Apprentice ist Kelsey für die Gewährleistung der exzellenten Qualität und Konsistenz jeder Flasche von The Balvenie verantwortlich, gleichzeitig sorgt sie dafür, dass der Reifungsprozess der in der Destillerie in Dufftown, Schottland, gelagerten Spirituosen nach Wunsch verläuft. Darüber hinaus unterstützt sie aktiv Davids verantwortungsvolle Arbeit in den Bereichen Whiskyinnovation, Verkostung und Bewertung zukünftiger Abfüllungen.

In ihrer Freizeit bevorzugt Kelsey einen aktiven Lebensstil – sie ist begeisterte Läuferin und Wakeboarderin.  Außerdem geht sie gerne aus und am liebsten verbringt sie einen gemütlichen Abend mit Freunden – natürlich bei einem Glas Whisky!

 

David C. Stewart MBE ist der erfahrenste Malt Master in der schottischen Whiskyindustrie

David C. Steward MBE. Bild © The Balvenie

David C. Stewart MBE begann 1962 im Alter von nur 17 Jahren in der Destillerie The Balvenie zu arbeiten und ist heute eine der beliebtesten und angesehensten Persönlichkeiten der Branche. Im September 2017 feierte David sein 55-jähriges Dienstjubiläum im Unternehmen.

Am 5. Juli 2016 wurde er von Queen Elizabeth II bei einer Zeremonie im Palace of Holyroodhouse in Edinburgh, der schottischen Residenz der Königin, für seine Verdienste um die schottische Whiskyindustrie mit dem Verdienstorden „Order of the British Empire“ ausgezeichnet.

David Stewart startete seine Laufbahn in der Destillerie The Balvenie mit einer zwölfjährigen Lehrzeit, in der er sich die Fähigkeiten des Nosings und der Kreation unvergleichlicher Single Malt Scotch Whiskies aneignete. 1974 wurde er dann zum Malt Master von The Balvenie ernannt und diese Position hat er auch heute noch inne.

Im Laufe seiner Karriere entwickelte er eine preisgekrönte Reihe von Single Malt Whiskies, die ihm einige der renommiertesten Auszeichnungen der Branche einbrachten und dem unabhängigen Familienunternehmen William Grant & Sons dazu verhalfen, bei der International Spirits Challenge beispiellose fünf Mal zum „Distiller of the Year“ gekürt zu werden. Vier Auszeichnungen verzeichnete man bei der International Wine and Spirit Competition (IWSC) und 2011 erstmals auch eine bei den World Whiskies Awards.

Es gibt nur wenige Malt Masters für schottischen Whisky weltweit und David Stewart benötigt als Vertreter dieser Profession bei The Balvenie ganz besondere Fähigkeiten, um Qualität und Kontinuität der Whiskies zu gewährleisten. Seine Leidenschaft für die Bewahrung der Tradition sowie seine Experimentierfreude machen The Balvenie zu einem herausragenden, erlesenen Single Malt, der sich bei jüngeren Whiskyfreunden ebenso großer Beliebtheit erfreut, wie bei erfahrenen Whisky-Aficionados. Nach nahezu 55 Jahren hat David seine Meisterschaft zu einer Kunst erhoben und seine Rolle ist Teil der „Five Rare Crafts“, der fünf traditionellen Handwerkskünste, welche die einzigartige Positionierung der Destillerie The Balvenie in der heutigen Welt begründen.

David Stewart ist dafür bekannt das Rampenlicht zu scheuen. Nichtsdestotrotz fand er eine breite Anerkennung in der Branche und erhielt zahlreiche Preise im Laufe seiner Karriere wie den Grand Prix of Gastronomy von der British Academy of Gastronomes (2005), eine Auszeichnung für sein Lebenswerk von Malt Advocate (2007) sowie den „Icon of Whisky“ des renommierten Whisky Magazine (2009).

Zu seinen größten Errungenschaften als Malt Master von The Balvenie zählt neben dem Verdienstorden MBE die Entwicklung des damals noch völlig unbekannten DoubleCask-Verfahrens, der Reifung in zwei Fässern, in den 1980er-Jahren sowie in jüngerer Zeit der als „Finishing“ bekannten Technik, die im Balvenie DoubleWood 12 Jahre sowie im Balvenie DoubleWood 17 Jahre vollendet zum Ausdruck kommt.

Seine Experimentierfreude ermutigte ihn, 2001 den bahnbrechenden Islay Cask 17 Years zu kreieren, der den Weg für eine Reihe erfolgreicher limitierter Editionen wie Balvenie PortWood 21 Years sowie Balvenie Caribbean Cask 14 Years bereitete, die der Destillerie The Balvenie in der Welt des Single Malt Scotch Whisky eine völlig neue Position verschafften.

Davids unübertroffene Kompetenz zeigte sich auch in der Single Barrel-Serie, die drei Abfüllungen umfasst – Single Barrel First Fill 12 YEARS, Single Barrel Sherry Cask 15 Years sowie Single Barrel Traditional Oak 25  Years.

Zuletzt kreierte David The Balvenie DCS Compendium, eine Sammlung von 25 Fässern aus fünf Dekaden der Geschichte von The Balvenie. Jedes Fass verkörpert die Quintessenz der Destillerie und die Entwicklung des typischen The-Balvenie Stils im Laufe der Zeit.

Davids Hingabe an sein Handwerk machte ihn in Verbindung mit seiner Bescheidenheit im Auftreten zu einer der beliebtesten und geachtetsten Persönlichkeiten der schottischen Whiskyindustrie. Er versucht nach wie vor seine Arbeit gemeinsam mit den erfahrenen Handwerksteams der Destillerie The Balvenie nahe Dufftown, Speyside, Schottland zu perfektionieren.

David Stewart lebt gemeinsam mit seiner Frau Ellen und ihren drei Kindern Heather, Colin und Alan sowie den fünf Enkelkindern Rory, Lily, Chloe, Robyn und Lois außerhalb von Glasgow, Schottland. Er ist ein begeisterter Fan des schottischen Fußballclubs Ayr United und widmet sich in seiner Freizeit dem Curling oder spielt eine Runde Golf.

Whisky genießen in: Chicago – Delilah’s

Whisky ist ein weltweites Phänomen. Viele Regionen rund um den Globus produzieren mittlerweile hervorragendes Wasser des Lebens, und es gibt wohl nur ganz wenige Länder der Welt mehr, in denen Whiskyfreunde nicht traumhafte Plätze finden, wo sie Ihren Whisky genießen können.

Mit unserer Serie „Whisky genießen in“ wollen wir diese Hotspots der Whiskyfreude in lockerer Abfolge vorstellen – in unseren Landen ebenso wie an ausgewählten Plätzen in Europa oder anderen Kontinenten. Unsere neueste Folge stellt eine Bar in Chicago vor, die in der weltweiten Whisky-Community einen hervorragenden Ruf genießt:

Delilah’s, Lincoln Ave, Chicago:

Nicht zu übersehen: Delilah’s in der Lincon Ave in Chicago

Stimmungsvoll, im Charakter locker und entspannt – und um kurz nach 16 Uhr, also ein paar Minuten nach der Öffnung der Bar, schon recht gut gefüllt – so präsentiert sich Delilah’s dem Besucher:

Ein Blick zurück auf den Eingang von Delilah’s. Bild © Whiskyexperts

Die von Mike Miller im Jahr 1993 gegründete Bar in Chicago ist auch Freunden des schottischen Whiskys bekannt: Die in Zusammenarbeit mit Compass Box entstandene Abfüllung „Delilah’s“, ein Blend mit zur Hälfte einem Single Grain aus Fife und zur Hälfte mit Malts aus Alness und Longmorn, erfreut sich großer Beliebtheit und ist mittlerweile auch bereits in der zweiten Auflage erschienen. Diese beiden Flaschen sind natürlich auch in der Bar, die wir im Rahmen unserer Chicagoreise besuchten, vertreten und grüßten uns von der prall gefüllten Stellfläche des Bierkühlschranks.

Wer zwischen den Whiskys Bier will, ist gut versorgt. Bild © Whiskyexperts
On top auf dem Bierkühlschrank: Jede Menge Whisky, darunter auch die hauseignenen Kooperationen mit Compass Box.

Und damit wir das gleich vom Tisch haben: Auch am Zapfhahn ist die Bierauswahl nicht zu verachten:

Hier wird auch frisch gezapft, denn Bier und Whisky vertragen sich. Bild © Whiskyexperts

Aber natürlich waren wir nicht des Biers wegen hier, sondern weil Delilah’s eine riesige Auswahl an Whiskys und Whiskeys bietet – natürlich mit einem Schwerpunkt auf Bourbon und andere amerikanische Whiskeys, aber auch das Angebot an Scotch und Whiskys aus aller Welt ist nicht zu verachten. Selbst auf der Panoramaaufnahme ist nicht alles zu sehen, was man hier bekommen kann:

[easy_panorama id=“795811″]

WIE breit das Angebot ist, kann man vielleicht ganz gut auf den folgenden Aufnahmen erkennen:

Reiche Auswahl… Bild © Whiskyexperts
Reiche Auswahl… Bild © Whiskyexperts
Reiche Auswahl… Bild © Whiskyexperts
Reiche Auswahl… Bild © Whiskyexperts
Reiche Auswahl… Bild © Whiskyexperts

Wir haben gehört, im Keller soll es noch mehr davon geben, sozusagen einen vergrabenen Schatz. Aber schon das, was oben zu sehen ist, ist beeindruckend: Ganz bunt gemischt stehen hier Standards neben ausgemachten Raritäten, neue Bottlings und alte Abfüllungen. Und beim whiskyinteressierten Publikum in der Bar steht auch nicht zu befürchten, dass sich unter den Flaschen viele schon übermäßig lang geöffnete „Whiskyleichen“ befinden.

Natürlich haben wir es uns nicht nehmen lassen, einige Whiskeys dort zu probieren – und weil wir gerade aus der Destillerie KOVAL kamen, haben wir zunächst mit Barkeeper Jason Larson ein mitgebrachtes Fass-Sample des Koval Bourbon probiert:

Jason Larson, einer der Barkeeper bei Delilah’s, ein wandelndes Lexikon in Sachen Bourbon. Bild © Whiskyexperts
Koval Barrel Sample. Bild © Whiskyexperts

Wer den Bourbon von Koval kennt (51% Mais, 49% Millet, also Hirse), der kennt seinen runden und ausgeglichenen Charakter – da kann auch die Fassstärke nichts daran ändern – absolut angenehm und dabei beeindruckend intensiv, mit süßen und würzigen Noten in schöner Harmonie.

Darauf konnte man aufbauen. Als nächstes suchten wir uns aus den über 800 Whiskys und Whiskeys einen fassstarken KOVAL Rye aus, der extra für das Delilah’s abgefüllt wurde.

Der Koval Rye in Fassstärke, abgefüllt für das Delilah’s. Bild © Whiskyexperts

Für uns ist der KOVAL der am wenigsten „brotige“ Rye, den wir kennen, mit schönen würzigen Noten und einem leicht minzigen Unterton. Auch hier kommt durch die Alkoholstärke von 57% vol. kaum etwas an Schärfe dazu, dafür wird die Intensität der Noten noch gesteigert. Eine wunderschöne Abfüllung, die es leider nur in der Bar zu finden gibt.

Nachdem wir ja schon selbst einen Maker’s Mark im Private Select Programm der Brennerei in Loretto mitgestalten durften, wollten wir einmal sehen, wie sich Mike Miller entschied, als er die Staves für seine Einzelfass-Abfüllung, den Maker´s Mark Private Select „Delilah’s“, aussuchte. Bei uns waren es 5 Seared French Cuvée, 3 Maker’s 46® und 2 Roasted French Mocha, Mike entschied sich für 1 Seared French Cuvée, 3 Maker’s 46®, 4 Roasted French Mocha sowie 2 Toasted French Spice:

Die Zusammensetzung des Maker´s Mark Private Select „Delilah’s“. Bild © Whiskyexperts

Tatsächlich war der Whiskey dann im Verkosten deutlich würziger und „kaffeiger“ als jener für die Vienna Bar Community – die French Mocha Staves tragen ihren Namen aus gutem Grund. Es ist wirklich beeindruckend zu sehen, wie sehr sich die Staves mit dem einige Monate dauernden Finish auf den Geschmack des Whiskeys auswirken.

Der Maker´s Mark Private Select „Delilah’s“. Bild © Whiskyexperts

Zu guter Letzt probierten wir noch einen Elijah Craig 18yo Single Barrel. Trotz seiner „nur“ 45% konnte sich dieser superb gegen die fassstarken Vorläufer behaupten, mit einem tiefen, nur wenig von Holz geprägten typischen Bourbon-Geschmack nach Karamell und Vanille und einer erstaunlichen, im Hintergrund spürbaren Honigsüße.

Elijah Craiug 18yo Single Barrel. Bild © Whiskyexperts

Delilah’s ist für Whiskyfreunde ein Pflichtbesuch, wenn sie nach Chicago kommen. Die Auswahl ist enorm, die Atmosphäre einzigartig und entspannt. Mike Miller hat mit dieser Bar eine Legende geschaffen – wer ihn persönlich antreffen will, der sollte sich unbedingt den Dienstag als Besuchstag einplanen. Auch zahlt es sich aus, vor einem Besuch die Webseite zu checken, denn dort ist fast jeden Tag etwas los, seien es DJ’s, die Rock & Roll, Punk Rock, Metal, Ska & Reggae, Soul, Maximum R&B, Hard Country, Garage & Rockabilly auflegen, oder der eine oder andere Liveauftritt.

Delilah’s Chicago
2771 N Lincoln Ave, Chicago, IL 60614, USA
Täglich ab 16 Uhr
So bis Fr bis 2 Uhr, Samstag bis 3 Uhr

Vorige Folge:

Whisky genießen in: Kapstadt, Südafrika – Bascule Bar, Planet Bar

PR: Jack Daniel’s wird Partner des FC St. Pauli

Von Brown-Forman Deutschland sind wir darüber informiert worden, dass ihr Tennessee Whisky Jack Daniel’s ab sofort als Sponsor des Hamburger FC St. Pauli agieren wird. Der dreijährige Vertrag läuft bis Mitte 2021 und gilt für die ersten drei Profi-Ligen.

Hier alles Wissenswerte dazu in der Presseaussendung, die wir erhalten haben:


JACK DANIEL’S, Flaggschiff-Marke im Brown-Forman Deutschland Portfolio, wird Partner des FC St. Pauli

Hamburg, 22. Mai 2019 – Zum Start der Saison 2019/2020 wird JACK DANIEL’S Tennessee Whiskey neuer Partner des Hamburger FC St. Pauli in der zweithöchsten Partnerkategorie „Herz von St. Pauli“. Der Vertrag läuft bis zum 30. Juni 2021 und gilt für die ersten drei Profi-Ligen.

„Wir freuen uns sehr, zurück am Millerntor zu sein. Der FC St. Pauli und JACK DANIEL’S haben viele Gemeinsamkeiten: Beide Marken stehen für starke Werte und eine einzigartige Herkunft. Beides ist sowohl für den FC St. Pauli als auch für JACK DANIEL’S das Fundament all unseres Handelns”,

sagt Yiannis Pafilis, Geschäftsführer von Brown-Forman Deutschland. Die Gemeinsamkeiten liegen auf der Hand: Der FC St. Pauli ist untrennbar verbunden mit dem Stadtteil und seinen Bewohnern. Das gilt auch für JACK DANIEL’S Tennessee Whiskey, bei dem jeder einzelne Tropfen aus Lynchburg, Tennessee stammt – einer Stadt mit nur ein paar Hundert Einwohnern und einer Ampel. Was beide außerdem eint, ist ihre Überzeugung: Wissen, wer man ist und wo man herkommt, sich für niemanden verbiegen und für die eigenen Ideale gerade machen. Beide Partner sind „United in Independence“.

Yiannis Pafilis, Geschäftsführer Brown-Forman Deutschland und Oke Göttlich, Präsident des FC St. Pauli.

Es ist nicht die erste Zusammenarbeit: Bereits von 1997 bis 2000 engagierte sich JACK DANIEL’S beim FC St. Pauli und war Trikot-Sponsor der Kiezkicker.

„Wir sind glücklich, dass wir dieses Engagement nun wiederbeleben. Diese Kooperation zeugt von großem Vertrauen in den Verein und zeigt, dass der FC St. Pauli auch für internationale Marken ein attraktiver und verlässlicher Partner ist“,

sagt Oke Göttlich, Präsident des FC St. Pauli. Um sich einen Eindruck von der bewährten Qualität und Authentizität des neuen, alten Sponsors zu verschaffen, macht eine Delegation der Braun-Weißen im Rahmen der USA-Reise auch einen Abstecher zur JACK DANIEL Distillery in Lynchburg, Tennessee. Darüber hinaus sind im Verlauf des Jahres weitere spannende Marketingaktivitäten der beiden Marken geplant.

Serge verkostet: Clynelish, der dritte Akt

Und wieder bittet Serge Valentin auf Whiskyfun vier Abfüllungen der Destillerie Clynelish vor den Vorhang – zum dritten (und veilleicht letzten) Mal in dieser Woche. Die Wertungen waren bislang recht gut, und zwar ohne Ausnahme, und auch heute braucht man nicht fürchten, dass dies anders wird. Im Gegenteil: Mit 94 Punkten ist heute der (bislang?) Gesamtsieger unter den insgesamt 12 Abfüllungen gekürt worden (und er wurde in diesem Jahr veröffentlicht, sollte also bei entsprechender Suche zu finden sein).

Hier die Wertungen der aktuellen Verkostung:

  • Clynelish 17 yo 1997/2014 (46%, Berry Bros. & Rudd, cask #4043): 87 Punkte
  • Clynelish 26 yo 1992/2019 (50.1%, Hidden Spirits, cask #CY9219, 193 bottles): 94 Punkte
  • Clynelish 1990/1998 (59%, Samaroli, barrels, casks #1015+1016, 492 bottles): 85 Punkte
  • Clynelish 27 yo 1974/2001 (56.3%, Adelphi, cask #2565, 213 bottles): 91 Punkte
Clynelish. By Alan Jamieson, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=54197183

TTB-Neuheit: Kommt „The Walking Dead Bourbon“ von Diageo?

Ein höchst interessantes Label ist am Freitag der vorigen Woche bei der us-amerikanischen TTB-Datenbank eingereicht und genehmigt worden: Diageo hat in Amerika anscheinend vor, einen Bourbon zur Kult-Serie „The Walking Dead“ unter dem Namen „Spirits of the Apocalypse – The Walking Dead“ auf den Markt zu bringen.

Der mit 47% Alkoholstärke alterslos abgefüllte Kentucky Bourbon Whiskey dürfte dazu auch noch in Batches erscheinen, also kein Einzelfall sein. Die Rückseite gibt nicht viel Weiteres darüber preis, so zum Beispiel ist keine Destillerie am Label angegeben.

Hier die beiden Etiketten – machen Sie sich selbst ein Bild:

Wie üblich der Hinweis zu den TTB-Einträgen: Dass ein Label in der TTB-Datenbank eingetragen wurde, bedeutet nicht automatisch, dass die Abfüllung dann auch erscheinen wird. Es ist allerdings ein sehr starker Hinweis darauf. 

PR: „20th Anniversary“ Mackmyra Tasting Tour 2019

Mackmyra geht wieder auf Tour! Nach der erfolgreichen Tasting Tour im Vorjahr macht man auch in diesem Jahr die Runde durch Deutschland, um den schwedischen Whisky gemeinsam mit dem Fachhandel noch näher an die Whiskygenießer zu bringen – und zwar von Juni bis Dezember.

Und diesmal hat man einen besonderen Anlass zum Feiern gleich mit im Gepäck: Den 20. Geburtstag der Destillerie – und passend dazu eine exklusiv limitierte Tour-Abfüllung, die man sonst nirgendwo bekommen wird.

Lesen Sie mehr dazu in der untenstehenden Pressemitteilung:


„20th Anniversary“ Mackmyra Tasting Tour 2019

Die “Explorers in Whisky“ feiern dieses Jahr ihren 20. Geburtstag und laden alle Whisky Fans zur „20th Anniversary“ Mackmyra Tasting Tour 2019 ein. Gemeinsam mit den Fachhändlern werden spannende Abfüllungen präsentiert.

Rückblickend auf das Jahr 1999 ist die Entwicklung von dem schwedischen Original MACKMYRA eine filmreife Story.

Wie in den Jahren zuvor trafen sich auch 1998 acht Freunde in einer Berghütte im schwedischen Örtchen Sälen, eine Tradition, die sie seit dem Ende ihres Ingenieurstudiums aufrechterhielten. Dieses Mal hatte aus Zufall jeder eine Flasche Whisky dabei, und bei einem Abendessen kam die Frage auf, warum es eigentlich keinen schwedischen Malt Whisky gäbe. Dies müsste doch möglich sein, und warum hätte noch niemand einen solchen gebrannt? Die Frage hielt sich im Raum, und es dauerte nicht lange, da wurde aus der ersten Idee die Vision, dass man doch zu Pionieren des ersten schwedischen Malt Whiskys werden könnte. Und so kam es: ein Jahr später, also 1999, wurde das Unternehmen Mackmyra Svensk Whisky gegründet.

Von Anfang an hatten die Gründer von Mackmyra die Absicht, einen Whisky mit deutlich schwedischer Prägung zu erzeugen. Getreide aus Schweden, schwedische Eiche, lokales Wasser sollten die ersten Bestandteile sein, mit denen die Entdeckungsreise begann. Ein Glückstreffer war dann für Mackmyra die Entwicklung des 30-Liter-Fasses, welches durch sein kleines Format eine zügige und intensive Reifung des Whiskys ermöglicht. Auch der rauchige Geschmack hat einen speziellen schwedischen Charakter, er wird mit schwedischem Torf und trockenen Wacholderzweigen selbst erzeugt. Im alten Bergwerk von Bodås, nur ein paar Dutzend Kilometer von der Destillerie in der mittelschwedischen Stadt Gävle entfernt, wird der Mackmyra Whisky 50 Meter unter der Erde sicher verwahrt.

Heute wie in den Anfängen 1999 stellt man bei Mackmyra Whisky mit großer Entdeckerfreude und Experimentierlust her. Doch inzwischen geschieht dies in der revolutionären Gravity Destillerie. Hier erfolgt die Produktion dank der Schwerkraft noch effizienter, und das entspricht schließlich ganz dem ursprünglichen Wunsch nach einem Whisky mit möglichst geringen Auswirkungen auf die Umwelt. Man interpretiert das traditionelle Whiskybrennen neu, und so erzeugt Mackmyra innovative Whiskys mit schwedischen Rohstoffen.

2018 fand die erste offizielle Tasting Tour in Deutschland statt. Anlässlich des 20. Geburtstag wird die Tasting Tour 2019 unter dem Motto “20th Anniversary of Mackmyra“ stattfinden. Auf 26 Tastings an 24 verschieden Orten über ein halbes Jahr lang, quer durch Deutschland, werden Whiskies verkostet, die überwiegend nicht im Handel erhältlich sind. Sogar auf eine exklusiv limitierte Tour-Abfüllung darf man sich freuen. Ebenso werden limitierte Jubiläums- Tour-Shirts erhältlich sein.

Der Startschuss fällt am 20. Juni in Bremen. Das finale Tasting wird dann am 07. Dezember auf Gut Basthorst parallel zum Weihnachtsmarkt erfolgen. Hier ist die Deutschland GmbH von Mackmyra ansässig. Neben einem Fasslager kann man hier auch den firmeneigenen Shop besuchen.

„Vi ses! – Wir sehen uns!“ würden die Schweden sagen.

Ab sofort kann bei folgenden Teilnehmern gebucht werden:

  • Donnerstag, 20. Juni 2019 Tabak & Pfeife Bremen
  • Samstag, 22. Juni 2019 Tabak Jacobs Emden
  • Samstag, 03. August 2019 DasWhiskyReich Gilten
  • Sonntag, 04. Augustl 2019 DasWhiskyReich Gilten
  • Samstag, 17. August 2019 Getränke-Paradies Wolf Hamburg
  • Donnerstag, 22. August 2019 Tabak Nitz Rostock
  • Freitag, 23. August 2019 Schiffshebewerk Henrichenburg
  • Freitag, 6. September 2019 Tabakw. & Spirituosen B. Knobloch Dessau
  • Dienstag, 17. September 2019 Bottle and Pipe Magdeburg
  • Donnerstag, 10. Oktober 2019 Whisky Riegger Villingen
  • Samstag, 12. Oktober 2019 ALRA Handels GmbH Teising
  • Donnerstag, 17. Oktober 2019 Döll Confiserie Chemnitz
  • Freitag, 18. Oktober 2019 Whisky in Wiesbaden Wiesbaden
  • Freitag, 18. Oktober 2019 The Whisky Brothers Regensburg
  • Samstag, 19. Oktober 2019 Whisky & Genuss Dresden
  • Freitag, 1. November 2019 Bücher Bastuck St. Wendeln
  • Samstag, 2. November 2019 PJ s Whisky Store Völklingen
  • Samstag, 2. November 2019 Peter Weinig Bamberg
  • Montag, 4. November 2019 Umspannwerk Recklinghausen
  • Freitag, 8. November 2019 Whiskyland Oranienburg Oranienburg
  • Samstag, 9. November 2019 Whiskyland Oranienburg Oranienburg
  • Samstag, 16. November 2019 Lochmore Spirit Eutin
  • Samstag, 16. November 2019 Your Whisky Saulheim
  • Samstag, 30.November 2019 Flickenschild Itzehoe
  • Freitag, 6. Dezember 2019 Tabakfreund Berlin
  • Samstag, 7. Dezember 2019 Mackmyra Swedish Whisky GmbH Basthorst

Der Standard: Warum auch österreichischer Whisky schmeckt

Ja, warum denn eigentlich nicht? Die Frage in der Schlagzeile des Artikels in der österreichischen Tageszeitung „Der Standard“ mag vielen etwas polemisch klingen, aber so wie der deutsche Whisky hatte auch der aus Österreich immer ein wenig mit dem schlechten Ruf des „fassgelagerten Korns“ zu kämpfen. Nein, noch immer nicht alles aus der Alpenrepublik macht beim Verkosten Freude, aber ist das nicht bei schottischem Whisky genau so?

Beim Entdecken der lokalen Whiskys ist daher immer auch ein wenig Forscherdrang und Mut angesagt. Und natürlich auch das Wissen darum, was man sich von welcher Brennerei erwarten kann. Hier kommt der Artikel im Standard gerade recht, denn er beschäftigt sich mit den Destillerien Farthofer und Gölles, die mit ihren Produkten zwar nicht typisch für den österreichischen Whisky stehen, aber durchaus typisch für dessen Vielfalt. Nina Wessely stellt in ihrem Artikel die Brennereien und einige ihrer Produkte vor, um danach ein kleines Whiskylexikon nachzureichen, das für Einsteiger bis auf zwei kleine Punkte (Tumbler! und die wohl unabsichtliche Reduzierung des Schottischen Single Malts auf rauchige Varianten) ebenfalls einen guten Überblick bietet.

Der Hauptteil des Beitrags ist aber den beiden Brennereien gewidmet, und der ist für Wissbegierige in Sachen Whisky aus Österreich wirklich schönes Lesefutter.

Einer der Whiskys aus der Destillerie Gölles – heute so aktuell wie bei seiner Vorstellung (c) Manufaktur Gölles

TSB: Douglas Laing – Die Geschichte der Marke

Douglas Laing ist wohl fast allen Whiskyfreunden ein Begriff: Der unabhängige Abfüller aus Glasgow bietet mehrere Linien unabhängiger Bottlings (Provenance, Old Particular, Big Peat, Scallywag und weitere Abfüllungen haben die Herzen und Whiskyschränke vieler Whiskygenießer erobert) und baut gerade an einer Brennerei am River Clyde, die seine Präsenz in der schottischen Whiskyszene noch weiter verbreitern soll.

Das Board von Douglas Laing mit Cara und Fred Laing (Vordergrund)

Vielen aber ist die reiche Geschichte des Unternehmens nicht bekannt – oder zum Beispiel, dass die Verbindung nach Deutschland weitaus älter ist als viele annehmen würden. Darüber, und über die Pläne des Unternehmens für die Zukunft, gibt ein Artikel in The Spirits Business Auskunft, der einen schönen Überblick über Douglas Laing gibt und vmit persönlichen Statements der Familie garniert ist. Hier eine kleine Leseprobe als Appetitanreger:

The first customer that Douglas Laing recruited himself was a German importer in Bremen only a few years “after he’d probably been dropping bombs on his backyard”, says his son, now chairman, Fred Laing (pictured above with his daughter, Cara). Neither his father nor the German could speak the other’s language, but they traded happily for decades using “a kind of commercial Esperanto”, claims Fred, whose father almost swapped him at birth for Bruichladdich distillery in 1950. The most notorious customer was the Ugandan dictator Idi Amin, who suddenly claimed he was the uncrowned king of Scotland.

Zudem findet sich auf den Folgeseiten des Artikels eine kurze Timeline der wichtigsten Ereignisse in der Firmengeschichte…

 

Serge verkostet: Clynelish, Teil 2

Auch heute verkostet Serge Valentin wieder vier Abfüllungen aus der Brennerei Clynelish – diesmal stammen sie mit einer Ausnahme vom unabhängigen Abfüller Signatory (die Ausnahme ist ein Whisky von Murray McDavid).

Die Wertungen der Verkostung von heute sind etwas höher als gestern:

  • Clynelish 17 yo 1998/2016 (43%, Signatory Vintage, hogsheads, casks #7778+7779): 88 Punkte
  • Clynelish 21 yo 1995/2017 (55.7%, Signatory Vintage, refill sherry butt, casks #11228, 625 bottles): 91 Punkte
  • Clynelish 22 yo 1995/2018 (56.3%, Signatory Vintage, refill butt, casks #8673, 609 bottles): 91 Punkte
  • Clynelish 22 yo 1995/2018 (54.1%, Murray McDavid, Mission Gold for SCSM China, bourbon hogshead, cask #10186, 194 bottles): 88 Punkte

Auch morgen, so Serge, wird es mit Clynelish weitergehen.

Clynelish. Bild © Diageo

 

Neu: Balvenie „Stories“-Range

Schon im November des Vorjahres waren sie auf der us-amerikanischen TTB Datenbank zu finden (siehe unseren Bericht hier), nun sind sie auch offiziell erschienen: The Balvenie „Stories“ sind drei Abfüllungen, die jeweils eine Geschichte aus der Geschichte der Destillerie erzählen. Hier die drei Abfüllungen in unserer Zusammenfassung:

The Balvenie „The Sweet Toast of American Oak“ ist ein 12 Jahre alter Whisky aus amerikanischen Eichenfässern. Er erzählt „die Geschichte von Malt Master Lehrling Kelsey McKechnie, der Fässer aus Kentucky Sweet Oak benutze, um einen noch fruchtigeren Balvenie zu erschaffen“. Abgefüllt ist er mit 46% Alkoholgehalt. Preis in UK ca. 45 Pfund.

Story Nummer 2 ist der Balvenie „The Week of Peat“, ein 14 Jahre alter getorfter Balvenie. Er stellt die „Die Geschichte des früheren Distillery Manager Ian Millar, der eine Woche im Jahr Rauch von Torf aus der Speyside nutzt“, vor. Er ist mit 48.3% abgefüllt. Er ist in UK um 65 Pfund erhältlich.  

Die Story Nummer 3 ist The Balvenie „A Day of Dark Barley“ – ein neuer 26-jähriger Whisky von The Balvenie. Er erzählt uns die Geschiche von „Malt Master David C Stewart MBE, der mit Brittle-Barley, also stark gerösteter Gerste, einen Whisky mit dunklen holzigen und rauchigen Noten erschafft“. Abgefüllt ist er mit 47,8% Alkoholstärke – kosten wird er in UK 600 Pfund.

Clou an der ganzen Geschichte: Am Flaschenhals ist ein NFC-Etikett angebracht, mit dessen Hilfe man diese Stories auch als Audiofile hören kann. 

Die Abfüllungen werden weltweit noch im Mai erscheinen – wir rechnen fest mit einer deutschsprachigen Pressemitteilung dazu, wollten Sie aber einmal vorab informieren.