Dr Nick Savage wird neuer Master Distiller bei Bladnoch

Seit heute ist es offiziell und wir dürfen darüber auch berichten: Dr. Nick Savage, bislang Master Distiller bei Macallan, ist neuer Master Distiller bei Bladnoch und folgt dort Ian MacMillan nach.

Auf der Seite von Bladnoch schreibt man:

„We are delighted to announce Bladnoch Distillery’s newly appointed Master Distiller, Dr Nick Savage. Nick has had an impressive career thus far working with Diageo, William Grant & Sons and most recently, The Macallan. We look forward to Nick joining the team in July as we continue to create award-winning Lowland Single Malt Scotch Whisky.“

Eine offizielle englischsprachige Pressemitteilung finden Sie untenstehend. Einen herzlichen Dank an Petra Milde, die die erste Mitteilung dazu bei Bladnoch gefunden hat.

Dr Nick Savaga PhD, jetzt Master Distiller bei Bladnoch, bei einem Interview mit Whiskyexperts im Vorjahr.

BLADNOCH DISTILLERY ANNOUNCES DR NICK SAVAGE AS THEIR NEW MASTER DISTILLER

FOR IMMEDIATE RELEASE   Bladnoch Distillery announced today they have appointed Dr Nick Savage as their new Master Distiller. This appointment comes after the departure of former Master Distiller and Blender Ian MacMillan in January 2019.  

Nick has an impressive career in the industry – after being awarded his PhD in engineering – he commenced at Diageo as Technical Lead in Cask Maturation, he then spent time in the Scottish Lowlands working with William Grant & Sons in brewing and distilling. He most recently was Master Distiller for The Macallan where he led the Whisky Mastery team, and played a key role during the major launch of the brand’s new distillery and visitor experience in June 2018. Nick now returns to the Lowlands and joins Bladnoch, three and a half years after Australian businessman David Prior purchased the 200 year old distillery.   Nick said of his decision to join the distillery team: 

“The vision and ambition shown by David Prior and the team at Bladnoch Distillery, together with the phenomenal efforts since 2015 with the re-generation of the historical site, played a huge part in my decision to join the Bladnoch business. The opportunity also allows me a new challenge in Single Malt Lowland Scotch Whisky from a 200 year old distillery. Combined with the passion and drive that the Bladnoch team have for the ultimate quality, I’m extremely excited to be a part of the amazing future of the brand.”  

Bladnoch CEO and owner, David Prior, stated: 

“It’s a great privilege to welcome Nick Savage to the Bladnoch business. He has an impressive track record with a number of significant whisky companies and brands, most recently as Master Distiller for The Macallan. His youthful, positive and energetic approach will add great value to our team and business, as will his technical and operational skills. With the Visitor Centre opening in mid-June and Nick joining the business we are excited to undertake the final phase in bringing this amazing Lowland Single Malt distillery back to the whisky world.”  

Nick will join Bladnoch on 1st July 2019, working with newly appointed Distillery Manager Neil Bulloch and the rest of the Bladnoch team.  

Bladnoch Distillery is Scotland’s southernmost distillery, and one of a handful that remain independently owned. Since being purchased in 2015 by Australian entrepreneur David Prior Bladnoch has enjoyed a renaissance, launching their line of award-winning Bladnoch Single Malt Whiskies and Pure Scot, their contemporary Blended Scotch Whisky, in over 30 countries. In 2017, Bladnoch Distillery celebrated its 200 year anniversary making it one of the oldest continuously operating distilleries in Scotland. In June 2019 Bladnoch Distillery’s state-of-the-art visitors centre will open, welcoming visitors to the distillery once again after its significant renovation.

 

Whisky im Bild: Das neue Still House bei Kilchoman

In unserer heutigen Folge der Rubrik „Whisky im Bild“ können wir Ihnen ganz aktuelle Einblicke ins neue Still House bei der Islay-Brennerei Kilchoman gewähren. Dort hat man ja in der letzten Zeit kräftig investiert, zunächst einmal in Kiln und Malting Floor, und mit den neuen Stills ist einmal ein ganz besonderer Teil dieser Ausbaupläne in die Tat umgesetzt worden.

Sechs Bilder, allesamt aufgenommen und mit Copyright von Islay-St. Mary’s, zeigen uns die Fassade und das Innere des neuen Still Houses. Schauen Sie mal rein!

Kilchoman – das neue Still House. Bild (c) Islay-St. Mary’s 2019
Kilchoman – im neuen Still House. Bild (c) Islay-St. Mary’s 2019
KIlchoman – das neue Still House. Bild (c) Islay-St. Mary’s 2019
Kilchoman – das neue Still House. Bild (c) Islay-St. Mary’s 2019
Kilchoman – das neue Still House. Bild (c) Islay-St. Mary’s 2019
Kilchoman – das neue Still House. Bild (c) Islay-St. Mary’s 2019

Gewinnen Sie jetzt mit uns drei Whiskys aus der Glenrothes Soleo Collection!

In zwei Wochen ist Ostern – und wir haben den Osterhasen gebeten, Ihnen ein paar nette „Eier“ für das Osternest mitzubringen. Und das hat er getan – in Form von drei traumhaften Whiskys aus Sherryfässern – und in Flaschen, die mit viel Phantasie an Eier erinnern.

Gemeinsam mit unserem Partner Beam Suntory Deutschland und der Brennerei Glenrothes aus der Speyside verlosen wir drei Abfüllungen aus der neuen Glenrothes Soleo Collection, die mit Beginn des Jahres zu den Händler gekommen ist. Hier einige Infos zur neuen Collection, die uns von Glenrothes zur Verfügung gestellt wurden:

Die Glenrothes Soleo Collection – eine Hommage an das Sherryfass

Mit der Soleo Collection zelebriert die preisgekrönte schottische Destillerie The Glenrothes die Herstellung ihrer Single Malts. Die neue Range mit Altersangaben besteht aus fünf Whiskys und löst das bisherige Sortiment ab. Auch diese Abfüllungen sind in den für The Glenrothes typischen Sherryfässern gereift, die für ein außergewöhnliches Aroma sorgen. Der Name Soleo spielt auf den gleichnamigen Trocknungsprozess der Sherrytrauben an und spiegelt sich im auffälligen Verpackungsdesign wider. Statt auf Vintage Abfüllungen setzt die Destillerie in Zukunft damit vorrangig auf Whiskys mit Age Statement.

Seit 1879 bestimmen Ex-Sherryfässer aus Eichenholz den Charakter der The Glenrothes Whiskys aus der Speyside. Nahezu 90 Prozent der Fässer, die für die Whiskyreifung verwendet werden, haben vorher Sherry enthalten. Sherry ist ein Wein aus weißen Trauben, die in der Nähe von Jerez de la Frontera in Andalusien angebaut werden. Auch die fünf Abfüllungen der Soleo Collection – The Glenrothes 10 Years Old, 12 Years Old, Whisky Maker’s Cut, 18 Years Old und 25 Years Old – lagerten in ehemaligen Sherryfässern, größtenteils sogar als First Fill, also als erste Befüllung nach dem ursprünglichen Sherry. Die Geschmackspalette reicht von fruchtiger Süße bis hin zu pfeffriger Würze, sodass vom Whisky-Einsteiger bis zum Kenner jeder auf seine Kosten kommt.

„Die Soleo Collection zelebriert unsere Tradition durch die Verwendung von Sherryfässern und bringt gleichzeitig mit unterschiedlichen Whiskys eine neue Dynamik in unser Portfolio. Wir konnten aus einem unvergleichlichen Bestand schöpfen und so eine Range kreieren, die unser bisheriges Sortiment ersetzt und unsere Kunden begeistern wird“,

kommentiert Gordon Motion, Master Whisky Maker von The Glenrothes.

Soleo ist die Bezeichnung für das traditionelle Trocknen der Trauben in der Sonne. Dazu werden sie in der Hitze der andalusischen Sonne ausgebreitet und von Hand gewendet. Dieser Prozess ist die Grundlage für die edelsten Sherrys. Der andalusische Wein verleiht den Eichenfässern, in denen er lagert, seine charakteristische Note. Später geben diese Fässer ihr besonderes Aroma an die exklusiven Abfüllungen von The Glenrothes weiter und sorgen für eine natürliche Farbabstufung. Farben spielen auch bei der Verpackung von Soleo eine große Rolle. Die Collection begeistert durch ein ausgefallenes Design. Als Inspiration diente das Farbenspiel der Traube beim Dörrprozess: leuchtendes Grün und Gelb bis hin zu dunklem Purpurrot. Darüber hinaus sorgen die für The Glenrothes charakteristische, runde Form der Flasche und die auffällige Rahmenverpackung für eine hohe Sichtbarkeit der Soleo Range im Regal.

Diese drei ausgezeichneten Whiskys von The Glenrothes verlosen wir unter allen Mitspielern:

THE GLENROTHES 10 YEARS OLD

Der 10 Jahre gereifte Single Malt bildet das Herzstück der Soleo Collection. Dank der Lagerung in Ex-Sherryfässern erhält er seine natürliche Farbe und Aromen von Vanille und Buttergebäck mit einem Hauch von Zitronenschale. Diese leichte und subtile Kreation ist der perfekte Einstieg in die Welt der Single Malt Whiskys.

THE GLENROTHES 12 YEARS OLD

Die zwölfjährige Reifung in Sherryeichenfässern sorgt für eine natürliche Farbe und Aromen von süßer Vanille, fruchtiger Melone und würzigem Zimt. Zudem entfaltet sich ein leichter Duft von Banane und Vanille. The Glenrothes 12 Years Old repräsentiert den klassischen House-Style von The Glenrothes – fruchtig und süß.

THE GLENROTHES WHISKY MAKER’S CUT

Handverlesen, First Fill, Ex-Sherryfässer, 48,8 % Vol. – Whisky Maker’s Cut ist ein besonderer Blend nach dem Geschmack des Master Blenders. Er hat die Fässer ausgesucht und in seiner bevorzugten Trinkstärke abfüllen lassen. Der Whisky schmeckt nach cremiger Vanille, Orangenschale und Muskatnuss.

Und so gewinnen Sie die drei Whiskys aus der Destillerie Glenrothes:

1. Beantworten Sie bitte folgende Gewinnfrage: Wie heißt die neue Collection von Glenrothes, aus der Sie die drei Whiskys gewinnen?

a) Sombrero Collection
b) Sonic Collection
c) Soleo Collection 

Kleine Hilfe: Einfach diesen Text hier aufmerksam lesen 😉

2. Die richtige Antwort schicken Sie gemeinsam mit Ihrem vollen Namen und Ihrer Postanschrift ab sofort an folgende email: contest@whiskyexperts.net – und zwar mit dem Betreff „Glenrothes“!

3. BITTE teilen Sie dieses Gewinnspiel auf Ihren sozialen Netzwerken. Ein wenig gute Nachrede kann auch uns nicht schaden ;-). Das Teilen ist nicht verpflichtend, aber es würde uns freuen.

Unter allen richtigen Antworten mit dem richtigen Betreff, die uns bis 21. April 2019, 23:59 Uhr mitteleuropäischer Zeit erreichen, ziehen wir die drei Gewinnerinnen oder Gewinner der Preise und geben sie am 22. April 2019 bekannt. Diue Gewinne werden danach durch Beam Suntory versendet.

Pro Person ist nur eine Teilnahmemail möglich!

Teilnahmebedingungen:

Beim Wettbewerb kann jeder mitmachen, der in Deutschland, Österreich oder der Schweiz wohnt, die Gewinnfrage richtig beantwortet und seine Lösung mit dem Betreff „Glenrothes“ einsendet sowie das 18. Lebensjahr vollendet hat. Der Wettbewerb läuft ab sofort bis 21. April 2019, 23:59 Uhr. Die Gewinnerinnen/die Gewinner werden am 22. April 2019 auf unserer Webseite bekanntgegeben und per Mail benachrichtigt. Der Wettbewerb findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt – es kann dazu kein Schriftverkehr geführt werden. Mitarbeiter von Beam Suntory und Whiskyexperts sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Der Versand der Pakete erfolgt durch Beam Suntory. Alle Adressdaten werden nach Abschluss des Gewinnspiels gelöscht.

Hinweis zum Datenschutz: Wir erheben nur jene Daten von Teilnehmern, die für die Abwicklung des Gewinnspiels nötig sind (Name, email-Adresse und Postanschrift). Alle in diesem Zusammenhang erhobenen Daten werden nach Abschluss des Gewinnspiels und der erfolgreichen Versendung des Preises ausnahmslos gelöscht und weder für unsere Zwecke weiterverwendet noch an Dritte weitergegeben. Unsere Datenschutzerklärung finden Sie hier.

Mit der Teilnahme erklären Sie sich mit diesen Teilnahmebedingungen einverstanden – und geben uns auch die Erlaubnis, Ihren Namen und Wohnort im Falle des Gewinns auf unserer Seite veröffentlichen zu dürfen. 

Wir wünschen Ihnen viel Glück und drücken Ihnen die Daumen!

Herzlichst,

Ihr Whiskyexperts-Team

Serge verkostet: Kilchoman – ein Duell

Die Wiche bei Serge Valentin auf Whiskyfun startet mit einem kleinen Duell einer Einzelfassabfüllung aus der Brennerei Kilchoman (verkostet von Angus MacRaild) gegen die Jubiläumsabfüllung zum 10. Geburtstag der Brennerei aus dem Jahr 2015 (verkostet von Serge). Sieger wird die Einzelfassabfüllung, aber der Unterschied ist nur vier Punkte.

Bei Kilchoman wird übrigens gerade das neue Stillhouse fertiggestellt, sozusagen der Höhepunkt der Ausbaupläne der Brennerei auf Islay, die den Titel der jüngsten Destillerie ja jetzt an Ardnahoe abgeben musste.

Hier die beiden Kandidaten der Verkostung und das Ergebnis – für die ausführlichen Tasting Notes folgen Sie bitte unserer Verlinkung:

  • Kilchoman 2006/2017 10 yo (54.3%, OB private cask for Nation Of Scots, cask #329, bourbon, 226 bottles): 90 Punkte
  • Kilchoman ‘10th anniversary’ (58.2%, OB, 3000 bottles, 2015) 86 Punkte

Der Gewinner unseres Bruichladdich Provenance-Paket mit 3 Whiskys + Goodies ist…

Danke, danke danke – Danke für die tolle Beteiligung an unserem Gewinnspiel um das Provenance-Paket von Bruichladdich. Bevor wir den Gewinner oder die Gewinnerin nennen, hier noch einmal zur Erinnerung, worum es ging:

Authentizität – das ist eines der Schlüsselelemente, die die Whiskys aus der Islay-Brennerei Bruichladdich so besonders machen. Wer die Destillerie schon einmal besucht hat (unsere kommentierte Fotoreise mit 115 Bildern finden Sie hier), der weiß, dass dort keine Computer arbeiten, sondern Menschen, dass man mit den Farmern im Umkreis eng verbunden ist und bei aller Experimentierfreudigkeit nicht auf seine Traditionen und Wurzeln vergisst.

Zu dieser Haltung gehört auch, nur mit lokaler oder schottischer Gerste zu brennen. Was das bedeutet, sollen unsere Leser sinnlich und aus erster Hand erfahren. Und darum verlosten wir gemeinsam mit unserem Partner Bruichladdich drei Whiskys als „Provenance Paket“, nämlich den Bruichladdich Islay Barley 2011, Bruichladdich Bere Barley 2008 und Bruichladdich The Organic 2009 – plus netten Goodies.

Warum ist Authentizität für Bruichladdich so wichtig? Lesen Sie hier mehr darüber, in Bruichladdichs eigenen Worten:

Gerste ist zwar die Hauptzutat für die Herstellung eines Scotch Single Malt Whisky, doch es gibt keinerlei gesetzliche Vorgaben, dass die dazu verwendete Gerste zwingend aus Schottland stammen muss. Aus dieser Tatsache resultiert das Ziel vieler Hersteller, Gerste, egal welchen Ursprungs, zu einem möglichst günstigen Preis einzukaufen. Vom Beginn des Wiederaufbaus der Bruichladdich Brennerei im Jahr 2001 bis heute gilt für uns jedoch: Wir verwenden für unsere Scotch Whiskies ausschließlich schottische Gerste. Aber nicht nur die Herkunft selbst spielt für uns eine enorm wichtige Rolle, nein, wir gehen sogar noch einen Schritt weiter und sprechen von Terroir! Damit waren wir die Ersten, die das ursprüngliche Weinkonzept auf die Whiskyherstellung übertragen haben. Denn nicht nur für Wein gilt, dass man die unterschiedlichen Einflüsse von Rebsorte, Boden, Klima und regionalem Handwerk deutlich im Endprodukt schmecken kann, sondern auch für Whisky. Unser Provenance-Konzept basiert deshalb auf den drei folgenden Pfeilern:

1. Wo wird die Gerste angebaut?

Wir verwenden 100 % schottische Gerste. Das meiste Getreide stammt aus einem Umkreis von ca. 50 Meilen rund um den Ort Inverness, Nordschottland. Der Rest wird für uns auf Islay angebaut, da man im Inselgetreide den Einfluss des Atlantiks und der wilden Landschaft deutlich spüren kann. Stürme, Kälte und hungrige Wildtiere lassen jedoch eine typische Ernte hier schon mal um 1/3 schrumpfen.

2. Welche Gerstensorten werden angebaut?

Zwei- sowie sechszeilige Sorten. In Kooperation mit dem Landwirtschaftsinstitut verhelfen wir der historische Gerstensorte „Bere“ zu neuem Glanz und bringen das historische Getreide zurück ins Whiskybusiness.

Die Bruichladdich Distillery produziert auf der Insel Islay drei verschiedene Single-Malt- Marken: Bruichladdich (unpeated), Port Charlotte (heavily peated) und Octomore (super-heavily peated). Mit dem Fokus auf der Herkunft der Gerste, dem Einfluss der sorgfältig ausgewählten Fässer sowie jeder Menge Zeit gelingt es uns, das Beste aus dem zu machen, was die Natur uns zu bieten hat. Früher entstand daraus „uisge beatha“, der Vor gänger des modernen Single Malt Scotch.

3. Wie wird die Gerste angebaut?

Wir verwenden konventionelle sowie Biogerste. Seit ein paar Jahren werden Themen wie Nachhaltigkeit, Umweltschutz und bewusster Genuss immer wichtiger – nicht nur aufgrund der zunehmenden Umweltverschmutzung, sondern auch, weil man festgestellt hat, dass biologisch und ohne Pestizide oder künstliche Hilfsmittel angebaute bzw. hergestellte Produkte einfach besser schmecken. Deshalb sind wir auch auf unsere neuen Limited Editions besonders stolz – Single Estate, Single Vintage und aus ganz speziellen Gerstensorten, die wir mit unseren Programmen fördern wollen.

Gerste

100 % schottische Gerste. Keiner außer Bruichladdich macht diese Art von verbindlichen Herkunftsaussagen.

26 % Islay Gerste. Von allen acht Inselbrennereien verwenden nur Bruichladdich und Kilchoman Gerste, die auch auf der Insel angebaut wird.

Provenance-Konzept: Bere, Organic, Islay, regionale Sorten.

Destillation Langsam und tröpfchenweise, Brennanlagen aus der viktorianischen Zeit, keine Computer. Unsere hohen Brennblasen mit ihren langen Schwanenhälsen produzieren trotz ihres Alters noch immer extrem elegante und florale Destillate.

Reifung

100 % gereift auf der Insel Islay, Bruichladdich und Kilchoman sind die einzigen Islay-Brennereien, die all ihre Warehouses auf der Insel haben. Bauvorhaben: in den nächsten zehn Jahren jedes Jahr ein neues Islay-Warehouse.

Abfüllung

100 % in der Bruichladdich Distillery abgefüllt unter Verwendung von purem Islay-Quellwasser. Verzicht auf Kältefiltration und Farbstoffe. Abgefüllt mit einer höheren Grädigkeit von 50 % vol. für mehr Charakter am Gaumen.

Menschen

Bruichladdich ist mit aktuell 86 Angestellten der größte private Arbeitgeber auf der Insel. Kooperation mit 19 der 87 Inselfarmer.

Und hier ist der Gewinner der drei Whiskys plus Goodies im Provenance-Paket von Bruichladdich:

Momme Reese aus 24103 Kiel

Wir gratulieren ganz herzlich! Ihre Preise werden Ihnen in den nächsten Tagen von Bruichladdich zugeschickt.

Und weil Gewinnen so viel Freude macht, starten wir noch heute unser nächstes Gewinnspiel. Bis dahin noch einen schönen Morgen und guten Tag!

Herzlichst,

Ihr Whiskyexperts-Team

Bruichladdich vom Pier aus. Bild © Whiskyexperts

Neue Deutsche Whiskyvideos und Podcasts der Woche (122)

In den Whiskyvideos und Podcasts der Woche stellen wir Ihnen jede Woche Beiträge aus dem deutschen Sprachraum zum „Wasser des Lebens“ vor, die uns von den Vloggern und Podcastern zugesendet wurden. In den Videos werden sowohl neue als auch ältere Abfüllungen verkostet – alles nach dem eigenen Ermessen der Verkoster und ohne kommerziellen Hintergrund.

Bislang haben wir die Videos als Liste aufgeführt, und zusätzlich als Playlist auf Youtube – seit diesem Jahr betten wir diese für Sie in unserer Seite ein.

Die Liste der teilnehmenden Vlogs ist nicht fix: Wenn Sie meinen, dass Ihr Video ebenfalls dazu gehören sollte, dann können Sie unten herausfinden, wie das möglich wäre.

In Folge Nummer 122 können wir ihnen diesmal einen Podcast und zusätzlich wie immer interessante Videos präsentieren:

Barrels and Casks –  Balvenie 12yo Doublewood

Hier geht es zum Podcast

Whisky & Vinyl – Glen Scotia 2003/2019 mit Rum Finish 

Whisky Club – Amorik Classic Malt

Whisky Dodo – Ben Nevis 25 Jahre (whisky.de)

Whisky Evening – Glenfiddich Fire & Cane vs Glen Scotia 2003

Malt Mariners – Het Anker Sola Jerez Belgian Single Malt

Whisky a. d. Sicht eines Amerikaners – Connemara Cask Strength 

Pat Hock – Proper No. Twelve

Wie wir die Beiträge aussuchen: Die Videos und Podcasts werden uns zugeschickt. Wir treffen dabei keine Auswahl außer jener, dass die von uns gezeigten Blogger/Vlogs schon länger aktiv sein sollten, eine gewisse Anzahl Follower/Hörer/Leser haben. Die Redaktion behält sich vor, eingereichte Videos ohne Angabe von Gründen nicht zu veröffentlichen, hält aber gleichzeitig fest, dass ein Nichterscheinen nicht automatisch ein (sowieso immer subjektives) Statement über mangelnde Qualität ist, sondern viele verschiedene Gründe haben kann.

Wollen Sie mit Ihrem Beitrag dabei sein? Wenn Sie selbst Videos zum Thema Whisky machen, dann schicken Sie uns doch eine kurze Mail mit einem Link auf das wochenaktuelle Video und einer Inhaltsangabe dazu jeweils bis Freitag, 12 Uhr an press @ whiskyexperts.net. Vorgaben unsererseits gibt es natürlich keine, hilfreich ist aber, wenn Ihr Videokanal in aller Regel etabliert, regelmäßig publizierend und mit einer gewissen Anzahl Abonnenten ausgestattet ist, sowie mit hohem Qualitätsanspruch gemacht wird. Bitte halten Sie die eingereichten Videos auch werbefrei, sprich keine Links und Kaufaufforderungen im Video. Wir freuen uns auf Ihre Videos für unsere Leser!

Photo credit: Wiertz Sébastien on Visual Hunt / CC BY

Whisky im Bild: Die Whisky Fair Rhein-Ruhr 2019

Nach dem ersten Tag der Whisky Fair Rhein-Ruhr 2019 in Düsseldorf, die wir wie jedes Jahr besuchten, ist es schon zur Tradition geworden, unsere Eindrücke vom ersten Messetag am Sonntag in Form einer kleinen Galerie zu posten. In diesem Jahr könnte man als Motto des ersten Tages ganz einfach „Rundum gute Laune“ schreiben, denn diese fand man sowohl bei den zahlreichen Besuchern wie auch bei den Ausstellern. Kein Wunder: Das Wetter passte, die Whiskys passten und das Rundherum dieser außergewöhnlichen Location tat das Ihre dazu, dass man sich wohl fühlte.

Hier unsere Bilder von der Messe in der Classic Remise Düsseldorf, die noch bis Sonntag Abend für Besucher offen steht und sich auf Ihren Besuch freut:

Viel los war nicht nur drinnen, sondern auch vor der Messehalle, beim Wurststand, an dem es auch heuer wieder die ausgezeichneten Würste der Metzgerei Inhoven gab. Bild (c) Whiskyexperts 2019
Der Stand der Whiskyburg Wittlich. Bild (c) Whiskyexperts 2019
Große Auswahl und Besonderes wie immer bei der Whiskybotschaft. Bild (c) Whiskyexperts 2019
Der knackige, aber keineswegs brutale Laphroaig der Whiskybotschaft, abgefüllt von Douglas Laing. Ein Junger mit Charakter. Bild (c) Whiskyexperts 2019
Gute Stimmung auch bei Team Spirit – mit (unter anderem) Interessantem aus Tobermory. Bild (c) Whiskyexperts 2019
Viel los bei Mackmyra. Bild (c) Whiskyexperts 2019
Bei Kupsch Whisky gibt es diesmal jede Menge Lost Distilleries und hervorragende alte Blends zum Verkosten und Kaufen. Bild (c) Whiskyexperts 2019
Ach, hätte man doch unbegrenzt Mittel zur Verfügung… Bild (c) Whiskyexperts 2019
Marco Bonn hat Grund zur Freude – die Abfüllungen von Michel Couvreur und aus dem eigenen Haus können wie immer überzeugen. Bild (c) Whiskyexperts 2019
Melanie und Tom Skowronek von Anam na h-alba. Eines der Highlights dort: ein eigener Kilchoman mit 12 Jahren. Bild (c) Whiskyexperts 2019
Pat Hock präsentiert den White Dog von St. Kilian – in einem Monat gibt es dann den ersten Whisky aus Rüdenau. Bild (c) Whiskyexperts 2019
Guter Laune: Daniel Schöll von Beam Suntory. Bild (c) Whiskyexperts 2019
Auch unsere Laune war phänomenal, als wir diesen Hibiki verkosten konnten (und Sie können das dort auch). Bild (c) Whiskyexperts 2019
Besuch bei Spahns Scotchwarehouse. Bild (c) Whiskyexperts 2019
Maßarbeit bei Scotland & Malts. Bild (c) Whiskyexperts 2019
Whisky aus Bayern von Stonewood. Bild (c) Whiskyexperts 2019
Ein echter Druide? Jedenfalls echter Scotch. Michel Reick, Inhaber des Whisky Dungeons und Besitzer von (unter anderem) Best Dram. Bild (c) Whiskyexperts 2019
An Signatory und Edradour kann man nicht einfach vorbeigehen. Bild (c) Whiskyexperts 2019
Das Team von Schlumberger auf der Whisky Fair Rhein-Ruhr. Kompetent und charmant wie immer. Bild (c) Whiskyexperts 2019
The Whisky Warehouse No.8, unterstützt von Cori A Ruadh. Bild (c) Whiskyexperts 2019
Am Stand von Whisky Square. Bild (c) Whiskyexperts 2019
Deutscher Whisky (und Kornbrand) von der Gutsbrennerei Joh. B. Geuting e.K wurde von den Besitzern präsentiert. Bild (c) Whiskyexperts 2019
Daniel Kamm von McWhisky.com mit „seinen“ Blackadder-Abfüllungen. Bild (c) Whiskyexperts 2019
Das männliche Dreamteam von Alba Import. Bild (c) Whiskyexperts 2019
Cafe Z aus Hattingen mit tollen neuen Whiskys – so zum Beispiel einen 24 Jahre alten, sehr harmonischen Glen Scotia aus dem Madeira-Fass… Bild (c) Whiskyexperts 2019

Video: Scotland – From Drymen to Elgol

Heute möchten wir Sie mit dem Sonntagsvideo wieder auf eine Reise quer durch Schottland mitnehmen. War es unlängst eine fünftägige Reise, die die Protagonistin des Films mit ihrem Bruder machte, so ist es heute eine Solo-Reise, die filmisch dokumentiert wurde – mit wunderschönen, einfühlsamen Bildern.

Scotland – From Drymen to Elgol stammt von Vimeo-User Jane GL, die im Sommer 2018 Schottland bereiste. Fast viereinhalb Minuten dauert der Clip, professionell gemacht  und untermalt von schöner Musik. Es geht von Drymen, etwas nördlich von Glasgow, nach Elgol auf Skye.

Viel Vergnügen mit den Eindrücken von Schottlands wunderbarer Landschaft – wir lesen uns später wieder, wie üblich mit den Whiskyvideos der Woche. Bis dahin!

Herald Scotland: Whisky aus Südamerika

Für den europäischen Whiskytrinker ist in der Regel Südamerika in Bezug auf Whisky Terra incognita. Was allerdings nicht bedeuten muss, dass es in Sachen Whisky tatsächlich ein weißer Fleck auf der Landkarte ist.

Ob in Chile, Brasilien, Argentinien oder sonstwo – auch in diesen Ländern finden sich immer mehr Whiskyfreunde, die Gefallen an den verschiedenen Spielarten des Wassers des Lebens finden. Und, das mag viele vielleicht überraschen, auch eine stetig wachsende Anzahl an Brennereien, die sich auch mit der Produktion von Single Malt beschäftigen.

Einen hervorragenden und ausführlichen Übersichtsartikel über Whisky in Südamerika können Sie jetzt auf Herald Scotland finden, und wir legen ihn diesen als Wochenendlektüre ans Herz, fasst er doch die Aktivitäten auf diesem Kontinent, was Whisky betrifft, gut zusammen. Auch gibt es einige Whiskys von dort in der Beschreibung und mit Tasting Notes – lohnende Ziele für eine Beschaffung durch neugierige Whiskyfreunde.

Hier ein kurzer Auszug, der sie auf den Geschmack bringen soll:

„Chile is an extremely favourable position to become a major player on the whisky market,“ wrote economist Pablo Ortúzar last year. „Why? Because our sparsely populated south has ideal conditions to produce high-quality whisky: clean air, fresh water and barley.

„To that we can add all the little geographical variations that leave their mark on the precious liquor.“

Mr Ortúzar is a specialist at IES Chile, a think tank in Santiago, the country’s capital, and was writing in the business magazine Revista Capital.

Neben Whisky aus Chile finden sich im Artikel unter anderem auch solche aus Argentinien oder Venezuela – und jede Menge Hintergrundinfos.

In Patagonien/Chile finden sich ideale Bedingungen für die Whiskyerzeugung. Bild: Pixabay

Fremde Federn (39): Verkostungsnotizen deutschsprachiger Blogger

Jede Woche erscheinen neue Whisky-Abfüllungen – und gesellen sich zu den zigtausenden dazu, die es bereits gab oder gibt. Wer soll das alles trinken und herausfinden, was wie schmeckt? Blogger tun es – und in der Summe ergibt sich durch sie ein recht schöner Überblick über das, was man ins Glas bekommen kann.

Unsere Rubrik „Fremde Federn“ stellt Ihnen seit nun mehr als einem halben Jahr Samstag für Samstag Verkostungsnotizen der Blogger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz vor, die uns von ihnen zugesendet wurden (vielen Dank dafür). Aus der Vielzahl von Neuerscheinungen und Klassikern haben die Blogger nach ihren Vorlieben Abfüllungen herausgesucht und für ihre Leser beschrieben. Was wir besonders schön finden: Sie widmen sich auch den Standards um kleines Geld – wichtig nicht nur für die, die den Whisky gerade entdecken.

Hier sind die Tasting Notes jener Blogger, die uns für die aktuelle Ausgabe ihre Links gesendet haben:

Die Notes geben die persönlichen Eindrücke der Blogger wieder und müssen nicht der Meinung der Redaktion entsprechen (die ohnehin meist nicht einheitlich ist 😉 ). Viel Vergnügen beim Lesen und bis zur nächsten Ausgabe in einer Woche!

Haben Sie selbst aktuelle Tasting Notes, die wir hier verlinken sollen? Senden Sie uns unter press @ whiskyexperts.net den Link auf Ihre Verkostungsnotizen – bitte mit dem Betreff „Tasting-Link“. Wir publizieren dann jeden Samstag jene Notes, die bis Freitag 12:00 an uns gesendet werden. Wir publizieren die Links, ohne damit die Beiträge dahinter zu werten. Nicht publizieren werden wir Links auf Verkostungsnotizen von Seiten, die entweder kommerziell geführt sind, in Verbindung mit Shops stehen oder solchen, bei denen Tasting Notes nur ein Bestandteil des Outputs der Seite sind, denn wir wollen gezielt der Verkosterszene eine Bühne bieten und für sie zusätzliche Öffentlichkeit schaffen.

Whiskyfun: Angus verkostet ein Quartett aus Springbank

Springbank in der Whiskyregion Campbeltown hat für jede Geldbörse etwas Interessantes zu bieten – das beweist auch die heutige Verkostung von Angus MacRaild, der wie üblich für den Samstag Serge Valentin auf Whiskyfun vertritt. Denn ob es sich nun um den ganz normalen Springbank 10yo handelt, um eine Abfüllung eines deutschen Händlers (die damals, als sie erschien, recht preiswert war), um eine Flasche von Moon Import oder aus der SMWS, sie können alle mit guten Bewertungen glänzen.

Hier die Flaschen der heutigen Verkostung in der Übersicht:

  • Springbank 10 yo (46%, OB, -/+ 2018): 87 Punkte
  • Springbank 22 yo 1993/2015 (45%, Moon Import 35th Anniversary, cask #99, hogshead): 89 Punkte
  • Springbank 22 yo 1995/2018 (48.8%, Scotch Malt Whisky Society, 27.111 ‘A Coal Bucket Full Of Marshmallows’, refill sherry hogshead, 277 bottles): 88 Punkte
  • Springbank 23 yo 1990/2013 (49.8%, SCOMA ‘The Peat Bog’, cask #205, bourbon, 215 bottles): 90 Punkte

Was tut sich am Whisky-Sammlermarkt? Quartalsbericht für April 2019

Whisky wird seit jeher nicht nur getrunken, sondern auch gesammelt – sei es, um besondere Tropfen für später aufzuheben oder rein des Sammelns willen. Immer schon, und verstärkt in den letzten Jahren, war Whisky auch ein Gegenstand der Wertanlage – begünstigt durch den Umstand, dass ältere Jahrgänge immer rarer werden und sich der Markt für Whisky global ausweitet.

Märkte sind dynamisch und ändern sich. Gastautor Marco Jansen von der Whisky Investments GmbH wirft für uns vierteljährlich einen Blick auf den Sammlermarkt und berichtet dabei über relevante Ereignisse und Entwicklungen. Hier ist sein aktueller Beitrag:

Der Whisky-Sammlermarkt – Bericht über das Q1 2018

Das Jahr 2019 startete an den internationalen Kapitalmärkten genauso turbulent wie das vorhergehende Jahr 2018 geendet hatte – nur mit anderen Vorzeichen! Beflügelt von positiven Gesprächen zwischen USA und den China und die Aussicht auf die Beilegung des Handelsstreits sorgten für deutliche Kurssprünge an den Aktienbörsen.

Ganz anders stellten sich die politischen Rahmenbedingungen für den Whiskysammler dar. Ein schier endloses Gezerre rund um das Thema Brexit hat bis heute nach unzähligen Abstimmungen im britischen Parlament auch weiterhin zu keinem Ergebnis geführt. Befürchtungen vor einem Hard Brexit ohne Deal mit der EU führte in den letzten Monaten zu einer sehr großen Anzahl an Releases die an den Markt gebracht wurden – jeder versuchte seine Ware aufs Festland zu bringen um sich vor eventuellen Zöllen und zeitlichen Verschiebungen bestmöglich zu schützen. Besonders die Anzahl an High-End-Abfüllungen im hochpreisigen Segment hat deutlich zugenommen und gestiegene Preise führen zu keinem spürbaren Rückgang der Nachfrage.

So erstaunt es auch nicht, dass die Volumina der auf dem Sekundärmärkten gehandelten Flaschen weiter auf dem Vormarsch sind. Aus Sammlersicht verständlich: die für ältere Abfüllungen zu zahlenden Preise in Shops und Auktionshäusern erscheinen trotz der furiosen Preissteigerungen der letzten Jahren oft durchaus attraktiv im Vergleich zu den Neuemissionspreisen, bei denen seitens der Destillerien und Großkonzerne viel Fantasie bereits eingepreist worden ist.

Schaut man sich die Wertentwicklungen der Abfüllungen im ersten Quartal 2019 an muss man konstatieren, dass trotz politischer Unsicherheit die Preise im breiten Markt auf hohem Niveau stabil geblieben sind. So notierte der von der schottischen Rare Whisky 101 Ltd. berechnete Whisky-Index Apex 1000 fast unverändert im Vergleich zum Stand am Jahresende 2018. Leicht rückläufig zeigten sich die Preise im Segment der Lost Distilleries, Abfüllungen speziell von Brora und Port Ellen konnten zum Ende des ersten Quartals mit einem Abschlag von 5-10% erworben werden. Die große Ausnahme bildete der Index für Abfüllungen der japanischen Yamazaki-Abfüllungen der um mehr als 10% zulegen konnte. Hierzu anzumerken ist allerdings, dass dieser Index mit gerade einmal 30 Abfüllungen sehr markteng ist und Preisausreisser bei einzelnen Auktionen größeren Einfluss auf die Indexveränderung nehmen können als dass dies bei anderen Indizes der Fall ist.

Wir dürfen gespannt sein, ob das britische Laienspielstück „Brexit“ zum nächsten Quartalsstichtag am 30.06.2019 abgeschlossen sein wird und wenn ja mit welchem Ergebnis.  Das regulatorische Umfeld bietet besonders in der aktuellen Situation ausreichend Gründe wie z.B. höhere Transport – und Bearbeitungskosten etc. um höhere Preise am Markt zu etablieren. Langfristig gesehen dürfte also das Resultat – unabhängig ob Brexit oder auch nicht – kaum einen negativen Einfluss auf die positiven Aussichten an den Whiskysammlermärkten haben!

Marco Jansen von Whisky-Investments.de

Autor Marco Jansen, Gesellschafter der Whisky Investments GmbH, arbeitet seit 16 Jahren in der Finanzbranche und sein Betätigungsfeld 1– neben der Betreuung von vermögenden Privatkunden – sind die internationalen Kapitalmärkte. Vor etwa 10 Jahren entdeckte er bei einer Reise nach Schottland seine Leidenschaft für Single Malt Whisky. Seitdem verfolgt er mit Interesse die Whiskymärkte und eine kleine Sammlung erlesener Tropfen füllt die speziell dafür eingerichtete Vitrine in seiner Heimat am Niederrhein.

Unser Titelbild zeigt die Catedral do Whisky – die größte Whiskysammlung der Welt

Tasting-Splitter (29-32): Corsair, Glengoyne, Kingsbarns, Tullibardine

Flaschenbilder z.T. © Whiskybase.com

Nach einer längeren Pause haben wir wieder einmal einige Tasting-Splitter für Sie zusammengestellt – ein Kessel Buntes, ohne viel Plan und Ziel, aber mit umso mehr Neugierde und Lust auf Abwechslung verkostet. Auch diesmal sind wir nicht rein schottisch aufgestellt.

Corsair Small Batch Triple Smoke, OA, 40.0% Alk./Vol. (Sample: privat) – Der US Single Malt kommt zunächst süß und mit einer etwas mehligen Note an die Nase. Auch wenn er Malt Whisky ist, hat er etwas Bourbonhaftes. Rauch? Nein. Im Antritt wässrig mit einer Kirschnote. Das Holz stützt den Körper des Whiskys. Malz und Kaffee und etwas dunkle Schokolade am Gaumen. Auch hier kein Rauch. Im Finish verhalten, mit einem nachklingenden Zitruston und wieder die Kaffeenote.

Der Whisky will anders sein – was nicht immer klappen muss. Hier ging es zumindest nicht schief. Interessante Erfahrung
-br-

Glengoyne Legacy, OA, 48% Alk./Vol. (Sample: privat) – Fudge in der Nase, dickes Toffee und geröstete Haselnuss. danach setzt sich etwas mehr Frucht durch. Später vor allem Frucht und Zitrus. Insgesamt spannende Nase. Am Gaumen Zitrus, weißer Pfeffer, nur dezent redet das Sherryfass mit. Süße geht in einen Ingwerton über, ein Hauch Tabaksaft ist dabei. Das Finale dann eher kurz und mit etwas Säure. 

Die First Fill Oloroso Casks sind in der Nase präsenter als am Gaumen. Eine unerwartet unübliche Abfüllung, die aber ihre eigenen Meriten hat.
-br-

Kingsbarns From Dream To Dram, OA, 46% Alk./Vol. (Sample: privat) – Etwas Fruchtiges und Lebendiges in der Nase, Pfirsich, saure Drops, frisch gemähtes Gras. Das macht Freude und Lust auf mehr. Am Gaumen dann cremig und weich, dazu ein unerwarteter, sehr leiser Himbeerton im Hintergrund, vordergründig jede Menge heller Früchte, grüner Apfel, Pfirsich, grüne Trauben. Pfeffer und Zitronenschalen. Im Finish fortgesetzt fruchtig, zum Ende hin dann etwas Ingwer, leicht holzige Untertöne.

Ein wirklich erfreulicher Junger, der für sich schon durchaus bestehen kann. Jim Swans Fässer wirken auch hier Wunder. Kompliment!
-br-

Tullibardine 2010 Amarone Finish für Whiskyhort & Flickenschild, 57.5% Alk./Vol. (Sample: Whiskyhort) – Süß, weinig, rote Beeren, Punschglasur – wenig Alkoholeindruck. Mit der Zeit wird die Nase noch fruchtiger. Schön! Am Gaumen kräftiger Antritt, cremig, schöne dunkle Früchte und etwas herb werdend, etwas Schokolade, danach pfeffrige Noten und hinten hinaus wieder süßer werdend. Ein fruchtiges, Finish mit etwas Holz- und Pfeffernoten zum Ende hin

Im Gesamtpaket spannend, die verschiedenen Teile fallen schön zusammen. Kein Einfacher, aber vergnüglich von A bis Z.
-br-

Die Bilder der Abfüllungen für den Artikel und dessen Titelbild haben wir zum Teil mit freundlicher Genehmigung aus der Whiskydatenbank Whiskybase.com übernommen. Vielen Dank dafür!

Links zu allen bisher erschienenen Tasting-Splittern finden Sie im Verkostungsarchiv.

Mit „Tasting-Splitter“ wollen wir unsere Verkostungsnotizen mit einem neuen Format ergänzen. In lockerer Abfolge berichten wir von den letzten Whiskys, die wir hier in der Redaktion im Glas hatten. Das tun wir nicht mit ausführlichen Beschreibungen des Geschmacks im klassischen Sinn, sondern wollen es auf eine ungezwungene Art tun. Eher emotional als analytisch wollen wir einige Fragen beantworten: Welchen Eindruck hinterlässt der Whisky? Was fällt uns besonders auf? Wie haben wir ihn im Moment erlebt? Welchen Charakter zeigt er?

Auch bei „Tasting-Splitter“ gilt, so wie bei den (nach wie vor geplanten) Verkostungen einzelner Whiskys: Unser Geschmack ist so subjektiv wie der Ihre. Wir fällen daher keine Urteile, sondern geben unseren persönlichen Eindruck kund. In diesem Sinne: Viel Vergnügen damit!

Nur bis Sonntag: Bruichladdich Provenance-Paket mit 3 Whiskys + Goodies gewinnen!

Unser Gewinnspiel mit Bruichladdich geht in die Endrunde – ab Montag ist es zu spät – machen Sie jetzt noch mit!

Authentizität – das ist eines der Schlüsselelemente, die die Whiskys aus der Islay-Brennerei Bruichladdich so besonders machen. Wer die Destillerie schon einmal besucht hat (unsere kommentierte Fotoreise mit 115 Bildern finden Sie hier), der weiß, dass dort keine Computer arbeiten, sondern Menschen, dass man mit den Farmern im Umkreis eng verbunden ist und bei aller Experimentierfreudigkeit nicht auf seine Traditionen und Wurzeln vergisst.

Zu dieser Haltung gehört auch, nur mit lokaler oder schottischer Gerste zu brennen. Was das bedeutet, sollen unsere Leser sinnlich und aus erster Hand erfahren. Und darum verlosen wir gemeinsam mit unserem Partner Bruichladdich drei Whiskys als „Provenance Paket“, nämlich den Bruichladdich Islay Barley 2011, Bruichladdich Bere Barley 2008 und Bruichladdich The Organic 2009 – plus netten Goodies.

Warum ist Authentizität für Bruichladdich so wichtig? Lesen Sie hier mehr darüber, in Bruichladdichs eigenen Worten:

Gerste ist zwar die Hauptzutat für die Herstellung eines Scotch Single Malt Whisky, doch es gibt keinerlei gesetzliche Vorgaben, dass die dazu verwendete Gerste zwingend aus Schottland stammen muss. Aus dieser Tatsache resultiert das Ziel vieler Hersteller, Gerste, egal welchen Ursprungs, zu einem möglichst günstigen Preis einzukaufen. Vom Beginn des Wiederaufbaus der Bruichladdich Brennerei im Jahr 2001 bis heute gilt für uns jedoch: Wir verwenden für unsere Scotch Whiskies ausschließlich schottische Gerste. Aber nicht nur die Herkunft selbst spielt für uns eine enorm wichtige Rolle, nein, wir gehen sogar noch einen Schritt weiter und sprechen von Terroir! Damit waren wir die Ersten, die das ursprüngliche Weinkonzept auf die Whiskyherstellung übertragen haben. Denn nicht nur für Wein gilt, dass man die unterschiedlichen Einflüsse von Rebsorte, Boden, Klima und regionalem Handwerk deutlich im Endprodukt schmecken kann, sondern auch für Whisky. Unser Provenance-Konzept basiert deshalb auf den drei folgenden Pfeilern:

1. Wo wird die Gerste angebaut?

Wir verwenden 100 % schottische Gerste. Das meiste Getreide stammt aus einem Umkreis von ca. 50 Meilen rund um den Ort Inverness, Nordschottland. Der Rest wird für uns auf Islay angebaut, da man im Inselgetreide den Einfluss des Atlantiks und der wilden Landschaft deutlich spüren kann. Stürme, Kälte und hungrige Wildtiere lassen jedoch eine typische Ernte hier schon mal um 1/3 schrumpfen.

2. Welche Gerstensorten werden angebaut?

Zwei- sowie sechszeilige Sorten. In Kooperation mit dem Landwirtschaftsinstitut verhelfen wir der historische Gerstensorte „Bere“ zu neuem Glanz und bringen das historische Getreide zurück ins Whiskybusiness.

Die Bruichladdich Distillery produziert auf der Insel Islay drei verschiedene Single-Malt- Marken: Bruichladdich (unpeated), Port Charlotte (heavily peated) und Octomore (super-heavily peated). Mit dem Fokus auf der Herkunft der Gerste, dem Einfluss der sorgfältig ausgewählten Fässer sowie jeder Menge Zeit gelingt es uns, das Beste aus dem zu machen, was die Natur uns zu bieten hat. Früher entstand daraus „uisge beatha“, der Vor gänger des modernen Single Malt Scotch.

3. Wie wird die Gerste angebaut?

Wir verwenden konventionelle sowie Biogerste. Seit ein paar Jahren werden Themen wie Nachhaltigkeit, Umweltschutz und bewusster Genuss immer wichtiger – nicht nur aufgrund der zunehmenden Umweltverschmutzung, sondern auch, weil man festgestellt hat, dass biologisch und ohne Pestizide oder künstliche Hilfsmittel angebaute bzw. hergestellte Produkte einfach besser schmecken. Deshalb sind wir auch auf unsere neuen Limited Editions besonders stolz – Single Estate, Single Vintage und aus ganz speziellen Gerstensorten, die wir mit unseren Programmen fördern wollen.

Gerste

100 % schottische Gerste. Keiner außer Bruichladdich macht diese Art von verbindlichen Herkunftsaussagen.

26 % Islay Gerste. Von allen acht Inselbrennereien verwenden nur Bruichladdich und Kilchoman Gerste, die auch auf der Insel angebaut wird.

Provenance-Konzept: Bere, Organic, Islay, regionale Sorten.

Destillation Langsam und tröpfchenweise, Brennanlagen aus der viktorianischen Zeit, keine Computer. Unsere hohen Brennblasen mit ihren langen Schwanenhälsen produzieren trotz ihres Alters noch immer extrem elegante und florale Destillate.

Reifung

100 % gereift auf der Insel Islay, Bruichladdich und Kilchoman sind die einzigen Islay-Brennereien, die all ihre Warehouses auf der Insel haben. Bauvorhaben: in den nächsten zehn Jahren jedes Jahr ein neues Islay-Warehouse.

Abfüllung

100 % in der Bruichladdich Distillery abgefüllt unter Verwendung von purem Islay-Quellwasser. Verzicht auf Kältefiltration und Farbstoffe. Abgefüllt mit einer höheren Grädigkeit von 50 % vol. für mehr Charakter am Gaumen.

Menschen

Bruichladdich ist mit aktuell 86 Angestellten der größte private Arbeitgeber auf der Insel. Kooperation mit 19 der 87 Inselfarmer.

Und so gewinnen Sie die drei Whiskys plus Goodies im Provenance-Paket von Bruichladdich:

1. Beantworten Sie bitte folgende Gewinnfrage: Wie heißt eine alte, sechszeilige Gerstenart, die bei Bruichladdich verwendet wird?

a) Soho Barley
b) Bere Barley
c) Lada Barley 

Kleine Hilfe: Einfach diesen Text hier aufmerksam lesen 😉

2. Die richtige Antwort schicken Sie gemeinsam mit Ihrem vollen Namen und Ihrer Postanschrift ab sofort an folgende email: contest@whiskyexperts.net – und zwar mit dem Betreff „Bruichladdich“!

3. BITTE teilen Sie dieses Gewinnspiel auf Ihren sozialen Netzwerken. Ein wenig gute Nachrede kann auch uns nicht schaden ;-). Das Teilen ist nicht verpflichtend, aber es würde uns freuen.

Unter allen richtigen Antworten, die uns bis 7. April 2019, 23:59 Uhr mitteleuropäischer Zeit erreichen, ziehen wir die Gewinnerin oder den Gewinner des Preises und geben sie oder ihn am 8. April 2019 bekannt. Der Gewinn wird durch Bruichladdich versendet versendet.

Pro Person ist nur eine Teilnahmemail möglich!

Bruichladdich vom Pier aus. Bild © Whiskyexperts

Teilnahmebedingungen:

Beim Wettbewerb kann jeder mitmachen, der in Deutschland, Österreich oder der Schweiz wohnt, die Gewinnfrage richtig beantwortet und seine Lösung mit dem Betreff „Bruichladdich“ einsendet sowie das 18. Lebensjahr vollendet hat. Der Wettbewerb läuft ab sofort bis 7. April 2019, 23:59 Uhr. Der Gewinner/die Gewinnerin wird am 8. April 2019 auf unserer Webseite bekanntgegeben und per Mail benachrichtigt. Der Wettbewerb findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt – es kann dazu kein Schriftverkehr geführt werden. Mitarbeiter von Bruichladdich, den Vertriebspartnern und Whiskyexperts sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Der Versand des Pakets erfolgt durch Bruichladdich. Alle Adressdaten werden nach Abschluss des Gewinnspiels gelöscht.

Hinweis zum Datenschutz: Wir erheben nur jene Daten von Teilnehmern, die für die Abwicklung des Gewinnspiels nötig sind (Name, email-Adresse und Postanschrift). Alle in diesem Zusammenhang erhobenen Daten werden nach Abschluss des Gewinnspiels und der erfolgreichen Versendung des Preises ausnahmslos gelöscht und weder für unsere Zwecke weiterverwendet noch an Dritte weitergegeben. Unsere Datenschutzerklärung finden Sie hier.

Mit der Teilnahme erklären Sie sich mit diesen Teilnahmebedingungen einverstanden – und geben uns auch die Erlaubnis, Ihren Namen und Wohnort im Falle des Gewinns auf unserer Seite veröffentlichen zu dürfen. 

Wir wünschen Ihnen viel Glück und drücken Ihnen die Daumen!

Herzlichst,

Ihr Whiskyexperts-Team