Von Kilbeggan haben wir eine Presseinfo über einen Relaunch des Verpackungs- und Flaschendesigns erhalten. Die Marke wird so ab Oktober im Handel auftreten. Zudem wird das Portfolio verändert – der Kilbeggan 8yo wird durch einen neuen Kilbeggan Single Grain ersetzt, der auf Altersauszeichnung verzichtet. Hier die gesamten Infos:
Kilbeggan präsentiert sich im neuen Design und unterstützt damit den kontinuierlichen Wachstumserfolg
Frankfurt, 28.08.2017. Für noch mehr Aufmerksamkeit am Regal: Ab Oktober 2017 zeigt sich der irische Whiskey Kilbeggan im neuen, hochwertigen Design. Das neue Etikett hebt das Produkt im Regal hervor und unterstützt die Positionierung im Irish Whiskey Segment – einer stark wachsenden Kategorie. Zudem wird auch die Produktrange aktualisiert: Kilbeggan 8 Jahre wird ab sofort durch Kilbeggan Single Grain ersetzt – einem deutlich hochwertigeren Premium Blend, mit bis zu 15 Jahre altem Whiskey und verschiedenen Fassveredelungen.
Neuer Look für weiteres Wachstum
Inspiration für das neue Flaschenetikett war die Destillerie von Kilbeggan – diese ist die älteste lizensierte Whiskey Destillerie Irlands. Das neue Flaschenlabel wurde mit Kupferfolie sowie einer besonderen Prägung veredelt. Das zentrale grüne Logo und die Flaschenform bleiben erhalten und garantieren die Wiedererkennung beim Konsumenten: „Das neue Design ist deutlich hochwertiger und positioniert Kilbeggan klar als Irish Whiskey – einer stark nachgefragten Kategorie“, sagt Nicole Ehlen, Marketing Director Western Europe bei Beam Suntory. „Unser Ziel ist es, mit dem neuen Design die Qualität und Geschichte von Kilbeggan hervorzuheben und das kontinuierlich starke Markenwachstum weiter zu unterstützen.“
Kilbeggan ist sowohl im Absatz (+61 Prozent) als auch im Umsatz (+63 Prozent) die am stärksten wachsende Irish Whiskey Marke in Deutschland. Mit 3,4 Flaschen pro Woche belegt die Marke mittlerweile Platz zwei in der Rotation. Ein weiterer Erfolg: Zu Ostern, einem der wichtigsten Aktionszeiträume, verzeichnete Kilbeggan ein Wachstumshoch mit dreifachem Absatzplus und platzierte sich ein weiteres Mal als die Nummer zwei im Irish Whiskey Markt.[2]
Dieses Wachstum ist nicht zuletzt auf starke Aktivitäten im Handel zurückzuführen. Neben dem Design-Relaunch investiert Beam Suntory auch in der zweiten Jahreshälfte verstärkt in die Marke: Eine limitierte Geschenkverpackung mit Tumbler sorgt für zusätzlichen Kaufanreiz, hochwertige Displays erhöhen die Aufmerksamkeit am POS. Ein zusätzlicher Neckhanger macht auf das neue Design aufmerksam – ein besonderes Couponing erhöht die Kaufhäufigkeit und zieht neue Konsumenten in die Kategorie.
Premium Produktportfolio durch neuen Kilbeggan Single Grain
Neben der neuen Optik wird auch die Produktrange aktualisiert: Kilbeggan Single Grain Whiskey ersetzt ab sofort Kilbeggan 8 Jahre. Single Grain ist ein deutlich hochwertigerer Premium Blend aus verschiedenen Altersstufen von bis zu 15 Jahren. Durch die Lagerungen in verschiedenen Fässern, unter anderem PX Sherry, Madeira und Bordeauxwein, erhält Single Grain einen besonders komplexen Geschmack. Dieser Premium Irish Whiskey hat 43 % Vol. und ist für 27,99 Euro im Handel erhältlich.
[1] Quelle: NFF, Retail C&C, MAT Juli 2017 vs. 16.
[2] Quelle: +176% NFF, Retail + C&C, YTD April, & March 16 vs. 17.
Es gibt Destillerien, die machen nicht nur ausgezeichneten Whisky, sondern sind auch enorm fotogen. Auf Islay fällt Bowmore fraglos in diese Kategorie, auch wenn es dort bei weitem nicht die einzige Brennerei ist, die beide Attribute auf sich vereinen kann.
Ohne viel Worte, aber mit viel Gespür für das Motiv nimmt uns Petra Milde in ihrem aktuellen Blogartikel auf ihrer Site meinwhisky.com auf eine Reise zu Bowmore mit. Die Islay-Destillerie präsentierte sich bei bestem Wetter von ihrer schönsten Seite – 45 Bilder hat Petra mitgebracht. Neben der Destillerie von außen und von innen können Sie auch die Flasche Bowmore 1957 bewundern, die dort ausgestellt ist und für manche zu den schönsten Whiskyflaschen zählt, die jemals produziert wurden.
Wer dann noch nicht genug von Bowmore gesehen hat, der kann auch noch die Fotoreportage von Alexandra Kreutz genießen, die wir vor eineinhalb Monaten auf Whiskyexperts veröffentlicht haben und aus der unser Titelbild stammt…
Wer gerne amerikanischen Whiskey trinkt, der wird irgendwann einmal seinen Blick über die Standardabfüllungen hinaus richten. Bei Scotch wäre das Augenmerk dann wohl zunächst auf die unabhängigen Abfüller gerichtet, da diese aber bei Bourbon sehr, sehr spärlich gestreut sind, wäre es eine Idee, sich den Single Barrel Abfüllungen zu widmen, die die Destillerien selbst auf den Markt bringen.
So einfach erhältlich sind sie bei uns zumeist nicht, aber es lassen sich immer wieder mal welche im Handel oder bei Auktionen finden, und wer möchte, kann sie auch selbst importieren. Stellt sich dann aber immer die Frage: Welche probieren?
Eine Antwort könnte hier der Artikel in The Whiskey Reviewer bieten, wo man die, deren Meinung nach, 10 besten Single Barrel Abfüllungen bei Bourbon ausgewählt und beschrieben hat. Als Leitfaden für weitere Erkundungen finden wir sie ganz gut geeignet, auch wenn man über die tatsächliche Zusammenstellung streiten kann. Nicht alle wird man, wie gesagt, beim Händler des Vertrauens finden, manche wird man sich aus den USA schicken lassen müssen. Schauen Sie sich den Artikel einfach mal an und lassen Sie sich inspirieren…
Glendronach hat eine eingefleischte Fangemeinde. Das ist nicht nur den meist hervorragenden Einzelfassabfüllungen geschuldet, sondern der recht interessanten und konsistenten Core Range, die immer wieder einmal mit Special Releases ergänzt wird.
Wer von Glendronach aber alles probiert haben will, der wird wahrscheinlich an der Unzahl an Bottlings scheitern, die die Destillerie selbst in den letzten Jahren herausgebracht oder für Händler und Clubs abgefüllt hat. Da beginnt dann das Cherrypicking – und dieses Heraussuchen der Rosinen aus dem Kuchen können Tasting Notes wie die von Serge heute deutlich vereinfachen. Hier die Wertungen der Verkostung:
Glendronach 8 yo (45.7GL, OB, German import, +/-1972): 90 Punkte
Glendronach 12 yo ‘Original’ (43%, OB, +/-2016): 82 Punkte
Glendronach 14 yo ‚Virgin Oak Finish‘ (46%, OB, +/-2016): 72 Punkte
Glendronach 21 yo ‚Parliament‘ (48%, OB, +/-2016): 85 Punkte
Glendronach 12 yo 2003/2015 (56.1%, OB, for Sansibar, Pedro Ximenez sherry puncheon, cask #4630, 375 bottles): 89 Punkte
Glendronach 13 yo 2003/2016 (53.9%, OB, for The Duchess, virgin oak hogshead, cask #1751): 85 Punkte
Glendronach 19 yo 1995/2015 (54.2%, OB, for Whiskybase, Pedro Ximenez puncheon, cask #3804, 694 bottles): 82 Punkte
Aus, Ende, Fertig! Das Gewinnspiel, das wir gemeinsam mit unserem Partner Diageo Deutschland veranstaltet haben, ist vorbei. Zu gewinnen gab es fünf Whisk(e)ys und Spirit Drinks für Leute, denen beim Blick über den klassischen Tellerrand nicht schwindelig wird, sondern die Lust darauf haben, Abwechslung zu entdecken. Ein Ire war dabei, ein Schotte mit Whisky aus einer interessanten Destillerie, und drei Abfüllungen der Whiskey Union, ein Zusammenschluss von – vorsichtig ausgedrückt – etwas unkonventionellen Whiskyfreaks, die mit Klischees spielen, sie brechen und daraus Neues bauen.
Also sehen wir uns einmal an, wen die Glücksfee (in Form eines Zufallsgenerators) aus den Einsendern, die c als die richtige Antwort angegeben haben, gezogen hat:
Roe&Co Premium Blended Irish Whiskey – ein Klassiker der Zukunft
Ein Whiskey aus einer Destillerie, die es gab und noch nicht wieder gibt, ist unser erster Gewinn. Der Roe&Coe ist ein Klassiker der Zukunft, denn die Destillerie, aus der er einmal stammen soll, wird erst gebaut. Die Produktionsstätte „Thomas Street (George Roe) Distillery“ war vor mehr als 100 Jahren Irlands größter Whiskey-Exporteur, musste aber aufgrund der Prohibition in Amerika und günstigerer Konkurrenz aus Schottland 1923 schließen. Aber: Sie wird wieder erbaut und soll die Heimat des Roe&Co werden.
Roe&Co Irish Whiskey besteht aus einer von Master Blenderin Caroline Martin handverlesenen Kombination irischer Malt & Grain Whiskeys – in Bourbon-Fässern gereift, nicht kaltfiltriert und mit 45 Vol.% abgefüllt. Der elegante Blend besitzt die typische Geschmeidigkeit eines irischen Whiskeys und verfügt gleichzeitig über eine überraschende Tiefe im Geschmack. Insbesondere der hohe Anteil an First Fill Bourbon Fässern verleiht Roe&Co seine Charakteristik: samtige Textur, Zuckerwatte, Spuren von Vanille und Holz, Birnenkompott und leichte Gewürznoten.
Herzlichen Glückwunsch, Jörg Bergner aus Leipzig!
Copper Dog Speyside Blended Malt – mit Malt aus Roseisle
Ein Whisky, der im berühmten Craigellachie Hotel vom Besitzer Piers Adam ersonnen, komponiert und für das Hotel von Diageo abgefüllt wird – das ist der Copper Dog, benannt nach dem beliebtesten Werkzeug zum Diebstahl von Whisky. Dabei handelte es sich um ein Kupferrohr, welches an einem Ende mit einem Groschen verlötet und auf der anderen Seite mit einem Korken verschlossen wurde. Die Copper Dogs wurden an der Hose oder dem Gürtel befestigt und gut versteckt gehalten.
Unser zweiter Gewinn, der Copper Dog ist ein Blend aus acht Speyside Single Malt Whiskys (u.a. Knockando und Inchgower) unterschiedlichen Alters, gereift in verschiedenen Fässern (zum Beispiel refill amerikanische und europäische Eiche, first fill Bourbon, aber auch rejuvenated Fässer). Zum ersten Mal findet sich in ihm auch offiziell Malt aus der Destillerie Roseisle – ein Novum, das den unkomplizierten Scotch zu etwas Besonderem macht. Er gefällt mit Aromen von Apfel, frischen Zitrusnoten, getrockneten Früchten, Vanille sowie aromatischen Gewürzen.
Herzlichen Glückwunsch, Sabine Schubert aus Hamburg!
Boxing Hares – Wenn Whisky Hopfen trifft
Den dritten Gewinn werden Whisky- und Bierfreunde gleichsam interessant finden: Pete Brewin, gerne auch „Flavour-Spezialist“ genannt, kombinierte Scotch Whisky mit Hopfen, der für Craft Biere verwendet wird. Er wollte sehen, was passiert, wenn diese beiden Zutaten aufeinandertreffen. Der Hopfen wurde dabei speziell ausgewählt, um den Charakter des Scotch Whiskys abzurunden. Die Wahl fiel auf „Hallertau Tradition”, die bayerische Hopfensorte für helles Bier sowie „Cascade”, die bevorzugte Sorte für amerikanische Craft Biere. Das Ergebnis ist ein Spirituosengetränk mit 35 Vol.% und den cremig-süßen Noten des Scotch Whiskys in Kombination mit dem erfrischenden Geschmack des Hopfens – sehr wahrscheinlich eine gänzlich neue und überraschende Erfahrung.
Zuerst entdeckt man durch die Kombination der speziell ausgewählten Hopfensorten lebhafte Noten in der Nase. Sie entwickeln sich im Mund zu Aromen von tropischen Früchten mit grünen Zitrusnoten, die erstaunlich gut mit den süßen Honigaromen des Scotch Grain Whiskys harmonieren. Am Ende ergibt sich eine spannende Mischung aus Hopfen, Malz, Toffee, Ananas und Kirsche, mit einem kaum wahrnehmbaren bitteren Abgang.
Herzlichen Glückwunsch, Regina Zimmermann aus Zürich!
Smoky Goat – Islay Rauch mit unerwarteter Süße
Gewinn Nummer vier ist eine einzigartige Mischung aus 3 Whisky-Stilen: süßlicher Grain Whisky, charaktervoller Highland-Whisky und rauchiger Islay-Malt. Smoky Goat ist ein Blended Scotch Whisky, der die raue Natur Schottlands in sich trägt. Er ist nach den wilden Ziegen benannt, die durch Islay ziehen. Craig Wallace, der Mann, der Smoky Goat kreierte, ist seit 17 Jahren im Whisky-Business. Er entwickelte eine Leidenschaft für besonders rauchige Blends und hatte die ungewöhnliche Idee, diese rauchige Note mit einer unwiderstehlichen Süße auszubalancieren. Und daraus ist etwas Besonderes geworden.
Smoky Goat wird in kleinen Chargen hergestellt. Jedes Fass für diesen Blend wird von Craig verkostet und stammt aus den besten Whisky-Beständen. Er reift in drei verschiedenen Fasstypen heran (refill und rejuvenated Fässern sowie First Fill Bourbonfässern), die ihm seinen unverwechselbaren Charakter geben: Zunächst entdeckt man Toffee, Karamell und süße Vanille in der Nase, dann die Malzigkeit der Highlands, die mit der Glut eines Lagerfeuers einhergeht. Anschließend entfalten sich kraftvolle Noten von Vanille, Melassetoffee und karamelliger Süße, gefolgt von einem wärmenden, rauchigen Abgang.
Herzlichen Glückwunsch, Frank Forsthuber aus Nürnberg!
Huxley – der Whiskey, der nicht sein darf, aber sein musste
Gewinn Nummer 5, Huxley, soll Whiskey-Freunde bisher unbekanntes Terrain erschließen lassen. Er ist eine Kombination aus Scotch, kanadischem und amerikanischem Whiskey – ganz nach dem Motto „Geht nicht gibt’s nicht“. Die Inspiration zu diesem Blended Whiskey fand Masterblenderin Caroline Martin in einer Bibliothek: Der englische Biologe T.H. Huxley, ein renommierter Wissenschaftler aus dem 19. Jahrhundert, entdeckte angeblich (und unter Umständen nach Genuss von Bourbon, Scotch und kanadischem Whiskey) bei einer Amerika-Reise ein Tier, wie es noch niemand vor ihm gesehen hatte: Gesicht und Körper hatten die Anmutung einer Raubkatze, auf dem Rücken hatte das Wesen Flügel wie ein Adler und aus dem Kopf wiederum ragte ein riesiges Geweih.
Er gab dem seltsamen Wesen einen Namen: „Mobsprey“ (abgeleitet von Bobcat = Raubkatze, Moose = Elch und Osprey = Fischadler). Mit dieser Geschichte waren sowohl Name und Symboltier, als auch Caroline Martins Vorhaben geboren, dass ihr neuer Whiskey eine ebenso ungewöhnliche Kreuzung darstellen sollte. Huxley ist ein Blend für experimentierfreudige und neugierige Gaumen. Die rauchigen, torfigen Aromen des Scotch Whiskys, die buttrige, karamellige Süße und die würzigen Röstnoten amerikanischer Whiskeys verbinden sich geschickt mit dem fruchtig-, vanillearomatischen Charakter des kanadischen Whiskeys. Eine sonderbare und zugleich erstaunliche Kreation.
Herzlichen Glückwunsch, Marc Osthoff aus Bochum!
Die Namen und Adressen der Gewinner leiten wir noch heute an unseren Partner, Diageo Deutschland, weiter. Von dort werden auch die Preise versendet.
Allen Teilnehmern möchten wir für das Mitspielen danken – das große Interesse macht uns natürlich sehr viel Freude. Wer diesmal leer ausgegangen ist, der muss gar nicht lange warten – schon am nächsten Montag starten wir das nächste Gewinnspiel für Sie – freuen Sie sich drauf!
In den nordwestlichen Highlands, an der Küste eines tief in das Landesinnere hineinragenden Fjords, liegt der malerische Ort Ullapool. Er ist die Kulisse für unser heutiges Wallpaper, das wir Ihnen hier vorstellen möchten. Das rechtefreie Foto stammt von Martino Pietropoli und zeigt in dramatischen Farben, wie sich das Sonnenlicht in diesem malerischen Ort den Weg durch dunkle Wolken bahnt.
Das Wallpaper in der Originalgröße (2308×1536 Pixel) können Sie hier herunterladen, wie üblich finden Sie untenstehend eine verkleinerte und etwas komprimierte Version zum Ansehen.
Und damit wünschen wir Ihnen noch einen schönen Restsonntag und einen guten Start in die neue Woche!
Der letzte Tag unseres aktuellen Gewinnspiels, das wir gemeinsam mit unserem Partner Diageo Deutschland veranstalten – und die letzte Chance für Sie, mitzumachen. Zu gewinnen gibt es diesmal fünf Whisk(e)ys und Spirit Drinks für Leute, denen beim Blick über den klassischen Tellerrand nicht schwindelig wird, sondern die Lust darauf haben, Abwechslung zu entdecken. Ein Ire ist dabei, ein Schotte mit Whisky aus einer interessanten Destillerie, und drei Abfüllungen der Whiskey Union, ein Zusammenschluss von – vorsichtig ausgedrückt – etwas unkonventionellen Whiskyfreaks, die mit Klischees spielen, sie brechen und daraus Neues bauen.
Fünf Flaschen, fünf Gewinner, und wer welche Abfüllung gewinnt, entscheidet der Zufall. Seien Sie also vorbereitet auf das Unerwartete!
Und diese Whisk(e)ys können fünf Glückliche gewinnen:
Roe&Co Premium Blended Irish Whiskey – ein Klassiker der Zukunft
Ein Whiskey aus einer Destillerie, die es gab und noch nicht wieder gibt, ist unser erster Gewinn. Der Roe&Coe ist ein Klassiker der Zukunft, denn die Destillerie, aus der er einmal stammen soll, wird erst gebaut. Die Produktionsstätte „Thomas Street (George Roe) Distillery“ war vor mehr als 100 Jahren Irlands größter Whiskey-Exporteur, musste aber aufgrund der Prohibition in Amerika und günstigerer Konkurrenz aus Schottland 1923 schließen. Aber: Sie wird wieder erbaut und soll die Heimat des Roe&Co werden.
Roe&Co Irish Whiskey besteht aus einer von Master Blenderin Caroline Martin handverlesenen Kombination irischer Malt & Grain Whiskeys – in Bourbon-Fässern gereift, nicht kaltfiltriert und mit 45 Vol.% abgefüllt. Der elegante Blend besitzt die typische Geschmeidigkeit eines irischen Whiskeys und verfügt gleichzeitig über eine überraschende Tiefe im Geschmack. Insbesondere der hohe Anteil an First Fill Bourbon Fässern verleiht Roe&Co seine Charakteristik: samtige Textur, Zuckerwatte, Spuren von Vanille und Holz, Birnenkompott und leichte Gewürznoten.
Copper Dog Speyside Blended Malt – mit Malt aus Roseisle
Ein Whisky, der im berühmten Craigellachie Hotel vom Besitzer Piers Adam ersonnen, komponiert und für das Hotel von Diageo abgefüllt wird – das ist der Copper Dog, benannt nach dem beliebtesten Werkzeug zum Diebstahl von Whisky. Dabei handelte es sich um ein Kupferrohr, welches an einem Ende mit einem Groschen verlötet und auf der anderen Seite mit einem Korken verschlossen wurde. Die Copper Dogs wurden an der Hose oder dem Gürtel befestigt und gut versteckt gehalten.
Unser zweiter Gewinn, der Copper Dog ist ein Blend aus acht Speyside Single Malt Whiskys (u.a. Knockando und Inchgower) unterschiedlichen Alters, gereift in verschiedenen Fässern (zum Beispiel refill amerikanische und europäische Eiche, first fill Bourbon, aber auch rejuvenated Fässer). Zum ersten Mal findet sich in ihm auch offiziell Malt aus der Destillerie Roseisle – ein Novum, das den unkomplizierten Scotch zu etwas Besonderem macht. Er gefällt mit Aromen von Apfel, frischen Zitrusnoten, getrockneten Früchten, Vanille sowie aromatischen Gewürzen.
Boxing Hares – Wenn Whisky Hopfen trifft
Den dritten Gewinn werden Whisky- und Bierfreunde gleichsam interessant finden: Pete Brewin, gerne auch „Flavour-Spezialist“ genannt, kombinierte Scotch Whisky mit Hopfen, der für Craft Biere verwendet wird. Er wollte sehen, was passiert, wenn diese beiden Zutaten aufeinandertreffen. Der Hopfen wurde dabei speziell ausgewählt, um den Charakter des Scotch Whiskys abzurunden. Die Wahl fiel auf „Hallertau Tradition”, die bayerische Hopfensorte für helles Bier sowie „Cascade”, die bevorzugte Sorte für amerikanische Craft Biere. Das Ergebnis ist ein Spirituosengetränk mit 35 Vol.% und den cremig-süßen Noten des Scotch Whiskys in Kombination mit dem erfrischenden Geschmack des Hopfens – sehr wahrscheinlich eine gänzlich neue und überraschende Erfahrung.
Zuerst entdeckt man durch die Kombination der speziell ausgewählten Hopfensorten lebhafte Noten in der Nase. Sie entwickeln sich im Mund zu Aromen von tropischen Früchten mit grünen Zitrusnoten, die erstaunlich gut mit den süßen Honigaromen des Scotch Grain Whiskys harmonieren. Am Ende ergibt sich eine spannende Mischung aus Hopfen, Malz, Toffee, Ananas und Kirsche, mit einem kaum wahrnehmbaren bitteren Abgang.
Smoky Goat – Islay Rauch mit unerwarteter Süße
Gewinn Nummer vier ist eine einzigartige Mischung aus 3 Whisky-Stilen: süßlicher Grain Whisky, charaktervoller Highland-Whisky und rauchiger Islay-Malt. Smoky Goat ist ein Blended Scotch Whisky, der die raue Natur Schottlands in sich trägt. Er ist nach den wilden Ziegen benannt, die durch Islay ziehen. Craig Wallace, der Mann, der Smoky Goat kreierte, ist seit 17 Jahren im Whisky-Business. Er entwickelte eine Leidenschaft für besonders rauchige Blends und hatte die ungewöhnliche Idee, diese rauchige Note mit einer unwiderstehlichen Süße auszubalancieren. Und daraus ist etwas Besonderes geworden.
Smoky Goat wird in kleinen Chargen hergestellt. Jedes Fass für diesen Blend wird von Craig verkostet und stammt aus den besten Whisky-Beständen. Er reift in drei verschiedenen Fasstypen heran (refill und rejuvenated Fässern sowie First Fill Bourbonfässern), die ihm seinen unverwechselbaren Charakter geben: Zunächst entdeckt man Toffee, Karamell und süße Vanille in der Nase, dann die Malzigkeit der Highlands, die mit der Glut eines Lagerfeuers einhergeht. Anschließend entfalten sich kraftvolle Noten von Vanille, Melassetoffee und karamelliger Süße, gefolgt von einem wärmenden, rauchigen Abgang.
Huxley – der Whiskey, der nicht sein darf, aber sein musste
Gewinn Nummer 5, Huxley, soll Whiskey-Freunde bisher unbekanntes Terrain erschließen lassen. Er ist eine Kombination aus Scotch, kanadischem und amerikanischem Whiskey – ganz nach dem Motto „Geht nicht gibt’s nicht“. Die Inspiration zu diesem Blended Whiskey fand Masterblenderin Caroline Martin in einer Bibliothek: Der englische Biologe T.H. Huxley, ein renommierter Wissenschaftler aus dem 19. Jahrhundert, entdeckte angeblich (und unter Umständen nach Genuss von Bourbon, Scotch und kanadischem Whiskey) bei einer Amerika-Reise ein Tier, wie es noch niemand vor ihm gesehen hatte: Gesicht und Körper hatten die Anmutung einer Raubkatze, auf dem Rücken hatte das Wesen Flügel wie ein Adler und aus dem Kopf wiederum ragte ein riesiges Geweih.
Er gab dem seltsamen Wesen einen Namen: „Mobsprey“ (abgeleitet von Bobcat = Raubkatze, Moose = Elch und Osprey = Fischadler). Mit dieser Geschichte waren sowohl Name und Symboltier, als auch Caroline Martins Vorhaben geboren, dass ihr neuer Whiskey eine ebenso ungewöhnliche Kreuzung darstellen sollte. Huxley ist ein Blend für experimentierfreudige und neugierige Gaumen. Die rauchigen, torfigen Aromen des Scotch Whiskys, die buttrige, karamellige Süße und die würzigen Röstnoten amerikanischer Whiskeys verbinden sich geschickt mit dem fruchtig-, vanillearomatischen Charakter des kanadischen Whiskeys. Eine sonderbare und zugleich erstaunliche Kreation.
Neugierig geworden? Bereit für eine Whisk(e)y-Erfahrung abseits des Üblichen? Dann spielen Sie jetzt einfach mit.
Und so gewinnen Sie einen der fünf etwas anderen Whisk(e)ys:
1. Beantworten Sie bitte folgende Gewinnfrage: Welche der folgenden drei Schreibweisen für Whisky ist definitiv falsch?
a) Whiskey
b) Whisky
c) Whischki
2. Die richtige Antwort schicken Sie gemeinsam mit Ihrem vollen Namen und Ihrer Postanschrift ab sofort an folgende email: contest@whiskyexperts.net – und zwar mit dem Betreff „Whisky anders“!
3. Wenn Sie dieses Gewinnspiel auf Ihren sozialen Netzwerken teilen, würden wir uns sehr darüber freuen. Danke. Es ist aber natürlich keine Bedingung für die Teilnahme.
Unter allen richtigen Antworten, die uns bis 27. August 2017, 23:59 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit erreichen, ziehen wir die Gewinnerinnen oder die Gewinner der Preise und geben sie am 28. August bekannt.
Pro Person ist nur eine Teilnahmemail möglich!
Teilnahmebedingungen:
Beim Wettbewerb kann jeder mitmachen, der in Deutschland, Österreich oder der Schweiz wohnt, die Gewinnfrage richtig beantwortet, seine Lösung mit dem Betreff „Whisky anders“ einsendet und das 18. Lebensjahr vollendet hat. Der Wettbewerb läuft ab sofort bis 27. August 2017, 23:59. Die fünf Gewinner werden am 28. August auf unserer Webseite bekanntgegeben und per Mail benachrichtigt. Welcher Gewinner welche Flasche bekommt, wird durch das Los bestimmt. Der Wettbewerb findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt – es kann dazu kein Schriftverkehr geführt werden. Mitarbeiter von Whiskyexperts und Diageo sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Der Versand der Flaschen erfolgt durch Diageo Deutschland.
Mit der Teilnahme erklären Sie sich mit diesen Teilnahmebedingungen einverstanden.
Wir wünschen Ihnen viel Glück und drücken Ihnen die Daumen!
Ein breites Spektrum an neuen Videos von deutschen Vloggern – und nach der Sommerpause auch wieder die neuesten Podcasts – können wir Ihnen in Folge 38 unserer wöchentlichen Übersicht heute vorstellen. Die Vielfalt der Themen ist dabei beachtlich – und reflektiert unserer Meinung nach sehr gut, wie breit die Szene in Deutschland aufgestellt ist. Wir präsentieren Ihnen dabei Videos und Audiobeiträge, die wir von den Vloggern selbst zur Veröffentlichung erhalten haben. Diesmal für Sie dabei:
Alle Videos aus dieser Liste können Sie ab sofort untenstehend auch als Playlist komplett ansehen – frühere Folgen, bis zurück zu Episode 25, gibt es zudem jeweils als Playlist auf unserer Youtube-Seite.
Wie jede Woche ergeht hier auch unser Aufruf an alle Vlogger und Podcaster: Wenn Sie selbst Videos zum Thema Whisky machen, dann schicken Sie uns doch eine kurze Mail mit einem Link auf das wochenaktuelle Video und einer Inhaltsangabe dazu an press @ whiskyexperts.net. Vorgaben unsererseits gibt es natürlich keine, hilfreich ist aber, wenn Ihr Videokanal in aller Regel etabliert, regelmäßig publizierend und mit einer gewissen Anzahl Abonnenten ausgestattet ist, sowie mit hohem Qualitätsanspruch gemacht wird.
Die Redaktion behält sich vor, eingereichte Videos ohne Angabe von Gründen nicht zu veröffentlichen, hält aber gleichzeitig fest, dass ein Nichterscheinen nicht automatisch ein (sowieso immer subjektives) Statement über mangelnde Qualität ist, sondern viele verschiedene Gründe haben kann. Wir freuen uns auf Ihre Videos für unsere Leser!
In etwas über einem Monat wird nach drei Jahren Reifezeit der erste Whisky in der Cotswolds Distillery abgefüllt – und damit gibt die Brennereiszene in England erneut ein deutliches Lebenszeichen von sich.
Mit dem ersten der beiden Sonntagsvideos heute möchten wir Ihnen die Cotswolds Distillery näher vorstellen – mit den Worten von Daniel Szor, der die Destillerie gegründet und sich damit einen Lebenstraum erfüllt hat. Den Film aus dem September 2014, also zu der Zeit, als die ersten Fässer befüllt wurden, können Sie obenstehend sehen.
Unten finden Sie einen Film über die Penderyn Distillery in Wales, die dort schon seit einiger Zeit produziert und sich bei Whiskyfreunden einen Namen gemacht hat. Das knapp 20 Minuten dauernde Video kommt gänzlich ohne Text aus und stellt die Destillerie und ihre Arbeitsweise in starken Bildern vor.
Wir wünschen viel Vergnügen mit den beiden Clips von heute!
Etwas südwestlich von Aberdeen liegt in den Highlands der Ort Banchory – für Whiskyfreunde bislang Terra incognita. Das sollte sich aber nun ändern, denn seit kurzem ist Banchory die Heimat der neuesten Destillerie Schottlands.
Hinter der Twin River Distillery steht das Team der Twin River Brewery, berichtet Herald Scotland. 200.000 Pfund hat man bereits in die Destillerie investiert, und man konnte auch bereits das erste Fass abfüllen. Weitere 1.4 Millionen Pfund will man 2018 in das Unternehmen stecken und eine eigene Destillerie (zur Zeit arbeitet man wohl auf dem Gelände der Brauerei) und ein eigenes Besucherzentrum in der Mitte von Banchory bauen. Finanzieren will man das sowohl mit Eigenkapital wie auch mit fremden Mitteln.
Interessant auch, wie man die ersten Fässer abgefüllt hat: Man hat schokoladig geröstetes Malz verwendet und den Spirit in nur 55l große ausgebrannte American Virgin Oak-Fässer gefüllt – dadurch reift der Whisky wesentlich schneller.
Über weitere Entwicklungen dort werden wir Sie natürlich auf dem Laufenden halten.
Ein Blick auf Banchory, südwestlich von Aberdeen. Hier steht die Twin River Distillery. Photo credit: Nick Bramhall via Visual hunt / CC BY-SA
Wer Besitzer eines Auktionshauses für Scotch Single Malt ist, darf sich im Moment mehr als glücklich schätzen (und ein Besitzer der richtigen Abfüllungen ebenso): In Großbritannien ist der Umsatz dort, der mit Single Malts aus Schottland erzielt wurde, im ersten Halbjahr 2017 um 94% zum Vergleichszeitraum des Vorjahres gestiegen.
Wie Rare Whiskies 101 bekanntgab, wuchsen die Umsätze von 5.771 Millionen Pfund auf 11.176 Millionen Pfund, der Durchschnitt, der dabei pro Flasche bezahlt wurde, stieg von 241 auf 286 Pfund. 39.061 Flaschen wurden dabei versteigert, ein Plus von 47.25% im Vergleich zum Vorjahr, da waren es 26.527.
Besonders sticht hierbei Macallan hervor: 12.71% der versteigerten Flaschen kamen aus dieser Destillerie, wertmäßig waren es 28.9%.
Weniger gut sah es allerdings für japanischen Whisky aus – im ersten Halbjahr 2017 ging der Anteil im Icon 100 Index (ein Korb mit den 100 „sammelbarsten“ Whiskys) um 4.41% zurück.
Der Eintrag des BenRiach Temporis 21yo in der US-amerikanischen TTB-Datenbank ist ein schönes Beispiel dafür, warum wir bei unseren Berichten über diese womöglichen Neuerscheinungen immer im Konjunktiv berichten. Denn dieser Temporis, ein 21jähriger getorfter Speysider, ist bereits zuvor, nämlich vor einem knappen Monat, neu in der Datenbank eingetragen worden, unter dem Namen Rarus.
Wird er nun Rarus oder Temporis heißen? Gleich bleibt auf jeden Fall, dass er in vier verschiedenen Fasstypen gereift ist (Bourbon, Virigin Oak, Oloroso und PX) und danach mit 46% abgefüllt werden soll. Und auch die Geschmacksbeschreibung bleibt unverändert: Karamellisierte Birne, tropische Früchte, ausbalanciert mit getoasteter Eiche und mit einem honigsüßen Rauch überzogen.
Hier die neuen Etiketten:
Wie üblich der Hinweis zu den TTB-Einträgen: Dass ein Label in der TTB-Datenbank eingetragen wurde, bedeutet nicht automatisch, dass die Abfüllung dann auch erscheinen wird. Es ist allerdings ein sehr starker Hinweis darauf.
Das Brühler Whiskyhaus informiert uns heute über zwei Ausgaben ihrer „A Dream of Scotland“ Serie: die zweite Abfüllung aus ihrer Trilogie „The Three Skulls“ sowie einen 8 jährigen Port Charlotte aus einem Fortified Wine Hogshead. Beide Abfüllungen können heute online bestellt werden. Die heutige Mitteilung des Brühler Whiskyhaus:
Nachtrag 26.8.17: Die beiden Abfüllungen sind bereits ausverkauft
The Three Skulls – South Islay Sherry Cask Trilogie startet durch
Ende Juni starteten wir mit der „The Three Skulls“ Trilogie die Nachfolge-Serie unserer so beliebten Clown Serie. Gerade einmal ein paar Stunden und der erste Skull war schon wieder ausverkauft. Wir sind selber von diesem Erfolg überrascht und begeistert zugleich. Umso mehr haben wir bei der Auswahl des zweiten Skulls wieder auf eine tolle Mischung zwischen süßen Sherryfassnoten und rauchigem Südküsten Islay Single Malt geschaut und sind wieder einmal fündig geworden.
Mit 348 Flaschen kommt der neue süffig, süße Raucher in Fassstärke von 57,4% Vol. daher und wurde natürlich ohne Farbstoff und ohne Kältefiltration abgefüllt.
Mit 54,90 Euro konnten wir den Flaschenpreis (wie wir finden) in einem sehr fairen Preissegment ansiedeln und bieten wie immer auch 10cl Probiersample á 8,90 Euro an.
ACHTUNG: Der Versand der zweiten Abfüllung aus der Three Skulls Serie und
dem Port Charlotte beginnt ab Dienstag, dem 12. September 2017
Port Charlotte 8 Jahre – Fortified Wine Hogshead
Seit Oktober letzten Jahres versprechen wir jetzt schon, dass es bald eine Abfüllung aus dem Hause Bruichladdich bei uns geben wird und jetzt ist es endlich soweit 🙂
Der am 20. November 2008 destillierte Port Charlotte reifte gut 8,5 Jahre in einem „Fortified Wine Hogshead“ [Sie wissen nicht was es mit „Fortified Wine“ auf sich hat? Nicht schlimm, wir erklären es gerne. Unter dem Sammelbegriff „Fortified Wine“ (hier zulande „Likörweine“) versteht man Weine deren Gärprozess unterbrochen wurde, indem sie mit Alkohol angereichert (aufgespritet) wurden. Durch das Unterbrechen des Gärprozesses sind diese Weine zumeist mit einer hören Restsüße versehen, die sich natürlich später im Fass bemerkbar macht 😉 Klassiker dieser Spielart sind Madeira, Sherry, Port und einige Arten mehr.].
Als Bruichladdich 2012 verkauft wurde, wurden auch Fassbestände verkauft, zu denen es kaum Unterlagen gab. Dies ist auch der Grund, warum die Brennerei nur sagen kann, dass es sich um einen Likörwein handelt, aber nicht ob es ein Sherry, ein Port oder etwas anders ist.
Diedrich Frielinghaus und seinem LaddieSnugPorz ist diese Abfüllung in der Dream of Scotland Serie gewidmet, da er durch einen wundervollen Zufall uns dieses Fass vermitteln konnte. Diedrich hat im Oktober vor Ort probiert und war schwer angetan, sodass das Ergebnis einfach nur richtig schick sein kann.
Mit 63,8% wird unser Port Charlotte als 0,5l Falsche ohne Farbstoff und ohne Kältefiltration zu haben sein. Das Fass hat 375 Flaschen ergeben und der Preis wird bei 78,90 Euro liegen. Wie immer gibt es auch 10cl Sample.
Mit spitzen Fingern fassen wir heute die Verkostung bei Serge Valentin an. Normalerweise teilt Serge zwischen Whisky und Malternatives (sein Wort für alles, was nicht Whisky ist und man theoretisch auch trinken könnte), und Montag bis Samstag sind es Whiskys, die er verkostet, Sonntags alles andere (und darum berichten wir Sonntags nicht darüber).
Heute aber – Sakrileg! Ein Whisky ist dabei (der Millstone 6yo), ein Wannabe-Whisky (der Spirit Drink aus der Kingsbarns Distillery) – und der Rest ist, wie die Überschrift schon sagt, komisches Zeugs (Gin und ein Meerrettich-Schnaps zum Beispiel – was sollen wir mehr sagen). Und dazu noch ist der Kingsbarns Spirit nicht einmal bewertet, sondern nur beschrieben (das aber mit großem Wohlwollen und entsprechender Erwartungshaltung).
Also bleibt uns heute nur, über die beiden vernünftigen Spirituosen in der Verkostung zu berichten, und über den Rest den Mantel des Schweigens zu breiten. Das tun wir hier:
Kingsbarns 2 yo (62.8%, OB, spirit drink, bourbon barrels, 1800 20cl bottles, 2017): ohne Wertung
Millstone 6 yo (48.9%, That Boutique-y Whisky Company, 637 bottles): 81 Punkte
Disclaimer: Wir meinen es nicht so. Auch hier trinkt man ab und zu so komisches anderes Zeugs. Gar nicht ungerne sogar 😉