Manchmal verbergen sich interessante Neuheiten in Nebensätzen. So zum Beispiel in einem Bericht über den Ausbau von Glenlivet im Wert von ca. 20 Millionen Euro, der laut Auskunft von Chivas sehr gut vorankommt und seinen Höhepunkt im nächsten Sommer in der Neueröffnung der Anlage nahe Ballindalloch finden wird. Danach soll sich die mögliche Kapazität bei Glenlivet verdoppeln.
Im gleichen Artikel auf The Press and Journal, spricht Laurent Lacassagne, CEO von Chivas über Pläne, den Glenlivet 12yo wieder auf den Markt zu bringen. Der wurde ja vor zwei Jahren in den meisten Ländern durch den alterslosen Glenlivet Founder’s Reserve ersetzt, um die Knappheit bei gereiften Fässern nicht so zum Tragen kommen zu lassen.
Wann genau der Glenlivet 12yo wieder zu haben sein wird, und ob das auch das Ende des Founder’s Reserve bedeuten wird, ist dem Artikel nicht zu entnehmen.
Jede Menge neue Labels haben wir für Sie in der TTB-Datenbank in den USA gefunden – zu viele, um sie alle auf einer einzigen Seite unterzubringen. Denn was dort in den letzten sieben Tagen aufgetaucht ist, hat es in sich.
Fangen wir einmal mit der Destillerie Jura an. Von dort scheint es bald zwei neue Abfüllungen zu geben: Die erste ist ein Jura 18yo, der mit 44% abgefüllt wird/wurde und aus American White Oak ex-bourbon barrels stammt und in Premier Grand Cru Classé Barriques gefinisht wurde. Hier die Labels:
Gleich aus sieben Fässern stammt der Jura Seven Wood: Bourbon, Limousin, Troncais, Allier, Vosges, Jupilles und Les Bertranges Barrels. Er wird mit 42% abgefüllt. Auch dazu die Labels:
Weiter geht es mit einem neuen BenRiach, über den schon vor einiger Zeit als Ersatz für den BenRiach 20yo gemunkelt wurde und der nun bestätigt scheint: Der BenRiach 21yo. Er stammt aus ex-bourbon Fässern, Virgin Oak Casks, Rotweinfässern und PX-Fässern. Und so sieht er wahrscheinlich aus:
Auf der nächsten Seite möchten wir Ihnen drei neue Abfüllungen von Bruichladdich und eine neue Special Edition des Johnnie Walker Blue Label vorstellen.
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Es wird einige Whiskyfreunde geben, die bereits 500 verschiedene Whiskys verkostet haben. Aber wieviele gibt es, die schon 500 verschiedene Whiskys aus Caol Ila getrunken und bewertet haben? Serge Valentin ist seit heute einer davon, und er feiert diesen satten Rekord mit einer Latte an jungen Abfüllungen aus der Islay-Destillerie, die zu Diageo gehört und die auch bei vielen unabhängigen Abfüllern zu finden ist. Nummer 500 ist dann aber ein alter Cadenhead aus der dumpy bottle…
Zwei neue Abfüllungen mit Marsala Cask Finish hat die Walsh Whiskey Distillery aus Irland angekündigt – eine davon kommt auch nach Deutschland und wird hier im Handel erhältlich sein. Wir haben für Sie die Fakten zu beiden.
Dass es gerade Marsala-Fässer sind, die die Walsh Distillery für ihre neuen Abfüllungen verwendet, ist kein Zufall: Sie stammen aus dem Florio-Weingut aus Sizilien, das dem strategischen Partner der Brennerei, Illva Saronno gehört.
Bernard Walsh mit einem Fass aus dem sizilianischen Weingut, aus dem die Marsalafässer stammen.
Abfüllung Nummer 1, The Irishman Founder’s Reserve Florio Marsala Cask Finish, stammt aus Marsala Hogsheads und wurde im August abgefüllt. Der Whiskey lagerte zumindest 12 Monate lang vor der Abfüllung in den Marsala-Fässern und wurde dann mit 46% abgefüllt. Insgesamt neun Fässer wurden verwendet, die Gesamtausbeute beträgt 2970 Flaschen. Der The Irishman Founder’s Reserve Florio Marsala Cask Finish wird auch in Deutschland erhältlich sein. Daneben wird er im Travel Retail und in Irland, Italien, Frankreich, Holland und der Schweiz angeboten werden.
Eine Einzelfassabfüllung ist der zweite Marsala Cask Finished Whiskey, und seine Geschichte liegt bereits im Namen: The Irishman 12 Year Old Single Malt – Florio Marsala Cask Finish. 320 Flaschen dieses in Fassstärke (56%) abgefüllten dreifach destillierten Whiskeys wird man ausschließlich in der Destillerie selbst erhalten können. Er ist der 12jährige Single Malt, der ohne Verdünnung statt in die Abfüllanlage nochmals für mindestens ein Jahr in die Endreifung im Marsalafass gelangte.
Der Grundstein für die beiden Abfüllungen wurde bereits 2015 gelegt, als Bernard Walsh auf einer Europareise nach Fässern für seine Destillerie suchte und 10 der Marsala-Fässer selbst auswählte, um sie nach Irland bringen zu lassen. Wichtig war Bernard Walsh nach eigenen Worten, dass das Finishing der Whiskeys deren Charakter nicht überdecken, sondern ergänzen sollte.
Preise für beide Abfüllungen wurden uns nicht genannt.
Dürfen wir vorstellen? Douglas Laing hat soeben den neuen Big Peat Christmas 2017 Edition angekündigt. Wie immer ist die Edition ein extra rauchiger Blended Malt aus mehreren Islay-Destillerien, inklusive Port Ellen, und diesmal mit 54.1% abgefüllt.
Das weihnachtliche Motiv ist auch in diesem Jahr mit einem Augenzwinkern gestaltet. Big Peat stemmt sich da gegen einen Schneesturm, der Islay heimsucht. Mit etwas roter Schmuckfolie hat man versucht, die Verpackung noch extra festlich zu gestalten. Fred Laing beschreibt das in eigenen Worten so:
“Big Peat is in the midst of his busiest year ever with numerous special bottlings, including his commemorative release for Feis Ile 2017, and multiple exclusive bottlings for some of his key markets across the globe. His demanding schedule continues with this latest release, which contains a unique recipe encompassing 7 of his favourite Single Malts from Islay, honouring the 7th Big Peat Christmas edition. The resulting liquid captures that signature smoky style with a marvellously maritime quality, just perfect for sipping by the fire, feet up on a cold winter’s night. Big Peat’s not ready to put his feet up just yet though, with one final big announcement to follow before the year is out…”
Die mittlerweile 7. Weihnachtsausgabe von Big Peat ist bereits in Deutschland eingetroffen und wird an die Händler ausgeliefert, die sie dann in den nächsten Tagen und Wochen anbieten werden können. Der unverbindliche Verkaufspreis ist mit 59,90 Euro angegeben.
Wer sich in der letzten Zeit schon auf die neue Abfüllung von Highland Park namens Dragon Legend gefreut hat, die in letzter Zeit durch das Internet geisterte, der muss, solange er nicht nach Großbritannien reist, wohl noch etwas Geduld aufbringen. Die neue, stärker getorfte Abfüllung der Destillerie auf den Orkneys ist zwar heute für UK erschienen und wird dort momentan bei Tesco exklusiv angeboten, später im Herbst aber auch in anderen Supermärkten dort gelistet sein.
Der Whisky aus europäischen und amerikanischen Eichenfässern, die mit Sherry präpariert waren, ist mit 43.1% abgefüllt und um 40 Pfund erhältlich. Er zeigt sich im neuen Design, allerdings mit dunkler Flasche und dem Logo als einzig erhabenem Element.
Auf einen Verkauf außerhalb Großbritanniens wird man laut The Spirits Business noch ein halbes Jahr warten müssen. Wenn er für Deutschland, Österreich oder die Schweiz angekündigt wird, werden wir Sie natürlich dann rechtzeitig informieren.
Gestern wurde sie von Gordon & MacPhail der Öffentlichkeit vorgestellt (wir haben hier berichtet) – heute hat sie Serge Valentin bereits verkostet: Die Glen Grant Collection mit sechs Whiskys aus den Jahren 1950 bis 1955.
Und weil sechs alte Abfüllungen, zusammen um 10.000 britische Pfund erhältlich, für Serge Valentin noch nicht genug sind, hat er noch einen Glen Grant drangehängt – natürlich, so möchte man fast sagen – einen, der die Serie im Alter noch toppt.
Und was will man sagen? Die Verkostung muss ein besonderes Vergnügen gewesen sein:
Glen Grant 1955/2012 (40%, Gordon & MacPhail, Glen Grant Collection, licensed bottling, first fill sherry butt, cask #833, 484 bottles): 89 Punkte
Glen Grant 1954/2014 (40%, Gordon & MacPhail, Glen Grant Collection, licensed bottling, first fill sherry butt, cask #1822, 610 bottles): 91 Punkte
Glen Grant 1953/2013 (40%, Gordon & MacPhail, Glen Grant Collection, licensed bottling, refill sherry butts and hogsheads, casks #598+599+1105, 517 bottles): 90 Punkte
Glen Grant 1952/2012 (40%, Gordon & MacPhail, Glen Grant Collection, licensed bottling, various butts and hogsheads, casks #378+1133+1471+3245, 665 bottles): 91 Punkte
Glen Grant 1951/2013 (40%, Gordon & MacPhail, Glen Grant Collection, licensed bottling, first fill and refill sherry butts, casks #2760+3202, 358 bottles): 89 Punkte
Glen Grant 1950/2007 (40%, Gordon & MacPhail, Glen Grant Collection, licensed bottling, hogshead and sherry butt, casks #853+2734, 668 bottles): 90 Punkte
Glen Grant 1949/2014 (40%, Gordon & MacPhail, Rare Vintage, licensed bottling, first fill sherry butts, casks #2200+3185): 92 Punkte
Ardbeg An Oa
46.6 Vol.-%
Originalabfüllung
Sample von: Ardbeg
Verkoster: Bernhard Rems
Farbe: Leuchtendes Gold.
Nase: Warme Süße, aus der anfänglich subtiler Rauch hervorwabert – unverwechselbar Ardbeg mit kalter Asche, Teer und dezent Ölzeug, das in der Sonne trocknet, dabei recht balanciert und irgendwie „gepflegt“. Dazu ein paar frische und fruchtige, zitronige Anflüge, und dahinter etwas Herbes von Lakritze. Mit der Zeit muss die Süße dem Rauch mehr und mehr Platz geben, aber er wird nie so dominant, dass der runde Gesamteindruck zerbricht.
Gaumen: Trocken rauchig mit einer cremigen Textur, interessante Kontraste von weicher Süße und von Holzkohle, herbe Noten grüner Teeblätter und das zestig Fruchtige von Mandarinenschalen. Auf der Zungenoberfläche sehr süß, wie Melasse oder wie Eiskonfekt, an den Rändern ein leichtes Prickeln, als würde man eine fast entleerte Blockbatterie mit der Zungenspitze testen. Dazu kommt jetzt ein malziger Grundton. Der Rauch ist sehr präsent, ohne dabei ungehobelt zu erscheinen.
Finish: Mittellang, rauchig, begleitende Süße und darüber ein flüchtiger, mineralischer Eindruck von Graphit.
Alles in allem: Was beim An Oa sofort auffällt ist, wie treffsicher Dr. Bill Lumsden hier einen Ardbeg komponierte, der nicht „so wie“ oder „im Vergleich zu“ ist, sondern in der bestehenden Range einen eigenständigen Platz einnimmt. Bei ihm besteht keinerlei Verwechslungsgefahr, weder innerhalb der Familie, noch gegenüber anderen rauchigen Malts. Sein Charakter ist typisch Ardbeg, sein Auftritt erwachsen, sein Profil akzentuiert und harmonisch zugleich. Eigenständig macht ihn auch sein runder Eindruck, der aber nicht in Belanglosigkeit abrutscht. Im Gegenteil: Er ist in jeder Phase des Genießens bemerkenswert.
Der Ardbeg An Oa macht am Gaumen viel Freude, im Sortiment viel Sinn und im Geldbeutel mit €49,90 kein Loch – und wir finden, das sind drei gute Gründe, ihn zu mögen.
Gerade erschienen ist der neue Highland Herold Herbst 2017 – und unsere Freunde in der Redaktion dort haben, wie jedes Mal, einen interessanten Mix aus verschiedenen Themen gestaltet.
In der 36. Ausgabe des Magazins finden Sie unter anderem folgende Beiträge:
Paul John: Ernst J. Scheiner berichtet über den indischen Spirituosenkonzern, dessen Whiskys sowie über seinen Gründer und Inhaber Paul P. John. Dazu gibt es drei Whiskys der Marke in Blindverkostungen von Gerhard Liebl und Mike Müller.
Svenska Whisky Destillerier: Einen Blick in den hohen Norden Europas wirft Julia Nourney und berichtet über die Whiskybrenner in Schweden.
Baltach Single Malt Whisky: Thorsten Herold stellt den Whisky aus Wismar an der Ostsee vor.
Tomatins Vermächtnis:Legacy und Cask Strength sind zwei NAS-Abfüllungen aus der Highland-Destillerie Tomatin. Barmeisterin Claudia Gerster gibt einen Überblick zur Brennerei und befasst sich mit den beiden Whiskys.
Lindores Distillery: Nach langer Zeit wird jetzt auf dem Gelände der Lindores Abbey wieder Scotch Whisky hergestellt. Ernst J. Scheiner war dort und hat mit den Machern über das Projekt geprochen.
Tipperary Distillery (Advertorial): Mareike Spitzer schreibt über die geplante Farm Distillery der Nickersons.
Sechs Abfüllungen aus der Destillerie Glen Grant, im Alter zwischen 57 und 61 Jahre und Jahrgänge von 1950 bis 1955 – das sind die imposanten Eckdaten der Glen Grant Collection, die der unabhängige Abfüller Gordon & MacPhail heute veröffentlicht hat. Die Sammlung in einer Holzschatulle folgt der Speyside Collection, die im letzten Jahr auf den Markt kam (wir berichteten hier).
£9.995,- kostet jede der 75 Boxen, die in der ersten Ausgabe angeboten werden. Director Stephen Rankin, Mitglied der Urquhart-Familie in der vierten Generation, sieht sie auch als Ausdruck der Fähigkeit des unabhängigen Abfüllers, aus einem Reservoir alter Whiskys aus den eigenen Lagern schöpfen zu können.
Hier die einzelnen Whiskys, die in der Sammlung enthalten sind:
Gordon & MacPhail Glen Grant 1950
Gordon & MacPhail Glen Grant 1951
Gordon & MacPhail Glen Grant 1952 – Jim Murray’s Whisky Bible 2017, Single Malt 41 Years & Over (Multiple Casks)
Gordon & MacPhail Glen Grant 1953
Gordon & MacPhail Glen Grant 1954 – Double Gold Award bei der San Francisco World Spirits Competition 2017, Gold in der International Spirits Challenge 2017
Langsam zieht der Herbst in unsere Lande, und die Temperaturen erreichen wieder den Bereich, in dem man ganz entspannt einen guten Whisk(e)y genießen kann. Gemeinsam mit irish-whiskeys.de, dem Online-Fachgeschäft für irische Whiskeys, haben wir zwei besondere Abfüllungen ausgesucht, die Sie gewinnen können: Die Temple Bar Signature Reserve und das Temple Bar 15 Jahre Anniversary Bottling aus der irischen Temple Bar Collection. Machen Sie mit!
The Temple Bar Whiskeys
Wenn man Temple Bar hört, denkt man sofort an den berühmten Stadtteil Dublins. Das Kulturzentrum der Stadt, in dem nach Anbruch der Dunkelheit das Leben pulsiert, Menschen aus aller Welt kommen zusammen und feiern. Mitten in dem pulsierenden Stadtteil steht The Temple Bar, einer Irlands berühmtester Pubs. Hier treffen sich jung und alt, um gemeinsam zu feiern und das Leben zu genießen. Jeden Abend gibt es Live-Musik. Und was darf dazu nicht fehlen? Genau, der passende Whiskey. Tom Cleary, der Besitzer von The Temple Bar hat im Jahr 2015 seinen ersten Whiskey eigens für den Pub kreiert – The Temple Bar Signature Reserve. Ein Blended Whiskey, der in Bourbon- und Portweinfässern reifte. Ein schöner eingängiger Whiskey, der sich gut zusammen mit Freunden in einem Pub genießen lässt.
Früher war es eine Tradition in Irland, dass jeder Pub seinen eigenen Whiskey hatte. Man fuhr in die nächst gelegene Destillerie, suchte sich Fässer aus und hatte für die nächsten Wochen wieder einen einzigartigen Whiskey im Pub zum Aussschank. Mit dem Aussterben der Destillerien, starb auch diese Tradition. Seit kurzer Zeit beleben diese Tradition nun einige Pubs wieder. The Temple Bar hat zu den ersten gehört und sich bereits vor einigen Jahren ein kleines Fasslager in den Kellern unter dem Pub aufgebaut. Aus dieser Tradition stammt auch die Temple Bar Signature Reserve, die erste der zwei Flaschen, die wir in unserem Gewinnspiel verlosen.
Nachdem der Signature Blend ein voller Erfolg war, kam ein 10 Jahre alter Single Malt auf den Markt, der nur in Bourbonfässern reifte. Ein schön fruchtiger, vollmundiger Whiskey. Die Krönung seiner Abfüllungsreihe bildet ein 15 Jahre alter Single Malt Whiskey, der auch in Bourbonfässern reifte. Dieser wurde anlässlich des 175-jährigen Bestehen der Temple Bar abgefüllt. Diese schöne irische Spezialität ist Flasche Nummer zwei in unserem Gewinnspiel!
Die Leidenschaft für Whiskey wuchs bei Tom und so eröffnete er 2014 ein kleines Whiskygeschäft direkt neben der Temple Bar. Dort findet man eine tolle Auswahl an irischen Whiskeys, aber auch einen Hand-Filled bekommt man dort von Zeit zu Zeit. Außerdem finden dort regelmäßig Whiskeytastings in kleinem Rahmen statt.
Für jeden Whiskeyliebhaber ist die Temple Bar auf jeden Fall einen Besuch wert. Über 100 offene Flaschen Whiskey warten darauf, probiert zu werden, es gibt jeden Abend Live-Musik und auch für das leibliche Wohl ist gesorgt.
Und wer es in nächster Zeit nicht dorthin schafft, der kann sich die Whiskeys von The Temple Bar ja nach Hause holen – entweder aus dem Webshop von irish-whiskeys.de oder bei unserem Gewinnspiel.
Und so gewinnen Sie einen der 2 Whiskeys von The Temple Bar:
1. Beantworten Sie bitte folgende Gewinnfrage: In welcher Stadt liegt die Temple Bar, aus der die beiden Whiskeys stammen?
a) Cork
b) Dublin
c) Limerick
2. Die richtige Antwort schicken Sie gemeinsam mit Ihrem vollen Namen und Ihrer Postanschrift ab sofort an folgende email: contest@whiskyexperts.net – und zwar mit dem Betreff „Temple Bar“!
3. Wenn Sie dieses Gewinnspiel auf Ihren sozialen Netzwerken teilen, würden wir uns sehr darüber freuen. Danke. Es ist aber natürlich keine Bedingung für die Teilnahme.
Unter allen richtigen Antworten, die uns bis 17. September 2017, 23:59 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit erreichen, ziehen wir die Gewinnerinnen oder die Gewinner der Preise und geben sie am 18. September bekannt.
Pro Person ist nur eine Teilnahmemail möglich!
Teilnahmebedingungen:
Beim Wettbewerb kann jeder mitmachen, der in Deutschland, Österreich oder der Schweiz wohnt, die Gewinnfrage richtig beantwortet, seine Lösung mit dem Betreff „Temple Bar“ einsendet und das 18. Lebensjahr vollendet hat. Der Wettbewerb läuft ab sofort bis 17. September 2017, 23:59. Die zwei Gewinner werden am 18. September auf unserer Webseite bekanntgegeben und per Mail benachrichtigt. Welcher Gewinner welche Flasche bekommt, wird durch das Los bestimmt. Der Wettbewerb findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt – es kann dazu kein Schriftverkehr geführt werden. Mitarbeiter von Whiskyexperts und irish-whiskeys.de sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Der Versand der Flaschen erfolgt durch Irish-whiskeys.de.
Mit der Teilnahme erklären Sie sich mit diesen Teilnahmebedingungen einverstanden.
Wir wünschen Ihnen viel Glück und drücken Ihnen die Daumen!
Nobel wird es heute bei Serge Valentin, sehr nobel – verkostet er doch drei Abfüllungen von Macallan, die das Budget der meisten Whiskyfreunde etwas sprengen würden. Es geht um den Macallan „M“, den Macallan „Villa René Lalique“ und den Macallan „N°6“.
Stehen nun Preis und Leistung in einem angemessenen Verhältnis? Da muss man sich zunächst einmal fragen, wie man das Verhältnis von Geschmack und Kosten überhaupt definieren will. Kann ein Whisky 6000 Euro gut schmecken, zum Beispiel? Kann überhaupt etwas 6000 oder 600 Euro gut schmecken? Wahrscheinlich liegt die Antwort darin verborgen, welches Budget man sich für den Begriff „Geschmack“ leisten kann oder will. Vor allem will.
In Punkten ist das allerdings recht einfach zu beantworten: Da sind die Wertungen der Verkostung von heute sehr deutlich: Teuer abgefüllte Plörre ist das laut Serge nicht.
Macallan ‘Villa René Lalique’ (45%, OB, Lalique crystal decanter, exclusive to Lalique hotel-restaurant, 24 decanters, 2015): 89 Punkte
Nach einigen Videos, die sich um Rum drehten und daher nicht Thema unserer Berichterstattung waren, hat Ralfy gestern ein neues whiskybezogenes Verkostungsvideo online gestellt – diesmal mit einem Klassiker, dem Linkwood 12yo aus der Flora & Fauna Serie, die für einige Destillerien die einzige offizielle Abfüllung bedeutet. Entgegen der landläufigen Meinung sind die Flora & Fauna Bottlings übrigens keine einmaligen Abfüllungen – so gibt es zum Beispiel bei Linkwood sechs verschiedene Bottlecodes und damit sechs verschiedene Produktionen.
Bewertet wird der Linkwood 12yo in der Verkostung mit recht guten 86 von 100 Punkten – warum und wieso, können Sie dem obenstehenden Youtube-Video entnehmen, das wie üblich bei Ralfy umfangreich und über 20 Minuten lang ist.
Aus der Speyside-Destillerie Benromach, die dem unabhängigen Abfüller Gordon & MacPhail gehört, gibt es eine neue und interessante Abfüllung zu vermelden: Benromach Triple Distilled.
Benromach Triple Distilled wird mit 50% abgefüllt und ist nach Angaben der Destillerie in first fill bourbon barrels gereift. Destilliert wurde er im Jahr 2009, die Abfüllung in die Flaschen erfolgte heuer. Er soll nach süßer Vanille, Schokolade und Zitrone schmecken und, typisch für Benromach, eine leichte Rauchigkeit bieten. Insgesamt gibt es von ihm 1300 Cases – je nachdem, ob man pro Case sechs (technisch) oder 12 (kaufmännisch) Flaschen rechnet, ergibt das eine Menge von knapp 10.000 oder knapp 20.000 Flaschen; so oder so keine strenge Limitierung.
Laut Distillery Manager Keith Cruickshank wurde er einmal in der Wash Still und danach zwei Mal in der Spirit Still destilliert.
Vorgesehen ist der Benromach Triple Distilled für den heimischen und europäischen Markt. In Großbritannien soll er 45 Pfund kosten, wir dürfen uns wohl auf einen ähnlichen Preis in Euro einstellen.