Eine Glentauchers-Woche war das auf Whiskyfun, und nach zwei schon recht umfangreichen Verkostungen von Whiskys aus dieser interessanten Speyside-Brennerei ist heute die dritte und letzte Charge dran.
Ohne viel Vorrede gleich zu den Flaschen der Verkostung von heute, die ausschließlich mit Bottlings des unabhängigen Abfüllers Cadenhead bestritten wird:
Glentauchers-Glenlivet 26 yo 1990/2017 (51.6%, Cadenhead, Authentic Collection, bourbon barrel, 108 bottles): 87 Punkte
Glentauchers-Glenlivet 26 yo 1990/2017 (52.6%, Cadenhead, Small Batch, bourbon barrel, 420 bottles): 88 Punkte
Glentauchers-Glenlivet 27 yo 1990/2018 (54.4%, Cadenhead, Single Cask, bourbon barrel, 168 bottles): 90 Punkte
Glentauchers-Glenlivet 26 yo 1989/2016 (48.2%, Cadenhead, Authentic Collection, bourbon barrel, 108 bottles): 84 Punkte
Glentauchers-Glenlivet 38 yo 1976/2015 (50.8%, Cadenhead, Authentic Collection, bourbon hogshead, 210 bottles): 89 Punkte
Destillerie Glentauchers. Bildrechte bei Lars Pechmann.
Es hat etwas gedauert, bis nach Teil 1 der Betrachtung des Online-Auktionsmarkts für Whisky nun auf Whiskystats auch der zweite Teil des großen Artikels online ging, aber nun ist es soweit und Sie können mit ihm die Entwicklung des Sammlermarkts im Detail und generell sehr gut mitverfolgen.
Was sind so einige Highlights des Reports? Zum Beispiel eine Grafik der Wertentwicklung von Whiskys nach Regionen aufgeschlüsselt, wo Japan vor Campbeltown und Islay führt. Oder eine Tabelle, an der man erkennt, dass die am Besten performende schottische Destillerie, was den Sekundärmarkt betrifft, Rosebank ist (und auch hier Japan die Nase vorne hat). Macallan ist in dieser Tabelle von Platz 1 auf Platz 4 gerutscht.
Auch Port Ellen perormt nicht mehr so stark wie früher, dafür ist Springbank mit einem Plus von 16% in die Top 15 aufgestiegen.
Insgesamt interessante Zahlen und Betrachtungen, die Sie hier nachlesen können.
Gleich nach der Verlautbarung der Preisträger in der Vorwoche haben wir diese Meldung schon kurz angerissen und die englischsprachige Pressemitteilung gebracht, hier nun die ausführliche deutschsprachige Pressemitteilung zu der Auszeichnung als “World’s Best Single Malt” bei den World Whiskies Awards 2019 für den Teeling Whiskey 24 Years Old, der diesen Titel als erster irische Single Malt überhaupt erringen konnte. Die Presseinfo haben wir vom deutschen Importeur BORCO-MARKEN-IMPORT erhalten:
Ehrung bei den World Whiskies Awards 2019:
Teeling Whiskey 24 Years Old schreibt als “World’s Best Single Malt” Geschichte
Hamburg, April 2019. Als erster irischer Whiskey wurde der Teeling Whiskey 24 Years Old bei den renommierten World Whiskies Awards 2019 als „World’s Best Single Malt“ Whisky ausgezeichnet und schreibt mit der begehrten Trophäe Geschichte. Die Awards, präsentiert von TheDrinksReport.com und dem Whisky Magazine, gelten als jährliches Highlight in der Whiskey-Branche. Eine angesehene Jury aus internationalen Whiskey-Experten kürt die besten Whiskeys der Welt und präsentiert die Gewinner bei einer feierlichen Zeremonie in London. So kürzlich geschehen, wo sich Teeling Whiskey gegen renommierte schottische und japanische Whiskeys durchsetzen konnte. Die Auszeichnung ist nicht nur ein Meilenstein in der Geschichte der Teelings, sondern ein großartiger Augenblick für die irische Whiskey-Kategorie, die in den letzten Jahren einen bemerkenswerten Aufschwung erlebt.
Alex Chasko, Jack & Stephen Teeling_Dublin: (v.l.n.r.) Master-Destillateur Alex Chasko, Stephen und Jack Teeling präsentieren ihren “World’s Best Single Malt” vor malerischer Kulisse am Ufer des Flusses Liffey in Dublin.
Jack Teeling, Gründer und Managing Director von Teeling Whiskey, sieht die Auszeichnung als Zeugnis der aufblühenden irischen Whiskeykultur:
„Seit dem Wiederaufleben unserer Familienmarke im Jahr 2012 zeichnet sich jede Whiskeyflasche, die unseren Familiennamen trägt, durch höchste Qualität aus. Als „World’s Best Single Malt“ geehrt zu werden und der erste irische Whiskey überhaupt zu sein, dem diese Ehre gebührt, rührt uns und zeigt den globalen Wiederaufschwung und das Aufleben von Teeling und irischem Whiskey. Wir spielen nun wieder in der ersten Liga im globalen Whiskey-Markt mit und freuen uns, diese goldene Ära irischen Whiskeys weiterhin anführen zu dürfen. Wir sind sehr stolz auf das Team, dessen Kreativität, harte Arbeit und Leidenschaft hier in Irland und auf der ganzen Welt in dieser Auszeichnung Ausdruck finden. Für ihren Beitrag zu diesem Erfolg möchte ich ihnen danken.“
Jack & Stephen Teeling_24 YO Single Malt: Die beiden Teeling Brüder Jack (l.) & Stephen, führen das Whiskey-Erbe ihrer Familie mit der Teeling Destillerie im Herzen Dublins erfolgreich fort.
Teeling Whiskey 24 Years Old Vintage Reserve:
Der im Jahr 1991 destillierte Teeling 24 Years Old reift zunächst in handselektierten Bourbon-Fässern, bevor das dreijährige Finish in ehemaligen Sauternes-Wein-Fässern diese erstklassige Qualität zu einem einmaligen Geschmackserlebnis macht. Das Zusammenspiel des Reifeprozesses mit dem irischen Klima verleiht diesem Whiskey einen komplexen und doch sanften Charakter. Nicht kalt filtriert, wird die Abfüllung bei 46% Vol. Alkohol abgefüllt, um den Geschmack der natürlichen Aromen zu gewährleisten. Jede edle Flasche wird in einer aufwendig designten Geschenkpackung und mit Echtheitszertifikat ausgeliefert.
Verkostungsnotiz:
Nase: weiße Trauben, geschnittenes Gras, Aprikose und weiße Schokolade
Geschmack: samtig weich mit Noten von Feigenmarmelade, Honig, Aprikose, weiße Schokolade sowie eine leichte Salzigkeit als perfekte Balance zur Süße
Nachhall: lang und lieblich
Teeling Irish Whiskey
Im Jahre 1782 eröffnete Walter Teeling in der Marrowbone Lane in den Dubliner Liberties die erste eigene Destillerie der Familie Teeling. Die irische Hauptstadt war zwei Jahrhunderte das Zentrum der irischen Whiskey-Industrie und Standort der wichtigsten Destillerien des Landes. Während des Goldenen Zeitalters des Irish Whiskey im 19. Jahrhundert wurde der „Dublin Whiskey“ in die ganze Welt exportiert und gelangte zu Weltruhm. Noch Ende des 19. Jahrhunderts produzierten in der irischen Hauptstadt sechs Destillerien, die jedoch aus wirtschaftlichen Gründen – die ihren Ursprung in der unglücklichen politischen Geschichte Irlands und der Prohibition in Amerika hatten – in den
kommenden Jahrzehnten nacheinander schließen mussten. Heute gehört Irish Whiskey wieder zu den am stärksten wachsenden Spirituosen-Kategorien weltweit.
Auch wenn die ursprüngliche Produktionsstätte heute leider nicht mehr existiert, blieben die Teelings eine treibende Kraft der irischen Whiskey Industrie. Gegründet wurde die Teeling Whiskey Company im Jahr 2012 und die Teeling Destillerie nahm im Jahr 2015 ihre Arbeit in den Dubliner Liberties auf – als erste Destillerie in Dublin seit 125 Jahren. Die beeindruckende Architektur unterstreicht den Anspruch der Familie, auch in Zukunft ein fester Bestandteil der irischen Whiskeywelt zu sein und das Besucherzentrum hat sich längst zu einer der wichtigsten Touristenattraktionen der irischen Hauptstadt entwickelt. Heute wird Teeling Whiskey in über 60 Ländern exportiert und ist mit über 200 Auszeichnungen international preisgekrönt.
Irish Whiskey, Irish Cream und Irish Poitín haben von der Europäischen Kommission den Status einer geschützten geographischen Angabe erhalten. Die irische Whiskey-Industrie bereitete 2014, wie wir bei The Spirit Business lesen, die dafür erforderliche Nachweise für die zuständige Kommission der Europäischen Union vor. Hier wurden die verschiedenen Arten von Irish Whiskey beschrieben, neben Malt Irish Whiskey auch Pot Still Irish Whiskey, Grain Irish Whiskey und Blended Irish Whiskey sowie deren individuelle Herstellungstechniken.
Carleen Madigan, Rechtsberater der Irish Whiskey Association (IWA), sagte gegenüber The Spirit Business:
„Dies ist eine bedeutende Errungenschaft für die irische Whiskey-Industrie und stellt sicher, dass die Traditionen und hohen Standards der irischen Whiskey-Kategorie in der EU und weltweit auf den Märkten geschützt werden, mit denen die EU ein Handelsabkommen hat. Da der Verkauf von irischem Whiskey weltweit weiterhin boomt, haben sich die Beschwerden, die der Verband in Bezug auf gefälschten Irish Whiskey in der ganzen Welt eingereicht hat, verdreifacht.“
Durch die nun geschützte geografische Angabe sei nun die Durchsetzung von Maßnahmen gegen irreführende Produkte einfacher.
Manche Händler betätigen sich auch als Abfüller und können mit ihren Angeboten schöne Facetten zum Angebot beitragen. Ein solcher Händler ist die Whisky Stube aus Neckarsulm – und sie informiert uns über eine neue Spirit of the Cask-Abfüllung. Dabei handelt es sich um einen im Rumfass gefinishten Whisky der Destillerie Saillt Mór. Alles dazu im nachfolgenden Pressetext:
Die dritte „Spirit Of The Cask“ Abfüllung der Whisky Stube ist fertig
Der am 24. November 2017 in der Destilliere Saillt Mór umgefüllten Single Malt Whisky ist jetzt als Jamaika-Rum Finish erhältlich. Der Whisky lagerte bereits in den nahen Salinen in Bad Dürkheim in einem Pfälzer-Eichen Fass. Nach gut 3¾ Jahren wurde dieser von der Ralf Brzeske in ein umgebautes Jamaika Rum Fass umgelagert, um nochmals gut 14 Monate im Sulmgau zu Lagern. Der im März 2014 gebrannte Gersten-Malz wurde jetzt im April 2019 in Flaschen gefüllt. Er ist damit 5 Jahre alt und einzigartig noch dazu. Die dunkle Farbe und der besondere Geschmack des Saillt Mór kombiniert mit den jamaikanischen Rum Nuancen ergibt ein Erlebnis, das seinesgleichen sucht.
Diese Abfüllung wird erstmals ab dem 13.04.19 in den Verkauf kommen und das zu der Neckarsulmer Messe, die wieder in der Ballei stattfindet.
Die Anzahl der Flaschen die abgefüllt und in den Verkauf kommen, sind mit 60 Stück begrenzt und können hier vorbestellt werden.
Die ½ Liter Flaschen haben 45% Vol. und einen Preis von € 55,-
Wer in den nächsten Jahren plant, Edinburgh und die dort ansässige The Scotch Whisky Experience zu besuchen, kann sich freuen. Denn, wie uns heute die zuständige Agentur in ihrer englischsprachigen Pressemitteilung informiert, wurde der Vertrag über den Verbleib der Diageo Claive Vidiz Sammlung in Edinburgh um weitere zehn Jahre verlängert.
Die Diageo Claive Vidiz Sammlung war seit 2009 der Mittelpunkt der Scotch Whisky Experience an der Royal Mile und zog im letzten Jahrzehnt mehr als 1,5 Millionen Besucher an. Die 3.384 Flaschen umfassende Kollektion wurde vom brasilianischen Geschäftsmann und Whisky-Liebhaber Claive Vidiz in über 35 Jahre gesammelt. Die älteste und eine der seltensten Flaschen in dieser Sammlung ist ein Buchanan-Whisky aus dem Jahr 1897.
Im Oktober 2006 erwarb Diageo die Kollektion und brachte die Claive Vidiz Collection nach Schottland, um diese einem internationalen Publikum zu präsentieren. Man entschied, dass dies am besten bei The Scotch Whisky Experience im Herzen von Edinburgh erreicht werden könnte. Und dies wird auch noch in den nächsten zehn Jahren so sein.
Die vollständige englischsprachige Presseaussendung finden Sie folgend.
World famous Scotch Whisky collection to stay in Edinburgh for another 10 years
The most extensive and famous private Scotch Whisky collection in the world will remain a jewel in the crown of Edinburgh’s tourism landscape, after a new 10-year loan deal was agreed for its public display.
The Diageo Claive Vidiz Collection has been the focal point of the Scotch Whisky Experience on the Royal Mile since it first went on display in 2009, attracting more than 1.5 million visitors over the past decade.
Now Diageo, the leading Scotch distilling company, has agreed to extend the loan of the prized collection for another 10 years, ensuring it will remain a key part of the Scotch whisky tourism landscape until 2029.
The Scotch Whisky Experience recently closed the collection while it carried out a full upgrade of the display cabinets to ensure the bottles, many of which are extremely old and rare, are preserved in optimal condition in a temperature and light-controlled environment for the next decade.
The 3,384 bottle collection, which includes a vast array of iconic brands, was gathered over 35 years by Brazilian businessman and whisky aficionado Claive Vidiz, making it a unique record of whisky history. The oldest, and one of the rarest bottles in the collection is a Buchanan’s whisky dating back to 1897.
The Scotch Whisky Experience has been the custodian of the Diageo Claive Vidiz Scotch Whisky Collection since it arrived in Scotland in 2009, after it was acquired by Diageo and shipped back to Scotland. The collection was acquired with the intention that it would remain together and be placed on display for public appreciation.
Christine McCafferty, Diageo’s chief archivist, said: “The Diageo Claive Vidiz Collection is uniquely eclectic, with brands from across the whole industry and ranging from extremely rare bottlings to everyday drams from years gone by. It really gives visitors a fascinating insight into our whisky history.
“We’re delighted with the work the Scotch Whisky Experience has done to ensure the collection is cared for and displayed to maximum effect. Scotch whisky tourism is a huge growth opportunity for Scotland and we are pleased that our collection will continue to be one of the jewels in the Scotch whisky tourism crown.”
Susan Morrison, Chief Executive of the Scotch Whisky Experience, welcomed the extension of the long-term loan agreement.
She said: “We feel truly honoured to be the trusted custodians of such a rich and varied collection. After 10 years of seeing the collection every day we still have the privilege of seeing the reaction of surprise and delight on the faces of each of our visitors as they enter the collection vault for the first time.”
Schon einmal konnten wir über eine geplante Destillerie in Donegal/Irland berichten. Im Januar 2017 erhielten die Sliabh Liag Distillers die Genehmigung, in Carrick ihre Brennerei zu bauen. Es wäre die erste seit 175 Jahren in Donegal. Doch danach geriet das ganze Projekt wohl ein wenig ins Stocken. Denn weitere Fortschritte wurden nicht mehr veröffentlicht.
Um so mehr freuten wir uns, als wir im Blog von Master of Malt von einem neuen Start dieses Projektes lesen durften. Vorgestern stellt man der Öffenlichkeit in Ardara die Pläne für die neue Ardara Distillery vor. Und heute reichen die Sliabh Liag Distillers de Planungsantrag beimDonegal County Council für die neue Brennerei ein.
Die notwendigen Genehmigungen vorausgesetzt, soll schon in diesem Jahr mit dem Bau begonnen werden. Insgesamt 6 Millionen Euro investieren die Sliabh Liag Distillers in den Neubau der Ardara Distillery. Und bereits im nächsten Jahr soll mit der Destillation begonnen werden können. Die Kapazität der Brennerei wird bei 400.000 Liter reinen Alkohol pro Jahr liegen, und es werden 40 Arbeitsplätze geschaffen.
Geplant ist als Teil der neuen Brennerei auch ein Besucherzentrum mit einem Poitín-Museum, eine Bar und ein Shop. Auf ein Café oder Restaurant verzichten die Sliabh Liag Distillers ganz bewusst. Denn die Besucher sollen dadurch ermutigt werden, das Angebot des Dorfes Ardara zu nutzen. Weitere Informationen finden Sie im Blog von Master of Malt. Wir wünschen den Sliabh Liag Distillers und dem Dorf Ardara viel Erfolg mit der Ardara Distillery!
Zum Ende der gestrigen großen Glentauchers Session kündigte Serge Valentin es schon an. Neben den sieben Glentauchers auf einen Streich gibt es noch weitere 20, die nur darauf warten, verkostet zu werden. Und so ist es wenig überraschend, dass wir heute auf Whiskfun das nächste große Glentauchers Tasting finden dürfen. Und auch heute gilt, was bereits gestern galt: bei Glentauchers kann man so manchen wohlschmeckenden Tropfen finden.
Als Brown-Forman die drei Brennereien BenRiach, Glenglassaugh und Glendronach 2016 übernahm, musste ein neuer Master Blender gefunden werden. Die Wahl des US-amerikanischen Konzern fiel auf Rachel Barrie. Seit 1991 schon war Rachel im schottischen Whisky Business tätig, sie war unter anderem zuvor Master Blender bei Morrison Bowmore Distillers Ltd. und dort für die Whiskys der Destillerien Auchentoshan, Bowmore und Glen Garioch. Und mittlerweile sind etwas mehr als zwei Jahren vergangen, seit Rachel die neue Herausforderung annahm.
Nino Marchetti vom US-amerikanischen Blog The Whiskey Wash hatte die Gelegenheit, mit Rachel Barrie ein Telefon-Interview zu führen und mit ihr hauptsächlich über die Brennerei Glendronach zu sprechen. Zu dieser Destillerie hat nämlich Rachel eine ganz besondere Beziehung. Sie ist dort in der Nähe aufgewachsen. Zudem ist Glendronach die Lieblings-Brennerei ihres Vaters, der immer noch in der Nähe von Glendronach lebt.
Rachel Barrie gibt in diesem Gespräch einen Einblick in die Besonderheiten der Destillerie Glendronach, die bekannt ist für ihren in ehemaligen Sherry-Fässern gelagerten Whisky. Und sie erklärt, was den kürzlich erst wieder aufgelegten Glendronach Revival 15 Years Old von den anderen Abfüllungen der Highland-Brennerei unterscheidet und so besonders macht.
Der schottische Bierbrauer Brewdog hat seine Ankündigung wahr gemacht und mit der Boilermakers Series drei Whiskys veröffentlicht, die den Einstieg und die ersten Schritte des Konzerns in den Whiskymarkt darstellen und laut eigenen Worten „den Whiskymarkt aufmischen“ sollen. Die drei Whiskys sind dazu gedacht, mit Bier von Brewdog gepairt zu werden.
Bei den drei Whiskys handelt es sich um den Transistor Blended Scotch Whisky von Compass Box, den Skeleton Key Blended Scotch Whisky von Duncan Taylor und den Torpedoed Tulip, einen Dutch Single Rye Whisky aus der holländischen Zuidam Distillery. Näheres dazu, wie Preise oder Zusammensetzung, ist der Webseite nicht zu entnehmen. Man schreibt im Blog dazu:
„Our amazing team of distillers have collaborated with a trio of leading spiritmakers from the UK and Europe on this new union. The Boilermaker Series sees brewing and distilling come together as they should with three limited-edition whiskies designed to be paired with our favourite BrewDog craft beer. Amplified flavour at every turn. As a true Boilermaker should be.“
Alle drei sind limitierte Ausgaben und stehen nur am Beginn des Engagements im Bereich Whisky. Auf der Webseite von Brewdog kündigt man an, dass man auch mit eigenem Whisky in die Regale will. Man hat dazu die Brewdog Distilling Co. gegründet (unter dieser Marke sind auch neue Gins und ein Vodka im Sortiment). Zu Whisky schreibt man in aller Unbescheidenheit:
„we will be reclaiming Scotch for the people who believe (like us) that whisky isn’t made to gather dust. You don’t need to be able to recite the five different whisky regions of Scotland to enjoy it. Our whisky is made our way and to our rules.“
Dass die Schotten generell keine Freude mit dem Brexit haben, ist landläufig bekannt. Und auch den Whiskyproduzenten bereitet er – vor allem so, wie er momentan abläuft – wenig Wohlgefühl, ist doch Europa der wichtigste Absatzmarkt.
Die Nachrichtenagentur Reuters hat einen zweiminütigen englischsprachigen Videobeitrag zum Thema Brexit und über das Unbehagen der Erzeuger erstellt, in dem die Besitzer der Arbikie Distillery in den schottischen Highlands zu Wort kommen, aber auch Karen Betts, der CEO der Scotch Whisky Association.
Interessant ist der Videobeitrag, den Sie hier abrufen können, auch dadurch, dass er ein paar Blicke in die Arbikie Distillery gibt, die ja nur nach Voranmeldung und Zustimmung besucht werden kann und daher nicht so im Blickpunkt der Öffentlichkeit steht…
Ostern steht bevor – und die Tradition will es so, dass man sich und die Seinen mit guten Dingen beschenkt. Douglas Laing und das Bremer Spirituosen Contor, der deutsche Importeur, haben sich dazu schon zum dritten Mal etwas Besonderes ausgedacht und bringen Whiskyfreunden die Scallywag Easter Edition No. 3. Was wir uns davon erwarten dürfen, können Sie in dem nachfolgenden Pressetext nachlesen:
Der Osterhase ist auf dem Weg nach Bremen
Scallywag Easter Edition No. 3 steht in den Startlöchern
Bremen, 03. April 2019. Dreimal ist Bremer Recht, so heißt es im Volksmund und frei nach diesem Motto veröffentlichen das schottische Familienunternehmen Douglas Laing & Co. und das Bremer Spirituosen Contor, stolz, die mittlerweile dritte Auflage der beliebten Scallywag Easter Edition exklusiv für Deutschland. Streng limitiert auf 600 Flaschen und mit einem extra hohen Anteil an Sherryfass gelagerten Whiskys bietet die Abfüllung den perfekten Begleiter zur kleinen schokoladigen Osternascherei.
Die Verpackung der limitierten Abfüllung zeigt den kleinen Schlingel Scallywag mit Osterhasenohren inmitten bunter Schokoladeneier mit optisch hochwertigen Goldfoliendetails. Die mittlerweile dritte Auflage der Easter Edition wurde mit 48% abgefüllt und ist, ganz in Douglas Laing & Co. Tradition, ungefärbt und nicht kältefiltriert.
Cara Laing, Director of Whisky im Familienbetrieb, hierzu:
„Für die Naschkatzen unter uns sind Scallywag und Schokolade eine perfekte Kombination. Der reiche, fruchtige und mundfüllende Charakter unseres Speyside Malts ist die perfekte Ergänzung zu köstlichen Schokoladeneiern, so dass es durchaus sinnvoll war, eine einzigartige Scallywag Abfüllung mit 48% Vol. zu kreieren um Ostern in Deutschland zu feiern. Cheers, Cheers!“.
Bereits im Jahre 2013 erschuf Douglas Laing & Co. die Marke Scallywag, als eine Hommage an die Lieblingshunderasse der Familie Laing, dem Fox Terrier. Ein Blend aus Single Malts, die ausschließlich aus der schottischen Speyside Region stammen. Scallywag ist mittlerweile in über 60 Ländern weltweit erhältlich und wurde kürzlich bei den renommierten San Francisco World Spirits Awards (2019) mit der Auszeichnung „Double Gold“ ausgezeichnet.
Die Scallywag Easter Edition No. 3 wird ab dem 08.04.2019 im ausgewählten Fachhandel erhältlich sein. 0,7-Liter-Flasche; 48,0 % Vol.; UVP: 52,99 Euro
Es fällt auf, dass in den letzten Jahren recht viele Fässer aus der Speyside-Brennerei Glentauchers bei unabhängigen Abfüllern zu finden waren – und das nicht zum Schaden der Whiskyfreunde, denn von dort kann man so manchen wohlschmeckenden Tropfen finden. Auch die Preise der Fässer scheinen sich immer im Rahmen gehalten zu haben, denn zum Atrribut „gut“ gesellt sich bei Glentauchers auch immer das Attribut „leistbar“ dazu.
Sieben dieser Whiskys hat Serge Valentin für seine Verkostung heute im Glas gehabt, und wir bringen wie immer für Sie eine Übersicht – Details können Sie dann auf Whiskyfun nachlesen:
Glentauchers 12 yo 2005/2017 (43%, Jean Boyer, Best Casks of Scotland, sherry, 1092 bottles): 85 Punkte
Glentauchers 1996/2016 (43%, Gordon & MacPhail, Distillery label): 84 Punkte
Glentauchers 11 yo 2007/2018 (58.9%, North Star Spirits, PX finish): 83 Punkte
Glentauchers 12 yo 2005/2017 (63.7%, Chieftain’s, Taiwan, first fill oloroso sherry cask, cask #900384, 616 bottles): 87 Punkte
Glentauchers 19 yo 1997/2017 (51.5%, Jack Wiebers, Fighting Fish, 154 bottles): 90 Punkte
Glentauchers 14 yo 2002/2016 (45.8%, The Single Cask, cask #15827): 87 Punkte
Glentauchers 21 yo 1997/2018 (48%, Maltbarn, bourbon cask, 154 bottles): 87 Punkte
Destillerie Glentauchers. Bildrechte bei Lars Pechmann.
Nicht direkt whiskybezogen ist unsere erste Nachricht für heute, aber sicher von großer Bedeutung nicht nur für jene, die direkte davon betroffen sind wie die 4500 Angestellten des Konzerns (3100 davon in Schottland): Der weltgrößte Whiskyproduzent und zweitgrößte Getränkekonzern, Diageo, hat für seine Angestellten im Vereinigten Königreich das Recht auf insgesamt 52 Wochen Elternzeit eingeführt.
In Anspruch nehmen können Elternteile diese je 26 Wochen – und das ist ebenfalls nicht unwichtig zu erwähnen – unabhängig vom Geschlecht oder sexueller Orientierung, und unabhängig davon, ob die Elternschaft auf natürliche Weise, durch künstliche Befruchtung oder durch Adoption zustande gekommen ist.
Bei Diageo sieht man den Schritt als eine notwendige Adaption an die Lebenswirklichkeit – und als logischen Schritt zur Umsetzung der Philosophie des Unternehmens in die Praxis. Originalzitat des Chief Human Ressources Officer von Diageo, Mairéad Nayager:
“True gender equality in the working world requires fundamental changes to a broad range of working practices, including a shake-up of the policies and cultural norms around parental leave. Today’s announcement is about matching ambition with action and supporting all of our colleagues – regardless of gender – to experience the joy of raising a young family, while continuing to thrive at work.”
Auch nach der Rückkehr an den Arbeitsplatz will Diageo die Eltern mit speziellen Förderprogrammen wie flexiblen Arbeitszeiten und Coaching unterstützen.