Falls Sie im Jahr 2031 mit British Airways fliegen, können Sie sich auf einen besonderen Whisky freuen: Die Fluglinie wird dann auf ihren Flügen einen 12 Jahre alten InchDairnie aus der gleichnamigen Lowland-Destillerie anbieten.
Leider wird der spezielle Whisky erst am 18.Mai dieses Jahres destilliert – pünktlich zum World Whisky Day. Er kommt in ein American Oak Fass, das mit Cask Heads von französischen Rotweinfässern ausgestattet ist. Diese Fassdeckel sollen daran erinnern, das die Vorläuferorganisation von British Arways, AT&T, den ersten Flug nach Paris unternahm, im Jahr 1919. American Oak wurde deshalb ausgewählt, weil British Airways täglich 30 Flüge in die USA unternimmt, berichtet Aircraft International.
Ja, und dann muss der Whisky noch ganze 12 Jahre reifen, bevor er dann im Jahr 2031 serviert werden kann. Wir sind übrigens sehr zuversichtlich, dass wir dann einen Bericht darüber bringen werden, ebenso wie über den ersten Whisky aus der angesprochenen Brennerei, der nach ebenfalls 12 Jahren Reifezeit für 2027 angekündigt ist…
Die Highland-Destillerie Glengoyne hat einen neuen Imagefilm veröffentlicht, der unter dem Motto „We go at our own pace“ die Philosophie der Destillerie neu interpretiert.
Glengoyne ist bekannt dafür, dass man die Whisky in der Brennerei, die dem unabhängigen Abfüller Ian Macleod Distillers gehört, sehr langsam destilliert – und auch ansonsten Zeit als wichtigen Inhaltsstoff der Whiskyproduktion ansieht.
Mit sehr schönen Bildern versucht man, diese gewollte Langsamkeit einzufangen. Den kurzen Imagefilm (er ist knapp über 30 Sekunden lang) können Sie obenstehend sehen.
Die Brennerei Glenallachie in der Speyside hat vor kurzem ihr eigenes Besucherzentrum und einen Shop eröffnet und kann damit endlich reguläre Touren durch die interessante Destillerie anbieten (unseren Besuch dort im Vorjahr haben wir hier in einem Video dokumentiert).
Wir haben die Brennerei gebeten, uns nicht nur über die angebotenen Touren zu informieren, damit wir diese Infos an Sie weitergeben können, sondern auch ein paar Bilder zu übermitteln, die das Besucherzentrum zeigen.
Offizielle Bilder gibt es noch nicht, aber Fiona Matheson vom Distillery Team war so freundlich, hat ihre Kamera gezückt und uns sieben Aufnahmen übermittelt, die das Besucherzentrum ins rechte Licht rücken. Wir bringen diese hier, und im Anschluss die PR mit den Informationen zu den Touren, die ab sofort bei der Brennerei angeboten werden, sowie zur Distillery Only-Abfüllung, die Sie im Shop erstehen können. Viel Vergnügen!
The GlenAllachie Distillery launches new visitor centre and shop
The GlenAllachie Distillery has launched its new visitor centre and shop, unveiling some exclusive releases.
The new visitor centre includes a shop offering a range of branded merchandise, plus two single cask whiskies exclusive to the shop: a 12 year old and 29 year old, both hand-selected by Billy Walker. The shop also offers visitors the chance to hand-fill their own bottle straight from a cask.
The 12 year old distillery exclusive, which is £95, was matured in a Bourbon barrel and Walker describes it as tasting of “honey, apricots and mocha, with hints of mint”. The 29 year old, which is £350, was matured in a Hogshead and Walker handpicked it for its taste of “toffee apples, mocha, pineapples and dark chocolate”.
Walker said:
“For many, this will be the first chance they’ve had to visit our distillery, visitor centre and shop and sample our single malt. I wanted to make the best possible first impression so I’ve personally selected two casks, which I believe provide wonderful examples of the type of single malt whisky we’re producing here.”
Visitors can now choose from two tour options:
‘THE WEE ALLACHIE TOUR’ – £15
A 1-hour tour around the production area with a sampling of three drams & a £5 redeemable voucher against any whisky purchases over the price of £40.
‘THE CONNOISSEURS TOUR’ – £50 –
A 2-hour access-all-areas experience which includes a visit to a warehouse and the tasting room for a 5-dram tutored tasting. Finish your experience in our brand-new visitor centre, with a £10 redeemable voucher against whisky purchases over the price of £90.
The new visitor centre will be managed by Karen McWilliam who has extensive experience, having previously worked with GlenDronach distillery.
McWilliam said:
“This is a historic and exciting time for everyone here at GlenAllachie as we start to welcome people to our new visitor centre and to take a tour of the distillery for the first time in over 50 years. For a long time, the distillery has been one of Speyside’s best-kept secrets, but now we’re creating our own history with our single malts and the gates are open to everyone.”
Die Local Dealer Selection ist um einen neue Abfüllung bereichert worden: In Kürze sollte es bei den zur Local Dealer Selection zusammengeschlossenen Händlern einen neuen, zehn Jahre alten Edradour geben. Er stammt aus dem Sauternes-Fass 331 und wurde Ende November des Vorjahres abgefüllt. Insgesamt ergaben sich 276 Flaschen mit 60,8% vol. – das ist Fassstärke.
Aus Österreich haben wir eine Meldung über eine Auszeichnung bei der 10. New York International Spirits Competition erhalten: Dort wurde der Farthofer Bio-Whisky Schlägler Roggen 2014 beim Wettbewerb mit Gold ausgezeichnet. Wir freuen uns mit der Destillerie Farthofer – und bringen hier die Pressemiteilung für Sie:
Gold für Farthofer Whisky in New York
Zum Internationalen World Whisky Day am Sonntag, 19. Mai ist die Freude im Hause Farthofer besonders groß: Der Bio-Whisky aus Schlägler Roggen 2014 wurde von der wichtigsten Spirituosen-Prämierung der USA mit Gold prämiert. Die Auszeichnung der 10. New York International Spirits Competition darf als großes Kompliment an den Brenner verstanden werden: Es ist nämlich sein allererster Whisky aus dem seltenen Urgetreide, der auf Anhieb mit Gold geadelt wurde. Und es gibt nur drei Fässer von dieser Charge.
Die USA sind mit über 32 Litern Spirituosen-Konsum per capita im Vergleich zu Österreich mit 14 Litern und Deutschland mit etwas über 18 Litern ein wichtiger Spirituosen-Markt. Gute Bewertungen sind für Destillateure dementsprechend relevant. Unter den zahlreichen Wettbewerben kann die New York International Spirits Competition als eine der wichtigsten angesehen werden. Was sie von anderen unterscheidet, ist, dass zum einen ausschließlich Händler und Barkeeper verkosten und zum zweiten Brände nicht nur innerhalb von 60 Produktkategorien, sondern auch nach Preiskategorien, verkostet werden. Ein Whisky um US$ 50 wird also nicht mit einem um US$ 100 verglichen.
Traditionell ist die New York International Spirits Competition für US-amerikanische Produzenten von großem Interesse, nur etwa 15 % der eingereichten Spirituosen stammen aus anderen Ländern. Bei der zehnten Ausgabe der Competition reichten nur je ein Produzent aus Deutschland und Österreich einen Brand ein – der Österreicher war Josef Farthofer.
Gold!
„Probieren wir es. Roggen-Whiskies gibt es viele auf der Welt, aber das Urkorn Schlägler Roggen weist eine ganz besondere geschmackliche Finesse auf. Das will ich jetzt wissen!“ erinnert sich Josef Farthofer an die Entscheidung bezüglich Einreichung seines allerersten Bio-Whiskys aus Schlägler Roggen 2014. Und siehe da: Der Whisky begeisterte die erfahrenen US-Juroren auf Anhieb: Gold für Farthofer!
Insgesamt wurden 600 Spirituosen aus 29 Ländern bei der 10. New York International Spirits Competition eingereicht. Farthofer wurde als einer von 43 Whiskies mit Gold ausgezeichnet, lediglich vier Whiskyies wurden mit Doppel-Gold prämiert.
Es gibt nicht viele Schnapsbrenner, die „Vom Feld in die Flasche“ realisieren können.
Farthofers können das. Und darauf sind Doris und Josef besonders stolz: Alle Rohstoffe stammen aus einem Umkreis von 30 Kilometern rund um die Destillerie. Die drei aktuell erhältlichen Whiskies sind Trendsetter, wenn es um Nachhaltigkeit und ressourcenschonende Produktion geht.
Farthofer baute das Korn für seinen Whisky Schlägler Roggen 2014 selbst auf seiner 45 Hektar großen Bio-Landwirtschaft in Biberbach im Mostviertel an. Das Feldstück heißt Obere Erlgrube, die Bodenformation ist fruchtbarer Lehm. Der Schlägler Roggen wurde nach der Ernte mit der Hammermühle geschrotet und als Rohfruchtmaische mit klarem, frischen Wasser aus der familieneigenen Quelle auf Granit eingemaischt und aufgekocht. Nach der Reduktion der Hitze wurde biologisches Malz als natürliches Enzym zugegeben, die Verflüssigung unterstützt, der Verzuckerungsprozess setzte ein. Nach dem Brennvorgang wurde das Destillat in einem Weinbrandfass (Medium Toasting) gelagert und drei Jahre lang im denkmalgeschützten Kellerhaus in Öhling gereift, bevor er mit 55 % vol. Alkohol Fassstärke abgefüllt wurde. Vom allerersten Jahrgang 2014 gibt es drei Fässer, von den Folgejahrgängen etwas mehr Menge.
Preis, Bezugsquellen
Ab Hof, 350 ml € 41,90 (40 % Alkohol), € 54,90 (55 % Alkohol Fassstärke)
Weiter geht es mit der Verkostung von Abfüllungen von Benrinnes auf Whiskyfun. Gestern hat sich Serge ja schon sechs Bottlings vorgeknüpft und war von allen recht angetan. Auch heute hat er wieder sechs davon verkostet – und findet wiederum keinen Schwachpunkt darunter.
Hier die Wertungen der Flaschen aus der Highland-Destillerie aus der heutigen Verkostung:
Benrinnes 20 yo ‘Time II’ (50%, The Whisky Exchange, bourbon, 280 bottles, +/-2017): 87 Punkte
Benrinnes 24 yo 1992/2016 (52.9%, Maltbarn, bourbon, 112 bottles): 83 Punkte
Benrinnes 14 yo 2004/2018 (55.4%, Cadenhead, Small Batch, 864 bottles): 86 Punkte
Benrinnes 21 yo 1997/2019 (53.7%, Cadenhead, bourbon barrel, 162 bottles): 89 Punkte
Benrinnes 20 yo 1995/2018 (49.4%, La Maison du Whisky, Artist, hogshead, cask #9063, 279 bottles): 90 Punkte
Benrinnes 23 yo 1980/2003 (53.9%, Blackadder, Raw Cask, cask #1352, 264 bottles): 87 Punkte
Morgen gibt es dann laut Serge noch einen dritten Teil – wir sind gespannt…
Die Destillerie Jura auf der gleichnamigen Insel hat vor einiger Zeit ihre Range umgestellt (und dafür, im Speziellen für den Jura 10, unsere Auszeichnung als Whisky des Monats eingeheimst). Nun folgt dem Produktrelaunch auch ein Relaunch der Werbekampagne.
Unter dem Motto „Say Hello To Jura“ möchte man nun neue Fans für die Whisky der Inseldestillerie gewinnen. Kirsteen Beeston, Head of International Malts Brands at Whyte & Mackay, dazu:
“We know our audience are looking for brands with a real sense of purpose, and that when they hear our brand story they are captivated by the role Jura Distillery plays within its surroundings. Jura, as a tiny island community, produces a malt unlike any other because all 212 islanders have an emotional stake in the distillery and the whiskies produced there.”
Einen sechstelligen Betrag in Pfund will man für die Verbreitung der neuen Kampagne in die Hand nehmen, und ein Teil davon ist ein – unserer Meinung nach sehr gelungener – Imagefilm für die Brennerei (auch auf Youtube), den wir Ihnen obenstehend zeigen dürfen.
Gedacht ist der knapp eineinhalbminuten lange Film, so wie die gesamte Werbelinie, für Großbritannien. Dort will man auch mit anderen Werbemitteln, in klassischen Kanälen und in digitalen Medien, an das Herz und die Brieftasche der Konsumenten gelangen.
Im Rahmen des diesjährigen Fèis Ìle auf Islay findet am 30. Mai ein eigenes Festival der unabhängigen Abfüller statt – zentral gelegen in Bowmore. Wir haben zum The Indie Whisky Fèis Ìle einige Informationen erhalten, die wir gerne mit Ihnen teilen. Wenn Sie während des Festivals auf Islay sind, wäre das eine sicher interessante Anregung:
The Indie Whisky Fèis Ìle
Thursday 30th May 2019
1200 – 1700 hrs
Bowmore Hall
Main Street, Bowmore
We are pleased to announce that Islay’s inaugural Independent Bottlers’ festival within the Fèis Ìle will take place in The Bowmore Hall on 30th May 2019 from 12pm to 5pm. The event will showcase Independent Bottlers’ vast array of Islay and Jura whiskies for the first time with the blessing of the Fèis Ìle Committee.
All paying visitors will be provided with a Glencairn glass to keep and use to receive their drams, and will be able to purchase bottles of whisky direct from the exhibitors.
Dramfool will be releasing an official Fèis Ìle bottling for purchase at the event, a 14 year old first fill sherry hogshead of Port Charlotte.
Stovies, oatcakes & Scottish cheddar, Clootie Dumpling, Shortbread, Cranachan and other refreshments will be available to purchase from the adjoining kitchen run by the Ladies from St. John’s Church.
Masterclasses:
Several masterclasses will also be hosted at the festival and will be announced on the Islay Festival website in the run up to the event. The first announced is a Wemyss Malts masterclass in which several of their peaty malt whiskies and new single casks releases will be tasted. Attendees will also help produce a limited edition Peat Chimney malt whisky live at the tasting to bottle and take home.
Zwar haben wir vor zwei Tagen bereits in einem kurzen Artikel über das Ergebnis einer Charity-Auktion bei Sotheby’s berichtet, bei der der The Dalmore L’Anima um satte 108,900 Britische Pfund versteigert wurde – nun aber sendet uns die Destillerie über ihre Agentur eine ausführlichere Pressemitteilung zu diesem erfreulichen Resultat – und diese wollen wir Ihnen natürlich nicht vorenthalten, zumal sie auch die Tasting Notes zum Whisky enthält:
The Dalmore Whisky Rarität L’Anima 49 Years Old erzielt £108.900 bei Sotheby’s Auktion
Hamburg/London, Mai 2019. The Dalmore Whisky, einer der weltweit begehrtesten Single Malt Scotch Whiskys, und der italienische Michelin-Sternekoch Massimo Bottura haben mit der The Dalmore L’Anima Abfüllung einen herausragenden Whisky geschaffen, der sich als Hommage an die Tradition und Innovation präsentiert, die beide Männer in ihr Handwerk einfließen lassen. Diese Rarität, die in Kooperation mit The Dalmore Master-Blender Richard Paterson entstanden ist, bildet die erste Zusammenarbeit dieser Art für Massimo Bottura und ist weltweit einmalig. Die exklusive Abfüllung konnte vom 25. April bis 09. Mai 2019 exklusiv online beim traditionsreichen Auktionshaus Sotheby’s ersteigert werden und wurde nun für beachtliche £108.900 (ca.126.000€) verkauft. Der gesamte Erlös geht an die von Bottura gegründete Non-Profit-Organisation Food for Soul, die sich für einen verantwortungsvollen Umgang mit Lebensmitteln einsetzt.
„Die Abfüllung ist ein einzigartiger The Dalmore Whisky. Sie ist das Ergebnis einer fantastischen Zusammenarbeit zwischen Massimo und mir. Als Massimo und ich anfingen die Kooperation zu besprechen, war es ganz klar, dass wir die Leidenschaft dafür teilen, das Leben mit exzellentem Essen und Trinken zu feiern. Diese Leidenschaft wird in dieser behutsam komponierten Abfüllung eingefangen. Es ist wichtig, dass Food for Soul von der Auktion profitiert, damit mehr Menschen die Möglichkeit haben, den einfachen und doch wundervollen Moment des gemeinsamen Essens mit Menschen, die einem wichtig sind, zu genießen. Es ist ein Privileg, die Vision von Massimo zu unterstützen“,
schwärmt Richard Paterson von der gemeinsamen Arbeit.
„Wir fühlen uns geehrt, ein Teil dieser großartigen Kooperation mit The Dalmore zu sein, die die Facetten dieses weltweit angesehenen Whiskys hervorhebt und ihnen eine italienische Note verleiht. Ich bin begeistert, dass dieses außergewöhnliche Projekt, mit der Unterstützung von Sotheby’s, Food for Soul darin unterstützt, Projekte ins Lebens zu rufen, die die Kultur und das gemeinschaftliche Zusammensein auf der ganzen Welt zelebrieren“,
ergänzt Massimo Bottura.
The Dalmore L’Anima (italienisch für „Seele“) ist von den persönlichen Gesprächen zwischen Bottura und Paterson und ihrer gemeinsamen Kreativität inspiriert. Hierfür wählte Paterson erstklassige Whiskys aus, die durch ihre Schokoladen- und Orangennoten bestechen, für die The Dalmore weltweit berühmt ist. Diese typische Charakteristik des Hauses wurde durch Paterson mit Präzision in Einklang mit Geschmacksnoten gebracht, die an das Schaffen von Botturas Kochkunst und seiner italienischen Küche erinnern.
The Dalmore L’Anima ist das Ergebnis dreier Assemblagen, die von Richard Paterson mit außerordentlicher Finesse in den exquisitesten Fässern der Destillerie zusammengeführt worden sind. The Dalmore L’Anima ist eine Vermählung von seltenen Dalmore Abfüllungen, die in frisch geleerten Small-Batch-Bourbon-Fässern, Gonzalez Byass Fässern, in denen zuvor 40 Jahre alter „Pedro Ximénez“ Sherry reifte, und Graham’s Vintage Port Pipes lagerten. In der Nase versprüht The Dalmore L’Anima exotische Aromen sonnengeküsster Rosinen, Bitterschokolade und englischer Marmelade. Am Gaumen entfalten sich ein Hauch von frisch gebrühtem Java-Kaffee, Demerara-Zucker, Pekannuss-Pie und Crème Brûlée, abgerundet vom Geschmack von Sanguinello Blutorgangen, Melasse und saftiger Feigen. Der Whisky hat einen Alkoholgehalt von 41,5% Vol. und schimmert in einem eleganten Dekanter aus Kristallglas, verziert durch edle Elemente aus Sterling-Silber. So unterstreicht der hochwertige Flaschenhals, Korken, ikonische Zwölfender und die hochwertige Gravur die Exklusivität dieser Abfüllung. Eingebettet ist The Dalmore L’Anima in einer maßgeschneiderten, luxuriösen Holzbox aus italienischem Olivenholz, Schwarznussbaum und Ebenholz, handgefertigt vom schottischen Kunsthandwerker John Galvin.
Verkostungsnotiz:
Aroma: sonnengereifte Rosinen, Bitterschokolade und englische armelade
Gaumen: Crème Brulée, Pekannuss-Kuchen und Java-Kaffee
Über 25 Jahre Erfahrung konnte Max McFarlane bei Edringtons Marken und Ex-Marken wie Famous Grouse, Cutty Sark, Bunnahabhain, Tamdhu und Highland Park sammeln. Jetzt gibt die Lowland Destillerie Ardgowan bekannt, dass der Industrieveteran ihr Team als Whisky Maker und damit veranwortlich für die Qualität ihres Outputs unterstützen wird.
Max McFarlane
McFarlane wird dort eine neue Whiskyrange entwickeln, deren Details noch nicht bekannt sind. Aber laut seinen Angaben wird es sich dabei um einen Single Malt, einen Blended Malt und einen Grain Whisky handeln.
Ardgowan entsteht in der Heimatstadt von Max McFarlane, Inverkip, und soll 2020 in Betrieb gehen. Nach allen Quellen scheint der Zeitplan für die Eröffnung auch zu halten – der Baubeginn ist in diesem Jahr. Dementsprechend sind die Whiskys, die McFarlane entwickeln wird, natürlich nicht aus der Brennerei selbst, sondern aus zugekauften Fässern aus ganz Schottland.
Am heutigen Mittwoch sucht Serge Valentin von Whiskyfun nach eigenen Angaben unter einer Menge an Abfüllungen aus der Highland-Brennerei Benrinnes nach solchen, die ihm weniger gefallen – was darauf hindeutet, dass er sich eigentlich ohnehin nur Gutes erwartet.
Können die sechs Bottlings von heute in der Verkostung seinen Ansprüchen gerecht werden? Urteilen Sie selbst:
Benrinnes 15 yo (43%, OB, Flora & Fauna, +/-2018): 85 Punkte
Benrinnes 23 yo 1995/2019 (49.6%, Signatory Vintage for The Single Malt Whisky Shop, Belgium, Italian Cars Series, hogshead, cask #9059, 222 bottles): 88 Punkte
Benrinnes 26 yo 1991/2018 (49.2%, The Single Malts of Scotland, cask #509, 165 bottles): 90 PUnkte
Benrinnes 20 yo 1997/2018 (54.9%, Signatory Vintage, 30th Anniversary, sherry hogshead, cask #9731, 212 bottles): 90 Punkte
Benrinnes 14 yo 2004/2018 (56.9%, Cadenhead, Authentic Collection, bourbon hogshead, 294 bottles): 88 Punkte
Benrinnes 18 yo 2000/2018 (58.5%, Cadenhead, Authentic Collection, bourbon barrel, 150 bottles: 88 Punkte
Der sprichwörtliche Griff ins Klo war da heute also sicher nicht dabei. Mal sehen, wie es morgen im vermuteten zweiten Teil weitergeht…
Anfang Mai begeht die auf historischen Grund entstandene Lindores Abbey Distillery die „Burning of the Bear Ceremony„, eine Tradition, die von der McKenzie Familie vor 50 Jahren ins Leben gerufen und jetzt von der Destillerie übernommen wurde. Fassbesitzer und Mitglieder des Vereins zur Pflege der Abbeyruine sind dazu eingeladen.
Zwei der geladenen Gäste waren auch Stefan Bügler und Nicole Krohn aus Hamburg, die dort fotografierten und ihre Eindrücke zu einem lesenswerten Reisebericht zusammenstellten. Stefan Bügler stellte uns seinen Text und seine Bilder sowie die Bilder von Nicole Krohn zum Publizieren für unsere Leser zur Verfügung – wofür wir uns sehr herzlich bedanken.
Kommen Sie also mit auf eine Reise an den Ursprungsort des schottischen Whiskys:
Burning of the Bear Ceremony, Lindores Abbey, am 4. Mai 2019
Zwischen Perth und Dundee, auf der Südseite des River Tay am Ortsende von Newburgh liegt die Lindores Abbey Distillery. Der Ort an dem sie steht, gilt als Wiege des schottischen Whiskys und Heimat von Friar John Cor, der 1494 die Genehmigung bekam, „8 bolls of malt“ für den König zu destillieren.
Die sichtbaren Überreste des ehemaligen Tironenser Klosters befinden sich nördlich der Abbey Road, die gleichzeitig die Highland-Lowland Line darstellt. Auf der anderen Straßenseite in den Lowlands liegt die Destillerie, die seit dem 20. Dezember 2017 ihren New Make Spirit produziert.
Am letzten Wochenende fand die traditionelle „Burning of the Bear Ceremony“ statt. Das Symbol des „Bären mit Stab“ geht über 1000 Jahre auf den Earl of Warwick zurück. Es steht im weitesten Sinn für Mut und findet in Großbritannien immer wieder Verwendung.
Im besonderen Fall von Lindores geht die Tradition auf den „bear stone“ zurück, der im Haus des Klosterabtes vermauert war. Vor rund 50 Jahren ließ die McKenzie Familie – heute Eigentümer der Destillerie – das Logo eines Bären mit Stab in einen Hügel unweit der Klosterruine pflügen und nutzte dessen Entzündung als Höhepunkt von Festivitäten, die u.a. Theaterstücke und historische Umzüge beinhalteten.
Die Tradition wurde nun von der Destillerie übernommen. Sie ist der jährliche Anlass, Mitglieder des Fördervereins zur Erhaltung und Pflege der Abbeyruine und Lindores Fassbesitzer einzuladen, um die Rückkehr der Destillation an diesen geschichtsträchtigen Ort zu feiern.
Natürlich ist der Bär auch im Lindores Logo verewigt.
Der Abend startete mit einem Warehouse Tasting. Destillerie Manager Gary Haggart, der in gleicher Funktion bei Cragganmore wirkte, stellte Lindores Mitarbeiter aus Produktion, Marketing und Sales vor, die als persönliche Paten für die jeweiligen Fassproben eines Lindores Spirit fungierten.
Schnell entwickelten sich Gespräche unter den Gästen und mit den Lindores Mitarbeitern. Viele zeigten sich sehr beeindruckt, dass der sehr volle, cremige und fruchtige Lindores New Make in der kurzen Lagerzeit über alle Proben hinweg schon eine sehr bemerkenswerte Reife und Geschmack erlangt hat.
Dann wurde es Zeit für die Rede des Destillerie Inhabers Drew McKenzie-Smith. Im Stillhouse schilderte er sehr emotional den Weg von der ersten Idee an dieser historischen Stelle wieder Whisky zu produzieren bis hin zu diesem Samstagabend. Das große Spotlight schien dabei auf den leider zu früh verstorbenen Whiskyexperten Dr. James Swan, der sehr großen Anteil und Einfluss auf die Gestaltung des Produktionsprozesses bei Lindores hatte. Ihm zu Ehren wurde dann auf viele kommende Jahre Whiskyproduktion mit einer Fassprobe aus einem STR-Cask (Shaved, Toasted, Re-Charred Wine Cask) angestoßen, eine Fassart, die Dr. Swan entwickelt hat. Slàinthe Mhaht!
Es legte sich nun langsam die Dämmerung über die Destillerie und den nahen River Tay. Die mittlerweile zahlreichen Besucher, die vor allem aus den umliegenden Ortschaften zu diesem traditionellen Fest strömten, versammelten sich auf der anderen Straßenseite in den „Highlands“, auf dem Gelände der alten Abbey und verfolgten die Entzündung des Bären auf dem nahen Hügel.
In vielen Gesprächen bei Burgern und Getränken zeigte sich die Verbundenheit der Einwohner mit dieser Tradition, die sie schon als Kinder erlebt hatten. Umso größer ist die Freude, dass sich im Ort die Lindores Abbey Destillerie etabliert hat, als wichtiger wirtschaftlicher und sozialer Faktor in der Region. Das wurde bis spät in die Nacht gefeiert.
Mein persönlicher perfekter Ausklang des Abends in der Bar von Lindores, einer Partner-Bar der Scotch Malt Whisky Society, war ein letztes Dram aus dem STR Cask, das sich gegen die Whiskies in der Bar schon behaupten konnte.
Mit dem immer noch brennenden Bären auf dem Hügel im Blick ging ich mit der Gewissheit in die Nacht, dass bei Lindores Abbey sehr viele interessante Abfüllungen für den Whiskyfan heranreifen und irgendwo Friar John Cor und Dr. James Swan ganz sicher zufrieden lächeln.
Im Februar haben wir ihn bereits auf der Datenbank der amerikanischen Zollbehörde gefunden – heute ist er offiziell vorgestellt worden: Der Laphroaig Càirdeas in seiner Ausgabe für 2019 trägt den Beititel „Triple Wood“, was von der Reifung in drei Fassarten kündet.
Die Dreifachreifung geschah in ex-bourbon Fässern, danach in quarter casks und zuletzt in europäischen Eichenfässern, die zuvor mit Oloroso Sherry belegt waren. Abgefüllt ist er mit 51,4% vol. – auf dem Label in der Datenbank war er noch mit einem Platzhalter von 48% Alkoholstärke angegeben.
Was meint John Campbell zum Laphroaig Càirdeas Triple Wood (Càirdeas steht übrigens für Freundschaft auf gälisch)? Laut The Whiskygg Business liest sich sein Kommentar so:
Our friends are very important to us at Laphroaig. It’s a polarising whisky, so it means a great deal that our fans remain loyal to our liquid and continue to push for newer expressions. Friends of Laphroaig gives us a great opportunity to engage with our supporters and give back to them with this exclusive Càirdeas whisky.
Den Laphroaig Càideas Triple Wood gibt es ab sofort online (nur für Friends of Laphroaig) und im Distillery Shop. Kostenpunkt: 77 Britische Pfund.
Vor einiger Zeit veranstaltete Beam Suntory in Wien einen Highball-Event mit Jim Beam Highball Experte Taki Nakatani , um diese in Japan und den USA bereits sehr beliebte Form, Whisky zu genießen, auch in Europa bekannter zu machen (wir haben dazu vor kurzem ein Video gebracht, Sie finden es hier).
Was es mit dem Highball auf sich hat, können Sie in der nachfolgenden Presseaussendung nachlesen. Und danach bringen wir für Sie ein PDF mit einfachen, aber sehr köstlichen Higball Rezepten zum Ausprobieren. Viel Vergnügen!
Beam Suntory erfindet den Highball neu
Whisky ist nur etwas für harte Männer? Stimmt nicht! Im heurigen Sommer freuen wir uns schon auf Whisky-Drinks für jeden Geschmack. Leicht, erfrischend und trotzdem mit Whisk(e)y! Als leichter, erfrischender Drink und idealer Begleiter für ein After Work get together passt der Highball auch zu einem frühen Abendessen.
Jim Beam Highball Experte Taki Nakatani
Der Highball wird der perfekte Sommerdrink!
In den 30-er Jahren war er der klassische „Drink of the day“. Weltweit entdecken einige der besten Bars gerade diesen klassischen Whisky Mix wieder neu. Beam Suntory hat schon jetzt die besten Rezepte für den kommenden Trenddrink des heurigen Sommers! Thomas Reicher, Sales Manager bei Beam Suntory: „Wir freuen uns, dass wir mit unseren weltweit führenden Whiskys eine große Bandbreite an hochwertigen Spirituosen für jeden Geschmack anbieten können. Zwei unserer Whiskys möchten wir speziell für die Zubereitung eines Highballs empfehlen. Neben unserem Jim Beam Kentucky Straight Bourbon, einem weichen und gut ausbalancierten Whiskey, laden wir mit dem Toki aus The House of Suntory dazu ein, auch eine völlig neue Geschmackserfahrung mit einem japanischen Blend zu machen!“ Der Jim Beam, gemischt in der klassischen Variante mit Soda, schmeckt würzig und pfeffrig mit einem klaren Nachklang. In diesem Highball ergänzen sich die weichen Bourbon-Karamelltöne und dessen natürliche Süße mit erfrischenden Zitrusnoten zu einem ausbalancierten Geschmack. Der Highball mit Toki Whisky aus The House of Suntory sollte mit stark kohlensäurehaltigem Wasser serviert werden und entfaltet dann seine komplexen und reichen Getreidearomen in Kombination mit frischen, grünen Noten wie grünem Apfel oder Basilikum. Für den österreichischen Geschmack empfiehlt es sich den Highball mit Cranberry-Sirup aufzupeppen oder anstelle des Sodawassers zB Ginger Ale zu verwenden.
The Art of the Highball:
Whisky, Soda und Eis – ein moderner Klassiker. Einfach herzustellen und gleichzeitig die Basisrezeptur für kreative Ideen, Garnierungen und individuelle Serves! Mit Jim Beam Kentucky Straight Bourbon gelingt der perfekte Highball mit Zitronensaft, Zuckersirup und Soda oder einfach mit Soda und Limetten- sowie Zitronenspalten. Perfekt ergänzt wird der Highball auch mit Zuckersirup und Minze („Jim Beam Limette und Minze Highball“). Varianten zum klassischen Highball mit Soda sind „Jim Beam Cola“, „Jim Beam Ginger Ale“ oder „Jim Beam Tonic“, der „Kentucky Splash“ gelingt mit Lime Cordial (gesüßtem Limettensaft), der „Jim Beam Cranberry Highball“ mit Cranberry Sirup.
Erfunden im United Kingdom, populär geworden in den United States und perfektioniert in Japan – daher wird der Highball auch oft als japanischer Drink bezeichnet und mit dem Mizuwari verwechselt, der ebenfalls Whisky und Wasser enthält. Der wichtige Unterschied, der den Highball ausmacht: Das Sodawasser!