Serge verkostet: Macallan, No Age Statement und mit Alter

Bei seiner Verkostung heute bewegt sich Serge in der Speyside – und probiert Abfüllungen der vielleicht berühmtesten aller Destillerien dort: Macallan. Alterslose und solche mit Altersangaben befinden sich darunter, und die Wertungen der Abfüllungen bewegen sich zwischen 80 und 93 Punkten.

Das Bottling mit 93 Punkten ist natürlich nichts Übliches, sondern ein 25 Jahre alter Macallan aus dem Jahr 1975. Hier die gesamten Wertungen der Verkostung von heute:

  • Macallan ‘Classic Cut 2018’ (51.2%, OB): 82 Punkte
  • Macallan ‘Classic Cut 2017’ (58.4%, OB): 80 Punkte
  • Macallan 13 yo 1990/2004 (46%, Eilan Gillan, France, sherry/bourbon casks, 190 bottles): 87 Punkte
  • Macallan 25 yo 1975 (54%, Casa De Vinos, Australia, sherry butt, cask #17113, +/-2000): 93 Punkte
Macallan

Whisky im Bild: Lochranza Castle und Arran Distillery (18 Bilder)

Unser Leser Jochen Wied hat uns noch eine schöne Fotostrecke überlassen, nämlich jene zum Lochranza Castle (dem Namensgeber der neuesten Sonderabfüllung aus der Destillerie Arran) und zu der Destillerie selbst.

In 18 Aufnahmen nimmt er uns mit an diese beiden Orte, und natürlich auch in die Brennerei selbst, wo wir uns im Still Room ebenso umsehen können wie bei den angrenzenden Washbacks. Viel Vergnügen bei den Bildern!

Lochranza Castle. Bild © Jochen Wied, Joe’s Tastings
Lochranza Castle. Bild © Jochen Wied, Joe’s Tastings
Die Destillerie Arran. Bild © Jochen Wied, Joe’s Tastings
Die Destillerie Arran. Bild © Jochen Wied, Joe’s Tastings
Die Destillerie Arran. Bild © Jochen Wied, Joe’s Tastings
Die Destillerie Arran. Bild © Jochen Wied, Joe’s Tastings
Die Destillerie Arran. Bild © Jochen Wied, Joe’s Tastings
Die Destillerie Arran. Bild © Jochen Wied, Joe’s Tastings
Die Destillerie Arran. Bild © Jochen Wied, Joe’s Tastings
Die Destillerie Arran. Bild © Jochen Wied, Joe’s Tastings
Die Destillerie Arran. Bild © Jochen Wied, Joe’s Tastings
Die Destillerie Arran. Bild © Jochen Wied, Joe’s Tastings
Die Destillerie Arran. Bild © Jochen Wied, Joe’s Tastings
Die Destillerie Arran. Bild © Jochen Wied, Joe’s Tastings
Die Destillerie Arran. Bild © Jochen Wied, Joe’s Tastings
Die Destillerie Arran. Bild © Jochen Wied, Joe’s Tastings
Die Destillerie Arran. Bild © Jochen Wied, Joe’s Tastings
Die Destillerie Arran. Bild © Jochen Wied, Joe’s Tastings

 

In eigener Sache: Zeitverschiebung

0

Liebe Leser und Freunde von Whiskyexperts!

In den nächsten acht Tagen kommt es wegen einer Auslandsreise der Redaktion bei News zu ungewohnten Veröffentlichungszeiten. Statt pünklich am Morgen werden einige Nachrichten erst „verspätet“ am Nachmittag oder Abend erscheinen. 

Grund dafür ist die Zeitverschiebung, die uns an unserem Rechercheort erwartet: Sie beträgt sieben Stunden. Wenn bei Ihnen um 9 Uhr die Bürozeit beginnt, ist es für uns dann erst zwei Uhr am Morgen.

Am Dienstag sind zudem die Flugzeiten derart, dass wir über den Tag nur dann updaten können, wenn während des Transatlantikfluges eine Internetverbindung besteht. Sollte das nicht der Fall sein, werden manche News erst am Mittwoch erscheinen können.

Wir bitten um Verständnis – wir bringen, sozusagen als Kompensation, sicher interessante Berichte für Sie mit!

Herzlichst,

Ihr Whiskyexperts-Team

PR: Whisky-Premiere – St. Kilian Distillers feiert den ersten Single Malt

Und hier ist nun auch die offizielle Pressemitteilung zum Launch des ersten Single Malts von den St. Kilian Distillers:


Whisky-Premiere: St. Kilian Distillers feiert den ersten Single Malt

St. Kilian Distillers – Der Signature One

Rüdenau, 13. Mai 2019. „One“ heißt er und ist der erste Whisky, mit dem St. Kilian Distillers, Deutschlands größte Whisky-Destillerie, den Markt für Single Malt Fans bereichern. Diesen Meilenstein feierte das Team um Master Distiller Mario Rudolf gebührend. Am Freitagabend wurde der Whisky – made in Germany vor 400 Gästen präsentiert.

St. Kilian Distillers – Master Distiller Mario Rudolf vor der Brennblase

„Es ist ein wahnsinnig gutes Gefühl jetzt hier zu stehen, drei Jahre nachdem wir unser erstes Fass befüllt haben, mit unserem Whisky in der Hand!“ Master Distiller Mario Rudolf präsentiert das Ergebnis von Experimentierfreude, Teamgeist und hochwertigen Zutaten mit spürbarer Begeisterung. „Unsere allererste Abfüllung, First Kilian, war mit 760 Flaschen stark limitiert und im Vorverkauf sehr schnell weg. Daher haben wir zum Whisky-Start mit unserem One noch einen weiteren großartigen Single Malt nachgelegt“,

erklärt Mario Rudolf zur Premiere der neuen Reihe „Signature“. Ganz nach dem Motto des neuen Markenauftritts von St. Kilian Distillers: Echt. Überraschend.

Der „One“ ist ein echter Single Malt Whisky – made in Germany, aber zu Hause auf der ganzen Welt: 100 Prozent gemälzte Gerste aus Deutschland, original schottische Brennblasen der Firma Forsyths, fünf exzellente Fässer. Ehemalige Bourbon-, Rum- und PX-Sherryfässer sowie Ex-Bourbon-Quarter-Casks und Fässer aus Kastanie kreieren einen weichen Single Malt mit Noten von tropischen Früchten und einem malzigen Abschluss. Der Signature „One“ ist jetzt für 38,90€ im Online-Shop der Destillerie sowie im Fachhandel erhältlich.

St. Kilian Distillers – Der Signature One

ECHTER SINGLE MALT WHISKY – MADE IN GERMANY

Was lange währt, wird endlich gut. Im Fall von Whisky sind das mindestens drei Jahre. Viel Zeit, um zu experimentieren, Ideen zu entwickeln, eine Marke aufzubauen. St. Kilian Distillers hat die vergangenen 36 Monate gut genutzt. Für einen herausragenden White Dog etwa. Auf dem klaren Destillat basiert der erste Single Malt Whisky von St. Kilian. 2018 wurde er bei den World Whiskies Awards als „Worlds Best White Dog“ gekürt. Die Whisky-Destillerie aus der Nähe von Frankfurt am Main begeisterte ihre Fan-Gemeinde außerdem mit dem „Spirit of St. Kilian“: Für sieben Abfüllungen holten die Distillers den Spirit nach 8 bis 27 Monaten aus den Fässern. „Weil der Spirit weniger als drei Jahre im Fass reifte, war er noch kein Whisky. Geschmacklich aber schon sehr nah dran.“ Was dieser sogenannte fassgelagerte Malzbrand also besonders gut kann? Vorfreude auf den ersten Whisky machen. Und der? Ist jetzt da!

St. Kilian Distillers – Der Master Distiller und sein Whisky auf der Bühne

DAS ERSTE KAPITEL DER ST. KILIAN-GESCHICHTE

„Jetzt starten wir richtig durch! Dabei wollte ich doch eigentlich nur Bier brauen“, lacht Mario Rudolf. Der gelernte Braumeister ist ein bisschen wie sein Signature „One“: Geboren in Unterfranken, made in Germany, inspiriert von Whiskykulturen aus der ganzen Welt – sympathisch. „Für die Signature Edition haben wir eine ganze Reihe weiterer Whiskys in Planung. Getorft, ungetorft – alle mit der Handschrift von ausgezeichneten Fässern.“ Gezeichnet ist der Single Malt auch von den Kupferbrennblasen aus Schottland – geschmacklich natürlich, aber auch im Design: Die Pot Stills standen Modell für die Flasche des Whiskys von St. Kilian Distillers.

WHISKY FÜR ALLE: TAG DER OFFENEN TÜR

Bei der Premierenfeier am Freitagabend hatten Vertreter der Presse sowie die Käuferinnen und Käufer des „First Kilian“ bereits Gelegenheit, den Signature „One“ zu kosten. Freunden, Fans und Nachbarn der jungen Destillerie präsentierte St. Kilian Distillers den „One“ gestern bei einem Tag der offenen Tür, dem bislang größten Moment in der Geschichte der Rüdenauer Whisky-Brennerei. Dieser bescherte dem beschaulichen unterfränkischen Dorf, in dem St. Kilian Distillers seinen Sitz hat, einen spontanen Bevölkerungsanstieg. Tausende lockte der erste Single Malt in die Region. Für die Besucher stand einiges auf dem Programm – in erster Linie natürlich Whisky. Den gab es in drei exklusiven Master-Classes mit Whisky-Experte Patrick „Pat“ Hock und einem speziellen Warehouse-Tasting mit dem Master Distiller sowie in Form eines eigenen Fasses, das ein glücklicher Gewinner nun sein Eigen nennen darf.

St. Kilian Distillers – Destillerie-Führung mit Pat Hock

ÜBER ST. KILIAN DISTILLERS

Die Whisky-Destillerie der St. Kilian Distillers liegt nur eine Autostunde von Frankfurt am Main entfernt am Rande von Rüdenau in Unterfranken. Die Region ist eng mit dem irischen Heiligen Kilian verbunden. Dieser hätte sich vor 1500 Jahren wahrscheinlich kaum erträumen können, Namensgeber einer Whisky-Destillerie zu werden. Heilig ist bei St. Kilian Distillers aber nur der Name. Der Auftrag? Außergewöhnliche Spirits kreieren – made in Germany, aber zu Hause auf der ganzen Welt. Ausgezeichnete New Makes wie der White Dog und komplexe Abfüllungen fassgelagerter Malzbrände in der Reihe „Spirit of St. Kilian“ bereiteten den Weg für echten Single Malt von St. Kilian: 100 Prozent Gerstenmalz aus Deutschland, gebrannt in schottischen Pot Stills, gelagert in exzellenten Fässern von Texas über Islay bis Italien.

St. Kilian Distillers – Destillerie

Dalmore L’Anima um £108,900 versteigert

Im Februar stellte Dalmore eine einzigartige Abfüllung namens L’Anima vor (siehe hier). The Dalmore ‘L’Anima’ (italienisch für „Seele“) ist ein 49-jähriger Single Malt, abgefüllt mit 41,5 Vol. % in einen Dekanter aus Kristall-Glas mit dem berühmten Dalmore-Hirschkopf in Sterlingsilber. Die Flasche befindet sich in einem handgefertigten Kästchen aus italienischem Olivenholz, amerikanischem Nussbaum und Ebenholz. Gefertigt hat diese der Kunst-Handwerker und Designer John Galvin.

Die Flasche stand nun beim Aktionshaus Sotheby’s seit dem 25. April zur Versteigerung, diese Auktion endete am 9. Mai. Erwartet hat man sich knapp £65,000 – geworden sind es nun satte £108,900.

Freuen dürfen sich nicht nur der neue Besitzer, der neben der Flasche auch ein Essen für 2 Personen in Massimo Botturas Restaurant Osteria Francescana in Modena erhält, sondern auch die Wohltätigkeitsorganisation „Food for Soul“. Diese von Bottura gegründete gemeinnützige Organisation hilft den Gemeinden bei der Bekämpfung von Lebensmittelverschwendung, indem sie armen und bedürftigen Menschen in ihrer Umgebung Mahlzeiten anbietet.

Whiskyexperts vor Ort: Der erste Whisky bei St. Kilian

Drei Jahre lang haben die St. Kilian Distillers, so wie jede andere Whiskydestillerie, darauf warten müssen, dass aus ihrem fassgelagerten New Make endlich per definitionem Whisky wurde. Jetzt war es soweit, und die Brennerei konnte ihren ersten Single Malt der Öffentlichkeit präsentieren. Am Freitag einer Runde geladener Gäste, und am Sonntag dann endlich auch den vielen Fans, die nach Rüdenau angereist kamen.

Wir waren am Freitag bei der Präsentation dabei und haben Ihnen neben einigen Bildern natürlich auch unsere eigenen Eindrücke vom Signature One, dem ersten Whisky der Brennerei, mitgebracht. Für die Ungeduldigen: Der Dreijährige ist in unseren Augen eine äußerst gelungene Premiere, auch dank einer innovativen Fassauswahl. Mehr dazu etwas später im Lauf unserer Bilderstrecke:

St. Kilian. Bild © Whiskyexperts

Schön im „schottischen“ Sinne ist die Brennerei von außen ja nicht – sie ist eher so etwas wie das deutsche Deanston, denn auch hier in Rüdenau ist die Brennerei in einem ehemaligen Textilbetrieb entstanden. Wer sich das Innere genauer ansehen will, den verweisen wir auf unseren früheren Besuchsbericht, in dem man das ungleich schmuckere Innenleben im Detail sehen kann.

St. Kilian. Bild © Whiskyexperts

Immer wieder schön jedenfalls die vier hölzernen Washbacks mit einem Fassungsvermögen von 10.800 Litern (1 Washback = 2 Destillationen), hier von unten betrachtet. Im Rahmen einer Pressetour führte uns der Master Distiller Mario Rudolf, der mittlerweile auch Geschäftsführer der Destillerie ist, an ihnen vorbei durch die Räumlichkeiten der Brennerei und erklärte den interessierten Pressevertretern die genauen Abläufe.

St. Kilian. Bild © Whiskyexperts

Hier steht Mario vor dem 12.000 Liter fassenden Mash Tun, den wir gleich noch in zwei Einstellungen sehen werden. Für getoften Whisky kommt das Malz aus der Glenesk Mälzerei in Schottland, ungetorfter Whisky wird mit Pilsener Malz der deutschen Firma Weyermann produziert. Bemerkenswert an seinen Ausführungen war jedenfalls, dass man sich bei St. Kilian als durchaus experimentierfreudig sieht und immer wieder einmal etwas Neues versucht. Dementsprechend wird man zu Beginn auch keine Core Range mit gleichbleibenden, aber älter werdenden Abfüllungen präsentieren, sondern weiter, wie beim Spirit of St. Kilian, in Batches arbeiten.

St. Kilian. Bild © Whiskyexperts
St. Kilian. Bild © Whiskyexperts

Wie versprochen obenstehend ein Blick auf und in den Mash Tun. Er wurde, so wie die Washbacks und die Stills, in Schottland gefertigt.

St. Kilian. Bild © Whiskyexperts

Die Stills stammen von Forsyths aus Schottland – die Wartezeit auf sie mag lang klingen, sie war aber verhältnismäßig kurz: 2 Jahre.

St. Kilian. Bild © Whiskyexperts

In einem der Fasslager von St. Kilian kam dann der große Moment: Mario Rudolf präsentierte den ersten frei erhältlichen Single Malt aus der Brennerei (es gibt auch eine – komplett vergriffene – Sammleredition, dazu etwas später).

St. Kilian. Bild © Whiskyexperts
St. Kilian. Bild © Whiskyexperts

Der One aus der Signature Edition ist mit 45% vol. in einer an die Form der Stills erinnernde 0.5l-Flasche abgefüllt. Er ist der erste einer Reihe von Abfüllungen in dieser Signature Edition, die immer wieder etwas unterschiedlich sein werden.

Der Signature One, wie er kurz genannt wird, stammt aus 5 verschiedenen Fässern, und diese Zusammensetzung ist auch höchst transparent auf der Flasche angegeben.

37% stammen aus Ex Martinique Rhum Fässern (ein Agricole-Rhum aus Zuckerrohr, der nicht so süß ist wie jene aus Melasse), 37% aus Ex Bourbon Casks. 18% der Fässer waren Ex PX-Sherryfässer, 3% kamen aus Ex Bourbon Quarter Casks. Die restlichen 5% sind vielleicht die Bemerkenswertesten: Es sind Fässer aus deutschem Kastanienholz – und obwohl ihr Anteil wie gesagt nur 5% beträgt, ist er doch bemerkbar: Er gibt eine etwas nussige, leicht holzige Note.

Wer sich jetzt fragt: Kastanie? Ist das erlaubt? Nun, würde die Destillerie in Schottland stehen, dann hätte man ganz schnell einen Streit mit der SWA (Scotch Whisky Association) an der Backe – wie einige Destillerien dort, die mit etwas anderem als Eiche experimentierten, selbst leidvoll feststellen mussten. In Irland hingegen wäre es ebensowenig ein Problem wie in Deutschland (Teeling zum Beispiel bietet oder bot in der Destillerie in Dublin einen Distillery Only Whisky an, der in Kastanienfässern gefinisht wurde).

Wie schmeckt der Signature One nun? Die offiziellen Tasting Notes finden Sie in einer Pressemitteilung, die wir heute ebenfalls veröffentlichen, hier aber unser ganz persönlicher Eindruck:

In der Nase zeigt er sich sehr fruchtig mit Birne und Apfel, und dabei fast verspielt leicht ohne alkoholisches Stechen, am Gaumen flutet im ersten Moment eine unerwartete Bandbreite von fruchtigen Noten an, die dann von einer eher würzigen, leicht nussigen und holzigen Note abgelöst wird. Im Finish, das erwartungsgemäß eher kurz ist, ist er dann vor allem malzig und süß, der holzige Unterton (von der Kastanie) schwingt immer noch mit.

In Summe gefällt uns der Signature One ausgesprochen gut – er ist ein gelungener Einstand der Brennerei und ein Whisky, den man nicht nur sammeln, sondern sicher auch immer wieder mal trinken will, weil er richtig Freude bereitet. Die Gesamtauflage (20.000 Flaschen) und der im Rahmen einer Erstausgabe durchaus akzeptable Preis (38,90 Euro für 0.5 Liter) sprechen auch sehr dafür, den auch tatsächlich zu öffnen und mit Freunden zu genießen.

St. Kilian. Bild © Whiskyexperts

Es gibt auch (oder besser gesagt: gab, denn sie ist restlos ausverkauft) eine Sammleredition, die allerdings anders konzipiert ist: Sie stammt aus Fass 2 und 3 (Fass 1 bleibt in der Destillerie) und, das sind reine Ex Bourbonfässer. Von dieser Ausgabe gab es nichts zu probieren (selbst der Gründer der Brennerei, Andreas Thümmler, hat nur eine Flasche, weil er sie zum Geburtstag, den er am Freitag hatte, geschenkt bekam – der Rest ist bei den Fans). Aber im Rahmen des Dekonstruktionstastings in der Abendveranstaltung, in der die einzelnen Bestandteile des Signature One verkostet wurden, gab es auch das reine Ex Bourbonfass zu genießen – und daraus lässt sich sagen, dass die Besitzer des First Kilian, so sie denn die Flasche öffnen werden, ihre Freude mit ihm haben sollten: Der Spirit, der im reinen Bourbonfass reifte, kann als Whisky seine Qualität voll und ganz zeigen.

Zu hoffen wäre es, dass es auch einmal eine Edition gibt, die nur aus dem Kastanienfass kommt. Im Dekonstruktionstasting war sie höchst interessant, mit einer Note in der Nase, die an einen gut gereiften Oloroso-Whisky erinnerte, und einem breiten Bouquet an Frucht (wohl aus dem Spirit), Nussigkeit und Holztönen am Gaumen.

St. Kilian. Bild © Whiskyexperts

Nach dem Presserundgang begann dann der offizielle Teil für hunderte geladene Gäste, die zunächst ebenfalls die Brennerei und die Fasslager erkunden durften.

St. Kilian. Bild © Whiskyexperts

Wer wollte, konnte auch ein eigenes Fass erstehen, sie lagern hier in allen verschiedenen Größen.

St. Kilian. Bild © Whiskyexperts

Der nächste Programmpunkt war die offizielle Vorstellung des ersten Whiskys aus der Brennerei St. Kilian, im großen Saal der Destillerie. Mario Rudolf erzählte einiges über die Geschichte der Brennerei, ein aufwendig gemachter Imagefilm wurde gezeigt. Und dann gab es endlich den Whisky für alle.

St. Kilian. Bild © Whiskyexperts

Das obenstehende Bild zeigt jene drei Menschen, denen wir die neueste (und nebenbei größte) deutsche Whiskybrennerei verdanken: Links David Hynes, das irische Masterbrain hinter Whiskeys wie Connemara oder Kilbeggan, der bei St. Kilian die Pot Stills plante und immer mit Rat und Tat zur Seite stand. In der Mitte Andreas Thümmler, Investmentbanker und Whiskyliebhaber aus Rüdenau, der mit dem Bau der Brennerei nicht nur einen eigenen Traum verwirklichte (und damit wohl auch ein gewinnbringendes Investment tätigte), sondern auch für seine Heimatgemeinde, die ansonsten nicht der Nabel der Welt ist, Impulse für Wirtschaft und Tourismus setzte. Rechts Master Distiller Mario Rudolf, ein ehemaliger Bierbrauer, dessen Enthusiasmus und Können für die Brennerei unverzichtbar ist. Nicht umsonst meinte David Hynes, als er den Turf Dog im Rahmen der Veranstaltung verkostete: „The pupil has surpassed the master“. Der Schüler hat also den Meister übertroffen – und was kann einem als Meister Besseres passieren?

St. Kilian. Bild © Whiskyexperts

Aber natürlich kann so ein Projekt nur gelingen, wenn ein ambitioniertes Team hinter ihm steht. Und dieses Team wurde zum Ende des offiziellen Teils der Veranstaltung auf die Bühne geholt, um sich dort den verdienten Applaus abzuholen – für diesen ersten, gelungenen Schritt der Brennerei St. Kilian.

Wir bedanken uns jedenfalls herzlich für die Einladung zum Eröffnungsfest. Wir sind gespannt darauf, was uns noch aus der Destillerie St. Kilian erwarten wird – der Signature One ist jedenfallsein dickes, höchst erfreuliches Ausrufezeichen in der deutschen Whiskylandschaft: St. Kilian ist da – und sicher nicht als einer unter vielen, sondern ganz vorne mit dabei. 

2x The GlenDronach Original 12yo + The BenRiach 10yo – die Gewinner!

Dank unseres Partners Brown-Forman Deutschland, konnten wir über die letzten zwei Wochen je zwei Whisky-Sets, bestehend aus einem The GlenDronach Original Aged 12 Year aus den Highlands und einem The BenRiach Aged 10 Years aus der Speyside für Sie verlosen – zwei Whiskys, die wirklich ausgezeichnete Repräsentanten ihrer Regionen sind.

Jetzt ist es soweit, und wir können hier die beiden Gewinner der Sets ankündigen – nicht ohne uns vorher wie immer für die rege Teilnahme zu bedanken! Wir wissen das Interesse sehr zu schätzen

Worum ging es diesmal? Finden Sie nachstehend in den von Brown-Forman übermittelten Beschreibungen unserer Preise alles Wissenswerte darüber – und danach die Gewinner:

Glendronach Distillery

Seit dem 1. Januar 2019 erweitern die prämierten Scotch Single Malts The GlenDronach Original Aged 12 Years und The BenRiach Aged 10 Years das Portfolio von Brown-Forman Deutschland, kunstvoll komponiert von Master Blenderin Rachel Barrie.  Beide Single Malts werden in der 0,7-l-Flasche in hochwertigen Geschenkverpackungen angeboten, The GlenDronach Original Aged 12 Years zur unverbindlichen Preisempfehlung von 39,99 Euro, The BenRiach Aged 10 Years zu 35,99 Euro (UVP).

The GlenDronach Original Aged 12 Years

Der in Handarbeit hergestellte The GlenDronach Original Aged 12 Years reift 12 Jahre in feinen Pedro Ximénez- und Oloroso Sherry-Fässern aus dem spanischen Andalusien. Die in den schottischen Highlands gelegene Destillerie ist vor allem für ihre langjährige Expertise der Whisky-Reifung in Sherry-Fässern bekannt und produziert eine Reihe von Single Malts. Noten von sanfter Vanille und weichen Früchten sowie ein unvergesslich nussiger Abgang zeichnen den nicht kalt-gefilterten, in seiner Farbgebung zu 100 Prozent natürlichen Whisky aus der 1826 gegründeten GlenDronach Destillerie aus.

Glendronach im Sommer. Bild: Glendronach Distillery

The BenRiach Aged 10 Years

The BenRiach Aged 10 Years reift 10 Jahre in Bourbon-, Sherry- und neuen Eichenfässern. Dadurch erhält der Whisky seine ungewöhnliche Komplexität und Ausgewogenheit. Er ist nicht kalt-gefiltert sowie in seiner Farbgebung zu 100 Prozent natürlich. Die im Norden von Speyside liegende, über 120 Jahre alte BenRiach Destillerie zeichnet sich seit jeher durch eine kreative und unkonventionelle Whisky-Destillation und vielseitige Fassreifung aus. So werden die Maischbottiche beim Mälzen beispielsweise viermal mit frischem heißen Wasser befüllt, anstatt – wie bei den meisten anderen Destillerien üblich – nur dreimal.

BenRiach Distillery

Auch die Natur trägt zum unkonventionellen Charakter der BenRiach Whiskys bei: das aus der Tiefe der Erde bezogene, besonders mineralreiche Wasser bereichert die Whiskys mit einer erfrischenden Zitrusnote. Das Aroma vereint Obstgartenfrüchte, Ingwer, Vanille und einen Hauch von Zitrus, der Abgang ist langanhaltend mit viel Eiche und Gerstenaroma und angenehm süß.  

BenRiach distillery, Elgin. photographs/Peter sandground©2009

Und die 2 Sets mit dem The Benriach 10 und dem The GlenDronach 12 haben gewonnen:

Georg Haas aus 56427 Siershahn

Marco Weber aus 83684 Tegernsee

Wir gratulieren ganz herzlich. Die Preise gehen in den nächsten Tagen bei Brown-Forman in die Post.

Wir machen jetzt eine kleine Verschnaufpause, was die Gewinnspiele anbelangt – aber sicher nicht bei unserer Berichterstattung in Sachen Whisky – da sind wir jeden Tag für Sie dran – und bis zum nächsten Gewinnspiel dauert es auch nicht mehr lange 😉

Herzlichst,

Ihr Whiskyexperts-Team

Serge verkostet: 4x (ziemlich) Neues aus Teaninich

Entweder im Vorjahr oder bereits 2019 sind die vier Abfüllungen aus der Highland-Destillerie Teaninich erschienen, die Serge Valentin heute auf Whiskyfun verkostet. Die Jungen kommen recht gut weg, aber die Alten können wirklich satt Punkte einsammeln –  bis zu 93 davon. Was wieder einmal beweist, dass gut gereifte Whiskys aus Teaninich das Potential etwas sehr Besonderes sein können.

Hier die Wertungen der Verkostung im Einzelnen:

  • Teaninich 10 yo 2007/2018 (46%, Signatory Vintage, Un-chillfiltered Collection, casks #702719 & 702720): 84 Punkte
  • Teaninich 19 yo 1999/2019 (53%, Claxton’s, bourbon hogshead, cask # 1849-307946, 255 bottles): 85 Punkte
  • Teaninich 34 yo 1983/2018 (46.2%, Berry Bros & Rudd for Shinanoya, Japan, refill hogshead, cask #6729, 252 bottles): 93 Punkte
  • Teaninich 35 yo 1983/2018 (57.5%, Signatory Vintage, 30th Anniversary, refill butt, cask #8070, 575 bottles): 91 Punkte
Die Destillerie Teaninich. By Alan Jamieson, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=53418414

Neue Deutsche Whiskyvideos und Podcasts der Woche (127)

Stolze 127 Folgen lang können wir Ihnen die Whiskyvideos und Podcasts der Woche vorstellen, in denen wir jede Woche Beiträge aus dem deutschen Sprachraum zum „Wasser des Lebens“ bringen, die uns von den Vloggern und Podcastern zugesendet wurden. In den Videos werden sowohl neue als auch ältere Abfüllungen verkostet – alles nach dem eigenen Ermessen der Verkoster und ohne kommerziellen Hintergrund.

Die Liste der teilnehmenden Vlogs ist nicht fix: Wenn Sie meinen, dass Ihr Video ebenfalls dazu gehören sollte, dann können Sie unten herausfinden, wie das möglich wäre.

In Folge Nummer 127 haben wir drei Podcast und acht Videos für Sie vorbereitet:

Barrels & Casks – Glen Moray 11yo, Nymphs of Whisky Collection

Hier geht es zum Podcast

Feuilletöne – Edradour 12yo SC CS

Hier geht es zum Podcast

Dram Good – Athrú Annacoona 14 First Edition 

Hier geht es zum Podcast

Whisky a. d. Sicht eines Amerikaners – ADoS GlenAllachie PX Finish

Whisky & Vinyl – Paul John Select Cask

Pat Hock – Whisky aus Japan, Frankreich & Kanada

Whisky Club – Caol Ila 15yo unpeated

Whisky Evening – Highland Park Twisted Tattoo

Taste. – Longmorn 19yo CS Signatory

Whisky Babbler – Scallywag Speyside Blended Malt DL

Malt Mariners – Loch Lomond 12

https://youtu.be/N3EjwaR-foU

Wie wir die Beiträge aussuchen: Die Videos und Podcasts werden uns zugeschickt. Wir treffen dabei keine Auswahl außer jener, dass die von uns gezeigten Blogger/Vlogs schon länger aktiv sein sollten, eine gewisse Anzahl Follower/Hörer/Leser haben. Die Redaktion behält sich vor, eingereichte Videos ohne Angabe von Gründen nicht zu veröffentlichen, hält aber gleichzeitig fest, dass ein Nichterscheinen nicht automatisch ein (sowieso immer subjektives) Statement über mangelnde Qualität ist, sondern viele verschiedene Gründe haben kann.

Wollen Sie mit Ihrem Beitrag dabei sein? Wenn Sie selbst Videos zum Thema Whisky machen, dann schicken Sie uns doch eine kurze Mail mit einem Link auf das wochenaktuelle Video und einer Inhaltsangabe dazu jeweils bis Freitag, 12 Uhr an press @ whiskyexperts.net. Vorgaben unsererseits gibt es natürlich keine, hilfreich ist aber, wenn Ihr Videokanal in aller Regel etabliert, regelmäßig publizierend und mit einer gewissen Anzahl Abonnenten ausgestattet ist, sowie mit hohem Qualitätsanspruch gemacht wird. Bitte halten Sie die eingereichten Videos auch werbefrei, sprich keine Links und Kaufaufforderungen im Video. Wir freuen uns auf Ihre Videos für unsere Leser!

Photo credit: Wiertz Sébastien on Visual Hunt / CC BY

Video: Blending live – Steven Shand blendet den Spice King (Whiskyexperts Classic)

Blends sind langweilig? Sind sie nicht. Gute Blends zu komponieren ist eine Kunst, und gute Blends zu trinken ist ein Genuss. Steven Shand von Wemyss Malts zeigt in diesem Video live, wie er den Spice King blendet – und worauf es dabei ankommt. Das Video, das wir Ihnen als Sonntagsvideo zeigen, und das wir im letzten Jahr gedreht haben, dauert knapp 20 Minuten und gibt Ihnen eine wirklich interessante Einführung in die Kunst des Blendens.

Wir wünschen Ihnen gute Unterhaltung und freuen uns schon darauf, Ihnen etwas später dann auch die neuesten Whiskyvideos und Podcasts der Woche vorstellen zu dürfen. Bis dahin!

Fremde Federn (44): Verkostungsnotizen deutschsprachiger Blogger

Jede Woche erscheinen neue Whisky-Abfüllungen – und gesellen sich zu den zigtausenden dazu, die es bereits gab oder gibt. Wer soll das alles trinken und herausfinden, was wie schmeckt? Blogger tun es – und in der Summe ergibt sich durch sie ein recht schöner Überblick über das, was man ins Glas bekommen kann.

Unsere Rubrik „Fremde Federn“ stellt Ihnen seit nun mehr als einem halben Jahr Samstag für Samstag Verkostungsnotizen der Blogger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz vor, die uns von ihnen zugesendet wurden (vielen Dank dafür). Aus der Vielzahl von Neuerscheinungen und Klassikern haben die Blogger nach ihren Vorlieben Abfüllungen herausgesucht und für ihre Leser beschrieben. Was wir besonders schön finden: Sie widmen sich auch den Standards um kleines Geld – wichtig nicht nur für die, die den Whisky gerade entdecken.

Hier sind die Tasting Notes jener Blogger, die uns für die aktuelle Ausgabe ihre Links gesendet haben:

Die Notes geben die persönlichen Eindrücke der Blogger wieder und müssen nicht der Meinung der Redaktion entsprechen (die ohnehin meist nicht einheitlich ist 😉 ). Viel Vergnügen beim Lesen und bis zur nächsten Ausgabe in einer Woche!

Haben Sie selbst aktuelle Tasting Notes, die wir hier verlinken sollen? Senden Sie uns unter press @ whiskyexperts.net den Link auf Ihre Verkostungsnotizen – bitte mit dem Betreff „Tasting-Link“. Wir publizieren dann jeden Samstag jene Notes, die bis Freitag 12:00 an uns gesendet werden. Wir publizieren die Links, ohne damit die Beiträge dahinter zu werten. Nicht publizieren werden wir Links auf Verkostungsnotizen von Seiten, die entweder kommerziell geführt sind, in Verbindung mit Shops stehen oder solchen, bei denen Tasting Notes nur ein Bestandteil des Outputs der Seite sind, denn wir wollen gezielt der Verkosterszene eine Bühne bieten und für sie zusätzliche Öffentlichkeit schaffen.

Angus verkostet: BenRiach im Doppelpack

Die Destillerie Benriach in der Speyside ist im Fokus der heutigen Verkostung bei Angus MacRaild, der wie üblich am Samstag das Regiment bei Whiskyfun von Serge Valentin übernimmt. Zwei gut gereifte Abfüllungen sind es diesmal, die sich Angus einschenkt, und wer alte BenRiachs kennt der weiß, dass es schwer fallen wird, von ihnen nicht angetan zu sein.

28 Jahre und 30 Jahre können die beiden Abfüllungen vorweisen, uns so schneiden sie in der Verkostung ab:

  • Benriach 28 yo 1990/2018 (48.2%, Elixir Distillers ‘Single Malts Of Scotland’, cask #141, bourbon barrel, 107 bottles): 87 Punkte
  • Benriach 30 yo (50%, OB, +/- 2013): 90 Punkte
BenRiach distillery, Elgin.
photographs/Peter sandground©2009

 

Nur noch bis Sonntag: 2x The GlenDronach Original 12yo + The BenRiach 10yo gewinnen!

Letzte Chance bei unserem neuesten Gewinnspiel – nur noch bis Sonntag können Sie sich beteiligen und einer von zwei glücklichen Gewinnern unserer tollen Preise werden:

Diesmal haben wir, dank unseres Partners Brown-Forman Deutschland, je zwei Sets, bestehend aus einem The GlenDronach Original Aged 12 Year aus den Highlands und einem The BenRiach Aged 10 Years aus der Speyside für Sie – zwei Whiskys, die wirklich ausgezeichnete Repräsentanten ihrer Regionen sind. Alles, was Sie wissen müssen, um eines der beiden Sets zu gewinnen, finden Sie nachstehend in den von Brown-Forman übermittelten Beschreibungen unserer Preise:

Glendronach Distillery

Seit dem 1. Januar 2019 erweitern die prämierten Scotch Single Malts The GlenDronach Original Aged 12 Years und The BenRiach Aged 10 Years das Portfolio von Brown-Forman Deutschland, kunstvoll komponiert von Master Blenderin Rachel Barrie.  Beide Single Malts werden in der 0,7-l-Flasche in hochwertigen Geschenkverpackungen angeboten, The GlenDronach Original Aged 12 Years zur unverbindlichen Preisempfehlung von 39,99 Euro, The BenRiach Aged 10 Years zu 35,99 Euro (UVP).

The GlenDronach Original Aged 12 Years

Der in Handarbeit hergestellte The GlenDronach Original Aged 12 Years reift 12 Jahre in feinen Pedro Ximénez- und Oloroso Sherry-Fässern aus dem spanischen Andalusien. Die in den schottischen Highlands gelegene Destillerie ist vor allem für ihre langjährige Expertise der Whisky-Reifung in Sherry-Fässern bekannt und produziert eine Reihe von Single Malts. Noten von sanfter Vanille und weichen Früchten sowie ein unvergesslich nussiger Abgang zeichnen den nicht kalt-gefilterten, in seiner Farbgebung zu 100 Prozent natürlichen Whisky aus der 1826 gegründeten GlenDronach Destillerie aus.

Glendronach im Sommer. Bild: Glendronach Distillery

The BenRiach Aged 10 Years

The BenRiach Aged 10 Years reift 10 Jahre in Bourbon-, Sherry- und neuen Eichenfässern. Dadurch erhält der Whisky seine ungewöhnliche Komplexität und Ausgewogenheit. Er ist nicht kalt-gefiltert sowie in seiner Farbgebung zu 100 Prozent natürlich. Die im Norden von Speyside liegende, über 120 Jahre alte BenRiach Destillerie zeichnet sich seit jeher durch eine kreative und unkonventionelle Whisky-Destillation und vielseitige Fassreifung aus. So werden die Maischbottiche beim Mälzen beispielsweise viermal mit frischem heißen Wasser befüllt, anstatt – wie bei den meisten anderen Destillerien üblich – nur dreimal.

BenRiach Distillery

Auch die Natur trägt zum unkonventionellen Charakter der BenRiach Whiskys bei: das aus der Tiefe der Erde bezogene, besonders mineralreiche Wasser bereichert die Whiskys mit einer erfrischenden Zitrusnote. Das Aroma vereint Obstgartenfrüchte, Ingwer, Vanille und einen Hauch von Zitrus, der Abgang ist langanhaltend mit viel Eiche und Gerstenaroma und angenehm süß.  

BenRiach distillery, Elgin. photographs/Peter sandground©2009

Und so gewinnen Sie die 2 Sets mit dem The Benriach 10 und dem The GlenDronach 12:

1. Beantworten Sie bitte folgende Gewinnfrage: Wie heißt die Master Blenderin von Glendronach und Benriach?

a) Rachel Barrie
b) Halle Berry

Kleine Hilfe: Einfach diesen Text hier aufmerksam lesen 😉

2. Die richtige Antwort schicken Sie gemeinsam mit Ihrem vollen Namen und Ihrer Postanschrift ab sofort an folgende email: contest@whiskyexperts.net – und zwar mit dem Betreff „Whisky“!

3. BITTE teilen Sie dieses Gewinnspiel auf Ihren sozialen Netzwerken. Ein wenig gute Nachrede kann auch uns nicht schaden ;-). Das Teilen ist nicht verpflichtend, aber es würde uns freuen.

Unter allen richtigen Antworten mit dem richtigen Betreff, die uns bis 12. Mai 2019, 23:59 Uhr mitteleuropäischer Zeit erreichen, ziehen wir die zwei Gewinnerinnen oder Gewinner der Preise und geben sie am 13. Mai 2019 bekannt. Die Gewinne werden danach durch Brown-Forman Deutschland versendet.

Pro Person ist nur eine Teilnahmemail möglich!

Teilnahmebedingungen:

Beim Wettbewerb kann jeder mitmachen, der in Deutschland, Österreich oder der Schweiz wohnt, die Gewinnfrage richtig beantwortet und seine Lösung mit dem Betreff „Whisky“ einsendet sowie das 18. Lebensjahr vollendet hat. Der Wettbewerb läuft ab sofort bis 12. Mai 2019, 23:59 Uhr. Die Gewinnerinnen/die Gewinner werden am 13. Mai 2019 auf unserer Webseite bekanntgegeben und per Mail benachrichtigt. Der Wettbewerb findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt – es kann dazu kein Schriftverkehr geführt werden. Mitarbeiter von Brown-Forman Deutschland und Whiskyexperts sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Der Versand der Pakete erfolgt durch Brown-Forman Deutschland. Alle Adressdaten werden nach Abschluss des Gewinnspiels gelöscht.

Hinweis zum Datenschutz: Wir erheben nur jene Daten von Teilnehmern, die für die Abwicklung des Gewinnspiels nötig sind (Name, email-Adresse und Postanschrift). Alle in diesem Zusammenhang erhobenen Daten werden nach Abschluss des Gewinnspiels und der erfolgreichen Versendung des Preises ausnahmslos gelöscht und weder für unsere Zwecke weiterverwendet noch an Dritte weitergegeben. Unsere Datenschutzerklärung finden Sie hier.

Mit der Teilnahme erklären Sie sich mit diesen Teilnahmebedingungen einverstanden – und geben uns auch die Erlaubnis, Ihren Namen und Wohnort im Falle des Gewinns auf unserer Seite veröffentlichen zu dürfen. 

Wir wünschen Ihnen viel Glück und drücken Ihnen die Daumen!

Herzlichst,

Ihr Whiskyexperts-Team

Glendronach Distillery

Whisky im Bild: Besuch bei Deanston in der Silent Season (16 Bilder)

Auch heute, am Freitag, möchten wir Sie mit Jochen Wied wieder nach Schottland entführen, diesmal in die Highlands zur Destillerie Deanston. Jochen Wied hat diese zur Distell Group gehörende Brennerei im April besucht, zur Silent Season, in der nicht gebrannt wird und nötige Ausbesserungsarbeiten vorgenommen werden (Deanston bekommt unter anderem gerade eine neue Mash Tun).

Deanston gehört zwar nicht zu den auf den ersten Blick fotogensten Brennereien, ist sie doch in einem Industriebau errichtet, der zuvor eine Spinnerei beheimatete. Aber auch solche nüchternen und zweckmäßigen Gebäude haben ihre schönen Ansichten und Ecken…

Die Destillerie Deanston. Bild © Jochen Wied, Joe’s Tastings
Die Destillerie Deanston. Bild © Jochen Wied, Joe’s Tastings
Die Destillerie Deanston. Bild © Jochen Wied, Joe’s Tastings
Die Destillerie Deanston. Bild © Jochen Wied, Joe’s Tastings
Das Turbinenhaus der Destillerie Deanston. Bild © Jochen Wied, Joe’s Tastings
Die Destillerie Deanston – die zerlegte alte Mash Tun. Bild © Jochen Wied, Joe’s Tastings
Die Destillerie Deanston. Hier wird zur Zeit die neue Mash Tun zusammengebaut. Bild © Jochen Wied, Joe’s Tastings
Die Destillerie Deanston. Washbacks. Bild © Jochen Wied, Joe’s Tastings
Die Destillerie Deanston. Bild © Jochen Wied, Joe’s Tastings
Die Destillerie Deanston. Bild © Jochen Wied, Joe’s Tastings
Die Destillerie Deanston. Bild © Jochen Wied, Joe’s Tastings
Die Destillerie Deanston. Bild © Jochen Wied, Joe’s Tastings
Die Destillerie Deanston. Bild © Jochen Wied, Joe’s Tastings
Die Destillerie Deanston. Bild © Jochen Wied, Joe’s Tastings
Die Destillerie Deanston. Bild © Jochen Wied, Joe’s Tastings
Die Destillerie Deanston. Bild © Jochen Wied, Joe’s Tastings