PR: J.J. Corry The Gael, der erste Whiskey von Irlands einzigem Whiskey Bonder ist ab sofort erhältlich

Von Irish-whiskeys.de, dem Importeur und Online-Fachgeschäft für viele interessante irische Whiskeymarken, haben wir eine Presseinfo über einen neuen Whiskey erhalten, der am 2. September auf einer Veranstaltung vorgestellt und danach ab Ende September im Fachhandel erhältlich sein wird. Über ihn und das Whisky BBQ können Sie hier nachlesen:

J.J. Corry The Gael, der erste Whiskey von Irlands einzigem Whiskey Bonder ist ab sofort erhältlich

Cooraclare, Co. Clare, Ireland August, 2017: Der erste Whiskey, der von Irland’s einzigem Whiskey Bonder, The Chapel Gate irish Whiskey, veröffentlicht wird, wird ab September in Deutschland verfügbar sein. J.J. Corry, The Gael ist ein blended Irish Whiskey und besteht aus: 5 % 26 Jahre gereiften Single Malt ex Sherry Hogshead, 27,5 % 11 Jahre gereiften Single Malt, 27,5 % 15 Jahre gereiften Single Malt und die letzten 40 % aus 7 Jahre gereiften Single Grain Whiskey.

Am 02. September 2017 wird J. J. Corry The Gael Whiskey exklusiv von Louise McGuane auf dem Whisky BBQ im Landhotel Rhönblick in Petersberg 100 Gästen vorgestellt.

J.J. Corry The Gael ist abgefüllt mit 46 %, ist nicht kühlgefiltert und kein Farbstoff wurde hinzugefügt. Für die erste Batch wurden 7000 Flaschen abgefüllt, die für ca. 58 EUR verkauft werden und in Deutschland von Irish Whiskeys vertrieben werden.

The Gael ist nach einem Fahrrad benannt, dass der Whiskey Bonder J.J. Corry in den 1890ern erfunden hat. J.J. Corry wurde in der Gemeinde Cooraclare geboren, wo der Firmensitz von The Chapel Gate nun ist. Hier hat er Whiskey gebondet und geblendet in seinem Shop und Pub in der 63 Henry Street, Kilrush von den 1890ern an bis zu seinem Tod 1932.

The Chapel Gate Irish Whiskey Company ist Irland’s einziger Whiskey Bonder und sie reifen derzeit ihren Whiskey im Rackhouse einem Warehouse auf der McGuane Family Farm in Cooraclare, County Clare, Irland. Irish Whiskey Bonding beschäftigt sich damit Whiskey von anderen Destillerien auszusuchen und dann außerhalb der Destillerie reifen zu lassen und zum Schluss den Whiskey zu finishen oder zu blenden, um einen einzigartigen unverwechselbaren Whiskey zu kreiieren.

Whiskey Bonding war früher ein üblicher Weg, um Whiskey in Irland herzustellen und Bonder waren oft Schankwirte und Einzelhändler in kleinen Städten für die Einheimischen. Diese Vorgehensweise starb im frühen 20. Jahrhundert aus, als die Irish Whiskey Industrie kollabierte. Whisky Bonder wurden nicht mehr beliefert, da die bestehenden Destillerien nun voll und ganz den Markt kontrollieren wollten und Bonder nicht mehr beliefert wurden.

Gründerin Louis McGuane sagt:

“Bonding Irish Whiskey was a lost art and business model which we have brought back to life. We are the first whiskey bonder in Ireland in 50 years and are proud to have brought this way of making Irish Whiskey back. We believe the whiskey we mature on our farm is unique. As we wait for our own Irish Whiskey casks to come of age, we have sourced mature Irish Whiskey from existing stocks in Ireland. With these casks, we have created a series of unique and complex blends to build our future house style and flavour profile. J.J. Corry The Gael is the beginning and is a classic, definable Irish Whiskey with those fruit forward flavours that whiskey lovers look for in Irish Whiskey.”

McGuane fügt hinzu:

“Our farm has its own coastal micro climate, we rack our casks in the traditional style and our purpose built Rackhouse has a clay floor for optimum humidity conditions.  We are meticulous about the quality of new make whiskey spirit we buy and I personally source all of our casks. We have excellent quality spirit going into Grade A casks and those casks are maturing in a unique microclimate on the Wild Atlantic Way. We feel it is important to be 100% transparent about what we are doing. J.J. Corry, The Gael is the beginning for us, a tribute to what has gone before us and a taste of what is to come.”

J.J. Corry The Gael TASTING NOTES

J.J. Corry, The Gael ist ein klassischer Irish whiskey mit viel hellen Fruchtnoten, wie Pfirsich, Aprikose und Nektarine, daneben gesellen sich frische Zitrusnoten, florale Noten und rosa Pfefferkörner.

Deutschlandpremiere feiert J. J. Corry Whiskey am 02. September 2018 auf dem Whisky BBQ im Landhotel Rhönblick in Petersberg. Stefan Faulstich wird mit befreundeten Kochkollegen ein tolles BBQ zaubern und Mareike Spitzer wird die passenden Whiskeys dazu präsentieren. Louise McGuane reist extra für dieses große Ereignis an und wird ihren Whiskey exklusiv den Gästen des BBQs vorstellen.

Den Deutschlandvertrieb übernimmt Irish Whiskeys – ab Ende September wird der Whiskey in Deutschland im Fachhandel verfügbar sein.

Andrea Caminneci hört auf

Andrea Caminneci, Besitzer von Caminneci Wine & Spirit Partner und profiliertes Mitglied der deutschen Whiskyszene, wird sein Unternehmen mit 30. September liquidieren. Die drei Angestellten sind mit gleichem Datum zur Kündigung angemeldet. Zu diesem Schritt veröffentlichte Caminneci einen offenen Brief, in dem er die Gründe seines Rückzugs darlegte. Wir bringen ihn hier mit seiner Erlaubnis:

„Liebe Whiskyfreunde,

jetzt haben sie aber schon lange nichts mehr von mir gehört, dafür kriegen Sie jetzt aber auch richtig was zu hören…

Fangen wir mit dem positiven an, ich hatte drei wundervolle Urlaubswochen in der Toscana, die waren ein Traum und haben mir in vieler Hinsicht sehr gut getan, Insofern geht es mir eigentlich recht gut, auch wenn im Moment große Veränderungen anstehen!

Ich bin bereits seit längerem nicht mehr wirklich glücklich damit, wie die Arbeit in meiner Firma aussieht…. Für eine Stunde der Tätigkeiten, die mir Spaß machen, die ich als Selbstständiger machen wollte, sprich Whisky suchen, verkaufen, bewerben, Tastings halten, Kundengespräche führen, auf Messen stehen, in Schottland oder sonstwo Destillen besuchen, muß ich mittlerweile mindestens 1,5 – 2 Stunden Administration machen. Täglich kommen noch neue Auflagen vom Zoll, vom Finanzamt, vom Gesundheitsamt, von was weiß ich wem dazu. Wenn denn der Brexit kommen wird, wird das sicherlich nicht besser. An jeder Ecke kommen neue Vorschriften, Einschränkungen und Stolpersteine, die mehr und mehr an die nervliche Substanz gehen. Wenn ich dann am Jahresende sehe, das meine drei Mitarbeiter mit zusammen 70 Wochenstunden mehr Geld bekommen als ich selber, der ich locker 80-100 Stunden im Jahresschnitt pro Woche investiere und das ohne Risiko und ohne Wenn und Aber… Dann frage ich mich immer mehr, „WARUM?“

Ich bin da wie gesagt seit einiger Zeit entscheidungsschwanger, im Urlaub hatte ich jetzt mal die Zeit mir konkrete Gedanken zu machen und auch mit meiner Frau in Ruhe zu reden. Ich habe in meinem Leben 4 x den Punkt erreicht gehabt, das die Arbeit die ich machte mir keinen Spaß mehr machte. Jedesmal habe ich sehr zeitnah die Konsequenzen gezogen, und einen Schnitt gemacht. Zuletzt vor 12 Jahren, als ich in die Selbstständigkeit gegangen bin, eigentlich sollte das der letzte Schritt sein. Aber wenn die eigene Selbständigkeit keinen Spaß mehr macht, wenn die „unternehmerische Freiheit“ eher eine Belastung als wirkliche Freiheit ist – dann sollte man erst recht sagen – Schluß jetzt!

Und genau diese Entscheidung habe ich jetzt auch getroffen, es reicht! Ich werde nun also so schnell wie möglich die Firma Caminneci Wine & Spirit Partner abwickeln, die restlichen Bestände gehen entweder an die Lieferanten zurück oder werden noch verkauft. Meine Mitarbeiter sind zum 30.9.17 gekündigt. Wenn alles gut läuft ist bis dahin alles abgewickelt und ich stehe mit leerem Lager und ausgeglichenen Konten da…

Was danach kommt, ich weiß es noch nicht, sicherlich würde ich gerne weiterhin was mit Whisky machen, es gibt auch schon ein, zwei Idee, Pläne, schauen wir mal, Sie wissen ja, die Whiskywelt ist ein Dorf, vielleicht sieht man sich schneller wieder als man denkt .. Ich weiß, das klingt jetzt alles nach „hopplahop“ und Schnellschuß, aber glauben Sie mir, ich habe seeeehr lange und gründlich nachgedacht!

Ich kann natürlich nicht sagen, wie es in der Zukunft um die Distribution der Produkte meiner Lieferanten in Deutschland bestellt sein wird. Ich werde versuchen diesen einen Weg zu Kollegen zu ebnen, aber das steht natürlich alles nicht in meinem Ermessen.

[…]

Ein Großteil unserer Warenbestände ist bereits auf dem Weg zurück zu den Lieferanten, wir haben uns, in Absprache mit diesen, gegen eine Ausverkaufsaktion entschieden um einem eventuellen Nachfolger den Start nicht zu erschweren.

[…]

Ja, ich denke, das war dann erstmal genug schweres zu verdauen, damit lasse Ich Sie jetzt erstmal alleine damit. Wenn Sie noch Fragen haben, bin ich natürlich weiterhin für Sie zu erreichen. Liebe Grüße einstweilen — Andrea Caminneci & das Team von Wine & Spirit Partner“

Wir wünschen Andrea alles Gute für die Zukunft und hoffen, dass er tatsächlich in der einen oder anderen Weise die deutsche Whiskyszene weiter mit seinen Ideen und Projekten befruchten wird.

Andrea Caminneci bei der Verleihung des Keeper of the Quaich im Vorjahr

PR: Colonel E.H. Taylor, Jr. Single Barrel bester Amerikanischer Whiskey bei ISC 2017

Von Diversa, dem Deutschland-Importeur und Distributor von Produkten der Buffalo Trace Distillery, haben wir eine Pressemitteilung über den Erfolg von Colonel E.H. Taylor, Jr. Single Barrel Kentucky Straight Bourbon Whiskey bei der International Spirits Challenge in London erhalten. Wir gratulieren ganz herzlich und freuen uns mit Produzenten und Importeur:

Colonel E.H. Taylor, Jr. Single Barrel als bester Amerikanischer Whisky ausgezeichnet

Colonel E.H. Taylor, Jr. Single Barrel Kentucky Straight Bourbon Whisky wurde im Rahmen der International Spirits Challenge in London zum besten amerikanischen Whisky gekürt. Bei dieser Preisverleihung werden die besten Spirituosen der Welt ausgezeichnet und nur an die Top-Produkte in jeder Kategorie wird ein Preis vergeben.

Die Buffalo Trace Distillery erhielt außerdem Gold für Eagle Rare 10 Year Old Kentucky Straight Bourbon Whiskey sowie für den Stagg Jr. Kentucky Straight Bourbon Whiskey, sowie Silber für Buffalo Trace Kentucky Straight Bourbon Whisky.

Alle Spirituosen des Wettbewerbs wurden einer Blindverkostung unterzogen, die von einer Gruppe namhafter Branchenexperten durchgeführt wurde, und bei der jede Spirituose Punkte für Aroma, Aussehen, Geschmack und Ausklang erhielt. In diesem Jahr gingen mehr als 1.300 Einsendungen aus beinahe 70 Ländern weltweit für die 22. International Spirits Challenge ein, die jedes Jahr stattfindet.

Die Ergebnisse der 2017 International Spirits Challenge ist veröffentlicht unter http://www.internationalspiritschallenge.com/isc2017/2017-results.

Über die Buffalo Trace Distillery

Die Buffalo Trace Distillery ist ein amerikanisches Familienunternehmen mit Sitz in Frankfort, Franklin County, Kentucky. Die traditionsreiche Brennerei wurde 1773 gegründet und aus ihr stammen Legenden wie der E.H. Taylor, Jr., George T. Stagg, Albert B. Blanton, Orville Schupp und Elmer T. Lee. Die Buffalo Trace Distillery ist eine voll funktionstüchtige Brennerei, in der vor Ort Bourbon, Rye und Wodka hergestellt werden, und sie ist ein National Historic Landmark, das im National Register of Historic Places gelistet ist. Die Brennerei hat seit dem Jahr 2000 17 Branchenauszeichnungen gewonnen, darunter solche angesehener Publikationen wie dem Whisky Magazine, dem Whisky Advocate Magazine und dem Wine Enthusiast Magazine. Sie wurde bei den Icons of Whisky America Awards 2015 vom Whisky Magazine zum „Brand Innovator of the Year“ ernannt. Die Buffalo Trace Distillery hat zudem bereits mehr als 300 Auszeichnungen für ihre breite Palette an Premium Whiskeys erhalten. 

 

The Advocate: Polizeiliche Ermittlungen zur Nant Distillery aufgenommen

Ein kriminalistisches Nachspiel haben die Wirren um die Nant Distillery in Australien, die mit der Übernahme durch die Australian Whisky Holdings AWH endeten: Die Polizei in Tasmanien hat bekanntgegeben, dass Ermittlungen in der Causa der als Investitionsinstrument verkauften Fässer eingeleitet wurden (unsere gesammelten Berichte dazu finden Sie hier).

Die Aufnahme der Ermittlungen erfolgte, nachdem Geschädigte ihre Überzeugung zum Ausdruck gebracht hatten, dass das Fasskauf-Programm, in dem man Fässer in der Destillerie kaufen und zur Reifung lagern lassen konnte, damit sie dann später entweder selbst abgefüllt oder von der Destillerie für gutes Geld zurückgekauft würden, generell als Betrug konzipiert gewesen sei. Wie wir berichteten, gab es Untersuchungen die zeigten, dass eine beachtliche Zahl von Fässern niemals gefüllt und andere falsch gekennzeichnet wurden.

Die Untersuchungen, die in The Advocate erwähnt wurden, stellen natürlich noch keine Anklage dar oder weisen darauf hin, dass tatsächlich betrügerische Absichten vorlagen. Es gilt hier wie immer die Unschuldsvermutung.

Serge verkostet: Caperdonich

Lange Zeit zählte Caperdonich mit Littlemill und Imperial zu den noch leistbaren Lost Distilleries – leider neigen sich diese Zeiten auch langsam aber sicher dem Ende zu. Was sehr schade ist, denn aus Caperdonich kamen einige wirklich gute und schmackhafte Abfüllungen (wenn auch immer nur von Unabhängigen).

Die letzten Reste von Caperdonich stehen in Form der Brennblasen in Belgien, in der Destillerie Belgian Owl. Der Stil selbst aber, der ja nicht nur von den Brennblasen abhängt, ist unwiderruflich verloren und kann nur mehr in Abfüllungen wie jenen, die Serge Valentin heute verkostet, nacherlebt werden – und holla, da sind aber einige Perlen dabei:

  • Caperdonich  20 yo 1996 (47.8%, Cadenhead, cask ends, hogshead, +/-2016): 88 Punkte
  • Caperdonich 20 yo 1996/2017 (46.4%, Cadenhead, bourbon hogshead, 264 bottles): 88 Punkte
  • Caperdonich 20 yo 1994/2015 (53.5%, Single Cask Collection, sherry hogshead, cask #96540, 254 bottles): 86 Punkte
  • Caperdonich 23 yo 1992/2015 (56.4%, Cadenhead, barrel, 150 bottles): 89 Punkte
  • Caperdonich 39 yo 1977/2017 (50.4%, Cadenhead, 175th Anniversary, butt, 462 bottles: 91 Punkte
  • Caperdonich 39 yo 1972/2011 (52.8%, The Whisky Agency, Private Stock, sherry hogshead, 57 bottles): 93 Punkte
  • Caperdonich 38 yo 1972/2011 (46%, Mo Or Collection, bourbon hogshead, cask #7437, 162 bottles): 93 Punkte
Caperdonich Destillerie (jetzt abgerissen), Foto von Potstill.org
Die Caperdonich-Stills in der Belgian Owl Distillery. (c) Belgian Owl.

PR: Johnnie Walker stellt neueste Limited Edition Blenders‘ Batch Whiskys vor

Drei neue Abfüllungen aus seiner Blenders‘-Batch-Reihe hat Johnnie Walker im Rahmen des World Class Finales in Mexiko (übrigens unter österreichischer Beteiligung – wir drücken Marcus Philipp aus der Albertina Passage die Daumen für den Wettbewerb der Top 10) vorgestellt – und dazu eine Pressemitteilung verfasst. Wir teilen sie natürlich gerne mit Ihnen:

Johnnie Walker stellt neueste Limited Edition Blenders‘ Batch Whiskys vor

Mexiko-Stadt – Die weltweit führende Scotch-Whisky-Marke sorgt mit der Einführung von drei experimentellen Whiskys beim Diageo World Class Event für Aufregung

Johnnie Walker lanciert drei neue experimentelle Whiskys aus seiner Blenders‘-Batch-Reihe für Whisky-Liebhaber wie auch Cocktail-Liebhaber. Die Limited-Edition-Whiskys werden beim Finale des Wettbewerbs „Diageo World Class Barkeeper of the Year“ in Mexiko-Stadt eingeführt.

Alle drei neuen Blends – Johnnie Walker Blenders‘ Batch Wine Cask Blend, Johnnie Walker Blenders‘ Batch Rum Cask Finish und Johnnie Walker Blenders‘ Batch Espresso Roast – wurden entwickelt, um die Grundlage für außergewöhnliche Scotch-Cocktails zu bilden, doch sie können ebenso wie die klassischen Whiskys dieser Marke auch pur auf Eis genossen werden.

Die Whiskys aus der Reihe Johnnie Walker Blenders‘ Batch sind das Ergebnis von kühnen Experimenten, die über die Grenzen herkömmlicher Geschmacksrichtungen hinausgehen. Wie Johnnie Walker Black Label -ein Whisky, der vor mehr als einem Jahrhundert aus Geschmacksexperimenten heraus entstanden ist und seither ein wahres Symbol für Scotch darstellt – wurden diese neuen Whiskys von einem kleinen Team von zwölf leidenschaftlichen und erfahrenen Whisky-Blendern unter fachkundiger Anleitung des zweimalige Master Blender des Jahres Jim Beveridge kreiert.[1].

Aimée Gibson, Blender bei Johnnie Walker, führte die Entwicklung des Johnnie Walker Blenders‘ Batch Wine Cask Blend an. Sie findet, dass die Parallelen zwischen der Herstellung eines großartigen Whiskys und der Erschaffung außergewöhnlicher Cocktails die Endrunde der Cocktail-Weltmeisterschaft in Mexiko-Stadt zur perfekten Umgebung für die Einführung dieser neuen Whiskys machen.

Aimee Gibson. Foto: Diageo

„Ein unvergessliches Getränke-Erlebnis ist immer das Endziel. Das ist es, worum sich Elite-Barkeeper bei der Perfektionierung von Cocktails bemühen, und das ist es, was uns als Whisky-Herstellern in allererster Linie vorschwebt, wenn wir experimentieren und interessante neue Blends erschaffen“,

sagte Aimée, die vor kurzem auf der International Spirits Challenge 2017 mit dem Rising Star Award ausgezeichnet wurde.

Johnnie Walker Blenders‘ Batch Wine Cask Blend ist das Ergebnis eines Experiments mit der Reifung in Weinfässern, das vor über einem Jahrzehnt durch Aimées Mentor Beveridge in Gang gesetzt wurde. Es ist ein außergewöhnlich fruchtiger Scotch mit dem vollen, lebhaften Geschmack von frischen Beeren, süßem Toffee und zart duftenden Aromen.

Aimée kommentierte:

„Mein Ziel bei Johnnie Walker ist es, Whiskys zu kreieren, die von Menschen mit unterschiedlichsten Geschmacksvorlieben genossen werden können, vor allem von jenen, die vorher gedacht haben, dass Whisky nicht das Richtige für sie ist. Wir Blender greifen auf fast 200 Jahre Erfahrung bei der Whiskyherstellung zurück und lassen uns von Geschmackspionieren aus der ganzen Welt inspirieren.

Johnnie Walker Blenders‘ Batch Wine Cask Blend ist leicht und fruchtig. Er ist ideal für Cocktails nach Feierabend mit Freunden und lässt sich auch gut allein in ruhigeren Momenten genießen.“

Master Blender Jim Beveridge kommentierte:

„Wir bei Johnnie Walker wissen, wie man außergewöhnlichen Scotch herstellt. Das war schon so, als wir vor über hundert Jahren zum ersten Mal Johnnie Walker Black Label herstellten, und es gilt auch heute noch. Unsere Philosophie und unser Engagement für die Herstellung außergewöhnlicher Scotch Whiskys steht im Mittelpunkt unseres Handelns.

„Unsere Blender haben freie Hand dabei und können sich von allem und jedem um sich herum inspirieren lassen, wenn sie einen Whisky kreieren: von Erfahrungen, die sie hatten, persönlichen Leidenschaften, Klängen und Aromen. Ihre Leidenschaft treibt sie an, den Status Quo der Whiskyherstellung zu hinterfragen und in andere Geschmackskulturen einzutauchen, um Tag für Tag die besten Geschmackskombinationen für alle unsere Blends zu erschließen.“

Aimee Gibson und Jim Beveridge. Foto: Diageo

Johnnie Walker Blenders‘ Batch Wine Cask Blend wird in ausgewählten Ländern ab September 2017 mit einem empfohlenen Verkaufspreis ab 29,99 USD eingeführt.

Johnnie Walker Blenders‘ Batch Rum Cask Finish und Johnnie Walker Blenders‘ Batch Espresso Roast werden weltweit in manchen der besten Bars der Welt ab Oktober 2017 erhältlich sein.

TWE: Testen Sie Ihr Whiskywissen im Whiskyquiz

Wenn Sie schon immer mal wissen wollten, in welchem Ausmaß Sie bereits mit Whiskymania infiziert sind, dann hilft Ihnen das gerade erschienene Whiskyquiz auf The Whisky Exchange – zumindest, was die intellektuelle Seite dieser „Krankheit“ anbelangt.

Auch nach diesem Herren wird gefragt…

In 12 nicht immer ganz leichten Fragen (wir würden sagen: Googeln erlaubt – es sind schließlich moderne Zeiten) stellt man dort Ihr Whiskywissen auf die Probe. Sie stammen aus einer Veranstaltung, die im Shop im Covent Garden stattfand und in der fünf Teams gegeneinander antraten. Es ging und geht nicht nur um die Herstellung des Wassers des Lebens, sondern auch nach der Kultur rund um es wird gefragt.

Auch die Lösungen gibt es am Ende des Quiz hinter einem Link zu sehen – aber wie gesagt: Googeln Sie ruhig selbst und versuchen Sie, 12 von 12 richtig zu haben ;-). Mit 8 von 12 ohne Nachschlagen wären Sie übrigens im Wettbewerb schon sehr weit vorne gelegen…

TSB: Whiskys der Zukunft

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Die gestiegene Popularität der fassgelagerten Getreidedestillate auf der ganzen Welt führt, neben vielen neuen Abfüllungen, auch zu vielen neuen geplanten Brennereien. Manche kommen aus dem Planungsstatus nicht hinaus, bei manchen steht die Fertigstellung in absehbarer Zeit an, manche werden in naher Zukunft ihren ersten Whisky auf den Markt bringen können.

The Spirits Business stellt in einer Serie die Brennereien vor, auf die ihrer Meinung nach in der Zeit geachtet werden sollte. Neben den Projekten in Schottland und Irland finden wir hier auch Exoten wie Aurora Spirit aus Norwegen oder die Kyrö Distillery in Finnland.

Bisher besteht der Blick in die Zukunft aus zwei Teilen (Teil 1 finden sie hier und Teil 2 hier). Wir gehen davon aus, dass mindestens noch ein dritter Teil erscheinen wird, denn einige bemerkenswerte Brennereien fehlen offensichtlich noch.

Serge verkostet: Tamdhu

Im heutigen Tasting auf Whiskyfun stehen einer limitierten Destillerie-Abfüllung vier Indies gegenüber. Die zehnjährige „Sherry Casks“ Abfüllung, welche vor drei Jahren von Tamdhu auf den Markt gebracht wurde, blieb von Serge Valentin bisher unbeachtet – ein Fehler, wie er findet. Mit 87 Punkten hat dieser Whisky heute die Nase vorn, gemeinsam mit einem 27-jährigen von Exclusive Malts. Bemerkenswert: Der einzige Whisky aus der Produktion unter dem neuen Besitzer, dem unabhängigen Abfüller Ian MacLeod, schneidet hier trotz seines sehr jungen Alters recht gut ab. Von Serge gibt es 80 Punkte für diese Abfüllung von Malts of Scotland.

Das heutige Tasting in der gewohnten Kurzübersicht:

  • Tamdhu 10 yo ‘Sherry Casks’ (46%, OB, 1000 bottles, +/-2014) 87 Punkte
  • Tamdhu 3 yo 2013/2017 (58.3%, Malts of Scotland, hogshead, cask #MoS 17008, 359 bottles) 80 Punkte
  • Tamdhu 18 yo 1998/2017 (48.4%, Douglas Laing, Old Particular) 78 Punkte
  • Tamdhu 22 yo 1982/2005 (58.2%, Adelphi, cask #2453, 211 bottles) 75 Punkte
  • Tamdhu 27 yo 1984/2011 (50.3%, Exclusive Malts, refill hogshead, cask #2839, 261 bottles) 87 Punkte

Neu: Glendronach Kingsman Edition 1991 Vintage

Einen  25jährigen Glendronach hat man sich bei Brown-Forman zum Start des Kinofilms Kingsman: The Golden Circle als Merchandise-Abfüllung einfallen lassen: Die Glendronach Kingsman Edition 1991 Vintage ist ab September erhältlich, allerdings nur bei ausgesuchten Händlern in Großbritannien (was Sammler wohl wenig schrecken dürfte).

Der mit 48.2% abgefüllte und – wie bei Glendronach üblich – aus Sherry Casks stammende Whisky wurde von Master Blender Rachel Barrie ausgesucht. Er schmeckt, so Barrie, nach dunklen Trauben und Königin Viktoria Pflaumen (die helle, englische Pflaumensorte) und soll einen warmen Abgang bieten.

Kostenpunkt des Whiskys, den man unter anderem bei The Whisky Exchange, Berry Bros. & Rudd, The Whisky Shop, Gordon & MacPhail, Royal Mile Whiskies und bei Master of Malt erhalten wird: 550 Britische Pfund, so The Spirits Business. Ob man den Whisky auch in Deutschland direkt beziehen kann, bleibt abzuwarten.

PR: Erleben Sie die Whisky Live Paris 2017

Nicht nur in Deutschland startet nach der Sommerpause wieder die Saison für Whiskymessen – auch im benachbarten Ausland gibt es jede Menge Events rund um das Wasser des Lebens.

Beim, nach eigenen Angaben, größten davon in Europa, hat man uns aus Paris eine Pressemitteilung mit der Bitte um Information des deutschen Publikums über die Whisky Live Paris 2017 gesendet, die am 23. bis 25. September stattfindet (letzter Tag nur für Fachbesucher) – und wir machen das natürlich gerne. Weitere Infos können Sie auch unserem Eventkalender entnehmen:

Erleben Sie Europas größtes Whisky-Event live in Paris

Whisky Live, Europas größtes Whisky-Event, ist für die 14. Auflage zurück in Paris – ihrer spirituellen Heimat. Hier können Liebhaber von Whisky und anderen Spirituosen in der weltbesten Auswahl an feinen Spirituosen und Likören schwelgen.

Die vom 23.-25. September stattfindende Whisky Live Paris 2017 ist eine einmalige Gelegenheit, bei der die Besucher durch eine Ausstellung schlendern können, die komplett der Würdigung von 150 Whiskys und Spirituosen aus über dreißig Ländern gewidmet ist. Dabei können sie exklusive Verkostungen und fantasievoll Mixgetränke genießen.

Dieses Event, das allein schon die Reise nach Paris wert ist, stellt nicht nur erlesene Getränke aus aller Welt vor, sondern dient auch als Bühne für viele Weltpremieren. Darüber hinaus ist es die ideale Gelegenheit, die Hersteller zu treffen und den Genießer in Ihnen zu wecken. Im Rahmen des neuen, kostenlosen Angebots exklusiver Meisterklassen am 23. und 24. August – durchgeführt von einigen der weltführenden Experten – können die Besucher ihre Kenntnisse und Wertschätzung feiner Spirituosen erweitern.

Eröffnet wird das Programm von Richard Paterson, Master Blender bei Jura & Dalmore. Es folgt ein eng gepacktes Programm mit Jan Beckers, Global Malt Ambassador bei Douglas Laing, sowie Luca Gargano von Maison Velier. Der Sonntag beginnt mit  John Glaser, Whiskeybrenner bei Compass Box & Dave Broom, gefolgt von Meisterklassen mit Tadashi Sakuma, Master Blender bei Nikka, und Alexandre Gabriel von Maison Ferrand.

Wegen des großen Erfolges im Jahr 2016 wird die Cocktail Street* vom 22. bis 25. September 2017 erneut für die Öffentlichkeit zugänglich sein. Dieses einzigartige Event wird dieses Jahr noch größer und besser mit einer kompletten Pop-up-Straße entlang der Seine, die feinen Speisen und Cocktails gewidmet ist.

Die renommiertesten Marken aus der Welt der Erfrischungsgetränke präsentieren hier ihre Kreationen, und nur wenige Meter unter dem Haupt-Event der Whisky Live sind Trinklokale aus dem Ausland nachgestellt. Auch der Food Market bietet erneut seine exklusive Auswahl an Lebensmitteln an, während DJs die ganze Zeit für eine lebhafte Atmosphäre sorgen!

Der Countdown läuft, und die Tickets verkaufen sich schnell. Denjenigen, die ein unvergessliches Wochenende verbringen und im Glanz von Paris feinste Spirituosen und Lebensmittel aus aller Welt probieren wollen, stehen verschiedene Möglichkeiten offen.

Der Entdeckerpass bietet unter anderem unbegrenzten Zugang zu den Ständen der Degustationshalle, zwei kostenlose Cocktails in der Cocktail Street, 10 % Rabatt im Pop-up-Store der Whisky Live Paris sowie weitere großartige Leckereien. Einzelheiten hierzu erhalten Sie im Ticketbüro.

Außerdem werden selbstverständlich VIP-Pässe angeboten. Sie kosten 120 € für einen Tag und 195 € für den VIP-Wochenendpass

Mit einem VIP-Pass profitieren Spirituosenliebhaber bereits eine Stunde vor der offiziellen Eröffnung des Events von allen Vorteilen des Entdeckerpasses. Außerdem erhalten sie Zugang zum VIP-Bereich, wo sie seltene und außergewöhnliche Spirituosen kosten können.

Um Tickets zu kaufen oder mehr über das Event zu erfahren, besuchen Sie bitte www.whiskylive.fr, und vergessen Sie nicht, für aktuelle Informationen @WhiskyLiveParis auf Facebook und Twitter zu folgen.

Whisky Live Paris 2017 öffnet ihre Türen am 23. und 24. September für die Öffentlichkeit und am 25. September für Fachbesucher in der Cité de la Mode et du Design.

*Die Cocktail Street ist ein externes Event, das für die Öffentlichkeit zugänglich ist und parallel zur Whisky Live läuft.

Neu in der TTB Datenbank: Bruichladdich Black Art 6

Ganz frisch in der US-amerikanischen Datenbank des Alcohol and Tobacco Trade and Tax Bureaus aufgetaucht: Der neue Bruichladdich Black Art 6. Der 26jährige Single Malt wurde im Jahr 1990 destilliert und ist mit 18.000 Flaschen limitiert. Abgefüllt soll er laut Label mit 46.9% werden.

Über die Fasszusammensetzung dieser Abfüllung ist am Label nichts zu finden, lediglich, dass der Whisky ungefärbt und ohne Kältefiltration abgefüllt worden ist. Und auch mit Torf hat er nichts zu schaffen. Ganz gibt er also seine Geheimnisse nicht preis, aber hier einmal die Label-Gestaltung der möglichen neuen Abfüllung:

Wie üblich der Hinweis zu den TTB-Einträgen: Dass ein Label in der TTB-Datenbank eingetragen wurde, bedeutet nicht automatisch, dass die Abfüllung dann auch erscheinen wird. Es ist allerdings ein sehr starker Hinweis darauf. 

The Naked Grouse wird Blended Malt

The Naked Grouse, so wie sie auf unserem Titelbild zu sehen ist, ist nicht mehr. Ab sofort wird aus dem Blend ein Blended Malt und – so sagt die Edrington Group, der Markeninhaber – ein Malt für „older millennials“.

Blended Malt bedeutet, dass der Ableger von The Famous Grouse in Hinkunft auf Grain Whisky als Bestandteil verzichten wird, den er seit seinem Markteintritt im Jahr 2011 verwendete. Dadurch soll sich das Geschmacksprofil nun hin zu mehr Robustheit verändern.

Wie scotchwhisky.com berichtet, wird The Naked Grouse auch aus dem Portfolio von The Famous Grouse ausgegliedert und als eigenständige Marke geführt. 

Der mit 40% abgefüllte Blended Malt stammt aus mehreren Destillerien, darunter Glenturret, Highland Park und Macallan, und wurde in first fill und refill American und European oak casks gereift, um danach sein Finish in first fill Oloroso Sherry butts zu erhalten.

Trinkempfehlung: Pur oder mit Cherry Coke.

The Naked Grouse Blended Malt wird im August global ausgerollt (Preis ca. 25 Pfund).

Serge verkostet: Bruichladdich

Vier verschiedene Abfüllungen aus der Islay-Destillerie Bruichladdich bilden heute das Verkostungsprogamm bei Serge Valentin. Eine Originalabfüllung ist dabei (der Black Art 5.1, der nicht gerade seine begeisterte Zustimmung erhält), und drei unabhängig abgefüllte Whiskys mittleren Alters, die ihn mehr begeistern können. Unter den dreien gibt es keinen Sieger – oder besser gesagt: keinen Verlierer.

Die Wertungen der Verkostung:

  • Bruichladdich 23 yo 1992/2016 (46%, Signatory Vintage, Un-Chillfiltered Collection, hogsheads, casks #3081 + 3097): 88 Punkte
  • Bruichladdich 25 yo 1991/2017 (48.2%, Cadenhead, Wine Cask, 192 bottles) : 88 Punkte
  • Bruichladdich 24 yo 1992/2016 ‘Black Art 5.1’ (48.4%, OB, 12000 bottles): 79 Punkte
  • Bruichladdich 23 yo 1992/2016 (55.4%, The Single Malts of Scotland, hogshead, cask #3839, 237 bottles): 88 Punkte
Bruichladdich. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Bruichladdich. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen