8. Wiener Whiskymesse abgesagt

Schlechte Nachrichten für Whiskyfreunde in der österreichischen Hauptstadt Wien: Der Veranstalter der traditionellen Wiener Whiskymesse, die im Frühjahr 2017 zum achten Mal stattfinden sollte, hat uns darüber informiert, dass die Veranstaltung – ebenso wie das traditionelle Herbsttasting – abgesagt wurde. Die Gründe liegen Dr. Mario Prinz, dem Organisator, nicht in mangelndem Zuspruch (die Veranstaltungen waren jedesmal restlos ausverkauft), sondern im überbordenden bürokratischen Aufwand, der durch neue Gesetze die Administration solcher Messen enorm erschwert. Seine Erklärungen geben auch etwas Einblick in die Abläufe, die hinter so einer Messe stehen:

Nach finaler Kalkulation und detaillierter Bestandaufnahme der rechtlichen Vorgaben sind wir zu der Entscheidung gelangt, dass wir, angesichts der ausufernden Bestimmungen und des damit verbundenen bürokratischen bzw. verwaltungstechnischen Aufwandes, die zukünftigen großen Verkostungen sowie die Whiskymesse 2017 im Arcotel Wimberger nicht mehr auszurichten werden.

Unsere Kalkulation und Analysen haben ergeben, dass Aufwand und Kosten für die Administration und steuertechnische Abwicklung (Einrichtung und laufende Betreuung der website um den Finanzvorschriften zu entsprechen, buchhalterischer Mehraufwand, personeller Zusatzaufwand und verbundene Anmelde- und Sozialversicherungskosten, Kosten für mindestens 8 zusätzlicher Registrierkassen und damit verbundenen Einschulungen, hohe Kosten für das umständliche Bon/Dram-System bei den Kostproben, vermehrter Materialaufwand) in keiner vernünftigen Relation zu den Einnahmen stehen. Wenn ein beachtlicher Teil des Preises nur für vom Gesetzgeber auferlegte Verwaltungstätigkeiten aufgebraucht wird, und dabei noch nicht einmal die Steuern enthalten sind, sehen wir uns nicht imstande, unter diesen Bedingungen Risiko, Arbeitseinsatz und Engagement einzubringen. Zusätzlich sollte das Risiko von hohen Finanzstrafen auch bei minimalen und unbeabsichtigten Verfehlungen, die durch die mittlerweile komplexe und sich dauernd ändernde Gesetzeslage unvermeidlich sind, kalkuliert werden.

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Allein die zu produzierende Papierflut für die Buchhaltung ergäbe alleine für die Whiskymesse insgesamt ca. 5.000 Blatt Papier und zusätzlich Schlangen an Registrierkassenbelegen die von der Buchhaltung und Steuerberatung bearbeitet werden müssten und pro Buchungszeile natürlich zur Buche stehen würden.

Organisationen, die in erster Linie Veranstaltungen oder Messen ausrichten, können teure Lösungen einrichten bzw. entsprechendes Personal einstellen. Bei diesen Unternehmen könnten sich die Kosten in absehbarer Zeit amortisieren bzw. auch in die Preise einkalkuliert werden. Für eine Veranstaltung in der doch beachtlichen Größe der Wiener Whiskymesse mit ca. 3.000 Besuchern, die allerdings nur jedes 2. Jahr stattfindet, ist es weder organisatorisch noch finanziell sinnvoll, diese teuren organisatorischen und personellen Strukturen zu schaffen.
Das mögliche Umwälzen der zusätzlichen Kosten auf die Besucher und Aussteller lehnen wir grundsätzlich ab. Ebenso wollen wir die Qualität nicht senken (So stellen beispielsweise viele Messeveranstalter den Ausstellern nicht einmal professionell errichtete Messestände sondern nur Tische mit Tuch zur Verfügung), ebenso wollen wir auch nicht auf die gedruckten Whisky-Fair Guides verzichten, da gerade diese Qualitätsmerkmale zur Positionierung der Wiener Whiskymesse beigetragen haben. Wir haben diese Qualität vor allem auf Grund der sehr schlanken Organisationsstrukturen sowohl für Aussteller als auch Besucher zu günstigen Preisen anbieten können.

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Das Ende der seit 2002 erfolgreichen Wiener Whiskymesse mit 3.000 Besuchern und der großen Verkostungen im Arcotel Wimberg mit ca. 350 Teilnehmern stellt sicherlich einen Verlust für die österreichische Whiskyszene dar.
Umso ironischer ist die Tatsache, dass das eigentliche Steueraufkommen im Rahmen der Whiskymesse durch die hohen Kosten für Administration weit unter dem der Vorjahre liegen würde.

Als Ersatz für die Herbstverkostung wird es kleinere Themen-Verkostungen im Rahmen der Austrian Whisky Week im November geben – mit Vortragenden aus Schottland. Das genaue Programm dafür wird dann Anfang Oktober bekanntgegeben.

PR: Bruichladdich – The Three Tens

Von Bruichladdich haben wir eine Presseinformation zu drei Abfüllungen erhalten, die ab November auch im deutschen Handel erhältlich sein werden. Unsere Leser werden sich an die Label erinnern, die in der TTB-Datenbank aufgetaucht sind (unsere Berichte hier, hier und hier). Dies ist nun sozusagen der offizielle Teil der Neuveröffentlichung des Laddie Ten, des Port Charlotte 10 und des Octomore 10yo:

Bruichladdich – THE THREE TENS

Zu den innovativen Single Malts von Bruichladdich gibt es keinen wirklichen Vergleich. Mit ihren Kreationen feiern sie das wilde Terroir Islays – sei es in Form von heimischen Gerstensorten oder der Auswahl spezieller Fässer. Auch mit der bekannten Octomore-Reihe setzt Bruichladdich in der Branche wahre Meilensteine, denn sie sind die meist getorften Whiskys der Welt.

Bereits die erste, auf wenige Flaschen limitierte Edition von The Laddie Ten, Port Charlotte 10 YO sowie Octomore 10YO war ein großartiger Erfolg. Sie ist eine unvergessliche Hommage an die ersten zehn Jahre nach Wiedereröffnung der legendären Insel-Brennerei. Diese erlebt seitdem eine wahre Renaissance und auch in letzter Zeit hat sich enorm viel bei Bruichladdich getan. Erst letztes Jahr gab Jim McEwan, ehemaliger Head-Distiller, das Zepter an Adam Hannett, seinen Nachfolger, weiter. Über mehr als zehn Jahre wurden hier, an der Westküste des Loch Indaal, Wissen, Werte und die Leidenschaft für Terroir von einer Brennmeister-Generation an die nächste weitergegeben.

Gemäß dem Ziel, stets innovativ zu sein und der Welt neue Whisky-Eindrücke zu vermitteln, beschloss Adam Hannett, dass genau jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen sei, um die zweite 3er Edition an 10YO-Single Malts abzufüllen. So unterschiedlich die drei auch in Stil und Geschmack sein mögen, so haben sie dennoch ein gemeinsames Wertesystem und besitzen alle die unverwechselbare Bruichladdich-DNA.

Wie alle anderen Single Malts werden auch sie auf traditionelle Weise hergestellt. Mit purem Islay Quellwasser, ohne den Zusatz von Farbstoffen und ohne den Einsatz von Kältefiltration.
Nach der 10-jährigen Reifezeit auf der Insel und in unterschiedlichen Fassarten erfolgt die Abfüllung mit einem höheren Alkoholvolumen, als es sonst für die Standard-Range üblich ist. Die verfügbare Menge ist auf 18.000 einzeln nummerierte Flaschen pro Qualität limitiert.

THE LADDIE TEN – Second limited Edition

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• Ungetorfter Single Malt Scotch Whisky
• 100% schottische Gerste
• Im Jahr 2006 extrem langsam und traditionell destilliert
• 100% Reifung auf der Insel Islay
• First fill Bourbon, Sherry und französische Weinfässer
• 50% vol. /0,7l / leicht reduziert mit purem Islay-Quellwasser
• Verzicht auf Kältefiltration und ohne Zusatz von Farbstoffen
• Limitiert auf 18.000 einzeln nummerierte Flaschen weltweit

PORT CHARLOTTE 10 – Second limited Edition

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• Stark getorfter Single Malt Scotch Whisky
• Phenolgehalt 40 ppm
• Zweite 10 YO Edition
• Im Jahr 2006 extrem langsam und traditionell destilliert
• 100% schottische Gerste
• First fill Bourbon und Sherryfässer sowie spanische (Tempranillo) und französische Weinfässer
• 100% Reifung auf der Insel Islay
• 50% vol. / 0,7l / leicht reduziert mit purem Islay-Quellwasser
• Verzicht auf Kältefiltration und ohne Zusatz von Farbstoffen
• Limitiert auf 18.000 einzeln nummerierte Flaschen weltweit

OCTOMORE 10 – Second limited Edition

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• Kultmarke mit internationaler Fangemeinde
• Zählt zu den meist getorften Whiskys der Welt
• Phenolgehalt 167 ppm
• Zweite 10 YO Edition
• 100% schottische Gerste
• Im Jahr 2006 traditionell destilliert
• 57,3% vol. / 0,7l
• 100% Reifung auf der Insel Islay
• 60% frische Bourbon Fässer u.40% Grenache Blanc Fässer
• Verzicht auf Kältefiltration und ohne Zusatz von Farbstoffen
• Limitiert auf 18.000 einzeln nummerierte Flaschen weltweit

Neu: Glen Garioch The Renaissance Chapter 2 16yo

Michael Bendavid vom Blog Malt and Oak berichtet, dass von Glen Garioch nun die 2. Ausgabe des Glen Garioch The Renaissance 16yo erschienen ist und demnächst in den Geschäften auftauchen sollte. In der Destillerie, wo Lorenzo Dutto die Bilder aufgenommen hat (vielen Dank an Michael, dass er uns deren Verwendung gestattet), kostet die Abfüllung 85 Pfund.

Der The Renaissance 2 lagerte 16 Jahre in Bourbon- und Sherryfässern und ist mit 51.4% abgefüllt. Weitere Details können Sie den Packungsbildern entnehmen.

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PR: Neu – The Glenlivet Nàdurra Peated Whisky Cask Finish

Auch Pernod Ricard Deutschland gibt heute via Presseaussendung eine zumindest für Deutschland neue Abfüllung bekannt – den The Glenlivet Nàdurra Peated Whisky Cask Finish – ein Single Malt, der seine Rauchigkeit durch ein Fass bekommt, das zuvor getorften Whisky enthielt.

International war der The Glenlivet Nàdurra Peated Whisky Cask Finish zwar schon seit dem Oktober 2015 im Umlauf (wir berichteten hier), nun allerdings hat er sein offizielles Deutschlanddebut. Die genauen Details der Sorte können Sie dem nachfolgenden Pressetext entnehmen, den wir unverändert wiedergeben:

The Glenlivet gibt neue Qualität der Nàdurra-Range bekannt

Pernod Ricard Deutschland erweitert das Portfolio um einen besonderen Single Malt

Köln, 13. September 2016. Pernod Ricard Deutschland erweitert mit The Glenlivet Nàdurra Peated Whisky Cask Finish sein Portfolio um eine ausgezeichnete Qualität. Der Single Malt ist der dritte zur Nàdurra-Range zählende Whisky, bei dem sich das gekonnte Experimentieren der Destillerie mit unterschiedlichen Fässern in besonderer Weise zeigt. Die Raffinesse des neuen The Glenlivet Nàdurra Peated Whisky Cask, der die eleganten Holztöne unverwechselbar vereint, liegt in seinem revolutionären Finish. Dieses erhält er durch die Reifung in Fässern, in denen zuvor stark torfiger Whisky lagerte. Die Noten von reifem Obst und feinwürziger Vanille, vereint mit den zart-rauchigen Nuancen, bilden die perfekte Balance zwischen den klassisch sanften und fruchtigen Aromaprofilen, für die die Brennerei The Glenlivet bekannt ist.

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Wie auch The Glenlivet Nàdurra Oloroso und The Glenlivet Nàdurra First Fill Selection wird die neue Nàdurra-Qualität sorgfältig von Hand und in geringen Mengen ohne Kältefiltrierung abgefüllt, um die Komplexität, Vollmundigkeit und cremige Textur hervorzubringen. Der Scotch verkörpert viele von Gründer George Smith im 19. Jahrhundert kreierte Methoden: Smith verwendete bei der Herstellung seiner ursprünglichen Single Malts Torfrauch, um gemälzte Gerste zu trocknen. Auf diesem Prozess basiert der Begriff „Nàdurra“, der im Gälischen „natürlich“ bedeutet und die reine Handwerkskunst veranschaulicht.

Alan Winchester, Master Distiller bei The Glenlivet, erläutert den Schaffensprozess folgendermaßen:

„Für The Glenlivet Nàdurra Peated Whisky Cask Finish haben wir an jedem Fass gerochen und es genauestens untersucht, um die ideale Ausgewogenheit zwischen angenehm fruchtigen und rauchigen Noten im Single Malt sicherzustellen. Die Nàdurra-Edition zu entwickeln, war unbeschreiblich erfüllend: Sie gab uns Gelegenheit, sehr innovativ zu handeln und gleichzeitig die enorme Leidenschaft sowie den kompromisslosen Qualitätsanspruch von George Smith zu begreifen.“

„In The Glenlivet Nàdurra Peated Whisky Cask Finish verbindet sich außergewöhnliche Kreativität mit echter Authentizität: Trotz der visionären Methoden trägt er hundertprozentig die Handschrift der Destillerie. Wir sind sicher, dass dieser beeindruckende Single Malt aus der Region Speyside Whisky-Enthusiasten überraschen und begeistern wird. Er ist eine Hommage an den Scotch von The Glenlivet, mit dem alles begann. Wir freuen uns, ihn in unser edles Whisky-Sortiment aufnehmen zu können“,

sagt Stephan Schmidt, Marketing Manager der Prestige Selection und Whiskys.

The Glenlivet Nàdurra Peated Whisky Cask Finish hat einen Alkoholgehalt von 61,5% Vol. und wird in hochwertigen Glasflaschen abgefüllt.

Der Single Malt ist ab sofort bei ausgewählten Fachhändlern erhältlich.

PR: Neu – Mackmyra Moment Jakt

Über eine durch die PR-Agentur verbreitete Aussendung meldet die schwedische Destillerie Mackmyra das Erscheinen eines neuen Whiskys: den Mackmyra Moment Jakt. Dieser Single Malt mit einem besonderen Finish ist auch in Deutschland erhältlich. Hier die Infos zur neuen Abfüllung:

Mackmyra Moment Jakt – Schwedischer Single Malt Whisky mit Jagdweinfinish

Exklusiver Mackmyra Single Malt Whisky mit Jagdweinfinish und schwedischer Eiche in limitierter Auflage

Rechtzeitig zur kommenden Wintersaison bringt die schwedische Whiskydistillerie Mackmyra eine weitere Abfüllung der exklusiven Moment-Serie auf den Markt.

Moment Jakt heisst die neue Abfüllung aus der Moment Serie, die in streng limitierter Auflage von 900 bis 1500 Flaschen hergestellt wird.

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Gelagert wurde dieser Single Malt in mit „Jaktvin“ (Schwedischer Wein aus Preisselbeer- und Blaubeeren) gesättigten schwedische Eiche Fässern und Ex-Bourbon Fässern, in denen zuvor Pedro Jimenez Sherry lagerte.

Diese Kombination gibt den Moment Jakt fruchtig-würzige Noten von Beeren, getrockneten Früchten und Eiche. Hinzu kommen Vanille, dunkle Schokolade und getrocknete Tabakblätter eingebettet in einer leichten Eichennote und im Abgang setzen sich Beeren und der würzig-kräftige Geschmack der schwedischen Eiche durch.

Dieser Single Malt Whisky ist der ideale Begleiter zu würzigen Speisen oder einer guten Zigarre.

Moment Jakt wird ab Mitte September im Fachhandel erhältlich sein.

Serge verkostet: Timorous Beastie 40yo, Tomatin 40yo und 40yo von Sansibar

120 Jahre haben die drei Whiskys, die Serge heute für uns verkostet, gemeinsam auf dem Buckel – es ist der neue Tomatin 40yo, der neue Timorous Beastie 40yo von Douglas Laing und ein 40jähriger Speysider vom unabhängigen Abfüller Sansibar. Bei so viel geballter Reife ist anzunehmen, dass die Bewertung auch nicht von schlechten Eltern sein wird – und in der Tat kommen diesmal 273 Punkte zusammen.

Der wahre Genuss liegt aber wie immer in den Beschreibungen, die man auf jeden Fall lesen sollte. Hier aber einmal die nackten Zahlen:

  • Tomatin 40 yo (43%, OB, travel retail, oloroso sherry butts, 2016): 90 Punkte
  • Timorous Beastie 40 yo (54.7%, Douglas Laing, blended Highland malt, 1,080 bottles): 91 Punkte
  • Speyside Region 40 yo 1975/2016 (50.6%, Sansibar, 435 bottles): 92 Punkte

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PR: Neu – Johnnie Walker Blenders‘ Batch Red Rye Finish

Johnnie Walker kommt mit einer neuen Serie von Blends auf den Markt – der Johnnie Walker Blenders‘ Batch Red Rye Finish ist der erste davon. In einer Pressemitteilung und einem achtminütigen Video wird dieser neue Blend vorgestellt – dieses Video, ein Cocktail-Rezept und alle Informationen zur neuen Abfüllung finden Sie nachfolgend:

Ein neuartiger, experimenteller Blended Scotch…in einem klassischen Manhattan?

Edinburgh, Schottland (ots/PRNewswire) – Von den schottischen Highlands bis nach Downtown New York: Der erste, unorthodoxe Blend aus einer Reihe neuer experimenteller Whiskys von Johnnie Walker bekommt von amerikanischen Mixology-Experten Lob in Hülle und Fülle.

Ein neuer, experimenteller Scotch Blend von Johnnie Walker wurde von einigen der einflussreichsten New Yorker Mixologen und Barkeepern begeistert aufgenommen, als er anstelle von traditionellem amerikanischen Roggenwhiskey in einem klassischen Manhattan-Cocktail verwendet wurde.

Johnnie Walker Blenders‘ Batch ist eine neue Reihe experimenteller Whiskys und die erste Ausgabe, der Johnnie Walker Blenders‘ Batch Red Rye Finish, wurde vom kräftigen Geschmack amerikanischer Whiskeys inspiriert. Er wurde vom kleinen Mischungsexpertenteam des Whiskyherstellers unter der Leitung von Jim Beveridge konzipiert.

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Das Mischungsteam führt in Schottland stets mehrere Hundert Geschmacksexperimente gleichzeitig durch und der Red Rye Finish ist die erste Gelegenheit für Whiskyfans, das Ergebnis einiger dieser Experimente zu probieren.

Anlässlich der Einführung des Red Rye Finish, der pur genossen werden kann, aber für das Mixen perfekter Cocktails zuhause konzipiert wurde, reiste Johnnie Walkers Mischungsexpertin Emma Walker von Edinburgh zur Geburtsstätte des Manhattan, um festzustellen, wie sich der neue Scotch Blend im Vergleich zu seinen amerikanischen Gegenstücken schlug. Ihr Abenteuer ist in dem neuen Film des schottischen Whiskyherstellers mit dem Titel Blenders‘ Batch – Emma’s Red Rye In New York zu sehen.

Etwas aufgeregt präsentierte Emma den Red Rye Finish den Augen, Nasen und Geschmacksnerven einiger der einflussreichsten New Yorker Mixologen und Geschmackskoryphäen. Zu ihnen zählten auch Dave Arnold, Gründer und Präsident des Museum of Food and Drink und Inhaber des tonangebenden Booker and Dax, der legendäre Barkeeper und Philosoph Peter Napolitano von der Brooklyner Melody Lanes Bowling Alley sowie der Bitters- und Mixology-Experte Sother Teague, Getränkedirektor des Amor y Amargo im Manhattaner East Village.

Emma meinte: „Wir sind stolz auf jeden Blend, den wir herstellen, und wissen, dass sich die Leute aufgrund der hohen Qualität für Johnnie Walker entscheiden. Bei diesem Blend kommen alle Merkmale des Scotch zusammen, der in erstbefüllten amerikanischen Eichenfässern mit einem Rye-Cask-Finish reift. Ich glaube, dass man das so nicht erwartet, und ich wollte ehrliches, direktes Feedback von Leuten, die wirklich Ahnung haben. Ich war ein bisschen nervös – das Wohlwollen der besten New Yorker Mixology-Experten für einen Manhattan mit einem Johnnie Walker Blend statt eines amerikanischen Whiskey erhalten zu wollen ist kein geringes Unterfangen – aber zum Glück lief alles wirklich super.“

In dem Film hat Dave Arnold, der für seine messerscharfen Kommentare und Meinungen bekannt ist, keinen Zweifel: „Es gibt einen alten Drink, der Rob Roy heißt und im Grunde wie ein Manhattan ist, aber mit Scotch zubereitet wird, und den hasse ich. Aber dieser Manhattan mit Red Rye Finishschmeckt wie ein ‚echter‘ Manhattan. Er ist einfach köstlich.“ Sother Teague wiederum fügte hinzu: „Ich finde diesen Whisky echt spitze.“

Blenders‘ Batch – Emma’s Red Rye In New York entstand im Rahmen der Initiative Storyline von Johnnie Walker, bei der die Marke mit einem globalen Netzwerk von Storytellern zusammenarbeitet, zu dem Schriftsteller, Regisseure, Fotografen und Filmemacher gehören. Mit dieser Initiative sollen Menschen die Gelegenheit bekommen, inspirierende, optimistische Geschichten von Erfolgen und Fortschritten zu erzählen.

Der Filmemacher Oliver Würffell war fasziniert von den Figuren des Films: „Diese schillernden Persönlichkeiten im Film haben mir eine völlig neue Welt aufgezeigt. Die unglaubliche Komplexität und Handwerkskunst zu entdecken, die bei der Herstellung eines Whiskey wie dem Red Rye Finish zum Tragen kommen, oder zu erfahren, wie Emma sich Gedanken darüber macht, wie er in den Händen von Legenden wie Dave, Jack und Sother funktionieren könnte, war einfach fantastisch. Es war wirklich toll, diese Geschichte erzählen zu können.“

Johnnie Walker Blenders‘ Batch Red Rye Finish zählt zu den Ergebnissen hunderter laufend am Sitz des Unternehmens in Schottland durchgeführter Experimente. Er enthält Malz- und Kornwhiskeys, die in erstbefüllten Bourbon-Fässern altern und ihr Finish in Roggenfässern erhalten. Mehr als 50 Experimente unter Verwendung von 203 Malz- und Kornwhiskyproben waren nötig, bevor man auf den Red Rye Finish stieß. Dieser wurde mit einer Mischung aus nur vier Whiskys konzipiert, u.a. dem Cardhu Single Malt mit seiner lebendigen, frischen Fruchtigkeit und einem cremigen Kornwhisky mit Vanillearoma aus Port Dundas.

Jim Beveridge meinte: „Johnnie Walker Blenders‘ Batch Red Rye Finish wurde von meiner persönlichen Leidenschaft für den kräftigen Geschmack amerikanischer Whiskeys inspiriert, die ich entwickelte, als ich in den 1990ern in Louisville in Kentucky mit Bourbons und Ryes arbeitete.

„Bei der Herstellung von Scotch Whisky versuchen wir, ,von der Bar aus‘ zu denken, damit Barkeeper und die Leute zuhause die perfekten Getränke zur Hand haben, die man alleine, auf Eis oder als Grundlage eines makellosen Cocktails auf Scotch-Basis, wie z.B. Emmas Red Rye Finish Manhattan, genießen kann.

Im Falle des Red Rye Finish ist das Endergebnis ein besonders moderner Whisky. Er ist schön weich, süß und gewollt leicht. Meiner Meinung nach wird der komplexe Charakter des Scotch durch die besten traditionellen amerikanischen Whiskeyaromen auf aufregende Art und weise neu interpretiert.“

Die Reihe Johnnie Walker Blenders‘ Batch gibt den Blick frei auf die Kunstfertigkeit und die permanente Suche nach dem perfekten Geschmack, die das Mischungsexpertenteam auszeichnen. Die Mischungsexperten von Johnnie Walker führen stets mehrere Hundert Geschmacksexperimente gleichzeitig durch und untersuchen dabei unterschiedliche Destillationsbedingungen, verschiedene Holz- und Kornarten, Fässer-Finishes und andere Elemente der Whiskyherstellung auf der Suche nach außergewöhnlichen neuen Geschmacksvarianten.

Johnnie Walker Blenders‘ Batch Red Rye Finish ist ab September zu einem Preis von 20 EUR (UVP) in mehr als 50 Ländern erhältlich.

https://www.youtube.com/watch?v=wq8lPbTKr08&feature=youtu.be

So gelingt Ihnen zuhause der perfekte Red Rye Finish Manhattan:

Füllen Sie ein Mixglas oder einen Cocktail-Shaker mit Eis und mischen Sie 2 oz. Johnnie Walker Blenders‘ Batch Red Rye Finish mit 1/2 oz. süßen Wermut, 1/2 oz. trockenen Wermut und zwei Spritzer Angostura Bitters. Etwa 20 Sekunden verrühren und dann in Cocktailgläser absieben. Eine Kirsche oder etwas Zitronenschale direkt über den Drink geben, um die ätherischen Öle freizusetzen, und servieren.

Diageo Special Releases 2016 – die offiziellen deutschen Preise

Whiskynotes.be hat ihren Bericht über die Diageo Special Releases 2016 vor kurzem mit Preisangaben für die 10 Sonderabfüllungen ergänzt. Dabei handelt es sich um die Preise in Belgien.

Auf Grund dieser Veröffentlichung haben wir bei Diageo Deutschland nachgefragt, wie die Preise hierzulande aussehen.

Dank Thomas Plaue, Master of Whisky Germany bei Diageo, können wir Ihnen hier die offiziellen deutschen Verkaufspreise präsentieren, zu denen Sie die Abfüllungen nach ihrem Erscheinen im Handel kaufen können:

  • Auchroisk 25yo, 51.2%, 3954 Flaschen – € 389
  • Brora 38yo, 48.6%, 2984 Flaschen – € 1999
  • Caol Ila 15yo ‘Unpeated style’, 61.5% – € 119
  • Cambus 40yo 1975, 52.7%, 1812 Flaschen – € 1039
  • Cragganmore NAS, 55.7% – € 559
  • Glenkinchie 24yo 1991, 57.2%, 5928 Flaschen – € 419
  • Lagavulin 12yo Cask Strength, 57.7% – € 109
  • Linkwood 37yo 1978, 50.3%, 6114 Flaschen – € 829
  • Mannochmore 25yo, 53.4%, 3954 Flaschen – € 349
  • Port Ellen 37yo 1978 16th release, 55.2%, 2940 Flaschen – € 3449

Die Special Releases 2016 sind offiziell mit 21. September 2016 im Handel erhältlich.

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Chivas restrukturiert das Blending-Team

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Laut einem Bericht in The Spirits Business restrukturiert Chivas sein gesamtes Blending-Team neu – und will damit auch ein Zeichen für den fortgesetzten Fokus des Unternehmens auf Blended Scotch setzen.

Was genau geschieht? Nun, Master Blender Colin Scott wird zum Chivas Regal Custodian Master Blender ernannt, der das Blending-Team unterstützen und anleiten soll. Sandy Hyslop, ebenfalls bislang Master Blender – und zwar für Ballantine’s, wird die neu geschaffene Rolle des Director of Blending übernehmen und für das gesamte Blending- Team bei Chivas verantwortlich sein.

Kevin Balmforth und Dr. Calum Fraser werden Chivas Regal Blender. Ashley Smith, bislang ein Blender in Ausbildung, wird sich mehr auf Chivas Regal konzentrieren. Willy Henderson wird mit seinen 37 Jahren Erfahrung für die gesamte Range an Blended Scotch von Chivas tätig sein, und dabei von Adam Ritchie unterstützt.

Auch einen Neuzugang gibt es: Alan Galloway wird an der Gesamtrange arbeiten, aber Hyslop bei Ballantine’s exklusiv unterstützen.

 

Serge verkostet: Highland Park vs. Highland Park

Bei Serge Valentin treten heute wieder zwei Abfüllungen aus einer Destillerie gegeneinander in einer Verkostung an. Diesmal sind es zwei unabhängige Bottlings von den Orkneys, genauer gesagt aus der Destillerie Highland Park. Beide haben Fassstärke, eine Abfüllung stammt von Gordon & MacPhail, die andere von Douglas Laing. Knappes Ergebnis in diesem Duell – beide scheinen laut Serge recht interessant und gut trinkbar zu sein:

  • Highland Park 16 yo 1999/2016 (56.6%, Gordon & MacPhail, The Whisky Exchange, first fill bourbon barrel, cask #4260): 85 Punkte
  • Highland Park 21 yo 1994/2015 (52.6%, Douglas Laing, Extra Old Particular, refill hogshead, 228 bottles): 87 Punkte

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Blogrundschau: Bunte Vielfalt in der Verkostung

Nachdem der Newstag heute etwas langsamer als sonst beginnt, haben wir die Zeit genutzt und für Sie ein halbes Dutzend interessante englischsprachige Verkostungsnotizen zusammengesucht – bunt gemischt:

  • Billy’s Booze Blog verkostet den Loch Lomond Single Grain – nicht allzu komplex, aber recht preiswert, meint man dort.
  • Words of Whisky hat den Port Charlotte 2003/2016 von Blackadder probiert – sehr viel Lob für ein rauchiges Sherrymonster.
  • Whisky of the Week verkostet den Balblair 2000 Vintage – man wertet ihn dort als „excellent“.
  • Whisky Apocalypse hat den Glen Moray Peated im Glas – er erinnert den Verkoster an den Ardbeg Blasda und er findet das Verhältnis zwischen Preis und Qualität hervorragend.
  • Maltymates verkostet den Lagavulin 8yo – man findet ihn gut, aber die Jugend würde etwas stören.
  • The Amateur Drammer widmet sich dem Tomintoul Tláth – Einsteigerwhisky ohne viel Komplexität und Tiefe, ist dort das Urteil.

Whisky im Bild: Inchdairnie

Gerade von seiner letzten Schottlandreise zurückgekehrt, hat uns Dr. Mario Prinz vom Potstill in Wien fünf Aufnahmen von der erst seit 2015 arbeitenden Destillerie Inchdairnie in Fife zur Veröffentlichung überlassen. Inchdairnie ist sicher mit eine der modernsten Destillerien in Schottland, man wird aber auf die erste Abfüllung noch 10 Jahre warten müssen, die erste Veröffentlichung ist als 12jähriger geplant.

Mehr Artikel über die Destillerie können Sie hier bei uns abrufen.

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Inchdairnie. Foto: Dr. Mario Prinz
Inchdairnie. Foro: Dr. Nario Prinz
Inchdairnie. Foto: Dr. Mario Prinz
Inchdairnie. Foro: Dr. Nario Prinz
Inchdairnie. Foto: Dr. Mario Prinz
Inchdairnie. Foro: Dr. Nario Prinz
Inchdairnie. Foto: Dr. Mario Prinz
Inchdairnie. Foro: Dr. Nario Prinz
Inchdairnie. Foto: Dr. Mario Prinz

PR: Auchentoshan „New Malt Order“ – die Gewinner aus Deutschland

Wir haben eine Pressemitteilung von Auchentoshan erhalten, die über einen Wettbewerb zur Mitgliedschaft bei der „New Malt Order“ berichtet, bei dem sich Bartender mit eigenen Kreationen beteiligen konnten. Die Deutschland-Ausscheidung ist geschlagen, und wir bringen hier dazu die Pressemitteilung und den ersten der vier Gewinnercocktails. Die restlichen drei werden wir im Laufe der nächsten Zeit vorstellen:

Auchentoshan präsentiert die „New Malt Order“:

Beste Bartender weltweit bei Bitters Competition ausgezeichnet

Frankfurt am Main, 12. September 2016 Für seine „New Malt Order“ sucht Auchentoshan im Rahmen einer internationalen Bitters Competition die besten Bartender der Welt. Der Wettbewerb unter dem Motto „Distilled Different“ findet in mehr als 7 Ländern statt – darunter Deutschland, die USA, Großbritannien und Australien. Das deutsche Finale war Anfang September in Frankfurt: Zwölf Bartender mixten auf Basis eines selbst kreierten Bitters mit Auchentoshan New Make Spirit ihren perfekten Auchentoshan & Ale Cocktail. Mit ihren einzigartigen Kreationen konnten Jan Jehli, Michele Heinrich und Lucia Schürmann die Jury besonders überzeugen. Sie sind nun Teil der „New Malt Order“ und dürfen gemeinsam mit allen internationalen Siegern und Master Blender  Rachel Barrie an der Herstellung eines neuen Auchentoshan Single Malts für 2017 mitwirken.

Die drei Gewinner der Bitters Competition von Auchentoshan Jan Jehli, Michele Heinrich und Lucia Schürmann mit Global Brand Ambassador John Cashman (von links).
Die drei Gewinner der Bitters Competition von Auchentoshan Jan Jehli, Michele Heinrich und Lucia Schürmann mit Global Brand Ambassador John Cashman (von links).

‚Distilled Different’ – Auchentoshan macht den Unterschied

Auchentoshan ist einer der wenigen Single Malts in Schottland, die dreifach destilliert werden. Dadurch erhält er einen besonders milden, zugänglichen Geschmack, der sich perfekt als Basis für einen hochwertigen Drink eignet. Den Beweis hierfür lieferten die kreativen Rezepte der Bartender aus aller Welt, die sich für die Bitters Competition qualifiziert hatten. Der globale Wettbewerb ist Teil der neuen Kampagne „Welcome To The New Malt Order“, mit der Auchentoshan auf die Vielseitigkeit seines Single Malts aufmerksam machen will. Ganz in diesem Sinne waren die Teilnehmer der Bitters Competition aufgefordert, einen eigenen Bitters mit Auchentoshan New Make Spirit herzustellen. Auf Basis ihres Bitters kreierten die Bartender anschließend einen Auchentoshan & Ale Cocktail mit Auchentoshan American Oak. Dieser sollte die Grundidee des dreifach destillierten Whiskys, ‚Distilled Different’, verkörpern.

Darauf kam es der Jury an: Geschmack, Handwerk und die Story zum Drink

Um die vierköpfige Jury beim deutschen Finale in Frankfurt zu überzeugen, waren nicht nur Kreativität und Cocktailkunst gefragt. Auch auf die Geschichte zum Drink kam es an. „Ein vollendeter Geschmack ist die Basis“, sagt Josh Cashman, Jury-Mitglied und Global Brand Ambassador bei Beam Suntory. „Uns ging es aber auch darum zu sehen, weshalb der Bitters so hervorragend zum jeweiligen Auchentoshan & Ale Cocktail passt und die Geschichte, die diesen besonders ‚different’ macht. Bei den drei Gewinnern stimmte einfach alles.“ Deshalb dürfen sich Jan Jehli (The Parlour, Frankfurt), Michele Heinrich (The Kinly Bar, Frankfurt) und Lucia Schürmann (Galander Charlottenburg, Berlin) auf eine Reise nach Glasgow freuen. Dort haben sie die einmalige Chance, gemeinsam mit Master Blender Rachel Barrie und den anderen Siegern u.a. aus den USA, UK und Skandinavien, an der Herstellung eines neuen Auchentoshan Single Malts für 2017 mitzuwirken.

Dreifach destilliert, fruchtig-frischer Geschmack: Auchentoshan American Oak

Eine der Hauptzutaten aller drei Gewinner-Cocktails war Auchentoshan American Oak. Er zeichnet sich durch sein fruchtig-frisches Aroma sowie eine Note von BourbonVanille, Kokos und weißen Pfirsichen aus. Hinzu kommen Noten von süßer Grapefruit und einem Hauch von Gewürzen im Abgang, die den milden Geschmack abrunden. Auchentoshan, die Nummer eins der Lowland Whiskys weltweit, wird in einer Destillerie vor den Toren der schottischen Metropole Glasgow produziert.

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Und hier das erste Siegerrezept:

„Haberdashery“ von Jan Jehli

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  • 4cl Auchentoshan American Oak
  • 0,25cl/1 Barlöffel Detaillist JEHLI’s Aromatic Bitters
  • 1cl Naturtrüber Apfelsaft
  • 1cl Agaven-Kokoswasser Sirup
  • 5cl Pale Ale

PR: Ardbeg Twenty One Committee Release

Von Ardbeg haben wir die Presseinfo zum Erscheinen des Ardbeg Twenty One erhalten, der ab 21. September in begrenzter Stückzahl für Committee-Mitglieder erhältlich ist. Wir bringen sie hier gemeinsam mit den offiziellen Tasting Notes:

Ein seltener Single Malt aus dramatischen Zeiten der Destillerie:

Ardbeg Twenty One Committee Release

München / Islay, 12. September 2016. Ardbegs bewegte Vergangenheit – und das Vertrauen in die Zukunft, steht im Mittelpunkt der limitierten Abfüllung Ardbeg Twenty One, eines 21-jährigen Single Malts. Destilliert in den turbulentesten Zeiten Ardbegs. Ein Beleg für das Engagement derer, die sich einsetzten, den ungezähmten Geist der Destillerie am Leben zu erhalten. In Mitten der 1990er Jahre wurde diese Abfüllung auf der abgelegenen schottischen Insel Islay gebrannt. Die weiß gekalkten Wände der Brennerei und Lagerhäuser waren verblasst und bröckelten. Die Destillation bei Ardbeg war fast zum Stillstand gekommen. Eine kleine Gruppe von Mitarbeitern trotzte all der Ungewissheit und stellte ein paar Fässer für diese Abfüllung ins Warehouse. Unter ihnen auch der junge Mickey Heads, heute unser geschätzter Destillerie-Manager. Einige Zeit später rettete The Glenmorangie Company die Destillerie und bewahrte Ardbeg vor seinem fast nicht mehr abwendbaren Ende. Heute ist die Zukunft von Ardbeg in sicheren Händen: das Ardbeg Committee wurde gegründet, damit sich die Türen der Brennerei nie wieder schließen und umfasst rund 120.000 Mitglieder in mehr als 130 Ländern. Mickey Heads, der Vorsitzende sagt:

„Der Ardbeg Twenty One ist ein glänzendes Beispiel für Ardbegs Geist und ungezähmten Durchhaltewillen. Ich bin froh, dass wir ihn mit unseren Mitgliedern teilen können. Das Committee hat viel Engagement gezeigt und dies wollen wir mit dieser Abfüllung honorieren.“

Dr. Bill Lumsden, Director of Distilling, Whisky Creation & Whisky Stocks bei Ardbeg wählte die Fässer aus: Ein prächtiger, goldener Whisky, der die unverwechselbare, pfeffrige Rauchigkeit von Ardbeg mit sanften, buttrigen Noten kombiniert. Für ihn der perfekte Dram die fortwährende Loyalität des Ardbeg Committees zu feiern.

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Ardbeg Twenty One
46,0 % Vol. Alkohol

Die Farbe: Ein leichter Goldton.

Auf der Nase: Aromen von teerigem Rauch, Ardbeg Eiskrem und schwarzen Pfeffer mit Kräuternoten.

Im Geschmack: Ein pfeffrig, prickelndes Gefühl mit Anklang von Lakritze, Holzkohle, Pfefferminze und Vanille. Ein Hauch von Gewürzen, der zu einem langen, beruhigenden Wiederhall nach Kohleteer, Anissamen und rauchiger Butter führt.

Gereift 21 Jahre in Ex-Bourbon Fässern, nicht kühlgefiltert abgefüllt. Nur für Ardbeg Committee Mitglieder, Registrierung unter http://Ardbeg.com/join

Erhältlich in Deutschland ab dem 21. September 2016 über http://Ardbegshop.de zu einem Verkaufspreis von 370€, solange der Vorrat reicht.