PR: Brühler Whiskyhaus – Zwei Neue der „A Dream of Scotland“ Serie

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Das Brühler Whiskyhaus informiert uns heute über zwei Ausgaben ihrer „A Dream of Scotland“ Serie: ein 13 Jahre alter Bruichladdich aus einem Radoux Redwine Cask sowie einen 9 jährigen Caol Ila mit einem Tawny Port Cask Finish. Beide Abfüllungen können morgen online bestellt werden. Die heutige Mitteilung des Brühler Whiskyhaus:

Nachdem Diedrich ja schon vor ein paar Tagen in der Laddie Nerds Gruppe vor lauter Vorfreude verkündet hat, dass es mit dem neuen Bruichladdich aus der „A Dream of Scotland“ Serie bald ernst wird, können wir euch heute verkünden, dass wir morgen Abend um 19:00 Uhr mit dem Vorverkauf der beiden neusten Abfüllungen beginnen werden.

Der 9 Jahre alte Caol Ila schließt unsere Caol Ila „Geister Trilogie“ ab und ist durch das Finish im Tawny Port Cask besonders gefällig geworden. Die süffige Süße lässt aber mehr als genug Platz für die kräftigen Caol Ila Noten. Um ein Bild zu diesem Whisky zu malen: Denkt einfach an einen lauen Sommerabend mit Lagerfeuer. OK, OK – Ihr seid schon leicht beschwipst und lasst Euch gerade die neue Rittersport Schokolade „Portwein-Rauch“ mit 65% Kakaoanteil munden. Als die Schoki gerade auf der Zunge schmilzt und eine herrlich herbe Süße freigesetzt wird, spült Ihr mit einem klassischen, hellfruchtigen Caol Ila mit 53,6% Vol. nach – was für eine geile Kombination 😉

Fazit: Wenn diese Trilogie mal nicht gezeigt hat, was junger Caol Ila so alles kann. Vom ganz jungen, wilden Raubein bis hin zum gefährlich süffigen – vom Portfass geküsten – Vertreter war hier für jeden Islay-Liebhaber wohl etwas mit dabei.

Der zweite Kandidat im Bunde ist ein 13 Jahre alter Bruichladdich, den wir natürlich wieder durch unseren Bruichladdich-Beauftragen Diedrich haben abnehmen lassen. Die Zusammenarbeit mit Diedrich macht so viel Freude, dass wir uns hier nicht auf eine Trilogie beschränken möchten. Von Zeit zu Zeit wollen wir immer wieder Projekte rund um die Brennerie Bruichladdich vorstellen und hoffen, dass ihr mindestens genauso viel Freude daran haben werdet wie wir.

Nun aber zurück zum 13 jährigen Leckerschmecker. Dieser Bruichladdich genoss eine Vollreifung im spanischen Weinfass und wurde mit schlappen 63,5% Vol. abgefüllt. Das Weinfass hat hier volle Arbeit geleistet, Farbe und Aromen lassen Rückschlüsse auf einen schönen schweren Rotwein zu, der mit seinen dunklen Beerenfruchtnoten ein wundervoller Begleiter zum Hirschrücken gewesen wäre. So hat er aber nun dem Islay-Nektar die Grundaromen verpasst. Trotz der wuchtigen Weinfassnote kommen der Keksteig, die von Marco so geliebten Hundefüsschen (wenn auch nur sehr dezent), Meergrass und der klassische Brennereicharakter hier nicht zu kurz.

Bei beiden Abfüllungen finden wir, dass die Kombination aus Weinfass und Whisky ideal gewesen sind, weder das Fass noch der Whisky dominieren und bilden so eine gefährlich, harmonische Mischung aus Brennereicharakter und Fassauswahl.

Und hier nun noch einmal alles in der Zusammenfassung:

Whisky N°1: Caol Ila 9 Jahre – Tawny Port Cask Finish – A Dream of Scotland – High Strength Single Malt Whisky (2008 / 53,6% Vol. / 0,7l) á 66,90 Euro

Whisky N°2: Bruichladdich 13 Jahre – Radoux Redwine Cask – A Dream of Scotland – Single Malt Scotch Whisky (2004 / 63,5% Vol. / 0,5l) á 84,90 Euro

Natürlich wird es beide Abfüllungen auch wieder als 10cl Samplevariante geben: Der Caol Ila liegt dann bei 10,50 Euro, der Bruichladdich bei 17,90 Euro.   

Ihr könnt max. 2 Flaschen und 2 Sample pro Sorte bei uns erwerben.

Bitte habt Verständnis, dass wir nur Online-Bestellung über unseren Shop annehmen. Telefonisch Bestellungen, Bestellungen per E-Mail oder Facebook-Nachricht können wir leider nicht berücksichtigen.

Der Vorverkauf startet am Freitag, den 26. Januar 2018 um 19:00 Uhr.

Unter folgendem Link werdet Ihr die Abfüllungen bestellen können: https://www.whiskyhaus.de/whiskey/unabhangige-abfuller/a-dream-of-scotland

Die Auslieferung der Abfüllungen startet ab den 15. Februar 2018.

Whisky im Bild: Robert Burns (mit Video)

In ganz Schottland und sonstwo auf der Welt feiert man heute die Burns Night, zum Gedenken an Robert Burns, dem man mit dem Attribut „schottischer Nationaldichter“ nur unzureichend gerecht wird. Burns wird von seinen Fans verehrt, ja, gehuldigt, und am heutigen Tag kulminiert diese Bewunderung in zahlreichen Veranstaltungen.

Wer solch eine Burns Night getreu dem schottischen Ritus zelebrieren will, der kann sich auf dieser Seite der BBC minutiöse Anleitungen dazu holen (und die Sache schon mal für 2019 planen und proben, so umfangreich sind sie).

Für den Rest der Whiskyfreunde, die nicht ganz so viel Zeit haben und an keiner Robert Burns Night teilnehmen können, tut es auch ein gutes Glas Whisky und ein Gedicht von Robert Burns, um seinem dichterischen Genie zu gedenken. Wie wäre es mit „To A Rose“, vorgetragen von Schauspieler Alain Cumming ( Mitglied der Royal Shakespeare Company und bekannt aus dem James Bond Film „Goldeneye“)?

Und dann haben wir noch ein Portrait von Robert Burns, das Sie in voller Auflösung hier herunterladen können und unten zum Vergrößern anklicken können.

PR: Sierra Madre übernimmt Vertrieb von Adnams Whisky in Deutschland

Gute Nachrichten (nicht nur) für Fans von englischem Whisky In einer Pressemitteilung gibt der Spirituosen- und Ethnofood-Importeur Sierra Madre bekannt, dass man ab sofort den deutschlandweiten Vertrieb des englischen Adnams Whisky übernommen hat, der bei der Adnams Brewery in Southwold hergestellt wird. Damit wird dieser interessante Whisky aus der Stadt an der Ostküste Englands auch bei uns verfügbar.

Insgesamt drei Sorten werden ab sofort im deutschen Fachhandel zu finden sein, die Pressemitteilung beschreibt sie mit allen relevanten Infos und den dazugehörigen Tasting Notes.

Sierra Madre übernimmt den deutschlandweiten Vertrieb von Adnams Whisky

Ab Januar 2018 ergänzt Adnams Whisky aus England mit insgesamt 3 Produkten das Sortiment des Spirituosen- und Ethnofood-Importeurs Sierra Madre GmbH aus Hagen.

Adnams braut seit 1872 feine Ales in Southwold, England und ist berühmt für seine fass-aufbereiteten Ales und Flaschenbiere. Die Leidenschaft für Qualität und Innovation des Adnams´ Team wird durch viele Auszeichnungen und Medaillen bestätigt. 2008 fiel die Entscheidung mit der gleichen Leidenschaft, nur die allerbeste Qualität zu produzieren, das Handwerk der Spirituosenherstellung aufzunehmen. Daraufhin eröffnete 2010 die Adnams Copper House Distillery neben der Brauerei, in der die 3 Whiskys im Copper Still-Verfahren hergestellt werden. Auch im Bereich Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein gilt Adnams als führendes Unternehmen und hat in den letzten Jahren viel Anerkennung erhalten.

Adnams Rye Whisky

Adnams Rye Whisky basiert auf Roggen von John Adnams‘ eigener Farm in Reydon, dessen Brauerei und Destillerie sich nur einige Meilen von seiner Farm in Southwold entfernt befinden.

Roggen wird in Reydon schon seit Jahrhunderten angebaut, worauf auch der Ortsname anspielt. Er setzt sich aus den zwei altenglischen Worten „rey“ (für rye bzw. Roggen) und „don“ (für Hügel) zusammen. Das Dorf befindet sich an der Küste von Suffolk.
Dieser spannende Whisky ermöglicht es dem Adnams-Team, auf rund 140 Jahre Erfahrung beim Brauen und Destillieren zurück zugreifen. Die Maische setzt sich aus 75 % Roggen und 25 % Gerste zusammen. Der Roggen verleiht dem Whisky eine tolle Tiefe und einen ausdrucksstarken Charakter mit einem trockeneren und würzigeren Finish.

Farbe: dunkles Kupfer
Vol.: 47 % vol. – 700 ml
Alter: keine Altersangabe
Fasstyp: neue französische Eiche
mittelstark ausgebrannt
Hefe: Adnams‘ einzigartige, 70 Jahre alte Hefekultur
Filtration: keine Kältefiltration
UVP: 54,95 EUR

Verkostung:

“Angenehme Aromen von warmer Vanille, Rosinenpudding und schwarzen Pfefferkörnern, mit einem weichen, reichhaltigen und würzigen Geschmack.”
John McCarthy, Adnams Head Distiller

Adnams Single Malt Whisky

Der Adnams Single Malt Whiskys basiert zu 100 % auf lokalem Gerstenmalz aus East Anglia (Ostanglien) und wird in small batches (in geringen Mengen) und in liebevoller Handarbeit in Kupferbrennblasen destilliert, bevor er in neuen Fässern aus französischer Eiche aus dem Bordeaux lagert.

Farbe: dunkles Kupfer
Vol.: 40 % vol. – 700 ml
Alter: NAS (keine Altersangabe)
Fasstyp: neue französische Bordeaux-Fässer
mittelstark ausgebrannt
Hefe: die einzigartige, 70 Jahre alte Hefekultur von Adnams (seit 1943 verwendet)
UVP: 39,95 EUR

Verkostung:

“Aprikose und Beeren gesellen sich an der Nase zu herzhafter Würze und einem delikaten, mineralischen Beiklang. Ein angenehmes Mundgefühl wird durch Noten von dünnflüssigem Honig und Gewürzen ergänzt und leitet in ein warmes Finish über, das Lust auf mehr macht.”
John McCarthy, Adnams Head Distiller

Adnams Triple Malt Whisky

Adnams Triple Malt Whisky ist ein wirklich einzigartiges Produkt, für das drei gemälzte Getreidesorten zum Einsatz kamen.

Diese aufregende Spirituose ermöglicht es dem Adnams-Team, rund 140 Jahre Erfahrung mit Brauen und Destillieren in das Produkt einfließen zu lassen. Fachwissen trifft auf ein beachtliches Erbe und innovative, eigens entwickelte Produktionsabläufe. Abgerundet wird das Ganze durch Weizen, Gerste und Hafer. Adnams haben ein Experiment gewagt und die drei Getreidesorten miteinander vermischt, um mit einer ganz besonderen Maische einen Triple Malt Whisky zu kreieren.

WICHTIG: Es handelt sich hier nicht um einen Blend aus drei Single Malt Whiskys, sondern um einen Blend aus drei gemälzten Getreidesorten!

Basiert auf 60 % Weizen, 30 % Gerste und 10 % Hafer. Der Weizen sorgt für extraviel Weichheit; die Gerste fügt Noten von Röstaromen, Toffee und Cerealien hinzu; und der Hafer macht den Whisky cremig und reichhaltig.

Adnams Triple Malt Whisky
Farbe: tiefes Gold
Vol.: 47 % vol. – 700 ml
Alter: NAS (keine Altersangabe)
Fasstyp: neue amerikanische Eichenfässer
mittelstark ausgebrannt
Hefe: die einzigartige, 70 Jahre alte Hefekultur von Adnams (seit 1943 genutzt)
Filtration: keine Kältefiltration
UVP: 49,95 EUR

Verkostung:

“In neuen Fässern aus amerikanischer Weißeiche gereift, um eine ausdrucksstarke, intensive Mischung aus Kokos und Schokolade zu erhalten. Das Aroma gibt sich komplex mit Gewürzen, Kokosnuss und getoasteter Eiche, Zitrusfrucht und süßem Honig.”
John McCarthy, Adnams Head Distiller

Herald Scotland: Werden die Regeln für Scotch geändert?

Die Regeln für die Produktion von Scotch Whisky sind streng – nicht so streng wie für Bourbon, aber dennoch sehr klar umrissen und strikt. Zu strikt, finden manche Whiskyproduzenten und fordern immer wieder, die Regularien zu überdenken und abzuändern.

Ein Beispiel dafür aus der nahen Vergangenheit war das Bestreben des unabhängigen Abfüllers Compass Box, mehr Transparenz auf die Labels der Flaschen bringen zu können und bei Blends auch die Anteile der verwendeten Whiskys angeben zu dürfen – ein Anliegen, das unter anderem auch von Bruichladdich unterstützt wurde aber letztlich bei der SWA (Scotch Whisky Association) kein Gehör fand.

Jetzt berichtet Herald Scotland von einem weiteren Versuch, die herrschenden Regeln abzuändern und aufzuweichen. Von Diageo sei nun ein bislang geheimes Dokument aufgetaucht, das Änderungen zu bestehenden Regeln vorschlägt und in dem man z.B. Tequila-Fässer als Reifungsmöglichkeit für eine neue Kategorie von Whisky (Scotch whisky infusions, Blends mit Aromastoffen angereichert und mit schwächeren Alkoholstärken abgefüllt) vorschlägt.

Diageo besteht darauf, so der interessante Artikel, dass man sich der Tradition nach wie vor verpflichtet fühle, aber eben auch inovative Wege suche, Whisky zu produzieren und zu vermarkten. Man sieht das auch als Reaktion darauf, dass Scotch seinen weltweiten Anteil von 60% am Spirituosenmarkt wegen starker Konkurrenz nicht mehr halten kann und unter 50% absank. Diageo arbeite nun gemeinsam mit der SWA an Ideen, wie man dieser Entwicklung entgegenwirken könne.

Von der SWA wird allerdings eher Widerstand gegen solche Aufweichungen erwartet. Es wäre nicht das erste Mal, dass die Scotch Whisky Association gegen zu viel Neuerungsgeist einschreitet. So musste zum Beispiel die Eden Mill Distillery Versuche mit speziell geröstetem Malz (chocolate malt wie es für Porter Beer oder süße Stouts verwendet wird) einstellen, weil die SWA dies nicht als klassischen Scotch Whisky anerkannt hätte. Eine Haltung, für die man bei Eden Mill Verständnis zeigte.

Allerdings sieht Paul Miller von Eden Mill durchaus Gefahren im Stillstand und fordert moderate Adaptionen der Vorschriften, um auf geänderte Marktsituationen reagieren zu können. Man müsse der Tradition treu bleiben, aber gleichzeitig Innovation ermöglichen.

Es bleibt abzuwarten, wie intensiv diese Diskussion in nächster Zeit geführt werden wird und wie sehr kommende Marktentwicklungen das Verhältnis zwischen Traditionalisten und Innovatoren verändern werden. Ein schwieriges Thema mit viel Potential zum Guten und Schlechten, meinen wir.

Strathisla. Bildrechte bei Marcel Freudenstein

PR: Neu bei irish-whiskeys.de – Retronaut Whisky 17 Jahre Single Malt

Von irish-whiskeys.de, dem Spezialisten für irische Whiskeys, haben wir Infos über eine neue Whisky-Marke aus Irland erhalten, die nicht nur durch ihr Alter auffällt, sondern auch durch die für Irland auf den ersten Blick ungewöhnliche Schreibweise ohne „e“. Was es mit dem Retronaut Whisky auf sich hat und die offiziellen Tasting Notes dazu können Sie hier lesen, den Whisky erstmals in Deutschland erleben dann ab morgen auf der Finest Spirits in München erleben, wo er am Stand des Importeurs Premiere feiert.

Neu bei irish-whiskeys.de – Retronaut Whisky 17 Jahre Single Malt

Die Blackwater Distillery im Süden Irlands produziert seit 2014 Gin in einer kleinen Craft Distillery im beschaulichen Örtchen Cappoquin. Hier entstehen wunderbare Spirituosen, vorzugsweise verschiedene Gins.

Im Sommer 2018 plant die Blackwater Distillery sich zu vergrößern. In der Nähe der alten Destillerie in Ballyduff wird die neue größere Destillerie entstehen. Hier wird es auch ein Visitor Center geben. Über eine Millionen Euro werden in den Bau der neuen Destillerie investiert.

Um den Start den Bau der Destillerie zu feiern, hat Peter Mulryan den 17-jährigen Retronaut Single Malt Whisky auf den Markt gebracht. Richtig gelesen, er hat einen Whisky herausgebracht, einen irischen Whisky. Peter macht gerne Sachen anders als alle anderen. Früher war es so, dass nur die Whiskeys aus Dublin mit „e“ geschrieben wurden. Sein Whisky stammt nicht aus Dublin und so lässt er das „e“ weg. Seit Jahrzehnten wird Whiskey mit „e“ geschrieben, doch beruft er sich auf eine alte Tradition, in der im Rest von Irland der Whiskey Whisky geschrieben wurde.

Retronaut Whisky ist die Marke, die in den nächsten Jahren die Meilensteine der Blackwater Distillery kennzeichnen wird. Die erste Auskopplung, der 17-jährige Single Malt, wurde die vollen Jahre in Bourbonfässern gereift.

Der Whiskey ist auf 1160 Flaschen limitiert.

Tasting Note:

Aroma: exotische Früchte, Honig, frische Minze
Geschmack: Vanille, Ananas, Papaya, Nektarine, geröstetes Holz, Mandeln
Nachklang: langanhaltend mit Süße und Fruchtnote
UVP: 104,90 EUR

Serge verkostet: Amerikanische Whiskeys

Fünf amerikanische Whiskeys präsentiert Serge Valentin heute in seiner Verkostung – und was uns heute besonders daran gefällt ist der Umstand, dass alle davon bei uns ohne gröbere Schwierigkeiten erhältlich sind (und somit bei Interesse nachverkostet werden können).

Vier Originalabfüllungen sind es, und ein unabhängiger Bourbon von Valinch & Mallet (ein Bottler, dessen Flaschen man auch in Deutschland erhalten kann). Eine der Originalabfüllungen ist ein Rye, der Hudson Manhattan Rye, der wohl noch zu jung ist, um die Bezeichnung Whiskey zu tragen.

Wertungsmäßig bewegen wir uns diesmal im Bereich zwischen 78 und 88 Punkten, wobei der Unabhängige in der heutigen Verkostung die Nase vorne hat:

  • Buffalo Trace (40%, OB, Kentucky Straight Bourbon, +/-2017): 82 Punkte
  • Evan Williams ‘White Label’ (50%, OB, Kentucky Straight Bourbon, +/-2017): 78 Punkte
  • Hudson ‘Manhattan Rye’ (46%, OB, +/-2017): 80 Punkte
  • FEW ‘Bourbon’ (46.50%, OB, +/-2017): 84 Punkte
  • Heaven Hill 8 yo (48.8%, Valinch & Mallet, Kentucky Straight Bourbon, 2016): 88 Punkte
Buffalo Trace Warehouse. Photo credit: Rob Alter via Visual hunt / CC BY

Beam Suntory will 900 Millionen Dollar in Bourbon investieren

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Gewaltige Investitionen plant Beam Suntory über die nächsten fünf Jahre: Insgesamt etwas mehr als 900 Millionen Dollar will man in den Ausbau der Bourbon-Produktion in den USA investieren und die Destillerien ausbauen. Das gab der Präsident dee Holding, Takeshi Niinami, vor seiner Reise zum Weltwirtschaftsforum in Davos bekannt.

Niinami sagte, dass die Investition auch durch die massive Steuersenkung für Unternehmen in den USA möglich wurde, die die Regierung dort beschlossen hat. Der Großteil des Geldes wird in die Destillerien in Kentucky fließen, die dort Jim Beam und Maker’s Mark produzieren. Man wird die Kapazitäten der Brennereien und die Lagerhäuser ausbauen.

Man werde zudem den Verkauf von Highballs, die mit amerikanischem Whiskey gemacht werden, forcieren und plane dafür eine massive Kampagne. Man wolle so die Zahl der nichtjapanischen Outlets, die Highballs verkaufen (in Japan die wohl beliebteste Darreichungsform von Whisky) von 8000 bis 2020 auf 40.000 erhöhen.

Ebenfalls geplant ist, die Zusammenarbeit zwischen Beam und Suntory zu intensivieren und Austauschprogramme weiter zu entwickeln. So werden jetzt schon Mitarbeiter zwischen Kentucky und der Yamazaki-Destillerie ausgetauscht, damit man gegenseitig von den Erfahrungen profitieren kann. Der neue Roku-Gin ist ein Ergebnis dieser Zusammenarbeit.

Einiges mehr darüber können Sie auf Nikkei.com nachlesen (zwei Artikel frei, danach Paywall).

Yamazaki. Bild © Roman Hurth
Yamazaki. Bild © Roman Hurth

GlenWyvis destilliert heute zum ersten Mal

Der letzte Meilenstein der crowdfinanzierten GlenWyvis-Destillerie ist geschafft: Pünktlich zu Robert Burns Day (der auch Geburtstag des Gründers und Managing Directors John McKenzie ist) am 25. Januar, startet die Destillation in der Brennerei, die am 30. November des Vorjahrs offiziell eröffnet wurde (unseren Bericht dazu können Sie hier nachlesen).

Die Destillerie in Dingwall hatte den Start ja eigentlich noch für 2017 geplant, sich dann aber entschlossen, das erste Destillationsdatum auf den Burns Day zu legen (so wie die Eröffnung ja schon am St. Andrews Day stattfand). Im Frühjahr wird dann auch die Produktion von Gin vor Ort beginnen, womit man eine der wenigen Brennereien in Schottland sein wird, die Whisky und Gin am gleichen Ort produzieren.

Die Brennerei, die komplett mit erneuerbarer Energie betrieben wird, wurde bislang von 3400 Investoren finanziert. 830 kamen in einer zweiten Finanzierungsrunde dazu, mit einem zugeführten Kapital von über 450.000 Pfund.

Wir gratulieren jedenfalls recht herzlich zu diesem wichtigen Meilenstein und freuen uns auf den ersten Whisky aus der Brennerei. Mehr über GlenWyvis können Sie auf der offiziellen Webseite nachlesen.

GlenWyvis kurz vor der Fertigstellung

Neu: Glenfarclas Final Fantasy 30th Anniversary Edition

Viele von uns werden Final Fantasy nicht nur dem Namen nach kennen, sondern die eine oder andere Inkarnation dieses Rollenspiels auch gespielt haben (oder evtl. den Kinofilm gesehen, der ein früher Meilenstein des computeranimierten Films war).

Kaum zu glauben, dass die FF Franchise von Square Enix bereits den 30. Geburtstag feiert. Nicht weniger leicht zu glauben ist es, dass die Destillerie Glenfarclas dafür einen Jubiläumswhisky auf den Markt bringt. 

Aber es ist wahr. Glenfarclas hat den Jahrgangswhisky (1987) ausgesucht, Final Fantasy Character Designer Yoshitaka Amano das Label des 30jährigen Single Malts entworfen, auf dem man unter anderem Chocobos und einen Moogle sieht.

Wer sich den Whisky besorgen will, so schreibt Nerdist, kann das nur über Japan machen, und erst ab Freitag, den 26. Januar. Die, die umgerechnet etwas über 300 Euro plus die nicht unerheblichen Versandgebühren locker haben, können den Glenfarclas aus dem Jahr 1987 hier bestellen. Aber: Ob man das auch schafft, ist fraglich, denn es wird nur 303 Flaschen geben, und wir vermuten mal, dass diese binnen weniger Nanosekunden ausverkauft sein werden. Tja…

Neu in der TTB-Datenbank: anCnoc 2003

Wieder einmal haben wir uns durch die US-amerikanische TTB-Datenbank gewühlt und eine mögliche Neuerscheinung gefunden. Wir haben jetzt ja wegen Copyright-Bedenken einige Zeit auf das Zeigen der Labels verzichtet – nachdem aber zum Beispiel auch in amerikanischen Mainstream-Medien die Labels der Jane Walker Edition aus der Datenbank gezeigt wurden, werden wir – so wie andere Seiten auch – die Labels nicht mehr nur durch Links repräsentieren, sondern diese direkt unseren Lesern vorstellen.

Die Neuheit, die uns aufgefallen ist, ist ein neuer anCnoc 2003. Er wird dem Label nach mit 46% erscheinen. Abgefüllt ist er in diesem Jahr – oder wird noch. Wie immer ist bei solchen Einträgen das Erscheinungsdatum weder bekannt noch 100% sicher. Es kann auch durchaus sein, dass die Abfüllung nicht weltweit erscheint, sondern zum Beispiel nur in den Vereinigten Staaten, aber nachdem die vergangenen Jahrgangsabfüllungen aus der Destillerie auch in Europa erhältlich waren, ist dieses auch für die Vintage 2003 anzunehmen.

 

Wie üblich der Hinweis zu den TTB-Einträgen: Dass ein Label in der TTB-Datenbank eingetragen wurde, bedeutet nicht automatisch, dass die Abfüllung dann auch erscheinen wird. Es ist allerdings ein sehr starker Hinweis darauf. 

Eine Karte der Highland-Destillerien

Dank unseren Freunden beim Alba Collection Verlag, den Spezialisten für Whiskykarten aller bedeutenden Whiskyregionen rund um den Globus, können wir Ihnen heute eine Karte im Multimedia-Format der bestehenden, geplanten und gewesenen Destillerien in den Highlands und von den Inseln ohne Islay präsentieren.

In dieser Region haben in der letzten Zeit einige neue Destillerien eröffnet, sind im Bau oder zumindest bereits in Planung. Diese und auch die Lost Distilleries der Region (von denen es sehr viele gibt) sind auf der Karte ebenso vertreten wie die momentan aktiven Brennereien.

Warum diese Karten, von denen wir einige ausgesuchte für Sie bringen? Der Verlag schreibt dazu:

Mit diesen Charts unterstützen wir seit Jahren kostenfrei interessierte Tastingveranstalter, Whisky Club’s und Händler, welche unsere Karten gerne in ihren MultiMedia-Präsentationen nutzen wollen. 

Das bedeutet, dass Sie diese von uns veröffentlichten Karten bei uns herunterladen und sie in Multimedia-Präsentationen verwenden dürfen. Wenn Sie Interesse an den ausgedruckten und plastifizierten Karten in größeren Formaten haben, schauen Sie doch einfach bei der Alba Collection vorbei.

Untenstehend also die Highland-Karte etwas komprimiert zum Ansehen. Sie können sie unkomprimiert unter diesem Link für sich herunterladen.

Nochmals herzlichen Dank an den Alba Collection Verlag!

Video: Writers‘ Tears destilliert weltweit ersten biologischen Pot Still Irish Whiskey

In der ersten Woche dieses noch jungen Jahres ist die Walsh Whiskey Distillery in Royal Oak vom Organic Trust (der irischen Organisation, die Beglaubigungen für biologische Produkte ausstellt) zertifiziert worden.

Mit dieser Zertifizierung hat man sich daran gemacht, aus biologischer Gerste (gemälzt und ungemälzt) sowie Quellwasser, den ersten biologischen New Make in der Destillerie zu produzieren. Dreifach gebrannt, kam er mit 81% aus dem Spirit Safe und wird nun bis mindestens 2023 in Fässern gelagert, um dann als erster biologischer Potstill Irish Whiskey unter der Marke Writers‘ Tears verkauft zu werden. Die Ausbeute des Runs wird auf ca. 30.000 Flaschen geschätzt.

Der Prozess wurde auch mit einem Video dokumentiert, das wir Ihnen über dem Artikel zeigen dürfen. 

Das untenstehende Bild zeigt Bernard Walsh, Founder & Managing Director der Walsh Whiskey Distillery, mit der biologischen Gerste, die zum ersten Bio Pot Still Irish Whiskey werden wird. 

NZZ: Weltweit erster Single Malt Whisky-Fonds in Schweden börsennotiert

Wer hochprozentig investieren will (Mut zum Risiko und das nötige Kapital hat), der sollte sich über den weltersten Single-Malt-Whisky-Fonds des Schweden Christian Svantesson informieren. Dieser wird im März am Stockholmer Nischen-Markplatz NGM (Nordic Growth Market) aufgelegt werden und soll am Sekundärmarkt handelbar sein.

Der Fonds wird mit maximal 25 Millionen Euro begrenzt werden und direkt in hochwertige und seltene Flaschen investieren. Damit ist er der erste börsennotierte Fonds dieser Art (Fonds auf Unternehmenswerte von Whiskyproduzenten gibt es ja bereits). 

Seltener Whisky hat in den letzten Jahren laut dem Rare Whisky Apex 1000, der die bei Auktionen erzielten Preise der begehrtesten Sammlerflaschen reflektiert, deutlich an Wert gewonnen. Der Rare Whisky Apex 1000 stieg im vergangenen Jahr um 28%, seit 2010 um 370%.

Die Laufzeit des Fonds ist bis 2024 angesetzt. Dann werden die Basiswerte komplett „verflüssigt“. Aber schon davor werden Anleger auch die Möglichkeit haben, Teile aus der Fonds-Sammlung zu erwerben, berichtet die NZZ heute.

Photo on Visual hunt

Serge verkostet: Acht Whiskys aus Schweden

Nordisch wird es heute bei Serge Valentin: Er verkostet acht Whiskys aus Schweden (die Überschrift bei ihm erzählt zwar von sechs, aber da hat er wohl etwas untertrieben dabei).

Die Abfüllungen stammen aus den beiden wohl bekanntesten Brennereien von dort: der Box Destilleri und Mackmyra. Alle acht kamen in den letzten beiden Jahren in die Flasche und repräsentieren damit den aktuellen Stand der schwedischen Whiskykultur, die sich ja in den letzten Jahren nicht nur nach Meinung von Serge ordentlich gemausert hat.

Reflektieren die Wertungen das auch? Nun, von beiden Brennereien gibt es laut Serge Licht und Schatten, und die Punkte schwanken zwischen 76 und 85. Wer wieviel Punkte bekam, entnehmen Sie bitte der untenstehenden Liste, die genauen Beschreibungen finden Sie in den Tasting Notes auf der Website von Serge:

  • Box ‘Dàlvve’ (46%, OB, Sweden, 2017) : 85 Punkte
  • Box ‘Quercus I’ (50%, OB, Sweden, 2017): 78 Punkte
  • Box ‘Early Days Batch 001’ (51.2%, OB, Sweden, 2017): 82 Punkte
  • Mackmyra ‘Brukswhisky’ (41.4%, OB, Sweden, +/-2017): 84 Punkte
  • Mackmyra ‘Skördetid’ (46.1%, OB, Sweden, 2017): 76 Punkte
  • Mackmyra ‘Jakt’ (48.1%, OB, Sweden, Moment Series, 2011 bottles, +/-2016): 78 Punkte
  • Box ‘The 2nd Step Collection 02′ (51.2%, OB, Sweden, 2016): 84 Punkte
  • Box ‘The Festival 2016’ (53.9%, OB, Sweden, 2016): 84 Punkte
Box Destilleri