Neu: Tullibardine The Murray Châteauneuf-du-Pape Finish

Anmerkung 7. August 2017: Wie Tullibardine in einer Aussendung nachträglich anmerkte, war deren Erstinformation lückenhaft. Der Tullibardine The Murray Châteauneuf-du-Pape Finish ist als Exklusivabfüllung für einen einzelnen deutschen Händler vorgesehen und wird nicht allgemein auf den Markt kommen Wir haben den Text dementsprechend geändert.

Im Oktober 2016 veröffentlichte die Destillerie Tullibardine „The Murray“, eine fassstarke, alterslose Abfüllung (unseren Bericht dazu finden Sie hier). Es war der erste Whisky in der jährlich erscheinenden „The Marquess Collection„, die jeweils einen limitierten Whisky in Fassstärke vorstellen sollte.

Mit „The Murray Châteauneuf-du-Pape Finish“ ist nun ein weiterer Whisky in der Serie erschienen. Er ist mit 49% abgefüllt. Ob diese 49% Fassstärke sind, bleibt offen, doch diesmal gibt es eine Jahresangabe auf der Flasche: Vintage 2004. Der Whisky aus den Highlands reifte zunächst in First Fill Bourbon Hogsheads, danach wurde er in französischen Rotweinfässern aus der südlichen Rhône-Region gefinisht.

Der Tullibardine The Murray Châteauneuf-du-Pape Finish soll an der Nase würzige und süße Aromen bieten, nach saftigen Kirschen schmecken und Minzschokoladen-Geschmack im Finish zeigen.

Die Ausgabe des Whiskys ist allerdings auf einen einzigen deutschen Händler beschränkt und wird nicht in den allgemeinen Handel kommen, wie Tulibardine zunächst in der Ursprungsquelle verlautbarte.

Serge verkostet: Mehr Littlemill

Serge hat es gestern ja schon angekündigt: Noch mehr Abfüllungen aus der Destillerie Littlemill, die einst in den Lowlands stand, gibt es zu besprechen – und das ist, folgt man den Wertungen von gestern und heute, keine unangenehme Aufgabe.

Vier Bottlings sind es heute, die beschrieben werden und wieder stammen sie aus den Jahren 2012 bis heute, was das Abfülldatum anbelangt. Die Wertungen der Verkostung:

  • Littlemill 26 yo 1990/2017 (53.8%, Archives, hogshead, cask #32, 267 bottles) : 90 Punkte
  • Littlemill 23 yo 1988/2012 (54.9%, The Whisky Cask, 1st fill sherry butt): 91 Punkte
  • Littlemill 24 yo 1992/2016 (52.2%, Cadenhead, bourbon hogshead, 294 bottles): 86 Punkte
  • Littlemill 26 yo 1991/2017 (52.6%, Cadenhead, 175th Anniversary, bourbon barrel, 180 bottles): 90 Punkte
Die letzten Reste von Littlemill vor der Verbauung. Foto von Potstill.org

 

Neu in der TTB Datenbank: Ardbeg Grooves

Sehen wir mit dem Ardbeg Groove die Abfüllung zum Ardbeg Day 2018? Man ist fast geneigt, es zu glauben, denn in der Regel kommen jene Whiskys, die man in der TTB-Datenbank findet, auch auf den Markt. Auch im letzten Jahr war der Ardbeg Kelpie bereits vorab dort zu finden, allerdings erst Ende August, also vier Wochen später als der jetzt aufgetauchte Ardbeg Groove – was etwas stutzig macht. Bleiben wir also bis zur vielleicht stattfindenden offiziellen Ankündigung eher beim Konjunktiv. 

Was können wir also über den möglichen Whisky sagen, wenn wir das Etikett betrachten? Diesmal sollten es stark gekohlte Weinfässer sein, aus denen der Ardbeg stammt (etwas, was zu den Vorlieben von Dr. Bill Lumsden passen würde), und er soll nach geräucherten Gewürzen, fernen Lagerfeuern, Vanillepopcorn und Ruß schmecken, dazu nach Äpfeln, frischen Blumen und geräucherter Birne. Abgefüllt wird er, so er denn kommt, mit 51.6% in der Committee-Ausgabe.

Hier jedenfalls die Etiketten – und danach unser üblicher Warnhinweis:

Wie üblich der Hinweis zu den TTB-Einträgen: Dass ein Label in der TTB-Datenbank eingetragen wurde, bedeutet nicht automatisch, dass die Abfüllung dann auch erscheinen wird. Es ist allerdings ein sehr starker Hinweis darauf. 

Campari verkauft Irish Mist an Heaven Hill

Und wieder wechseln Marken ihre Besitzer: Campari hat (in einem gebündelten Deal mit der Marke Carolan’s Irish Cream Liquor) Irish Mist (davon gibt es Likör UND Whiskey) an die US-amerikanische Heaven Hill Gruppe verkauft – und zwar um die Summe von 165 Millionen Dollar.

Im Zuge des Verkaufs wird Campari die beiden Marken außerhalb der USA weiter für einige Jahre im Vertrieb führen. Heaven Hill (bei uns bekannt durch die Bourbons Elijah Craig und Evan Williams) wird die Marken in den USA vertreiben. Der Deal soll bis 1. August finalisiert werden.

Das Interesse von amerikanischen Spirituosenerzeugern und -distributoren an irischen Produkten ist momentan sehr groß, befeuert durch die stark wachsende Präsenz von irischem Whiskey am amerikanischen Markt.

Die englischsprachige Pressemitteilung von Heaven Hill können Sie hier nachlesen.

 

Whisky im Bild: Besuch bei der Destillerie Yamazaki (34 Bilder)

Heute wollen wir Sie einmal auf eine weite Reise mitnehmen, auf die andere Seite des Globus, nach Japan. Die Destillerie Yamazaki steht wohl wie keine andere in den Augen der Öffentlichkeit, hat einer ihrer Whiskys ja vor einigen Jahren den Titel des weltbesten Whiskys in der Whisky Bible von Jim Murray errungen.

Man mag über den Sinn und Unsinn solcher Auszeichnungen vortrefflich streiten – unbestreitbar ist, dass die 1923 gegründete erste japanische Destillerie am Fuße des Berges Tenno hervorragende Qualität bietet. Unser Leser Roman Hurth hat die Destillerie am 20. Mai dieses Jahres besucht und von seinem fast vierstündigen Rundgang interessante Bilder mitgebracht, die wir Ihnen auf den nächsten vier Seiten zeigen wollen. Erkunden Sie mit ihm und uns den Platz, an dem Taketsuru Masataka 1924 sein Wissen über die Whiskyherstellung in Schottland einbrachte und bis 1934, als er Nikka gründete, arbeitete – sehen Sie die Produktion, die Fasslager und alte Abfüllungen:

Yamazaki. Bild © Roman Hurth
Yamazaki. Bild © Roman Hurth
Yamazaki. Bild © Roman Hurth
Yamazaki. Bild © Roman Hurth
Yamazaki. Bild © Roman Hurth
Yamazaki. Bild © Roman Hurth
Yamazaki. Bild © Roman Hurth
Yamazaki. Bild © Roman Hurth
Yamazaki. Bild © Roman Hurth
Yamazaki. Bild © Roman Hurth
Yamazaki. Bild © Roman Hurth
Yamazaki. Bild © Roman Hurth
Yamazaki. Bild © Roman Hurth
Yamazaki. Bild © Roman Hurth
Yamazaki. Bild © Roman Hurth
Yamazaki. Bild © Roman Hurth

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Serge verkostet: Littlemill x4

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Unter den Lost Distilleries nimmt Littlemill eine gewisse Sonderstellung ein: Sie ist die einzige aus den Lowlands, die man noch zu halbwegs erschwinglichen Preisen erwerben kann (eine Eigenschaft, die sie sich mit Imperial aus der Speyside teilt – Caperdonich beginnt bereits, seltener zu werden). Allerdings hat der stete Fluss an neuen Abfüllungen in diesem Jahr auch etwas nachgelassen.

Serge Valentin hat heute vier Abfüllungen aus Littlemill verkostet, allesamt auf der fruchtigen Seite. Die Wertungen finden Sie nachstehend, die genauen Beschreibungen wie üblich auf Whiskyfun:

  • Littlemill 20 yo 1992/2012 (48.2%, Scotland and Malts, Cask Collection, bourbon hogshead, cask #4044): 81 Punkte
  • Littlemill 26 yo 1988/2015 (54.6%, Hunter Laing, Old & Rare, for The Whisky Barrel, refill sherry hogshead, 150 bottles): 86 Punkte
  • Littlemill 26 yo 1988/2015 (52.5%, Hart Brothers, Finest Collection, first filled sherry butt): 90 Punkte
  • Littlemill 24 yo 1989/2014 (51.7%, Whisky-Doris, bourbon hogshead, cask #32, 357 bottles): 90 Punkte

Serge kündigt einige weitere Tasting Notes für Littlemill an, vielleicht schon für morgen. Wir sind auf jeden Fall dann wieder mit unserem Hinweis darauf für Sie da.

Littlemill im Jahr 2004, kurz vor dem endgültigen Abriss. Heute stehen dort Wohnhäuser. Photo credit: martyn jenkins via VisualHunt / CC BY-NC-SA

Neu in der TTB-Datenbank: Compass Box Phenomenology

Es scheint so, als könnten wir von Compass Box in absehbarer Zeit einen neuen Blended Malt namens Compass Box Phenomenology erwarten – zumindest ist er mit seinen beiden Etiketten auf der TTB-Datenbank in den USA aufgetaucht.

Im Gegensatz zu der sonstigen Offenheit von John Glaser über den Inhalt seiner Blends, wird diesmal auf eine Angabe der beteiligten Whiskys und auf eine Geschmacksbeschreibung verzichtet. Der Grund wird auf der Rückseite der Flasche erklärt:

Hier noch die Front, die – wie üblich bei Compass Box – recht ansprechend gestaltet ist:

Wie üblich der Hinweis zu den TTB-Einträgen: Dass ein Label in der TTB-Datenbank eingetragen wurde, bedeutet nicht automatisch, dass die Abfüllung dann auch erscheinen wird. Es ist allerdings ein sehr starker Hinweis darauf. 

Springbank 12yo Cask Strength: Die Daten der Batches von 1 bis 14

Zwischendurch, weil am Sonntag immer etwas mehr Zeit für nicht so tagesaktuelle Informationen ist, möchten wir Ihnen eine kleine Tabelle der bislang erschienenen Batches vom Springbank 12yo Cask Strength vorstellen, anhand derer Sie die einzelnen Batches identifizieren und einordnen können.

Der Springbank 12yo Cask Strength ist ein sehr guter und preiswerter Einstieg in die Welt der fassstarken Whiskys, und die Batches sind einerseits ähnlich und andererseits unterschiedlich genug, um jedes Mal wieder interessant zu sein. Schwankungen findet man sowohl in der Fasszusammenstellung (Anteil Sherryfässer) als auch im Grad der Rauchigkeit.

Hier die einzelnen Batches, ihr Erscheinungsjahr und die Alkoholstärke:

  • Batch 01 – 2010 – 54,6%
  • Batch 02 – 2010 – 58,5%
  • Batch 03 – 2011 – 55,3%
  • Batch 04 – 2012 – 55,1%
  • Batch 05 – 2012 – 52,2%
  • Batch 06 – 2013 – 53,1%
  • Batch 07 – 2013 – 50,3%
  • Batch 08 – 2014 – 52,3%
  • Batch 09 – 2014 – 54,3%
  • Batch 10 – 2015 – 53,2%
  • Batch 11 – 2015 – 53,8%
  • Batch 12 – 2016 – 54,1%
  • Batch 13 – 2016 – 56,3%
  • Batch 14 – 2017 – 54,2%

Ab Batch 14 ist die Flasche im neuen Design gehalten.

Neue Deutsche Whiskyvideos und Podcasts der Woche (33)

Hochsommer ist es, aber dem Interesse an Whisky kann das keinerlei Abbruch tun. Auch in dieser Woche sind die deutschen Whiskyvlogger aktiv, um Ihnen ihre Eindrücke von neuen und klassischen Whisk(e)ys schildern zu können. Von uns gibt es, wie jede Woche, auch heute eine Zusammenfassung interessanter Tasting-Videos und Podcasts zum Thema. Wir suchen diese nicht selbst, sondern präsentieren Ihnen Videos und Audiobeiträge, die uns von den Vloggern und Podcastern zur Veröffentlichung zugesendet wurden. Das sind die Beiträge der Woche 33:

Alle Videos aus dieser Liste können Sie ab sofort untenstehend auch als Playlist komplett ansehen – frühere Folgen bis zurück zu Episode 25 gibt es zudem jeweils als Playlist auf unserer Youtube-Seite.

Wie jede Woche ergeht hier auch unser Aufruf an alle Vlogger und Podcaster: Wenn Sie selbst Videos zum Thema Whisky machen, dann schicken Sie uns doch eine kurze Mail mit einem Link auf das wochenaktuelle Video und einer Inhaltsangabe dazu an press @ whiskyexperts.net. Vorgaben unsererseits gibt es natürlich keine, hilfreich ist aber, wenn Ihr Videokanal in aller Regel etabliert, regelmäßig publizierend und mit einer gewissen Anzahl Abonnenten ausgestattet ist, sowie mit hohem Qualitätsanspruch gemacht wird.

Die Redaktion behält sich vor, eingereichte Videos ohne Angabe von Gründen nicht zu veröffentlichen, hält aber gleichzeitig fest, dass ein Nichterscheinen nicht automatisch ein (sowieso immer subjektives) Statement über mangelnde Qualität ist, sondern viele verschiedene Gründe haben kann. Wir freuen uns auf Ihre Videos für unsere Leser!

Videos: Schottland in seiner ganzen Pracht

Einen wunderschönen Sonntag wünschen wir, und wir möchten ihn für Sie mit zwei außergewöhnlichen Videos anreichern, die die Schönheit Schottlands in eindrucksvollen Bildern zeigen. Das erste Video, obenstehend (und auf Youtube), nennt sich „Showreel 2017 – Around Scotland“ und zeigt in knapp vier Minuten Aufnahmen von Aerial View Scotland, die die Natur des Landes in ihrer ganzen Schönheit einfangen.

Und weil man sich am Schönen nicht satt sehen kann, finden Sie unten (oder ebenfalls auf Youtube) noch das Video „SCOTLAND 2017 – EPIC Scenery – Phantom 4 Footage“ von The Hovering Scotsman, ebenfalls vier Minuten lang. Viel Vergnügen mit den beiden Clips.

WCFS: Bericht über den neuen Thuisbrunner Elch Whisky

Es gibt einen neuen deutschen Whisky, über den es zu berichten gilt – oder eigentlich derer drei: In der Fränkischen Schweiz ging der erste „Elch Whisky“ mit drei Abfüllungen an den Start und wurde im Rahmen einer festlichen Erstverkostung offiziell vorgestellt.

Bild © Whisky Club Fränkische Schweiz

Der Whisky Club Fränkische Schweiz war bei der Feier dabei und konnte sich so selbst einen ersten Eindruck von den Abfüllungen „mit schottischem Charakter“, wie man schreibt, machen. Diese Eindrücke hat man in einem kurzen Artikel festgehalten, den Sie hier finden können.

Nachfolgend ein kurzer Ausschnitt:

Dudelsackmusik und Irish Folk sorgten an einem lauen Sommerabend für ein schottisch-irisches Flair im Biergarten. An der Gewölbekeller-Bar, die eigens für das Festwochenende eingerichtet wurde, gab es neben den drei Elch Whiskys auch Whisky- und Edelbrand-Cocktails. Diese wurden exklusiv von den Barkeepern des „Gelben Haus“ in Nürnberg kreiert. Gemeinsam mit dem Bier-, Wein- und Whiskyexperten Harald Schieder vom Nürnberger „Highland Circle“ stellte Georg Kugler seinem Publikum die ersten drei Abfüllungen seiner jungen Whisky-Brennerei vor.

Georg Kugler, der Elch Whisky-Macher (Braumeister und Edelbrandsommelier). Bild © Whisky Club Fränkische Schweiz

Whiskyfun: Angus verkostet 8x Caol Ila

Nach einer kurzen „Trockenperiode“ kommen wieder jede Menge Abfüllungen aus der Destillerie Caol Ila auf den Markt – zumeist junge, kräftige Bottlings. Um diese geht es heute hier nicht, sondern um solche, die zumindest zwei Dekaden im Fass reifen konnten.

Angus MacRaild, die Samstagsvertretung von Serge Valentin, hat heute acht dieser gereiften Whiskys aus Caol Ila verkostet – und mit durchwegs hohen Wertungen belegt. Günstig zu bekommen sind sie alle nicht, aber wer sich einmal etwas Besonderes aus der Islay-Destillerie gönnen will, der findet hier im Tasting gute Anregungen.

Neben Angus verkostet diesmal auch sein Freund Fergus mit, die (manchmal abweichenden) Benotungen haben wir hier nicht extra angeführt:

  • Caol Ila 23 yo 1992 (53.1%, Scotch Malt Whisky Society, #53.225, ‘Comfortably Smoky’, refill hogshead, 254 bottles): 90 Punkte
  • Caol Ila 25 yo 1991/2016 (50.2%, Cadenhead, Authentic Collection, bourbon hogshead, 210 bottles): 84 Punkte
  • Caol Ila 32 yo 1984/2016 (49.5%, Cadenhead, Small Batch, bourbon hogshead, 210 bottles): 91 Punkte
  • Caol Ila 31 yo 1984/2016 (52.1%, Cadenhead, Small Batch, 2 bourbon hogsheads, 432 bottles): 91 Punkte
  • Caol Ila 29 yo 1982/2012 (60.4%, Signatory Vintage, Cask Strength Collection, hogshead, cask #6482, 223 bottles): 90 Punkte
  • Caol Ila 34 yo 1982/2016 (50.4%, Cadenhead, Small Batch for Bresser & Timmer, bourbon hogshead, 150 bottles): 92 Punkte
  • Caol Ila 34 yo 1982/2016 (51.1%, Cadenhead, Small Batch, bourbon hogshead,180 bottles): 91 Punkte
  • Caol Ila 21 yo 1974/1995 (58.4%, Cadenhead, Authentic Collection): 94 Punkte
Caol Ila. Bild: (c) Whiskyexperts

TV-Tipp: Schottlands Nordseeküste (Montag, 24.7., 11:10, BR)

Zum Start ins Wochenende möchten wir Sie gerne mit einem TV-Tipp für Montag versorgen, damit Sie im Falle des Falles Ihren Rekorder rechtzeitig programmieren können: Der Beitrag „Schottlands Nordseeküste“ wird vom Bayerischen Rundfunk um 11:10 ausgestrahlt (und danach auch in der Mediathek verfügbar sein).

Worum geht es bei diesem 2014 produzierten, 45minütigen Beitrag aus der Serie Länder-Menschen-Abenteuer? Hier die Beschreibung von der Webseite des br:

Diese Regionen der Nordseeküste, angefangen am Leuchtturm von Dunnet Head, dem nördlichsten Punkt des schottischen Festlandes, bis hinunter zur englischen Grafschaft Suffolk sind keine klassischen Reiseziele für Touristen wie beispielsweise Cornwall, Somerset oder Devon. Es sind landschaftliche und historische Schätze, die das Filmteam auf einer abenteuerlichen Reise durch unbekanntes Terrain aus atemberaubender Perspektive mit Cineflex-HD-Luftaufnahmen entdeckt.
„Schottlands Nordseeküste“ bietet außergewöhnliche Geschichten: Ein 17-jähriger Hochlandrinderzüchter hübscht seine geliebten Tiere mit Shampoo, Föhn und Nagelfeile auf. Bei Loch Ness sitzt seit Jahren tagtäglich ein „Vollzeit-Nessie-Forscher“ am Ufer. Der Chef der Fassbauer einer kleinen Whisky-Destillerie ist noch immer der schnellste, wenn es gilt, die Holzfässer von Hand zusammenzubauen. Und der stärkste Mann Schottlands erklärt, worauf es ankommt, wenn man einen Baumstamm so durch die Luft schleudern will, dass er auf „zwölf Uhr“ liegen bleibt.

Urquhart Castle, Loch Ness. Photo credit: Michel Curi via VisualHunt / CC BY

Neu in der TTB Datenbank: Johnnie Walker Black Label The Director’s Cut für Blade Runner 2049

Etwas Spannendes für Whisky- und SF-Fans haben wir heute auf der TTB-Datenbank in den USA entdeckt: Diageo hat bei der Behörde einen Johnnie Walker Black Label The Director’s Cut Blade Runner 2049 eingereicht, der wohl zeitgleich mit dem Filmstart auf den Markt kommen soll.

Zwei Dinge sind besonders bemerkenswert: Das Etikett lässt auch eine spezielle Flaschenform vermuten, und dem Rückseitenlabel kann man entnehmen, dass der Whisky mit 49% Alkoholgehalt abgefüllt ist.

Das Ganze sieht also eher nach einer relativ limitierten Sonderausgabe aus, andererseits könnte man annehmen, dass im Zuge des Merchandising doch an eine eher großzügigere Verbreitung gedacht wurde. Man darf sich überraschen lassen.

Hier die Labels der Vorder- und Rückseite:

Wie üblich der Hinweis zu den TTB-Einträgen: Dass ein Label in der TTB-Datenbank eingetragen wurde, bedeutet nicht automatisch, dass die Abfüllung dann auch erscheinen wird. Es ist allerdings ein sehr starker Hinweis darauf.