Serge verkostet: Jura

Knackig kurze Überschrift, knackig kurze Einleitung: Serge Valentin verkostet heute fünf Abfüllungen aus der Brennerei Jura, und bis auf einen Ausreißer bekommen alle gute bis sehr gute Noten von ihm:

Hier die Liste der Verkostung:

  • Jura 10 yo (40%, OB, +/-2018): 83 Punkte
  • Jura ‘The Sound’ (42.5%, OB, +/-2018): 70 Punkte
  • Jura 12 yo 2006/2018 (48.4%, Douglas Laing, Old Particular, hogshead, cask # 1 12966, 357 bottles): 81 Punkte
  • Jura 25 yo 1992/2018 (48.6%, The First Editions, refill hogshead, cask # 12459, 267 bottles): 88 Punkte
  • Isle of Jura 1976 (57.5%, OB for Harleyford Manor, 75cl, +/-1990?): 87 Punkte
Destillerie Jura. Bildrechte bei Lars Pechmann.

Wer gewinnt die drei Flaschen Woodford Reserve Kentucky Straight Malt Whiskey?

Jetzt ist es entschieden: Die drei Flaschen Woodford Reserve Kentucky Straight Malt Whiskey, selektiert von Master Distiller Chris Morris, sind vergeben – ganz herzlichen Dank für die wie immer zahlreichen Einsendungen die uns zeigen, dass wir immer wieder Ihren Geschmack treffen…

Bevor wir die drei Gewinner verlautbaren, hier noch einige Infos zu der Flasche, die sie gewinnen können:

Woodford Reserve Kentucky Straight Malt Whiskey

Obwohl Malt weitläufig mit Schottland verbunden wird, hat Kentucky eine weit zurückreichende Malt Whiskey Tradition. Diese führt bis auf die Zeiten vor der Prohibition zurück und inspirierte Woodford Reserve Master Distiller Chris Morris, einen eigenen Malt herzustellen. Die Rezeptur mit 51 Prozent Gerstenmalz, 47 Prozent Mais und 2 Prozent Roggen sowie die für die Herstellung von American Whiskey vorgeschriebene Lagerung in neuen ausgekohlten Eichenfässern, die das Holz eine größere Rolle beim Geschmack spielen lässt, bringen einen im Vergleich zur Muttermarke, dem Bourbon Woodford Reserve, butterigeren und nussigeren Whiskey hervor. Er verbindet den Geschmack von Zartbitterschokolade, Kakao, karamellisierten Nüssen, getrocknetem Obst sowie einer Note frisch gemahlener, gerösteter Eiche. Das Flaschenlabel in kräftigem Blau unterscheidet Woodford Reserve Kentucky Straight Mail auf den ersten Blick von den weiteren Woodford Reserve Spezialitäten.

Und hier sind die Gewinner der drei Flaschen Woodford Reserve Kentucky Straight Malt Whiskey:

Dieter Soons aus 41539 Dormagen

Franz Stoisser aus 8501 Lieboch/Österreich

Jutta Klapp aus 44652 Herne

Wir gratulieren den Gewinnern recht herzlich. Die Flaschen werden Ihnen in den nächsten Tagen und Wochen per Post zugesendet.

Und wer diesmal nicht bei den Gewinnern war, der hat schon in den nächsten Stunden wieder eine neue Chance – also bleiben Sie bei uns 🙂

Herzlichst,

Ihr Whiskyexperts-Team

Daniela Brack: Neu aus Irland – Powerscourt Release Deutschland und Verkostungsnotizen

Mareike Spitzer von irish-whiskeys.de stellte am Freitag in einer Veranstaltung in Bad Nauheim im Rosenau die Fercullen-Whiskeys aus der The Powerscourt Distillery vor. Die drei Abfüllungen (ein Blend, ein Single Grain und ein Single Malt) sollen zeigen, wie sich Master Distiller und Blender Noel Sweeney den Stil der sich erst seit kürzlich im Betrieb befindlichen Brennerei zukünftig vorstellt.

Für Whiskyexperts war die Expertin und Fachautorin (Phönix von der grünen Insel – Irish Whiskey), Daniela Brack, bei der Präsentation vor Ort, um die neuen Abfüllungen zu verkosten. Sie hat die wichtigsten Infos zur Brennerei und den Protagonisten rund um die Destillerie in einem Gastartikel für Sie zusammengefasst:


Neu aus Irland – Powerscourt Release Deutschland und Verkostungsnotizen

Von Daniela Brack

Neues aus Irland: Die Powerscourt Distillery im County Wicklow, öffnete zwar bereits im März dieses Jahres ihre Tore – nun sind auch die drei ersten (gesourcten) Whiskeys aus Powerscourt namens „Fercullen“ erhältlich, die wir verkostet haben.

Der Name Powerscourt klingt schon nach hoch-herrschaftlichen Ambiente: Und selten trifft ein akustisches Klischee so gut wie im Falle der neuen Whiskey Distillerie und ihrer Umgebung. Denn die neue Brennerei ist in der alten Mühle auf des Powerscourt-Anwesens, das der Familie Slazenger gehört, errichtet.

Da ist eine kleine Geschichtsstunde angebracht: Die Geschichte des Anwesens, das der Destillerie seinen Namen gab, lässt sich bis in 9. Jahrhundert zurückverfolgen – das Anwesen erstreckt sich über fruchtbare Ebenen, zerklüftetes Bergland und – nicht zuletzt – den eigenen Wasserfall. In gälischer Sprache als „FeraCulann“ oder Fercullen bekannt, liegt das Areal es am Fuße der Wicklow-Berge, einem beliebten Wandergebiet südlich von Dublin. Im Laufe der Jahrhunderte wurde das Gebiet und das Anwesen von vielen beansprucht: über zahlreiche irische Clans, unter ihnen auch die O’Toole, bis hin zum normannischen Haus LePoer, die hier eine Burg bauten und damit dem Anwesen schließlich seinen Namen gaben.

Powerscourt Distillery

Das alte Mühlhaus, das früher das Zentrum aller landwirtschaftlichen Aktivitäten auf dem Anwesen war, wurde in den vergangenen Jahren von den aus der Gegend stammenden Destillerien-Gründern um Destillerie-Manager Alex Peirce und der Familie Slazenger für kolportierte 24 Mio. Euro aufwendig restauriert und um die neuen Powerscourt Destillerien erweitert.

Die drei Brennblasen bei der Powerscourt Distillery

In der neuen Destillerie arbeiten seit November 2018 drei individuell gefertigte Kupferkessel-Stills von Forsyths. Und hier ist das Reich von Master Distiller und Blender Noel Sweeney. Branchen-Veteran Sweeney hatte sich zuvor 30 Jahre bei Cooley einen Namen gemacht und war dort für Marken wie Connemara und Kilbeggan zuständig.

Noel Sweeney und Mareike Spitzer

Seine Vision für die Fercullen-Whiskeys geben nun die ersten drei Powerscourt Abfüllungen. 

Fercullen Premium Blend Irish Whiskey

Der doppel-gebrannte Blend aus Malt- und Grain Whisky und lagerte in abgelagerten Bourbon-Fässern. Der jüngste Whiskey im Blend, der mehrheitlich aus Grain Destillaten besteht, ist 7 Jahre alt und die Abfüllung ist mit 40 vol. % ausgezeichnet.

In der Nase beherrschen daher auch süß-vanillige Aromen den ersten Eindruck, der durch Zitrus- und Honignoten – aber auch leichte Gewürz-Schärfe gekonnt ergänzt wird.
Auf der Zunge zeigt er sich ausgewogen rund mit Noten von gerösteter Eiche und Karamell – auf der einen Seite weich, aber auch knackig, aber auch süß nach Malz und Früchten.

Der Preis für den Blend liegt bei 35,- Euro.

Fercullen Single Grain 10 Years

Der Fercullen Single Grain ist sicher einer der ältesten Grains, die derzeit erhältlich sind, und enthält Mais- und Gerste. Da er in ausgewählten Ex-Bourbon-Fässern reifte, ist es nicht überraschend, dass sich Aromen von Vanille und Obstgartenfrüchten in der Nase wie am Gaumen finden. Der Whiskey kommt mit 40 vol. % Alkohol in die Flasche.

Der Eindruck in der Nase wird durch die feine Frisch von Zitruszesten ausgewogen und durch Honignoten abgerundet.
Der Fercullen-Grain legt sich geschmeidig auf der Zunge und zeigt dort eine Süße, die durch eine gewisse Crispiness ausgewogen und durch Eichen-Aromen ergänzt wird.

Der Fercullen Single Grain ist für rund 50 Euro erhältlich.

Fercullen Single Malt 14 Years

Der 14-jährige Fercullen Single Malt ist sicher das derzeitige Flaggschiff des noch kleinen Powerscourt-Portfolios. Der Brand mit 46 vol. % reifte ausschließlich in von Noel Sweeney ausgesuchten Ex-Bourbon-Fässern.

In der Nase herrschen süße Honig- und typische Vanillenoten vor, die sich stimmig durch den Alkoholgehalt getragen um süßes Malz, Gewürze und Aromen von reifen Pflaumen ergänzen. Das Ergebnis: ein typisch irisch runder, aber auch frischer Whiskey.
Auf der Zunge überzeugt der Single Malt weiter: Er ist ein erfrischend glatter, aber auch komplexer Whiskey, der Schicht für Schicht seidiges, süßes Malz mit knackiger Eiche freigibt und sich dann zu einem würzigen, fruchtigen und nussigen Single Malt entwickelt.

Der Preis für den Single Malt liegt bei 70 Euro.

Neue Deutsche Whiskyvideos der Woche (146)

Willkommen zur bereits 146. Folge der Whiskyvideos und Podcasts der Woche. Wie immer bringen wir in ihr Beiträge aus dem deutschen Sprachraum zum „Wasser des Lebens“, die uns von den Vloggern und Podcastern zugesendet wurden. In den Videos werden sowohl neue als auch ältere Abfüllungen verkostet – alles nach dem eigenen Ermessen der Verkoster und ohne kommerziellen Hintergrund.

Die Liste der teilnehmenden Vlogs ist nicht fix: Wenn Sie meinen, dass Ihr Video ebenfalls dazu gehören sollte, dann können Sie unten herausfinden, wie das möglich wäre.

In Ausgabe 146 finden Sie diese neuen Videos:

Whisky Plausch – Bruichladdich The Classic Laddie

Malte talks Malts – Highland Park „The Dark“

Malt Mariners – Armorik Sherry Cask & Armorik Maitre de Chai

Pat Hock – Das Whisky ABC: Knockdhu & Linkwood

Whisky a.d. Sicht e. Amerikaners – Springbank 18 Jahre alt (2019)

Wie wir die Beiträge aussuchen: Die Videos und Podcasts werden uns zugeschickt. Wir treffen dabei keine Auswahl außer jener, dass die von uns gezeigten Blogger/Vlogs schon länger aktiv sein sollten, eine gewisse Anzahl Follower/Hörer/Leser haben. Die Redaktion behält sich vor, eingereichte Videos ohne Angabe von Gründen nicht zu veröffentlichen, hält aber gleichzeitig fest, dass ein Nichterscheinen nicht automatisch ein (sowieso immer subjektives) Statement über mangelnde Qualität ist, sondern viele verschiedene Gründe haben kann.

Wollen Sie mit Ihrem Beitrag dabei sein? Wenn Sie selbst Videos zum Thema Whisky machen, dann schicken Sie uns doch eine kurze Mail mit einem Link auf das wochenaktuelle Video und einer Inhaltsangabe dazu jeweils bis Freitag, 12 Uhr an press @ whiskyexperts.net. Vorgaben unsererseits gibt es natürlich keine, hilfreich ist aber, wenn Ihr Videokanal in aller Regel etabliert, regelmäßig publizierend und mit einer gewissen Anzahl Abonnenten ausgestattet ist, sowie mit hohem Qualitätsanspruch gemacht wird. Bitte halten Sie die eingereichten Videos auch werbefrei, sprich keine Links und Kaufaufforderungen im Video. Wir freuen uns auf Ihre Videos für unsere Leser!

Photo credit: Wiertz Sébastien on Visual Hunt / CC BY

Video: Irish Winter Habitat

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Die Schönheit Irlands im Winter, poetisch eingefangen mit der Kamera, mit Musik von Maurice Ravel unterlegt – wir glauben: zu viele Worte würden dieses filmische Kleinod von Matt Devir auf Vimeo nur verwässern. Es spricht seine eigene Sprache.

Genießen Sie heute sieben außergewöhnliche Minuten über die grüne Insel im Winter. Bis später, zu den Whiskyvideos der Woche!

Whiskyfun: Angus verkostet Highland Park

wenn auf Whiskyfun Angus MacRaild im Einsatz ist, dann kann man ziemlich sicher sein, dass die verkosteten Abfüllungen weder zur Bück- noch zur Standardware gehören. Meistens sind es ältere Abfüllungen oder solche, die schwer zu finden oder für Festivals gemacht sind.

Auch die beiden Highland Park, die Angus heute verkostet, wird man eher nicht so einfach auftreiben. Der erste stammt von der SMWS und ist schon vor mehr als zehn Jahren erschienen, der zweite zwar recht neu, aber unseres Wissens nach (das aber keinesfalls komplett sein muss) nicht vertrieben.

Hier die Wertungen dazu:

  • Highland Park 8 yo 1999/2008 (60.6%, Scotch Malt Whisky Society, #4.125 ‘Nectar in a hip flask’): 86 Punkte
  • Orkney Single Malt 20 yo 1998/2019 (49.5%, Thompson Bros, refill hogshead, 353 bottles): 88 Punkte
Highland Park. Photo credit: yashima on VisualHunt / CC BY-SA

Fremde Federn (63): Verkostungsnotizen deutschsprachiger Blogger

Fast täglich erscheinen neue Whisky-Abfüllungen – und gesellen sich zu den vielen tausenden dazu, die es bereits gab oder gibt. Wer soll das alles trinken und herausfinden, was wie schmeckt?

Blogger tun es – und in der Summe ergibt sich durch sie ein recht schöner Überblick über das, was man ins Glas bekommen kann.

Unsere Rubrik „Fremde Federn“ stellt Ihnen seit nun über einem Jahr Samstag für Samstag Verkostungsnotizen der Blogger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz vor, die uns von ihnen zugesendet wurden. Aus der Vielzahl von Neuerscheinungen und Klassikern haben die Blogger nach ihren Vorlieben Abfüllungen herausgesucht und für ihre Leser beschrieben.

Hier sind die Tasting Notes jener Blogger, die uns für die aktuelle Ausgabe Nummer 63 ihre Links gesendet haben:

Die Notes geben die persönlichen Eindrücke der Blogger wieder und müssen nicht der Meinung der Redaktion entsprechen (die ohnehin meist nicht einheitlich ist 😉 ). Viel Vergnügen beim Lesen und bis zur nächsten Ausgabe in einer Woche!

Haben Sie selbst aktuelle Tasting Notes, die wir hier verlinken sollen? Senden Sie uns unter press @ whiskyexperts.net den Link auf Ihre Verkostungsnotizen – bitte mit dem Betreff „Tasting-Link“. Wir publizieren dann jeden Samstag jene Notes, die bis Freitag 12:00 an uns gesendet werden. Wir publizieren die Links, ohne damit die Beiträge dahinter zu werten. Nicht publizieren werden wir Links auf Verkostungsnotizen von Seiten, die entweder kommerziell geführt sind, in Verbindung mit Shops stehen oder solchen, bei denen Tasting Notes nur ein Bestandteil des Outputs der Seite sind, denn wir wollen gezielt der Verkosterszene eine Bühne bieten und für sie zusätzliche Öffentlichkeit schaffen.

Letzte Chance: Gewinnen Sie drei Flaschen Woodford Reserve Kentucky Straight Malt Whiskey!

Wenn Sie noch nicht mitgemacht haben, ist es jetzt höchste Zeit: Nur noch bis Sonntag können drei glückliche Leser unserer Seite jeweils eine Flasche des Woodford Reserve Kentucky Straight Malt gewinnen – selektiert von Master Distiller Chris Morris.

Dieser Whiskey ist soetwas wie ein Crossover, ist er doch hauptsächlich – so wie schottischer Whisky zur Gänze – aus gemälzter Gerste produziert, aber auch in Kentucky kann man auf eine (fast vergessene) Tradition mit dieser Herstellungsmethode zurückblicken.

Alles, was Sie für Ihren Gewinn tun müssen, ist eine einfache Gewinnfrage beantworten – und wenn Sie diesen Artikel aufmerksam lesen, ist das ein Kinderspiel. Also, machen Sie mit und freuen Sie sich vielleicht schon bald über den mit 45.2% Alk./Vol. abgefüllten Woodford Reserve Kentucky Straight Malt Distiller’s Select!

Hier noch einige Infos zu der Flasche, die sie gewinnen können:

Woodford Reserve Kentucky Straight Malt Whiskey

Obwohl Malt weitläufig mit Schottland verbunden wird, hat Kentucky eine weit zurückreichende Malt Whiskey Tradition. Diese führt bis auf die Zeiten vor der Prohibition zurück und inspirierte Woodford Reserve Master Distiller Chris Morris, einen eigenen Malt herzustellen. Die Rezeptur mit 51 Prozent Gerstenmalz, 47 Prozent Mais und 2 Prozent Roggen sowie die für die Herstellung von American Whiskey vorgeschriebene Lagerung in neuen ausgekohlten Eichenfässern, die das Holz eine größere Rolle beim Geschmack spielen lässt, bringen einen im Vergleich zur Muttermarke, dem Bourbon Woodford Reserve, butterigeren und nussigeren Whiskey hervor. Er verbindet den Geschmack von Zartbitterschokolade, Kakao, karamellisierten Nüssen, getrocknetem Obst sowie einer Note frisch gemahlener, gerösteter Eiche. Das Flaschenlabel in kräftigem Blau unterscheidet Woodford Reserve Kentucky Straight Mail auf den ersten Blick von den weiteren Woodford Reserve Spezialitäten.

Und so gewinnen Sie eine der drei Flaschen Woodford Reserve Kentucky Straight Malt Whiskey:

1. Beantworten Sie bitte folgende Gewinnfrage: Was ist der Hauptbestandteil des Woodford Reserve Kentucky Straight Malt Whiskey?

a) gemahlener Hafer
b) gemälzte Gerste
c) geröstete Nüsse

2. Die richtige Antwort schicken Sie gemeinsam mit Ihrem vollen Namen und Ihrer Postanschrift ab sofort an folgende email: contest@whiskyexperts.net – und zwar mit dem Betreff „Woodford“!

3. BITTE teilen Sie dieses Gewinnspiel auf Ihren sozialen Netzwerken. Ein wenig gute Nachrede kann auch uns nicht schaden ;-). Das Teilen ist nicht verpflichtend, aber es würde uns freuen.

Unter allen richtigen Antworten mit dem richtigen Betreff, die uns bis 22. September 2019, 23:59 Uhr mitteleuropäischer Zeit erreichen, ziehen wir die Gewinnerin oder den Gewinner der Preise und geben sie am 23. September 2019 bekannt. Die Gewinne werden danach durch Whiskyexperts versendet.

Pro Person ist nur eine Teilnahmemail möglich!

Teilnahmebedingungen:

Beim Wettbewerb kann jeder mitmachen, der in Deutschland, Österreich oder der Schweiz wohnt, die Gewinnfrage richtig beantwortet und seine Lösung mit dem Betreff „Woodford“ einsendet sowie das 18. Lebensjahr vollendet hat. Der Wettbewerb läuft ab sofort bis 22. September 2019, 23:59 Uhr. Die Gewinnerinnen/die Gewinner werden am 23. September 2019 auf unserer Webseite bekanntgegeben und per Mail benachrichtigt. Der Wettbewerb findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt – es kann dazu kein Schriftverkehr geführt werden. Mitarbeiter von Whiskyexperts sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Der Versand des Preises erfolgt durch Whiskyexperts. Alle Adressdaten werden nach Abschluss des Gewinnspiels gelöscht.

Hinweis zum Datenschutz: Wir erheben nur jene Daten von Teilnehmern, die für die Abwicklung des Gewinnspiels nötig sind (Name, email-Adresse und Postanschrift). Alle in diesem Zusammenhang erhobenen Daten werden nach Abschluss des Gewinnspiels und der erfolgreichen Versendung des Preises ausnahmslos gelöscht und weder für unsere Zwecke weiterverwendet noch an Dritte weitergegeben. Unsere Datenschutzerklärung finden Sie hier.

Mit der Teilnahme erklären Sie sich mit diesen Teilnahmebedingungen einverstanden – und geben uns auch die Erlaubnis, Ihren Namen und Wohnort im Falle des Gewinns auf unserer Seite veröffentlichen zu dürfen. 

Wir wünschen Ihnen viel Glück und drücken Ihnen die Daumen!

Herzlichst,

Ihr Whiskyexperts-Team

PR: Münsterländer Single Malt Whisky – neue Abfüllung!

Man möchte schon fast sagen, er sei ein Klassiker unter den deutschen Whiskys – der J.B.G Münsterländer Single Malt Whisky aus der Gutsbrennerei Joh. B. Geuting e. K.. Nun ist er wieder in einer neuen Ausgabe erschienen, das aktuelle Bottling hat ein Oloroso Sherry Finish erfahren.

Alle Infos dazu hat die Gutsbrennerei in einer Presseaussendung zusammengefasst:


Münsterländer Single Malt Whisky – neue Abfüllung!

Gutsbrennerei Joh. B. Geuting e. K.
J.B.G Münsterländer Single Malt Whisky,
gereift in ehemaligen Sherry Oloroso Fässern,
limitiert auf 1017/0,7l Flaschen.

Es ist soweit – unser neuer J.B.G Münsterländer Single Malt Whisky steht wieder zum Verkauf!

Limitiert auf 1017/0,7l Flaschen präsentieren wir die neue Abfüllung des J.B.G Münsterländer Single Malt Whisky, gereift in ehemaligen Sherry Oloroso Fässern.

März 2015 wurde in unserer Brennerei Malz aus deutscher Gerste eingemaischt und vergoren. Aus dieser Gerstenmalzmaische wurde der Rohbrand destilliert. Einen Tag später wurde dieses Rohdestillat ein zweites Mal in drei Phasen (Vorlauf, Mittellauf, Nachlauf) destilliert. Das noch unreife Destillat reifte dann in ehemaligen Sherry Oloroso Fässern und einem Bourbon Barrel zu unserem einzigartigen J.B.G Münsterländer Single Malt Whisky heran.

Tasting Notes:

  • Nase: Sherry, Vanille, süßlich, malzig.
  • Geschmack: Sherry, Vanille, malzig, süßlich, nussig & schokoladig.
  • Abgang: Vollmundig & langanhaltend.

Mit Geduld, Hingabe und Liebe zum Detail können wir auch mit dieser limitierten Abfüllung wieder an die hohen qualitativen Ansprüche unserer Whiskys der vergangenen Jahre anknüpfen.

Duncan Taylor mit Brand Ambassador Fergus Simpson auf Deutschlandtour

Im Oktober wird Brand Ambassador Fergus Simpson die Produkte von Duncan Talyor in einer einwöchigen Deutschland-Tour vorstellen. Das wird natürlich keine trockene Angelegenheit: Bei den jeweiligen Locations wird es Tastings geben. Wer daran teilnehmen will, sollte sich an die entsprechenden Händler wenden. Erfahrungsgemäß wäre es klug, sich damit nicht zu lange Zeit zu lassen.

Wann und wo finden die Tastings statt? Hier die Liste:

  • Montag, 21. Oktober 2019 > WELTFEIN – Hannover
  • Dienstag, 22. Oktober 2019 > WHISKY & CIGAR SALON – Gronau
  • Mittwoch, 23. Oktober 2019 > ORTHMANN WEINE GMBH – Wuppertal
  • Donnerstag, 24. Oktober 2019 >  SCOTIA SPIRIT – Köln
  • Freitag, 25. Oktober 2019 > MEPHISTO – Quedlinburg (Messe)
  • Samstag, 26. Oktober 2019 > WESTWOOD – Montabaur
  • Sonntag, 27. Oktober 2019 > SELLMAIER GMBH – Langenfeld

Übrigens: wer schon vorab über das Line-Up Bescheid wissen will: Bei den Händlern erfährt man auch, welche Whiskys verkostet werden.

Bei Duncan Taylor, wo man uns auch die Daten zur Veröffentlichung gegeben hat, hat man uns versichert, dass überall einige Besondere dabei sein werden.

Den Verlauf der Tour kann man sich nebenbei auch auf Google Maps ansehen…

Bernhard Schäfer: Spirituosenwettbewerbe – ein Blick hinter die Kulissen

Einer der anerkanntesten deutschen Experten bei internationalen Spirituosen-Wettbewerben ist Bernhard Schäfer. Der Master of the Quaich und Gründer des ältesten Whiskyclubs Deutschlands verkostet seit 1997 regelmäßig bei nationalen und internationalen Spirituosen-Wettbewerben und kennt die Gepflogenheiten dort wie kaum ein Zweiter.

Bernhard Schäfer bei Balvenie

Wir haben Bernhard Schäfer gebeten, unseren Lesern einen kompetenten Blick hinter die Kulissen dieser Competitions zu gewähren. Wie funktionieren die Wettbewerbe? Wie sieht die Jurierung aus? Und welchen Wert haben die Medaillen und Preise, die dort vergeben werden? Lesen Sie hier seinen exklusiven Beitrag für Whiskyexperts:


Spirituosenwettbewerbe näher betrachtet

Bestimmt ist es Ihnen bereits aufgefallen: Auf manchen Flaschen sind zusätzlich zum Etikett Medaillen aufgeklebt oder gedruckt. Diese stammen von diversen Spirituosen Wettbewerben – und was es damit auf sich hat, soll hier einmal erläutert werden.

Generell funktionieren diese Wettbewerbe so, dass Hersteller dort ihre Produkte einreichen und dafür zahlen. Die Gebühren sind unterschiedlich hoch, meist aber im Bereich zwischen 100€ und 150€ pro Produkt. In der Regel müssen pro Sorte auch mehr als eine Flasche eingereicht werden.

Für kleine Hersteller, einzelne Brenner zum Beispiel, kann das bereits zu einer erheblichen finanziellen Belastung führen, und diese reichen deswegen ihre Spirituosen oft gar nicht erst ein. Bei großen Unternehmen ist die Einreichgebühr natürlich nur ein kleiner Posten, der nicht so ins Gewicht fällt.

Interessant ist, dass manche Global Player bei einer prestigeträchtigen Marke mit einer Auszeichnung erst dann werben, wenn sie aus der höchsten Kategorie stammt – eine „geringere Auszeichnung“ würde in den Augen der Erzeuger dann am bereits erstklassigen Image kratzen.

Hat ein Veranstalter genügend Spirituosen für den Wettbewerb erhalten, geht es an die Verkostung. Hier gibt es natürlich auch eine Reihe von Unterschieden. Das beginnt bei der Qualität der Juroren. Natürlich lobt zwar jeder Wettbewerb seine eigenen Degustatoren über den grünen Klee, schließlich ist deren Urteil ja die Grundlage für die Bewertung und mögliche Auszeichnung, aber man kann durchaus die Frage stellen, ob wirklich alle, die bei solchen Wettbewerben dabei sind, genügend Ahnung von der Materie haben.

Bernhard Schäfer während einer Jurierung

Manchmal will man einfach ein breites Spektrum an Personen aus der Branche einbinden. Um ein etwaiges Manko in der fachlichen Besetzung auszugleichen, ist es fast immer so, dass eine einzelne Jury nicht nur aus mehreren Personen besteht, sondern dabei auch ein Mittelwert aus den Bewertungen geschaffen wird, der als Korrektiv wirkt.

Es gibt auch Wettbewerbe, die besonders auf die Qualität der Verkoster achten und schon bei der Auswahl der Juroren sehr strenge Maßstäbe anlegen. Ein weiterer Hinweis auf dien Qualität des Wettbewerbs kann sein, wie lange dieser bereits besteht und wie offen gezeigt wird, wer in der Jury sitzt.

Knackpunkt Verkostungsdesign

Neben den Verkostern spielt das „Design“ der Verkostung eine erhebliche Rolle. Die Mindestvoraussetzung für eine faire Bewertung ist zunächst, dass es sich um eine Blindverkostung handelt. Die Verkoster sollen also nicht die Marke kennen, sondern nur die mehr oder minder grobe Kategorie.

Bei den meisten Wettbewerben kommen die Spirituosen in „Flights“, also mehrere zusammenpassende Spirituosen auf einmal. Ein „Flight“ könnte zum Beispiel sein „Islay Whisky 5 bis 10 Jahre“, wobei fassstarker Whisky in einer eigenen Kategorie landet.

Der nächste Punkt im Verkostungsdesign ist, wie bewertet wird, also nach welchem Schema, wie viele Punkte wofür verteilt werden können und wie viele für eine Auszeichnung nötig sind.

Ist die Zahl der Verkoster pro Team größer als fünf, dann gibt es Wettbewerbe, die die höchste und niedrigste Bewertung streichen. Hier ist der Hintergrund, dass Maxima und Minima zu viel Einfluss haben könnten, oder auch dass der eine oder andere Verkoster ein Produkt erkennt und dadurch zu sehr beeinflusst sein könnte.

Nach der Arbeit das Vergnügen: Bernhard Schäfer und Charles McLean

Gute Wettbewerbe versuchen in einer Verkostung zu verhindern, dass Hersteller ihre eigenen Produkte verkosten.

Bei manchen Wettbewerben werden von den Verkostern auch noch Verkostungsnotizen abgefragt. Dies kann standardisiert erfolgen oder man bespricht sich, nachdem die Punkte verteilt wurden und erstellt die Verkostungsnotizen gemeinsam.

Zu beachten ist auch die Anzahl der gesamten Proben und damit, wie sehr die Verkoster beansprucht werden und wie groß die Zahl der Vergleiche ist.

Ein Spezialfall sind dann noch Wettbewerbe die nicht „alles“ annehmen sondern sich auf eine Spirituosengattung spezialisiert haben. So gibt es zum Beispiel in Peru eine Landesmeisterschaft für Pisco, die Verkoster dort sind dann spezialisierter als zum Beispiel eine Jury aus Belgien und deren Urteil mag dadurch aussagekräftiger sein.

Die Medaillen – das Gold der Spirituosen

Wie kommt es nun zu den Medaillen bei den Wettbewerben? Im Ursprung haben sich die Wettbewerbe am olympischen Vergabeprinzip orientiert, also Gold, Silber und Bronze pro Kategorie.

Da die Organisatoren aber immer auch ein wirtschaftliches Interesse haben und mehr Medaillen in der Regel zufriedenere Kunden bedeuten, ist das heute anders. Es gibt Wettbewerbe die neben den klassischen drei  Auszeichnungen auch noch „großes Gold“ oder „Doppel Gold“ oder auch „Platin“ als Auszeichnung eigeführt haben.  Für den Verbraucher kann das sehr verwirrend sein, denn dieser sieht eine Goldmedaille auf einer Flasche kleben und denkt, dass dies nun eine absolute Top-Wertung sei, ohne zu wissen, dass es ja vielleicht noch eine bessere Bewertung gegeben hat.

Allerdings muss auch gesagt werden, dass nicht automatisch das beste Produkt in einem „Flight“ oder einer Kategorie auch die höchste Auszeichnung erhält – es muss immer auch die entsprechende Punktzahl erreicht werden, um überhaupt „preiswürdig“ zu sein. 

Es gibt weiters auch Wettbewerbe, die nur eine maximale Menge an Medaillen vergeben, also x% der eingereichten Proben. Wurde von den Verkostern mehr verteilt, dann wird die Punktzahl die für eine Medaille notwendig ist, nach oben geschraubt. Diese „Medaillenverknappung“ erhöht dann natürlich deren Wert.

Als wäre das nicht schon verwirrend genug, gibt es Wettbewerbe, die zusätzlich „Trophäen“ für einzelne Produktkategorien verteilen, also zum Beispiel bester „Gin des Jahres“ oder bester „Single Malt“. Dies geschieht bei guten Wettbewerben durch eine andere Jury als jene. die die ursprüngliche Auszeichnung vergeben habt.

Was ist nun von Medaillen auf einer Flasche zu halten?

Zunächst sagt die Auszeichnung nicht, dass einem das Produkt auch schmecken muss. Auch ist eine einzige Medaille, die ein Produkt irgendwann gewonnen hat, nicht etwas, dass man zu hoch bewerten darf.

Hat eine Spirituose in einem Jahr von verschiedenen Wettbewerben gute Noten bekommen oder über Jahre hinweg immer wieder eine Medaille, so ist das schon von einer gewissen Aussagekraft. Aber von welcher? Nun eigentlich nur, dass das, was auf dem Etikett versprochen wird, auch wirklich gehalten wird und dass das Produkt innerhalb dieses Versprechens einen sensorischen Vorsprung vor den anderen Produkten dieser Kategorie hat.

Am Ende muss der Verbraucher selbst entscheiden, und das geht „leider“ nur durch selber testen.

Bild © Whiskyexperts

PR: Neu – Dunville’s VR 18 Year Old Port Mourant Rum Finish Single Malt Irish Whiskey

Aus Irland gibt es einen neuen Whiskey in Fassstärke zu vermelden: Der von der Echlinville Distillery aufgelegte Dunville’s VR 18 Year Old Port Mourant Rum Finish Single Malt Irish Whiskey ist ab sofort in der Brennerei und im ausgesuchten Fachhandel erhältlich. Für den mit 57% Alkoholstärke abgefüllten und für Irland doch relativ lang gereifen Whiskey wird ein Preis von 585 Pfund verlangt.

Wie immer alle weiteren Details, vor allem über die Fässer und dazu die Tasting Notes, finden Sie in der englischsprachigen Pressemitteilung:


Dunville’s Irish Whiskey unveils 18 year old single malt with rare Port Mourant Demerara Rum Cask finish

The Echlinville Distillery (County Down, Northern Ireland) has unveiled its highly anticipated award winning Dunville’s VR 18 Year Old Port Mourant Rum Finish Single Malt Irish Whiskey.

This cask strength (57% abv) limited release is from the first of eight incredibly rare casks from the lost Port Mourant Estate Distillery in Guyana – casks that previously nurtured an exceptional 41 year old Demerara Rum from the world’s last surviving double wooden pot still.

With four international awards already to its name, this Single Cask bottling is the jewel in the crown of the Dunville’s Irish Whiskey portfolio. It joins Dunville’s PX 12 Year Old Single Malt, Dunville’s Three Crowns and Dunville’s Three Crowns Peated, which have recently been relaunched with new look bespoke bottles and gift packs.   

Joining the Dunville’s Very Rare range, the Rum Finish bottling is presented in an exquisite collector’s box, the contents of which have been carefully curated to reflect both Dunville’s rich heritage and the unique provenance of the rare rum casks in which the whiskey has been finished. In fact, the package includes a sample of the very same 41 year old rum that was disgorged from the Port Mourant casks before Echlinville refilled them with single malt whiskey. An exciting proposition for any whiskey or rum collector.

Award winning

Dunville’s VR 18 Year Old Port Mourant Rum Finish Whiskey has already picked up four international accolades. It was named Best Irish Single Cask at the World Whiskies Awards and Jim Murray’s Whisky Bible in 2018, Best Irish Single Malt 13-20 Years at the World Whiskies Awards 2019 and Irish Single Cask Gold Medal Winner at the Irish Whiskey Awards 2018.

Speaking about the launch, Jarlath Watson from The Echlinville Distillery said:

“When Echlinville became the proud custodians of Dunville’s Irish Whiskey, we made it our founding goal to revive restore Dunville’s it to its rightful place among the premier whiskeys of the world. This latest release perfectly realises that goal and encompasses Echlinville’s ethos of tradition meets innovation.”  

Rare rum cask finish

Jarlath continued:

“Dunville’s VR 18 Year Old Port Mourant Rum Finish is the perfect marriage of mature Irish Single Malt and exquisite Caribbean Rum, having been masterfully finished in some of the last remaining casks from the famous Port Mourant Estate Distillery.

“Founded in 1732, the Port Mourant Estate Distillery produced some of the world’s finest Demerara Rums. Each of their casks was lined with rich dark molasses treacle before being filled with rum from their iconic wooden still.

“The 2015 bottling of an exquisite 41 year old Port Mourant Estate Demerara Rum presented us with a once in a lifetime opportunity to obtain eight of those exceptional casks, with a level of quality and provenance seldom seen in ex-rum barrels.

“From the moment we got our hands on these Port Mourant Estate casks we knew this whiskey was going to be very special indeed. The intensity of flavour that is so unique to these casks now resonates through the nose, palate and finish of our whiskey.

“Layerings of sweet molasses, dark muscovado sugar and vanilla give way to stewed fruits, apple strudel, candied orange, cinnamon and clove, before those rum casks take over with crème brȗlée, banana bread and those sugars that combine with the malt’s natural oils to coat the mouth quite sublimely with pure treacle molasses, perfectly defining this magnificent whiskey.”

The Spirit of Belfast

Speaking about the proud heritage of the Dunville’s Irish Whiskey brand, Jarlath continued:

“Originally produced at the Royal Irish Distilleries in Belfast, Dunville’s was among the world’s most iconic whiskey brands until production fell silent in 1936.

“As custodians of the Dunville’s name, we are hugely proud of the brand’s rich heritage – a heritage that is celebrated in the beautifully ornate box in which our rum finish whiskey is presented. Alongside a replica of an original Dunville’s mirror, the box also includes a book detailing the story of the brand from its birth in 1808 until its rebirth here at Echlinville and beyond.   

“Today marks a new chapter in that story and we are very excited to see what lies ahead for The Spirit of Belfast.”

Dunville’s VR 18 Year Old Port Mourant Rum Finish Single Malt Irish Whiskey is available from The Echlinville Distillery and select retail outlets RRP £585.

PR: Neu ab 1.10. – Die zehnte Edition des meist getorften Single Malt Scotch Whiskys der Welt

Normalerweise ist der Octomore von Bruichladdich ein Synonym für hohe PPM-Werte bei der Torfung der verwendeten Gerste. Über 200ppm ging das gerne, bis hin zu 300+ppm. Aber es ist auch bekannt, dass man an diesem Zahlenwert nie die „Rauchigkeit“ 1:1 festmachen konnte. Der Charakter eines Whiskys ist niemals an Zahlen festzumachen, und so ist das wohl auch beim Octomore.

Darum hat man sich bei Bruichladdich mit der Ausgabe 10 von Octomore nun auch entschlossen, dieses „Rennen“ um die höchsten Zahlen sein zu lassen und sich auf das zu konzentrieren, was der Ansicht von Head Distiller Adam Hannett nach einen Octomore ausmacht.

Was das genau ist, beschreibt die Presseaussendung von Bruichladdich zu den vier neuen Octomore 10. Zusätzlich haben wir Ihnen noch die siebenseitige Infobroschüre zur neuen Ausgabe des Octomore nach der Pressemitteilung angehängt:


NEUE EDITION OCTOMORE 10‘s

ZEHNTE EDITION DES MEIST GETORFTEN SINGLE MALT SCOTCH WHISKYS DER WELT

Head Distiller Adam Hannett wählte für die zehnte Octomore Edition ganz bewusst einen deutlich reduzierten und somit für Octomore eigentlich völlig untypischen Rauchcharakter, denn dieser nahm mit seinen 131 PPM in der allerersten Edition den Platz als meist getorfter Whisky der Welt ein und wurde zum internationalen Kultobjekt für Fans von stark rauchigen Single Malts. Die Whiskygemeinde forderte daraufhin eine immer höhere PPM-Zahl und die Brennerei nahm diese Herausforderung gerne an, bis mit unglaublichen 309 PPM der bis heute höchste Wert an jemals in Gerstenmalz gemessenem Phenolgehalt erreicht wurde. Adam hinterfragte jedoch, ob dies auch die zukünftige Ausrichtung von Octomore sein sollte.

Die noch im Warehouse verbliebenen Octomore-Fässer aus einer Zeit, als es noch nicht um immer höhere Phenolwerte ging, warteten seiner Ansicht nach nur auf den richtigen Moment, die Welt mit ihrem einzigartigen Charakter zu überraschen. Adam musste warten, bis die Whiskywelt für eine völlig neue Art von Octomore bereit war. Einen Octomore, der nicht mehr zwingend der meist getorfte Whisky der Welt sein muss, um ein Original Octomore zu sein. Und dieser Zeitpunkt ist jetzt!

Viele ahnten bereits, dass nicht der Phenolgehalt das wahre Geheimnis hinter der Kultmarke Octomore ist, sondern vielmehr das, welche Überraschung die Natur in jedem Batch aufs Neue aus der Kombination von Gerstenmalz und Torf hervorzubringen vermochte. Der Phenolgehalt war stets eine spannende, jedoch leider überhaupt nicht planbare oder gar vom Menschen manipulierbare Komponente. Deshalb musste der Wettlauf um immer noch mehr PPM ein Ende finden. Ganz im Sinne der Bruichladdich Philosophie, die Dinge immer wieder aufs Neue zu hinterfragen, um die Welt mit neuen Kreationen zu überraschen.

Deshalb wird der grundlegende Fokus für Octomore neu ausgerichtet – vom meist getorften zum komplexesten, vielschichtigsten und ausdrucksstärksten Single Malt der Welt.

Die zehnte Edition steht für Geschmack, Facettenreichtum und menschliche Intuition. Zahlenspielereien geraten in den Hintergrund. Schluss mit five-year age statements, blinder PhenolBesessenheit und der Erwartung, mit jeder Edition die nächsthöhere PPM-Schallmauer zu durchbrechen. In der 10-er Edition bestimmen Herkunft und Handwerk den Ton und überlassen so dem Whisky in seiner puren Ausdrucksform die große Bühne. Gewiss wird die neue Edition viele eingefleischte Phenol-Aficionados erst einmal schockieren und womöglich ihre Sicht auf Octomore grundlegend in Frage stellen. Aber das ist nunmal typisch Octomore!


Auf einen Blick:

OCTOMORE_10.1

  • 100% schottische Gerste (Concerto)
  • Geerntet 2012, destilliert 2013
  • 5 Jahre alt – Zu 100% auf der Insel Islay gereift
  • Full-Term-Reifung in First-Fill-American Whiskey-Fässern (Jim Beam, Heaven Hill, Buffalo Trace und JackDaniels)
  • 107PPM / 59, 8% vol./ Limitierte Auflage: 42.000 Flaschen weltweit
  • UVP 139,99€

Verfügbar ab dem 01.Oktober 2019 (solange der Vorrat reicht)

OCTOMORE_10.2

  • 100% schottische Gerste (Optic & Oxbridge)
  • Geerntet 2009, destilliert 2010
  • 8 Jahre alt – Zu 100% auf der Insel Islay gereift
  • Erste Reifung für 4 Jahre in First-Fill-Ex-American-Whiskey-Fässern, weitere Reifung für 4 jahre inehemaligen Sauternes-Fässern.
  • 96,9PPM / 56, 9 % vol. / Limitierte Auflage: 24.000 Flaschen weltweit

Exklusive Duty-Free-Abfüllung.

OCTOMORE_10.3

  • 100% Concerto-Islay-Gerste der Octomore Farm
  • Geerntet 2012, destilliert 2013
  • 6 Jahre alt – Zu 100% auf der Insel gereift
  • Full-Term-Reifung in First-Fill-American-Whiskey Fässern (Jim Beam, Heaven Hill, Buffalo Trace und Jack Daniels)
  • 114PPM / 61, 3% vol.
  • UVP 179,99€

Verfügbar ab 01.Oktober 2019 (solange der Vorrat reicht)

OCTOMORE_10.4

  • 100% schottische Concerto Gerste
  • Geerntet 2015, destilliert 2016
  • 3 Jahre alt – zu 100% auf der Insel gereift
  • 100% Reifung in französischen Virgin-Oak-Fässern
  • 88PPM / 63, 5% vol.

Verfügbar ab Januar 2020 (solange der Vorrat reicht)

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Duncan Taylor launcht neue Octave Premium Range

Während viele momentan bei unabhängigen Abfüllern erscheinende Whisky eher ein jüngeres Alter aufweisen, geht Duncan Taylor mit seiner eben angekündigten Octave Premium Range einen etwas anderen Weg.

Die neue Range, deren erste acht Abfüllungen soeben erschienen sind, veröffentlicht länger gereifte Whiskys aus teils bereits geschlossenen Malt- und Grain Destillerien. In den ersten acht Ausgaben reicht das Alter von 20 bis 46 Jahre.

Diese acht Whiskys sind verfügbar:

Blair Athol 1991 27 year old
Bowmore 1998 20 year old
Cambus 1991 27 year old
Cragganmore 1993 26 year old
Glen Grant 1992 26 year old
Port Dundas 1973 46 year old
Strathclyde 1990 28 year old
Tormore 1995 23 year old

Zusätzliche Infos finden Sie in dem nachfolgenden Pressetext auf Englisch:


Introducing The Octave Premium Range

We proudly present the first eight releases of premium Octave Invigorated™ whiskies. The Octave™ Premium Range showcases years of maturation expertise transforming some of Scotland’s oldest and rarest whiskies into gently expanded and more sophisticated forms. These rare and exceptional whiskies are presented in luxury packaging befitting their provenance.

The new releases include a 20-year old Bowmore, a 46-year old Port Dundas and a 26-year old Glen Grant. These premium Octave™ whiskies have been held in sherry casks to intensify their flavours and add new dimension to their flavour profiles, bringing out the best in each rare dram.

On the front of the box there is a Roman number (II, III or IV) which refers to the age of the whisky, i.e. II means the whisky is between 20 and 29 years old.

Inside the box, there is an “Octogram” which shows full tasting notes of the whisky both before and after “Octivation”. A copy of an example Octogram for the Port Dundas bottling, is attached.

Octave™ casks are approximately 1/8th the size of a butt and each one creates around 80 to 100 bottles. Duncan Taylor Scotch Whisky, who trademarked The Octave™ name over 15 years ago, have now increased their portfolio to over 45 different Octave™ whiskies and are selling them in 50+ countries.

DTSW’s Chairman, Euan Shand, created the technique after perfecting it as a young cooper back in the 70s. Octave™ casks were used as a way of teaching how to make the larger butts for distilleries, but no-one actually ever used them for maturation of whisky. Euan saw a gap in the market for creating stunning whiskies by giving them a second maturation, that in turn, would add character to the flavour profile.

Euan says;

“It was a rite of passage back in the day, of perfecting your skill to make whisky barrels. It enhances the process of giving whisky more depth of flavour because the ratio of surface area of wood to volume of liquid is higher. It is now very successful and as a result we’ve now “octivated” every distillery’s whisky in Scotland that is in our warehouse. We are seeing a major interest in the portfolio across the globe.”