Falls Sie sich für Whisky interessieren, gehörlos sind und einen Urlaub in Schottland planen, der Sie auch nach Edinburgh führt, dann wird Sie unsere nächste Nachricht freuen: Die Scotch Whisky Experience in 354 Castlehill, Edinburgh EH1 2NE, bietet seinen Gästen ab sofort auch Touren an, die mit Gebärdensprache unterstützt werden.
Möglich wird das durch einen Multimedia-Guide, der mit britischer oder amerikanischer Gebärdensprache ausgestattet ist und für die verschiedenen Räume Videos anbietet. Das Gerät ist nicht viel größer als ein Smartphone und bietet natürlich auch Führungen in anderen Sprachen an, insgesamt sind es 20.
Die ersten gehörlosen Besucher, die das Gerät benutzten, zeigten sich von ihm begeistert, berichtet The Scotsman in seinem Artikel, der auch ein Video enthält, in dem das Gerät demonstriert wird.
Die Scotch Whisky Experience auf der Royal Mile in Edinburgh bietet seit mehr als 25 Jahren einen Einblick in die Geschichte des schottischen Whiskys. Neben den Touren gibt es auch Tastings und ein Restaurant sowie einen Shop. Der Onlineshop allerdings liefert nur nach Großbritannien.
Ein kurzes Video über die Scotch Whisky Experience von Edinburgh Video Guide haben wir für Sie untenstehend angehängt.
Ikonisch – so könnte man die Marke Johnnie Walker mit einem einzigen Wort beschreiben. Dass sie zu dem geworden ist, was sie heute repräsentiert, hat sie zu einem großen Teil auch dem Marketing und der Werbung zu verdanken, die Johnnie Walker zur Weltgeltung gebracht haben.
Wie sich diese Werbung entwickelt hat, können Sie einem interessanten Artikel in Vinepair entnehmen, der an vielen visuellen Beispielen und mit begleitendem Text die Entwicklung der Werbung darlegt. Es beginnt mit den ersten Anzeigen des Karikaturisten Tom Browne aus dem Jahr 1908 und endet mit der Kampagne von Gary Redford im Jahr 2015, von der auch unser Titelbild stammt.
An den verschiedenen Kampagnen aus dem dazwischenliegenden Jahrhundert lässt sich nicht nur die Markenentwicklung ablesen, sondern auch die Veränderungen, die in unserer Gesellschaft stattgefunden haben. Und auch welche Rolle Whisky in ihr spielte, kann man mit den Motiven durchaus für verschiedene Zeitabschnitte nachvollziehen. Schöner Lesestoff, interessantes Augenfutter.
Auch von uns zwei unterschiedliche Bilder dazu: Bild Nummer 1 zeigt eine Kampagne aus dem Australien des Jahres 1968 – hier setzt man sehr konservativ auf einen Benefit (smooth) und verzichtet völlig auf Lifestyle-Elemente. Interessant: Johnnie geht zu dieser Zeit noch nach links.
Bild 2 zeigt die besagte Kampagne von Gary Redford aus dem Jahr 2015. Hier wird der Slogan „keep walking“ sehr minimalistisch mit Bedeutung aufgeladen. Johnnie Walker steht hier für eine Lebenseinstellung, die mit dem Produkt verknüpft werden soll. An die Ratio wendet sich diese Kampagne nicht mehr wirklich.
Wenn wir heute über Ardbeg reden, dann schwingt in unseren Köpfen immer auch ein wenig der Mythos der alten Ardbeg-Abfüllungen mit. Was Ardbeg in den 60ern und 70ern produzierte, ist heute legendär.
Dahinter steht ein Name: Hamish Scott. Er war ab 1964 Distillery Manager bei Ardbeg, nachdem er zuvor bei anderen namhaften Destillerien wie Aberfeldy oder BenRiach gearbeitet hatte. Er, das kann man ohne Übertreibung sagen, revolutionierte die Art und Weise, wie bei Ardbeg Whisky gemacht wurde und war somit der Begründer des herausragenden Rufes der Brennerei.
Scotchwhisky.com hat Hamish, der übrigens auch der Auftraggeber für das heute ikonische Ardbeg-A war, einen ausführlichen Artikel gewidmet, der sich seines Lebens und seiner Arbeit bei Ardbeg annimmt.
Illustriert ist er mit Bildern aus der Zeit, und Bild und Text gemeinsam geben einen interessanten Einblick in die Geschichte Ardbegs, die natürlich auch ein Stück Whiskygeschichte ist. Alles andere als trocken oder oberlehrerhaft geschrieben, ist es ein Text, für dessen Lektüre man nicht ein Whiskynerd sein muss. Lesenswert!
Gestern brachten wir einen Bericht über den Besucherrekord bei den 12 Destillerien von Diageo, die offizielle Touren anbieten, und haben diesen Bericht mit Bildern aller 12 Brennereien illustriert. Dazu gab es auch ein Titelbild, das eine Collage der Aufnahmen zeigte.
An uns wurde mehrfach die Frage herangetragen, ob wir diese Collage auch in hoher Auflösung als Wallpaper zur Verfügung stellen können.
Können wir, und tun wir gerne. Nachdem wir die Erlaubnis haben, die Bilder zu veröffentlichen, dürfen Sie unsere Collage für nichtkommerzielle Nutzung gerne herunterladen und zum Beispiel als gerahmte Deko für Ihre Whiskyecke verwenden.
Die Datei ist satte 19 MB groß, in den Dimensionen 7358 × 3629 Pixel, und Sie können sie hier herunterladen. Untenstehend finden Sie das Bild nochmals zur Ansicht, in kleinerer Auflösung.
Laut eigenem Bekunden hält es Serge Valentin nicht wirklich durch, länger als zwei Monate lang keinen Bowmore zu genießen. In den Verkostungen finden wir ihn bei ihm nicht so häufig, aber wenn, dann meistens in größeren Mengen.
Wie heute. Sechs Abfüllungen sind es, die auf der Verkostungsliste stehen, darunter zwei Originalabfüllungen und vier Unabhängige. Dabei haben die Unabhängigen wieder einmal die Nase vorne; es sind durchgängig fassstarke Einzelfassabfüllungen. Aber auch der fünfzehnjährige Standard-Bowmore kann gefallen, mehr jedenfalls als der Bowmore No. 1, der laut Serge die Qualität des kurzlebigen Small Batch nicht erreichen kann. Grund, seiner Meinung nach, ist die ausschließliche Reifung in first fill Bourbon casks, die das Holz hier dominant macht.
So sehen die Wertungen dieser Verkostung im Detail aus:
Bowmore 15 yo 2001 (55.6%, Signatory Vintage for The Whisky Exchange, hogshead, cask #20117, 23 bottles): 92 Punkte
Bowmore 15 yo (43%, OB, +/-2017): 85 Punkte
Bowmore 15 yo 2001/2017 (48.4%, Douglas Laing, Old Particular, cask # 11804, 321 bottles): 87 Punkte
Bowmore 2000/2016 (56.1%, Riegger’s Selection, cask # 800115): 80 Punkte
Eine relativ neue Reihe von Dokufilmen (2017) können Sie morgen, am 23. Januar, und übermorgen, am 24. Januar auf 3sat sehen. „Die Inseln der Queen“ stellt in fünf aufeinanderfolgenden Beiträgen zu je 45 Minuten Inseln unter der britischen Krone vor. Nicht alle sind für Schottland-Fans gleich bedeutsam, aber ein Blick über den Tellerrand hat ja noch niemandem geschadet. Auf der Programmseite der ARD findet man folgende einleitende Beschreibung:
Ob türkisblaues Wasser an weißen Stränden oder schroffe Klippen und tosende Wellen, ob Steinhütten im Hochmoor oder tropische Gärten auf Tresco: Die Britischen Inseln bieten das ganze Spektrum. Die fünfteilige Reihe stellt „Die Inseln der Queen“ vor, deren Landschaften oft unerwartet und einzigartig sind in Europa.
Hier sehen Sie die Sendungen mit den jeweiligen Themen und Sendeterminen, die Sie zur Programmierung der Aufnahme verwenden können, jeweils auf 3sat (die „schottischen“ Folgen in fett):
Die Shetlands: 23.01.2018, 13:20 Uhr
Isle of Man: 23.01.2018, 14:05 Uhr
Äußere Hebriden: 23.01.2018, 14:50 Uhr
Die Scilly-Inseln: 23.01.2018, 15:30 Uhr
Jersey: 23.01.2018, 16:15 Uhr
Wiederholt werden die Sendungen am Folgetag zu diesen Zeiten:
Mag sein, dass Ralfy der nahende St. Patrick’s Day inspiriert hat, oder der heutige Geburtstag von Stephen Teeling (Happy Birthday, Stephen!) – jedenfalls hat sich der Altmeister der Verkostungsvideos von der Isle of Man heute einen irischen Whiskey für seine Verkostungsnotiz ausgesucht – den im Pedro Ximenez Fass nachgereiften Dunvilles PX 10yo Irish Whiskey aus Belfast.
Die Bewertung ist wieder einmal bemerkenswert gut, 90 Punkte von 100 möglichen – aber mindestens ebenso bemerkenswert daran ist wohl, dass sich Ralfy dazu entschlossen hat, neue Bewertungskärtchen zu verwenden; fast schon ein Bruch mit der Tradition.
Das knapp unter 11 Minuten lange Video ist wieder, wie üblich, unterhaltsam und informativ und kann entweder obenstehend oder auf Youtube abgerufen werden.
Japan vom Feinsten, in einer exklusiven Location in Ludwigslust bei Hamburg samt An- und Abreise sowie Übernachtung und Frühstück – das können eine glückliche Leserin oder ein glücklicher Leser von Whiskyexperts gemeinsam mit ihrer oder seiner Begleitung erleben.
Gemeinsam mit Suntory Whisky verlosen wir eine Degustation ausgesuchter japanischer Whiskys mit Tanja Bempreiksz, Brand Ambassador Rare Collection, in der Sie nicht nur die hervorragende Qualität der edlen Abfüllungen, sondern auch japanische Küche in Reinkultur erleben können. Alles, was Sie dazu brauchen ist etwas Glück – und Zeit am 24. Februar ab 17 Uhr. Erfahren Sie hier alles über Ihren traumhaften Gewinn:
Gewinnen Sie das Suntory Japan-Whisky-Tasting mit Übernachtung im Hotel de Weimar
1923 hatte Shinjiro Torii die Idee, einen Whisky zu schaffen, der das innerste Wesen der japanischen Natur in sich tragen sollte.
Hergestellt von den besten Handwerksmeistern mit viel Geduld und dem Willen, das Werk der Natur weiter zu vervollkommnen. Er träumte von einem feinen, nuancierten und dennoch komplexen Whisky, der den sehr anspruchsvollen Geschmack der Japaner zufriedenstellen würde.
Inspiriert von der schottischen Whiskytradition, unternahm Torii einen japanischen Annäherungsversuch an den traditionellen Scotch, und das obwohl sich Boden- und Klimaverhältnisse von den schottischen grundlegend unterschieden. Torii wählte die Region Yamazaki in der Nähe von Kyoto als Geburtsstätte des japanischen Whiskys.
Die Resultate dieser faszinierenden Verbindung von japanischer Natur und Seele können Sie nun bei einem exklusiven Event entdecken:
Am Samstag, dem 24. Februar 2018, lädt Sie Suntory Whisky um 17 Uhr ins Hotel de Weimar in die Schlossstraße 15, 19288 Ludwigslust, um dort gemeinsam mit der Brand Ambassador Rare Collection, Tanja Bempreiksz, ausgesuchte Whiskys zu kostbaren Kreationen der japanischen Küche zu verkosten.
Anschließend können Sie und Ihre Begleitung im Hotel de Weimar entspannt übernachten, um am nächsten Tag nach einem ausgedehnten Frühstück ausgeruht die Heimreise antreten zu können.
Übrigens: Auch die An- und Abreise von Ihrem Heimatort zum Tasting sind inkludiert!
Freuen Sie sich auf die exquisite Abfolge der Speisen und japanischen Whiskys während der Degustation:
Empfang
Sushi Interpretation
Glania-Brachmann 98 The Chita Single Grain
Suntory-Menü
Kyushu
Matcha-Tee
Shikoku
Sud, Ente, Koriander, Lorbeer, Japan-Pilz Yamazaki 12 Jahre
Hokkaido
Skrei, Kürbis, Spargel, Kaviar Hakushu 12 Jahre
Honshu
Rind & Hummer, Schwarzer Pfeffer Hibiki 12 Jahre
Der letzte Samurai
Mango, Erdnuss, Pflaume, Tonka Hibiki 17 Jahre
Begleitende Weine
Mosel
Albrecht Kallfelz, Zell-Merl Kallfelz Riesling-Hochgewächs 2016
Ahr
Meyer-Näkel, Dernau Spätburgunder G 2015
An der Bar
Hibiki Harmony
Und so gewinnen Sie das Suntory Japan-Whisky-Tasting mit Übernachtung im Hotel de Weimar, Ludwigslust am 24. 2. 2018 für 2 Personen:
1. Beantworten Sie bitte folgende Gewinnfrage: Welche Region gilt als Geburtsstätte des japanischen Whiskys (kleiner Hinweis: lesen Sie unseren Artikel aufmerksam)?
a) Yamazaki
b) Honda
c) Shitake
2. Die richtige Antwort schicken Sie gemeinsam mit Ihrem vollen Namen und Ihrer Postanschrift ab sofort an folgende email: contest@whiskyexperts.net – und zwar mit dem Betreff „Japan“!
3. BITTE teilen Sie dieses Gewinnspiel auf Ihren sozialen Netzwerken. Ein wenig gute Nachrede kann auch uns nicht schaden ;-). Das Teilen ist nicht verpflichtend, aber es würde uns freuen.
Unter allen richtigen Antworten, die uns bis 28. Januar 2018, 23:59 Uhr mitteleuropäischer Zeit erreichen, ziehen wir die Gewinnerin oder den Gewinner des Preises und geben sie oder ihn am 29. Januar 2018 bekannt.
Pro Person ist nur eine Teilnahmemail möglich!
Teilnahmebedingungen:
Beim Wettbewerb kann jeder mitmachen, der in Deutschland, Österreich oder der Schweiz wohnt, die Gewinnfrage richtig beantwortet, seine Lösung mit dem Betreff „Japan“ einsendet und das 18. Lebensjahr vollendet hat. Der Wettbewerb läuft ab 22. Januar 2018 bis 28. Januar 2018, 23:59. Der Preisträger wird am 29. Januar 2018 auf unserer Webseite bekanntgegeben und per Mail benachrichtigt. Der Wettbewerb findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt – es kann dazu kein Schriftverkehr geführt werden. Mitarbeiter von Whiskyexperts und Beam Suntory Deutschland sind von der Teilnahme ausgeschlossen.
Mit der Teilnahme erklären Sie sich mit diesen Teilnahmebedingungen einverstanden.
Wir wünschen Ihnen viel Glück und drücken Ihnen die Daumen!
Glenturret steht heute auf dem Programm bei Serge Valentin, in Form einer Verkostung von zwei unabhängigen Abfüllungen aus dieser interessanten Highland-Destillerie, die die Heimat des Famous Grouse Blends ist – und der berühmten, ja fast legendären Destilleriekatze „Towser the Mouser“ die laut dem Guinness Book of Records exakt 28,889 Mäuse zur Strecke gebracht hat. Man fragt sich dabei allerdings schon, wie man diese Zahl nun tatsächlich ermittelt hat – aber bei solchen Dingen ist Präzision eher Beiwerk ;-).
Zurück aber zum Whisky: Eine der beiden Abfüllungen ist vom unabhängigen Bottler Gordon & MacPhail und 12 Jahre alt. Abfüllung Nummer 2 ist mit 8 Jahren deutlich jünger, dafür fassstark und stammt aus einem Einzelfass. In die Flasche gebracht hat sie der unabhängige Abfüller North Star Spirits.
Kurz aber knackig: Eine Woche lang haben wir gemeinsam mit unserem Partner Whiskyfässer.com aus Deutschland einen Fassdeckel verlost, der ein Stück eines Kriminalfalls war und deshalb ein ganz besonderes Stück Whiskygeschichte darstellt. Er ist nicht das, was er zu sein scheint, und er hat viele Leute um ihr Geld gebracht. Aber alles der Reihe nach.
Auch wenn der Deckel eine dubiose Geschichte hat, so ist die Quelle höchst seriös: Über 30 original schottische Whiskyfässer hat das Team von Whiskyfässer.com momentan im Onlineshop im Angebot und damit verfügt das kleine Mecklenburger Unternehmen über das größte Angebot an Whiskyfässern im gesamten deutschsprachigen Raum. Die meisten Fässer sind Ex-Bourbon Fässer, aber Whiskyfässer.com hat auch einige Ex-Sherry Fässer im Angebot. Dabei kommen diese naturbelassenen Fässer sogar aus allen Regionen Schottlands. Von den Lowlands bis zu den Highlands, über die Speyside bis zu den Inseln und natürlich Islay.
Nebenbei wird auch eine große Menge an Originaldeckeln von Whiskyfässern aus den verschiedensten Brennereien angeboten. Hier geht es von Highland Park über Caol Ila bis Glenlivet und Jura.
Der „kriminelle“ Fassdeckel:
Bei dem Originaldeckel handelt es sich um einen „Betrugsdeckel“ der Grandtully Distillerie aus dem Jahr 1993.
Die Grandtully Distillery produzierte ab 1825 und lag in der Nähe von Aberfeldy, Perth und Kinross und gehörte zu einer Reihe von Kleinbetrieben von denen nur noch Edradour übergeblieben ist. Die Brennerei schloss 1910 für immer ihre Türen und stellte die Produktion ein.
Berühmt wurde die Brennerei jedoch erst 2004, denn es lag ein riesiger Betrugsfall vor. Stephen Jupe, der mit seiner Firma mit Wein handelte und Pleite ging, kaufte ab 1992 in der Speyside Distillerie einige Fässer auf, lackierte die Deckel neu und bot sie als Originalfässer aus der Grandtully Distillerie an. Er gewann zahlreiche Investoren die in Grandtully Single Malt Scotch Whisky investieren sollten. Er versprach ein ausgezeichnetes Wachstumspotenzial mit „sehr wenigen Risiken“ und 2000 Investoren, von denen viele im Ruhestand waren, taten es.
Natürlich flog der Betrug auf und 2004 wurde der Betrüger Stephen Jupe dann vom Londoner Richter Neil Steward zu einer 5 jährigen Haftstrafe verurteilt. In seinem Schlußwort sagte der Richter zum Angeklagten: „Ich habe keinen Zweifel, dass dies von Anfang an ein unehrliches Unternehmen war.“
Und wer gewinnt ihn nun, den betrügerischen Fassdeckel? Per Zufallszahlengenerator hat das Schicksal entschieden:
Herzlichen Glückwunsch an Dirk Heidtmann aus Köln-Porz!
Der Fassdeckel wird Ihnen in den nächsten Tagen von unserem Partner Whiskyfässer.com zugesendet werden. Geben Sie ihm einen Ehrenplatz, er hat es sich verdient!
Und gleich heute geht es weiter mit einem ebenso tollen Gewinnspiel, bei dem sich sogar zwei Glückliche über einen ganz besonderen Preis freuen können.
Wir haben von Diageo UK eine Pressemitteilung erhalten, die davon berichtet, dass die zwölf schottischen Brennereien des Konzerns, die mit einem Besucherzentrum ausgestattet sind, einen neuen Besucherrekord erzielen konnten. Wir möchten sie zum Anlass nehmen, Ihnen diese 12 Destillerien einmal gesammelt in unserer Rubrik „Whisky im Bild“ vorzustellen.
440.260 Besucher waren bei den zwölf Brennereien zu Gast (die restlichen 16 Destillerien von Diageo in Schottland sind offiziell nicht öffentlich zugänglich) – das ist die Rekordzahl, die das Unternehmen heute veröffentlichte. Sie bedeutet ein sattes Plus von 15.2% im Vergleich zum Vorjahr und die höchste Zahl bislang überhaupt.
Die meistbesuchte Destillerie war Blair Athol mit 86.019 Besuchern, einem Plus von 23%. Andere Erfolgsstories kommen von Clynelish (höchstes Besucherplus mit 127% im Vergleich zu 2016) und Lagavulin, wo man ein Plus von 50% verzeichnen konnte.
Wer übrigens am 8., 10. oder 11. Februar in Schottland ist, der kann die Brennereien zur Feier des zweiten International Scotch Days gratis besuchen.
Wir wollen Ihnen, wie jeden Sonntag, Videos und Podcasts, die wir von den Erstellern der Beiträge selbst zur Veröffentlichung erhalten haben, präsentieren – und Sie dazu einladen, mit Ihnen auf geschmackliche Entdeckungsreise zu gehen. Die Vlogger haben sich wieder verschiedenste Abfüllungen ins Glas geschenkt (die Podcaster sind uns mit Bier untreu geworden und nächste Woche wieder dabei) und beschreiben den Geschmack der Whiskys – dazu gibt es interessante Hintergrundinfos und allerlei Unterhaltsames zum Thema Whisky. Hier sind die Videos und Podcasts des 59. wöchentlichen Beitrags unserer Serie:
Alle Videos aus dieser Liste können Sie bei uns auch als Playlist komplett ansehen, entweder hier auf der Seite oder auch auf Youtube – frühere Folgen, bis zurück zu Episode 25, gibt es zudem jeweils als Playlist auf unserer Youtube-Seite.
Wie jede Woche ergeht hier auch unser Aufruf an alle Vlogger und Podcaster: Wenn Sie selbst Videos zum Thema Whisky machen, dann schicken Sie uns doch eine kurze Mail mit einem Link auf das wochenaktuelle Video und einer Inhaltsangabe dazu an press @ whiskyexperts.net. Vorgaben unsererseits gibt es natürlich keine, hilfreich ist aber, wenn Ihr Videokanal in aller Regel etabliert, regelmäßig publizierend und mit einer gewissen Anzahl Abonnenten ausgestattet ist, sowie mit hohem Qualitätsanspruch gemacht wird.
Die Redaktion behält sich vor, eingereichte Videos ohne Angabe von Gründen nicht zu veröffentlichen, hält aber gleichzeitig fest, dass ein Nichterscheinen nicht automatisch ein (sowieso immer subjektives) Statement über mangelnde Qualität ist, sondern viele verschiedene Gründe haben kann. Wir freuen uns auf Ihre Videos für unsere Leser!
Unser Sonntagsvideo von heute entführt Sie zunächst auf die Insel Islay – um Sie aber gleich wieder von dort fortzubringen und in Glasgow abzusetzen. Es zeigt einen Flug vom Inselflughafen mit einer Saab 340 der Fluglinie Flybe, der Islay mit Glasgow verbindet. Entstanden sind die Aufnahmen im Mai 2016 bei unserem Besuch der Destillerie Lagavulin anlässlich der Feiern zum 200. „Geburtstag“ der Destillerie.
Die Aufnahmen in HD zeigen zunächst einen 180° Schwenk auf der Startbahn mit einem Blick auf die Küste, dann den Start in südlicher Richtung. Die Flugrichtung führt zunächst der Straße nach Port Ellen entlang. Im Hintergrund können Sie die Paps of Jura erkennen. Kurz nach dem Start schwenkt die Maschine nach Westen.
Nach etwa 4:30 sehen Sie die letzten 10 Minuten des Landeanflugs auf Glasgow. Wir überfliegen dann Teile der Stadt in leider schlechter gewordenem Wetter, bevor die Propellermaschine sicher aufsetzt. Der Flug dauert insgesamt ca. 40 Minuten, 15 davon können Sie in unserem Video sehen. Viel Vergnügen dabei und einen schönen Sonntag!
Islay besuchen die meisten hier bei uns aus einem bestimmten Grund: Whisky. Fragt man in Großbritannien nach, so gesellt sich zum Whisky eine zweite Vorliebe dazu, die die Menschen auf die Insel bringt: Vogelbeobachtung. Ein nicht zu vernachlässigender Teil der Briten reist genau dafür an – und findet auf Islay ein wahres Vogelparadies.
Aber es gibt noch mehr gute Gründe, einen Urlaub auf Islay zu planen – und diese gelten für Whiskyfreunde natürlich auch, denn wer die Insel nicht auch abseits der Destillerien mit allen Sinnen erkundet, dem entgeht viel vom Flair des wunderbaren Eilands vor der Westküste.
Ein Bericht von einer Reise von London nach Islay, den Sie heute auf der Webseite von express.co.uk finden können, beschreibt beides: Destillerien und sonstige „Erlebenswürdigkeiten“ auf Islay – ist bebildert und kurzweilig zu lesen. Er erzählt von der Anreise mit dem Zug und dem Flugzeug, der Unterbringung im Port Charlotte Hotel, den Destilleriebesichtigungen mit Christine Logan und unter anderem einem Besuch bei der Woolen Mill.
Hier noch das, was die beiden Autoren über die Reise als Zusammenfassung meinen:
It’s beautiful. Every car journey is like driving through a movie set with mile upon mile of open grassland giving way to stunning coastline and the open sea.
Yes, the weather is unpredictable. And yes, a lot of the tourist attractions are centred around whisky. But taking a moment to just absorb the calm, warm nature of the Islay folk is all a city-dweller needs to truely settle into island life.