Ein Besuch bei der Stauning Distillery – Teil 3: Die Kathedrale auf dem Feuer

Ende Juni hatten wir von Whiskyexperts gemeinsam mit einer kleinen Gruppe von Journalisten und Bloggern die Möglichkeit, auf Einladung des deutschen Importeurs Kirsch Whisky die dänische Brennerei Stauning zu besuchen und über unsere Eindrücke zu berichten. Wir tun das in einem mehrteiligen Beitrag, den wir heute mit dem dritten Teil über die neue Brennerei fortsetzen.  Teil eins können Sie hier lesen – den zweiten Teil finden Sie hier. Viel Vergnügen damit!


Ein Besuch bei der Stauning Distillery – Teil 3: Die Kathedrale auf dem Feuer

Wenn man das Still House bei Stauning betritt, ist man zunächst einmal baff – und dann ruhig, als befände man sich in einer Kathedrale. 16 Wash Stills, 8 Spirit Stills, das muss man erst einmal verdauern. Nein, die Alembic Stills bei Stauning sind nicht groß, aber in ihrer Masse ungeheuer beeindruckend.

Daher möchten wir Sie jetzt einmal einfach mit den Eindrücken alleine lassen – so wie wir alle gemeinsam gute fünf Minuten einfach nur durch die Alleen von Brennblasen marschierten und uns umsahen…

Die Brennblasen in der Stauning Distillery. Bild © Whiskyexperts 2019
Die Brennblasen in der Stauning Distillery. Bild © Whiskyexperts 2019
Die Brennblasen in der Stauning Distillery. Bild © Whiskyexperts 2019
Die Brennblasen in der Stauning Distillery. Bild © Whiskyexperts 2019
Die Brennblasen in der Stauning Distillery. Bild © Whiskyexperts 2019
Die Brennblasen in der Stauning Distillery. Bild © Whiskyexperts 2019
Die Brennblasen in der Stauning Distillery. Bild © Whiskyexperts 2019
Die Brennblasen in der Stauning Distillery. Bild © Whiskyexperts 2019
Die Brennblasen in der Stauning Distillery. Bild © Whiskyexperts 2019
Die Brennblasen in der Stauning Distillery. Bild © Whiskyexperts 2019

Die von Abercrombie, der Kupferschmiede von Diageo in den Lowlands hergestellten Brennblasen haben einige Eigenheiten, die man ihnen nicht auf den ersten Blick ansieht. So mussten die 16 Wash Stills nach dem ersten Einbau alle noch einmal an einer Seite leicht angehoben werden, damit ihr Inhalt nach dem Brennen wieder abgepumpt werden kann. Was nämlich nicht bedacht wurde: Es wären ansonsten in der Brennblase Reste zurückgeblieben, was die Reinigung gerade bei so kleinen Blasen immens erschwert hätte.

Wenn Sie sich die Brennblasen in den Bildern oben genauer ansehen, so erkennen Sie bei allen die Kupferleitung von der Blase weg, der sogenannte Lyne Arm. Nun stellen Sie sich einmal vor, man neigt die Blase leicht – der Lyne Arm ist dann entweder zu lang oder zu kurz. Das bedeutete, dass die Monteure von Abercrombie sämtliche Lyne Arme durchtrennen und – in diesem Fall – etwas verlängern mussten. Eine gewaltige Zusatzarbeit.

Die weitere Besonderheit: Die Brennblasen sind direkt beheizt – nicht mit heißem Dampf betrieben wie sonst fast alle modernen Brennblasen. Diese alte Technik ist nicht ohne besondere Schwierigkeiten, wie uns Alex Højrup Munch, unser Gesprächspartner und einer der Gründer von Stauning, anhand einer Still schmunzelnd zeigt:

Ein Blick in diese Brennblase enthüllt Interessantes. Bild © Whiskyexperts 2019
Hier hat man es mit der direkten Befeuerung etwas übertrieben – dem „Whiskybier“, das hier zuvor destilliert wurde, wurde es entschieden zu heiß. Bild © Whiskyexperts 2019

Auch die Brenner unter den Brennblasen konnten wir besichtigen – und auch wieder eine kleine Imperfektion in der Anlage bewundern: Das Sicherheitsglas bei einer der Türen zu den Brennkammern ist zwar Sicherheitsglas, aber eines mit nicht ganz passenden Spezifikationen:

Auch hier hat die Hitze ihr Werk verrichtet. Sicherheitstüre zu einer Brennkammer unter den Stills von Stauning. Bild © Whiskyexperts 2019

Jeweils zwei Brennblasen werden von einer Brennkammer bedient – und in der herrschen bis zu 700 Grad Celsius, wenn die Anlage läuft.

So sieht ein Brenner unter der Kupferblase aus. Bei Stauning wird direkt befeuert. Bild © Whiskyexperts 2019

Kurz nachdem wir dieses Foto aufgenommen haben, macht es in einer benachbarten Kammer Klick und die beiden Brenner darin beginnen mit ihrem Werk. Ein kurzer Blickwechsel mit Alex – ja, wir dürfen. In den ersten Minuten nach dem Anfeuern ist die Hitze im Raum noch zum Aushalten, also gehen wir auf die Knie und machen eine Aufnahme von den Brennern in Aktion, die man so wohl nur ganz selten zu sehen bekommt:

Ein Bild mit Sedltenheitswert: Die beiden Brenner unter den Brennblasen von Stauning in Aktion – aufgenommen in der Brennkammer selbst. Bild © Whiskyexperts 2019

Noch ein kurzer Blick in einen der beiden Spirit Safes, die sich bei den ingesamt acht Spirit Stills befinden:

Vier der acht Spirit Stills, die sich bei Stauning befinden. Bild © Whiskyexperts 2019
Spirit Safe bei Stauning. Bild © Whiskyexperts 2019
Spirit Safe bei Stauning. Bild © Whiskyexperts 2019
Spirit Safe bei Stauning. Bild © Whiskyexperts 2019

Alex erklärt uns, dass hier nichts gemessen wird und nichts per Computer entschieden – die Cuts werden händisch vorgenommen und rein sensorisch festgelegt. Auch hier möchte man den handwerklichen Ansprüchen, die man an die eigene Arbeit stellt, genügen.

Von hier geht es weiter in eines der neuen Lagerhäuser, um dort ein Tasting aus den unterschiedlichsten Fässern durchzuführen. Sieben Abfüllungen sind vorbereitet – letztlich sind es dann dreizehn geworden.

Die vorbereiteten Abfüllungen für das Tasting bei Stauning. Bild © Whiskyexperts 2019

Eigentlich sind es 14 Abfüllungen, die wir verkosten, denn auch der White Dog ist dabei – schon dieser lässt auf die hohe Qualität der Whiskys schließen…

Alex präsentiert den White Dog, den ungereiften Spirit der Destillerie Stauning. Bild © Whiskyexperts 2019

Die Notizen zur Verkostung präsentieren wir in einem anderen Artikel – wir haben uns entschlossen, die Samples in der Redaktion nachzuverkosten, denn trotz fleißigen Ausspuckens und Wegleerens wäre eine faire Beurteilung ob der Menge der Abfüllungen in so kurzer Zeit nicht gegeben gewesen. Aber was da aus Stauning auf uns zukommt, kann sich mehr als nur sehen lassen. Nur ein kommendes Highlight sei kurz erwähnt: Ein Whisky aus einem Wermutfass – eine tolle Komposition!

Das Panel bei der Verkostung im Lagerhaus bei Stauning. Bild © Whiskyexperts 2019
Noch ist Platz in den neuen Lagerhäusern – der wird aber bei der geplanten Ausweitung der Produktion von 200.000 auf 900.000 Liter bald wieder knapp werden. Bild © Whiskyexperts 2019

Zum Ende unseres Besuches schnupperten wir noch in das älteste Lagerhaus bei Stauning, eigentlich nichts anderes als ein Schuppen, aber stimmungsvoll und mit dem Zauber, den solche Whiskytempel überall auf der Welt haben…

Altes Lager bei Stauning, Bild © Whiskyexperts 2019

Das Foto an der Wand zeigt mittig den Mann der Königin von Dänemark (ihn als König anzusprechen, wäre laut Auskunft von Dänen ein gesellschaftlicher Fauxpas).

Altes Lager bei Stauning, Bild © Whiskyexperts 2019
Altes Lager bei Stauning, Bild © Whiskyexperts 2019
Altes Lager bei Stauning, Bild © Whiskyexperts 2019
Altes Lager bei Stauning, Bild © Whiskyexperts 2019

Was haben wir aus Stauning von unserem Besuch mitgenommen? Den Eindruck, eine innovative Brennerei mit viel Ambition und Qualitätsbewusstsein kennengelernt zu haben. Das Gefühl dafür, warum sich Diageo als Gigant in so einen „Zwerg“ einkaufen wollte. Und die Vorfreude auf viele Whiskys, die aus Stauning zu uns kommen werden. Vielen Dank an alle, die diesen Besuch möglich gemacht haben.

Dieses Panoramabild der Brennerei Stauning können Sie hier in seiner vollen Größe (11.000×2200 Pixel, 3.6MB) hier herunterladen. Bild © Whiskyexperts 2019

Disclaimer im Sinn unserer Redaktionsrichtlinien: Unser Aufenthalt bei Stauning wurde von  Kirsch Whisky, dem deutschen Importeur, organisiert und finanziert. Das Unternehmen hatte keinerlei Einfluss auf die Gestaltung des Beitrags.

Whiskyfun: Angus verkostet Highland Park bis zum Umfallen

Wewr glaubt, unsere Überschrift sei ziemlich hart, der wird seine Meinung revidieren, wenn er die über dem Originalartikel gelesen hat: „Death by Highland Park“ betitelt Angus MacRaild, der heute ausnahmsweise (?) an einem Dienstag für Serge Valentin die Verkostung übernimmt, seinen Artikel – und die schiere Anzahl der fassstarken Abfüllungen lässt den Titel nicht ganz aus der Luft gegriffen erscheinen.

Hier die Abfüllungen und Bewertungen der Verkostung:

  • Highland Park 12 yo 2005/2018 (64.4%, OB for Aberdeen Airport, cask #3631, refill butt, 610 bottles): 80 Punkte
  • Highland Park 12 yo 2004/2017 (63.1%, OB for The Bishops Arms – Sweden, cask #6712, European oak sherry butt, 492 bottles): 86 Punkte
  • Highland Park 13 yo 2004/2018 (64.1%, OB for Belgium, cask #6577, refill butt, 594 bottles): 88 Punkte
  • Highland Park 13 yo 2004/2018 (62.5%, OB for VELIER, cask #6220, refill butt, 534 bottles): 80 Punkte
  • Highland Park 12 yo 2003/2016 (58.1%, OB for Germany, cask #5886, 1st fill European oak sherry butt, 630 bottles): 88 Punkte
  • Highland Park 12 yo 2003/2016 (58.3%, OB for Braunstein & Friends Whisky Fair, cask #5878, 1st fill European oak sherry butt, 648 bottles): 89 Punkte
  • Highland Park 13 yo 2003/2017 (59.7%, OB for Kaupang – Norway, cask #5709, refill butt, 552 bottles): 89 Punkte
  • Highland Park 13 yo 2003/2016 (60.3%, OB for Dannebrog, cask #1933, refill butt, 648 bottles): 89 Punkte
  • Highland Park 13 yo 2002/2016 (58.6%, OB for Sweden, cask #6403, 1st fill European oak sherry hogshead, 300 bottles): 90 Punkte
  • Highland Park 14 yo 2002/2016 (59.7%, OB for Sweden, cask #2121, 1st fill American oak sherry butt, 600 bottles): 89 Punkte
  • Highland Park 15 year old 2002/2018 (61%, OB for 20th anniversary World Of Whisky Switzerland, cask #1937, 1st fill American oak sherry puncheon, 570 bottles): 87 Punkte
  • Highland Park 16 yo 2001/2017 (61.2%, OB Dalecarlia – Sweden, cask #385, European oak sherry butt, 576 bottles): 89 Punkte

R.I.P.

Highland Park. Photo credit: yashima on VisualHunt / CC BY-SA

TTB-Neuheit: Benromach Triple Distilled 2011/2019, Big Peat Christmas Edition 2019

In Sachen schottischer Whisky war es ein relativ ruhiges Wochenende in der us-amerikanischen TTB-Datenbank, die eine gute Fundgrube für eventuell bevorstehende Veröffentlichungen ist. Zwei Neuheiten erscheinen uns aber doch berichtenswert:

Zunächst dürfte es demnächst eine Neuauflage des Benromach Triple Distilled aus der Speyside Distillery von Gordon & MacPhail geben – der wiederum siebenjährige Whisky wird wie gehabt mit 50% Alkoholstärke auf den Markt kommen und so einen pfeffrigen, leicht rauchigen Geschmack bieten. Er stammt aus First Fill Bourbon Casks und das sind dessen Etiketten:

Und nachdem ja schon in knapp fünf Monaten Weihnachten ist, finden sich die ersten Spuren des Fests auch bereits in der Datenbank, nämlich im Form des Big Peat Christmas Edition 2019, der diesmal mit kräftigen 53.7% Alkoholstärke abgefüllt ist. Enthalten sind rauchige Malts verschiedenster Brennereien, die man auf den Etiketten nachlesen kann. Hier sei von unserer Seite auch angemerkt, dass wir nicht wissen, ob dies in der Form eine Abfüllung für die USA ist und ob Europa eventuell ein eigenes Design erhält – möglich wäre es, aber auch nicht. Die Etiketten:

Wie üblich der Hinweis zu den TTB-Einträgen: Dass ein Label in der TTB-Datenbank eingetragen wurde, bedeutet nicht automatisch, dass die Abfüllung dann auch erscheinen wird. Es ist allerdings ein sehr starker Hinweis darauf. 

PR: Redbreast Sortiment wird zum Überflieger im ansprechenden Federkleid

Irish Distillers, im Besitz von Pernod Ricard, hat vor kurzem das Packaging von Redbreast Irish Single Pot Still Whiskey einem Relaunch unterzogen, dazu haben wir nun auch eine deutschsprachige Presseaussendung erhalten. 

Das Design wird bei uns erst ab Herbst in den Handel kommen, zunächst einmal mit dem 12yo und dem 15yo. Hier alles Wissenswerte dazu, und Bilder der neuen Flaschen sowie ein Poster, das das neue Key Visual zeigt:


Redbreast Sortiment wird zum Überflieger im ansprechenden Federkleid

Neues Flaschendesign erhöht Attraktivität und spricht neue Zielgruppe an

Irish Distillers präsentiert die legendäre Redbreast-Serie im neuen Look – und das nach mehr als einem Jahrhundert nach Einführung der Marke. Der weltweit meistverkaufte Irish Single Pot Still Whiskey soll im modernen Style das starke Erbe und die sympathische Markenpersönlichkeit von Redbreast hervorheben und gleichzeitig ein neues Publikum ansprechen.

Die Flaschen zeigen das Markenzeichen « Robin Redbreast » ab sofort in dynamischer Bewegung, handgezeichnet von der Illustratorin Denise Nestor. Auf der Vorderseite der Flasche wurde das Label um das Geschmacksprofil der jeweiligen Qualität erweitert, um die einzigartigen Eigenschaften jeder Abfüllung zu unterstreichen. Durch eine intensivere Farbgebung und einen kunstvoll strukturierten Hintergrund kommen diese besonders gut zur Geltung.

Die ikonische Flaschenform bleibt erhalten, ergänzt wird die Flasche um eine Prägung. Der Farbgebung der Kapselversiegelung liegt nun eine lebendige Farbpalette zu Grunde, die jedem Whiskey-Liebhaber auf seiner Reise durch die Serie eine erste Orientierung gibt. Auch die Palette der Geschenkverpackungen wurde erweitert. So präsentiert sich der Redbreast 21 Year Old ab sofort in einer hochwertigen Holzkiste, die den Premium Charakter des Produkts widerspiegelt.

Es gibt Hinweise aus den Archiven der irischen Brennerei, die darauf hindeuten, dass die legendäre Redbreastflasche auf das Jahr 1912 zurückgeht. Damals schloss Jameson Irish Whiskey eine Vereinbarung mit der Gilbey’s Wines & Spirits Import Company, um sie zur Veredelung mit einem neuen Whisky aus ihrer Bow St. Distillery zu versorgen.

Das neue Redbreast Design wird in Deutschland ab Herbst verfügbar sein, Redbreast 12 Year Old und Redbreast 15 Year Old machen den Anfang. Begleitet wird das neue Flaschendesign auch durch das sehr erfolgreiche Advocacy und Experience Konzept, geführt von Brand Ambassador Eyck Thormann. Bei « The Birdhouse » haben die Teilnehmer die Chance, außergewöhnliche Whiskeys fernab vom alltäglichen Stress kennenzulernen. Das Programm existiert bereits seit einem Jahr und genießt ein hohes Ansehen bei Bartendern.

Andreas Höhner, Head of Brand Management, erklärt:

« Seit Einführung der Marke in Deutschland ist Redbreast von Jahr zu Jahr stärker geworden und ist heute der meistverkaufte und dekorierte Irish Single Pot Still Whiskey der Welt. Wir werden auch weiterhin in den Erfolg dieses hervorragenden Single Pott Still investieren und sind zuversichtlich, dass das neue Premium-Design dem außergewöhnlichen Charakter jeder Flasche gerecht, und die neue Generation von Whiskeytrinkern begeistern wird. Das neue Design und die derzeitige Irish Whiskey Renaissance werden uns dabei helfen, unser Rotkehlchen fliegen zu lassen. »

Gewinnen Sie die Sammler-DVD „Scotch – A Golden Dream“ – handsigniert von Lynne McEwan!

Ein ganz besonderes Gewinnspiel haben wir diese Woche für Sie vorbereitet: Mit Whiskyexperts und nur bei uns können Sie die am 19. Juli erscheinende Limited Malthead Edition der DVD „Scotch – A Golden Dream“ gewinnen – und zwar noch dazu ein Unikat – handsigniert mit einer Widmung von Lynne McEwan, der Tochter von Jim McEwan, dem ehemaligen Master Distiller von Bruichladdich. Sie hat eine ganz spezielle Widmung auf die DVD geschrieben, die nicht nur Octomore-Fans Freude machen wird. 😉

Hier ein Paar Infos zum Film und der Limited Malthead Edition:

Scotch – A Golden Dream

Der Film SCOTCH – A GOLDEN DREAM macht sich gemeinsam mit einigen der größten Namen der Branche auf die Spuren des Whisky-Handwerks. Komplett in Schottland vor Ort gedreht, erzählt der Film die Geschichte des „Wassers des Lebens“. Er wirft einen umfassenden Blick auf die Herstellung von Whisky und die faszinierenden Menschen, die damit täglich zu tun haben. SCOTCH – A GOLDEN DREAM ist zugleich auch die Geschichte von Jim McEwan, Brennmeister und Whisky-Legende. In seiner über 50-jährigen Karriere hat er es vom Auszubildenden zu einem der bekanntesten Gesichter der Branche geschafft. Gekrönt wurde sein Werdegang mit der Übernahme der brachliegenden Bruichladdich Distillery auf seiner Heimatinsel Islay, die er zu neuem Weltruhm geführt hat. In einer Reihe persönlicher Interviews mit ihm und einigen der wichtigsten Köpfe der Whiskybranche wie u. a. Dr. Bill Lumsden (Glenmorangie), Georgie Crawford (Lagavulin), Richard Paterson (The Dalmore) und dem Whisky-Experten Charles MacLean werden die Geschichte des und Geschichten um das „Uisge Beatha“ (gäl.: Wasser des Lebens) mit Leben erfüllt.

Lynne McEwan, Senior Brand Manager Bruichladdich und Tochter von Jim McEwan, war weder bei der Filmpremiere noch schriftlich beim Signieren auf den Mund gefallen – und in beiden Fällen auch nicht ganz jugendfrei ;-). Bild © Whiskyexperts 2019

Die Limited Edition enthält eine Menge Goodies, so zum Beispiel einen Kofferanhänger, eine Karte Islays, einen Artikel über Whiskyfässer, Postkarten und eine Broschüre, in der wir aus jeder arbeitenden Islay-Destillerie einen Einsteiger-Whisky vorstellen.

Und unsere spezielle Unikat-Edition wurde von Lynne McEwan mit „Octomore – Our Favourite Head F**K!“ signiert – eine Hommage an den torfigsten Whisky der Welt, der vielen Peatheads komplett den Kopf verdreht 😉

Und so gewinnen Sie die handisgnierte DVD von „Scotch – A Golden Dream“:

1. Beantworten Sie bitte folgende Gewinnfrage: Bei welcher dieser drei Brennereien war Jim McEwan Master Distiller?

a) Bruichladdich
b) Kilchoman
c) Caol Ila 

Kleine Hilfe: Einfach diesen Text hier aufmerksam lesen 😉

2. Die richtige Antwort schicken Sie gemeinsam mit Ihrem vollen Namen und Ihrer Postanschrift ab sofort an folgende email: contest@whiskyexperts.net – und zwar mit dem Betreff „Scotch“!

3. BITTE teilen Sie dieses Gewinnspiel auf Ihren sozialen Netzwerken. Ein wenig gute Nachrede kann auch uns nicht schaden ;-). Das Teilen ist nicht verpflichtend, aber es würde uns freuen.

Unter allen richtigen Antworten mit dem richtigen Betreff, die uns bis 21. Juli 2019, 23:59 Uhr mitteleuropäischer Zeit erreichen, ziehen wir die drei Gewinnerinnen oder Gewinner der Preise und geben sie am 22. Juli 2019 bekannt. Der Gewinn wird dann von uns versendet.

Pro Person ist nur eine Teilnahmemail möglich!

Teilnahmebedingungen:

Beim Wettbewerb kann jeder mitmachen, der in Deutschland, Österreich oder der Schweiz wohnt, die Gewinnfrage richtig beantwortet und seine Lösung mit dem Betreff „Scotch“ einsendet sowie das 18. Lebensjahr vollendet hat. Der Wettbewerb läuft ab sofort bis 21. Juli 2019, 23:59 Uhr. Die Gewinnerinnen/die Gewinner werden am 22. Juli 2019 auf unserer Webseite bekanntgegeben und per Mail benachrichtigt. Der Wettbewerb findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt – es kann dazu kein Schriftverkehr geführt werden. Mitarbeiter von Bruichladdich, Polyband.de und Whiskyexperts sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Der Versand der Pakete erfolgt durch Whiskyexperts Alle Adressdaten werden nach Abschluss des Gewinnspiels gelöscht.

Hinweis zum Datenschutz: Wir erheben nur jene Daten von Teilnehmern, die für die Abwicklung des Gewinnspiels nötig sind (Name, email-Adresse und Postanschrift). Alle in diesem Zusammenhang erhobenen Daten werden nach Abschluss des Gewinnspiels und der erfolgreichen Versendung des Preises ausnahmslos gelöscht und weder für unsere Zwecke weiterverwendet noch an Dritte weitergegeben. Unsere Datenschutzerklärung finden Sie hier.

Mit der Teilnahme erklären Sie sich mit diesen Teilnahmebedingungen einverstanden – und geben uns auch die Erlaubnis, Ihren Namen und Wohnort im Falle des Gewinns auf unserer Seite veröffentlichen zu dürfen. 

Wir wünschen Ihnen viel Glück und drücken Ihnen die Daumen!

Herzlichst,

Ihr Whiskyexperts-Team

Serge verkostet: Glen Moray, Original vs. Indie

Fünf Abfüllungen aus der Speyside-Brennerei Glen Moray werden heute von Serge Valentin auf Whiskyfun verkostet. Zwei davon sind Originalabfüllungen, drei sind Abfüllungen von Unabhängigen, die die Fässer selbst aufkaufen und in der Regel in eigenen Lagerhäuser reifen lassen.

Im Vergleich gewinnen die Unabhängigen ziemlich deutlich, allerdings ist das ja kein Wettkampf, da hier auch kein ebenes Spielfeld vorhanden ist, zum Teil des Alters wegen, wegen der Fassstärke und zum Teil wegen des Preises, denn die beiden offiziellen Glen Moray sind recht günstig zu erhalten.

Wer auch immer die Möglichkeit hat, sich einen Glen Moray in der Brennerei abzufüllen, sollte das tun – die Bottlings dort sind oft ein ganz anderes Kaliber.

Nun aber zur Verkostung von heute:

  • Glen Moray ‘Elgin Classic’ (40%, OB, +/-2018): 78 Punkte
  • Glen Moray ‘Elgin Classic Peated’ (40%, OB, +/-2018): 78 Punkte
  • Glen Moray 10 yo 2008/2019 (59.2%, Liquid Treasures, 10th Anniversary, sherry hogshead, 134 bottles): 86 Punkte
  • Mercury III 2007/2019 ‘133° U.1.1’ 1897.2”’ (62.2%, Scotch-Universe, bourbon barrel): 86 Punkte
  • Glen Moray 28 yo 1990/2018 (51.4%, The Whisky Agency for The Whisky Exchange, 138 bottles): 89 Punkte

Photo by phunkstarr on VisualHunt.com / CC BY

Whisky im Bild: Die Schönheit Irlands – Cliffs of Moher

Wir freuen uns ganz besonders, Ihnen wieder eine kleine Miniserie mit fantastischen Aufnahmen im Rahmen unserer Rubrik „Whisky im Bild präsentieren zu dürfen: „Die Schönheit Irlands“ stellt zehn wunderschöne Plätze der grünen Insel Irland vor – kunstfertig eingefangen durch das Talent und Können des Fotografen Siegfried Klingls. Der Franke, der schon unsere Sonderserie „Die Schönheit Schottlands“ gestaltete, ist Betriebswirt und ein leidenschaftlicher Landschaftsfotograf. Der Whiskyliebhaber konnte auf seiner letzten Irlandreise die schönsten Plätze der Insel mit seiner Kamera einfangen – und wir dürfen sie Ihnen hier vorstellen.

2. Cliffs of Moher – Aillte an Mothair / Ailltreacha Mothair

Diese eindrucksvollen Klippen zählen zu den meistbesuchten Naturwundern an der Westküste Irlands. Die atemberaubenden Höhen der gefurchten Felswand, die bis zu 214m aufragen und senkrecht zum tosenden Meer abstürzen, sind schwindelerregend und beeindruckend zugleich und der Anblick dieser Naturschönheit macht einen demütig.
Mit einer Länge von 8 km erstrecken sie sich entlang der Küste des County Clare vom Hag’s Head im Süden bis Aille Asharragh, einer Landzunge bei Doolin. Am höchsten Punkt der Klippen mit etwa 230m hat 1835 (im 19 Jhd.) Cornelius O’Brien den heutigen O’Brien’s Tower als Aussichtsturm erbaut. Bei gutem Wetter hat man entlang den Klippen eine phantastische Aussicht auf das Meer bis hin zu den Arran Islands und ins Landesinnere bis nach Connemara und Kerry.

Als Teilstück des Wild Atlantic Ways, der sich die gesamte Westküste Irlands entlangschlängeltist ist die meist windgepeitschte etwa 8km lange Wanderung – der Cliff Walk – über die Klippen an den Küstenvorsprüngen entlang, vom O’Brien’s Tower bis Hag’s Head ein einmaliges Erlebnis.

Vom Hag’s Head am südlichen Ende der Klippen hat man einen spektakulären Ausblick auf die Steilklippen, die im Licht der späten Nachmittagssonne golden leuchten.

Cliffs of Moher. Bildverwendung auf Whiskyexperts mit freundlicher Genehmigung © Siegfried Klingl, alle weiteren Rechte vorbehalten

Weitere eindrucksvolle Bilder von Siegfried Klingl finden Sie auch auf seinem Instagram-Account.

Bisher erschienen:

Neue Deutsche Whiskyvideos und Podcasts der Woche (136)

Auch an diesem Sonntag können wir Ihnen nun schon zum 136. mal die Whiskyvideos und Podcasts der Woche vorstellen, in denen wir Beiträge aus dem deutschen Sprachraum zum „Wasser des Lebens“ bringen, die uns von den Vloggern und Podcastern zugesendet wurden. In den Videos werden sowohl neue als auch ältere Abfüllungen verkostet – alles nach dem eigenen Ermessen der Verkoster und ohne kommerziellen Hintergrund.

Die Liste der teilnehmenden Vlogs ist nicht fix: Wenn Sie meinen, dass Ihr Video ebenfalls dazu gehören sollte, dann können Sie unten herausfinden, wie das möglich wäre.

In Folge Nummer 136 haben einen Podcast und diese Videos für Sie vorbereitet:

Dram Good – Fettercairn 10 Jahre mit Riesling Finish von The Maltman

Hier geht’s zum Podcast

Whisky Plausch – Michel Couvreur´s Candid

Whisky & Vinyl – Bunnahbhain 2007/2019 von Signatory 

taste. – Highland Park Loki

Whisky Enjoy – Glenmorangie 18yo

Whisky Dodo – Cadenhead Creations Blend 44 Jahre

Pat Hock – Benromach Peat Smoke & Peat Smoke Sherry

https://youtu.be/EQmRFXV9oWs

Malte Talks Malts – St. Kilian ONE

Whisky Evening – Adelphi‘s Laudale Speyside – Linkwood 12

Malt Mariners – Netto Whisky – Grangestone Rum Finish

Whisky a. d. S. eines Amerikaners – GlenAllachie Port Wood Finish

Wie wir die Beiträge aussuchen: Die Videos und Podcasts werden uns zugeschickt. Wir treffen dabei keine Auswahl außer jener, dass die von uns gezeigten Blogger/Vlogs schon länger aktiv sein sollten, eine gewisse Anzahl Follower/Hörer/Leser haben. Die Redaktion behält sich vor, eingereichte Videos ohne Angabe von Gründen nicht zu veröffentlichen, hält aber gleichzeitig fest, dass ein Nichterscheinen nicht automatisch ein (sowieso immer subjektives) Statement über mangelnde Qualität ist, sondern viele verschiedene Gründe haben kann.

Wollen Sie mit Ihrem Beitrag dabei sein? Wenn Sie selbst Videos zum Thema Whisky machen, dann schicken Sie uns doch eine kurze Mail mit einem Link auf das wochenaktuelle Video und einer Inhaltsangabe dazu jeweils bis Freitag, 12 Uhr an press @ whiskyexperts.net. Vorgaben unsererseits gibt es natürlich keine, hilfreich ist aber, wenn Ihr Videokanal in aller Regel etabliert, regelmäßig publizierend und mit einer gewissen Anzahl Abonnenten ausgestattet ist, sowie mit hohem Qualitätsanspruch gemacht wird. Bitte halten Sie die eingereichten Videos auch werbefrei, sprich keine Links und Kaufaufforderungen im Video. Wir freuen uns auf Ihre Videos für unsere Leser!

Photo credit: Wiertz Sébastien on Visual Hunt / CC BY

Video: SCOTLAND – Where The Hills Are Green (4k)

Unser heutiges Sonntagsvideo dürfen wir Ihnen dank der Erlaubnis des Erstellers, André Eckhardt, präsentierten. SCOTLAND – Where The Hills Are Green ist ein hervorragend gemachtes, hochauflösendes und über fünf Minuten langes Drohnenvideo mit erstaunlichen Bildern und einer toll ausgewählten Musik.

Zwei Wochen lang reiste André über 2000 Kilometer quer durch Schottland und sammelte dort seine Eindrücke, um sie dann daheim zu einem Film zusammen zu chneiden, der sofort Lust darauf macht, die Heimat des Scotch zu besuchen.

Die Reiseroute: Edinburgh-Ballater-Elgin-Ullapool-Portnalong (Isle of Skye)-St.Catherines (Loch Fyne)-Portpatrick-Manchester

Und hier eine detaillierte Liste der Szenen mit den Zeitangaben:

  1. 00:00 – Sligachan Old Bridge (Isle of Skye)
  2. 00:23 – Glen Coe
  3. 00:32 – Somewhere on the way from Ullapool to Skye
  4. 00:41 – Drumbeg
  5. 00:51 – Loch Fyne
  6. 01:00 – Loch Nedd
  7. 01:10 – River Drynoch (Isle of Skye)
  8. 01:19 – Somewhere around Loch Fyne
  9. 01:29 – Ardvreck Castle (Loch Assynt)
  10. 01:38 – Benmore Botanic Gardens (Cowal)
  11. 01:47 – Loch Trool
  12. 01:57 – Loch Maree
  13. 02:07 – Dunnottar Castle
  14. 02:16 – Talisker Bay
  15. 02:26 – Clashnessie Falls
  16. 02:35 – Dunvegan (Isle of Skye)
  17. 02:45 – Old Man of Storr (Isle of Skye)
  18. 02:54 – Loch Fyne
  19. 03:03 – Eilean Donan Castle
  20. 03:13 – Sligachan Old Bridge (Isle of Skye)
  21. 03:15 – Dolphin Sighting at Chanonry Point
  22. 03:25 – Neist Point Lighthouse (Isle of Skye)
  23. 03:29 – Old Bridge of Avon / Ballindalloch Castle
  24. 03:34 – Talisker Bay Waterfalls
  25. 03:39 – Puck’s Glenn
  26. 03:44 – Dun na Cuaiche Watchtower (Inveraray / Loch Fyne)
  27. 03:49 – Ullapool
  28. 03:53 – Dunskey Castle (Portpatrick)
  29. 03:55 – Loch Harport (Isle of Skye)
  30. 03:58 – River Drynoch (Isle of Skye)
  31. 04:00 – Inveraray Castle
  32. 04:05 – Loch Trool
  33. 04:16 – Loch Maree
  34. 04:25 – Puck’s Glenn
  35. 04:35 – Ullapool
  36. 04:44 – Neist Point Lighthouse (Isle of Skye)
  37. 05:08 – Glen Coe (Lochan na h-Achlaise)

Wir wünschen Ihnen viel Vergüngen und einen schönen Sonntag, sagen André Danke für die Erlaubnis, das Video hier verwenden zu dürfen und freuen uns, wenn Sie später am Vormittag wieder zu unseren Vloggern zurückkehren, die diesmal besonders viele Videos bei uns eingereicht haben…

Fremde Federn (53): Verkostungsnotizen deutschsprachiger Blogger

Jede Woche erscheinen neue Whisky-Abfüllungen – und gesellen sich zu den zigtausenden dazu, die es bereits gab oder gibt. Wer soll das alles trinken und herausfinden, was wie schmeckt? Blogger tun es – und in der Summe ergibt sich durch sie ein recht schöner Überblick über das, was man ins Glas bekommen kann.

Unsere Rubrik „Fremde Federn“ stellt Ihnen seit nun über einem Jahr Samstag für Samstag Verkostungsnotizen der Blogger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz vor, die uns von ihnen zugesendet wurden. Aus der Vielzahl von Neuerscheinungen und Klassikern haben die Blogger nach ihren Vorlieben Abfüllungen herausgesucht und für ihre Leser beschrieben.

Hier sind die Tasting Notes jener Blogger, die uns für die aktuelle Ausgabe ihre Links gesendet haben:

Die Notes geben die persönlichen Eindrücke der Blogger wieder und müssen nicht der Meinung der Redaktion entsprechen (die ohnehin meist nicht einheitlich ist 😉 ). Viel Vergnügen beim Lesen und bis zur nächsten Ausgabe in einer Woche!

Haben Sie selbst aktuelle Tasting Notes, die wir hier verlinken sollen? Senden Sie uns unter press @ whiskyexperts.net den Link auf Ihre Verkostungsnotizen – bitte mit dem Betreff „Tasting-Link“. Wir publizieren dann jeden Samstag jene Notes, die bis Freitag 12:00 an uns gesendet werden. Wir publizieren die Links, ohne damit die Beiträge dahinter zu werten. Nicht publizieren werden wir Links auf Verkostungsnotizen von Seiten, die entweder kommerziell geführt sind, in Verbindung mit Shops stehen oder solchen, bei denen Tasting Notes nur ein Bestandteil des Outputs der Seite sind, denn wir wollen gezielt der Verkosterszene eine Bühne bieten und für sie zusätzliche Öffentlichkeit schaffen.

Maidstone Distillery in Kent erhält Baugenehmigung

Im Juni berichteten wir darüber, dass in Maidstone in der Grafschaft Kent eine Destillerie geplant sei, die unter anderem auch Whisky produzieren will.  Darren Graves und seine Frau Sam investieren einen sechsstelligen Betrag, um noch in diesem Jahr eröffnen zu können – so man die Baugenehmigung erhalte.

Und genau das ist jetzt geschehen. Wie die Brennerei heute bekanntgab, wurde die Baugenehmigung für die Maidstone Distillery von den zuständigen Behörden erteilt. Was früher ein Haarsalon war, wird nun eine Brennerei und eine Bar werden.

Von nun an soll es nur mehr drei Monate dauern, bis die kleine Maidstone Distillery umgebaut ist, wobei man mit dem Equipment für das Brennen beginnen und dann mit der Bareinrichtung enden will. Zunächst wird wohl Gin erzeugt, fassgelagerte Spirituosen wie Whisky sollen dann später folgen.

Computerbilder von RAP Interiors, einem lokalen Innenausstatter, zeigen, wie die Bar und Brennerei zukünftig aussehen werden.

Computerdarstellung der zukünftigen Maidstone Distillery. Bild RAP Interior

Computerdarstellung der zukünftigen Maidstone Distillery. Bild RAP Interior

Serge verkostet: Drei Bottlings aus Oban, incl. Game of Thrones

Sehr viel verschiedene Abfüllungen aus der Brennerei Oban gibt es ja nicht gerade – im Standardsortiment finden sich überhaupt nur drei: Der 14yo, der Little Bay und die Distiller’s Edition. Daneben gibt es alle heiligen Zeiten einmal eine Abfüllung von Unabhängigen, und dann eben die Game of Thrones-Abfüllung sowie einige Spezialabfüllungen. Dass es so wenige sind, ist wohl auch dem Umstand geschuldet, dass Oban mitten in der Stadt liegt und daher nicht vergrößert werden kann…

Serge Valentin hat heute die Standards (ohne dem Little Bay) und die GoT-Version verkostet, und in diesem Trio fällt eigentlich nur der normale 14 Jahre alte Oban etwas zurück – der allerdings schon vor mehr als einem Dutzend Jahren abgefüllt wurde. Hier die Daten aus der Verkostung:

  • Oban 14 yo (43%, OB, +/- 2005): 79 Punkte
  • Oban 2001/2016 ‚Distiller’s Edition‘ (43%, OB, Montilla fino finish, batch OD 165.FB) : 86 Punkte
  • Oban Bay Reserve ‘Game Of Thrones The Night’s Watch’ (43%, OB, 2018): 85 Punkte

Oban. Bild © Diageo

Bald in Deutschland: Teeling Single Pot Still Batch 3

In Kürze wird der erste eigene Whiskey aus der Teeling Distillerie, der Teeling Single Pot Still, auch in Deutschland erhältlich sein. Bei einem Event am Donnerstag in der nächsten Woche wird er von Teeling und dem deutschen Importeur Borco vorgestellt werden (wir berichten dann von der Veranstaltung in Fulda). 

Der Teeling Single Pot Still Batch 3 wird nach einem traditionellen Dubliner Rezept hergestellt, es werden dafür 50% gemälzte und 50% ungemälzte Gerste verwendet. Nach der dreifachen Destillation konnte er in First Fill Bourbon, Virgin Oak und verschiedenen Weinfässern reifen.

Die Tasting Notes für ihn lesen sich in der Übersetzung wie folgt:

Nase: Hibiscusblüten, Honigwaben, weiße Trauben, Grapefruit und Zitrustöne
Gaumen: Lychees, wiederum weiße Trauben, weißer Pfeffer mit warmen, gerösteten Pfirsichen und Biskuitkeksen.
Finish: Trocken, Spuren von Gewürz, gerösteten Mandeln und Ahornsirup.

Die unverbindliche Preisempfehlung für den Teeling Single Pot Still Batch 3 wird € 42,90 betragen. 

Neu im Travel Retail: Jameson Triple Triple

Mit Jameson Triple Triple hat Master Blender Billy Leighton eine neue Abfüllung aus ex-Bourbon-, Sherry- und Malagafässern komponiert, die ab sofort exklusiv im Travel Retail erhältlich sein wird.

Seinen Namen hat der Triple Triple von diesen drei Fasstypen und der dreifachen Destillation, die Jameson wie vielen irischen Whiskeys zu eigen ist. Der mit 40% Alkoholstärke abgefüllte Jameson Triple Triple soll Geschmacksnoten von Zitrusfrüchten, Gartenfrüchten und Gewürzen mit dem sanften Gesamtton verbinden, der zu Jameson gehört.

Die Literflasche des Jameson Triple Triple wird im TRavel Retail um die 32 Euro kosten, mit den jeweiligen landestypischen Steuern und Abgaben.