PR: Jim Beam unterstützt Handel mit großer 360Grad-Aktivierung

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Jedes Jahr überlegen sich Marken aus dem Whiskybereich, wie sie uns Whisk(e)yfreunde mit neuen Ideen und Aktionen für ihre Produkte interessieren könnten. Vieles davon findet im Fach- oder Lebensmittelhandel statt – und letzteren Kanal hat sich auch Jim Beam für seine Frühjahrsaktion ausgesucht, um damit Aufmerksamkeit zu erregen. Diesmal bietet man im Handel zusätzlich zum Whiskey Barschilder zu Sammeln sowie ein Gewinnspiel. Alles dazu in nachfolgender Presseaussendung:


Jim Beam unterstützt Handel mit großer 360Grad-Aktivierung

Im ersten Quartal startet die Marke Jim Beam mit einer starken 360-Grad Aktivierungskampagne ins neue Jahr. „Jim Beam bringt die Bar an den Point of Sale“ – unter diesem Motto sorgen in ganz Deutschland eine Vielzahl von Aktivitäten für Aufmerksamkeit im Handel.

Nach dem Launch des neuen Markenauftritts im vergangenen Jahr führt Jim Beam seine Neuausrichtung fort. Ab dem ersten Quartal verstärkt die Nummer eins Bourbon Whiskey Marke den Fokus auf den Handel. Ein umfassendes Aktionspaket sorgt jetzt für Aufmerksamkeit am Point of Sale (PoS).

„Nach unserer nationalen Plakatkampagne mit dem Motto „Great Friends share great Bourbon“ in 2018 starten wir nun in die nächste Phase. Im Rahmen des 360-Grad-Aktivierungskonzeptes Q1 gehen wir nun mit Promotions auf die Kunden zu und sorgen so für Aufmerksamkeit im Handel“

, sagt Julian Bouvret, Senior Brand Manager bei Beam Suntory.

360-Grad-Kampagne mit exklusiver Verkaufspromotion

Unter dem Motto „Jim Beam bringt die Bar an den PoS“ bietet Jim Beam den Händlern ein vielschichtiges Aktivierungspaket rund um limitierte Promotionflaschen mit exklusiven Barschildern. In Kalenderwoche drei startet die Verkaufspromotion mit Sammel-Mechanik: Alle Jim Beam White Flaschen kommen zusammen mit einem hochwertigen Barschild aus Weißblech mit individueller Prägung. Die Schilder sind in drei verschiedenen Designs erhältlich, welche den Kaufanreiz erhöhen. Für noch bessere Sichtbarkeit dieser Aktionsflaschen sorgen neue auffällige PromotionDisplays im Lebensmitteleinzelhandel (LEH). Nationale Tasting-Promotions im Handel laden die Kunden dazu ein, sich direkt vor Ort von der Qualität von Jim Beam White zu überzeugen. Darüber hinaus gibt es Deko-Platzierungen im Look and Feel einer Bar – gekoppelt mit einem Gewinnspiel. In diesem verlost Jim Beam noch bis zum 30. April 2019 exklusive Barsets für Zuhause.

Serge verkostet: Ein kleines Duo Glenallachie

Bevor Serge Valentin sich früher oder später den neuen, aktuellen Destillerie-Abfüllungen widmet, finden wir heute bei Whiskyfun quasi ein Einstieg und Einstimmung ein Glenallachie-Indie-Duo. Und ja, hier wird der Brennerei-Name noch mit einem kleinen a geschrieben. Die Schreibweise in GlenAllachie wurde erst durch den neuen Besitzer Billy Walker eingeführt.

Ein kurzer Blick auf die beiden heutigen Teilnehmer der Verkostung: Die 25-jährige Cadenhead Small Batch Abfüllung scheint Wasser zu lieben und ist nach Serge ein sehr guter Whisky. Und der 43-jährige aus der Serie ‘Director’s Special’ der Elixir Distillers ein fantastischer Whisky. So gibt es in diesem Duo einen Whisky, welcher in der Bewertung deutlich die Nase vorn hat. Und dies heißt nicht automatisch, dass der andere Teil des Duos schlechter ist. So ist das manchmal.

Die beiden heutigen Glenallachie auf Whiskyfun in der Kurzübersicht:

  • Glenallachie-Glenlivet 25 yo 1992/2018 (56%, Cadenhead, Small Batch, bourbon hogsheads, 540 bottles) 85 Punkte
  • Glenallachie 43 yo (50.4%, Elixir Distillers ‘Director’s Special’, sherry butt, 313 bottles) 92 Punkte

Kingsbarns stellt seinen ‚Dream to Dram‘ vor – eine Fotoreportage (13 Bilder)

Der vergangene Donnerstag war ein äußerst besonderer Tag für die Kingsbarns Distillery. Gemeinsam mit mit Freunden, Nachbarn und Whiskyliebhabern aus aller Welt stellten die Geschwistern William und Isabella Wemyss den ersten Whisky ihrer Brennerei vor, Kingsbarns ‚Dream to Dram‘ (wir berichteten).

Auch wir gehörten zu den geladenen Gästen. Begleiten Sie uns bitte im ersten Teil unserer Berichte über die Kingsbarns Distillery auf einem kurzen Rundgang. Wir führen Sie durch die Feierlichkeiten und geben Ihnen erste Eindrücke dieser in Fife gelegenen Brennerei, und wünschen dabei viel Vergnügen.

Mit einem Mouseover über die Bilder können Sie noch weitere Erklärungen dazu abrufen, ein Klick vergrößert sie.

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Im Sinne der in unseren Leitlinien vorgegebenen Transparenz geben wir bekannt, dass die Reisekosten von der Destillerie Kingsbarns übernommen wurden. Wir bedanken uns für die wunderbare Gastfreundschaft und die perfekte Betreuung.
Die Kingsbarns Distillery nimmt keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.

Video: Beinn a Mhuinidh, Loch Maree und Slioch

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Wir haben die Tour am letzten Sonntag mit Alan Gregory sehr genossen. Und lassen uns deshalb erneut von ihm zu einer Bergtour entführen. Im Rahmen seiner Adventures geht es heute in die nördlichen Highlands, genauer nord-westlich von Kinlochewe. Seine Tour führt zum Beinn a Mhuinidh, mit einer fantastischen Aussicht auf den Loch Maree und den 981 Meter hohen Slioch.

Nicht ganz 10 Minuten dauert diese Wanderung. Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen mit unserem Video am Sonntag. Wie üblich finden Sie dieses Video auf Youtube – oder obenstehend. Viel Vergnügen und einen wunderschönen Sonntag!

Neue Deutsche Whiskyvideos und Podcasts der Woche (112)

In den Whiskyvideos und Podcasts der Woche stellen wir Ihnen jede Woche Beiträge aus dem deutschen Sprachraum zum „Wasser des Lebens“ vor, die uns von den Vloggern und Podcastern zugesendet wurden. In den Videos werden sowohl neue als auch ältere Abfüllungen verkostet – alles nach dem eigenen Ermessen der Verkoster und ohne kommerziellen Hintergrund.

Bislang haben wir die Videos als Liste aufgeführt, und zusätzlich als Playlist auf Youtube – seit diesem Jahr betten wir diese für Sie in unserer Seite ein.

Die Liste der teilnehmenden Vlogs ist nicht fix: Wenn Sie meinen, dass Ihr Video ebenfalls dazu gehören sollte, dann können Sie unten herausfinden, wie das möglich wäre.

In Folge Nummer 112 können wir Ihnen diese Videos präsentieren:

WhiskyBabbler – Michel Couvreur Blossoming Auld Sherried

Pat Hock – Kilchoman Loch Gorm

Whisky-Dodo – Bunnahabhain Palo Cortado Cask Finish

 

Whisky & Vinyl – Mackmyra Ewer

 

A Dream of Sea – The Peat Faerie JR 7 Jahre (SMWS)

 

WhiskyJason – Mackmyra Scorpions Rock n Roll Star Single Malt Whisky

Wie wir die Beiträge aussuchen: Die Videos und Podcasts werden uns zugeschickt. Wir treffen dabei keine Auswahl außer jener, dass die von uns gezeigten Blogger/Vlogs schon länger aktiv sein sollten, eine gewisse Anzahl Follower/Hörer/Leser haben. Die Redaktion behält sich vor, eingereichte Videos ohne Angabe von Gründen nicht zu veröffentlichen, hält aber gleichzeitig fest, dass ein Nichterscheinen nicht automatisch ein (sowieso immer subjektives) Statement über mangelnde Qualität ist, sondern viele verschiedene Gründe haben kann.

Wollen Sie mit Ihrem Beitrag dabei sein? Wenn Sie selbst Videos zum Thema Whisky machen, dann schicken Sie uns doch eine kurze Mail mit einem Link auf das wochenaktuelle Video und einer Inhaltsangabe dazu jeweils bis Freitag, 12 Uhr an press @ whiskyexperts.net. Vorgaben unsererseits gibt es natürlich keine, hilfreich ist aber, wenn Ihr Videokanal in aller Regel etabliert, regelmäßig publizierend und mit einer gewissen Anzahl Abonnenten ausgestattet ist, sowie mit hohem Qualitätsanspruch gemacht wird. Bitte halten Sie die eingereichten Videos auch werbefrei, sprich keine Links und Kaufaufforderungen im Video. Wir freuen uns auf Ihre Videos für unsere Leser!

Neu: Kingsbarns ‚Dream to Dram‘

Der lang gehegte Traum der Besitzer der Kingsbarns Distillery, den Geschwistern William und Isabella Wemyss, wurde am Donnerstag Realität. Im Rahmen einer kleinen Feier in der Destillerie mit Freunden, Nachbarn und Whiskyliebhabern aus aller Welt stellten William und Isabella gemeinsam mit dem Team der Kingsbarns Distillery den ersten Single Malt Whisky vor: Kingsbarns ‚Dream to Dram‘.

Die Destillerie Kingsbarns bringt ihre ersten Flaschen Single Malt Scotch Whisky heraus, einen dreijährigen, der in First-Fill-Bourbon-Fässern aus dem Jahr 2015 gereift ist. (Photograph: MAVERICK PHOTO AGENCY)

Die Reifung des ‚Dream to Dram‘ erfolgt in erster Linie, zu 90 %, in Bourbon-Fässern. Diese werden ausschließlich von Isabella Wemyss von Heaven Hill in Kentucky bezogen werden. Die restlichen 10 % reifen in shaved, toasted und re-charred Weinfässern aus Portugal.

Die Kombination einer wohl überlegten Fassauswahl und einer langen, langsamen Gärung verleihen Dream to Dram einen bemerkenswert komplexen und unverwechselbaren Lowland-Charakter: leicht, intensiv fruchtig, blumig und ausgewogen. Die offiziellen Tasting Notes zu ‚Dream to Dram‘ beschreiben in der Nase Bananen, Ananassirup und Sommerbeeren mit einer leichten Kräuternote. Am Gaumen finden sich weiches Toffee, Vanillepudding und Johannisbeeren mit einem Finish von Ingwer-Sirup.

(Photograph: MAVERICK PHOTO AGENCY)

‚Dream to Dram‘ ist der erste allgemein verfügbare Single Malt Whisky des Kingsbarns Distillery. Diese Abfüllung folgt dem limitierten „Founders Reserve“ Bottling, welches exklusiv für die Mitglieder des Kingsbarns Distillery Founders Club im Dezember 2018 erschien. ‚Dream to Dram‘ wurde ohne Kühlfilterung mit 46 % Vol. abgefüllt und wird in Deutschland von Alba Import vertrieben.

Fremde Federn (29): Verkostungsnotizen deutschsprachiger Blogger

Jede Woche erscheinen neue Whisky-Abfüllungen – und gesellen sich zu den zigtausenden dazu, die es bereits gab oder gibt. Wer soll das alles trinken und herausfinden, was wie schmeckt? Blogger tun es – und in der Summe ergibt sich durch sie ein recht schöner Überblick über das, was man ins Glas bekommen kann.

Unsere Rubrik „Fremde Federn“ stellt Ihnen seit nun exakt einem halben Jahr Samstag für Samstag Verkostungsnotizen der Blogger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz vor, die uns von ihnen zugesendet wurden (vielen Dank dafür). Aus der Vielzahl von Neuerscheinungen und Klassikern haben die Blogger nach ihren Vorlieben Abfüllungen herausgesucht und für ihre Leser beschrieben.

Hier sind die Tasting Notes jener Blogger, die uns für die aktuelle Ausgabe ihre Links gesendet haben:

Die Notes geben die persönlichen Eindrücke der Blogger wieder und müssen nicht der Meinung der Redaktion entsprechen (die ohnehin meist nicht einheitlich ist 😉 ). Viel Vergnügen beim Lesen und bis zur nächsten Ausgabe in einer Woche!

Haben Sie selbst aktuelle Tasting Notes, die wir hier verlinken sollen? Senden Sie uns unter press @ whiskyexperts.net den Link auf Ihre Verkostungsnotizen – bitte mit dem Betreff „Tasting-Link“. Wir publizieren dann jeden Samstag jene Notes, die bis Freitag 12:00 an uns gesendet werden. Wir publizieren die Links, ohne damit die Beiträge dahinter zu werten. Nicht publizieren werden wir Links auf Verkostungsnotizen von Seiten, die entweder kommerziell geführt sind, in Verbindung mit Shops stehen oder solchen, bei denen Tasting Notes nur ein Bestandteil des Outputs der Seite sind, denn wir wollen gezielt der Verkosterszene eine Bühne bieten und für sie zusätzliche Öffentlichkeit schaffen.

Whiskyfun: Angus verkostet Glenfarclas

Heute übernimmt wieder Angus MacRaild das Tasting-Ruder bei Whiskyfun. Und wie gewohnt bietet er uns auch an diesem Samstag eine besondere und bemerkenswerte Session. Zehn Abfüllungen der Speyside-Brennerei Glenfarclas, davon alleine 9 aus der Serie ‚Family Casks‘, finden heute ihren Weg in das Glas von Angus. Dieses mit ‚Glenfarclageddon‘ umschriebene Tasting bietet Whisky-Genuss auf allerhöchstem Niveau. Einzig eine Abfüllung des Indies Cadenhead bleibt in der Punktebewertung zurück. Und wir verweisen bei diesem Tasting ausdrücklich auf das Kleingedruckte. Bei diesem Tasting finden wir viele Whiskys aus viertbefüllten Fässer mit außerordentlich hohen Bewertungen!

Als ‚Part 1‘ beschrieben, können wir wohl in der nächsten Zukunft ein weiteres ‚Glenfarclageddon‘ erwarten. Wir freuen uns schon darauf!
Die heutige Session von Angus in der Kurzüberischt:

  • Glenfarclas-Glenlivet 11 yo 1966/1977 (80 proof, Cadenhead Dumpy) 70 Punkte
  • Glenfarclas 1978/2018 Family Casks (43.1%, OB, cask #747, 4th fill hogshead, 166 bottles) 90 Punkte
  • Glenfarclas 1979/2015 Family Casks (41.1%, OB, cask #11018, 4th fill hogshead, 300 bottles) 90 Punkte
  • Glenfarclas 1979/2018 Family Casks (49.4%, OB, cask #8796, 4th fill hogshead, 211 bottles) 91 Punkte
  • Glenfarclas 1980/2016 Family Casks (47.0%, OB, cask #1412, refill hogshead, 287 bottles) 88 Punkte
  • Glenfarclas 1980/2018 Family Casks (47.8%, OB, cask #1413, refill hogshead, 281 bottles) 89 Punkte
  • Glenfarclas 1981/2016 Family Casks (48.3%, OB, cask #1607, 4th fill butt, 265 bottles) 90 Punkte
  • Glenfarclas 1983/2017 Family Casks (50.8%, OB, cask #38, refill hogshead, 257 bottles) 86 Punkte
  • Glenfarclas 1985/2017 Family Casks (43.0%, OB, cask #2594, refill sherry hogshead, 287 bottles) 90 Punkte
  • Glenfarclas 1985/2018 Family Casks (43.6%, OB, cask #2601, refill sherry hogshead, 292 bottles) 90 Punkte

PR: Walsh Whiskey und Illva Saronno gehen getrennte Wege

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Paukenschlag zum Wochenende: Soeben haben wir eine Pressemitteilung erhalten, die den Demerger zwischen der irischen Walsh Whiskey Distillery (Writers‘ Tears) und Illva Saronno bekanntgibt, die seit Oktober 2013 bestand (wir berichteten hier). Wie das passiert, ist erwähnenswert: Die Italiener werden die Destillerie übernehmen und in „Royal Oak Distillery“ umbenennen, die Iren behalten die beiden Marken und The Irishman. Grund für diesen abrupten Schritt sind unüberbrückbare Differenzen in der Ansicht über die zukünftige Ausgestaltung der Zusammenarbeit. Hier die Pressemitteilung in Englisch:


WALSH WHISKEY & ILLVA SARONNO AGREE TO DEMERGE JOINT-VENTURE

Whiskey brands and distillery businesses split with immediate effect and without redundancies.

25 January, 2019: The Directors of Walsh Whiskey Distillery have decided to split the business by separating out the existing drinks brands business, built on the Writers’ Tears and The Irishman premium and super-premium Irish whiskeys, from the distillery business at Royal Oak, in Ireland’s County Carlow.

Current sales, marketing and distilling objectives are being fully met, however the Irish and Italian Directors differ on how to develop the combined business into the future.

This change will result in the Irish directors taking full control of the existing drinks brands business built on the Writers’ Tears and The Irishman brands that are among the most popular premium and super-premium Irish whiskeys in the world being sold in 50 countries worldwide. Consumers of Writers’ Tears and The Irishman portfolio of brands are assured of their uninterrupted availability. This business will continue to trade under the name Walsh Whiskey.

Photograph Nick Bradshaw

Illva Saronno will take full ownership of the distillery, which is renamed “Royal Oak Distillery”. Illva’s objective is to further enhance Royal Oak as a centre of excellence in Irish whiskey making by continuously improving its technology and processes, producing all three styles, Malt, Pot and Grain under one roof, enhancing the visitor experience and achieving recognition as one of the best quality Irish whiskey producers in the market.

The separation of the businesses is effective immediately.

Whisky im Bild: Plan für die Isle of Barra Distillery

Vor kurzem haben wir ja darüber berichtet, dass auf der Insel Barra als Gemeinschaftsprojekt eine neue Destillerie entstehen soll.  Dort will man dann auf nachhaltige Weise Whisky erzeugen (siehe unseren Bericht hier).

Mit freundlicher Genehmigung des Konsortiums der Barra Distillery können wir Ihnen hier die Bauzeichnung der Brennerei sowie eine Lageskizze zeigen, damit Sie ein besseres Bild davon haben, was dort geplant ist (zum Vergrößern Anklicken).

Bild © Isle of Barra Distillery, mit freundlicher Genehmigung

In der Bauzeichnung sieht man, dass Besucherzentrum und Brennerei in einem gemeinsamen Geäude geplant sind und dass man vom Besucherzentrum dann in den Raum mit den beiden Brennblasen gelangt. Die Destillerie befindet sich in leichter Hanglage.

Untenstehend haben wir zusätzlich noch ein Bild (leider haben wir nur eine sehr kleine Version erhalten, wir tauschen es dann, nach Erhalt des größeren Bildes, aus), auf dem auch der Bauplan und eine Handskizze der Lade der Brennerei zu sehen ist.

Bild © Isle of Barra Distillery, mit freundlicher Genehmigung

Vollständige Anleitung für eine Burns Night

In ganz Schottland und sonstwo auf der Welt feiert man heute die Burns Night. Wie jedes Jahr am 25. Januar gedenken Menschen gemeinsam an Robert Burns, dem man mit dem Attribut „schottischer Nationaldichter“ nur unzureichend gerecht wird. Burns wird von seinen Fans verehrt, ja, gehuldigt, und am heutigen Tag kulminiert diese Bewunderung in zahlreichen Veranstaltungen.

Wer solch eine Burns Night getreu dem schottischen Ritus zelebrieren will, der kann sich auf dieser Seite der BBC minutiöse Anleitungen dazu holen (und die Sache vieleicht mal für 2020 planen und proben. Denn, sie sind so umfangreich und lassen keinen Spielraum für freie interpretationen).

Für den Rest der Whiskyfreunde, die nicht ganz so viel Zeit haben und an keiner Robert Burns Night teilnehmen können, tut es auch ein gutes Glas Whisky und ein Gedicht von Robert Burns, um seinem dichterischen Genie zu gedenken. Wie wäre es mit „To A Rose“, vorgetragen von Schauspieler Alain Cumming ( Mitglied der Royal Shakespeare Company und bekannt aus dem James Bond Film „Goldeneye“)? Sind finden dieses Video im oberen Bereich unsweres Post und auf Youtube.

Und dann haben wir noch ein Portrait von Robert Burns, das Sie in voller Auflösung hier herunterladen können und unten zum Vergrößern anklicken können.

Tasting-Splitter (21-24): Bowmore, Springbank, Auchentoshan, Tullamore Dew

Flaschenbilder © Whiskybase.com – mit freundlicher Genehmigung

Als Whiskyfreund tendiert man dazu, immer auf Neues neugierig zu sein. Und findet dabei immer wieder Mögenswertes. Mit der Zeit wird das Neue alt – aber was sich nicht ändert ist die Tatsache dass das, was neu gut ist, auch dann noch gut sein wird. In diesem Sinne finden sich unter unseren Tasting-Splittern von heute auch einige gute, nicht mehr ganz neue Abfüllungen – Whiskys, die man gerne wieder trinkt. Und wieder. Und wieder…  

Bowmore 18yo „The Vinter’s Trilogy“ Manzanilla Cask, 52.5% Alk./Vol. (Sample: privat) – Lokomotivenrauch und fruchtige Töne mit etwas Vanille in der Nase. Am Gaumen ist er ebenso kräftig rauchig, mit etwas Pfeffer und bitterer Orangenmarmelade. Das changier ein wenig mit Zirtrusabrieb und Traubenkernen. Interessant! Im Abgang dann Rauch und Nelken, Orangenzesten und Leder in der Sonne. Zusammen kommt das alles mit schönem Druck, ohne dabei aufgesetzt zu wirken.

Recht direkt, dabei aber durchaus komplex. Sherry und Rauch hat meistens Specknoten, der hier ganz und gar nicht. Eigenständig. 
-br-

Springbank 10yo, OA, 46% Alk./Vol. (Sample: privat) – Eine sanft rauchige, etwas malzige Nase grüßt mit etwas Zündholzabrieb und danach fruchtige Noten und etwas Jod – da tut sich was. Am Gaumen kommt er sanft, Minze in Zuckerglasur, erdige Töne, gesalzene Vanille. Viele Nuancen für einen Zehnjährigen! Im Finish kommt der Rauch leicht nach vorne, dahinter erfreut ein zitroniger Grundton und ein würziger Nachklang.

Ach, die Freude der Klassiker! Was an ihm fasziniert ist, wie unkompliziert Vielschichtigkeit sein kann. Ein Kandidat für jenen Whisky, den man auf eine einsame Insel mitnimmt.
-br-

Auchentoshan American Oak, Originalabfüllung, 40% Alk./Vol. (Sample: privat) – Der Name ist Programm, ein Whisky, der der Vanillesüße und Würzigkeit der amerikanischen Eiche frönt. Die beiden Komponenten sind schon in der Nase dominant , mit leichten floralen Anklängen. Am Gaumen wieder: Vanille, Toffee, etwas Gewürznelken und Apfel. Die Textur weich und eher wässrig. Im Finish dann entwickelt er Wärme und Prickeln. Darüber wieder Süße, leichtes Holz – eher kurz das Ganze.

Wer es leicht mag, wird von ihm nicht enttäuscht. In Cocktails und Longdrinks ein dezenter Partner. Passt.
-br-

Tullamore DEW Phoenix, Originalabfüllung, 55% Alk./Vol. (Sample: privat) – In der Nase satt Vanille, etwas Fruchttöne, Nagellackentferner, , nasses Holz (klingt schlimmer als es ist). Am Gaumen dann fruchtig mit etwas Pfeffer, Vanillesüße und etwas alkoholisches Prickeln. Sehr dicht und wuchtig, dabei deutlich irisch. Rote Beeren, dann ein kräuteriger Eindruck. Im Abgang wärmend, etwas Eiche und viel Süße. Trocken, mittellang, mit etwas Fruchtkaugummi ganz am Ende.

Einer der Whiskys, bei dem das Ganze mehr als die Summe der Notes ist. Nicht elegant, etwas kantig, aber ziemlich mögbar.
-br-

Die Bilder der Abfüllungen für den Artikel und dessen Titelbild haben wir mit freundlicher Genehmigung aus der Whiskydatenbank Whiskybase.com übernommen. Vielen Dank dafür!

Links zu allen bisher erschienenen Tasting-Splittern finden Sie im Verkostungsarchiv.

Mit „Tasting-Splitter“ wollen wir unsere Verkostungsnotizen mit einem neuen Format ergänzen. In lockerer Abfolge berichten wir von den letzten Whiskys, die wir hier in der Redaktion im Glas hatten. Das tun wir nicht mit ausführlichen Beschreibungen des Geschmacks im klassischen Sinn, sondern wollen es auf eine ungezwungene Art tun. Eher emotional als analytisch wollen wir einige Fragen beantworten: Welchen Eindruck hinterlässt der Whisky? Was fällt uns besonders auf? Wie haben wir ihn im Moment erlebt? Welchen Charakter zeigt er?

Auch bei „Tasting-Splitter“ gilt, so wie bei den (nach wie vor geplanten) Verkostungen einzelner Whiskys: Unser Geschmack ist so subjektiv wie der Ihre. Wir fällen daher keine Urteile, sondern geben unseren persönlichen Eindruck kund. In diesem Sinne: Viel Vergnügen damit!

PR: Buffalo Trace kann nun virtuell besichtigt werden

Die us-amerikanische Buffalo Trace Distillery macht es nun möglich, die Brennerei mit einer virtuellen Tour vom Computer aus zu besichtigen. Wir haben dazu eine Pressemitteilung erhalten, die diese Tour und wie man sie machen kann erklärt:


BUFFALO TRACE DISTILLERY PIONEERS VIRTUAL TOURISM

New Virtual Tour for Download showcases National Historic Landmark

Buffalo Trace Distillery is inviting fans near and far to explore the Distillery from anywhere in the world through its new virtual tour, www.buffalotracevirtualtour.com.

Even as Buffalo Trace welcomes over 200,000 tourists each year, the Distillery recognizes that not all fans across the globe are able to visit the Distillery in person. Through this interactive virtual tour everyone is able to experience the Distillery remotely and learn more about the National Historic Landmark.

This first-of-its-kind virtual experience allows “visitors” to see how Buffalo Trace makes whiskey, and learn about the oldest continually operating Distillery in America. Virtual visitors can take a tour with the Distillery’s legendary tour guide Freddie Johnson, or choose to explore on their own. Users can even travel back in time and explore the Distillery as it appeared throughout history, including in 1773, 1857 and during Prohibition.

The lifelike computer generated imaging (CGI) allows users to get a real sense of the Distillery and get up close with the bourbon-making process, no reservations or travel plans needed. And with the Distillery’s ability to change the appearance of the tour, users can visit the Distillery seasonally throughout the year and experience the Distillery in full bloom in the spring, or with snow on the ground in the winter.

This simulated experience also allows visitors to become virtual bourbon collectors as bottles of the Distillery’s brands are hidden throughout the grounds for users to collect while exploring. Over time, the Distillery plans to add even more features to this experience.

Buffalo Trace worked with a digital creative agency called Bajibot based in New York City to develop the virtual tour. Over thirty detail modeled 3D structures, 400 acres of distillery landscape, and thousands of high resolution textures were created over the past two years. Now this virtual world is ready to launch.

The virtual tour is free of charge and can be downloaded directly from the Buffalo Trace Distillery website, and experienced on any Windows or Apple desktop computer, iPad or iPhone.

PR: Mackmyra Moment karibien – The love story continues

Einen neuen Mackmyra können wir hier und heute vorstellen – den Nachfolger des Moment Vinterdröm, der 2017 auf den Markt kam: Den Mackmyra Moments karibien. Er ist sicherlich nicht nur für die Liebhaber von Rumfass-Finishes interessant. Was diesen neuen schwedische Whisky auszeichnet, können Sie in der Pressemitteilung lesen:


Mackmyra Moment karibien – The love story continues

Mackmyra hat in Zusammenarbeit mit dem bekannten Rumhersteller Plantation Rum erneut einen Single Malt Whisky erschaffen, der seine abschließende Reife zum Teil in Rumfässern aus Barbados und Jamaika erhielt.

Das Ergebnis ist der „Moment Karibien“, ein würziger und fruchtiger Whisky, der einen an wärmere Breitengrade denken lässt. Dieser Whisky ist ab sofort auch im deutschen Fachhandel erhältlich.

Jetzt präsentieren wir den Moment Karibien, der ersehnte Nachfolger des Saison-Whiskys Mackmyra Vinterdröm, der im Herbst 2017 vorgestellt wurde. Angela D’Orazio, Master-Blenderin von Mackmyra, und Alexandre Gabriel, Gründer von Plantation Rums und Kellermeister, haben auch dieses Mal den perfekten Geschmack entwickelt.  

„Inzwischen arbeiten wir seit rund vier Jahren mit Plantation Rum und mit Alexandre zusammen. Dieser langfristige Ansatz freut uns sehr und macht uns auch ein bisschen stolz! Gemeinsam kommen wir auf neue Ideen und überlegen uns ganz besondere Geschmackserlebnisse sowohl für Whisky als auch für Rum. Der Moment Karibien wird wohl mit zu dem Besten gehören, was wir bisher hergestellt haben“, sagt Angela D’Orazio.   

Der Single Malt Moment Karibien wird in Mackmyra Bruk destilliert und in der Grube von Bodås gelagert. Rund 75 Prozent des Whiskys der Auflage wurden abschließend in Fässern gelagert, die zuvor zur Reifung von Barbados- und Jamaika-Rum von Plantation dienten. Daneben enthält der Moment Karibien kleinere Anteile Whisky, die in früheren Oloroso- und Kirschwein-Fässern lagerten. Das Ergebnis ist ein würziger und fruchtiger Whisky mit warmen Noten von Rum und vanillegeprägter Eiche. Durch die Verwendung verschiedener Fässer ist der Moment Karibien zwischen acht und zwölf Jahre alt.  

„Angefangen hat es mit dem schlichten Tausch von Fässern, aber daraus ist etwas Größeres entstanden, nämlich der Beginn einer Freundschaft zwischen Maison Ferrand und Mackmyra in Form von Ideenaustausch, Kreativität und Anregungen. ‚Barrel Swap‘ ist ein Programm zum Fassaustausch mit solchen Herstellern, die wir bewundern. Jede neue Auflage ist für uns ein kleines Abenteuer, bei dem wir unser aller Know-how kombinieren, unserem Rum einen neuen Ausdruck zu verleihen. Wir sind zum Beispiel sehr stolz auf unseren siebenjährigen Barbados Single Cask Rum, der in den besten Moment-Fässern von Mackmyra reifte und vor Kurzem erst von Systembolaget in das Sortiment aufgenommen wurde. Genauso stolz sind wir darauf, dass Mackmyra nun einen Whisky vorstellt, der in unseren wertvollen Rumfässern seine Reife erhielt“, erklärt Alexander Gabriel.

Der Moment Karibien hat einen fruchtigen Duft voller Würze und mit buttrigen Aromen von Vanille, Birnenkaramell und gerösteter Eiche. Der Gaumen zeigt sich ebenfalls würzig-fruchtig mit warmen Noten von Rum und Oloroso-Sherry, abgerundet mit einem Hauch von Eiche und Vanille. Die Textur ist ein wenig ölig.   Das Finish ist fruchtig und hat eine Eichennote mit Vanille.  

Preis: UVP 121,90 €
Artikelnummer: 1013300
Alkoholgehalt: 44,4 %
Volumen: 700 ml
Flaschenanzahl gesamt der Abfüllung: 4.137 Flaschen
Im Handel erhältlich: Ab sofort 

Über Plantation Rum

Der Gründer von Plantation Rum, Kellermeister Alexandre Gabriel, ist in der Welt des Rums eine wahre Ikone. Er hat die Fertigkeit, verschiedenste Rumsorten unter Angabe der Region und der Destillerie bestimmen zu können. Zudem erkennt er die Böden, das Klima der einzelnen Inseln und die jeweils verwendete Destilliertechnik. Alexandre Gabriel wählt aus dem Lager jeder Destillerie Stück für Stück nur die besten Fässer aus. Rum von Plantation Rum erfährt stets eine Reifelagerung in einem zweistufigen Prozess, der in der Karibik beginnt und im französischen Städtchen Cognac endet.      

Einzelheiten zu „Mackmyra Moment – die besten Fässer“: 

Egal ob im Lager der Grube in Bodås oder auf der Inselgruppe Fjäderholmarna: Bei ihren Verkostungs-Rundgängen stößt Master-Blenderin Angela D’Orazio von Mackmyra immer wieder mal auf Fässer, die sich von den übrigen abheben. Aus diesem Grund hat Mackmyra die sehr limitierte Serie „Moment“ geschaffen, in der diese Fässer noch einmal auf besondere Weise gewürdigt werden. Da es sich jedes Mal um eine geringe Anzahl an Fässern handelt, ist die Auflage der Moment-Serie äußerst begrenzt.    

Hintergrund des Titelbilds: Photo credit: Woody H1 on Visual hunt / CC BY