PR: Kammer-Kirsch mit Black Forest Rothaus bei der IWSC 2017 ausgezeichnet

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Bei der International Wine & Spirit Competition (IWSC) wurde der Black Forest Rothaus Single Malt besonders ausgezeichnet. Darüber informiert uns die deutsche Destillerie Kammer-Kirsch in ihrer heutigen Presseaussendung, welche Sie hier folgend finden:

Mit 47 Jahren Erfahrung gilt die International Wine & Spirit Competition (IWSC) als der renommierteste und angesehenste Wein- und Spirituosenwettbewerb der Welt. Mit einer Rekordzahl an eingereichten Spirituosen aus mehr als 80 Ländern lassen sich klar neue Trends in der Spirituosenwelt erkennen. Die Whiskies ohne Altersangabe sind auf dem Weg den langjährigen Mythos „je älter desto besser“ aus der Welt zu schaffen. Das Augenmerk wird auf die Kunst der Mischung und nicht auf die prestigeträchtige Altersangabe gelegt.

Der eingereichte Black Forest Rothaus Single Malt (Abfüllung 2017) bekommt unter den eingereichten Spirituosen in der Kategorie „Germany -Single Malt- No Age Stated“ die höchste Auszeichnung „SILVER OUTSTANDING“.

Die von Anfang an am deutschen Markt ausgerichtete Positionierung des Black Forest Rothaus Single Malts hat sich zu einem erkennbaren Konsumtrend in der Welt der Spirituosen durchgesetzt.

Schon seit der ersten Abfüllung im Jahre 2009 wird die limitierte Auflage des Black Forest Rothaus Single Malts unter den Whisky-Liebhabern in Deutschland jedes Jahr mit Spannung erwartet. Die vom ersten bis zum letzten Schritt handwerklich gefertigte Komposition zeichnet sich auch dieses Jahr mit einer hervorragender Qualität aus. Die anfängliche süße Würze mit Anklängen von Rosinen und Vanille an der Nase entfaltet am Gaumen leichte Noten von Zartbitterschokolade, Trockenpflaumen und Aprikose. Der langanhaltende Abgang macht den goldgelben Whisky zum wahren Genuss.

Als mutiger Neuling auf dem Gebiet der Whiskyherstellung vereint die Destillerie Kammer-Kirsch in einer kongenialen Partnerschaft die eigene traditionsreiche Brennkunst mit der Braukunst der Badischen Staatsbrauerei Rothaus AG in einem ausdrucksstarkem Whisky.

In der Badischen Staatsbrauerei Rothaus im Hochschwarzwald wird der Whisky aus speziellem Malz und besonders weichem Rothauser Brauwasser gemaischt und vergoren. In der Destillerie Kammer-Kirsch in Karlsruhe wird er anschließend in kleinen Kupferbrennblasen aromaerhaltend zweifach destilliert. Danach reifte der Whisky in Ex-Bourbon Fässern aus weißer Eiche bis zu seiner Vollendung. Auf seine Alkoholstärke wird er mit Brauwasser aus Rothaus eingestellt.

Die Auszeichnungen auf nationalen und internationalen Wettbewerben bestätigen immer wieder aufs Neue die besondere Whisky Expertise der Destillerie.

BISC 2017 „Germany Whiskey Destillerie of the Year“

BISC 2017 Black Forest Rothaus Sherry Cask Finish 2016 – Gold

BISC 2017 Black Forest Rothaus Highland Cask Finish 2016 – Bronze

WSA 2017 Black Forest Rothaus Single Malt Whisky 2016 – Double-Gold Medaille

WSA 2017 Black Forest Rothaus Lemberger Cask Finish 2016 – Gold

Whisky im Bild: Zu Besuch bei Dallas Dhu (22 Bilder, 2017)

Während der großen Krise des schottischen Whiskys in den 70er- und 80er-Jahren des letzten Jahrhunderts kam für eine große Zahl der Brennereien das Aus. Recht viele wurden nach ihrer Stilllegung einfach abgerissen, bei einigen Destillerien fanden die Lagerhäuser noch Verwendung. Auch die Speyside-Brennerei Dallas Dhu beendete in dieser Zeit ihre Produktion, 1983 wurde die Brennerei geschlossen. Doch es gab für Dallas Dhu einen besonderen Plan. Die Einrichtung, die alten Geräte und die Gebäude wurden aufwändig renoviert. Fünf Jahre nach ihrer Schließung öffnete Dallas Dhu wieder, jedoch nicht als Destillerie, sondern als Museum. Seit dem kann hier die Herstellung von Whisky mit ihren verschiedenen Arbeitsschritten erfahren werden. Im letzten Monat überzeugten wir uns vor Ort. Begleiten Sie uns bei unserem Museums-Rundgang: Navigieren Sie bitte mit untenstehenden Schaltflächen zur nächsten Seite…

Bladnoch füllt erstes Fass seit Umbau

Es ist soweit: Die Destillerie Bladnoch in den Lowlands hat vor einigen Stunden ein Bild von der Befüllung des ersten Fasses nach dem Umbau der Destillerie gepostet. Nun also kommt der neue Spirit aus den neuen Stills unter dem neuen Besitzer zur Lagerung in die Fässer, und damit beginnt ein weiteres Kapitel in der schon zweihundertjährigen Geschichte dieser Brennerei.

Bladnoch wurde ja vom australischen Multimillionär David Prior im Jahr 2015 gekauft, als sich die irischen Armstrong-Brüder, die die Destillerie 1995 von Diageo erworben hatten, nicht über die Zukunft des Unternehmens einigen konnten. Seit Februar 2017 wurde die Brennerei, die die besten Tage bereits hinter sich hatte, von Grund auf renoviert (so wurden zum Beispiel auch die Brennblasen ausgetauscht). Jetzt also läuft „Bladnoch neu“ in die Fässer, und wir sind gespannt, wie sich der Umbau und die neue Eigentümerschaft auf den Stil der Brennerei auswirken wird.

Die Befüllung des ersten Fasses bei Bladnoch. Bild: Bladnoch Distillery

Serge verkostet: Bunnahabhain, mehr davon

Gestern ging es los bei Serge mit den Verkostungen von Whiskys aus der Destillerie Bunnahabhain, heute setzt sich die Serie mit einer Reihe von unabhängigen Abfüllungen fort, darunter einige, die mehr als 25 Jahre im Fass verbracht haben. War gestern auch ein deutlich torfiger Whisky dabei, so zeigen sich die Bottlings heute durchwegs ungetorft oder allenfalls mit einem leichten Anflug von Rauch.

Die Wertungen heute sind ähnlich hoch wie gestern – diesmal nichts unter 86 Punkten und der Plafond der Verkostung ist erst bei 92 Punkten erreicht:

  • Bunnahabhain 28 yo 1977/2005 (49.7%, Riegger’s Selection, cask #7865): 86 Punkte
  • Bunnahabhain 28 yo 1988/2016 (46.8%, The Single Malts of Scotland, hogshead, cask #100229, 344 bottles): 88 Punkte
  • Bunnahabhain 35 yo 1980/2015 (47.1%, Sansibar for Spirit Shop Selection, sherry, 165 bottles): 87 Punkte
  • Bunnahabhain 27 yo 1987/2014 (51.3%, Liquid Art, 115 bottles): 89 Punkte
  • Bunnahabhain 15 yo 2001/2017 (48.4%, Douglas Laing, Old Particular, cask #11604, 611 bottles): 87 Punkte
  • Bunnahabhain 35 yo 1973/2011 (49.4%, La Maison du Whisky, Artist, sherry butt, cask #12153, 426 bottles): 92 Punkte
Bunnahabhain. Photo credit: Nigel_Brown via Visualhunt.com / CC BY

Neu im TR: Bunnahabhain An Cladach

Nach wie vor ist Reisesaison, und so ist die Gelegenheit für den einen oder anderen Leser gegeben, eine Neuerscheinung von Bunnahabhain im Duty Free zu erstehen: Die Islay Distillery hat ihren neuen Bunnahabhain An Cladach heute vorgestellt.

An Cladach bedeutet „die Küste“ in schottischem Gälisch, und er soll einen starken Sherry-Einfluss mit sich bringen. Abgefüllt ist der An Cladach mit 50%, und zwar in der für den Travel Retail üblichen Gebindegröße von 1 Liter. 

Einen Preis dafür wissen wir noch nicht.

Der Eigentümer von Bunnahabhain, Distell, stellt mit dem An Cladach auch ein neues Verpackungsdesign für die Travel Retail Range vor, die der Marke bessere Sichtbarkeit und Einzigartigkeit bringen soll.

Video: Ralfy verkostet Glen Scotia 15yo und Glen Moray 15yo (#675 und #674)

Einen Doppelpack Ralfy haben wir heute für Sie: Obenstehend das erst vor wenigen Minuten erschienene Video zum Glen Scotia 15yo (Video #675) aus der Campbeltown-Destillerie, die im Schatten von Springbank steht. Nach Meinung vieler hat sich die Qualität der Abfüllungen von dort in letzter Zeit deutlich verbessert, und Ralfy unterstreicht das mit einer exzellenten Wertung von 92 aus 100 Punkten. Warum er diese Standardabfüllung so außergewöhnlich hoch benotet, können Sie dem knapp 25 Minuten langen Video entnehmen.

Das Video zum Glen Moray 15yo (Video #674), das wir Ihnen untenstehend zeigen, stammt vom Sonntag. Auch hier geht es um eine Standardabfüllung aus der Speyside-Destillerie, die auch unter dem Namen „Elgin Heritage“ firmiert. Ralfy mag ihn weniger, gibt ihm 83 von 100 Punkten. Was ihn daran stört, ist die leichte Note von ranziger Butter, die er darin entdeckt haben will – so ähnlich wie in Sake (und er verkostet dann gleich auch einen dazu).

Viel Vergnügen mit den beiden Videos!

Whisky im Bild: Ein kurzer Blick auf Lagavulin (7 Bilder, 2017)

Wieder einmal möchten wir Sie zu einer Destillerie auf Islay mitnehmen, diesmal zu Lagavulin. Die an der Südküste der Insel gelegene Destillerie im Besitz von Diageo wird, von der Meerseite aus betrachtet, links von Laphroaig und rechts von Ardbeg umrahmt.

Alexandra Kreutz von Genuss am Gaumen in Vorarlberg hat im Mai dieses Jahres im Zuge ihrer Schottlandreise auch Lagavulin besucht und uns die Bilder ihres Besuches zur Verfügung gestellt. Diesmal sind es vor allem Bilder der Destillerie von außen – wenn Sie sich für das Innenleben der Brennerei interessieren, können Sie hier einen Bericht über unseren Besuch im Jahr 2016 und die Führung mit Distillery Managerin Georgie Crawford nachlesen.

Hier aber einmal zu den Bilder aus dem diesjährigen Frühjahr:

Lagavulin. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen.
Lagavulin. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen.
Lagavulin. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen.
Lagavulin. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen.
Lagavulin. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen.
Lagavulin. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen.
Lagavulin. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen.
Lagavulin. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen.
Lagavulin. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen.
Lagavulin. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen.
Lagavulin. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen.
Lagavulin. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen.
Lagavulin. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen.
Lagavulin. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen.

Serge verkostet: Bunnahabhain

Die Destillerie Bunnahabhain (ausgesprochen: Bunnahavn) steht am Beginn eines Programms zur Renovierung – zwar bleiben die Brennblasen und insgesamt die Kapazität der Destillerie unangetastet, aber das Rundherum erfährt eine Aufwertung durch den Eigentümer, die südafrikanische Distell Group. Etwas, das die Whiskys aus der Islay-Destillerie nicht nötig hätten, denn in ihrer Vielfalt und gleichzeitig konstanten Typik haben sie viele Freunde weltweit.

Bunnahabhain produziert sowohl getorfte als auch ungetorfte Malts, und Serge Valentin bewegt sich mit seiner Verkostung vor allem (bis auf eine Ausnahme) diesmal auf der nicht rauchigen Seite. Eine relativ neue Originalabfüllung ist dabei (der Bunnahabhain „Stiuireadair„, ausgesprochen: „StuRadhur“ und frei übersetzt in etwa: „verdammt schwer zu merkender Name“ 😉 ), ansonsten handelt es sich um lauter Unabhängige. Hier die Bewertungen, unter denen sich einige satte 90er befinden:

  • Bunnahabhain ‘Stiuireadair’ (46.3%, OB, 2017): 85 Punkte
  • Bunnahabhain 27 yo 1989/2017 (41.9%, Cadenhead, Authentic Collection, bourbon hogshead, 192 bottles): 90 Punkte
  • Bunnahabhain 30 yo 1986/2017 (52.6%, North Star Spirits, bourbon hogshead): 92 Punkte
  • Bunnahabhain 28 yo (56.2%, Hunter Laing, The Kinship, bourbon cask, 214 bottles, 2017): 90 Punkte
  • Bunnahabhain 25 yo 1990/2015 (44.2%, Douglas Laing, Xtra Old Particular, refill hogshead, cask # DL 10984, 269 bottles): 91 Punkte
  • Bunnahabhain 24 yo 1990 ‘Blossom’ (51%, Vintage Malt Whisky Co., for Hot Malt Taiwan, hogshead, cask #7398, 270 bottles, +/-2015): 86 Punkte
  • Bunnahabhain 12 yo 1997/2009 (48%, Duncan Taylor, NC2): 80 Punkte
  • Bunnahabhain 7 yo 2005/2012 (46%, Spirit of Scotland, cask #5002237, refill sherry hogshead): 85 Punkte
Bunnahabhain. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Bunnahabhain. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen

Demnächst neu im TR: Highland Park „Voyage of the Raven“

Für den Travel Retail wird es bald eine neue Abfüllung von Highland Park geben, die vor allem durch ihr Design auffällt: Highland Park Voyage of the Raven. Viel mehr als ein Bild der Verpackung und der Flasche haben wir noch nicht davon – allerdings kann man darauf erkennen, dass der neue Highland Park mit 41.3% abgefüllt werden soll. Weiters ist bekannt, dass er zunächst einmal in den nächsten Wochen auf der Viking Line und in den Scandlines Bordershops zu finden sein wird.

Mit dem Design bleibt Highland Park seiner neuen Linie, sich auf das Wikinger-Erbe der Orkneys zu berufen, treu. Die Flasche ist allerdings nicht mit den beim Highland Park 12 vorgestellten Reliefarbeiten verziert, es findet sich aber die Ornamentik der Wikinger auf der Halsbanderole.

Wenn wir Näheres zum Highland Park Voyage of the Raven in Erfahrung bringen können oder ev. eine offizielle Pressemitteilung erhalten, werden wir Sie natürlich unverzüglich informieren, auch über den zu erwartenden Preis.

Chivas: Streik in Kilmalid vorerst ausgesetzt

Positive Entwicklungen gibt es vom Arbeitskampf im Werk von Chivas in Kilmalid zu vermelden: Nachdem sich beide Seiten auf weitere Gespräche geeinigt haben, wird der Streik im Werk vorerst einmal abgeblasen.

Für gestern und heute wären eigentlich weitere Streiks angesetzt gewesen (nach einer ersten Arbeitsniederlegung Anfang August), nachdem man aber übereingekommen ist, die bisherigen Ergebnisse der Gespräche zwischen Gewerkschaft und Firmenleitung noch einmal zu bereden und neue Wege zu suchen, wird man auf die neuerliche Bestreikung der Produktion verzichten.

Der Streit entzündete sich daran, dass die Arbeiter in Kilmalid nach Sicht der Gewerkschaft im Durchschnitt um 900 Pfund weniger verdienen als jene im nahegelegenen Werk in Paisley – Zahlen, die die Geschäftsleitung von Chivas so nicht gelten lassen will.

Wenn Sie mehr über die Geschichte des Konflikts lesen wollen, finden Sie alle Beiträge dazu auf dieser Seite.

Der Chivas-Standort in Kilmalid. Bild: Chivas

„Fake“ Bottle-Affäre: Macallan entfernt einige antike Flaschen aus Schauraum

Die Geschichte um die womöglich gefälschte Flasche Macallan 1878 in einem Schweizer Hotel, hat sich in der letzten Woche weiter entwickelt. Zur Erinnerung: Ein chinesischer Hotelgast hat im Hotel Waldhaus um sagenhafte 9999 Schweizer Franken 2cl eines Macallan 1878 getrunken, dessen Echtheit aber relativ bald von einigen Whiskyenthusiasten angezweifelt wurde.

Nachdem wir als erstes Medium weltweit über diese Zweifel berichteten, hat Hotelmanager Sandro Bernasconi nun ein schottisches Labor damit beauftragt, den Whisky zu analysieren und damit das Alter zweifelsfrei zu bestimmen. Sollte sich der Verdacht erhärten, so wird das Hotel dem Gast, einem bekannten Schriftsteller aus China, das Geld für den Macallan rückerstatten.

Aber auch über das Hotel hinaus hat die Geschichte Auswirkungen. Wie scotchwhisky.com berichtet, nimmt Macallan in ihren Schauräumen im Easter Elchie House einige der dort ausgestellten alten Macallan Flaschen aus den Displays, bis der Fall weiter geklärt wurde. Man hat dort ähnliche Flaschen aus dem ausgehenden 19. Jahrhundert ausgestellt, die man im Zuge von Auktionen oder auf dem freien Markt gekauft hat und die sich zum Teil bereits als Fälschungen erwiesen (teilweise war der darin enthaltene Whisky unter 10 Jahre alt). Einige Flaschen aus diesen Käufen habe man dennoch ausgestellt, weil nach der Meinung beauftragter Experten die Labels und Flaschen durchaus aus der Periode stammten. Nun aber, im Licht der Geschichte rund um die Schweizer Flasche, habe man „sehr wenige“ Flaschen davon vorläufig entfernt.

Edrington wird auch Sandro Bernasconi bei der Untersuchung der Flasche Macallan 1878 behilflich sein und sich der Analyse mit einigen eigenen Flaschen anschließen.

Serge verkostet: Bladnoch

Die Destillerie Bladnoch befindet sich seit kurzem in neuem Besitz. Der australische Millionär David Prior hat sie gekauft und sich von Bunnahabhain Ian Macmillan als neuen Master Blender geholt. Auch neue Stills wurden eingebaut und die Liegenschaft generalsaniert.

Natürlich gibt es noch keinen wirklich neuen Whisky aus Bladnoch, aber eine erste Serie von Abfüllungen, die unter der Ägide von Ian Macmillan entstand. Serge Valentin hat die zwei jüngeren Abfüllungen, Samsara und Adela daraus, gemeinsam mit einigen anderen Abfüllungen aus der Lowland-Destillerie, verkostet. Serge scheint von den neuen Bladnochs eher wenig begeistert, die Unabhängigen sind da mehr nach seinem Geschmack:

  • Bladnoch ‘Samsara’ (46.7%, OB, 2017): 76 Punkte
  • Bladnoch 15 yo ‘Adela’ (46.7, OB, 2017): 76 Punkte
  • Bladnoch 1992/2013 (51.9%, Malts of Scotland, sherry hogshead, cask #MoS13038, 156 bottles): 84 Punkte
  • Bladnoch 26 yo 1990/2016 (48.5%, Archives, barrel, cask # 30336): 89 Punkte
  • Bladnoch 26 yo 1990/2017 (49%, Cadenhead, Authentic Collection, bourbon hogshead, 246 bottles): 86 Punkte
Bladnoch Distillery

Forbes gibt 10. Abfüllung der Diageo Special Releases 2017 preis

Über die ersten neun Abfüllungen der Diageo Special Release 2017 haben wir ja schon im April berichten können. Schon damals war klar, dass es auch eine zehnte Abfüllung geben würde, die allerdings laut Nick Morgan, Head of Whisky Outreach beim Getränkemulti, erst im Laufe des Jahres bekannt gegeben werden würde.

Das ist nun wohl geschehen, denn auf Forbes ist ein Beitrag mit dem Titel „10 Rare Whiskies to Get Your Hands on This Fall: Diageo’s Special Releases 2017“ erschienen, der nun alle zehn Abfüllungen preisgibt.

Was ist also nun die ominöse Nummer 10? Es handelt sich dabei um einen Blended Malt namens „COLLECTIVUM XXVIII„, der mit 57.3% abgefüllt ist und sich aus einem Mix von verschiedenen Fässern zusammensetzt: Refill American Oak Hogsheads, Refill European Oak Butts, Ex-Bodega European Oak und First Fill Bourbon Casks. Die NAS-Abfüllung stammt aus allen 28 Destillerien von Diageo. Sie soll einen trockenen, nussigen und schokoladigen Charakter zeigen.

Damit wären die zehn Special Releases also komplett, fehlen eigentlich nur noch die Preise dafür. Sobald diese offiziell werden, informieren wir Sie natürlich.

Black Bowmore 1964 erzielt bei Auktion 150fachen Einkaufspreis

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In den Neunzigern hätte man eine Flasche Black Bowmore 1964 (erschienen 1993) für ca. 70 Pfund erwerben können. Wer sie daheim gut lagerte und der Versuchung widerstehen konnte, die aus Sherryfässern stammende und 29 Jahre gereifte Köstlicheit zu trinken, der hätte sie, so wie der Verkäufer, um den es hier geht, zum Versteigern bei der McTear’s Rare and Collectable Whisky Auction am 11. August in Glasgow bringen können. Man hätte dem Verkäufer einen Schätzpreis von 4000 bis 5000 Pfund genannt – keine schlechte Wertsteigerung für, wie man völlig respektlos sagen könnte, „etwas Schnaps“.

Draus geworden sind aber, laut einem Bericht in The Spirits Business das 150fache des Einkaufspreises, nämlich genau 11.450 Pfund. Immer noch um einiges günstiger, nebenbei, als der reguläre Verkaufspreis des im letzten November erschienenen und wesentlich älteren Black Bowmore 50yo, die fünfte und letzte Ausgabe der 1964er Serie (wir berichteten hier), die um 16.000 Pfund über den Ladentisch geht.

Fast so kostspielig war übrigens die teuerste Flasche auf der Auktion, die um 14.600 Pfund den Besitzer wechselte: Ein Dalmore 50yo aus dem Jahr 1926.