Whisky im Bild: Kilchurn Castle am Loch Awe

Asche über unser Haupt: In der Erstfassung des Artikels hatten wir das untenstehende Bild mit dem nachfolgenden Text versehen:

„Auch am Sonntag möchte wir Ihnen gerne die Schönheit Schottlands in einem Bild zeigen: An der Südküste des Loch Lomond bei Balloch findet sich diese Burgruine, die von Ingrid Andrea im Jahr 2007 aufgenommen wurde. Malerisch schmiegt sich das Gemäuer in das zarte Grün der Umgebung – ein romantischer Anblick, fotografiert mit einer Nikon D40:“

balloch_suedkueste_loch_lomond

Das ist natürlich falsch. Thorsten Schübbe, Dr. Mario Prinz vom Potstill Wien, Uwe Matthießen, Klaus Bauer und Martin Glock von Alleswhisky.de haben uns (nacheinander) darauf aufmerksam gemacht, dass das Bild Kilchurn Castle am Loch Awe zeigt. Zunächst einmal Danke dafür, dass sie uns auf diesen Fehler aufmerksam gemacht haben.

Wie kam es dazu? Nun, der Fehler steckte bereits in der Untertitelung des Originalbildes auf wikimedia.org – dort ist das Bild als „Balloch Suedkueste Loch Lomond“ eingeordnet, unter Loch Lomond. Wir haben das Bild kurz vor unserem Abflug aus Deutschland auf dem mobilen Redaktionscomputer als Nachricht vorbereitet und nicht genauer kontrolliert. Unsere Schuld, hätten wir machen sollen.

Martin Glock hat uns ein weiteres Bild der Ruine geschickt, das wir hier mit seiner freundlichen Genehmigung veröffentlichen. Nochmals sorry für unseren Fehler:

kilchurn-text
Kilchrun Castle. Bildrechte: Martin Glock

Erste Eindrücke von der Whiskyfair Niederrhein

Seit den Mittagsstunden findet in Kerken die 2. Whiskyfair Niederrhein statt – und wir von Whiskyexperts waren dort mit dabei – diesmal als Besucher und „fliegende Reporter“. Die Messe war wieder bestens besucht, in familiärer Atmosphäre konnte und kann man dort noch bis 21 Uhr Whisky in seinen vielen Facetten kennenlernen. Von den Standards bis zu raren Abfüllungen ist dort ein bunter Querschnitt durch die Welt des Wassers des Lebens zu finden. Auch das kulinarische Rahmenprogramm und die Tastings finden großen Anklang (die Tastings waren alle restlos ausverkauft).

Wir finden, die Whiskyfair Niederrhein ist ein schönes und angenehmes Kontrastprogramm zu den großen Messen, eine entspannte Begegnung mit Whisky, die sowohl Einsteigern als auch Kennern Freude machen kann – der Zuspruch der Besucher zeigt, dass das Konzept dort aufgeht.

Hier einige Bilder von der Veranstaltung:

wp_20160917_13_34_20_pro wp_20160917_13_44_35_proSchon im Bereich vor dem Adlersaal wurde man kulinarisch bestens versorgt. Lachs am offenen Feuer, Nackensteaks und Bratwürstchen gab es zur Stärkung.wp_20160917_13_57_09_pro

Ein erster Blick in den Saal: Hunderte Whiskys standen zur Verkostung bereit – etwas anders geordnet als bei anderen Messen, nämlich nach Regionen – beginnend mit den Lowlands. Wir verkosteten dort einen 22jährigen North British von Deerstalker, der erst gestern nach Deutschland kam. Sehr intensiv, aber dabei rund und weich.

wp_20160917_14_26_10_proDie Tastings fanden in der Whiskybotschaft am Hauptplatz statt, ein renoviertes, denkmalgeschütztes Haus, das 2 Jahre älter ist als Napoleon.
wp_20160917_14_32_59_pro wp_20160917_14_33_32_pro

Innen besticht das Gebäude durch geschmackvolle Einrichtung – ein schönes Ambiente für Tastings. Aber zurück zur Halle:wp_20160917_15_27_01_pro wp_20160917_15_27_13_pro

Der Andrang war groß. An der Stirnseite der Stand von Whisky Investments mit einigen seltenen Abfüllungen. Wir kosteten einen 25jährigen Pittyvaich aus der letztjährigen Diageo-Sonderabfüllung – herrlich gereift, alte Schule (und für eine Lost Distillery noch halbwegs vernünftig gepreist).

Einige der Leute hinter den Ständen:
wp_20160917_15_28_16_pro wp_20160917_15_29_16_pro wp_20160917_15_29_47_pro wp_20160917_15_30_05_pro wp_20160917_15_31_00_pro wp_20160917_15_31_20_pro

Gastgeber Michaela und Tim Tünnermann dürfen zufrieden sein: Es macht viel Freude, durch die Messe zu schlendern und sich in entspannter Atmosphäre mit dem Whisky zu beschäftigen.wp_20160917_16_08_04_pro

Whisky im Bild: Loch Lomond

Unser heutiges Whisky im Bild beschäftigt sich mit dem Loch Lomond im Nordwesten von Glasgow. Graham Lewis hat an dessen Südküste eine wundervolle Lichtstimmung eingefangen, die wir Ihnen nicht vorenthalten wollen:

By Graham Lewis - Loch Lomond (III), CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=26172640
By Graham LewisLoch Lomond (III), CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=26172640

Blogrundschau: Clynelish 14yo, Glen Grant neue Range, Timorous Beastie 40yo

An einem sehr langsamen Samstag, was die News anbelangt, schauen wir gerne nach englischsprachigen Verkostungsnotizen, die in der letzten Zeit erschienen sind, um sie Ihnen zu präsentieren. Drei davon haben wir für Sie ausgesucht. Gehen wir also gleich in medias res:

  • Der Timorous Beastie 40yo von Douglas Laing wird auf Words of Whisky besprochen – er wird nicht nur dort ausgesprochen gelobt. Besonders gefällt, dass er nicht überbordend süß ist.
  • Der Clynelish 14yo wurde auf Maltymates verkostet – man sieht ihn dort als ausgewogenen Whisky, der sein Geld mehr als wert ist.
  • Die neue Range aus der Destillerie Glen Grant ist erschienen, und Whisky for Everyone hat sich die drei neuen Abfüllungen recht ausführlich angesehen –  man findet, sie wären ihr Geld wert und würden gut dazu geeignet sein, der Speyside-Destillerie mehr Aufmerksamkeit zu verschaffen.
Glen Grant. Bildrechte: Lars Pechmann
Glen Grant. Bildrechte: Lars Pechmann

Whisky im Bild: Wiedersehen mit Deanston

Schon vor einiger Zeit haben wir Ihnen Bilder aus der Highland-Destillerie Deanston gebracht (hier und hier), damals von Marcel Freudenstein. Auch heute sind wir wieder in Deanston, und zwar mit ganz aktuellen Bildern von Bernd Scheer, der die Destillerie in den letzten Tagen besucht hat. Er schrieb uns:

Bin gerade aus Schottland zurück; ein Besuch bei Deanston ist eine klare Empfehlung. Dort hat sich in letzter Zeit einiges getan (wie auch beim Whisky).

Hier seine Aufnahmen von und in der Destillerie, die so wie Bunnahabhain und Tobermory zur Distell-Gruppe gehört:

Deanston. Bildrechte: Bernd Scheer
Deanston. Bildrechte: Bernd Scheer
Deanston. Bildrechte: Bernd Scheer
Deanston. Bildrechte: Bernd Scheer
Deanston. Bildrechte: Bernd Scheer
Deanston. Bildrechte: Bernd Scheer
Deanston. Bildrechte: Bernd Scheer
Deanston. Bildrechte: Bernd Scheer
Deanston. Bildrechte: Bernd Scheer
Deanston. Bildrechte: Bernd Scheer
Deanston. Bildrechte: Bernd Scheer
Deanston. Bildrechte: Bernd Scheer
Deanston. Bildrechte: Bernd Scheer
Deanston. Bildrechte: Bernd Scheer
Deanston. Bildrechte: Bernd Scheer
Deanston. Bildrechte: Bernd Scheer
Deanston. Bildrechte: Bernd Scheer
Deanston. Bildrechte: Bernd Scheer

Ein leichtes Wachstum beim Export in der ersten Jahreshälfte

0

Auf ihrer Website veröffentlichte die Scotch Whisky Association heute ihre Zahlen und Analysen des Scotch Whisky Exports. Demnach wurden in der ersten Jahreshälfte mehr Flaschen exportiert als im gleichen Zeitraum des Vorjahres (+ 3,1 %), der Umsatz ging allerdings leicht zurück. Mit 39 % aller Exporte ist die Europäische Union einer der wichtigsten Absatzmärkte der schottischen Whisky-Industrie. 208 Millionen Flaschen fanden ihren Weg hierhin, was einer Steigerung von 5% entspricht. Größter Einzelmarkt für Scotch innerhalb der EU mit fast 91 Millionen Flaschen ist Frankreich, hier werden fast genauso viele Flaschen abgesetzt wie in den USA und Indien. Allerdings wurden in den USA 357,4 Millionen £ umgesetzt, hier wurde zwar weniger gekauft, aber am meisten bezahlt. Indien bleibt der Markt mit dem größten Wachstum, den 41 % mehr bei der Flaschenanzahl steht ein Mehr von 28 % beim Wert an der Seite. Der deutsche Markt blieb stabil mit einem ganz leichten Plus (21,7 Millionen Flaschen + 3%, 65.9 Millionen £ + 4%).

Und natürlich wird der Austritt Großbritanniens aus der EU im Bericht der SWA thematisiert. Da die Art und Weise des Brexit noch nicht exakt definiert ist, bleibt der SWA zur Zeit nichts anderes übrig, als von einer kommenden Herausforderung zu sprechen.

 

Serge verkostet: 2x Glen Spey von Cadenhead

Wir beginnen unsere News mit dem heutigen Duett auf Whiskyfun. Serge’s Wahl fiel auf Whiskys der Brennerei Glen Spey und bei beiden handelt es sich um aktuelle Abfüllungen aus dem Hause Cadenhead. Hier gefällt Serge der 14-jährige ein klein wenig besser als der 21-jährige aus der Wine Cask Serie, bei dem die langen Jahre in einem Weinfass keine großen Spuren hinterlassen haben.

 

  • Glen Spey-Glenlivet 14 yo (46%, Cadenhead, Small Batch, 2016) 84 Punkte
  • Glen Spey-Glenlivet 21 yo 1995/2016 (54.2%, Cadenhead, Wine Cask, claret) 82 Punkte

Gregg Glass (Compass Box) folgt Richard Paterson bei White & Mackay nach

Ein Generationenwechsel bahnt sich bei Whyte & Mackay und damit bei Dalmore, Fettercairn, Invergordon, Isle of Jura und Tamnavulin an: Scotchwhisky.com berichtet, dass Gregg Glass, der seit 2005 als Whisky Maker bei Compass Box arbeitet, der Nachfolger von Richard Paterson als Master Blender werden soll, wenn Paterson von seiner Position zurücktritt.

Am 1. Dezember wird Gregg als Blender und Whisky Maker an der Seite von Richard Paterson im Unternehmen beginnen, so der Bericht. Er wird in Glasgow stationiert sein, aber nach Bedarf als Unterstützung für Richard Paterson auch an anderen Standorten arbeiten.

Ein Termin für den Rücktritt von Paterson wurde nicht verlautbart.

Danke an unseren Leser K. Bauer für den Hinweis.

Greg Glass. Bild: Twitter
Greg Glass. Bild: Twitter

Whisky im Bild: The Macallan

Marcel Freudenstein hat uns wieder mit einigen seiner fabelhaften Bilder versorgt, diesmal von einem Besuch der Destillerie The Macallan. Die Aufnahmen zeigen die romantischen Ecken der alten Destillerie, daneben werden ja im Mega-Stil neue Anlagen hochgezogen.

Unter den Bildern können Sie noch einige Infos zur Destillerie finden. Hier aber einmal die Aufnahmen, die sich wie üblich durch Anklicken vergrößern lassen:

macallanschild
Das Schild am Eingang zum Gelände. Bildrechte bei Marcel Freudenstein
Das Besucherzentrum. Bildrechte bei Marcel Freudenstein
Das Besucherzentrum. Bildrechte bei Marcel Freudenstein
Das Stillhouse. Bildrechte bei Marcel Freudenstein
Das Stillhouse. Bildrechte bei Marcel Freudenstein
Eine Aussenansicht von Macallan. Bildrechte bei Marcel Freudenstein
Eine Aussenansicht von Macallan. Bildrechte bei Marcel Freudenstein
Macallan - die alten Lagerhäuser. Bildrechte bei Marcel Freudenstein
Macallan – die alten Lagerhäuser. Bildrechte bei Marcel Freudenstein
Macallan - Easter Elchies House. Bildrechte bei Marcel Freudenstein
Macallan – Easter Elchies House. Bildrechte bei Marcel Freudenstein

Die Lage: Streetview-Ansicht möglich!

[gmap id=“13″]

Daten zu The Macallan:

Land Schottland
Region Speyside
Geographische Lage 57° 29′ 26,1″ N,3° 12′ 13,3″ W
Typ Malt
Status aktiv
Eigentümer Edrington Group
Gegründet 1824
Gründer Alexander Reid
Wasserquelle Ringorm Burn
Washstill(s) 7 × 12.000 l
Spiritstill(s) 14 × 4.000 l
Produktionsvolumen 6.000.000 l
Website www.themacallan.com

Geschichte der Destillerie

Am Ufer des Spey gelegen, war sie eine der ersten legalen Brennereien in Schottland: im Jahre 1824 bekam Alexander Reid die Brennlizenz. Als er 1847 starb, übernahm sein Sohn Alexander die Destillerie. Nach dessen Tod ging die Brennerei 1858 an James Shearer Priest und James Davidson, die diese 10 Jahre später an James Stuart, dem damals auch die Glen-Spey-Destillerie gehörte, veräußerten. 1882 wurde die Brennerei von Roderick Kemp erworben, dessen Familie das Unternehmen in den folgenden 100 Jahren erweiterte. Ab 1965 wurde die Zahl der Brennblasen deutlich erhöht: 1965 von 6 auf 12, 1974 auf 18 und 1975 auf 21. Im Jahr 1996 erwarb die Highland Distillers Ltd., zu der damals auch Bunnahabhain, Glenrothes und Highland Park gehörten und die ihrerseits 1999 von der Edrington Group gekauft wurde, die Brennerei.

Von jeher war The Macallan begehrt bei Blendmeistern, die ihn nach wie vor in ihren Blended Whiskys einsetzen. Als Single-Malt-Whisky in Flaschen trat er erstmals in den 1960er Jahren in Erscheinung, zunächst allerdings nur in der Whisky-Region Speyside. Erst 1980 wurde entschieden, The Macallan in größerem Rahmen innerhalb Großbritanniens auf den Markt zu bringen.

Die Destillerie verfügt über zwei Maischbottiche (mash tuns) (zusammen 12,6 t) und 22 Gärbottiche (wash backs) (zusammen 770.000 l). Destilliert wird in sieben wash stills (je 12.000 l) und 14 spirit stills (je 4.000 l). Die Gesamtproduktion liegt bei 5,5 Mio. Liter jährlich.

Macallan Destillerie
Macallan Destillerie – Foto von Antonin Marcel – CC-Lizenz

PR: Writers Tears Red Head neu in Deutschland

Vom deutschen Generalimporteur der Produkte der Walsh Whiskey Distillery, dem Bremer Spirituosen Contor, haben wir eine Pressemitteilung über die Einführung des Writers Tears Red Head Single Malt erhalten. Wir bringen Sie mit allen wichtigen Informationen über den irischen Whiskey hier für Sie:

Walsh Whiskey Distillery schreibt ein neues Kapitel mit dem Writers Tears Red Head

Bremen, 15.09.2016. Die Geschichte der Walsh Whiskey Distillery wird fleißig weiter geschrieben. Nach der offiziellen Eröffnung der Brennerei bei Royal Oak in der irischen Grafschaft Carlow im Juni folgt nun prompt die erste Innovation der Walsh Whiskey Distillery. Mit der Veröffentlichung des mit Spannung erwarteten limitierten Red Head Single Malt beginnt ein neues Kapitel für den Writers Tears. Seit Anfang September ist die Abfüllung in Deutschland im Fachhandel verfügbar.

writerstearsredheadtext

Mit der Einführung der Marke Writers Tears hat die Familie Walsh den Irish Whiskey bereits in eine neue Ära geführt. Während der bei Kennern beliebte und mit unzähligen internationalen Preisen dotierte Whiskey eine großartige Vermählung von gereiftem Single Pot Still und Single Malt Whiskey darstellt, wurde nun mit Writers Tears Red Head der erste reine Single Malt der Marke abgefüllt.

Seinen Namen und die rubinfarbene Färbung erhält der exquisite Writers Tears Red Head durch die Reifung in ausgewählten Sherryfässern. Die handverlesenen Fässer waren zuvor mit feinstem Oloroso Sherry befüllt. Der Writers Tears Red Head ist das neueste Mitglied im Portfolio der Markenfamilie Writers Tears und komplementiert die bereits sehr erfolgreichen Marken Writers Tears Copper Pot und Writers Tears Cask Strength. Writers Tears Red Head wird mit 46% vol. abgefüllt und auf Kältefiltration wird verzichtet. Weltweit ist die Auflage auf 12.000 Flaschen im Jahr 2016 limitiert.

Dazu kommentiert Geschäftsführer Bernard Walsh:

„Wir sind begeistert von dem Ergebnis, welches die Reifung unseres allerersten Writers Tears Single Malts in kostbaren, ausgewählten Oloroso Sherryfässern hervorbringt. Die natürliche Interaktion und langsame Alterung des dreifach in Kupferbrennblasen gebrannten Destillates mit dem spanischen Holz trägt zu der hervorragenden Qualität und dem unverwechselbaren Aroma von diesem überragenden Single Malt bei.“

Writers Tears ‘Red Head’ Tasting Notes:

Nase: Orangenschale, getrocknete Früchte und in Sherry eingelegte Pflaumen

Geschmack: Nussig nach Oloroso Sherry, würzige Rosinen und cremige Noten von der Eichenfasslagerung

Finish: Lang und sehr komplex mit einem Hauch Orange.

Writers Tears “Red Head” Irish Single Malt, 46,0% Vol, 0,70 Ltr, UVP 41,90

TV-Tipp: Schottlands Wolkeninsel – Die Insel Skye (Servus TV)

Wer Servus TV empfangen kann, der kann jetzt ab 12:05 eine interessante Doku über die Isle of Skye, die Heimat der Destillerie Talisker sehen – für die, die es nicht rechtzeitig schaffen, gibt es um 19:10 (ebenfalls heute) die Wiederholung. Hier die Inhaltsangabe von der Website von Servus TV:

Schottlands Wolkeninsel, die Isle of Skye, ist eine Art Mikrokosmos. Die schottische Lebensart ist hier fast in Reinform erhalten geblieben. Die Dokumentation besucht die unterschiedlichen Bewohner der Insel. Der Hirte Iain MacDonald und sein Sohn Calum aus dem Dörfchen Stenscholl treiben ihre Kühe jedes Jahr im Herbst auf eine kleine Insel vor der Küste von Skye. Der Taucher David Oakes erntet von seinem Schlauchboot aus in 15 Meter Tiefe Jakobsmuscheln. Die jüngste und einzige Fischerin der Insel ist Roma MacRae. Sie ist gerade mal 20 Jahre alt und hat sich für ein Leben auf dem Meer entschieden. Und die farbenfrohen handgefertigten Wollgarne der Insulanerin Eva Lambert sind weltweit begehrt und stehen für die schottische Lebensart.

Viel Vergnügen!

Neist Point (Skye). Bildrechte bei Marcel Freudenstein
Neist Point (Skye). Bildrechte bei Marcel Freudenstein

Cocktail: „Behold the unusual“ von Michele Heinrich

Im Rahmen des weltweiten Auchentoshan-Wettbewerbs für Barkeeper um die Aufnahme in die „New Malt Order“ (wir berichteten hier), kreierten deutsche Mixologen Cocktails mit dem Single Malt aus den Lowlands. Die drei Siegercocktails wollen wir Ihnen hier in lockerer Abfolge vorstellen. Den ersten fanden Sie im Erstbericht, hier kommt nun Cocktailrezept Nr. 2, der „Behold the unusual“ von Michele Heinrich.

„Behold the unusual“ von Michele Heinrich

  • unusual-text5cl Auchentoshan American Oak
  • 2cl Pandan Sirup
  • 2cl Kirschwein
  • 2cl Zitronensaft
  • 4 Tropfen Parra Bitters

Auffüllen mit Pale Ale

Serge verkostet: 2x Glentauchers 1996 (Claxtons und Liquid Library)

Für seine Verkostung von heute hat sich Serge Valentin zwei Vintage-Abfüllungen aus der Destillerie Glentauchers ausgesucht, einmal vom unabhängigen Abfüller Claxtons, der in Kürze vom Brühler Whiskyhaus nach Deutschland importiert werden wird (der Glentauchers ist im ersten Schwung allerdings unseres Wissens nach nicht dabei), und einmal als Abfüllung von Liquid Library. Beim Vergleich hatte die Abfüllung von Claxtons die Nase etwas vorne, aber beide wurden sehr positiv aufgenommen:

  • Glentauchers 18 yo 1996/2015 (48%, Claxton’s, bourbon barrel, cask #1502-7884, 247 bottles): 87 Punkte
  • Glentauchers 17 yo 1996/2013 (48.7%, Liquid Library, barrel, 178 bottles): 85 Punkte
Destillerie Glentauchers. Bildrechte bei Lars Pechmann.
Destillerie Glentauchers. Bildrechte bei Lars Pechmann.

Benromach stellt vierten Brenner an

Die Nachfrage nach Whisky aus der Destillerie Benromach ist hoch: in den letzten 12 Monaten ist der Absatz bei Benromach um 36% gestiegen, man exportiert in 40 Länder. Die Kapazitäten sind aber dort begrenzt. Nicht so sehr durch die technischen Anlagen, als durch das am Brennvorgang beteiligte Personal.

Darum hat nach einem Bericht von The Spirits Business die Mutterfirma Gordon & MacPhail einen vierten Brenner angestellt. Er kommt aus dem Stammhaus, war zuvor in den Lagerhäusern bei Elgin tätig und nennt sich Murdo MacKenzie. Der Vierundzwanzigjährige wird bei Benromach vom existierenden Dreierteam Keith Cruickshank, Mike Ross und Brian Williams angelernt werden, schreibt das Magazin.

Nebenbei: Wie wir erfahren haben, wird Benromach verschiedenen Handelspartnern erstmals Einzelfässer zur exklusiven Abfüllung bereitstellen. Der Gedanke war in der Destillerie schon länger im Gespräch, umgesetzt wird er aber erst jetzt. Wir konnten schon im Vorjahr zwei Fassproben aus solchen Einzelfässern (Bourbon und Sherry) verkosten – wunderschöne Whiskys mit dem typischen Destilleriecharakter. Wenn sie Indizien für die zu erwartenden Abfüllungen waren, dann darf man sich darauf freuen…

Author Cls With Attitude This file is licensed under the Creative Commons Attribution-Share Alike 2.5 Generic license.
Author Cls With Attitude
This file is licensed under the Creative Commons Attribution-Share Alike 2.5 Generic license.