Brown-Forman mit Gewinnrückgang im dritten Quartal 2016

0

Der starke Dollar und die nicht ganz so starke Performance mancher Marken setzten dem US-Konzern Brown-Forman, dem Besitzer von Jack Daniels und – seit dem Vorjahr – BenRiach, Glenglassaugh und Glendronach, deutlich zu: Er musste einen Gewinnrückgang von 4% hinnehmen.

Der US-Markt performte nach wie vor ausgezeichnet, auch Europa konnte im Nettoverkauf Zuwächse bringen. Wodka und kanadischer Whisky waren die großen Verlierer.

Vielleicht der interessanteste Teil der Meldung auf The Tribune: Die Verkaufserlöse von gebrauchten Fässern sind in den ersten neun Monaten des Jahres um satte 22 Prozent zurückgegangen – als Grund dafür wird ein Bedarfsrückgang und der damit verbundene Preiskampf am Markt für gebrauchte Fässer angegeben. Käufer für solche Fässer sind zum größten Teil schottische und irische Destillerien.

Bild von Graeme Maclean

Neu in der Planung: Port of Leith Distillery in Edinburgh

Vier Jahre lang haben Ian Stirling und Paddy Fletcher geplant, um die Chancen für ihr über 5 Millionen schweres Projekt einer Single Malt Distillery in Edinburgh zu sichern – nun ist die Port of Leith Distillery unter anderem mit einem Bericht in den Edinburgh News der Öffentlichkeit vorgestellt worden und wartet auf grünes Licht von den Behörden.

Sollte die Destillerie nach der noch ausstehenden Einreichung des Bauantrags genehmigt und gebaut werden, wäre sie die erste Single Malt Destillerie in mehr als einem Jahrhundert, die zu diesem Zweck in der Stadt errichtet wird. Bauen will man sie im Ocean Terminal, in Sichtweite der Royal Yacht Britannia. Eine Bar, ein Geschenkshop und ein Restaurant sollen das Projekt, das zur Touristenattraktion werden soll, komplettieren.

Die Lage der geplanten Destillerie ist übrigens in Gehweite der Originallocation der Scotch Malt Whisky Society.

Wer mehr über die geplante Destillerie und die Whiskygeschichte des Hafens wissen möchte, findet diese Informationen im Ursprungsartikel.

Leith Port. Photo credit: Spixey via Visualhunt.com / CC BY

 

PR: Erste Whiskys von Eden Mill verfügbar

Von Kirsch Whisky sind wir über eine recht interessante Neuerscheinung informiert worden: Die Eden Mill Distillery hat ihre ersten Whiskys veröffentlicht, während wir auf die Single Malts noch etwas warten müssen, und es sind Blends in unterschiedlichen Batches. Hier der Pressetext und die Bilder der beiden Batches, von denen der zweite eine leicht rauchige Note aufweisen sollte:

Erste Whiskys von Eden Mill verfügbar: Art of the Blend – Blended Scotch Whisky Reihe

Die schottische Brennerei und Brauerei Eden Mill, gelegen nahe der Ost Küste Schottlands bei St. Andrews, ist bekannt für Ihr innovativen Produkte und deren Experimentierfreude. Neben Bier und Gin produzieren die Schotten dort auch Single Malt Whisky. Bevor der erste eigene Single Malt Scotch fertig ist, setzt sich Eden Mill jedoch schon mit den Themen „Blending“ und „Finishing“ auseinander.

Bei der Veröffentlichung der „Eden Mill Art of the Blend“ handelt es sich um einen von Eden Mill kreierten Blended Scotch Whisky, welcher in unterschiedlichen Fässern für ein Jahr gefinished worden ist, um den Einfluss des Fassfinishings auf einen bereits gereiften Whisky zu erforschen. Hierbei handelt es sich noch nicht um Whisky aus der eigenen Produktion. Die ersten beiden Batches, Batch 1 und 2, sind ab sofort in Deutschland verfügbar.

Beide Batches basieren auf ein und demselben Blended Scotch. Sie unterscheiden sich jedoch in der Wahl der Fässer. So wurden für Batch 1 ausschließlich American Virgin Oak Quarter Casks und 1st Fill Ex Bourbon Casks verwendet. Verfügbar sind 2400 Flaschen.

Für das zweite Batch wurden European Virgin Oak Quarter Casks, 1st Fill Ex Bourbon Casks und eine kleine Anzahl Ex Arbeg Casks verwendet. Verfügbar sind 1450 Flaschen.


Die UVPs belaufen sich auf 44,90 € für Batch 1 und Batch 2.

TSB: Irischer Whiskey 2016 mit 20% mehr Umsatz in den USA

Ein fantastisches Wachstum können irische Whiskeys im abgelaufenen Jahr in den USA verbuchen: Laut einem Bericht in The Spirits Business haben sich die Umsätze in diesem Zeitraum um 19.8% gesteigert und machen nun 795 Millionen Dollar aus.

Aber auch volumenmäßig ging es steil bergauf hier betrug das Wachstum 18.7%. Insgesamt wurden 3.8 Millionen Cases (12 Flaschen oder neun Liter pro Case) verkauft.

Ebenfalls interessant: Das weltweite Wachstum irischen Whiskeys wird für 2016 mit 8% geschätzt – damit entpuppt sich der amerikanische Markt als DAS Boomgebiet für die irische Variante des Wassers des Lebens.

Photo via Visualhunt

Serge verkostet: 4x Amrut für Taiwan

Wer die vier Whiskys, die Serge Valentin heute in seiner Verkostung probiert, kaufen will, der muss diesmal verschlungene Wege gehen: Die vier (alles andere als schwachbrüstigen) Abfüllungen von Amrut sind nämlich für den taiwanesischen Markt gedacht. Bleibt einem wohl nur die Hoffnung, dass sie sich dort nicht verkaufen (was wohl nicht nur den Importeur wundern würde) oder über sieben Ecken doch bei uns landen.

Bei zweien wäre das, folgt man den Bewertungen von Serge, sehr zu hoffen – die beiden anderen scheinen ihm nicht so gefallen zu haben. Wie immer es auch passiert: Vielleicht ist die Verkostung für Sie Anreiz, Amrut einmal (wieder) zu probieren. Es gibt diese Whiskys ja auch bei uns bei einigen Fachhändlern. Hier aber einmal die Wertungen:

  • Amrut 2009/2016 ‘Virgin Oak’ (60%, OB for Hot Malt Taiwan, cask #958, 102 bottles, +/-2016): 90 Punkte
  • Amrut ‘Port Pipe’ (59%, OB, cask #2713, 346 bottles, 2013): 78 Punkte
  • Amrut ‘Intermediate Sherry’ (57.1%, OB, +/-2016): 91 Punkte
  • Amrut 2011/2016 ‘Pedro Ximenez Sherry Cask’ (56.5%, OB for Hot Malt Taiwan, cask #4122, 624 bottles): 80 Punkte
Palast in Bangalore, der Heimat von Amrut. By SMit224 – Own work, CC BY-SA 3.0

Video: WhiskyCast zu Besuch bei der neuen Old Jameson Distillery

0

Wir haben ja hier schon von der Wiedereröffnung der alten Jameson Distillery in Dublin berichtet, die gestern nach längerer Umbauzeit wieder für das Publikum geöffnet worden ist.

Mark Gillespie von WhiskyCast konnte sich noch vor kurzem auf der Baustelle umsehen und hat dort ein Interview mit dem Project Manager John Carroll und Eindrücke zu einem fünfminütigen Youtube-Video zusammengestellt.

Die erste Minute ist whiskybezogene Werbung (Johnnie Walker), ab 01:03 geht es mit der sehenswerten Reportage in Full HD los.

WAZ: Nachbericht zur Whisky’n’More in Hattingen

Am Wochenende fand in Hattingen (und zum ersten Mal dort) die Whisky’n’More statt, und folgt man den Aussagen des Veranstalters und Stimmen in den sozialen Netzwerken, dann war sie ein Erfolg – sowohl für Aussteller wie auch Besucher.

Die WAZ hat in ihrer Online-Ausgabe heute einen Nachbericht zur Messe gebracht, der mit einigen Bildern und mit Stimmen von Gästen wie auch des Veranstalters, Frank Gauert, die Messe nachzuzeichnen versucht. Auch hier ist der Tenor positiv. Ein kleiner Ausschnitt:

Franziska Berndt besucht zum ersten Mal eine Whisky-Messe. „Es ist toll, dass man überall probieren kann, teilweise schmeckt es sehr gut und es werden außergewöhnlich Kombinationen angeboten. Ich mag besonders einen rauchigen Whisky“, erklärt die 27-Jährige. Gemeinsam mit ihrem Partner Mitja Buchner hat sie sich von den Ausstellern auch beraten lassen. „Die Aussteller geben sehr gute Tipps, wie man seinen persönlichen Lieblings-Whisky findet“, sagt Franziska Berndt. „Die Atmosphäre ist toll und das Angebot wirklich groß“, findet sie.

Alte Jameson Distillery nach 11 Millionen teurer Renovierung neueröffnet

Zum St. Patrick’s Day 2017 wollte man fertig sein, und man hat es sogar überpünktlich geschafft: Die alte Jameson Distillery in Smithfield, Dublin, ist nach einer aufwendigen Renovierung um 11 Millionen Pfund wieder eröffnet. Produziert wird dort seit 1975 nicht mehr, als man die Produktion nach Cork in die Midleton Distillery verlegte, aber als Besucherzentrum war sie auch vor dem Umbau bereits aktiv.

Die Jameson Distillery Bow Street wird wieder als Besucherzentrum und Tourismusmagnet fungieren. Seit September wurde mit insgesamt 100 Arbeitern umgebaut, heute am Vormittag wurde sie vom Minister for Public Expenditure and Reform, Paschal Donohoe, feierlich eröffnet.

In der Destillerie wird es geführte Touren geben: ‘The Bow St. Experience’ Tasting Tour, die sich mit der Geschichte von Jameson und den neuesten Innovationen beschäftigen wird, und  ‘The Whiskey Makers’ und ‘The Whiskey Shakers’ werden Masterclasses für Whiskey und Cocktails enthalten und es ermöglichen, Whiskey direkt von einem Fass im neu erbauten Maturation House abzufüllen.

 

Exklusiv: Gewinnen Sie 4x irischen Whiskey zum St. Patrick’s Day

Am 17. März feiert man in Irland und dem Rest der Welt den St. Patrick’s Day – in Gedenken an den Todestag des irischen Bischofs Patrick, der im 5. Jahrhundert lebte. Zu seinen Ehren hält man in ganz Irland, aber auch in anderen Städten der Welt, Paraden ab und veranstaltet Volksfeste.

Und weil man nie genug feiern kann, haben wir uns gemeinsam mit Beam Suntory Deutschland gedacht: Am besten begeht man einen irischen Feiertag mit irischem Whiskey. Aber nicht irgendeinem, sondern mit vier ausgesuchten typisch irischen Abfüllungen, die das Fest zu etwas Besonderem machen.

Hier sind die vier Flaschen, die Sie bei uns gewinnen können:

Kilbeggan 21 Years Old

Bereits seit 1757 wird Kilbeggan Irish Whiskey in der ältesten lizenzierten Whiskey-Destillerie der Welt traditionell hergestellt und gilt jeher als bestgehütetes Whiskey-Geheimnis Irlands. Die heute weltbekannte Old Kilbeggan Distillery wurde 1757 im gleichnamigen Städtchen Kilbeggan aus den Überresten eines ehemaligen Klosters errichtet.

Noch heute wird Kilbeggan in den jahrhundertealten Gemäuern der Destillerie nach irischer Tradition hergestellt. Zweifach destilliert, erhält er die für irische Whiskeys typische Milde und gleichzeitig seinen charaktervollen und harmonischen Geschmack, dessen Geheimnis es zu entdecken gilt.

© Beam Suntory

Der Kilbeggan 21 Jahre ist der am längsten gereifte Whiskey aus Irlands ältester lizenzierter Destillerie. Er wurde sorgfältig aus den besten Grain und Malt Whiskeys der Kilbeggan Destillerie komponiert. Durch die lange Lagerung und die ausgewählten Zutaten schmeckt Kilbeggan 21 Jahre nach reifen Früchten, markant und würzig.

Tasting Notes

Aroma: Reife Früchte mit Nektar, Pflaume und Zedernholz
Geschmack: Markant und würzig und dabei gleichzeitig mild
Abgang: Vollmundig und langanhaltend mit Anklängen von Kaffee

The Tyrconnell 10 Years Port Cask Finish

1876 entstand eine Legende…seine Geschichte beginnt auf der Rennbahn:

Die Wettquote beim National Produce Derby von 1876, dem wichtigsten Pferderennen Irlands, stand 1:100 gegen das Fuchs-Hengstfohlen mit Namen Tyrconnell. Doch die Buchmacher sollten sich irren, denn nach einem eher langsamen Start begann Tyrconnell immer schneller zu galloppieren und entschied das Rennen für sich. Dieser grandiose Sieg veranlasste seine Besitzer, die berühmte Distillerfamilie Watt aus Derry, eine Jubiläumsabfüllung mit ihrem besten Malt nach dem berühmten Rennpferd Tyrconnell zu bennenen. Bis heute ist das Bild des Siegerrennens auf dem Etikett verewigt.

The Tyrconnell ist auch als 10 Jahre gereifter Single Malt mit Madeira-, Port- und Sherry-Finish erhältlich. Dabei wird der Whiskey im Anschluss an die normale Reifezeit in amerikanischen Eichenfässern noch einmal für 6 bis 24 Monate in Madeira-, Sherry- oder Portweinfässern gelagert und erhält seine besondere charakteristische Note.

© Beam Suntory

Als Teil der Weinfinish-Edition Serie von Tyrconnell erhielt der The Tyrconnell Port Cask Finish, ein irischer Single Malt, nach einer Lagerung in Ex-Bourbonfässern zusätzlich eine Nachreifung in Portweinfässern, die dem Whiskey eine angenehme Süße und einen trockenen Abgang verleihen.

Tasting Notes

Aroma: intensive Fruchtnote mit Anklängen von Gewürzen
Geschmack: reife Früchte, die in sehr sanfte Gewürze und feine Kakaonoten übergehen
Abgang: wunderschönes, lang anhaltendes Finish mit trockener Portweinnote

The Tyrconnell 10 Years Madeira Cask Finish

Als Teil der Weinfinish-Edition Serie von Tyrconnell erhielt dieser irische Single Malt nach einer Lagerung in Ex-Bourbonfässern zusätzlich eine Nachreifung in äußerst raren Madeiraweinfässern, die dem Whiskey charakteristische Noten von Rosinen und Honig verleihen

Tasting Notes

Aroma: einzigartige Kombination aus Orangen- und Mangonoten sowie der Süße von Marzipan
Geschmack: seidenweicher Geschmack mit Anklängen von Gewürzen und Noten von Rosinen, Frucht und Honig
Abgang: langes, warmes Finish

Connemara 12 Years Old

Die atemberaubende Region Connemara mit ihrer zerklüfteten Küste, ihren majestätischen Bergen, den klaren Flüssen und den torfhaltigen Moorlandschaften sorgt für alle natürlichen Ressourcen die benötigt werden, um einen reichhaltigen, geschmackvollen Whiskey herzustellen, der den höchsten Ansprüchen genügt. Es liegt daher nahe auf den hand-gestochenen Torf vor der Haustür zurückzugreifen und die Gerste am Ende des Mälzens über Feuer zu trocknen.

Connemara ist heute der einzige rauchige Single Malt Whiskey aus Irland und wird nach irischer Tradition zweifach destilliert. Nach der Lagerung in Ex-Bourbon Fässern entsteht ein ganz besonders ausgeglichener Whiskey mit milder Süße und komplexen Torfaromen.

© Beam Suntory

In Connemara Peated Single Malt 12 Years wurden einige der ältesten Connemara Destillate vermählt für einen Whiskey von großartig aromatischer Vielschichtigkeit und Raffinesse.

Tasting Notes

Aroma: Ausdrucksvolles Aroma mit lebhaften Malznoten und torfiger Rauchigkeit.
Geschmack: Milder, harmonischer Geschmack, in dem fruchtige und torfige Nuancen eine exzellente Verbindung eingehen.
Abgang: Kräftige Würznoten dominieren, ohne die delikate, cremige Torfigkeit zu überdecken.

Pot Still bei Kilbeggan © Beam Suntory

Und so gewinnen Sie einen der vier Whiskeys von Beam Suntory zum St. Patrick’s Day:

1. Beantworten Sie bitte folgende Gewinnfrage: Mit welcher Farbe verbindet man Irland und den St. Patrick’s Day?

a) Lila
b) Grün

2. Die richtige Antwort schicken Sie gemeinsam mit Ihrem vollen Namen und Ihrer Postanschrift ab sofort an folgende email: contest@whiskyexperts.net – und zwar mit dem Betreff „Gewinnspiel Irland“!

Unter allen richtigen Antworten, die uns bis 16. März 2017, 23:59 Uhr mitteleuropäischer Zeit erreichen, ziehen wir die Gewinnerinnen oder die Gewinner der Preise und geben sie am 17. März, dem St. Patrick’s Day, bekannt. Die Flaschen werden den Gewinnern zugelost.

Pro Person ist nur eine Teilnahmemail möglich!

Teilnahmebedingungen:

Beim Wettbewerb kann jeder mitmachen, der in Deutschland, Österreich oder der Schweiz wohnt, die Gewinnfrage richtig beantwortet, seine Lösung mit dem Betreff „Gewinnspiel Irland“ einsendet und das 18. Lebensjahr vollendet hat. Der Wettbewerb läuft ab sofort bis 16. März 2017, 23:59. Die Gewinner/innen werden am 17. März auf unserer Webseite bekanntgegeben und per Mail benachrichtigt. Der Wettbewerb findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt – es kann dazu kein Schriftverkehr geführt werden. Mitarbeiter von Beam Suntory Deutschland und Whiskyexperts sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Der Versand der Flaschen erfolgt durch Beam Suntory Deutschland.

Mit der Teilnahme erklären Sie sich mit diesen Teilnahmebedingungen einverstanden. 

Wir wünschen Ihnen viel Glück und drücken Ihnen die Daumen!

Herzlichst,

Ihr Whiskyexperts-Team

SF&D: Zehn der besten preiswerten Whiskys – von Experten ausgesucht

Nicht nur für Einsteiger stellt sich immer wieder die Frage, welches gute und gleichzeitig preisgünstige Whiskys sind, bei denen man bedenkenlos zugreifen könne. Top Ten Listen dazu gibt es am Internet reichlich; diese, die wir Ihnen heute vorstellen möchten, ist eine sehr gute und unserer Meinung nach ohne wirkliche Nieten in der Aufzählung. Sie stammt aus Scotsman Food & Drink

Zusammengestellt wurde sie nicht von einem einzelnen Journalisten, sondern von Menschen aus der Praxis. Experten wie Charlie MacLean (er empfiehlt einen Supermarkt-Blend), Blair Bowman (ein sehr eigenständiger Speysider ist sein Tipp) vom World Whisky Day, Bloggerinnen wie Anne-Sophie Bigot (sie bringt den teuersten der Auswahl ins Spiel) oder dem Brennmeister der Lark Distillery in Tasmanien, Craig Johnstone (der sich für einen Lowlander entschied). Interessant zu sehen, was hier empfohlen wird – und ja, natürlich wird die persönliche Liste, so man eine hat, etwas anders aussehen. Aber: Ist da eine schlechte Empfehlung dabei? Wir finden nicht. Aber sehen Sie selbst

Serge verkostet: Caol Ila, jung (Teil 3)

Auch zu Beginn der neuen Woche widmet sich Serge Valentin in seiner Verkostung der Islay-Destillerie Caol Ila, und zum dritten Mal geht es hier um junge Vertreter der torfigen Zunft. Zwischen sechs und vierzehn Jahre alt sind die fünf Unabhängigen, die heute an der Reihe sind, und laut Serge wird es in absehbarer Zeit mit mehr Verkostungen aus Caol Ila weitergehen, hat er doch mittlerweile über 500 davon verkostet.

Hier jedenfalls einmal die Wertungen von heute:

  • Caol Ila 6 yo 2009/2016 ‘Erin’s Drop’ (59.9%, Bar du Nord, 305 bottles): 82 Punkte
  • Caol Ila 9 yo 2006/2015 (51.2%, Eiling Lim, 109 bottles): 85 Punkte
  • Caol Ila 13 yo 2003/2016 (58.9%, Adelphi, cask #301264, 280 bottles): 88 Punkte
  • Caol Ila 13 yo 2003/2016 (55.5%, Maltbarn, sherry, 175 bottles): 88 Punkte
  • Caol Ila 14 yo 2002/2016 (50.7%, Valinch & Mallet, sherry hogshead, cask #16-242, 322 bottles): 89 Punkte

Und von uns gibts einige Bilder aus der Destillerie dazu, die wir im vorigen Frühjahr vor Ort aufgenommen haben:

WP_20160504_14_04_49_Pro

WP_20160504_14_06_45_ProWP_20160504_15_07_13_ProWP_20160504_14_07_00_Pro

 

WP_20160504_14_29_43_Pro

WP_20160504_14_29_38_Pro

WP_20160504_14_33_53_Pro

WP_20160504_14_44_41_ProWP_20160504_14_49_03_ProWP_20160504_14_49_55_ProWP_20160504_14_51_07_ProWP_20160504_14_52_53_Pro

WP_20160504_14_48_26_Pro

Australian Whisky Holdings kauft die Nant Distillery nun doch nicht

Autsch! Was wie ein Deal in trockenen Tüchern aussah, ist nun geplatzt: Die Australian Whisky Holdings wird die Nant Distillery nun doch nicht übernehmen, berichtet The Shout aus Australien.

Nach dem neuesten Stand der Dinge hat AWH nur das Land, auf dem die Nant Distillery steht, erworben, nicht aber die Destillerie, den Fassbestand und die Marke. Grund sind Unstimmigkeiten über die Verwendung der Marke und den Deal über die Fässer, die ja zum größten Teil Investoren gehören.

Nant hat angekündigt, die Destillerie fortzuführen und die Herausgabe der Fässer an die Investoren zu beginnen.

Die Nant Distillery war im letzten Jahr in finanzielle Turbulenzen geraten – der Deal mit der Australian Whisky Holdings sollte den Fortbestand der Destillerie sichern.

Keine der beiden Parteien war für das australische Magazin zu einer Stellungnahme bereit.

Manly Spirits Distillery (Australien) beginnt Produktion im April (mit Video)

Ende November des Vorjahres haben wir über die Ankunft der Stills in der neuen Manly Spirits Distillery in Sydney berichtet (den Bildbericht finden Sie hier) – nun ist das Projekt mit dem Datum für den Start der Produktion einen bedeutenden Schritt weiter: Im April soll jetzt die Produktion beginnen.

Mit einem Video, das Sie obenstehend sehen können, startet die Destillerie nun ihr Vorverkaufsprogramm, bei dem man sich auch schon an Fässern beteiligen kann. Das Youtube-Video erzählt in sehr schönen Bildern die Idee hinter der Destillerie und dauert vier Minuten.

Wer danach Lust bekommen hat, sich näher über die Manly Spirits Destillerie zu informieren (sie hat übrigens einen österreichischen Mitbesitzer), der kann das auf der offiziellen Webseite tun – dort ist es auch möglich, sich am Pre-Purchase Programm zu beteiligen.

Whisky im Bild: Die Frilli-Brennblasen in der Destillerie Raasay

Die Destillerie Raasay hat neue Bilder aus dem Inneren des Stillhouses ihrer Destillerie auf der gleichnamigen Insel (sie liegt östlich von Skye) veröffentlicht – auf ihnen kann man einen Blick auf die Brennblasen der toskanischen Kupferschmiede Frilli werfen.

Das italienische Familienunternehmen Frilli ist einer der wichtigsten Erzeuger von Stills außerhalb von Schottland – man hat zum Beispiel auch die Brennblasen der Destillerie auf der Insel Harris oder die der Teeling Distillery gefertigt.

Die Bildrechte der Aufnahmen liegen bei der Destillerie Raasay.

© Raasay Distillery
© Raasay Distillery
© Raasay Distillery
© Raasay Distillery
© Raasay Distillery
© Raasay Distillery