In eigener Sache: Zeitversetzte News

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Liebe Leserinnen und Leser!

In dieser Woche bis einschließlich Samstag ist unsere Newsredaktion zu einem Destilleriebesuch in der östlichen Hemisphäre unterwegs und kann deshalb die eingehenden Neuigkeiten nur mit einem gewissen Zeitversatz bearbeiten.

Wir werden uns natürlich bemühen, so wie immer ein breites Spektrum an News für Whiskyinteressierte abzudecken – und zusätzlich dazu werden wir in dieser Woche täglich interessante Exklusiv-Features posten, die Sie mit genügend Lesestoff und Augenfutter versorgen sollen.

Wir freuen uns darauf, Ihnen dann ab der nächsten Woche wieder Nachrichten in der gewohnten Topaktualität bieten zu können – und unsere Eindrücke, die wir auf unserer Reise nun sammeln werden.

Wer sozusagen „live“ dabei sein will, der kann uns auf Instagram abonnieren und dort folgen. Wir freuen uns auf Sie!

Neue Deutsche Whiskyvideos der Woche (145)

An diesem Sonntag können wir Ihnen bereits die 145. Folge der Whiskyvideos und Podcasts der Woche vorstellen können. Wie immer bringen wir in ihr Beiträge aus dem deutschen Sprachraum zum „Wasser des Lebens“, die uns von den Vloggern und Podcastern zugesendet wurden. In den Videos werden sowohl neue als auch ältere Abfüllungen verkostet – alles nach dem eigenen Ermessen der Verkoster und ohne kommerziellen Hintergrund.

Die Liste der teilnehmenden Vlogs ist nicht fix: Wenn Sie meinen, dass Ihr Video ebenfalls dazu gehören sollte, dann können Sie unten herausfinden, wie das möglich wäre.

In Ausgabe 145 finden Sie diese interessanten Videos:

Whisky a.d. Sicht e. Amerikaners – Writers Tears 2019 Cask Strength 

Whisky Evening – Tobermory 12yo

Taste. – Talisker 8

Malt Mariners – Nikka Coffey Malt

Pat Hock – Whisky Blindverkostung #15

Wie wir die Beiträge aussuchen: Die Videos und Podcasts werden uns zugeschickt. Wir treffen dabei keine Auswahl außer jener, dass die von uns gezeigten Blogger/Vlogs schon länger aktiv sein sollten, eine gewisse Anzahl Follower/Hörer/Leser haben. Die Redaktion behält sich vor, eingereichte Videos ohne Angabe von Gründen nicht zu veröffentlichen, hält aber gleichzeitig fest, dass ein Nichterscheinen nicht automatisch ein (sowieso immer subjektives) Statement über mangelnde Qualität ist, sondern viele verschiedene Gründe haben kann.

Wollen Sie mit Ihrem Beitrag dabei sein? Wenn Sie selbst Videos zum Thema Whisky machen, dann schicken Sie uns doch eine kurze Mail mit einem Link auf das wochenaktuelle Video und einer Inhaltsangabe dazu jeweils bis Freitag, 12 Uhr an press @ whiskyexperts.net. Vorgaben unsererseits gibt es natürlich keine, hilfreich ist aber, wenn Ihr Videokanal in aller Regel etabliert, regelmäßig publizierend und mit einer gewissen Anzahl Abonnenten ausgestattet ist, sowie mit hohem Qualitätsanspruch gemacht wird. Bitte halten Sie die eingereichten Videos auch werbefrei, sprich keine Links und Kaufaufforderungen im Video. Wir freuen uns auf Ihre Videos für unsere Leser!

Photo credit: Wiertz Sébastien on Visual Hunt / CC BY

Video: Eine Tour durch Loch Lomond

Für unser heutiges Sonntagsvideo haben wir unsere Video-Eindrücke aus der Destillerie Loch Lomond, die wir in diesem Report hier bereits einzeln vorgestellt haben, zu einem etwas über 17 Minuten langen Beitrag zusammengestellt und mit Zwischentiteln versehen. Damit können Sie unseren Besuch ganz bequem mitverfolgen.

Im Video hören Sie zunächst etwas zur Geschichte von Loch Lomond, bevor wir uns zur Mühle begeben, die das Getreide für die Produktion aufbearbeitet. Danach schauen wir uns den Mash Tun und die Wash Backs an, bevor wir über die Besonderheiten der imposanten Stills bei Loch Lomond erfahren. Nach einem kurzen Abstecher ins Labor, wo wir die verschiedenen New Make Spirits verkosten können, sehen wir uns noch ein Lagerhaus an und danach gibt es eine kurze Tour auf das Gelände.

Und falls Sie dieses Video auf den Geschmack gebracht hat: Ein weiteres, knapp über eine halbe Stunde langes Video über die Loch Lomond Cooperage, können Sie hier sehen.

Wir sehen uns jedenfalls auch wieder, und zwar mit den Whiskyvideos der Woche, die wir Ihnen heute schon in der 145. Folge präsentieren dürfen. Bis dahin wünschen wir einen schönen und angenehmen Sonntag!

Fremde Federn (62): Verkostungsnotizen deutschsprachiger Blogger

Fast täglich erscheinen neue Whisky-Abfüllungen – und gesellen sich zu den vielen tausenden dazu, die es bereits gab oder gibt. Wer soll das alles trinken und herausfinden, was wie schmeckt?

Blogger tun es – und in der Summe ergibt sich durch sie ein recht schöner Überblick über das, was man ins Glas bekommen kann.

Unsere Rubrik „Fremde Federn“ stellt Ihnen seit nun über einem Jahr Samstag für Samstag Verkostungsnotizen der Blogger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz vor, die uns von ihnen zugesendet wurden. Aus der Vielzahl von Neuerscheinungen und Klassikern haben die Blogger nach ihren Vorlieben Abfüllungen herausgesucht und für ihre Leser beschrieben.

Hier sind die Tasting Notes jener Blogger, die uns für die aktuelle Ausgabe Nummer 62 ihre Links gesendet haben:

Die Notes geben die persönlichen Eindrücke der Blogger wieder und müssen nicht der Meinung der Redaktion entsprechen (die ohnehin meist nicht einheitlich ist 😉 ). Viel Vergnügen beim Lesen und bis zur nächsten Ausgabe in einer Woche!

Haben Sie selbst aktuelle Tasting Notes, die wir hier verlinken sollen? Senden Sie uns unter press @ whiskyexperts.net den Link auf Ihre Verkostungsnotizen – bitte mit dem Betreff „Tasting-Link“. Wir publizieren dann jeden Samstag jene Notes, die bis Freitag 12:00 an uns gesendet werden. Wir publizieren die Links, ohne damit die Beiträge dahinter zu werten. Nicht publizieren werden wir Links auf Verkostungsnotizen von Seiten, die entweder kommerziell geführt sind, in Verbindung mit Shops stehen oder solchen, bei denen Tasting Notes nur ein Bestandteil des Outputs der Seite sind, denn wir wollen gezielt der Verkosterszene eine Bühne bieten und für sie zusätzliche Öffentlichkeit schaffen.

Investitionsperformance seltener Whiskys fällt zum ersten Mal seit zehn Jahren

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Zwei zusammenhängende Nachrichten machen momentan die Runde durch die britischen Medien:

Die Menge von Whiskyflaschen, die in Auktionen gehandelt wird, war in den letzten sechs Monaten so hoch wie nie zuvor (71544 Flaschen, fast 44% mehr als im Vorjahreszeitraum, so Rare Whisky 101). Durch das hohe Angebot stieg der Gesamtwert der gehandelten Flaschen auf 25,9 Millionen Pfund, was wiederum ein Rekordwert ist.

Aber: Zum ersten Mal seit 10 Jahren ist die Performance von Whisky als Investition gesunken und damit in diesem Zeitraum hinter der von Gold, Brent Rohöl, dem FTSE 100 oder anderen Anlageformen zurückgeblieben.

Der Apex 1000, der den Wert den 1000 am meisten gehandelten Flaschen abbildet, ist um 0,26% Prozentpunkte gesunken (im Vergleichszeitraum des Vorjahres stieg er noch um 9,93%). Das ist, betont das Unternehmen Rare Whisky 101, das den Auktionsmarkt beobachtet, zwar nur ein kurzfristiger Blick auf die Entwicklung (seit 2014 betrug die Wertsteigerung bei Whisky über 160%), aber eben das erste Mal, dass der Wert der gehandelten Flaschen nicht stieg, sondern sank.

Drei Gründe, die dafür verantwortlich sein könnten, listet Rare Whisky 101 im Artikel bei Herald Scotland auf: Ein massives Überangebot an Flaschen am Markt, den Start vieler neue Auktionshäuser und den Wertverfall der teueren Macallan-Abfüllungen.

Wertvollste Whiskymarke im Index ist nun Springbank, gefolgt von Brora und Glenugie.

Es wird interessant sein, die Entwicklung über die nächsten Monate zu verfolgen – und wir werden das natürlich für Sie tun.

Neu: Lagavulin Islay Jazz 2019

Die Destillerie Lagavulin hat soeben ihren neuen Lagavulin Islay Jazz 2019 vorgestellt. Der 21 Jahre alte Whisky wurde mit 50.9% Alk./Vol. abgefüllt und stammt aus refill American Oak Hogshead und neu ausgebrannten hogsheads casks. Die 2004 Flaschen werden ausschließlich in der Brennerei verkauft und kosten je 395 Pfund.

Hier alles Wissenswerte (inkl. Tasting Notes) in der englischsprachigen Aussendung:


LAGAVULIN™ Launches annual Limited-Edition Jazz Bottling

Lagavulin Distillery has announced the release of a new 21 year old limited-edition Single malt bottling to celebrate 21 years of Islay Jazz Festival.

The annual festival, which is promoted by Jazz Scotland and the Islay Arts Association will take place this year Friday 13th September to Sunday 15th September at venues across the island, including various distilleries. The Lagavulin Jazz Festival bottling has been a sell-out success since its launch in 2011 and the annual release of the exclusive bottling has since become a key moment in the whisky calendar.

The eighth expression of its commerative bottling of the annual event, Lagavulin Islay Jazz Festival 2019 is an exclusive run of 2,004 bottles available to purchase from the Lagavulin distillery from the 13th September. Speaking on the 2019 release, Colin Gordon, Distillery Manager at Lagavulin adds: “The Islay Jazz Festival has become a pilgrimage for many Scotch adorers around the globe and this year’s 21 year old bottling looks set to be an extra special edition as we celebrate 21 years of the festival.”

Matured in a combination of refill American Oak Hogshead and freshly-charred hogsheads casks, Lagavulin Islay Jazz 2019 has an initial aroma of dried fruits, mingling with a maritime, almost briny smokiness. Creamy sandalwood and vanilla tempers the fire within and leads through to a winelike, almost treacly sweetness. Final crisp notes of smoky bacon, eucalyptus and a hint of gunpowder dryness come through on the finish, stemming from the unique 21 years in the cask and Lagavulin’s classic peat distillery character.

Lagavulin Islay Jazz 2019 will retail at RSP £395 per 70cl bottle with only 2,004 bottles available and is bottled at 50.9% ABV.

The Spirits Business: Irischer Whiskey braucht mehr Transparenz

Auf The Spirits Business ist heute ein interessanter Beitrag erschienen, in dem die Autorin Melita Kiely mehr Transparenz bei irischem Whiskey einfordert. Obwohl die Kategorie stark boomt und ein weltweites Comeback erlebt, sieht Kiely in der Intransparenz der Kategorie – und illustriert dies mit einem Tweet aus dem Vormonat, der die Misere gut illustriert:

Die Blackwater Distillery hatte getweetet, dass ein Pärchen, das sie am Ende eines dreiwöchigen Trips zu irischen Destillerien besuchte, von der Reise zutiefst entäuscht war, weil die Hälfte der Brennereien, die sie besuchen wollten, gar nicht exisitierte.

Schuld an der Enttäuschung, so die Autorin, sei das Unvermögen der irischen Whiskeyindustrie, ihre Eigenheiten, die ja zum Teil auch aus der Geschichte stammen, zu kommunizieren. Zwischen dem Wissensstand der Industrie und dem der Whiskeyliebhaber klaffe ein tiefer Graben, den man ausfüllen müsse. Ist es wirklich klug, auf den Etiketten mit Destillerien zu werben, die es nur als Markennamen gibt, fragt sich Kiely? Wird daraus nicht auf Dauer ein Glaubwürdigkeitsproblem?

Interessante Lektüre, und die Meinung darin ist sicher eine Diskussion wert…

Galley Head, Irland

Serge verkostet: Fünf anonyme Abfüllungen – Teil 3

Auch heute gibt es wieder nichts zu sehen – zumindest, was die Nennung von Destillerienamen auf den Flaschen der unabhängigen Abfüller betrifft, die bei Serge heute verkostet werden. Schon bei den letzten beiden Ausgabe in dieser Woche haben wir gesehen, das unbekannt nicht unbeliebt bedeuten muss, denn die Wertungen von Serge waren zum Gutteil recht hoch.

Auch heute wieder? Auch heute wieder: zum Gutteil. Hier die Abfüllungen, die in der Verkostung bewertet wurden:

  • Speyside 43 yo 1975/2018 (50.1%, Maltbarn, sherry cask): 88 Punkte
  • Highland Malt 38 yo (44.2%, Maltbarn, 2017): 89 Punkte
  • Breath of Speyside 11 yo 2006/2018 (58.1%, Adelphi for Hot Malt 10th Anniversary, Taiwan, sherry cask, 240 bottles): 84 Punkte
  • The Gauldrons (46.2%, Douglas Laing, Campbeltown Blended Malt, 2018): 78 Punkte
  • Speyside (44.2%, Berry Bros & Rudd, blended malt, 2018): 80 Punkte

Chivas Brothers ist auf No Deal Brexit vorbereitet

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Gestern gab Chivas Brothers anlässlich der Verlegung des Hauptquartiers für über 200 Angestellte nach Glasgow eine Pressekonferenz, bei der auch das Thema Brexit – wie nicht anders zu erwarten – angesprochen wurde.

Auf die Frage, wie Chivas Brothers zum Brexit stehe, antwortete der CEO Jean-Christoph Coutures. Auch wenn er sich zum Brexit und der Haltung des Unternehmens dazu nicht direkt äußern wollte, gab er doch recht interessante Einblicke in die Vorbereitungen dazu.

Coutures meinte, dass der Konzern, der unter anderem Ballantine’s, Chivas Regal und Royal Salute herstellt, auf einen Brexit mit Dewal hofft, aber sich auf einen No Deal Brexit vorbereitet hat. Das größte Problem seien dabei die Lieferketten, wie zum Beispiel Flaschen, Flaschenverschlüsse oder Etiketten. Nachdem man aber bei Chivas Brothers die Lieferkette viel stärker über Schiff als über LKW aufgezogen habe, wäre man vom zu erwartenden Chaos an den Grenzen wohl weniger betroffen. Auch habe man bereits genügend Vorräte angelegt, um etwaigen Verwerfungen mit Gelassenheit entgegentreten zu können.

Der Chivas-Standort in Kilmalid. Bild: Chivas

Man erwarte sich vom Brexit seitens Chivas Brothers, so der Artikel in Herald Scotland weiter, keine Abschwächung des Booms für Scotch, an dessen Fortsetzung man ungebrochen weiter glaube. Schwierigkeiten könnten in dieser Richtung eher eventuelle Zollschranken von US-Präsident Trump gegen die EU ergeben, da die USA ein wichtiger ABsatzmarkt seien.

Coutures weiter: Die positiven Zahlen, die Chivas Brothers für den Scotch-Sektor im Finanzjahr 2019 berichten konnte (+6% Chivas Regal, +7% Ballantine’s, +9% für The Glenlivet und +16% für The Royal Salute) seien nicht durch das Auslagern von Ware zu Dritten (als Vorbereitung auf den Brexit) geschehen wie bei anderen Unternehmen, die keine eigenen Tochterfirmen im Ausland hätten. Brexit oder nicht, die Zuwächse hätten sich bei Chivas genauso dargestellt wie sie es tun.

Am Rande der Veranstaltung war auch zu hören, dass Chivas Brothers nach wie vor plane, die Besucherzentren bei Glenlivet und Strathisla auszubauen. Während man bei Strathisla nicht riesige Summen investieren wird, will man bei Glenlivet in größeren Maßstäben denken.

Strathisla Photo credit: DSLRManu on Visualhunt / CC BY-ND

Neu: The Glenrothes 40 yo

Die Speyside-Brennerei The Glenrothes veröffentlich einen ganz besonderen Whisky. Denn einerseits sind 40 Jahre auch für einen Whisky ein stolzes Alter. Und andererseits wurde dieser Whisky in Stills destilliert, die mittlerweils nicht mehr im Gebrauch sind. Damit ist dieser Whisky, so Gordon Motion, Master Whisky Maker bei Glenrothes, unwiederholbar.

The Glenrothes 40 yo wurde 1978 destilliert und lagerte in einer Kombination aus Ex-Bourbon- und Ex-Sherry-Fässern. Mit 43% Vol. abgefüllt, sind insgesamt nur 594 Flaschen erhältlich. Solch eine besondere Abfüllung hat natürlich auch einen dazu passenden Preis. Ab dem 1. Oktober kann diese Abfüllung für £2.900 erworben werden. Und dies ausschließlich und exklusiv beim Wein- und Spirituosenhändler Berry Bros. and Rudd, dem ehemaligen Eigentümer der Marke Glenrothes.

Berry Bros. and Rudd verlost zusätzlich noch auf seiner Website 20 Paar Tickets für ein Tasting in ihrem Stammsitz auf der St James’ Street in London. Dort werden neben dem neuen The Glenrothes 40 yo auch die komplette Soleo Collection kredenzt, deren Teil die neue Abfüllung ist. Seit Beginn des Jahres weist The Glenrothes ihre Abfüllung nicht mehr mit einer Jahreszahl aus, nun ist bei den Abfüllungen ein Alter angegeben (wir berichten).

Vor 10 Jahren: Johnnie Walker’s “The Man Who Walked Around the World”

Manche Werbungen wirken nur einen Moment, und an manche Werbe-Clips erinnert man sich noch Jahre später. Zu letzteren gehört sicherlich Johnnie Walker’s Werbe-Film “The Man Who Walked Around the World”, der vor zehn Jahren seine Premiere feierte.

In diesem über 5 Minuten, für einen Werbe-Film, recht langen Clip läuft ein Mann durch eine schottische Landschaft und erzählt dabei die Firmengeschichte von Johnnie Walker. Hört sich möglicherweise langweilig an. Doch wir finden immer noch großen Gefallen am Darsteller Robert Carlyle. Die Firmengeschichte von Johnnie Walkers halten wir  weiterhin für erzählenswert. Wie bisher genießen wir die schottischen Landschaft. Und wir sind stark beeindruckt, dass diese 5:35 Minuten in einer Einstellung gedreht wurden. Auch wenn Regisseur Jamie Rafn und sein Team dafür 40 Versuche benötigten und erst am zweiten Drehtag alle zufriedenen waren.

Wie gewohnt finden Sie dieses Video im oberen Bereich unseres Posts sowie ebenfalls auf Youtube.

Irish Whiskey Association startet Irish Whiskey 360 °

Die Irish Whiskey Association (IWA) hat mit Irish Whiskey 360 ° eine neue Kampagne und Website gestartet, die den Whiskey-Tourismus in Irland soll. Unter Irish Whiskey 360 ° werden 17 Besucherzentren für irische Whiskybrennereien oder Brand Homes irischer Destillerien vorgestellt. Laut der IWA besuchten 923.000 Menschen im Jahr 2018 irische Whiskeybrennereien – ein Anstieg von 13% gegenüber 2017 und 41% gegenüber 2015. Und in diesem Jahr sollen es über 1 Millionen werden, für 2025 hat die IWA das Ziel, die Marke von 1,7 Millionen Besuchern zu erreichen. William Lavelle, Leiter der Irish Whiskey Association in Drinks Ireland, kommentierte den Start wie folgt mit einem weiteren ehrgeizigen und ambitionierten Ziel:

„IrishWhiskey360 ° zielt darauf ab, Irland zum weltweit führenden Reiseziel für Whisky-Tourismus zu machen.“

Zusätzlich wird es vom 10. bis 13. Oktober 2019 das erste Festival of Irish Whiskey. Die Besucher können hier rund 30 Events erwarten. Weitere Informationen und ein detailliertes Festivalprogramm werden in den kommenden Wochen veröffentlicht. Bis dahin können Sie sich mit einem Video, welches Sie auf Vimeo finden, auf einen möglichen Besuch Irlands einstimmen. Im oberen Bereich unseres Posts können wir dieses Video aufgrund seiner eigenen Datenschutzeinstellungen leider nicht einbinden.

Jetzt erhältlich: The Highland Herold #44 – Herbst 2019

Ab sofort ist die neueste Ausgabe des Highland Herold für Herbst 2019 wieder als Download verfügbar. Interessenten können ihn sich hier gratis herunterladen.

Für Neugierige und als Entscheidungshilfe seien hier schon einmal einige Highlights aus dem Inhalt verraten:

  • Whisky-Hygge: Julia Nourney berichtet über die dänischen Brennereien, die sie auf ihrer whiskologischen Rundreise durch unser nördliches Nachbarland besuchte.
  • Spirit of Dublin: Die Whiskeyproduktion in Irlands Hauptstadt lebt wieder auf. Ernie Scheiner beleuchtet anlässlich des neuen Single Pot Still Batch 3 die Hintergründe und Produktionstechniken in der 2015 in Betrieb genommenen Teeling Distillery. Die ergänzenden Blindverkostungsnotizen zum Batch 3 stammen von Michaela Habbel und Robin Laing.
  • Millstone Whisky: Eine glückliche Fügung ermöglichte Peter und Rebecca Bockhoff eine Besichtigung bei den Zuidam Distillers im niederländischen Baarle.
  • Daftmill Distillery: Ernie Scheiner stellt die „family owned and operated seasonal distillery“ aus den schottischen Lowlands vor. Die Blindverkostungsnotizen zum Summer Batch Release 2006 liefern ebenfalls Michaela Habbel und Robin Laing.
  • White Oak Distillery: Jürgen Liebenau stellt die Produzenten des Akashi aus Japan vor.
  • Whisky Review: Thorsten Herold nimmt den deutschen Single Malt Whisky aus der Marder Distillery unter die Lupe.

The GlenDronach stellt Cask Strength Batch 8 vor

Bereits in der achten Auflage erscheint in diesem Monat The GlenDronach Cask Strength. Zehn Jahre reifte dieser Whisky, so entnehmen wir der englischsprachigen Presseaussendung, in Pedro Ximénez- und Oloroso-Sherryfässern, bevor er in Fassstärke mit 61 % Vol., ohne Färbung und Kühlfiltration abgefüllt wurde.Für Master Blenderin Dr. Rachel Barrie ist The GlenDronach Cask Strength Batch 8 unglaublich vollmundig. Die Tasting Notes sprechen am Gaumen ein Gefühl „Wie Samt mit Mokka, Karamell-Macchiato und Kirsch-Schokoladen-Torte, überzogen mit Datteln, Pflaumenschale und Sultaninen.“

Erhältlich ist The GlenDronach Cask Strength Batch 8 ab diesem Monat welweit im Fachhandel. Die unverbindliche Preisemfehlung liegt bei £ 62 (etwa 70 €).

Wie gewohnt finden Sie die vollständige englischsprachige Pressemitteilung folgend:


THE GLENDRONACH INTRODUCES LIMITED RELEASE CASK STRENGTH BATCH 8

Nestled in the valley of Forgue, deep in the East Highland hills, is The GlenDronach, one of the oldest licensed distilleries in Scotland. The GlenDronach is of true Highland style: a complex and full bodied spirit, perfect for slow maturation in Spanish sherry oak. At The GlenDronach Distillery, we have carried forth the tradition of our founder James Allardice since 1826, maturing our Highland Single Malt Scotch Whisky in the finest Spanish Pedro Ximénez and Oloroso sherry casks from Andalucía in Spain.

Our richly-sherried Highland Single Malts are recognised for their deep colour and complex flavour profiles, which range from the sweet fruity flavours of the Pedro Ximénez casks we select, to the dry and nutty notes of our Oloroso casks. The GlenDronach distillery is pleased to announce the eighth release of its Cask Strength Highland Single Malt Scotch Whisky, matured for ten years in Pedro Ximénez and Oloroso sherry casks from Andalucía. This expression offers connoisseurs a deeper insight into the distillery’s signature profile, by bottling the whisky at its natural strength of 61%, to bring the full depth of maturation in Spanish oak casks.

With each unique cask strength release, Master Blender Dr. Rachel Barrie selects the perfect marriage of sherry casks before bottling at cask strength and without chill filtration, as was the custom when The GlenDronach distillery was established in 1826. As with all of The GlenDronach expressions, the rich natural colour is drawn from the Spanish oak in which it rests.

Master Blender, Dr. Rachel Barrie said:

“The GlenDronach Cask Strength Batch 8 is incredibly rich and full-bodied, the result of years of slow maturation in Pedro Ximénez puncheons, quarter casks and Oloroso sherry butts. Casks were individually selected, combined and bottled at natural cask strength to deliver maximum character and depth. Sip layers of sherry cask matured character unfolding slowly over time; from mocha, dark chocolate and caramel espresso to cherry cake layered with sultana and plum; the depth of character is boundless. The texture is like sipping velvet with a burst of sumptuous fruits, warm spices and intense dark chocolate which crescendos into The GlenDronach’s signature long and richly satisfying finish. I hope the most discerning palates will sip, savour and appreciate the full-bodied character of Cask Strength Batch 8.”

Tasting Notes

Appearance: Deep tawny gold.

Nose: Sandalwood, oak balsam and rich aromatic columbian coffee with dark manuka honey, cocoa and brazil nut.

Palate: Like sipping velvet with mocha, caramel macchiato and cherry chocolate cake, layered with dates, plum skin and sultana.

Finish: Savour the exceedingly long finish of espresso coffee and cocoa with traces of liquorice and cherry tobacco.

ABV: 61%

RRP: £62.00

The GlenDronach Cask Strength Batch 8 is bottled at 61% ABV and as is the case for all The GlenDronach expressions, is non-chill filtered and absorbs colour naturally over time from the Spanish oak in which it resides. It will be available to buy from specialist retailers worldwide from September 2019.