The Balvenie: Rückrufaktion für Teile des Tun 1509 Batch #4

Sollten Sie in letzter Zeit eine Flasche The Balvenie Tun 1509 Batch #4 gekauft haben, sollten Sie einen Blick auf die Flasche und vor allem den Flaschencode werfen: Eine kleine Menge von Abfüllungen ist nämlich von einer Rückrufaktion bei diesem Bottling betroffen, von der gerüchteweise schon seit einiger Zeit zu hören ist, die nun aber durch einen Artikel in scotchwhisky.com offiziell gemacht wurde.

Bei der Abfüllung „einiger weniger Flaschen“, die in den Travel Retail in der Schweiz, Holland, Schweden und Israel gingen, ist die Zusammensetzung des Whiskys nicht dem entsprechend, was auf der Flasche angegeben ist. Man habe zwar in der richtigen Stärke abgefüllt und der Whisky sei auch von ausgezeichneter Qualität gewesen und stamme aus dem Tun 1509, allerdings würde das Geschmacksprofil der Flaschen nicht dem entsprechen, was auf ihnen angegeben sei:

The whisky is aged Balvenie, is of exemplary quality with hints of vanilla, honey and dried fruits and had been resting in Tun 1509, however, the liquid contained in these bottles does not match the flavour profile as articulated on the packaging.

Wie es zu diesem Fehler gekommen ist und wodurch, hat die Destillerie nicht bekannt gegeben. 

Sollten Sie eine Flasche mit dem Code VAT 17004470 gekauft haben, ersucht man Sie, mit der Destillerie unter thebalvenietun@wgrant.com Kontakt aufzunehmen. 

Mangels eines gut aufgelösten Bildes des aktuellen Batches haben wir den Artikel mit einem Bild von Batch #1 illustriert.

PR: Drei neue Abfüllungen von Edradour

Der deutsche Importeur und Vertrieb von Edradour, Kirsch Whisky, hat uns eine Information über einige neue Abfüllungen gesendet, die ab sofort in Deutschland über die entsprechenden Händler verfügbar sein werden. Hier alle relevanten Daten und Fakten zu den drei Bottlings:

Kirsch Whisky bringt neue Edradour Single Malt Whisky Abfüllungen aus Schottland nach Deutschland: Edradour 21 Jahre und zwei neue Einzelfässer „straight from the cask“!

Edradour, die ehemals kleinste Brennerei Schottlands, veröffentlicht drei neue Abfüllungen der ungetorften Edradour Whiskys. Die in den Highlands gelegene Whiskybrennerei ist bekannt für die Verwendung von ausgesuchten Weinfässern zur Herstellung ihrer Produkte. So werden beispielsweise für die Abfüllungen aus dem Kernsortiment, dem Edradour 10, 12 und 15 Jahre, ein hoher Anteil an Oloroso Sherryfässern verwendet und der andere Teil besteh aus ex-Bourbon Barrels. Es werden aber auch ausgefallenere Fässer wie Madeira, Sauternes, Chardonnay und viele weitere in der Brennerei befüllt. Dies sind die drei jüngsten Abfüllungen aus dem Hause Edradour:

Edradour 21 Jahre Oloroso Cask Finish:

Befüllt: Dezember 1995
Abgefüllt: 2017
Alter: 21 Jahre
Fasstypen: ex Bourbon Hogsheads & First Fill Oloroso Sherry Butts
Flaschenanzahl: 2.027 Stk.
55,20 % vol. Fassstärke Nicht gefärbt, nicht kühlfiltriert!
UVP: 347,90 €

Dieser Edradour Whisky wurde zunächst vom Dezember 1995 bis Februar 2005 in ex-Bourbon Hogsheads gereift, um dann in First Fill Oloroso Sherry Butts umgefüllt zu werden. Nach insgesamt 12 Jahre Reifung wurden für dieses „Small Batch“ lediglich 3 Fässer miteinander vermählt und 2.027 Flaschen abgefüllt. Die Farbe ist Mahagoni und im Geschmack finden sich leichte Noten von Äpfeln und Kokosnuss kombiniert mit gebrannten Mandeln, Aprikosen, Rosinen und Schokolade. Es handelt sich um einen sehr komplexen Dram mit einem langen Finish. Ein klassischer Vertreter von Edradour!
Seite 2/3

Zwei Einzelfässer „straight from the cask”: 12 Jahre Sauternes Cask und 13 Jahre Chardonnay Cask!

Bei der STFC-Reihe handelt es sich um ausgesuchte Einzelfässer, die in Fassstärke, ungefiltert und ungefärbt in die Flasche gelangen. Gelagert wird ausschließlich in einem Fasstyp und abgefüllt wird in 500 ml Flaschen. Edradour-typisch werden auch hier alle Details von Datum bis Flaschenanzahl auf dem Etikett angegeben. Bei den jüngsten zwei Abfüllungen handelt es sich einerseits um ein Sauternes Fass und um ein Chardonnay Fass. Sauternes sind französische süße Weißweine aus dem gleichnamigen Anbaugebiet in Bordeaux. Bei Chardonnay handelt es sich ebenfalls um eine weiße Rebsorte, die an den unterschiedlichsten Orten der Welt angebaut wird.

Edradour 12 y.o. SFTC Sauternes Cask:

Befüllt: 22.09.2004
Abgefüllt: 27.03.2017
Alter: 12 Jahre
Fassnr.: 365
Fasstyp: Sauternes Cask
Flaschenanzahl: 397 Stk.
53,50 % vol. Fassstärke Nicht gefärbt, nicht kühlfiltriert!
UVP: 79,90 €


Edradour 13 Jahre SFTC Chardonnay Cask:

Befüllt: 12.12.2003
Abgefüllt: 18.07.2017
Alter: 13 Jahre
Fassnr.: 430
Fasstyp: Chardonnay Cask
Flaschenanzahl: 391 Stk.
50,20 % vol. Fassstärke Nicht gefärbt, nicht kühlfiltriert!
UVP: 84,90 €

Die Whiskys sind ab sofort im ausgewählten Fachhandel und in ausgesuchter gehobener Gastronomie verfügbar.

PR: Exotic Cargo – der erste Blended Whisky der SMWS

Von der Scotch Malt Whisky Society haben wir eine offizielle Pressemitteilung zum Launch einer besonderen Abfüllung erhalten: Die SMWS betritt mit dem Exotic Cargo erstmals das Gebiet von Blended Scotch. Was es mit dem Bottling auf sich hat, entnehmen Sie bitte untenstehendem Pressetext:

Die Society dringt in neue Gewässer vor und launcht mit EXOTIC CARGO ihren ersten Blended Malt Scotch Whisky

Die Welt der Scotch Malt Whisky Society (SMWS) wird ab dem 01. September von einem neuen Whisky ergänzt: EXOTIC CARGO – dem ersten Blended Malt Scotch Whisky der Society. Der 10 Jahre alte Whisky wird wie gewohnt im Shop auf www.SMWS.com in Großbritannien und in Ländern der EU erhältlich sein. Im späteren Verlauf des Jahres auch in internationalen Märkten wie USA, Kanada und Australien.

Für EXOTIC CARGO testete die Society eine Reihe von Blended Malt Whiskies, die 2006 destilliert und in spanischen Sherry-Hogshead-Fässern in Erstbefüllung reiften. Eine Vielzahl von Mischungen in verschiedenen Stärken wurde ausprobiert. Den finalen Blend stellte die Society schließlich ihrem Tasting Panel vor: Der EXOTIC CARGO war geboren.

Aber warum auf einmal die Hinkehr zu Blended Malt Scotch Whisky?

Kai Ivalo, Spirits Director bei der SMWS, erklärt die Entscheidung für das neue Familienmitglied:

„Mit EXOTIC CARGO gehen wir einen Weg, der zwar mit unseren alten Traditionen bricht, gleichzeitig aber die Möglichkeit eröffnet, unseren Mitgliedern neue Geschmackswelten zu präsentieren. Und das fanden wir spannend! Uns ist bewusst, dass wir damit ein ganz neues Terrain betreten und sind dementsprechend sehr gespannt auf das Feedback.“

Die Degustationsnotizen des EXOTIC CARGO klingen auf jeden Fall vielsprechend:

„Ein Schiff segelt durch die Tropen mit einer Ladung exotischer Gewürze, duftender Blumen, süßer Datteln und reifen Mangos an Bord. Schließe deine Augen und treibe auf dieser Sherry-getränkten Kreuzfahrt ins Paradies.“

Über die Scotch Malt Whisky Society

Die Scotch Malt Whisky Society ist ein internationaler Whiskyclub, der sich auf die Abfüllung seltener Einzelfässer, Single Malt Whiskys und eine Reihe anderer Spirituosen spezialisiert hat. Jeden Monat wird eine neue Charge von etwa 30 Einzelfassabfüllungen freigegeben (Single Cask Malts). Die Society selbst wurde 1983 in der schottischen Hauptstadt Edinburgh gegründet und zählt heute mehr als 26.000 Mitglieder und zahlreiche Vertretungen weltweit. Seit ihrer Gründung hat die Society Whiskys von mehr als 132 Brennereien abgefüllt.

Für interessierte Mitglieder bietet sie unterschiedliche Membership-Modelle an:

  • Mitgliedschaft ‘Pioneer’ einschl. Geschenkbox mit 3 Whiskyproben für £122,00
  • Mitgliedschaft ohne Geschenkbox für £61,00
  • Probemitgliedschaft – gratis

Weitere Auskünfte unter https://de.smws.com/society-membership

Neu: Ardbeg An Oa in UK erschienen

Zum ersten Mal konnten wir bereits im Herbst 2016 von einem möglichen neuen Whisky in der Core Range von Ardbeg berichten, als der Name An Oa von Ardbeg international gesichert wurde. Und in den letzten Tagen sind auf Facebook immer mehr Teaser-Videos zu einem neuen Ardbeg aufgetaucht, die mit dem Wortspiel „I know“ (schlampig ausgesprochen im Schottischen „A Noa“) ziemlich klare Hinweise gaben.

Nun ist der An Oa, benannt nach der Halbinsel im Süden Islays, offiziell für das Vereinigte Königreich für die Core Range angekündigt worden (hierzulande wird es mit dem Erscheinen noch etwas dauern). Er wird die erste neue permanente Abfüllung von Ardbeg seit 10 Jahren.

Der Whisky stammt aus verschiedenen Fässern, Pedro Ximénes, virgin oak und ex-Bourbon – danach wurden die einzelnen Whiskys in einem großen Bottich aus französischer Eiche  im neuen Gathering Room von Ardbeg vermählt.  Er soll im Geschmack gleichzeitig sehr intensiv und seidig sein, dabei komplex und typisch im Ardbeg-Stil. 

Dr. Bill Lumsden,  Ardbeg’s Director of Distilling, Whisky Creation & Whisky Stocks, beschreibt ihn in einem Originalzitat so:

There is a wonderfully Ardbeggian magic to The Gathering Room, where the parcels married together in this whisky merge over time, to reach new levels of complexity. Ardbeg An Oa’s rounded and subtly smoky aromas reflect all the contrasts of the Mull of Oa, with notes of creamy toffee, aniseed, dates and hints of peach and banana. The whisky’s smooth, creamy texture leads to a huge syrupy sweetness on the palate, as milk chocolate, orange and smoky tea leaves mingle with sweet spices, cigar smoke and – unusually – grilled artichokes, before a lingering, seductive and smoky finish. It is years since the world’s smokiest, peatiest Islay malt added to its core range. We hope smoky malt whisky fans everywhere will be drawn to Ardbeg An Oa.

Der neue Ardbeg An Oa wird mit 46.6% abgefüllt und soll in Großbritannien 49 Pfund kosten. Dort wird er im September 2017 erscheinen. Einen deutschen Erscheinungstermin haben wir noch nicht erhalten, werden ihn aber schnellstmöglich nachliefern.

GA: Interview mit Andrea Caminneci (Caminneci Wine & Spirit Partner)

Schon lange ein fixer Bestandteil der deutschen Whiskyszene ist Andrea Caminneci, Gründer und Besitzer von Caminneci Wine & Spirit Partner. Das Unternehmen tritt als Importeur (nicht nur im Whiskybereich) und unabhängiger Abfüller (C&S Dram) gleichermaßen auf und Andrea hat in letzterer Funktion bereits über 200 Fässer unter den eigenen Marken abgefüllt.

In einem recht persönlich gehaltenen Interview im Generalanzeiger Bonn geht es um seinen Werdegang und seinen Bezug zu Whisky. Die letzte Frage des Gesprächs mit dem Keeper of the Quaich haben wir als kleinen Appetitanreger für Sie hier zitiert:

F: Wer sich tagsüber beruflich intensiv mit Whisky beschäftigt, kann der sich dann am Abend, wenn der Tag zu Ende geht, mit Muße hinsetzen und einen Whisky genießen – alleine oder in Gesellschaft?

Caminneci: Ich kann es ohne Frage, ich tue es aber nur sehr selten. Wenn jeder so wenig Whisky trinken würde wie ich, wäre ich längst pleite. Ich habe 1987 während meiner Banklehre angefangen, nebenher in einer Kneipe zu arbeiten. Das ist 30 Jahre her. Seit 30 Jahren habe ich – in irgendeiner Form – einen beruflichen Bezug zu Alkohol. Das machst du nicht 30 Jahre, wenn du eine zu intensive Beziehung hast. Ich trinke privat sehr wenig Alkohol. Ich probiere dafür Muster und probiere auf Messen – das heißt aber nur, die Zunge zu benetzen. Das reicht mir zur Beurteilung. Ich habe mich schon dabei erwischt, ein Wasserglas zu schwenken und daran zu riechen, weil es so in Fleisch und Blut übergeht.

Andrea Caminneci wurde 2011 zum Keeper of the Quaich ernannt

Serge verkostet: Invergordon Grain Whiskys

Mit den im Preis immer stärker anziehenden Single Malts werden Grain Whiskys als Alternative beliebter. Der ansonsten als „Füllstoff“ für Blends verwendete Whisky stammt meist aus völlig unromantischen Destillerien, die durch ihre Größe und die riesigen Stills für die kontinuierliche Destillation den Charme einer Raffinerie besitzen.

Man darf sich dadurch aber nicht täuschen lassen: Grains können, gut gereift, eine erstaunliche Qualität zeigen – wenn man den Stil, der eher ins Süße tendiert, generell mag. Dann kann man in Grains, die in guten Fässern gereift sind, seine Freude finden.

Serge hat sich heute Grains aus der Destillerie Invergordon in den Highlands angesehen. Die seit 1959 existierende Grain Distillery produziert auf vier Coffee Stills 36 Millionen Liter im Jahr. Fünf unabhängige Abfüllungen von dort hat Serge heute verkostet:

  • Invergordon 26 yo (57.4%, Single Cask Collection, rum cask finish, +/-2016): 80 Punkte
  • Invergordon 40 yo 1977/2017 (47.8%, Hunter Laing, The Sovereign, cask #13278, 390 bottles): 86 Punkte
  • Invergordon 30 yo 1984/2015 (64.3%, Blackadder, Riverstown, cask #215-44, 276 bottles): 84 Punkte
  • Invergordon 44 yo 1973/2017 (48.5%, Maltbarn, bourbon, 135 bottles): 88 Punkte
  • Invergordon 43 yo 1973/2017 (50.5%, The Whisky Fair 2017, hogshead, 180 bottles): 89 Punkte
Invergordon. Bild: Potstill Wien
Fässer bei Invergordon. Photo credit: foxypar4 via Visual Hunt / CC BY

 

Reminder: Gewinnen Sie mit Whiskyexperts fünf etwas andere Whisk(e)ys

Die letzte Woche unseres aktuellen Gewinnspiels, das wir gemeinsam mit unserem Partner Diageo Deutschland veranstalten, hat begonnen. Zu gewinnen gibt es diesmal fünf Whisk(e)ys und Spirit Drinks für Leute, denen beim Blick über den klassischen Tellerrand nicht schwindelig wird, sondern die Lust darauf haben, Abwechslung zu entdecken. Ein Ire ist dabei, ein Schotte mit Whisky aus einer interessanten Destillerie, und drei Abfüllungen der Whiskey Union, ein Zusammenschluss von – vorsichtig ausgedrückt – etwas unkonventionellen Whiskyfreaks, die mit Klischees spielen, sie brechen und daraus Neues bauen.

Fünf Flaschen, fünf Gewinner, und wer welche Abfüllung gewinnt, entscheidet der Zufall. Seien Sie also vorbereitet auf das Unerwartete!

Und diese Whisk(e)ys können fünf Glückliche gewinnen:

Roe&Co Premium Blended Irish Whiskey – ein Klassiker der Zukunft 

Ein Whiskey aus einer Destillerie, die es gab und noch nicht wieder gibt, ist unser erster Gewinn. Der Roe&Coe ist ein Klassiker der Zukunft, denn die Destillerie, aus der er einmal stammen soll, wird erst gebaut.  Die Produktionsstätte „Thomas Street (George Roe) Distillery“ war vor mehr als 100 Jahren Irlands größter Whiskey-Exporteur, musste aber aufgrund der Prohibition in Amerika und günstigerer Konkurrenz aus Schottland 1923 schließen. Aber: Sie wird wieder erbaut und soll die Heimat des Roe&Co werden.

Roe&Co Irish Whiskey besteht aus einer von Master Blenderin Caroline Martin handverlesenen Kombination irischer Malt & Grain Whiskeys – in Bourbon-Fässern gereift, nicht kaltfiltriert und mit 45 Vol.% abgefüllt. Der elegante Blend besitzt die typische Geschmeidigkeit eines irischen Whiskeys und verfügt gleichzeitig über eine überraschende Tiefe im Geschmack. Insbesondere der hohe Anteil an First Fill Bourbon Fässern verleiht Roe&Co seine Charakteristik: samtige Textur, Zuckerwatte, Spuren von Vanille und Holz, Birnenkompott und leichte Gewürznoten. 

Copper Dog Speyside Blended Malt – mit Malt aus Roseisle

Ein Whisky, der im berühmten Craigellachie Hotel vom Besitzer Piers Adam ersonnen, komponiert und für das Hotel von Diageo abgefüllt wird – das ist der Copper Dog, benannt nach dem beliebtesten Werkzeug zum Diebstahl von Whisky. Dabei handelte es sich um ein Kupferrohr, welches an einem Ende mit einem Groschen verlötet und auf der anderen Seite mit einem Korken verschlossen wurde. Die Copper Dogs wurden an der Hose oder dem Gürtel befestigt und gut versteckt gehalten.

Unser zweiter Gewinn, der Copper Dog ist ein Blend aus acht Speyside Single Malt Whiskys (u.a. Knockando und Inchgower) unterschiedlichen Alters, gereift in verschiedenen Fässern (zum Beispiel refill amerikanische und europäische Eiche, first fill Bourbon, aber auch rejuvenated Fässer). Zum ersten Mal findet sich in ihm auch offiziell Malt aus der Destillerie Roseisle – ein Novum, das den unkomplizierten Scotch zu etwas Besonderem macht. Er gefällt mit Aromen von Apfel, frischen Zitrusnoten, getrockneten Früchten, Vanille sowie aromatischen Gewürzen.

Boxing Hares – Wenn Whisky Hopfen trifft

Den dritten Gewinn werden Whisky- und Bierfreunde gleichsam interessant finden: Pete Brewin, gerne auch „Flavour-Spezialist“ genannt, kombinierte Scotch Whisky mit Hopfen, der für Craft Biere verwendet wird. Er wollte sehen, was passiert, wenn diese beiden Zutaten aufeinandertreffen. Der Hopfen wurde dabei speziell ausgewählt, um den Charakter des Scotch Whiskys abzurunden. Die Wahl fiel auf „Hallertau Tradition”, die bayerische Hopfensorte für helles Bier sowie „Cascade”, die bevorzugte Sorte für amerikanische Craft Biere. Das Ergebnis ist ein Spirituosengetränk mit 35 Vol.% und den cremig-süßen Noten des Scotch Whiskys in Kombination mit dem erfrischenden Geschmack des Hopfens – sehr wahrscheinlich eine gänzlich neue und überraschende Erfahrung.

Zuerst entdeckt man durch die Kombination der speziell ausgewählten Hopfensorten lebhafte Noten in der Nase. Sie entwickeln sich im Mund zu Aromen von tropischen Früchten mit grünen Zitrusnoten, die erstaunlich gut mit den süßen Honigaromen des Scotch Grain Whiskys harmonieren. Am Ende ergibt sich eine spannende Mischung aus Hopfen, Malz, Toffee, Ananas und Kirsche, mit einem kaum wahrnehmbaren bitteren Abgang.

Smoky Goat  – Islay Rauch mit unerwarteter Süße

Gewinn Nummer vier ist eine einzigartige Mischung aus 3 Whisky-Stilen: süßlicher Grain Whisky, charaktervoller Highland-Whisky und rauchiger Islay-Malt. Smoky Goat ist ein Blended Scotch Whisky, der die raue Natur Schottlands in sich trägt. Er ist nach den wilden Ziegen benannt, die durch Islay ziehen. Craig Wallace, der Mann, der Smoky Goat kreierte, ist seit 17 Jahren im Whisky-Business. Er entwickelte eine Leidenschaft für besonders rauchige Blends und hatte die ungewöhnliche Idee, diese rauchige Note mit einer unwiderstehlichen Süße auszubalancieren. Und daraus ist etwas Besonderes geworden.

Smoky Goat wird in kleinen Chargen hergestellt. Jedes Fass für diesen Blend wird von Craig verkostet und stammt aus den besten Whisky-Beständen. Er reift in drei verschiedenen Fasstypen heran (refill und rejuvenated Fässern sowie First Fill Bourbonfässern), die ihm seinen unverwechselbaren Charakter geben: Zunächst entdeckt man Toffee, Karamell und süße Vanille in der Nase, dann die Malzigkeit der Highlands, die mit der Glut eines Lagerfeuers einhergeht. Anschließend entfalten sich kraftvolle Noten von Vanille, Melassetoffee und karamelliger Süße, gefolgt von einem wärmenden, rauchigen Abgang.

Huxley – der Whiskey, der nicht sein darf, aber sein musste

Gewinn Nummer 5, Huxley, soll Whiskey-Freunde bisher unbekanntes Terrain erschließen lassen. Er ist eine Kombination aus Scotch, kanadischem und amerikanischem Whiskey – ganz nach dem Motto „Geht nicht gibt’s nicht“.  Die Inspiration zu diesem Blended Whiskey fand Masterblenderin Caroline Martin in einer Bibliothek: Der englische Biologe T.H. Huxley, ein renommierter Wissenschaftler aus dem 19. Jahrhundert, entdeckte angeblich (und unter Umständen nach Genuss von Bourbon, Scotch und kanadischem Whiskey) bei einer Amerika-Reise ein Tier, wie es noch niemand vor ihm gesehen hatte: Gesicht und Körper hatten die Anmutung einer Raubkatze, auf dem Rücken hatte das Wesen Flügel wie ein Adler und aus dem Kopf wiederum ragte ein riesiges Geweih.

Er gab dem seltsamen Wesen einen Namen: „Mobsprey“ (abgeleitet von Bobcat = Raubkatze, Moose = Elch und Osprey = Fischadler). Mit dieser Geschichte waren sowohl Name und Symboltier, als auch Caroline Martins Vorhaben geboren, dass ihr neuer Whiskey eine ebenso ungewöhnliche Kreuzung darstellen sollte. Huxley ist ein Blend für experimentierfreudige und neugierige Gaumen. Die rauchigen, torfigen Aromen des Scotch Whiskys, die buttrige, karamellige Süße und die würzigen Röstnoten amerikanischer Whiskeys verbinden sich geschickt mit dem fruchtig-, vanillearomatischen Charakter des kanadischen Whiskeys. Eine sonderbare und zugleich erstaunliche Kreation.

Neugierig geworden? Bereit für eine Whisk(e)y-Erfahrung abseits des Üblichen? Dann spielen Sie jetzt einfach mit.

Und so gewinnen Sie einen der fünf etwas anderen Whisk(e)ys:

1. Beantworten Sie bitte folgende Gewinnfrage: Welche der folgenden drei Schreibweisen für Whisky ist definitiv falsch?

a) Whiskey
b) Whisky
c) Whischki

2. Die richtige Antwort schicken Sie gemeinsam mit Ihrem vollen Namen und Ihrer Postanschrift ab sofort an folgende email: contest@whiskyexperts.net – und zwar mit dem Betreff „Whisky anders“!

3. Wenn Sie dieses Gewinnspiel auf Ihren sozialen Netzwerken teilen, würden wir uns sehr darüber freuen. Danke. Es ist aber natürlich keine Bedingung für die Teilnahme.

Unter allen richtigen Antworten, die uns bis 27. August 2017, 23:59 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit erreichen, ziehen wir die Gewinnerinnen oder die Gewinner der Preise und geben sie am 28. August bekannt.

Pro Person ist nur eine Teilnahmemail möglich!

Teilnahmebedingungen:

Beim Wettbewerb kann jeder mitmachen, der in Deutschland, Österreich oder der Schweiz wohnt, die Gewinnfrage richtig beantwortet, seine Lösung mit dem Betreff „Whisky anders“ einsendet und das 18. Lebensjahr vollendet hat. Der Wettbewerb läuft ab sofort bis 27. August 2017, 23:59. Die fünf Gewinner werden am 28. August auf unserer Webseite bekanntgegeben und per Mail benachrichtigt. Welcher Gewinner welche Flasche bekommt, wird durch das Los bestimmt. Der Wettbewerb findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt – es kann dazu kein Schriftverkehr geführt werden. Mitarbeiter von Whiskyexperts und Diageo sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Der Versand der Flaschen erfolgt durch Diageo Deutschland.

Mit der Teilnahme erklären Sie sich mit diesen Teilnahmebedingungen einverstanden. 

Wir wünschen Ihnen viel Glück und drücken Ihnen die Daumen!

Herzlichst,

Ihr Whiskyexperts-Team

Neue Deutsche Whiskyvideos und Podcasts der Woche (37)

Auch an diesem Sonntag können wir Ihnen die neuesten Videos von deutschen Vloggern – und nach der Sommerpause auch wieder die neuesten Podcasts – präsentieren. Die Szene war auch in dieser Woche aktiv, um Ihnen ihre Eindrücke von neuen und klassischen Whisk(e)ys schildern zu können. Wir präsentieren Ihnen dabei Videos und Audiobeiträge, die wir von den Vloggern selbst zur Veröffentlichung erhalten haben. Diesmal, in Woche 37, für Sie dabei:

Alle Videos aus dieser Liste können Sie ab sofort untenstehend auch als Playlist komplett ansehen – frühere Folgen, bis zurück zu Episode 25, gibt es zudem jeweils als Playlist auf unserer Youtube-Seite.

Wie jede Woche ergeht hier auch unser Aufruf an alle Vlogger und Podcaster: Wenn Sie selbst Videos zum Thema Whisky machen, dann schicken Sie uns doch eine kurze Mail mit einem Link auf das wochenaktuelle Video und einer Inhaltsangabe dazu an press @ whiskyexperts.net. Vorgaben unsererseits gibt es natürlich keine, hilfreich ist aber, wenn Ihr Videokanal in aller Regel etabliert, regelmäßig publizierend und mit einer gewissen Anzahl Abonnenten ausgestattet ist, sowie mit hohem Qualitätsanspruch gemacht wird.

Die Redaktion behält sich vor, eingereichte Videos ohne Angabe von Gründen nicht zu veröffentlichen, hält aber gleichzeitig fest, dass ein Nichterscheinen nicht automatisch ein (sowieso immer subjektives) Statement über mangelnde Qualität ist, sondern viele verschiedene Gründe haben kann. Wir freuen uns auf Ihre Videos für unsere Leser!

Video: Zwei Minuten in Inverness im Jahr 1935 – und eine Bustour 2014

„Kontraste“ – so könnte man die beiden Videos von heute zusammenfassen, die wir für unsere Rubrik Sonntagsvideo ausgesucht haben. Diesmal machen wir keinen Drohnenflug über schottische Naturschönheiten, sondern besuchen die Hauptstadt der Highlands, Inverness.

Unser erstes Video, obenstehend, entführt Sie mit einem Bericht einer alten Wochenschau in das Inverness von 1935 – mit dem Originalkommentar, der damals dazu in den Kinos abgespielt wurde. Wir sehen eine Stadt, wie sie aus dem Bilderbuch entsprungen sein könnte, und man möchte einsteigen in die Vergangenheit, die es so nicht mehr gibt.

Einsteigen kann man aber in die Gegenwart – besser gesagt in einen Bus, der im Jahr 2014 durch die Stadt fuhr (und es wahrscheinlich auch heute noch tut). In den 20 Minuten des Videos fahren Sie durch das Inverness von heute und hören den Kommentar, der in dieser touristischen Rundfahrt begleitend abgespielt wurde. Also schauen Sie sich Inverness an – und sehen Sie, wie sich die Stadt in 80 Jahren verändert hat…

PR: Neue Duncan Taylor Sherry Octave Casks exklusiv für Deutschland

Der Importeur für die Abfüllungen des unabhängigen Abfüllers Duncan Taylor, der Whisky Store Moritzburg, informiert uns mit einer Pressenotiz darüber, dass neue Abfüllungen der Duncan Taylor Sherry Octave Casks eingetroffen sind, und zwar exklusiv für Deutschland. Diese Abfüllungen sollten dann demnächst beim Händler Ihres Vertrauens verfügbar sein. Hier die Pressemitteilung:

Neue Duncan Taylor Sherry Octave Casks exklusiv für Deutschland

Gern möchten wir informieren, dass die neuen Abfüllungen aus den Sherry Octave Casks des unabhängigen Abfüllers Duncan Taylor aus Huntly eingetroffen sind.

Bei dieser besonderen Reifung werden die Inhalte von Single Casks in kleine Sherry Oak Casks zur mehrmonatigen Lagerung umgefüllt.

Diese ca. 50-88 Liter fassende Fässer sind aus ehemaligen Sherryfässern in Spanien neu produziert worden (reconstructed sherrycasks).

Ein Octave Fass, auf den Schultern von Euan Shand, Inhaber der Fa. DUNCAN TAYLOR SCOTCH WHISKY LIMITED. Bild © Duncan Taylor

Solch ungewöhnlich kleine Fässer, die hier zur Endreifung benutzt werden, haben durch die verhältnismäßig große Holzoberfläche einen großen Einfluss auf die Güte des Destillats.

Sie geben dem Destillat einen kräftigen Reifeschub und auch eine subtilen Sherrytönung.

Alle neuen Bottlings sind als „EXCLUSIVE TO GERMANY“ gekennzeichnet und ab sofort beziehbar.

Diese Fässer sind neu eingetroffen:

  • ARDMORE PEATED – 77 Flaschen  2010/7 y.o.  51,1%
  • GIRVAN – 107 Flaschen  2011/6 y.o.  52,6%
  • GLENALLACHIE – 69 Flaschen  2008/9 y.o.  51,6%
  • GLENCADAM – 78 Flaschen  2011/6 y.o.  52,6%
  • AN ICONIC SPEYSIDE – 80 Flaschen  2008 /8 y.o.  53,1%
  • INVERGORDON – 117 Flaschen  2011/6 y.o.  53,8%
  • NORTH BRITISH – 85 Flaschen  2011/6 y.o.  50,5%
  • NORTH BRITISH – 82 Flaschen  2007/10y.o. 54,4%

Des Weiteren gibt es aktuell auch ältere Abfüllungen > 20 Jahre wie z.B. von Bladnoch, Clynelish und Mortlach.

PR: Säntis Malt Whiskys erringen erneute Auszeichnungen in London

Die Brauerei Locher AG aus Appenzell in der Schweiz hat uns eine Presseinformation übermittelt, die drei Auszeichnungen für ihre Säntis Malt Whiskys zum Inhalt hat. Wir bringen die Pressemitteilung hier für Sie und gratulieren der Brennerei ganz herzlich:

Erneute Auszeichnungen in London

Zweimal Silber Outstanding und einmal Silber – auch dieses Jahr werden alle drei eingereichten Säntis Malt Whiskys der Brauerei Locher in Appenzell von der Jury der renommierten International Wine & Spirit Competition (IWSC) in London ausgezeichnet. Silber Outstanding ging an zwei Einzelfassabfüllungen, die in Kürze auch im ausgesuchten Fachhandel zu finden sind. Silber ging an die bekannte Snow White 4 Edition. Dazu Karl Locher, Inhaber der Brauerei Locher:

„Es erfüllt mich mit Stolz, dass unsere Whiskys seit 2012 jedes Jahr vom IWSC prämiert werden und wir damit die hohe Qualität unserer Produkte unter Beweis stellen können.“

Hintergrundinformationen zu den prämierten Produkten 

Fass 1208

  • Reifung: 7 Jahre im  Bourbon & Port Fass
  • Jahrgang: 2010
  • Alkoholgehalt: 53.7% vol.
  • Erhältlich: 500 Flaschen

Fass 8

  • Reifung: 14 Jahre Dreifachreifung im historischen Eichenholz-Bierfass, Pinot Noir & Bourbon Fass
  • Jahrgang: 2003
  • Alkoholgehalt: 65.9 % vol.

Snow White 4

  • Reifung: 5 Jahre Eichenholz-Bierfass
  • Finish: 1 Jahr Vieille Poire Fass
  • Alkoholgehalt: 48% vol.
  • Erhältlich: 2’000 Flaschen à 50cl

Die International Wine & Spirit Competition findet dieses Jahr zum 48. Mal statt und ist heute noch genauso relevant wie 1969, als der Weinchemiker Anton Massel den „Club Oenologique“ gründete. Massel hatte die Idee, einen Wein- und Spirituosen-Wettbewerb ins Leben zu rufen, der nicht nur auf einer organoleptischen Beurteilung beruhte, sondern bei dem auch alle teilnehmenden Produkte einer chemischen Analyse unterzogen würden.

1978 wurde der Club in „International Wine & Spirit Competition“ umbenannt. Zudem wurden die Regeln des Wettbewerbs in die uns heute bekannten geändert. Die technischen Kontrollen wurden verstärkt, um sicherzustellen, dass die höchsten Qualitätsstandards erreicht würden und Jahr für Jahr einem einheitlichen Standard entsprechen.

Das ursprüngliche Ziel des Wettbewerbs war hervorragende Weine und Spirituosen aus aller Welt auszuzeichnen. Dieses Ziel gilt auch heute noch und soll die Anerkennung von hochwertigen Produkten fördern.

Es werden Produkte aus fast 90 Ländern für den Wettbewerb angemeldet und jede Probe wird entsprechend seiner Klasse beurteilt und in den speziellen Proberäumen des Wettbewerbs mit der gleichen Umsicht und Sorgfalt behandelt.

Der IWSC setzt den internationalen Qualitätsstandard und ist nach wie vor einzigartig in einer Welt voller Getränkewettbewerbe. Es stehen für ihn spezielle Räumlichkeiten, ein hauseigener Keller und über 400 globale Experten, die 7 Monate im Jahr Produkte bewerten, zur Verfügung.

Whisky im Bild: Eisenbahn-Viadukt bei Glenfinnan (Wallpaper)

Schottland und die Eisenbahn – sie sind wohl ebenso eng miteinander verbunden wie Schottland und der Whisky (und wie der Whisky und die Eisenbahn, denn ohne sie und ihre Rolle beim Transport hätte das Wasser des Lebens nie seine Bedeutung erreichen können). So finden wir in Schottland einige Monumente dieser Verbindung, und das Viadukt bei Glenfinnan ist wohl das bekannteste unter ihnen.

Das Bauwerk, das zur West Highland Line gehört, ist 380 Meter lang und wurde 1898 vollendet. Man kennt die Brücke mit 21 Pfeilern auch aus verschiedenen Filmen, so zum Beispiel aus den Harry Potter-Verfilmungen.

Jack Cairney hat das Viadukt aus einem interessanten Blickwinkel und bei einer nicht minder interessanten Lichtstimmung fotografiert – und wir bringen dieses rechtefreie Bild für Sie als Wallpaper zum Herunterladen. Hier finden Sie das Bild in Originalgröße (4608×3072 Pixel), untenstehend verkleinert zum Ansehen. Ein anderes Wallpaper des Viadukts haben wir im letzten Winter hier veröffentlicht. Viel Vergnügen damit!

Whiskyfun: Angus verkostet Blair Athol und Blair Athol – 50 Jahre früher

Whisky ist, emotional betrachtet, immer auch eine Zeitmaschine. Wenn man sich einen Whisky eines bestimmten Jahrgangs ins Glas füllt, so kommen einem unweigerlich auch Gedanken über die Zeit, aus der er stammt, in den Sinn. Nicht nur die Reifedauer zählt also, auch nur mäßig lang gereifte aus alten Tagen haben einen besonderen Reiz – der auch daran liegt, dass sie aus verschiedensten Gründen, die wir hier nicht behandeln wollen, meist anders schmecken als zeitgenössische Abfüllungen.

Angus MacRaild, der, wie jeden Samstag, Serge bei den Verkostungen vertritt, lässt heute zwei solche eher junge Whiskys gegeneinander antreten: Einen Blair Athol aus dem Jahr 2007, abgefüllt von Gordon & MacPhail, und einen achtjährigen Blair Athol, der in den Sechzigerjahren abgefüllt wurde. Und an den beiden wird in der Verkostung deutlich, wie unterschiedlich der Whisky einer einzigen Destillerie über die Zeit sein kann. Oder durch die Zeit wird? Stoff für viele Diskussionen unter Whiskyfreunden…

  • Blair Athol 2007/2016 (46%, Gordon & MacPhail, Connoisseur’s Choice): 78 Punkte
  • Blair Athol 8 yo (80 proof, OB, UK market, bottled early 1960s): 93 Punkte
Die Destillerie Blair Athol. Bild: Marcel Freudenstein
Die Destillerie Blair Athol. Bild: Marcel Freudenstein

 

Serge verkostet: Alte Abfüllungen aus Bunnahabhain, noch und nöcher

Auch heute ist wieder die Destillerie Bunnahabhain das Thema der Verkostung bei Serge Valentin, so wie in den letzten Tagen. Der Unterschied zu gestern: Die Whiskys von heute sind noch älter.

Bedeutet das zwangsläufig auch bessere Benotungen: Jein. Serge beginnt gleich mit einem Ausreißer nach unten, um dann aber in hohen Noten zu schwelgen. Hier also die Wertungen der Verkostung:

  • Bunnahabhain 36 yo 1978/2015 (50.4%, Murray McDavid, Mission Gold, bourbon barrel, Willi Opitz finish, cask #1, 269 bottles): 78 Punkte
  • Bunnahabhain 40 yo 1974/2014 (47.2%, Maltbarn, bourbon): 91 Punkte
  • Bunnahabhain 31 yo 1979/2011 (48.5%, Adelphi, 516 bottles): 92 Punkte
  • Bunnahabhain 1965/1987 (50%, Scotch Malt Whisky Society, #10.5): 93 Punkte
  • Bunnahabhain 33 yo 1980/2014 (45.8%, The Whisky Agency and La Maison du Whisky, sherry, 495 bottles): 85 Punkte

Und nein, sagt Serge, morgen dann kein Bunnahabhain. Aber wahrscheinlich wieder Angus :).

Photo credit: Norio.NAKAYAMA via VisualHunt / CC BY-SA