Ein kriminalistisches Nachspiel haben die Wirren um die Nant Distillery in Australien, die mit der Übernahme durch die Australian Whisky Holdings AWH endeten: Die Polizei in Tasmanien hat bekanntgegeben, dass Ermittlungen in der Causa der als Investitionsinstrument verkauften Fässer eingeleitet wurden (unsere gesammelten Berichte dazu finden Sie hier).

Die Aufnahme der Ermittlungen erfolgte, nachdem Geschädigte ihre Überzeugung zum Ausdruck gebracht hatten, dass das Fasskauf-Programm, in dem man Fässer in der Destillerie kaufen und zur Reifung lagern lassen konnte, damit sie dann später entweder selbst abgefüllt oder von der Destillerie für gutes Geld zurückgekauft würden, generell als Betrug konzipiert gewesen sei. Wie wir berichteten, gab es Untersuchungen die zeigten, dass eine beachtliche Zahl von Fässern niemals gefüllt und andere falsch gekennzeichnet wurden.

Die Untersuchungen, die in The Advocate erwähnt wurden, stellen natürlich noch keine Anklage dar oder weisen darauf hin, dass tatsächlich betrügerische Absichten vorlagen. Es gilt hier wie immer die Unschuldsvermutung.