Es tut sich einiges bei der Farm Distillery Kilchoman auf Islay. Man baut dort zum Beispiel einen neuen Malting Floor mit Kiln, denn die Nachfrage nach Whisky aus Kilchoman und generell ist stetig wachsend. Mittlerweile werden bei den Wills bereits 220.000 Liter pro Jahr gebrannt – die kleine Destillerie arbeitet auf Anschlag.
Petra Milde von meinwhisky.com hat in diesem Sommer Kilchoman besucht und mit Anthony Wills einen Rundgang dort gemacht, der nicht nur viele interessante und lesenswerte Infos brachte, sondern auch eine Reihe von Bildern, die den damals aktuellen Zustand der Bauten und der Brennerei zeigen (hier geht es zum Artikel). Und weil der Besuch schon im Juni geschah, sind auch zwei ganz aktuelle Bilder des Neubaus von gestern dabei – enorm, was sich in dieser Zeit getan hat. Lesen Sie ihren Bericht hier. 23 weitere Bilder von Kilchoman, die schon im Mai entstanden, können Sie in unserem eigenen Artikel hier finden.
Neues von Glenmorangie (aber für Whiskyexperts-Leser nichts Unerwartetes, da wir bereits Anfang August darüber berichten konnten): Der Glenmorangie „The Astar“ kehrt zurück, und jetzt auch nach Deutschland und Österreich. Was es mit diesem besonderen Glenmorangie auf sich hat und was Sie darüber wissen sollten, können Sie nachfolgender Pressemitteilung entnehmen:
Glenmorangie „The Astar“ feiert Comeback!
Die Wiederauferstehung der beliebten Abfüllung ist ab Anfang Oktober wieder in einer limitierten Edition erhältlich
Auf der ständigen Suche nach Perfektion kreierte Glenmorangie im Jahr 2008 „The Astar“. Ein Whisky, der gänzlich in maßgeschneiderten Fässern aus amerikanischen Weißeichen von den Ozarks-Bergen in Missouri reifte. Der Name Astar, gälisch für „Reise“, spiegelt die äußerst aufwendige Produktion der speziellen Designer Eichenfässer wieder, die für die Aromen des Whiskys verantwortlich sind. Fassmanagement in Perfektion. Mit 52,5 Volumenprozent Alkohol abgefüllt, ist der Single Malt reichhaltig, aber gleichzeitig seidig und cremig. Noten von Honig, Butterkaramell, Crème brûlée, Aprikose und Vanille vervollständigen das Aroma und zaubern eine ganz individuelle Geschmackscharakteristik.
DER BEGINN EINER REISE…
Astars maßgefertigte Fässer stammen aus amerikanischen Weißeichenwäldern der Ozark Berge in Missouri / USA. Die grobporige Struktur der extrem langsam wachsenden Eichen in den Nordlagen der Berge war für die Auswahl durch Glenmorangie ausschlaggebend. Nach genauen Vorschriften der Destillerie wurden aus dem Eichenholz Dauben geschnitten, die dann zwei Jahre lang an der Luft trockneten. Die offenen Strukturen sorgen für die Abgabe süßere Aromen an den Whisky, mit Noten von Vanille und Crème brûlée.
DAS FERTIGE FASS
Das daraus entstandene Fass wurde leicht getoastet, für spätere Aromen von Mandeln und Kokosnuss. Bourbon reifte im Anschluss vier Jahre in den Fässern, um jene Art von Rauheit des Holzes auszugleichen. Schließlich reisten die entleerten Fässer nach Schottland, wo sie mit Glenmorangie befüllt wurden.
GESCHMACK DURCH PRÄZISION
Die erste limitiere Edition von „The Astar“ war sehr begehrt. Seither hat sich Glenmorangies Director of Distilling, Whisky Creation & Whisky Stocks, Dr. Bill Lumsden nach einer Rückkehr des einzigartigen Single Malt Charakters gesehnt. Aber Fässer, die mit solch einer Präzision angefertigt werden, brauchen eben Zeit. Sie sind so rar, dass es Dr. Bill fast eine Dekade kostete, diesen Whisky zurückkehren zu lassen. 2017 ist nun das Jahr, in dem „The Astar“ wieder zum Leben erweckt wird und zwar in der sanften, cremigen Tiefe, die bereits den Vorgänger auszeichnete.
Glenmorangie „The Astar“ ist nicht kühlgefiltert mit 52,5 Volumenprozent Alkohol abgefüllt und ab dem 1. Oktober 2017 im gut sortierten Fachhandel und auf http://clos19.com für ca. 85,00 € (UVP) erhältlich. In Österreich auch bei Meinl am Graben und Vinothek St.Stephan.
Dr. Bill Lumsden:
„Bei Glenmorangie streben wir stets nach Perfektion – der erste Release von „The Astar“ war ein bedeutsamer Schritt auf unserer Reise. Ich bin hocherfreut, dass wir uns 2017 noch steigern konnten und das Ergebnis mit allen Single Malt Liebhabern teilen dürfen. Wir präsentieren mit „The Astar“ einen außergewöhnlichen Single Malt Whisky mit wundervollen, cremigen und würzigen Aromen. Seidig weich, mit leicht fruchtigen Geschmäckern vermischt und einer sanften Vanille-Note.“
VERKOSTUNGSNOTIZ
Glenmorangies „The Astar“ (nicht kühlgefiltert, 52,5 Volumenprozent Alkohol)
Farbe: Hellgold
Aromen: Reich, süß und fruchtig mit frischen, hellen, floralen Noten. Das Aroma ist reich an Butterbonbon und Honig, mit Noten von frischer Minze und einem Hauch Kokosnuss. Die Nase ist voll mit Zitrus; frisch gepresste Zitronen regen sofort die Nase an. Bei Zugabe von wenigen Tropfen Wasser intensiviert sich die Süße. Weißer Zucker, Zitronen-Baiser und süße Früchte wie Ananas, Birne und Pfirsich in Vanille-Eis.
Geschmack: Das Mundgefühl ist weich, reich und cremig mit opulent süßen und fruchtigen Noten. Der Geschmack ist besonders ausgewogen und abgerundet. Anfangs sticht Crème brûlée mit tropischem Obst und Haselnüsse in buttrigem Toffee-Mix mit ein paar Gewürznelken hervor. Feine Minze erfrischt den Gaumen, zum Schluss ein Hauch Menthol.
Finish: Lange und seidig mit einem anhaltenden Mix aus Honig und Mandel, Kokosnuss und Spuren von Anis.
Unser freier Mitarbeiter Bernd Scheer hat unlängst die Destillerie Habbel (Hillock Park) in Sprockhövel besucht und von dort einen Fotobericht mitgebracht. Die Hillock Park Distillery ist natürlich auch auf der Whiskymesse in Wuppertal, die sich um deutschen Whisky dreht, vertreten (10. September) – genaueres finden Sie in unserem Eventkalender. Hier aber zunächst einmal der Bericht von Bernd Scheer:
Besuch bei der Hillock Park Distillery
Eine der schönsten Brennereien im Bergischen Land
Unweit von Wuppertal, dem Tor zum Bergischen Land, liegt in malerischer Umgebung am Rande von Sprockhövel (NRW) die Destillerie Habbel. Seit nahezu 140 Jahren in Familienbesitz, wird an dieser Stelle Alkohol gebrannt: nicht nur traditionell Kornbrand, auch Obstbrände, (Kräuter-)Liköre, Gin und seit 1977 auch Whisky – ein Destillat aus Roggen und Gerstenmalz-, Deutschlands ältester Whisky.
In 3. und 4. Generation leiten Michael Habbel und seine Tochter Michaela das erfolgreiche Unternehmen. Schritt für Schritt wurden die Anlagen erneuert und erweitert und 2013 wurde die moderne und innovative neue Brennerei Hillock Park Distillery in Betrieb genommen. Prunkstück ist die von Michael Habbel mitentwickelte Pot-Still der Fa. Arnold Holstein aus Markdorf am Bodensee. Die Destillation liegt in den Händen des jungen Brennmeisters Christof Hans, dem ein besonderer Dank gilt für die bereitwillige und geduldige Erläuterung der einzelnen Produktionsschritte. Der mehrfach prämierte Single Malt Hillock 6 ½ /14 zeugt von dem hohen Qualitätsstandard der Brennerei.
Whiskykenner können sich schon darauf freuen, Christof Hans und die Hillock-Produkte am Sonntag, dem 10. September auf der Whisky Messe Wuppertal – die Messe für deutsche Whisky kennenzulernen.
Ansicht der „alten“ Kornbrennerei
Unmittelbar hinter der Eingangstür erwarten den Besucher wunderschöne Relikte aus alter Zeit, die von der handwerklichen Kunst des Destillierens zeugen:
Nach einigen sehr umfangreichen Verkostungen in den letzten Tagen, gönnt sich Serge heute einmal etwas Erholung – zumindest, was die Menge der verkosteten Abfüllungen anbelangt. Zwei sind es heute an der Zahl, und sie stammen aus jener Destillerie, die den meisten von uns den Erstkontakt zu Single Malt ermöglichte: Glenfiddich.
Der erste der beiden ist tatsächlich aus dem Zeitraum, in dem das bei manchem passiert sein könnte: Ein Glenfiddich 12yo aus dem Jahr 1990. Vielleicht erklärt die Wertung, warum an diesem Erstkontakt nicht nur gute Erinnerungen hängen. Mehr Punkte gibt es in der Verkostung dann für den zweiten, zeitgenössischen Glenfiddich:
Glenfiddich 12 yo ‘Special Reserve’ (43%, OB, +/-1990): 73 Punkte
Glenfiddich 15 yo ‘Distillery Edition’ (51%, OB, +/-2016): 82 Punkte
Von Lars Fischer, einem Youtuber, der sich vor allem mit physikalischen und chemischen Themen beschäftigt (und nebenbei offensichtlich Whiskyliebhaber ist), kommt ein excellentes Video unter dem Titel „Chemie und Physik von Whisky„, das erklärt, was chemisch und physikalisch rund um und in unserem Whisky geschieht – und zwar in einer Weise, die es auch für chemische Laien fesselnd und vor allem verständlich darlegt.
Es geht im obenstehenden Video zunächst um die verschiedenen Moleküle, die man im Whisky findet und welche Funktionen sie in punkto Geschmack haben, und danach erläutert Fischer, wie man mit Wasser den Whisky öffnen kann, auf was man dabei achten muss und vor allem: wie das tatsächlich funktioniert.
Die US-amerikanische Spirits-Industrie erlebt momentan einen deutlichen Boom, und zwar nicht nur, was Whiskey betrifft, sondern im Gesamten. Mehr als 10% wuchs sie im ersten Halbjahr 2017 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, und Whiskey ist ein starker Motor dieses Geschäfts, das ein Gesamtvolumen von 698.5 Millionen Dollar erreichte.
464.6 Millionen Dollar davon stammen nämlich aus Whiskeyexporten, das sind 6.1% mehr als zuvor. Dazu gehört Rye Whiskey ebenso wie Bourbon.
In den USA führt man diese Steigerung auch auf Marketing- und Promotionaktivitäten zurück, die man in verschiedenen Ländern, darunter zum Beispiel Deutschland, Frankreich, Brasilien, Singapur und Hong Kong gesetzt hat.
Der größte Markt für Exporte destillierter Getränke aus den USA ist und bleibt aber Kanada mit 87.6 Millionen Dollar.
Wie uns die Veranstalter in ihrer heutigen Aussendung informieren, findet im Rahmen der Messe FOOD & LIFE am ersten Dezember-Wochenende in München erstmals der Munich Whisky Market statt. Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier:
Immer mehr Genießer entdecken, dass Whisky nicht gleich Whisky ist, sondern eine unglaubliche Vielfalt an Aromen bietet. Diese Entdeckungsreise lässt sich am Samstag, 2. und Sonntag, 3. Dezember 2017 auf dem Munich Whisky Market (MWM) im Rahmen der FOOD & LIFE fortsetzen – oder auch beginnen, wenn man zum ersten Mal in ein Glas mit der fassgereiften Spirituose hineinschnuppern möchte. Von fruchtig-mild bis kräftig rauchig, von Single Malt über Bourbon bis zu Roggenwhisky reicht das hochwertige Angebot an den Ständen. Der Besuch des MWM ist allen Besuchern der FOOD & LIFE mit einem Übertrittsticket von 5 Euro möglich. Im Ticketpreis inbegriffen ist ein Whisky-Nosingglas, damit dem Genuss an den Whiskyständen nichts im Wege steht.
Limitierte Messeabfüllung Munich Edition
Wer einen ganz besonderen Whisky sucht, wird hier fündig: Exklusiv für die Messe wurde von Ian Macleod ein 2006er Chieftains Speyside Malt aus dem Sherry Hogshead mit 66,3 Prozent Vol. ausgewählt. Außerdem wird es von der Benromach Distille eine Single Cask Abfüllung „Munich Edition 2017“ geben. Beide Abfüllungen sind nur auf dem MWM erhältlich und nur solange der Vorrat reicht. Alles andere als limitiert ist die große Auswahl an internationalen Whiskymarken und unabhängigen Abfüllern, die dort präsentiert werden.
Namen wie Bruichladdich, Tomatin, Glenlivet, Jameson, Tamdhu, Edradour, Paul
John oder Blaue Maus versprechen Whiskygenuss vom Feinsten.
Pre-opening am Freitagabend
Auf ein ganz besonderes Highlight können sich die 1.000 Whiskyfans freuen, die sich eines der limitierten Tickets für das Pre-opening des Munich Whisky Market am Freitag, 1. Dezember 2017 sichern. Ab 18 Uhr haben sie nicht nur Gelegenheit, das Angebot des MWM vorab zu erkunden und die Aussteller zum Fachsimpeln zu treffen, sondern können auch ein buntes Rahmenprogramm genießen. Kilt-Maker, Live-Musik, eine Getränkebar und schottische Spezialitäten machen den Whiskygenuss zu einem stimmungsvollen Rundumerlebnis. Das Ticket für das Pre-opening kostet 30 Euro – limitiertes Whisky-Nosingglas inklusive. Zudem kann mit dem Ticket bereits tagsüber die FOOD & LIFE und die parallel stattfindende Heim+Handwerk am Freitag, 1. und auch am Samstag, 2. Dezember besucht werden. So haben Liebhaber erlesener Destillate die Möglichkeit, auf der FOOD & LIFE in Halle C3 heimische Edelbrände sowie handwerklich hergestellten Gin und Wodka zu probieren.
Spirituosen-Markt: Verkostungen mit dem Whisky-Experten Michael Gradl
Neben dem Angebot rund um Whisky und Spirituosen lädt die FOOD & LIFE zu neuen und spannenden Geschmackserlebnissen ein. Vom 29. November bis 3. Dezember 2017 erwarten Messebesucher in der Halle C3 des Messegeländes München die Köstlichkeiten von rund 300 Ausstellern. Weitere Informationen zum Munich Whisky Market, den Ausstellern und dem Rahmenprogramm der FOOD & LIFE gibt es im Internet unter www.food-life.de und auf Facebook unter www.facebook.com/FoodLifeMuenchen/.
Munich Whisky Market – Informationen für Besucher Ort: Der Munich Whisky Market findet im Rahmen der FOOD & LIFE auf dem Messegelände München im Eingang Nord statt. Der Zutritt ist nur über den Eingang West und die Halle C3 möglich.
Exklusives Pre-opening am Freitag, 1. Dezember 2017, 18:00-22:00 Uhr, limitiert auf 1.000 Besucher. Das limitierteTicket in Höhe von 30 Euro ist ausschließlich online unter www.food-life.de/tickets ab Mitte September erhältlich. Whisky-Nosingglas und der Besuch der FOOD & LIFE bzw. der Heim+Handwerk am 1. und 2. Dezember 2017 sind im Preis inklusive.
Munich Whisky Market am Samstag, 2. und Sonntag, 3. Dezember 2017, von 9:30-19:00 Uhr Tickets: Vergünstigte Eintrittskarten für die FOOD & LIFE sind im Internet ab Mitte September erhältlich. An den Kassen vor Ort (Eingang West) können Messebesucher Tagestickets zum Preis von 15 Euro kaufen. Das Übertrittsticket für den Munich Whisky Market in Höhe von 5 Euro inklusive Whisky-Nosingglas ist ausschließlich vor Ort In Halle C3 erhältlich. Hinweis: Eine Alterskontrolle wird am Einlass in Halle C3 durchgeführt. Besucher unter 18 Jahren haben leider keinen Zutritt.
Weitere Informationen unter www.food-life.de/munich-whiskey-market
Seit Anfang des Jahres haben wir über sie in zwei Artikeln (hier und hier) berichtet, jetzt hat sie nach längerer Planungszeit von der Moray Council die Baugenehmigung erteilt bekommen – und damit grünes Licht für die nächste Phase in der Realisierung: Die Cabrach Distillery, benannt nach dem Ort, an dem sie errichtet werden soll.
Die Betreiber der Cabrach Distillery, der Cabrach Trust, wird mit dem Bau der 3.5 Millionen teuren Brennerei im nächsten Sommer beginnen – die erste Produktion soll im Jahr 2019 starten und den ersten Whisky, dann fünf Jahre alt, plant man im Jahr 2024 auf den Markt zu bringen.
150.000 Flaschen des nach traditionellen Methoden aus dem frühen 19. Jahrhundert erzeugten Whiskys sollen jährlich abgefüllt werden, berichtet The Spirits Business im Artikel. Ab nächstem Jahr kann man sich auch mittels eines Anteilsprogrammes an der Destillerie beteiligen.
Insgesamt 12 Arbeitsplätze sollen in der Cabrach Distillery, die auch ein Besucherzentrum, einen Shop und ein Café beherbergen wird, entstehen.
Arran feiert seinen Master Distiller James MacTaggart mit einer besonderen Abfüllung, die ab Oktober im Fachhandel zu finden sein wird. Der Arran James MacTaggart Anniversary Single Malt wurde anläßlich des 10. Jahrestags bei Arran und seiner 40 Jahre in der Whiskyindustrie aufgelegt.
Der Whisky wurde von James MacTaggart aus first fill Bourbon Barrels zusammengestellt, die 2007 in den ersten Monaten seiner Tätigkeit als Master Distiller bei Arran befüllt wurden. In die Flasche kam der Whisky mit 54.2%, insgesamt wird es weltweit 12.000 Flaschen geben.
Geschmacklich soll der Jubiläumswhisky in der Nase Noten von Salz und Zitronenöl bieten, am Gaumen dann weißen Pfeffer, Apfeltörtchen und Zuckerwatte.
In Großbritannien ist ein Verkaufspreis von £64.99 vorgesehen, ein Preis für Deutschland wird sich vermutlich in ähnlichen Regionen bewegen.
Serge sagt von sich selbst, dass er so ziemlich alles mag, was aus dem Hause Springbank kommt – nur eben mit dem Longrow Red hat er so seine Probleme. Es seien die Seinen nicht, und auch der neue Red aus diesem Jahr (der mit Malbec Finish) bildet da keine Ausnahme, erhält er doch gerade einmal 77 Punkte.
Andere Abfüllungen, die Serge heute in der Verkostung hat, schneiden da besser ab – bis hin zu einem Longrow 16yo aus dem Jahr 1973 von Samaroli, der gigantische 94 Punkte erhält. Hier die Wertungen im Überblick:
Longrow 13 yo ‚Red‘ (51.3%, OB, Malbec, 9000 bottles, 2017): 77 Punkte
Longrow 12 yo 1998/2011 (52%, OB, exclusive to Dugas, France, Madeira wood, cask #341, 268 bottles): 90 Punkte
Longrow 12 yo 2002/2015 (53.1%, Cadenhead, Sherry Cask, 288 bottles): 89 Punkte
Longrow 16 yo 1973 (48%, Samaroli, 240 bottles, +/-1989): 94 Punkte
Die Destillerie Tomintoul ist eine der Speyside-Brennereien, die nicht auf eine besonders lange Tradition zurückblicken können, so wie zum Beispiel auch Allt-á-Bhainne. Tomintoul gibt es seit 1964, und im Gegensatz zu Allt-á-Bhainne, die ja keine offiziellen Abfüllungen produziert, hat Tomintoul eine breite Range an Originalabfüllungen, die auch torfige Expressionen umfassen.
Bei Ralfy geht es in seinem neuesten Video, das Sie obenstehend finden, um den Tomintoul 14yo, der bei ihm 88 von 100 Punkten erhält. Neben den Tasting Notes enthält das über 20 Minuten lange Video natürlich auch sehr viele Hintergrundinfos zur Destillerie und Whisky im Allgemeinen.
Wer die neue Ardbeg-Abfüllung An Oa vor dem Verkaufsstart schon verkosten möchte, dem bietet sich in Hamburg dazu eine Gelegenheit. Die Ardbeg Embassy in Hamburg bietet dies am 23. September an, wie wir der heutige Presseaussendung von Ardbeg entnehmen können:
Erstmals den neuen Ardbeg An Oa vor dem offiziellen, deutschen Verkaufsstart verkosten, das können alle Fans der ultimativen Islay Whisky Destillerie Ardbeg am 23. September 2017 ab 18:30 Uhr in Hamburg. Brand Ambassador Thomas Zilm wird die neueste Qualität, benannt nach der „Mull of Oa“, dem südwestlichsten Ausläufer der Insel Islay, gemeinsam mit weiteren Abfüllungen aus der Ardbeg-Range vorstellen. Beim Hoffest vom Getränke-Paradies Wolf (Schanzenstraße 7, 20357 Hamburg), der Ardbeg Embassy in Hamburg, genießen dazu Ardbeggians und alle die es werden wollen, feine Spezialitäten vom Grillrost.
Mit Neuigkeiten zu einer neuen Abfüllung der Destillerie Kyrö in Finnland hat uns der deutsche Importeur Sierra Madre versorgt. Was es mit der Destillerie und vor allem dem neuen Kyrö Single Malt Rye Whisky auf sich hat, können Sie untenstehend lesen:
Neuigkeiten von der Kyrö Distillery Company
Vom Erfolg eiskalt erwischt: Der Whisky der Kyrö Distillery Company ist streng limitiert
Die Kyrö Distillery Company wurde im Jahr 2012 gegründet, nachdem fünf Freunde während eines Saunabesuches zum ersten Mal Rye Whisky tranken und sich fragten, weshalb im Roggenland Finnland noch niemand Whisky aus Roggen produzierte. Fest entschlossen dies zu ändern, befeuerten die furchtlosen Rye Rye Gentlemen im Jahre 2014 endlich ihre Brennanlagen in einer ehemaligen Molkerei in Isokyrö. Da Whisky aber mindestens drei Jahre reifen muss, beschloss man die Wartezeit mit der Herstellung anderer Spirituosen auf Roggen-Basis zu überbrücken.
Erfolg ist nicht planbar
Was die Gründer der Kyrö Distillery Company aber nicht vorhersehen konnten, war der Erfolg des Kyrö Napue Gins, welcher bei der International Wine & Spirits Competition 2015 zum weltbesten Gin für Gin & Tonic gekürt wurde. Die Nachfrage für den Napue Gin stieg buchstäblich über Nacht, so dass die Gründer gezwungen waren die Produktion des Whiskys einzustellen, um sich umfangreich auf die Gin-Herstellung konzentrieren zu können. Der Kyrö Napue wird derzeit in 28 Länder exportiert und ist somit das erfolgreichste Produkt der Kyrö Distillery Company.
Deutschland bekommt 50 Flaschen Whisky
Nach 3 Jahren Wartezeit, ist der langersehnte Rye Whisky der Kyrö Distillery Company nun endlich abgefüllt und auf dem Weg nach Deutschland. Da man mit dem Erfolg des Gins nicht gerechnet hat und daher auch nicht mit einer hohen Nachfrage für den Whisky in anderen Ländern, ist der Whisky zunächst streng limitiert. In Deutschland geht der Whisky zudem nicht in den freien Verkauf, sondern wird nur in ausgewählter Gastronomie verfügbar sein. Die Locations werden von Max Sabato, dem deutschen Brand Ambassador der Kyrö Distillery Company, Ende September 2017 bekanntgegeben.
Der Beginn einer neuen Reise
„In rye we trust“ ist die Philosophie von Kyrö, da Roggen zwar das Getreide ist, das am schwierigsten zu destillieren ist, sich das Endergebnis aber immer lohnt. Der finnische Roggen hat Dank des hellen, aber milden Sommers des Nordens einen intensiven Geschmack und die Gründer der Kyrö Distillery Company sind sich daher sicher, dass ihr Rye Whisky durch die robuste aber dennoch elegante Würze nicht enttäuschen wird.
Der Kyrö Single Malt Rye Whisky ist ein wichtiger Meilenstein für die Destillerie, in der vor knapp drei Jahren die ersten „New Makes“ liebevoll in amerikanische Eichenfässer umgefüllt wurden, um zu köstlichem Roggen-Whisky zu reifen. Es haben sich in den drei Jahren zwar viele Dinge verändert, aber dass alle Produkte eine Herzensangelegenheit sind, wird immer der Kern der Kyrö Distillery Company bleiben.
Der Whisky reifte zuerst in unbenutzten weißen Eichenfässern, bevor er anschließend in größere Bourbon-Casks umgefüllt wurde und erhält zu guter Letzt sein Finish in Marsala-Fässern.
Der August-Newsletter der Destillerie Ardnamurchan ist soeben erschienen, und wie schon bei den vorigen Ausgaben haben wir auch diesmal wieder die Erlaubnis von Alex Bruce, Managing Director der Adelphi Distillery Ltd., Ihnen das PDF zum freien Download zur Verfügung zu stellen, das diesmal ganze fünf Seiten umfasst.
Klicken Sie einfach hier auf Dancey_Dispatches_August_2017, um die neueste Ausgabe herunterzuladen. Darin finden Sie diesmal unter anderem etwas zum ersten Fass mit Whisky aus Ardnamurchan, ein Interview mit Antonia Bruce, die für den Verkauf in Europa zuständig ist, Feedback aus den sozialen Medien und einige Berichte über Aktivitäten der Destillerie und der Marke.