Eine neue Abfüllung aus der Brennerei Deanston ist jetzt offiziell auf dem Markt erschienen. Darüber informiert uns der deutsche Vertriebspartner in seiner heutigen Presseaussendung, die wir mit Ihnen teilen:
Ein einmalige und limitierte Abfüllung aus dem Juni 2006, von Hand zunächst in Bourbon Fässer abgefüllt. Nach 8 Jahren der Reifung zum Finishing in ausgesuchte Pedro Ximenez Fässer umgefüllt und im Deanston-Lager an den Ufern des Flusses Teith aufbewahrt. Hier vollendete er seine Lagerzeit weitere 2 Jahre lang, in denen er den Einflüssen des dunklen, süßen Sherryfasses ausgesetzt war. Das Ergebnis ist ein außergewöhnlicher, sehr limitierter Single Malt Whisky, der die charakteristischen Honignoten von Deanston widerspiegelt, aber auch Noten von Fruchtkuchen, Rosinen und Schokolade mit sich führt.
Farbe:
Dunkles Bernstein-Gold
Nase:
Die charakteristischen Honignoten von Deanston, reichhaltiger Fruchtkuchen, Rosinen, Feige, Toffee, Schokolade und Vanille mit einem sanften Hauch von Gewürzen.
Geschmack:
Großartige Süße, brauner Zucker, Heidehonig, gebrannte Mandeln, getrocknete Früchte und Spuren von Toffee und Schokolade.
Finish:
Nachhaltige, fruchtige Süße mit einem Hauch von Ingwer und Nelken.
Eine Mail an Committee-Members hat gestern Abend alles klar gemacht: Ardbeg Kelpie wird der Whisky zum Ardbeg Day am 3. Juni 2017.
Angekündigt wird es in der Mail von Mickey Heads durch ein etwas eigenartiges Bild, das die Darstellung eines Monsters aus Seegras zeigt:
Die offizielle Website hat ebenfalls bereits eine Seite für den Ardbeg Day publiziert – auch wenn dort noch nicht viele Informationen zu finden sind. Die können Sie auf dem Rückseiten-Label finden, das auf der amerikanischen TTB-Database eingereicht wurde (und die darauf hindeuten, folgt man dem Stempel auf dem Vorderseiten-Label, dass der Kelpie wohl wie üblich auch als Committee-Bottling geplant ist) :
Russische Eiche, maritime Noten – man darf gespannt sein.
Noch eine Woche lang können Sie um eine von vier Flaschen Whiskey aus Irland mitspielen, die wir gemeinsam mit Beam Suntory Deutschland zum St. Patrick’s Day am 17. März verlosen. Seien Sie dabei – es zahlt sich aus!
Hier sind die vier Flaschen, die Sie bei uns gewinnen können:
Kilbeggan 21 Years Old
Bereits seit 1757 wird Kilbeggan Irish Whiskey in der ältesten lizenzierten Whiskey-Destillerie der Welt traditionell hergestellt und gilt jeher als bestgehütetes Whiskey-Geheimnis Irlands. Die heute weltbekannte Old Kilbeggan Distillery wurde 1757 im gleichnamigen Städtchen Kilbeggan aus den Überresten eines ehemaligen Klosters errichtet.
Noch heute wird Kilbeggan in den jahrhundertealten Gemäuern der Destillerie nach irischer Tradition hergestellt. Zweifach destilliert, erhält er die für irische Whiskeys typische Milde und gleichzeitig seinen charaktervollen und harmonischen Geschmack, dessen Geheimnis es zu entdecken gilt.
Der Kilbeggan 21 Jahre ist der am längsten gereifte Whiskey aus Irlands ältester lizenzierter Destillerie. Er wurde sorgfältig aus den besten Grain und Malt Whiskeys der Kilbeggan Destillerie komponiert. Durch die lange Lagerung und die ausgewählten Zutaten schmeckt Kilbeggan 21 Jahre nach reifen Früchten, markant und würzig.
Tasting Notes
Aroma: Reife Früchte mit Nektar, Pflaume und Zedernholz Geschmack: Markant und würzig und dabei gleichzeitig mild Abgang: Vollmundig und langanhaltend mit Anklängen von Kaffee
The Tyrconnell 10 Years Port Cask Finish
1876 entstand eine Legende…seine Geschichte beginnt auf der Rennbahn:
Die Wettquote beim National Produce Derby von 1876, dem wichtigsten Pferderennen Irlands, stand 1:100 gegen das Fuchs-Hengstfohlen mit Namen Tyrconnell. Doch die Buchmacher sollten sich irren, denn nach einem eher langsamen Start begann Tyrconnell immer schneller zu galloppieren und entschied das Rennen für sich. Dieser grandiose Sieg veranlasste seine Besitzer, die berühmte Distillerfamilie Watt aus Derry, eine Jubiläumsabfüllung mit ihrem besten Malt nach dem berühmten Rennpferd Tyrconnell zu bennenen. Bis heute ist das Bild des Siegerrennens auf dem Etikett verewigt.
The Tyrconnell ist auch als 10 Jahre gereifter Single Malt mit Madeira-, Port- und Sherry-Finish erhältlich. Dabei wird der Whiskey im Anschluss an die normale Reifezeit in amerikanischen Eichenfässern noch einmal für 6 bis 24 Monate in Madeira-, Sherry- oder Portweinfässern gelagert und erhält seine besondere charakteristische Note.
Als Teil der Weinfinish-Edition Serie von Tyrconnell erhielt der The Tyrconnell Port Cask Finish, ein irischer Single Malt, nach einer Lagerung in Ex-Bourbonfässern zusätzlich eine Nachreifung in Portweinfässern, die dem Whiskey eine angenehme Süße und einen trockenen Abgang verleihen.
Tasting Notes
Aroma: intensive Fruchtnote mit Anklängen von Gewürzen Geschmack: reife Früchte, die in sehr sanfte Gewürze und feine Kakaonoten übergehen Abgang: wunderschönes, lang anhaltendes Finish mit trockener Portweinnote
The Tyrconnell 10 Years Madeira Cask Finish
Als Teil der Weinfinish-Edition Serie von Tyrconnell erhielt dieser irische Single Malt nach einer Lagerung in Ex-Bourbonfässern zusätzlich eine Nachreifung in äußerst raren Madeiraweinfässern, die dem Whiskey charakteristische Noten von Rosinen und Honig verleihen
Tasting Notes
Aroma: einzigartige Kombination aus Orangen- und Mangonoten sowie der Süße von Marzipan Geschmack: seidenweicher Geschmack mit Anklängen von Gewürzen und Noten von Rosinen, Frucht und Honig Abgang: langes, warmes Finish
Connemara 12 Years Old
Die atemberaubende Region Connemara mit ihrer zerklüfteten Küste, ihren majestätischen Bergen, den klaren Flüssen und den torfhaltigen Moorlandschaften sorgt für alle natürlichen Ressourcen die benötigt werden, um einen reichhaltigen, geschmackvollen Whiskey herzustellen, der den höchsten Ansprüchen genügt. Es liegt daher nahe auf den hand-gestochenen Torf vor der Haustür zurückzugreifen und die Gerste am Ende des Mälzens über Feuer zu trocknen.
Connemara ist heute der einzige rauchige Single Malt Whiskey aus Irland und wird nach irischer Tradition zweifach destilliert. Nach der Lagerung in Ex-Bourbon Fässern entsteht ein ganz besonders ausgeglichener Whiskey mit milder Süße und komplexen Torfaromen.
In Connemara Peated Single Malt 12 Years wurden einige der ältesten Connemara Destillate vermählt für einen Whiskey von großartig aromatischer Vielschichtigkeit und Raffinesse.
Tasting Notes
Aroma: Ausdrucksvolles Aroma mit lebhaften Malznoten und torfiger Rauchigkeit. Geschmack: Milder, harmonischer Geschmack, in dem fruchtige und torfige Nuancen eine exzellente Verbindung eingehen. Abgang: Kräftige Würznoten dominieren, ohne die delikate, cremige Torfigkeit zu überdecken.
Und so gewinnen Sie einen der vier Whiskeys von Beam Suntory zum St. Patrick’s Day:
1. Beantworten Sie bitte folgende Gewinnfrage: Mit welcher Farbe verbindet man Irland und den St. Patrick’s Day?
a) Lila
b) Grün
2. Die richtige Antwort schicken Sie gemeinsam mit Ihrem vollen Namen und Ihrer Postanschrift ab sofort an folgende email: contest@whiskyexperts.net – und zwar mit dem Betreff „Gewinnspiel Irland“!
Unter allen richtigen Antworten, die uns bis 16. März 2017, 23:59 Uhr mitteleuropäischer Zeit erreichen, ziehen wir die Gewinnerinnen oder die Gewinner der Preise und geben sie am 17. März, dem St. Patrick’s Day, bekannt. Die Flaschen werden den Gewinnern zugelost.
Pro Person ist nur eine Teilnahmemail möglich!
Teilnahmebedingungen:
Beim Wettbewerb kann jeder mitmachen, der in Deutschland, Österreich oder der Schweiz wohnt, die Gewinnfrage richtig beantwortet, seine Lösung mit dem Betreff „Gewinnspiel Irland“ einsendet und das 18. Lebensjahr vollendet hat. Der Wettbewerb läuft ab sofort bis 16. März 2017, 23:59. Die Gewinner/innen werden am 17. März auf unserer Webseite bekanntgegeben und per Mail benachrichtigt. Der Wettbewerb findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt – es kann dazu kein Schriftverkehr geführt werden. Mitarbeiter von Beam Suntory Deutschland und Whiskyexperts sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Der Versand der Flaschen erfolgt durch Beam Suntory Deutschland.
Mit der Teilnahme erklären Sie sich mit diesen Teilnahmebedingungen einverstanden.
Wir wünschen Ihnen viel Glück und drücken Ihnen die Daumen!
In nicht ganz einer Stunde wird die Highlands Destillerie Tomatin ihre neue Serie Five Virtues in Glasgow vorstellen. Für die allermeisten wird diese Ankündigung zu kurzfristig sein, um an ihr vor Ort teilnehmen zu können. Ihnen bietet Tomatin allerdings die Möglichkeit, auf ihrer Internet-Seite die Präsentation dieser „spannenden Zusammenarbeit von Limited Edition Whisky und Kunst“, so wird die Five Virtues Serie auf der Tomatin-Facebook-Seite beschrieben, ab 19:00 unserer Zeit zu verfolgen. Was uns genau erwartet, können wir Ihnen leider nicht sagen. Wir sind gespannt.
Vor knapp einer Woche nahm uns Petra Milde von meinwhisky.com auf einen Besuch eines Workshops der Firma Eder GmbH in Bad Dürkheim mit, in dem es um Holz und dessen Verwendung für Fässer ging (wir berichteten hier). Darin ging es vor allem um nachhaltige Forstwirtschaft – heute, im zweiten Teil, erfahren wir viel über Fässer und die Geheimnisse der Herstellung derselben. Hier ein kleiner Ausschnitt, der Ihnen Lust machen soll, den reich bebilderten und interessanten Artikel ganz zu lesen:
Nicht nur die Art des Holzes selbst ist entscheidend für den Einfluss eines Fasses bei der Lagerung von Wein, Bier oder Spirituosen. Ein weiterer wesentlicher Aspekt ist das Toasten, bei dem die Oberfläche des Holzes durch große Hitzeeinwirkung verändert wird und das im Mittelpunkt eines weiteren Vortrages steht. Ob nur 10 Minuten bei 180°C oder 20 Minuten bei 220°C- der Einfluss auf das Aroma des Inhalts ist wesentlich. Auch ein für Whiskyproduzenten eher ungewöhnliches, für viele Winzer aber alltägliches Thema kommt zur Sprache: die aromatische Beeinflussung und Beschleunigung der Reifung durch Chips, Staves oder Powder. Auch diese Produkte aus unterschiedlichen Holzarten in verschiedenen Toastgraden gehören zum Handelsportfolio der Firma Eder. Nachdem es in den Vorträgen um die Hintergründe der Fassreifung ging, ist zum Schluss des Workshops noch das praktische Erfahren angesagt: Destillate, in verschiedensten Fässern gelagert, stehen zum Schnuppern und Verkosten zur Verfügung.
Fässer bei der Firma Eder GmbH in Bad Dürkheim. Bild: Petra Milde
Der Fotograf Søren Solkær ist bekannt für seine Portraits von Musikern, so zum Beispiel von Michael Stipe und Jack White . Bei seinem aktuellen Projekt, auf den Orkneys-Inseln, hat er es mit deutlich ruhigeren Motiven zu tun. Und natürlich besuchte Søren Solkæ auch die Brennerei Highland Park. Auf der Website des Daily Record werden heute einige seiner Bilder vorgestellt. Parallel stellt er in einem Interview seine Eindrücke von der Insel und der Brennerei dar. Und kündigt eine Fortsetzung seines fotografischen Wirkens auf den Orkneys-Inseln an. Seine bisherigen Aufnahmen von der Brennerei und der Landschaft sollen in diesem Jahr veröffentlicht werden und sind Teil einer weitergehenden Partnerschaft zwischen der Whisky-Marke und dem Fotografen. Wir können uns also auf weitere hervorragende Bilder freuen.
Barry Bradford stellt in seinem Blog The Whiskyphiles diese, auf den ersten Blick, recht einfache Frage. Doch wenn wir zur alleinigen Charakterisierung die Herkunft beiseite lassen, sondern nach einer Besonderheit fragen, die ihn vom Scotch Whisky unterscheidet, wird es deutlich schwieriger.
Schon Alfred Barnard wies 1887 in seinem (heute noch lesenswerten) Buch „Whisky Distilleries of the United Kingdom“ zehn englische Whisky-Brennereien aus. Auf seiner Reise durch Großbritannien konnte er auch vier von ihnen besuchen:
Lea Valley Distillery, Stratford, London
Bank Hall Distillery, Liverpool
Bristol Distillery
Vauxhall Distillery, Liverpool
Doch 1905 schloss die letzte dieser Destillerien, und so dauerte es über 100 Jahre, bis England auf der Weltkarte des Whiskys wieder vertreten war (einen aktuellen Stand der English Whisky Map finden Sie auf der Website der Cooper King Distillery, wir stellten Ihnen diese schon am Montag vor). Und einige, die heute in England wieder Whisky in England brennen, lässt er auf seine Frage „Was ist English Whisky?“ eine Antwort finden. Zu Wort kommen:
Gestern gab es schon sehr gute Wertungen für die Abfüllungen von Glen Garioch, die Serge Valentin im Glas hatte – in der Verkostung von heute setzt sich diese Rally, um sich in der Börsensprache auszudrücken, genau so fort. Highlight ist ein Whisky von Samaroli aus dem Jahr 1987, der satte 95 Punkte einfährt.
Glen Garioch 23 yo 1991/2014 (51.7%, Sansibar, 288 bottles): 88 Punkte
Glengarioch 26 yo 1990/2016 (44.4%, Cadenhead, Authentic Collection, 186 bottles): 84 Punkte
Glen Garioch 25 yo 1990/2016 ‘La Norma’ (52.1%, Silver Seal, 243 bottles): 88 Punkte
Glen Garioch 1975/1987 ‘Coilltean’ (57%, Duthie for Samaroli, 648 bottles): 95 Punkte
Am 22. und 23. April ist es wieder soweit: Die Whiskymesse in Limburg an der Lahn öffnet wieder ihre Pforten. Dazu haben wir von dem Veranstalter eine Presseinfo erhalten, die wir natürlich gerne hier veröffentlichen:
„Whisky 2017 Festival“ in Limburg an der Lahn – Das Festival der Sinne
Am 22. & 23.04.2017 wird Limburg an der Lahn wieder zur Whiskyhauptstadt Europas. Das Festival „Whisky Fair“ rückt Limburg zum mittlerweile 16. Mal in den Fokus des Interesses aller Freunde Schottlands, Irlands und deren Nationalgetränk, dem Whisky. Über 2.000 Probiermöglichkeiten lassen die Veranstaltung zu einer der größten ihrer Art weltweit werden.
Das „Festival der Sinne“
Schottischer Whisky und sein irischer Verwandter Whiskey bilden demnach auch das zentrale Thema des Festivals. Musikalische Events schottischer und irischer Folk-Musiker, Kunst, Buch- und Fotopräsentationen orientieren sich daran. Vorträge zu vielen Aspekten der Whiskyherstellung und viele Verkostungsmöglichkeiten qualitativ außergewöhnlicher Erzeugnisse, sogenannte „Masterclass Tastings“, runden das Angebot ab.
Hoher Besucherandrang erwartet
Eine internationale Palette von über 100 Ausstellern – darunter auch Chocolatiers, Zigarrenmanufakturen, Hersteller von Edelbränden und viele mehr – auf einer erweiterten Fläche von über 2.300 m² wird erneut Liebhaber aus aller Welt nach Limburg locken. Das Interesse ist enorm: Größere Gruppen aus Schweden, Japan, USA, der Schweiz, den Niederlanden, Luxemburg und auch Importeursdelegationen aus Russland, Taiwan und Dänemark haben ihr Kommen erneut angemeldet. Um dem wieder erwarteten Besucherandrang gerecht zu werden, wird die Ausstellungsfläche wie in den vergangenen Jahren um ein Großraumzelt auf dem Europaplatz in der Fußgängerzone erweitert. In einem weiteren Zelt auf dem Serenadenhof am unteren Eingang der Stadthalle wird wieder das Rahmenprogramm untergebracht sein.
Namenhafte Zugänge auf der Ausstellerliste
Gleich zwei Hochkaräter der internationalen Whiskyszene konnten für die Whisky Fair 2017 gewonnen werden: „Shinanoya“ aus Japan, nach eigenem Bekunden die führende Handelskette für Whisky in Japan, und die traditionsreiche Scotch Malt Whisky Society, vielfach ausgezeichneter und weit über die Grenzen Schottlands bekannter Whiskyclub. Beide werden ihre handverlesenen Single Cask Abfüllungen im Gepäck haben und in Limburg präsentieren.
„Wir freuen uns sehr, dass wir diese beiden bekannten Namen für unsere Veranstaltung gewinnen konnten“, sagen die Veranstalter Jens-Uwe Altmann und Carsten Ehrlich. „Unser Festival wird damit noch ein bisschen internationaler und unsere Besucher dürfen sich auf noch mehr exzellente Whiskys freuen.“
Informationen aus erster Hand
Nahezu alle etablierten deutschen Branchenvertreter, sowie viele andere Hersteller, Importeure, Reiseveranstalter und Clubs werden vor Ort sein. Repräsentanten schottischer, irischer & sogar japanischer Brennereien haben sich angesagt, um den Besuchern Informationen aus erster Hand zu vermitteln. Dabei gibt es in jeder Hinsicht Vielfältiges, sowohl für den Liebhaber, als auch für den absoluten „Neuling“ zu entdecken. So konnten in den Vorjahren jeweils über 5.000 Besucher in der Limburger Josef Kohlmaier Halle gezählt werden.
Rahmenprogramm am Festivalwochenende erstmals auch mit Deutschem Whisky
An den Abenden des Festivalwochenendes wird den Besuchern zusätzlich wieder ein vielfältiges Rahmenprogramm mit namhaften Größen der Whisky-Szene angeboten, das den Teilnehmern besondere Einblicke in die Welt des schottischen „Lebenswassers“ und seiner Geschichten und Mythen gewährt.
„Whisky made in Germany“ wird immer populärer. Daher wird erstmals in diesem Jahr auch ein weiteres Tasting-Dinner mit deutschem Whisky angeboten. Moderiert wird diese Veranstaltung von verschiedenen deutschen Whiskybrennern, die ihre Produkte & Philosophie am Vorabend des Festivals persönlich vorstellen werden.
Aktuelle Informationen & Messevideo im Internet
Eine aktualisierte Programmübersicht steht in Kürze auf unserer Internetseite www.whiskyfair.de bereit. Interessenten, die sich einen Eindruck von der Veranstaltung machen möchten, finden dort einen filmischen Zusammenschnitt der Messe 2012 als Video-Download.
Tickets im Vorverkauf ohne Versandkosten und Gebühren
Über die Internetseite www.whiskyfair.de können auch Eintrittskarten zu 10 Euro pro Stück erworben werden. Da es sich um sogenannte „print at home“-Tickets handelt, fallen keine zusätzlichen Gebühren oder Versandkosten mehr an. Einfach bestellen, ausdrucken und zur Veranstaltung mitbringen.
Öffnungszeiten
Öffnungszeiten sind Samstag, 22.04.2017, 11:00 – 19:00 Uhr und Sonntag, 23.04.2017, 10:00 – 18:00 Uhr. Der Eintrittspreis beträgt 10,– Euro inklusive eines Verkostungsglases.
Vom Bremer Spirituosen Contor haben wir Nachricht über eine neue Edition von Douglas Laing erhalten, die exklusiv für Deutschland aufgelegt wird. Hier lesen Sie alles Wissenswerte über die Scallywag „Easter Edition“ – ihr unverbindlicher Verkaufspreis wird mit € 59,90 angegeben:
Douglas Laing‘s Scallywag „Easter Edition“ macht lange Ohren in Deutschland
Bremen, 08. März 2017. Die Eiersuche wird dieses Jahr zur Nebensache, denn das Glasgower Familienunternehmen Douglas Laing & Co. präsentiert die größte Osterüberraschung schon vorab:
Der renommierte unabhängige Abfüller hat die allererste „Easter Edition“ von seinem beliebten Speyside Malt Scallywag veröffentlicht. Die Sonderabfüllung wurde gemeinsam mit dem Bremer Spirituosen Contor exklusiv für den Deutschland Markt entwickelt und ist streng limitiert auf nur 300 Flaschen. Die „Easter Edition“ versüßt das Osterfest zusätzlich mit einer extra Portion an Sherryfass gereiften Whiskys, die deutlich schmeckbar ist. Zu den reichhaltigen Aromen von Orangen-Milchschokolade reihen sich frühlingshafte Zitrusnoten mit einem Hauch von warmen Ingwer und Zimt. Der Small Batch Blended Malt wird mit 48% vol. abgefüllt und ist nicht kältegefiltert und ungefärbt.
Ab sofort ist die Scallywag Easter Edition in kleiner Menge im gut sortierten Whisky- und Spirituosenfachhandel verfügbar.
Wie man es von Douglas Laing mittlerweile gewöhnt ist, ist auch diese Sonderabfüllung liebevoll und mit viel Witz gestaltet worden. Auf der Flasche verwandelt sich der kleine Strolch „Scallywag“ vom Hund in einen Osterhasen. Verschmitzt und allerliebst – mit Hasenohren und österlichen Elementen – zeigt sich der Foxterrier auf der limitierten Edition. Auf der Hinterseite der Geschenkpackung findet sich noch ein verstecktes Highlight: ein kleiner Hasenpuschel rundet die Osteredition ab. Ein echtes Sammlerstück, das Lust auf den Frühling macht.
Cara Laing, Director of Whisky und 3. Generation im Douglas Laing Familienunternehmen dazu:
„Unsere brandneue Scallywag Easter Edition, die exklusiv für unsere Freunde in Deutschland abgefüllt wurde, ist voller wärmender Gewürze, Kakao und Tabak und passt perfekt zu einem süßen Schokoladenei. Limitiert auf nur 300 Flaschen, enthält diese einmalige Vermählung einen außergewöhnlich hohen Anteil an Sherryfass gereiften Whisky und wird bei 48% abgefüllt. Diese Sonderedition wird ganz sicher alle müden Frühlingsgeister munter machen!“
Douglas Laing’s Scallywag, für den die Foxterrier-Hunde der Familie Laing die Inspiration lieferten, kam erstmals im November 2013 auf den Markt und war direkt ein durchschlagender Erfolg. Gereift in Sherry- und Bourbonfässern enthält der Blended Malt unter anderem Whiskys aus den Destillerien Mortlach, Macallan und Glenrothes. Das Small Batch Bottling aus der Reihe der Remarkable Regional Malts reflektiert damit feinste Aromen der Speyside Region Schottlands.
The Glenlivet hat uns über Pernod Ricard Deutschland und deren Agentur eine Presseinformation über zwei neue Single Malts aus der Traditionsdestillerie übermittelt, die wir hier gerne mit Ihnen teilen. Die beiden Neuen aus der Speyside nennen sich Carn na Bruar und Glencuie und sind jeweils Einzelfassabfüllungen. Alle Infos und die offiziellen Tasting Notes nachfolgend (Preise sind übrigens nicht angegeben):
THE GLENLIVET: eine Hommage an die Vergangenheit mit zwei exklusiven Single Casks
Köln, 08. März 2017. The Glenlivet, der weltweit führende Single Malt Scotch Whisky, bringt mit The Glenlivet Carn na Bruar und The Glenlivet Glencuie gleich zwei Single Cask Editionen auf den deutschen Markt. Damit wendet sich die Marke vor allem an Whisky-Liebhaber, die auf der Suche nach einer Rarität sind, die durch das Erbe der renommierten Destillerie aus der Region Speyside geprägt ist.
Die Single Cask Editionen wurden inspiriert durch die Schmugglerrouten, die ursprünglich durch das Glenlivet Tal in die größeren schottischen Marktstädte Perth und Dundee führten. Der abgelegenen Lage und dem kristallklaren Wasser der Region verdankt der The Glenlivet Whisky seinen einzigartigen und unverwechselbaren Charakter. Die Schmugglerrouten wurden durch The Glenlivet Gründer, George Smith, als auch von illegalen Destillateuren des 18. und 19. Jahrhunderts dazu genutzt, ihre Waren in den größeren schottischen Städten zu verkaufen. Die The Glenlivet Single Cask Editionen verstehen sich als eine Reise über diese ursprünglichen Schmugglerrouten. Inspiriert durch die Geschichte und das Vermächtnis von George Smith wurde jedes Fass seit 1824 nach einem Schlüsselmerkmal auf diesen Routen benannt.
Die Single Cask „Carn na Bruar” Edition
The Glenlivet Single Cask „Carn na Bruar“ ist nach dem gleichnamigen Hügel des schottischen Hochlands benannt, der als Wahrzeichen auf einer der ursprünglichen Schmugglerrouten aus dem Glenlivet Tal liegt. Aus einem einzigen spanischen Sherry Butt Fass, welches für seine außergewöhnliche Qualität aus dem The Glenlivet Lager ausgewählt wurde, ist The Glenlivet Single Cask „Carn na Bruar“ nach 16 Jahren Reifung ohne Kühlfiltration abgefüllt worden. Mit einer Fassstärke von 60,2 % verleiht sie dem Glenlivet Stil Ausdruck und bewahrt so die natürlichste Erfahrung, die beim Trinken eines Schluckes Whisky aus dem Fass möglich ist. Lediglich ca. 570 Flaschen der Single Cask „Carn na Bruar“ Edition wurden aus dem Fass gewonnen, was sie zu einem Sammlerstück für Whisky-Liebhaber macht.
Die Single Cask „Glencuie“ Edition
The Glenlivet „Glencuie“ ist 16 Jahre in einem Hogshead Fass gereift und erreicht eine Fassstärke von 59,1 %. Seinen Namen verdankt das Fass dem Cottage von Glencuie und der nahegelegenen Ruine des Kildrummy Schlosses, welche als wichtige Navigationspunkte entlang der Schmugglerroute dienten. Der „Glencuie“ Single Cask wurde in ungefähr 265 Flaschen abgefüllt. Das macht ihn zu einem begehrten Sammlerstück unter Whisky-Liebhabern.
Alan Winchester, Master Distiller von The Glenlivet, sagt:
“Ich fühle mich geehrt den The Glenlivet-Anhängern des deutschen Marktes, die beiden The Glenlivet Single Cask Editionen „Carn na Bruar“ und „Glencuie“ vorzustellen. Jede Abfüllung der The Glenlivet Einzelfass-Abfüllungen zeugt von einem ganz individuellen Einblick in die Herkunft, die Handwerkskunst sowie den weichen, floralen und fruchtigen Stil von The Glenlivet. Direkt aus dem Fass abgefüllt, indem sie gereift ist, kann diese einzigartige Kombination aus Liquid, Fass und Alter niemals repliziert werden. Unser Gründer, George Smith, fertigte den Original Single Malt, der den charakteristischen Standard für Qualität und Geschmack des Speyside Whisky-Stils stellt. Ich glaube, dass er stolz auf diese wirklich seltenen Single Malts und ihre Reflexion über die Handwerkskunst in der heutigen Destillerie gewesen wäre. Die beiden The Glenlivet „Carn na Buar“ und „Glencuie“ Single Cask Editionen bieten Whisky-Liebhabern die Möglichkeit, The Glenlivet in seiner reinsten Form zu erfahren und viel über das Erbe der Speyside Region durch ihr einzigartiges Geschmacksprofil zu lernen.“
Die beiden The Glenlivet Single Cask Editionen sind ab April 2017 im ausgewählten Fachhandel erhältlich.
Tasting Notes – The Glenlivet Single Cask Edition „Carn na Bruar”
Aroma: delikate sowie fruchtige Noten von reifen Aprikosen, süßer Erdbeerkonfitüre und kandierten Äpfeln, perfekt ausbalanciert mit warmem, würzigen Zimt und süßem Sirup
Geschmack: der Gaumen wird von köstlich süßen Aromen saftiger Rosinen und Datteln
umschmeichelt, die durch warme Zimtnoten und würziger Muskatnuss abgerundet werden. Perfekt ausbalanciert mit einem Hauch von dunkler Schokolade und Haselnuss.
Nachklang: langanhaltend sowie trocken mit einem würzigen Finish
Tasting Notes – The Glenlivet Single Cask Edition „Glencuie”
Aroma: delikate sowie fruchtige Noten von Ananas, Birnen und Äpfeln. Perfekt ausbalanciert mit wunderbar süßen Aromen von cremiger Vanille und gebrannten Mandeln
Geschmack: der Gaumen wird umschmeichelt von unglaublich süßen Aromen von Birne und Softkaramell mit einem Hauch von spritziger Orange
Nachklang: weich und süß mit einem samtweichen Finish
Update: Der Artikel, auf den sich unsere Meldung bezog, ist nun hinter einer Paywall. Ein weitere australischer Beitrag zum Thema ist hier abrufbar.
Die Turbulenzen um die Nant Distillery in Tasmanien sind um eine erschreckende Facette reicher: Laut einem Bericht der australischen Zeitschrift Herald Sun sind nach Auskunft der Australian Whisky Holdings mehr als 700 Fässer von Investoren unauffindbar – und viele mehr einfach ohne Befüllung. Ca. 1000 Fässer sind ordnungsgemäß befüllt worden.
Der Schaden dürfte in die Millionen gehen und hunderte Investoren, die Fässer bei der Nant Distillery gekauft haben, betreffen. Dabei geht es sowohl um institutionelle wie auch private Anleger, die Fässer gekauft haben. Eines der Angebote der Destillerie war, zwei Fässer mit jeweils 225 Litern um 25.000 Australische Dollar zu kaufen. Die Destillerie garantierte damals einen Rückkauf nach Erreichung der Reife um mehr als 36.000 Australische Dollar.
Das Aufdecken dieser Fehlbestände geschah während eines Audits durch die Australian Whisky Holdings, die die Nant Distillery kaufen wollte (wir berichteten). Der Deal, der über die Bühne gegangen schien, platzte vor einigen Tagen völlig unvermittelt (auch hier unser Bericht) – wohl auch wegen der Unregelmäßigkeiten, die im Audit zu Tage kamen.
Ein weiteres Destillerieprojekt, auf das wir aufmerksam gemacht wurden (danke an Rüdiger Jörg Hirst von alba-collection.de), ist die Glen Quaich Distillery in Perthshire. Gebaut werden soll die Destillerie schon heuer, und erste Produkte (Gin) sollen schon 2018 auf den Markt kommen (der Single Malt entsprechend später) – richtet man sich nach den Angaben auf der LinkedIn-Seite.
Wer steckt hinter dem Projekt? Neben dem seit 20 Jahren in der Industrie tätigen Peter Mooney fungiert Steve Marlow als CEO und Charlie Smith als Master Distiller (er übt diese Funktion auch in der Ballindalloch Distillery aus.
Eine provisorische Website gibt es, und eine Computeranimation eines Rundflugs um die geplante Destillerie als Youtube-Video ebenfalls – wir zeigen sie Ihnen oben.
Ansonsten sind die verifizierbaren Infos noch eher spärlich gesät, aber wir bleiben natürlich dran.
Heute geht es für Serge Valentin in die Highlands zur Traditionsdestillerie Glen Garioch. Neben vier unabhängigen Abfüllungen hat er diesmal auch eine Originalabfüllung in der Verkostung – und die schlägt sich im Konzert der unabhängigen Abfüller ganz wacker:
Glen Garioch 12 yo (48%, OB, +/-2016): 86 Punkte
Glen Garioch 1998/2016 (57.5%, Càrn Mor, Celebration of the Cask, sherry hogshead, cask #3728, 220 bottles): 86 Punkte
Glen Garioch 21 yo 1995/2016 (51.5%, Douglas Laing, Old Particular, cask #11471, 290 bottles): 86 Punkte
Glen Garioch 22 yo 1992/2014 (49.3%, Sansibar, 136 bottles): 89 Punkte
Glengarioch 23 yo 1991/2015 (54.1%, Cadenhead, Small Batch, bourbon hogshead, 444 bottles): 87 Punkte
Destillerie Glen Garioch. Bildrechte bei Lars Pechmann.