Re-Charring, also die Wiederaufbereitung eines Fasses durch Auskohlen, ist ein essentieller Vorgang, um Fässer wieder verwenden zu können. Durch das Ausbrennen wird die nach dem Abschleifen neu entstandene oberste Schicht des Fassinneren verkohlt, es öffnen sich die Holzporen und das Fass kann wieder aktiv in die Whiskyreifung eingreifen.
Große Cooperages erledigen dieses Re-Charring maschinell, in kleineren Brennereien wird das noch von Hand getan. Und dabei sind die Destillerien innovativ und erfinderisch und denken sich eigene Systeme aus, die auf ihre ganz spezifischen Bedürfnisse zugeschnitten sind.
Zwei Beispiele dafür möchten wir Ihnen heute in unserem Sonntagsvideobeitrag zeigen. Unser erstes, obenstehendes Video, haben wir in der Destillerie Amrut in Bangalore, Indien aufgenommen. Man hat dort eine eigene, kleine Cooperage, die die Fässer für die Single Malt Produktion im Haus aufbereitet (mehr darüber in einem bald erscheinenden Beitrag über unseren Besuch bei Amrut). Die Aufbereitung erfolgt dort mit einer selbst gebauten und in den Details auch eigenentwickelten Apparatur, die das liegende Fass auskohlt. Das sieht dann recht spektakulär aus.
Video Nummer zwei, untenstehend, zeigt den gleichen Vorgang in der West Cork Distillery in Skibbereen, Irland. Auch dort hat man ein eigenes System entwickelt, hier mit einem Galgen, an dem das Fass hängt, und einem Gebläse für das extra kraftvolle Ausbrennen. Es entstand vor gut einem halben Jahr bei unserem Destilleriebesuch dort.
Die Resultate mögen gleich sein, der Weg zu ihnen aber verschieden. Die Videos zeigen unserer Meinung nach recht gut, dass die Freude am Experimentieren, das Ausprobieren eigener Ideen und der eigene Zugang zum Whiskybrennen ganz essentiell dazugehören und vielleicht auch einen Teil der Faszination ausmachen, die das Thema Whisky umgibt.
Neues gibt es aus der Hansestadt Hamburg zu vermelden: Die Manufaktur Lehmitz wird rechtzeitig zur Hansespirit ihre zweite eigene Abfüllung auf den Markt bringen (über das erste Bottling können Sie hier nachlesen) und hat uns über Details dazu informiert. So frisch ist die Info, dass wir Ihnen leider noch keine abgefüllten Flaschen zeigen können, sondern „nur“ das Label des im Sherryfass gereiften Whiskys, der eine recht bewegte Geschichte hat, wie Marco Lehmitz erklärt:
Neue Abfüllung des Hamburg Malt Whiskys
Die Manufaktur Lehmitz bringt pünktlich zur Messebeginn der Hansespirit in Hamburg eine neue Abfüllung (2) vom Hamburg Malt Whisky heraus.
Ebenfalls wie die Erstabfüllung letztes Jahr, kam der Grundalkohol von der Brennerei Ardmore, über sieben Jahre reifte auch dieser in Hamburg, bis er vor kurzem ein drei-monatiges Pedro Ximenez (PX) Finish bekam.
Über die Herkunft des Fasses gibt Marco Lehmitz (Inhaber der Manufaktur) auch Auskunft, das Sherryfass kam vom bekannten Hersteller Delgado Zuleta. Hier reifte der hochgelobte „Monteagudo“ Pedro Ximenez heran. Dieser Typ des Sherrys besitzt eine hohe Note an dunkler Schokolade. Der Spirituosen“Experte“ Markus Braun, der übrigens bei Jürgen Deibel seine Weiterbildung angefangen hatte, war kurz in der Manufaktur zu Gast auf Durchreise und durfte schon vom ersten Fassabstich kosten.
Diese Abfüllung vom Hamburg Malt Whisky bringt insgesamt 58,1 % Vol und ist mit 232 Flaschen wieder eine Hamburger Rarität. Die offizielle Vorstellung vom Hamburg Malt Whisky ist auf der Hansespirit, wer es besonders eilig hat, kann den Whisky bei der Manufaktur Online vorbestellen, er wird dann kurz vor der Messe versendet. Vorbestellungen sind auf www.manufaktur-lehmitz.de möglich.
Als besonderes Schmankerl hat Marco Lehmitz auch den passenden Sherry dabei, für Ihn ist wichtig, das jeder auch das kennt was vorher einmal im Fass war!
Gerade frisch eingetroffen ist das Sauternes-Fass aus Frankreich, für den nächste Abfüllung vom Hamburg Malt Whisky.
Dass man in Schottland darüber nachdenkt, die Destillerie Dallas Dhu, die momentan als Museum dient, wieder in Betrieb zu nehmen, haben wir bereits über mehrere Jahre lang in Nachrichtenform dokumentiert.
Was lange Zeit nicht mehr als eine vage Hoffnung war, verdichtete sich in der letzten Zeit immer mehr zu einem konkreten Plan, den die Verantwortlichen langsam zwar, aber dennoch verfolgten. Die Gespräche dazu, zunächst auf eher unterer und lokaler Ebene, haben nun nach einem Bericht von Press & Journal von gestern bereits die Ministerebene in Schottland erreicht. Nun sollen die Verantwortlichen von Heritage Scotland, dem Verein, der sich um die Kulturdenkmäler Schottlands bemüht und Dallas Dhu als Museum betreibt, mit der Kulturministerin Fiona Hyslop und dem Mitglied des schottischen Parlaments, Richard Lochhead gemeinsam konkretere Gespräche zur Wiederbelebung der Destillerie führen.
Immer noch fehlt ein mit Terminen gefestigter Fahrplan zur Wiedereröffnung (er war für 2017 angekündigt), aber man hat nun vor, 2018 zu dem Jahr zu machen, in dem „für Dallas Dhu ein neues Kapitel in seiner Geschichte aufgeschlagen wird“. Wir dürfen gespannt sein.
Tom Skowronek vom unabhängigen deutschen Abfüller Anam na h-Alba hat uns darüber informiert, dass man zur Whiskymesse in Trebsen am 19. – 21. Januar eine Single Cask Abfüllung der Destillerie Strathearn anbieten wird können, die erste für Deutschland und die erste überhaupt aus einem Sherrycask. Hier die Mitteilung zum Whisky aus der kleinen Highland-Destillerie, die wir von Anam na h-Alba erhalten haben:
Neu – erste Strathearn Single Cask Abfüllung von Anam na h-Alba
Wir freuen uns, zur Whiskymesse Trebsen eine Germany only Abfüllung von Strathearn Distillery vorstellen zu können. Strathearn ist eine echte Craft Distillery mit einer Produktionsmenge von lediglich 18.000l/Jahr. Echter handgemachter Single Malt im Stil der good ol´ times Alle Whiskies sind Single Cask Single Malt. Wir haben das Ex-Sherry Octavefass #70 ausgewählt, es gibt exklusive 50 Flaschen in Fassstärke.
Zurücklehnen und träumen: Im obenstehenden Video, das gestern vom Onlineauktionshaus whisky-onlineauctions.com auf Youtube veröffentlicht wurde, werden die 10 teuersten Whiskys, die dort jemals verkauft wurden, im Bild vorgestellt. Schon die Nummer 10 hat bereits über 17.000 Pfund erlöst, die beiden teuersten (beides Macallans) zusammen über 100.000 Pfund.
Hier die Reihe aller Flaschen in den Top Ten:
#1 Macallan 50 Year Old First Release Lalique
#2 Macallan 55 Year Old Second Release Lalique
#3 Springbank 1919 50 Year Old
#4 Macallan 1928 Over 50 Year Old
#5 Macallan Millennium 50 Year Old
#6 Dalmore 50 Year Old
#7 Macallan 1938 Fine & Rare
#8 Dalmore Candela 50 Year Old
#9 Karuizawa 1964 48 Year old
#10 Johnnie Walker 1805 Celebration Blend
Um wieviel sie versteigert wurden und wie sie aussehen, können Sie im leider tonlosen Video sehen. Es dauert knapp über drei Minuten.
Weiter geht es bei der Verkostung von Abfüllungen von Linkwood, die ja gestern schon einige schöne Wertungen gebracht hat. Serge Valentin hat auch heute wieder fünf unabhängige Bottlings unter die Lupe genommen, und einen offiziellen Linkwood in der Rare Malts Serie.
Die Punktewertungen heute sind wieder recht gut, diesmal sogar ohne Ausnahme. Das sind die Flaschen der Verkostung:
Linkwood 21 yo 1995/2017 (51.5%, Douglas Laing, Old Particular, refill hogshead, cask # 11599, 234 bottles): 85 Punkte
Linkwood 21 yo 1995/2016 (51.5%, Douglas Laing, Old Particular, refill hogshead, cask # 11357, 283 bottles):84 Punkte
Als Europäer hat man den nachvollziehbaren Hang dazu, die Welt aus dem europäischen Blickwinkel zu betrachten: Whisky ist schottisch oder irisch, der Markt dafür in Europa, und was hier passiert, bestimmt die Zukunft.
Was wir gerne vergessen ist, dass sich die Gewichte in der Welt in den letzten 25 Jahren massiv verlagert haben – etwas, das auch in der Whiskywelt immer mehr in unser Bewusstsein dringt. Zuallererst denken wir dabei an China und Ostasien, denn dieser Markt rückt durch die Tatsache, dass sich die schottischen Destillerien mehr und mehr darauf konzentrieren, in unser Blickfeld. Viele Abfüllungen extrem guter Qualität werden ausschließlich für den ostasiatischen Raum geschaffen. Der Grund dafür ist relativ einfach: Die Kaufkraft dort stellt die bei uns mehr und mehr in den Schatten.
Ein weiterer gigantischer Markt ist Indien. Eine Milliarde Menschen leben dort, seit 2007 herrscht dort ein gigantischer Boom, der immer mehr Menschen zu Geld kommen lässt. Jedes Jahr werden dort momentan 80 Millionen Menschen 18 Jahre alt und daher zusätzliche Zielgruppe für Spirituosen. Das bedeutet, dass jährlich ein Deutschland den Markt dort betritt! Insgesamt ist Indien jung, sehr jung – ein Drittel der Bevölkerung ist unter 15 Jahren.
Zudem verändert sich die indische Gesellschaft radikal: Durch den gestiegenen Reichtum der Mittelschicht beginnen die Menschen aus Indien zu reisen und das Wissen und die Vorlieben anderer Kulturen in das eigene Land mitzubringen. Dazu gehört zum Beispiel eine gerade erblühende Craft Beer Szene, dazu gehört aber auch die stark steigende Vorliebe für Single Malt.
Eine Whiskynation war Indien schon immer. Nicht umsonst ist die Mehrzahl der Top Ten der Whiskymarken vom Subkontinent; auch der Weltmarktführer Officer’s Choice ist indisch. Aber das sind sehr leichte, für unsere Gaumen ungewohnte Blends, die auch aus dem kleinen Tetra Pak konsumiert werden und nichts mit unseren Genussgewohnheiten zu tun haben.
Das Interesse an Single Malt ist ein junges. Der erste indische Single Malt, Amrut, erschien erst 2010 am heimischen Markt, nachdem er sich seit 2004 internationale Lorbeeren holen konnte.
Ein weiteres Hindernis für die Bekanntheit des indischen Marktes bei uns ist die restriktive Politik der Abschottung – und die komplizierte Struktur, die man dort vorfindet. Fast 30 Bundesstaaten bilden Indien, und jeder dieser Staaten hat seine eigenen Gesetze für die Erzeugung, Verbreitung und Konsumation von Alkohol. Das führt zum Beispiel dazu, dass unterschiedliche Regionen unterschiedliche Höchstgrenzen des Alkoholgehalts vorschreiben – ein logistischer Albtraum für jeden Hersteller.
Wir wollten diesen Markt und vor allem den Erfinder des indischen Single Malts, Amrut, aus erster Hand kennenlernen. Im Januar 2018 war es dann soweit, und wir flogen auf eine knappe Woche nach Bengaluru, die Hauptstadt des Bundesstaates Karnataka im Süden Indiens, und Sitz der Destillerie Amrut. Bengaluru hat mehr Einwohner als Österreich, Karnataka so viel wie das Vereinigte Königreich – das sind die Dimensionen, in denen wir bei diesen Märkten denken müssen.
Im Zentrum von Bangalore, wegen der vielen Headquarters von Internet- und Technologiekonzernen als das „Silicon Valley Asiens“ bezeichnet, befindet sich auch das Büro von Amrut – im siebten Stock eines Hochhauses. Dort trafen wir Thrivikram G. Nikam, den Executive Director Brands & PR des Familienunternehmens (und Schwiegersohn des Besitzers), um von ihm, als Kenner des indischen Marktes, mehr Einblick in diesen zu erhalten.
Im Videointerview, das Sie untenstehend finden, spricht Thrivikram über die Besonderheiten des indischen Marktes, die Genesis des Engagements von Amrut im Single Malt Segment, das eigentlich auf eine Marktverwerfung in Indien zurückgeht und über die Schwierigkeit, verlässliche Zahlen über Marktentwicklungen zu generieren. Ein Einblick aus erster Hand in den Markt, der von vielen als der interessanteste weltweit angesehen wird.
Natürlich hat sich unser Interesse nicht nur auf den Markt an sich beschränkt, sondern vor allem auf die Destillerie Amrut konzentriert. Über unseren Besuch dort werden wir demnächst ausführlich berichten.
Im Sinne der in unseren Leitlinien vorgegebenen Transparenz geben wir bekannt, dass wir die Reisekosten nach Indien selbst bestritten haben. Das Programm vor Ort wurde von der Destillerie Amrut übernommen. Wir bedanken uns für die wunderbare Gastfreundschaft und die perfekte Betreuung.
Auch in Nordirland bekommt die Destillerieszene Zuwachs: Bei Carryduff nahe Belfast wird die Killaney Distillerie gebaut werden, ein sechs Millionen Pfund schweres Projekt der Killaney Estates Ltd, die im Besitz des Belfaster Geschäftsmannes Dr. Terry Cross steht.
Die Baugenehmigung für die Destillerie ist bereits erteilt, der Baubeginn ist für das Frühjahr 2018 zu erwarten. Vor Ort will man nicht nur eine Destillerie errichten, sondern auch ein Besucherzentrum, Lagerhäuser und eine Abfüllanlage.
Einige weitere Informationen lassen sich in lisburntoday.co.uk finden, wo der Artikel zur Killaney Distillery erschienen ist. Dort können Sie auch eine Computerzeichnung der Brennerei finden, die wir aus Copyrightgründen nicht bringen können.
Wir bringen hier stattdessen ein Bild vom Boardmills Secession Meeting House. Killaney, Lisburn, nahe dem geplanten Bauort der Brennerei.
Vor kurzem haben wir darüber berichtet, dass die Besucherzahlen in irischen Destillerien um 11% im Vergleich zum Vorjahr gestiegen sind. Jetzt zeigen neueste Zahlen, die in The Spirits Business veröffentlicht wurden, dass dahinter auch ein massiver Zuwachs beim Verkauf von irischem Whiskey weltweit steht.
Um beeindruckende 20% ist der Export von irischem Whiskey in 2017 gestiegen, auf 600 Millionen Euro. Damit befindet sich der Absatz auf dem Kurs, sich innerhalb von 5 Jahren bis 2020 verdoppelt zu haben.
Der gesamte Export von Getränken aus Irland stieg dabei um „nur“ 8% (der Wert betrug dabei 1.5 Milliarden Euro) – man sieht also, dass der Whiskey der Treiber des Wachstums ist. Deutschland, Frankreich, die Niederlande und Spanien sowie die USA sind dabei die konstant wachsenden Märkte.
Sorgen macht man sich wegen des Brexits und den damit verbundenen Folgen wie die nach wie vor ungelöste Grenzfrage mit Großbritannien. Weiters sieht man in Werbebeschränkungen und geplanten neuen Vorschriften zu den Etiketten der Flaschen mögliche Wachstumshemmnisse, ist sich aber dennoch sicher, bis 2020 die Verdoppelung und eine weitere Exportverdoppelung bis 2030 erreichen zu können, liest man im Artikel.
Für manche ist Linkwood eine sträflich unterschätzte Brennerei mit hervorragenden Abfüllungen. In der Tat steht sie nicht im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses, da laufen ihr andere Destillerien in der Nähe den Rang ab. Und tatsächlich gibt es hervorragende und sehr „klassische“ Abfüllungen von dort, nicht nur, sondern auch solche, die ein nahezu biblisches Alter vorweisen können.
Serge Valentin widmet sich heute aber eher jungen Vertretern der Destillerie, und da fällt das Urteil durchmischt, doch großteils sehr positiv aus. Hier die Wertungen aus der heutigen Verkostung:
Linkwood 12 yo (43%, OB, Flora & Fauna, +/-2016): 83 Punkte
Linkwood 1995/2017 ‘Under The Lemon Tree’ (46%, Wemyss Malts, hogshead, 319 bottles): 86 Punkte
Linkwood 15 yo ‘100° proof’ (57%, Gordon & MacPhail, 75cl, 1980s): 86 Punkte
Linkwood 8 yo 2008/2016 (62.1%, Signatory Vintage for La Maison du Whisky, 60th anniversary, bourbon barrel, cask #800035, 277 bottles): 78 Punkte
Linkwood 17 yo 1999/2016 (46%, Signatory Vintage, Un-chillfiltered Collection, hogshead, cask #6174): 87 Punkte
Linkwood 20 yo 1997/2017 (51.5%, Douglas Laing, Old Particular, hogshead, cask #12036, 326 bottles): 82 Punkte
Linkwood Destillerie. Bild von Christopher Gillan, CC-Lizenz
In diesem Zusammenhang eine Frage an unsere Leser: Hat jemand von Ihnen ein Foto der Brennerei, das wir verwenden können? Selbst haben wir nur dieses kleine Bild im Archiv – das für unsere Titelbilder denkbar ungeeignet ist. Falls Sie uns eines zur Verfügung stellen können, bitte Mail an team (at) whiskyexperts.net
Bevor die News eintrudeln, etwas Zeit für Schönheit: Inverlochy Castle liegt malerisch am Fuße des Ben Nevis, des höchsten Bergs Schottlands. Jamie MacPherson hat den Zauber der Location eingefangen – in einem großformatigen Bild, das Sie bei uns unkomprimiert (2365×2992 Pixel, 1.5MB) herunterladen können. Da das Bild rechtefrei ist, können Sie es ausdrucken, vervielfältigen, auch kommerziell einsetzen.
Untenstehend finden Sie das Bild komprimiert und verkleinert zum Ansehen. Das Original stellen wir Ihnen hier zum Download zur Verfügung.
Von Johnnie Walker gibt es eine neue Edition in der Blenders‘ Batch Serie zu vermelden: Johnnie Walker Blenders‘ Batch Sherry Cask Finish. Alles Wissenswerte dazu entnehmen Sie bitte nachfolgender Pressemitteilung:
Das neue Jahr beginnt mit einem neuen Limited Edition-Whisky von Johnnie Walker
London (ots/PRNewswire) – Johnnie Walker Blenders‘ Batch Sherry Cask Finish wird ausschließlich an Reisende verkauft
Der Beginn eines neuen Jahres bringt neue Pläne, neue Vorsätze und Neuanfänge – aber für das Team von 12 erfahrenen Whiskyherstellern bei Johnnie Walker ist das jeden Tag der Fall, da sie die Grenzen für den Geschmack von Scotch-Whisky immer mehr sprengen.
Für dieses neue Jahr hat das Team der weltweit führenden Scotch-Whisky-Marke[1] eine besondere Whisky-Edition herausgebracht, die exklusiv für Reisende bestimmt ist: Johnnie Walker Blenders‘ Batch Sherry Cask Finish – ab sofort weltweit in Duty-free-Shops erhältlich.
Das Johnnie Walker Blenders‘ Batch-Portfolio besteht aus einer Reihe von Whiskys, die dank ihres Gestaltungsspielraums Mischungen hervorbringen, die die Traditionen der Whiskyproduktion herausfordern. Das Ergebnis ist eine einzigartige Serie experimenteller Whiskys, die unverwechselbare Aromen und erstaunliche Serviervorschläge liefern.
Das Experiment, auf dem diese neue Ausgabe beruht, ist vom legendären Johnnie Walker Black Label motiviert, der seit über 100 Jahren durch Reifung in Sherry-Fässern hergestellt wird. Von diesem Prozess inspiriert, befassten sich die Whiskyhersteller bei Johnny Walker noch eingehender mit den fruchtigen Noten, die dem Whisky durch die Reifung in Sherry-Fässern seinen Geschmack verleihen – und schufen den 12 Jahre gealterten, köstlich gehaltvollen und süßen Johnnie Walker Blenders Batch Sherry Cask Finish.
Johnnie Walker Blenders Batch Sherry Cask Finish wird aus Whiskys von Destillerien wie Blair Athol, Cardhu und Strathmill hergestellt und ist ein sanfter, dunkler Scotch mit Noten von süßer Vanille, Rauch, Rosinen und einem wärmenden Finish aus Zartbitterschokolade.
Aimée Gibson, Expertin für Whiskyherstellung bei Johnnie Walker, sagte: „Die Johnnie Walker Blenders‘ Batch Whiskys sind das Ergebnis kühner Experimente, die alle Grenzen für Geschmack überschreiten. Inspiriert durch das Element der Reifung in Sherry-Fässern im Johnnie Walker Black Label, war ich von dem gehaltvollen und fruchtigen Geschmack fasziniert, der dadurch der Mischung hinzufügt wurde. Das hat mich dazu motiviert, mit dem Sherry-Fass-Finish zu experimentieren, um mehr von diesen fruchtigen Noten zu entfesseln und eine einzigartige Geschmacksdynamik hinzuzufügen.“
Sie fügte hinzu: „Das Ergebnis war außergewöhnlich: Johnnie Walker Blenders‘ Batch Sherry Cask Finish ist ein fantastisch süßer und gehaltvoller Whisky. Er ist perfekt für Scotch-Whisky-Anfänger, wird aber auch erfahrene Whiskyliebhaber begeistern.“
Dayalan Nayager, der Geschäftsführer von Diageo Global Travel, kommentierte die exklusive Edition für den Reiseeinzelhandel: „Dies ist ein besonderer Auftakt für Diageo Global Travel, weil die Edition speziell unseren Kunden angeboten wird. Dies ist die erste Exklusiv-Edition für den Reiseeinzelhandel aus der Johnnie Walker Blenders‘ Batch-Reihe und damit perfekt für Reisende, die im neuen Jahr etwas ganz Besonderes verschenken wollen.
Reisende suchen nach Marken, die auf Entdeckungen, Authentizität, Handwerkskunst und echten menschlichen Geschichten beruhen, und dafür ist nichts besser geeignet als Johnnie Walker. Wir freuen uns, unseren Kunden einen Einblick in die Welt des Geschmacks der weltgrößten Scotch-Whisky-Marke geben zu können und unser Sortiment um eine weitere Innovation zu erweitern.“
Am besten genießen Sie Johnnie Walker Blenders‘ Batch Sherry Cask Finish mit Ginger-Ale und einem frischen Orangenschnitz – und schon haben Sie einen köstlichen hausgemachten Cocktail kreiert. Ähnlich wie Johnnie Walker Black Label eignet sich dieser neue Whisky perfekt zum Mixen. Servieren Sie diesen Longdrink am Abend und verleihen Sie diesen bestimmten Nächten, in denen Konversationen in vollem Gange sind, einen Hauch von Luxus.
Gönnen Sie sich oder jemand anderem in diesem neuen Jahr einen aufregenden neuen Geschmack. Reisende können ab sofort in ausgewählten Duty-free-Shops weltweit eine Flasche Johnnie Walker Sherry Cask Finish kaufen. Der Preis liegt bei £26,50/$44 (unverbindliche Preisempfehlung) für eine 1-Liter-Flasche.
[1] International Wine & Spirit Research (IWSR) 2017 – basierend auf Volumen- und Wertdaten aus 2016
Um 27% hat sich der Absatz von Whisky bei der im Besitz von Gordon & MacPhail stehenden Speyside Distillery Benromach im letzten Jahr gesteigert. Zurückzuführen ist das vor allem auf die Exportmärkte, in denen die Abfüllungen aus der Brennerei besonders gut gehen.
Man hat bei Benromach die Kapazitäten in der Brennerei bereits dementsprechend erweitert, nun braucht man auch neue Lagerhäuser, um der gesteigerten Nachfrage Folge leisten zu können. In diesem Sinne hat man Pläne für neue Lagerhäuser entworfen, die im Westen der Brennerei in den Randgebieten von Moray entstehen sollen, berichtet Press & Journal.
Die Pläne werden am 17. Januar zwischen 14 und 19 Uhr im Besucherzentrum der Destillerie einsehbar sein, auch beim zuständigen Architekten LDN Architects kann man sie nach telefonischer Voranmeldung betrachten. Dies tut man, damit sich die Öffentlichkeit, als deren Teil man sich bei Benromach sieht, über die Lage und das Aussehen der Lagerhäuser informieren kann.
Wann genau mit einem Baubeginn zu rechnen ist, kann man noch nicht sagen – „wenn wir sie dann brauchen“, hört man aus der Destillerie.
Whisky muss gut gereift sein, um gut zu sein. Muss er? Und. Was ist überhaupt Reife, und wie wirkt sie sich tatsächlich auf die Flüssigkeit namens Whisky aus?
Dieser Frage geht ein hochinteressanter Artikel auf scotchwhisky nach – und zwar durch Statements hochrangiger Whiskyexperten aus Schottland, die sich wohl wie kaum jemand anderer bei diesem Thema auskennen:
Dr Bill Lumsden, Glenmorangie
Richard Paterson, Whyte & Mackay and Dalmore
Ronnie Cox, Berry Bros & Rudd
David Stewart, Balvenie
Jim Beveridge, Johnnie Walker
John Glaser, Compass Box
Interessant zu sehen ist in diesem Artikel, dass sich selbst diese Kapazitäten nicht immer leicht tun, „Reife“ zu definieren – wie der Autor des Beitrags konstatiert, wird der Zugang dazu oft durch das Gegenteil, die „Jugend“ von Whisky versucht.
Jedenfalls ein lesenswerter Artikel, der dem schwierigen, aber wichtigen Thema durchaus gerecht wird.