Neu: Balblair 1991 und Balblair 2000

Aus der Destillerie Balblair gibt es zwei neue Abfüllungen zu vermelden. Beide sind, wie bei Balblair Geschäftspolitik, Vintage-Abfüllungen, diesmal ein Balblair 2000 (die zweite Ausgabe davon) und ein Balblair 1991 (Ausgabe Nummer 3). Beide sind mit 46% vol abgefüllt.

Der Balblair 1991 stammt aus ex-Bourbon casks, in denen er 24 Jahre reifen durfte. Danach kam er für weitere drei Jahre in first fill Eichen-butts aus Spanien. Geschmacklich wird er so beschrieben:

Zitrusfrüchte, Vanille, Toffee, Schokolade, Wintergewürze und Aprikose in der Nase. Am Gaumen Zitrus, cremige Schokolade, gedämpfte Äpfel und Birnen, Weihnachstkuchen und heiße Vanillesauce. Im Finish finde man Orange, geröstete Kokosnuss, Vanille und Karamell.

In Großbritannien kostet der Balblair 1991 125 Pfund.

Günstiger, nämlich um 70 Pfund, erhält man den Balblair 2000. Er stammt aus amerikanischen Eichenfässern, ex-Bourbon casks und  first fill Eichen-butts aus Spanien. Sein Geschmacksprofil:

In der Nase Eichennoten, gebratene roteÄpfel, Fruchtkuchen, Vanille und tropische Früchte. Am Gaumen gemahlene Gewürze und altes Hartholz, dazu Ananas aus der Dose, Orangenschalen und Honig. Das Finish soll süß, cremig und mit Anflügen von Bitterschokolade sein.

PR: Neues von Adelphi in Deutschland

Die Rolf Kaspar GmbH, Importeur der Whiskys des unabhängigen Abfüllers Adelphi, hat uns über vier neue Adelphi-Bottlings informiert, die ab sofort in Deutschland erhältlich sind. Dabei auch der THE E&K – 5 year old Scotch Indian Fusion Malt Whisky, ein fassstarker Whisky, der aus einem indischen Single Malt und schottischen Single Malts komponiert wurde und in einer weltweiten Auflage von nur 800 Flaschen auf den Markt kommt (über ihn haben wir vor Weihnachten bereits ausführlich berichtet).

Zu ihm und zu einem vom Importeur in den Blickpunkt gestellten Glenallachie 10yo haben wir die englischsprachigen Tasting Notes bekommen, die anderen beiden listen wir hier punktuell auf:

Neues von Adelphi in Deutschland

THE E&K 5y Scotch Indian Fusion Malt Whisky 0,7 lt

Diese Edition besteht aus 2 Barrels aus Amrut, einem Barrel aus Ardmore und einem Teil eines Sherry butts aus Glenrothes und ist mit 57.8% abgefüllt. UVP: 129,- Euro. Die englischsprachigen Tasting Notes finden Sie untenstehend:

1 of only 800 bottles, bourbon/sherry

Tasting Notes:

Vibrant copper gold (spun honey) with amber light with moderate beading.

Some nose prickle; nose drying. Very ripe tropical fruits to the fore (mango, papaya, pineapple) on a dry wood base (tea chest, faded sandalwood). Scents reminiscent of India, until you add water, when it becomes more Speyside-like: Sweet, sooty smoke and moorland scents, fused with spices, coconut, milk chocolate and lingering hessian.

At natural strength, the taste is honey-sweet and surprisingly rich. Fruit salad with a chilli-powder finish; Arbroath Smokies combine well with Highland Toffee and dark chocolate. 

In the finish, distant peat fires, bitter chocolate, exotic spices and dusty fruit.

GLENALLACHIE 2007 10 year old Speyside 

1 von 592 Flaschen aus einem refill sherry cask, Cask Nummer #900828. Abgefüllt mit 57.8%. UVP 79,95 Euro. Nachfolgend die englischsprachigen Tasting Notes:

Tasting Notes:

Deep amber with copper lights; very little beading. Drawn from a First fill Spanish oak Sherry butt.

A mellow and tannic-dry nose-feel, but quite closed to start with. After a while it opens to a burnt brown sugar top note on a base of ‘dusty desk drawer’ with traces of rose-scented furniture polish, giving way to dried raisins in a waxed wrapping.

Teeth coating texture and a taste of dry Oloroso sherry, with a suggestion of cordite in the finish. Water brings up brandy butter, stem ginger and tablet; the taste is now sweeter, less tannic and mouth cooling (star anise); the cordite becomes matchbox striker in the finish.

Weitere neue Abfüllungen:

  • CLYNELISH 1996, 20 year old Highland 50.6% vol, 1 of only 257 bottles from bourbon cask 11449  – UVP: 170,- Euro
  • ARDMORE 1996, 21 year old Highland 61.0% vol, 1 of only 236 bottles from bourbon cask 149026 – UVP 170,- Euro

Alle neuen Bottlings erhalten Sie bei Ihrem Fachhändler in Deutschland!

PR: Spreewood Distillers – Design your own Whisky!

Von den Spreewood Distillers haben wir eine Presseinfo über eine neue Web-Applikation erhalten, mit der man sich als User sein eigenes Fass zusammenstellen und damit seinen persönlichen Whisky konfigurieren kann. Ideal für Leute, die immer schon ihr eigenes Fass kaufen und den Whisky darin reifen lassen wollten.

Untenstehend bringen wir Ihnen die Pressemitteilung mit allen relevanten Infos. Darin finden Sie auch den Link zum Konfigurator:

Design your own Whisky!

Mit dem neuen Whisky-Fass-Konfigurator der Spreewood Distillers können sich Kunden ab sofort ihren ganz individuellen STORK CLUB Whisky selber kreieren.

Die leicht zu bedienende Web-Applikation bietet dem Nutzer alle Möglichkeiten: Destillat, Art und Größe des Fasses sowie die Lagerzeit sind frei konfigurierbar. Jedes Fass kann zudem mit einem Firmenlogo, dem Namen des Besitzers und weiteren Angaben personalisiert werden. Nach Abschluss der Reifung erfolgt die Lieferung nach Hause oder alternativ die Abfüllung in Flaschen.

Der Geschmack einer gereiften Spirituose wird mit 60-80% ganz wesentlich durch das Fass bestimmt, in dem sie gelagert wurde. Was liegt also näher, dem interessierten Kenner die Möglichkeit zu geben, selbst zu entscheiden, in welchem Fass und wie lange sein Whisky reifen soll. Die Optionen sind ebenso vielfältig wie verführerisch (siehe unten).

Wer sich angesichts der großen Auswahl überfordert fühlt, muss nicht verzweifeln. Das Team der Spreewood Distillers berät gerne persönlich, damit am Ende jeder Kunde das Fass bekommt, das zu ihm passt. Die Möglichkeit, sich einen 100-prozentigen Rye-Whisky in ein Fass abfüllen zu lassen, ist weltweit einmalig. Mit dem Angebot zielt man daher auch ganz bewusst auf internationale Kunden. Die englische Version des Navigators ist für Frühjahr 2018 geplant.

Folgende Optionen stehen bei der Konfiguration zur Auswahl:

Destillat/Mash Bill
·       STORK CLUB 100% Rye Malt „Sweet & Mellow“
·       STORK CLUB 100% Rye Grain „Bold & Spicy“

Fassart
·       Amerikanische Eiche
·       Ex-Bourbon
·       Sherry-Fass
·       „Coopers Reserve Hybrid“ Fass
·       Wein-Fässer
·       Port-Fässer
·       Französische Eiche
·       Deutsche Eiche
·       Rum-Fass
·       Islay-Fass

Holzbearbeitung
·       Verschiedene Toasting-Grade

Fassgröße
·       20 Liter – 250 Liter

Lagerzeit
·       3,5,8,10 oder 12 Jahre
·       Alternativ ist natürlich auch die Lagerung zuhause möglich!

Die Preise pro Fass variieren je nach Destillat, Fassart, Größe und Lagerzeit. Hier zwei Beispiele: Ein 20 Liter Fass Rye Whisky, drei Jahre in einem Ex-Bourbon-Fass gereift, kostet 1.649,90 EUR. Als 190 Liter Fass-Version und 12 Jahre in Islay-Fässern gereift, kostet das Fass 5.948,90 EUR.

Der Konfigurator bietet darüber hinaus einen privaten Login-Bereich, in dem der Fassbesitzer regelmäßige Updates zu seinem Fass erhält und zusätzliche Informationen wie z.B. die aktuelle Temperatur oder die Luftfeuchtigkeit  im Lagerhaus abrufen kann.

Den Link zum Private Cask Whisky Navigator finden Sie hier.

Richard Beattie neuer Operations Director bei Glenallachie

2018 werden wir noch mehr von Glenallachie hören, der Speyside Destillerie, die sich jetzt im Besitz einer Gruppe rund um Billy Walker befindet. Die ersten regulären Abfüllungen seit dem Besitzerwechsel sind von dort zu erwarten, und dies soll bereits im Frühjahr beginnen.

Zunächst aber gibt es eine Personalie von dort zu vermelden: Richard Beattie, der bislang für Mossburn Distillers Ltd, die Mutterfirma der Torabhaig Distillery auf der Isle of Skye und der Akashi Distillery in Japan, gearbeitet hat, ist neuer Operations Director der Destillerie. Begonnen hat er seine Karriere vor über 30 Jahren bei der Speyside Distillery.

Billy Walker hat ihn wegen seiner reichen Erfahrung geholt, berichtet SBNN im Artikel. Er wird auch bereits mitverantwortlich für die ersten neuen Abfüllungen im Alter zwischen 10 und 25 Jahren sein, die wir für 2018 ebenso erwarten dürfen wie einige Spezialabfüllungen.

Ein weiterer Schwerpunkt in der Whiskyproduktion von Glenallachie werden übrigens Blends sein, die man verstärkt vermarkten will.

Destillerie Glenallachie. Bildrechte bei Lars Pechmann.

Serge verkostet: Tobermory – ein Mauerblümchen?

Wenn man heute über Whiskys aus der Brennerei auf der Insel Mull spricht, dann sprechen wir zumeist über Ledaig, die torfige Variante von Tobermory. Sie stand und steht momentan wegen vieler ausgezeichneter Bottlings im Rampenlicht.

Tobermory aber, wie Serge heute anmerkt, kann von diesem Ruhm nicht wirklich profitieren. Die ungetorfte Variante findet weit weniger Beachtung als der rauchige Zwilling, der fast schon einen Hype erlebt. Ist das gerechtfertigt? Serge versucht mit einer Verkostung verschiedener Tobermory-Abfüllungen eine Antwort darauf zu finden.

Sechs Bottlings sind es, allesamt von Unabhängigen, die sich Serge dafür ausgesucht hat, die meisten davon erst kürzlich erschienen. Und es ist in der Tat so, dass beim „normalen“ Tobermory bei ihm der Funke nicht so recht überspringen will. Zwischen 78 und 88 Punkten bewegen sich die Bewertungen, im Durchschnitt bei ca. 85, was bei Serge gerade die Grenze zwischen gut und sehr gut darstellt. Hier die Wertungen der Verkostung im Detail:

  • Tobermory 21 yo 1996/2017 (51.5%, Douglas Laing, Old Particular, refill hogshead, cask #11768, 290 bottles): 78 Punkte
  • Tobermory 22 yo (51.5%, Valinch & Mallet, cask #17-2022, 124 bottles): 83 Punkte
  • Tobermory 21 yo 1996/2017 (56.7%, Dramfool, bourbon hogshead, 247 bottles): 85 Punkte
  • Tobermory 1995/2017 (48.6%, Whic Whiskycircle, sherry octave finish, 231 bottles): 80 Punkte
  • Tobermory 14 yo 1997/2011 (50%, Liquid Treasures, refill sherry): 88 Punkte
  • Tobermory 23 yo 1994/2017 (57.9%, Sansibar, PX sherry, 242 bottles): 84 Punkte
Die Destillerie Tobermory (produziert auch Ledaig). Bildrechte bei Torsten Dahmke.

Neues aus der TTB-Datenbank: Jane Walker, Glenlivet, Highland Park, BenRiach

In der US-amerikanischen TTB-Datenbank sind wieder einige neue Whiskys aufgetaucht, die wir Ihnen hier in einer Liste vorstellen wollen (die Bilder bringen wir nach wie vor aus Copyright-Gründen nicht – die können Sie aber hinter unseren Links finden). In der Datenbank müssen die Unternehmen alle alkoholischen Getränke eintragen lassen, die sie in den USA veröffentlichen wollen – meist sind es aber internationale Releases, die man dort findet. Und es gibt keinen Automatismus, dass eine Anmeldung auch eine (baldige) Veröffentlichung bedeutet.

Diesmal haben wir aus den vielen Einträgen dreieinhalb herausgesucht. Viele, die offensichtlich nur für den amerikanischen Markt und dort als Spezialabfüllungen für einzelne Händler gedacht waren, haben wir ausgeschlossen. Das ist der interessante Rest der Jagd:

  • Glenlivet Nàdurra First Fill Selection – wieder fassstark mit 60.3%, aus erstbefüllten Fässern.
  • Jane Walker Edition, eine Spezialausgabe eines zwölfjährigen Johnnie Walker Black Label – eine „weibliche“ Ausgabe des beliebten Blends? Interessanterweise gab es schon einmal, vor den Präsidentenwahlen in den USA, Pläne für so eine Edition, die wurden aber, vermutlich nach dem Wahlsieg von Trump, auf Eis gelegt
  • Ein Highland Park 50yo – 274 Flaschen mit 42.5% Alkohol, wohl mit einem ordentlichen Preisschild versehen und nicht im Laden um die Ecke verfügbar
  • Der BenRiach Temporis 21yo, ein getorfter Speysider, der bereits im August in der Datenbank zu finden war, jetzt aber mit einem etwas geänderten Design (Farbe) nochmals eingereicht wurde (und damit ein schönes Beispiel dafür ist, dass man bei diesen Einträgen immer im Konjunktiv denken sollte)
Photo credit: zeevveez via Visualhunt / CC BY

Wie üblich der Hinweis zu den TTB-Einträgen: Dass ein Label in der TTB-Datenbank eingetragen wurde, bedeutet nicht automatisch, dass die Abfüllung dann auch erscheinen wird. Es ist allerdings ein sehr starker Hinweis darauf. 

Video: Ralfy verkostet Glentauchers 14yo von The Single Cask (Review #709)

Ein neues Video von Ralfy ist online, und diesmal dreht es sich um ein Bottling des unabhängigen Abfüllers „The Single Cask Ltd.“. Dabei handelt es sich um einen Glentauchers, also einen Whisky aus der Speyside, der 14 Jahre im Fass reifen durfte. Mit 45.8% war das Fass nicht unbedingt ein Safe, aber der Qualität des Whiskys hat das nicht geschadet, wenn man die Wertung von Ralfy als Maß nimmt: Ganze 91 von 100 Punkten konnte der im Januar 2002 gebrannte und im Februar 2016 abgefüllte Whisky für sich verbuchen, eine hohe Wertung, die bei Ralfy nur relativ selten vorkommt. Es scheint so, dass dies wieder eine der Perlen aus Glentauchers ist, die diese Brennerei immer wieder mal produziert.

Wer diesen Whisky allerdings selbst verkosten will und ihn noch nicht besitzt, der wird es wohl schwer haben, denn eine kurze Recherche hat keine Shops zu Tage gebracht, die dieses Bottling noch führen, das vormals um ca. 90 Euro zu haben war. Schade, aber auch das macht den Reiz unserer Vorliebe aus, dass nicht alles endlos erhältlich ist und manches Vergnügen an einem vorbeigehen muss…

Finden Sie obenstehend das Youtube-Video von Ralfy, das diesmal an die 13 Minuten dauert und wie immer sehr kurzweilig ist…

Exklusives Videointerview: Surrinder Kumar (Amrut) – über Karriere und Leidenschaft

In der ersten Januarwoche konnten wir in Südindien die Destillerie Amrut besuchen, die Heimat des ersten indischen Single Malts, der international und national Lorbeeren einheimst.

Bevor wir Ihnen die Brennerei in den nächsten Tagen ausführlich in Wort und Bild vorstellen, möchten wir Sie noch mit jenem Mann bekannt machen, der bei Amrut mit seinem Team für die Qualität des Whiskys verantwortlich ist: Surrinder Kumar, Senior Vice President Operations und Master Distiller. Er war es auch, der uns durch die Destillerie führte und uns alle Fragen beantwortete.

Wer ist Surrinder Kumar, wie war sein beruflicher Werdegang und welche Motive leiten ihn bei seiner Arbeit? Wir haben mit dem Masters in Food Technology des CFTRI (Central Food Technological Research Institute, Mysore, India) darüber gesprochen und unser Gespräch in einem Video festgehalten. Viel Vergnügen damit.

Surrinder Kumar. Bild © Whiskyexperts

Im Sinne der in unseren Leitlinien vorgegebenen Transparenz geben wir bekannt, dass wir die Reisekosten nach Indien selbst bestritten haben. Das Programm vor Ort wurde von der Destillerie Amrut übernommen. Wir bedanken uns für die wunderbare Gastfreundschaft und die perfekte Betreuung.

Spectator Life: Welche Destillerieführungen Sie in Schottland machen sollten

Sie nennen es zwar in der Überschrift „Die besten Touren“, aber auch ohne den Superlativ ist der Artikel auf Spectator Life interessant genug, um hier bei uns erwähnt zu werden: Die Redaktion listet in ihm, getrennt nach Regionen, Destillerien in Schottland auf, die interessante Touren zu bieten haben und die Sie bei einem Schottlandbesuch nicht auslassen sollten.

In der Speyside wären das laut dem Artikel und der Meinung des Magazins Cragganmore, Glenlivet und Strathisla, auch ein Besuch im Craigellachie Hotel wird angeraten. In den Highlands ist es die Famous Grouse Experience und Oban, in den Lowlands empfiehlt man die Clydeside Distillery, Auchentoshan und Glenkinchie. Auch die Jura Distillery und Raasay stehen auf der Empfehlungsliste.

Auch wir möchten uns mit einer generellen Empfehlung anschließen: Wann immer möglich, entscheiden Sie sich für die teureren Tourvarianten. Sie bekommen dann wesentlich bessere und authentischere Einblicke geboten. Den höheren Preis sind diese Führungen in kleinerem Rahmen für Whiskyinteressierte fast immer wert.

Das Stillhouse der Clydeside-Destillerie

PR: Whiskyfair-RheinRuhr 2018 – Ausstellerliste und Tastings fix

Vom Veranstalter der Whiskyfair-RheinRuhr 2018 in Düsseldorf, die am 7. und 8. April in der Classic Remise stattfindet, haben wir die Info erhalten, dass die Ausstellerliste und die Tastings, die an den beiden Tagen stattfinden werden, nun fixiert sind. Wieder setzt man auf ein breites Angebot von unabhängigen Abfüllern und Repräsentanten der Destillerien, die im wunderschönen Ambiente der Classic Remise, die zugleich eine Oldtimer-Garage und ein Oldtimerhandel ist, ihre Produkte präsentieren. Auch wieder mit dabei: Star-Metzger Peter Inhoven mit seinen Wurstkreationen. Hier die Liste der Aussteller, die wir übermittelt bekommen haben:

Aussteller bei der Whiskyfair-RheinRuhr:

Die Liste der Tastings können Sie hier nachlesen – Der Vorverkauf für die Whiskyfair-RheinRuhr 2018 in der Classic Remise Düsseldorf ist ab sofort HIER möglich oder alternativ HIER via TICKETSCRIPT (bequemes ausdrucken des Tickets von zu Hause) ! WICHTIG: Selbstverständlich erhalten Sie auch Ihre Tickets, wie in der Vergangenheit in beiden Ladenlokalen von uns (Essen und Düsseldorf).

Blick über die Veranstaltungshalle der Remise in Düsseldorf! Bild © Whiskyexperts
Oldtimer in der Classic Remise in Düsseldorf! Bild © Whiskyexperts

Whisky im Bild: Rundgang durch die Isle of Raasay Distillery (17 Bilder)

Für die Destillerie Raasay auf der gleichnamigen Insel östlich von Skye ist heute ein ganz besonderer Tag: Der 15. Januar 2018 ist der erste Tag, an dem offiziell Touren durch die Destillerie angeboten werden. 

Wir haben uns gedacht, dass wir Ihnen an diesem besonderen Tag auch ein besonderes Feature bieten wollen und das Management der Brennerei gebeten, uns doch Fotos von der Tour zur Verfügung zu stellen.

Aus diesem Grund und dank der freundlichen Hilfe der Destillerie Raasay können wir Sie heute quasi zur Eröffnungstour mitnehmen und Ihnen ein paar Eindrücke zeigen, die Besucher vor Ort erleben werden, wenn sie die Führung mitmachen. 

Und falls Sie unsere 17 Bilder auf den Geschmack gebracht haben: Hier auf dieser Webseite können Sie sich für eine Tour anmelden. Derweilen aber viel Vergnügen auf dem fotografischen Rundgang!

Bild © Isle of Raasay Distillery
Bild © Isle of Raasay Distillery
Bild © Isle of Raasay Distillery
Bild © Isle of Raasay Distillery
Bild © Isle of Raasay Distillery
Bild © Isle of Raasay Distillery
Bild © Isle of Raasay Distillery
Bild © Isle of Raasay Distillery
Bild © Isle of Raasay Distillery
Bild © Isle of Raasay Distillery
Bild © Isle of Raasay Distillery
Bild © Isle of Raasay Distillery
Bild © Isle of Raasay Distillery
Bild © Isle of Raasay Distillery
Bild © Isle of Raasay Distillery
Bild © Isle of Raasay Distillery
Bild © Isle of Raasay Distillery

Exklusiv: Gewinnen Sie einen „kriminellen“ Fassdeckel von Whiskyfässer.com

Jetzt wird unser Gewinnspiel kriminell: Wir verlosen gemeinsam mit unserem Partner Whiskyfässer.com aus Deutschland einen Fassdeckel, der ein Stück eines Kriminalfalls war und deshalb ein ganz besonderes Stück Whiskygeschichte darstellt. Er ist nicht das, was er zu sein scheint, und er hat viele Leute um ihr Geld gebracht. Aber alles der Reihe nach.

Auch wenn der Deckel eine dubiose Geschichte hat, so ist die Quelle höchst seriös: Über 30 original schottische Whiskyfässer hat das Team von Whiskyfässer.com momentan im Onlineshop im Angebot und damit verfügt das kleine Mecklenburger Unternehmen über das größte Angebot an Whiskyfässern im gesamten deutschsprachigen Raum. Die meisten Fässer sind Ex-Bourbon Fässer, aber Whiskyfässer.com hat auch einige Ex-Sherry Fässer im Angebot. Dabei kommen diese naturbelassenen Fässer sogar aus allen Regionen Schottlands. Von den Lowlands bis zu den Highlands, über die Speyside bis zu den Inseln und natürlich Islay.

Nebenbei wird auch eine große Menge an Originaldeckeln von Whiskyfässern aus den verschiedensten Brennereien angeboten. Hier geht es von Highland Park über Caol Ila bis Glenlivet und Jura.

Der „kriminelle“ Fassdeckel:

Bei dem Originaldeckel handelt es sich um einen „Betrugsdeckel“ der Grandtully Distillerie aus dem Jahr 1993.

Die Grandtully Distillery produzierte ab 1825 und lag in der Nähe von Aberfeldy, Perth und Kinross und gehörte zu einer Reihe von Kleinbetrieben von denen nur noch Edradour übergeblieben ist. Die Brennerei schloss 1910 für immer ihre Türen und stellte die Produktion ein.

Berühmt wurde die Brennerei jedoch erst 2004, denn es lag ein riesiger Betrugsfall vor. Stephen Jupe, der mit seiner Firma mit Wein handelte und Pleite ging, kaufte ab 1992 in der Speyside Distillerie einige Fässer auf, lackierte die Deckel neu und bot sie als Originalfässer aus der Grandtully Distillerie an. Er gewann zahlreiche Investoren die in Grandtully Single Malt Scotch Whisky investieren sollten. Er versprach ein ausgezeichnetes Wachstumspotenzial mit „sehr wenigen Risiken“ und 2000 Investoren, von denen viele im Ruhestand waren, taten es.

Natürlich flog der Betrug auf und 2004 wurde der Betrüger Stephen Jupe dann vom Londoner Richter Neil Steward zu einer 5 jährigen Haftstrafe verurteilt. In seinem Schlußwort sagte der Richter zum Angeklagten: „Ich habe keinen Zweifel, dass dies von Anfang an ein unehrliches Unternehmen war.“

Einer dieser höchst kriminellen Deckel wird nun hier verlost.

Und so gewinnen Sie den „kriminellen“ Fassdeckel:

1. Beantworten Sie bitte folgende Gewinnfrage: Wann begann die echte Destillerie Grandtully mit der Produktion?

a) 1811
b) 1817
c) 1825

Kleine Hilfe: Einfach diesen Text hier aufmerksam lesen 😉

2. Die richtige Antwort schicken Sie gemeinsam mit Ihrem vollen Namen und Ihrer Postanschrift ab sofort an folgende email: contest@whiskyexperts.net – und zwar mit dem Betreff „Fassdeckel“!

3. BITTE teilen Sie dieses Gewinnspiel auf Ihren sozialen Netzwerken. Ein wenig gute Nachrede kann auch uns nicht schaden ;-). Das Teilen ist nicht verpflichtend, aber es würde uns freuen.

Unter allen richtigen Antworten, die uns bis 21. Januar, 23:59 Uhr mitteleuropäischer Zeit erreichen, ziehen wir die Gewinnerin oder den Gewinner des Preises und geben sie oder ihn am 22. Januar 2018 bekannt. Der Gewinn wird durch Whiskyfässer.com versendet.

Pro Person ist nur eine Teilnahmemail möglich!

Teilnahmebedingungen:

Beim Wettbewerb kann jeder mitmachen, der in Deutschland, Österreich oder der Schweiz wohnt, die Gewinnfrage richtig beantwortet, seine Lösung mit dem Betreff „Fassdeckel“ einsendet und das 18. Lebensjahr vollendet hat. Der Wettbewerb läuft ab 15. Januar 2018 bis 21. Januar 2018, 23:59. Der Preisträger wird am 22. Januar auf unserer Webseite bekanntgegeben und per Mail benachrichtigt. Der Wettbewerb findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt – es kann dazu kein Schriftverkehr geführt werden. Mitarbeiter von Whiskyexperts und Whiskyfässer.com sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Der Versand erfolgt durch Whiskyfässer.com.

Mit der Teilnahme erklären Sie sich mit diesen Teilnahmebedingungen einverstanden. 

Wir wünschen Ihnen viel Glück und drücken Ihnen die Daumen!

Herzlichst,

Ihr Whiskyexperts-Team

Whiskydramsandmore: Interview mit Fotograf Ernie Button

Fast fünf Jahre ist es her, da haben wir über den Fotograf Ernie Button berichtet, der mit seiner Kamera Whiskyreste im Glas auf faszinierende Art ablichtet und damit kleine Kunstwerke schafft. Konkret geht es um den Bodensatz in einem Whiskyglas, dieser hauchzarte Film, der uns nach einem genußvollen Abend auch noch am nächsten Morgen mit Whiskyduft aus dem Glas erfreut.

Mittlerweile ist Button eine Berühmtheit. Seine „Vanishing Spirits photography“ wurde 2016 im Physics journal Physical Review Letters publiziert, er selbst ist einer der „Macallan Masters of Photography“. whiskydramsandmore hat Ernie Button jetzt zu seiner Tätigkeit befragt, und das englischsprachige Interview publiziert. Wir bringen einen kleinen Ausschnitt daraus, sozusagen als Appetithappen:

Some pictures from this series are part of the honorable „Masters of Photography Collection“ from The Macallan and some bottlings adorned your artwork? Congratulations to that!

Thank you. It was quite an honor to be included in that illustrious group of photographers for the Masters of Photography Collection. I was commissioned to create 12 Vanishing Spirits images using The Macallan whisky to be used in various markets around the world. If I remember correctly, the boxes were to be released in 14 countries with many of the boxes only available in that country. So there are certain boxes that were only released in Russia for example which makes them very collectable. The image that was used on the Estate Reserve bottle was the only image that was on the actual bottle. They also created some wooden bottle stoppers with the image for that box printed on the top of the stopper.

Und hier noch ein Bild, das sich aus einem Rest eines Balvenie-Whiskys ergab – mit freundlicher Genehmigung von Ernie Button:

Balvenie. Bild © Ernie Button

Neue Deutsche Whiskyvideos und Podcasts der Woche (58)

Die deutsche Vloggerszene nimmt nach dem Jahreswechsel wieder Fahrt auf, und wir wollen Ihnen, wie jeden Sonntag, Videos und Podcasts, die wir von den Erstellern der Beiträge selbst zur Veröffentlichung erhalten haben, präsentieren –  und Sie dazu einladen, ein wenig auf geschmackliche Entdeckungsreise zu gehen. Die Vlogger und Podcaster haben sich wieder verschiedenste Abfüllungen ins Glas geschenkt und beschreiben den Geschmack der Whiskys – dazu gibt es interessante Hintergrundinfos und allerlei Unterhaltsames zum Thema Whisky. Hier sind die Videos und Podcasts des 58. wöchentlichen Beitrags unserer Serie:

Alle Videos aus dieser Liste können Sie bei uns auch als Playlist komplett ansehen, entweder hier auf der Seite oder auch auf Youtube  – frühere Folgen, bis zurück zu Episode 25, gibt es zudem jeweils als Playlist auf unserer Youtube-Seite.

Wie jede Woche ergeht hier auch unser Aufruf an alle Vlogger und Podcaster: Wenn Sie selbst Videos zum Thema Whisky machen, dann schicken Sie uns doch eine kurze Mail mit einem Link auf das wochenaktuelle Video und einer Inhaltsangabe dazu an press @ whiskyexperts.net. Vorgaben unsererseits gibt es natürlich keine, hilfreich ist aber, wenn Ihr Videokanal in aller Regel etabliert, regelmäßig publizierend und mit einer gewissen Anzahl Abonnenten ausgestattet ist, sowie mit hohem Qualitätsanspruch gemacht wird.

Die Redaktion behält sich vor, eingereichte Videos ohne Angabe von Gründen nicht zu veröffentlichen, hält aber gleichzeitig fest, dass ein Nichterscheinen nicht automatisch ein (sowieso immer subjektives) Statement über mangelnde Qualität ist, sondern viele verschiedene Gründe haben kann. Wir freuen uns auf Ihre Videos für unsere Leser!