PR: Geschenkideen zum Fest – Premium-Spirituosen für Genießer

Menschen, die in Marketing und Werbung arbeiten, wissen es: Weihnachten beginnt im Juni. Auch der Handel denkt schon länger an das Fest – und so ist es nicht verwunderlich, dass auch mit Anfang September bereits die ersten Geschenkverpackungen angekündigt werden, Beam Suntory ist in diesem Jahr bei uns das erste Unternehmen, das uns über die Geschenkpackungen informiert – und wir haben jene, die Whisky oder Whiskey zum Inhalt haben, für Sie herausgesucht, damit Sie schon mal an Ihren Wunschzettel oder an Ihre Einkaufsliste für Geschenke denken können. Hier also die Pressemitteilung:

Geschenkideen zum Fest: Premium-Spirituosen für Genießer

Moderne Optik, bewährter Geschmack – die edlen Geschenkeditionen von Beam Suntory überzeugen mit attraktiven Verpackungen und innovativen Zugaben.

Frankfurt am Main, 31. August 2017 Klassische Bourbons, torfig-rauchige Single Malts und ein außergewöhnlicher Cognac für die besonderen Momente des Lebens – die edlen und vielfältigen Geschenkeditionen von Beam Suntory bieten für jeden Genießer das passende Weihnachtsgeschenk. Neben ausgewählten Spirituosen enthalten die Sets in diesem Jahr hochwertige Zugaben wie Whisky-Tumbler und Nosing-Gläser für stilechten Genuss sowie Eiskugelformen und Rezeptvorschläge für perfekte Longdrinks. Ein absolutes Novum: Einige der Geschenkedition, die im September in den Handel kommen, enthalten zusätzlich Miniaturen edler Whiskys.

Bourbons

Jim Beam Kentucky Straight Bourbon: Geschmack, der Geschichte schreibt

Eichige Vanille, mildes Karamell – Jim Beam Kentucky Straight Bourbon Whiskey überzeugt bereits seit 222 Jahren mit Qualität, Tradition und Leidenschaft. Vier Jahre Reifezeit in neu ausgeflammten Weißeichenfässern geben dem unverwechselbaren Whiskey seinen runden und milden Geschmack. Die Geschenkedition des beliebten Bourbons kommt in diesem Oktober mit einem Longdrink-Glas und attraktiver Umverpackung in den Handel. Die moderne Optik und das Rezept für einen erfrischenden Bourbon Longdrink auf der Verpackung machen bereits vor dem Öffnen Lust auf die gehaltvollen Inhalte. Für den Jim Beam Lime Splash muss lediglich ein Glas mit Eis, 2 cl Jim Beam und 6 cl Zitronenlimonade gefüllt werden. Einen Spritzer Limettensaft hinzugeben, mit einer Limettenscheibe garnieren – fertig ist ein einzigartiger Drink mit dem Geschmack von einzigartigem Bourbon. Unverbindliche Preisempfehlung: 13,99 Euro.

Jim Beam Double Oak: Zweifache Reifung, doppelter Geschmack

Jim Beam Double Oak reift zweifach in ausgeflammten Eichenfässern. Durch den langen Kontakt mit dem Eichenholz entsteht ein ausgewogener Bourbon, der in Komplexität und Intensität seinesgleichen sucht. Zeitlos, elegant und ein Garant für stilechten Genuss sind die exklusiven Kristall-Tumbler, die im Geschenkset enthalten sind. Besonders gut machen sich die hochwertigen Gläser, wenn sie mit einem Drink wie dem Jim Beam Double Oak Fashioned gefüllt werden. 6 cl Jim Beam Double Oak, 4 Spritzer Cocktailbitter, 2 Zuckerwürfel und eine Zitronen- sowie eine Orangenzeste verbinden sich zu einem stilvollen Drink. Das Geschenkset inklusive Rezept ist ab Oktober im Handel erhältlich. Unverbindliche Preisempfehlung: 22,99 Euro.

Maker’s Mark: Geschmack ist hier Handarbeit

Rund und weich am Gaumen, intensiv auf der Zunge: So schmeckt echtes Handwerk. Maker’s Mark stammt aus der ältesten noch betriebenen Bourbon-Destillerie der Welt. Hier wird Handarbeit großgeschrieben: Fast täglich werden die Fässer, in denen der Whisky reift von Hand gedreht. Die Flaschenetiketten werden gestanzt, jede Flasche per Hand in das charakteristische rote Wachs getaucht. Erstmals kommt dieser besonders feine Bourbon in diesem Jahr als Geschenkedition mit zwei original Maker’s Mark-Tumblern in den Handel. Unverbindliche Preisempfehlung: 27,99 Euro

Single Malts und Irish Whiskeys

Laphroaig Quarter Cask: Ein Schotte, der polarisiert

In einer kleinen Destillerie auf der schottischen Insel Islay wird ein Whisky mit einzigartigem Charakter hergestellt. Ein Whisky, der ebenso rau und einzigartig ist wie die schottische Insel selbst. Die Rede ist von Laphroaig. Der komplexe Charakter des Single Malts wurde bereits mit internationalen Preisen prämiert. Dennoch: dieser Whisky polarisiert. Das torfig-rauchige Aroma in Kombination mit der Süße der Gerste ist alles andere als gewöhnlich, sondern etwas für Kenner und solche, die es werden wollen. Doch wer ihn liebt, liebt ihn für immer. Ab Oktober bekommen Fans den Whisky in einem edlen Geschenkset inklusive eines hochwertigen Untersetzers aus Schiefer sowie einem Nosing-Glas zum Verkosten und Genießen. Unverbindliche Preisempfehlung: 36,99 Euro.

Bowmore 12 Jahre: Single Malt aus dem ältesten Whiskylagerhaus Schottlands

Bowmore 12 Jahre stammt nicht nur aus der ersten Destillerie der renommierten Insel Islay, sondern auch aus dem ältesten schottischen Whiskylagerhaus: den weltberühmten No. 1 Vaults. Die kühle, salzige Meeresluft und eine Lagerung unter dem Meeresspiegel verleihen Bowmore ein ganz besonderes Aroma. Der Single Malt vereint Anklänge von Heidekraut und Honig sowie Zitrone und rauchigem Torf. Die Reifung in Sherry-Fässern sorgt für einen ausgewogenen, langanhaltenden Geschmack. Das Geschenkset kommt mit limitierter Verpackung und zwei einzigartigen Miniaturen als Zugabe: Whisky-Liebhaber kommen in den zusätzlichen Genuss des Bowmore 15 Jahre und des Bowmore No.1 Single Malt in exklusiver Probiergröße. Unverbindliche Preisempfehlung: 35,99 Euro.

The Ardmore Legacy: Der Sanfte unter den torfigen Malts

The Ardmore ist tief verwurzelt mit seiner Heimat, den schottischen Highlands. Zur Trocknung der Gerste verwendet die Brennerei ausschließlich den weichen Highland-Torf aus der Region. Dieser verleiht dem Whisky eine sanfte Rauchnote, die den komplexeren Aromen von Vanille und Honig genügend Raum lässt. Der ausgewogene Tropfen die perfekte Wahl – sowohl für Whisky-Einsteiger als auch für Kenner rauchigtorfiger Single Malts – und ist ab Oktober als limitierte Geschenkedition erhältlich. Neben der 0,7-LiterFlasche enthält das Set einen limitierten Tumbler mit dem charakteristischen Adler in Kupferoptik, der symbolisch für die majestätischen Greifvögel steht, die täglich über der traditionsreichen Brennerei schweben. Unverbindliche Preisempfehlung: 24,99 Euro.

Connemara: Der einzige getorfte Irish Whiskey

Mild wie ein Ire, rauchig wie ein Schotte: das ist der Connemara, der Single Malt aus der gleichnamigen Region im Westen Irlands. Mit handgestochenem Torf wird die Gerste für diesen Whiskey über dem Feuer getrocknet. So entsteht der einzige getorfte Single Malt Whiskey Irlands. Zweifach destilliert und in ExBourbon-Fässern gelagert entsteht ein besonders ausgeglichener Whiskey. Der reichhaltige Tropfen ist als Geschenkedition mit einem edlen Nosing-Glas erhältlich. Auf Eis oder mit einem Tropfen Wasser entfaltet Connemara komplexe erdige Aromen mit einem Hauch von Honig, Malz und süßen Früchten. Unverbindliche Preisempfehlung: 24,99 Euro.

Peated Malts of Distinction: Ausgewählte Single Malts für ein einzigartiges Tastingerlebnis

Warum entscheiden, wenn man alle haben kann? – Die Welt der Peated Malts ist für ihren rauchig-torfigen Geschmack bekannt. Vier dieser herausragenden Single Malts vereint die „Peated Malts of Distinction“Kollektion – die perfekte Geschenkidee für alle, die einzigartigen Whisky-Genuss in Probiergröße verschenken möchten. Das Set in neuem Design ist ab Oktober im Handel erhältlich. Es beinhaltet 0,05l Versionen von Laphroaig 10 Jahre, Bowmore 12 Jahre, The Ardmore Legacy und Connemara Original. Unverbindliche Preisempfehlung: 19,99 Euro.

The Glenrothes Select Reserve: Eine Auswahl der feinsten Jahrgangs-Whiskys

The Glenrothes Select Reserve stammt aus der kleinen, von den Highlands umgebenen Region Speyside. Die schottische Traditionsregion bringt seit jeher einige der raffiniertesten und elegantesten Whiskys der Welt hervor. The Glenrothes Select Reserve vereint die besten Whiskys eines Jahres in einem Single Malt und ist damit das Herzstück der Destillerie. Mit Aromen wie Vanille, Kokosnuss und Pflaume sowie einer leichten Würze und einer wunderbaren Samtigkeit verkörpert dieser Whisky wie kein anderer den geschmacklichen Stil der Brennerei. Ab September ist er in einem neu gestalteten Geschenkset mit zwei hochwertigen Whisky-Tumblern im Handel erhältlich. Unverbindliche Preisempfehlung: 38,99 Euro.

Highland Park 12 Jahre: Der Stolz der Wikinger

Torfreiche Böden, salzige Meeresluft und kühle Temperaturen – seine Herkunftsregion, die schottischen Orkney Islands, prägen den Geschmack des Highland Park 12 Jahre. Der bernsteinfarbene Single Malt entsteht nicht nur auf ehemaligem Wikinger-Gebiet, er wird auch von direkten Nachfahren hergestellt. Um dieses Erbe zu feiern, ist der prämierte Whisky bereits seit April mit einer neuen, außergewöhnlichen Optik im Handel, die stark an die Wikinger-Legenden erinnert und durch ihre Mythologie inspiriert ist. Der Geschmack des 12 Jahre alten Single Malts bleibt unverändert. Der preisgekrönte Whisky vereint auf einzigartige Weise rauchige Süße mit einem vollmundigen Malzton und einem Hauch von Sherry. Die Geschenkedition überzeugt mit einer zusätzlichen Miniatur des Highland Park 18 Jahre und ist ab September im Handel erhältlich. Unverbindliche Preisempfehlung: 44,99 Euro.

Auchentoshan American Oak: Der Trendsetter unter den Single Malts

Wer eine außergewöhnliche Geschenkidee sucht, kann mit diesem Whisky nur richtigliegen. Auchentoshan ist der einzige schottische Single Malt, der dreifach destilliert wird. So erhält er seinen einzigartig zugänglichen Geschmack mit Noten von Bourbon-Vanille, Kokos und weißen Pfirsichen. Die Geschenkedition bietet neben der 0,7-Liter-Flasche eine von vier farblich wechselnden Emaille-Tassen, wie sie aktuell von Top-Barkeepern in den Metropolen der Welt eingesetzt werden. Mit Hilfe des beiliegenden Rezeptbuchs lässt sich damit der Signature Drink Auchentoshan & Ale perfekt kreieren. Hierfür 3,5 cl Auchentoshan American Oak mit 3 cl Zitronensaft, 3 cl Honigsirup und 9 cl Citrus Pale Ale mischen und abschließend mit einem Zitronenspalt garnieren. Das Set ist ab September im Handel erhältlich. Unverbindliche Preisempfehlung: 29,99 Euro.

Kilbeggan: Irlands Whiskey-Geheimnis in neuem Design

Der Irish Whiskey Kilbeggan wird bereits seit 1757 in der gleichnamigen ältesten lizenzierten WhiskeyDestillerie der Welt hergestellt. Seine Rezeptur gilt als bestgehütetes Geheimnis Irlands. Der Whiskey stammt aus der meist ausgezeichneten Brennerei der grünen Insel. Zweifach destilliert, schmeckt er besonders mild und vereint harmonische Noten von Pfirsichen, Karamell, Vanille, Mandel-Nougat und Malz. Der außergewöhnliche Tropfen überzeugt mit einem neuen Flaschendesign sowie einem hochwertigen Whiskey-Tumbler im Geschenkset. Unverbindliche Preisempfehlung: 13,99 Euro.

Pernod Ricard mit 13% mehr Gewinn in 2016/2017

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Dass China wieder auf Wachstumskurs ist, was den Spirituosenkonsum betrifft, ermöglicht Pernod Ricard sehr schöne Zahlen: Wie der Konzern heute bekanntgab, ist der Unternehmensgewinn um 13% auf 1.39 Milliarden Euro gestiegen.

China ist, wie man betont, mit dem ersten Wachstum seit 2013 für das Wachstum mitverantwortlich, und insgesamt sind es Spirituosengattungen, die in letzter Zeit weniger gut performten, wie Cognac und Vodka, von denen der deutliche Wachstumsschub ausging.

Geht man weiter nach Regionen, wuchs Amerika (Nord und Süd) um 7% und Europa um 3% – Asien mit dem Rest der Welt steuerten dann gemeinsam noch 1% dazu bei.

Übrigens: In der Information auf The Spirits Business, und das ist vielleicht nicht weniger bemerkenswert als das gute Zahlenwerk, kommen das Wort Whisky oder eine Whiskymarke kein einziges Mal vor.

Whisky im Bild: Ein Besuch bei der Walsh Whiskey Distillery (11 Bilder)

Mit unserem heutigen Destilleriebesuch möchten wir Sie nach Irland mitnehmen, zu einer der jüngsten, aber dennoch mit Traditionsmarken verbundenen Destillerie: Der Walsh Whiskey Distillery in Royal Oak.

Was es darüber zu sagen gibt, das soll uns Bernd Scheer, der uns die Bilder dankenswerterweise überlassen hat, in seinen eigenen Worten erzählen:

Besuch bei Walsh Whiskey Distillery at Royal Oak, Co Carlow

Ganz im Südosten der Grünen Insel, auf halbem Wege zwischen Dublin und Cork, entstand eine der jüngsten und schönsten Brennereien Irlands. In dieses Projekt, das in einem wunderschönen Park mit alten Eichenbeständen liegt,  investierten Bernhard Walsh und seine Frau Rosemary ca 25 Millionen Euro. Zur Zeit wird das alte Herrenhaus aus dem 18. Jahrhundert aufwändig restauriert und soll später das Besucherzentrum aufnehmen, in dem 75.000 Besucher pro Jahr begrüßt werden sollen.

Walsh Distillery ist eine der ganz wenigen Brennereien, die Malt Whiskey, Single Pot Still und Grain Whiskey unter einem Dach herstellen. Produziert wird mit drei Pot Stills mit einer Kapazität von 15.000 / 10.000 / 7.500 Litern und 22-m-hohen Column Stills. Das erste Fass, dreifach destilliert, wurde Ostern 2016 abgefüllt –  exakt 100 Jahre nach dem Osteraufstand von 1916.

Erst 2019 wird der erste eigene Whiskey auf den Markt kommen. Bis dahin bleiben für den Whiskeykenner die beiden bekannten Marken The Irishman und Writers‘ Tears. Slainte!

Walsh Whiskey Distillery. © Bernd Scheer, 2017
Walsh Whiskey Distillery. © Bernd Scheer, 2017
Walsh Whiskey Distillery. © Bernd Scheer, 2017
Walsh Whiskey Distillery. © Bernd Scheer, 2017
Das Herrenhaus aus dem 18. Jahrhundert bei der Walsh Whiskey Distillery. © Bernd Scheer, 2017
Walsh Whiskey Distillery. © Bernd Scheer, 2017
Walsh Whiskey Distillery. © Bernd Scheer, 2017
Walsh Whiskey Distillery. © Bernd Scheer, 2017
Walsh Whiskey Distillery. © Bernd Scheer, 2017
Woody Kane, Brand Relations Manager – die gute Seele bei der Walsh Whiskey Distillery. © Bernd Scheer, 2017
Walsh Whiskey Distillery. © Bernd Scheer, 2017

Serge verkostet: Glendronach, Grande Finale

Eine ganze Woche lang hat nun Serge Valentin Abfüllungen aus der Highland-Destillerie Glendronach verkostet, und auch heute ist da keine Ausnahme. Allerdings haben wir jetzt das Grande Finale vor uns, mit den letzten acht Abfüllungen, die den Weg in diesen Verkostungszyklus fanden.

Insgesamt haben wir Wertungen zwischen 75 und 92 Punkten gesehen, mit dem Schwergewicht auf dem Bereich der mittleren 80. Und auch heute sind wieder Abfüllungen dabei, für die sich Serge weniger begeistern kann – und solche, die er in höchsten Tönen lobt. Hier die Wertungen der Verkostung von heute:

  • Glendronach 19 yo 1995/2015 (55.1%, OB, Whisky Nerds, oloroso sherry butt, cask #2380, 628 bottles): 80 Punkte
  • Glendronach 23 yo 1993/2016 (53.3%, OB, for China, oloroso sherry butt, cask #388): 87 Punkte
  • Glendronach 11 yo 2003/2014 (54.8%, OB, for Aroma Taiwan, Pedro Ximenez puncheon, cask #4002, 687 bottles): 79 Punkte
  • Glendronach 11 yo 2003/2014 (53.9%, OB, for Aroma Taiwan, Pedro Ximenez puncheon, cask #4008, 678 bottles): 80 Punkte
  • Glendronach 19 yo 1993/2012 (58.1%, OB, oloroso sherry butt, cask #467, 613 bottles) : 86 Punkte
  • Glendronach 21 yo 1995/2016 (54.6%, OB, Pedro Ximenez puncheon, cask #1523, 684 bottles): 87 Punkte
  • Glendronach 20 yo 1995/2016 (54.9%, OB, oloroso sherry butt, cask #1709, 673 bottles): 90 Punkte
  • Glendronach 39 yo 1971/2010 (49.4%, OB, oloroso butt, cask #489, 541 bottles) : 92 Punkte
Lagerhäuser der Destillerie Glendronach. Bildrechte bei Marcel Freudenstein

TWE: Sechs Fragen an Brian Kinsman (Glenfiddich Malt Master)

Ein Interview in Form von sechs Fragen an den Malt Master von Glenfiddich, Brian Kinsman, können Sie heute auf dem Blog von The Whisky Exchange finden. Kinsman ist nicht nur für die Whiskys von Glenfiddich, die wieder weltweiter Marktführer bei Single Malts geworden sind, nachdem ihnen Glenlivet kurzfristig den Rang abgelaufen hat, verantwortlich, sondern ist auch beim Blend Grant’s mit seinem Input maßgeblich beteiligt.

Hier die sechs Fragen, die man ihm stellt, in unserer Übersetzung – für die Antworten in Englisch lesen Sie den interessanten Artikel:

  • Auf welche Weise halten Sie Glenfiddich interessant, wenn die Marke doch eine der bekanntesten Whiskymarken der Welt ist?
  • Was ist der größte Irrtum, den Sie über Glenfiddich immer wieder hören?
  • Wie geht es der Whiskyindustrie momentan?
  • Welche anderen Experimente (in punkto Whisky – die Red.) haben Sie im Moment am Laufen?
  • Haben Sie noch mehr mit Bierfässern experimentiert?
  • Was ist der nächste große Renner in Sachen Whisky?

BenRiach veröffentlicht Batch #14 seiner Single Cask Abfüllungen

Wie jedes Jahr um diese Zeit, hat die Speyside-Destillerie BenRiach ihre neuesten Single Cask Abfüllungen mittels einer Presseaussendung bekanntgegeben – diesmal ist es schon der 14. Batch, der auf den Markt kommen (und da er weltweit vertrieben wird, nicht lange zu finden sein) wird.

Was auffällt: Ältere Abfüllungen (wie in den Vorjahren) sind diesmal nicht dabei – die Bottlings stammen aus den Jahren 2005 bis 2008, sind also nicht älter als 12 Jahre. Insgesamt sind es sieben Abfüllungen, die in den Geschäften erhältlich sein werden, und die Bandbreite reicht von Virgin Oak über Peated und Portfass bis zu Abfüllungen aus dem Sherryfass. Rachel Barrie, der neue Master Distiller bei BenRiach, beschreibt sie als „mutige und aufregende Auswahl“.

Hier die Liste der Flaschen im Batch #14:

  • 2005 Cask # 2565 /  12 years old  / First Fill Oloroso Sherry Butt / 58.8% vol.
  • 2007 Cask # 101 / 10 years old  / First Fill Oloroso Sherry Butt / Peated / 61.9% vol.
  • 2007 Cask # 105 / 10 years old / First Fill Oloroso Sherry Butt / Peated / 62.2% vol.
  • 2008 Cask # 2047 / 9 years old / Port Pipe / Peated  / 63.2% vol.
  • 2006 Cask # 7360  / 10 years old / First Fill Virgin Oak Cask / 58.9% vol.
  • 2005 Cask # 2679 / 12 years old / First Fill Port Pipe / Peated /  53.1% vol.
  • 2008 Cask # 7880 /9 years old / First Fill Marsala Hogshead / Peated / 59.6% vol.

Als Erscheinungszeitpunkt wird „bald bei Händlern weltweit“ angegeben. Preise wurden in der Aussendung keine genannt.

TSB: Die acht besten Ideen für die Wiederverwertung alter Fässer

Man muss nicht ein Handwerksbetrieb sein, um als Whiskyfreund darüber nachzudenken, was man denn aus alten Fässern alles machen könnte. Und es gibt auch in Deutschland nicht wenige Unternehmen, die Holz aus alten Fässern für eigene Kreationen nutzen, von Mobiliar bis hin zu Schreibutensilien.

Acht besonders ausgefallene Ideen für das zweite Leben alter Fässer präsentiert The Spirits Business in einem mehrseitigen Artikel, der diese in Wort und Bild vorstellt. Da findet sich zum Beispiel eine spezielle Stratocaster von Fender oder eine akustische Gitarre von Bushmills (siehe unser Titelbild) oder ein Christbaum aus Fässern von Jack Daniel’s. Nette Ideen sind da zu sehen und vielleicht auch die eine oder andere Anregung für Leute, die sich an Werkzeugen nicht grundsätzlich verletzen…

TV-Tipp: Die Insel Skye (NDR, 30.8., 13:15)

Sie ist ein Kleinod unter den schottischen Inseln und bietet abwechslungsreiche Landschaften und mittlerweile bereits zwei Whiskydestillerien (Talisker und Torabhaig): Die Insel Skye ist das Thema einer 45 Minuten langen Dokumentation, die heute von 13:15 bis 14:00 auf NDR ausgestrahlt wird. Hier die Einleitung der Beschreibung von der Website des Senders:

Wer die Landschaft in den „Harry Potter“-Verfilmungen liebt, der ist hier genau richtig. Skye gilt als größte und schönste Insel der Hebriden, einer Inselgruppe vor der schottischen Westküste. Hier findet man alles, was die Faszination der Highlands ausmacht. Die unvergleichbare Kombination aus Seen, Bergen und zerklüfteten Steilküsten ist der Inbegriff von schottischer Romantik und Wildheit. Die Bewohner der Insel sind genauso unverwechselbar wie die Landschaft.

Und hier noch ein paar Bilder von der Insel, um Sie auf die Sendung einzustimmen:

Von Berit from Redhill/Surrey, UK – Skye, Scotland, CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=24490830

Neist Point (Skye). Bildrechte bei Marcel Freudenstein

Panoramaaufnahme von der Isle of Skye

Serge verkostet: Glendronach, Runde drei

Wie schon an den beiden vorangegangenen Tagen geht es bei Serge Valentin heute um Abfüllungen aus der Highland Destillerie Glendronach, und dass es so viele sind, ist auch der Veröffentlichungspolitik der Brennerei geschuldet, die derart viele Einzelfassabfüllungen auf den Markt brachte, dass es selbst eingefleischten Sammlern schwer fällt einen Überblick zu bewahren.

Wie schlagen sich nun die heutigen sieben Bottlings in der Verkostung? Keine großen Überraschungen, wenn man sich die beiden letzten Tage zum Vergleich ansieht:

  • Glendronach 19 yo 1995/2015 (55.4%, OB for The Whisky Exchange, Pedro Ximenez puncheon, cask #4028, 697 bottles): 83 Punkte
  • Glendronach 24 yo 1990/2014 (52.9%, OB, 11th batch, Pedro Ximenez, cask #1162, 660 bottles): 83 Punkte
  • Glendronach 14 yo 1994/2009 (58.5%, OB, for Parker’s Whisky, oloroso puncheon, cask #2311, 596 bottles): 75 Punkte
  • Glendronach 10 yo 1988/1999 (46%, Cadenhead, Original Collection, sherrywood, 222 bottles): 80 Punkte
  • Glendronach 11 yo 2003/2014 (55.3%, OB, for Taiwan, Pedro Ximenez puncheon, cask #4006, 690 bottles): 83 Punkte
  • Glendronach 21 yo 1993/2014 (56.4%, OB, for Kenny Hsu Taiwan, oloroso sherry butt, cask #477, 589 bottles): 90 Punkte
  • Glendronach 24 yo 1991/2016 (55.3%, OB, for China, oloroso sherry butt, cask #2860): 87 Punkte
Glendronach. Bild © Gerhard Kreutz, Genuss am Gaumen

Whisky Advocate: Welchen Geschmack welche Eiche dem Whisky verleiht

Dass der Geschmack des Whiskys vom Fass abhängt, ist eine gängige Aussage, die zum Beispiel auch Gordon & MacPhail als Slogan gewählt hat (the wood makes the whisky). Wenn es auch in dieser Ausschließlichkeit eine unzulässige Verkürzung ist und der Geschmack natürlich von vielen anderen Komponenten abhängt, so steht außer Zweifel, dass die Fasslagerung einer der bestimmenden Faktoren für das ist, was wir danach an einem Whisky genießen.

Ganz abgesehen von dem, was zuvor im Fass war, ist natürlich auch das Holz, aus dem das Fass besteht, von Interesse und Einfluss. The Whisky Advocate hat nun eine recht gute Übersicht (englischsprachig) erstellt, die die verschiedenen Eichentypen (und nur solches Holz darf zum Beispiel für schottischen Whisky verwendet werden) und die daraus resultierenden Geschmacksnuancen auflistet, zwar nicht nur für Whisky, aber eben auch dafür gültig. Amerikanische Eiche, japanische Eiche, spanische, irische und andere Eichensorten werden hier beschrieben, zusammen mit einer Spirituose, in der man den Einfluss dieses spezifischen Holzes gut erkennen kann (wie zum Beispiel Macallan für die spanische Eiche).

Für den schnellen Überblick lesenswert!

Amerikanische Weißeiche Von ChiselwitEigenes Werk, CC-BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=39177195

Octomore Masterclass: Zwei Abfüllungen schon ab Mitte September

Die neueste Serie an Abfüllungen aus der Octomore-Reihe (8.x), die auch unter dem Namen „Masterclass“ firmiert, sollte in mehreren Etappen erscheinen (wir berichteten hier). Nun sind zumindest der Octormore 8.1 und der Octomore 8.3 (er ist der wohl – zumindest numerisch – am stärksten getorfte Whisky der Welt) bereits ab Mitte September verfügbar, wie wir aus verläßlicher Quelle erfahren haben.

Wann die anderen beiden in Deutschland und im Duty Free erscheinen werden, werden wir dann beizeiten berichten. Hier nochmals die Daten zu den beiden zuerst erhältlichen Abfüllungen

MASTERCLASS_08.1 [Limitiert auf 42.000 Flaschen]

  • 100% Reifung in amerikanischen first-fill Eichenfässern
  • Erntejahr 2007 – Destilliert 2008
  • 8 Jahre alt – Zu 100% auf der Insel Islay gereift
  • 167PPM / 59,3% vol.
  • Release: Ende August / Anfang September (solange der Vorrat reicht)
  • UVP 130€

MASTERCLASS_08.3 – Islay Barley [Limitiert auf 18.000 Flaschen]

  • Octomore of Octomore, Single farm, single field, single vintage. 56% ex-Bourbon (full-term amerikanischen Eiche) 44% europäische Eiche (full-term ex-Pauillac, Ventoux, Rhône und Burgund)
  • Erntejahr 2010 – Destilliert in 2011
  • 5 Jahre alt – Zu 100% auf der Insel Islay gereift
  • 309PPM / 61,2% vol.
  • Release: Ende Oktober/ Anfang November (solange der Vorrat reicht)
  • UVP 180€

PR: Kirsch Whisky mit neuen West Cork Single Malt Whiskey Abfüllungen

Von Kirsch Whisky, dem Importeur der Bottlings der West Cork Distillers, haben wir eine Pressemitteilung zu zwei neuen Abfüllungen aus der Destillerie in Skibereen erhalten, die in der Glengarriff Serie erschienen sind und diese begründen. Was es mit den Abfüllungen, die nach einer neuen Methode des Auskohlens einige ihrer Geschmacksnuancen erhalten, auf sich hat, können Sie dem nachfolgenden Text entnehmen. Zur Illustration des Vorgangs haben wir auch einen Link auf ein Video eingefügt, das vor Ort zu Demonstrationszwecken aufgenommen wurde:

Kirsch Whisky bringt neue West Cork Single Malt Whiskey Abfüllungen aus Irland nach Deutschland: Glengarriff Series Bog Oak & Peat Charred Casks!

Die West Cork Brennerei ist eine 2003 gegründete irische Whiskey Brennerei, die nahe der südwestlichen Atlantikküste liegt. Hergestellt werden neben Single Malt Whiskeys auch Blended, Pot Still und Single Grain Whiskeys. Derzeit ist eine kleine Auswahl verschiedener Single Malt und Blended Whiskeys verfügbar und das Sortiment wird ab sofort durch zwei weitere spezielle Single Malt Whiskeys ergänzt. Die neue Reihe, die ins Leben gerufen wird, heißt „Glengarriff Serie“. Dabei handelt es sich um speziell ausgebrannte Fässer, die durch die Wahl des Brennmaterials unterschiedliche Aromen erhalten und diese später an den Whiskey abgeben. Diese Methode ist neu und hat vor den West Cork Distillers noch Niemand gemacht. Konkret wird ein selbstgebauter Brenner mit Heizmaterial befüllt, mit Druckluft extrem heiß angefeuert und das Fass darübergestülpt, um die Holzkohleschicht zu erzeugen. Sobald das Fass ausgebrannt ist, wird die Sauerstoffzufuhr unterbrochen und das Brennmaterial beginnt zu schwelen/räuchern und somit Rauch und Aromen an das Fass abzugeben. Hier ist ein Video zu dem Prozess auf Instagram:

https://www.instagram.com/p/BYLjggABJLY/?taken-by=kirsch_whisky

Und hier einige Bilder des Prozesses:

Aktuell gibt es zwei neue Abfüllungen mit dem Start dieser Serie, bei der die Whiskeyfässer vor dem Befüllen mit Torf oder Mooreichenholz ausgebrannt/ausgeräuchert werden. Beide Materialien stammen aus den Mooren bei Glengarriff. Frei gesetzte Aromen wie Phenole oder Öle lagern sich bei dieser traditionellen Methode an den Dauben ab und geben dem Whiskey dadurch klare und neue Nuancen. Der Whiskey kommt mit 43 % vol. ins Fass und lagert für ein kurzes Finish.

West Cork Peat Charred Cask:

Beim West Cork Peat Charred Cask wurden die Fässer vor dem Befüllen mit Torf ausgebrannt. Der Unterschied zum Ausbrennen mit geruch- und geschmacklosem Gas stellen die Phenole und anderen Bestandteile des Torfrauches da, die sich beim Ausbrennen an der sich bildenden Holzkohleschicht absetzen. Dadurch hat der Whiskey zu Beginn eine kräftige Rauchnote im Geschmack, dicht gefolgt von Zitrone, Limette und etwas Orange. Dabei ist der Whiskey leicht säuerlich und etwas süßlich. Überlagert werden die Zitrusnoten von Kräutern wie Spitzwegerich und Klee. Das Finish ist leicht herb. Der Whiskey wird mit 43 % vol. und ohne die Zugabe von Farbstoff abgefüllt. Die UVP beträgt 27,90 €.

West Cork Bog Oak Charred Cask:

Der West Cork Bog Oak Charred Cask wurde mittels Torf anstatt dem Holz von Mooreichen ausgebrannt. Dieses Holz stammt von mehrere hunderte Jahre alten Eichen, die im Moor unter Abwesenheit von Sauerstoff und im sauren Milleu konserviert wurden und mit der Zeit dadurch härter und extrem dunkel wurden. Dieser Prozess stellt eine frühe Stufe zur Bildung von Kohle dar. Im Geschmack gesellen sich zu einer West Cork typischen prominenten Apfelnote eine schöne Lakritzwürze, etwas Pfirsich und eine herbe Rauchigkeit zum Ende hin. Der Whiskey wird mit 43 % vol. und ohne die Zugabe von Farbstoff abgefüllt. Die UVP beträgt 27,90 €.

Die Whiskeys sind ab sofort im ausgewählten Fachhandel und in ausgesuchter gehobener Gastronomie verfügbar.

Serge verkostet: Glendronach, mehr davon

Schon gestern gab es bei Serge Valentin sieben Abfüllungen aus der Destillerie Glendronach auf dem Plan der Verkostung, und das Versprechen, dass dies nicht die letzten gewesen sein würden. Heute wird diese Ankündigung in die Tat umgesetzt, und weitere Bottlings werden besprochen und bewertet.

Glendronach gehört übrigens, so wie Glenglassaugh und BenRiach, nach dem Verkauf durch den Vorbesitzer Billy Walker, nun dem US-amerikanischen Konzern Brown-Forman, der durch den 220 Millionen Pfund schweren Einkauf nach einiger Absenz wieder in Schottland Fuß gefasst hat. Während bei BenRiach schon einige Infos über die zukünftige Produktpolitik zu hören waren (de facto wird ein Großteil der Linie umgestellt), weiß man noch wenig über das, was bei Glendronach oder Glenglassaugh passieren soll.

Wie Serge gewertet und benotet hat, das wissen wir allerdings bereits:

  • Glendronach 19 yo 1995/2015 (55.4%, OB for The Whisky Exchange, Pedro Ximenez puncheon, cask #4028, 697 bottles): 83 Punkte
  • Glendronach 24 yo 1990/2014 (52.9%, OB, 11th batch, Pedro Ximenez, cask #1162, 660 bottles): 83 Punkte
  • Glendronach 14 yo 1994/2009 (58.5%, OB, for Parker’s Whisky, oloroso puncheon, cask #2311, 596 bottles): 75 Punkte
  • Glendronach 10 yo 1988/1999 (46%, Cadenhead, Original Collection, sherrywood, 222 bottles): 80 Punkte
  • Glendronach 11 yo 2003/2014 (55.3%, OB, for Taiwan, Pedro Ximenez puncheon, cask #4006, 690 bottles): 83 Punkte
  • Glendronach 21 yo 1993/2014 (56.4%, OB, for Kenny Hsu Taiwan, oloroso sherry butt, cask #477, 589 bottles): 90 Punkte
  • Glendronach 24 yo 1991/2016 (55.3%, OB, for China, oloroso sherry butt, cask #2860): 87 Punkte
Glendronach. Bild © Gerhard Kreutz, Genuss am Gaumen

Whisky Advocate: Was Master Distiller gerne trinken

Köche essen nicht nur im eigenen Restaurant – warum sollte es bei Master Distillers anders sein? Whisky Advocate hat David Stewart, Balvenie, Jimmy and Eddie Russell, Wild Turkey, Fred Noe, Jim Beam, Chris Morris, Woodford Reserve, Bill Samuels, Maker’s Mark, Rob Dietrich, Stranahan’s Colorado Whiskey, Dave Pickerell, WhistlePig und Hillrock Estate, sowie Mike Miyamoto, Suntory gefragt, was sie denn sonst so gerne trinken – und eine Menge so erstaunlicher wie unterhaltsamer Antworten erhalten, die Sie in diesem Artikel (natürlich englischsprachig) nachlesen können.

Die Antworten reichen von Kaffee mit Zimt über Guinness bis hin zu ganz einfachem Wasser – und zeigen, dass die Geschmäcker so verschieden sind wie die Menschen.

Fred Noe, Master Distiller Jim Beam