PR: Whisky der neuen Generation – Johnnie Walker Blenders’ Batch

Eine erste Pressemitteilung aus Schottland über PRNewswire, die vor kurzem über die Agenturen verbreitet wurde, haben wir bereits hier gebracht – heute hat uns Diageo Deutschland die offizielle deutsche Information zur Veröffentlichung des Johnnie Walker Blenders‘ Batch übermittelt. Hier ist sie in unveränderter Originalfassung, zusammen mit einem Cocktail-Rezept und einem Video zum Launch:

Whisky der neuen Generation: Johnnie Walker Blenders’ Batch

Die weltweite Nummer 1 der Scotch Whiskys* beweist ein weiteres Mal seine Handwerkskunst und stellt eine neue limitierte Blend-Reihe vor

Hamburg, 23. September 2016. Unzählige Experimente, Tests und Versuche mit den verschiedensten Aromen – das zehnköpfige Team rund um Master Blender Jim Beveridge hat seiner Kreativität freien Lauf gelassen. Das Ergebnis: Johnnie Walker Blenders‘ Batch, die lang erwartete Serie experimenteller Whiskys, mit der Johnnie Walker seinem traditionellen Ursprung des Blendens alle Ehre macht. Die erste limitierte Auskopplung ist der an Amerikanischen Whiskey angelehnte Johnnie Walker Blenders‘ Batch Red Rye Finish und ab Anfang Oktober auf dem deutschen und österreichischen Markt erhältlich. Ziel ist es, weitere Blending-Experimente in den nächsten Jahren zu launchen: einmal jährlich eine nationale Variante für Handel und Gastronomie sowie weitere Varianten in kleineren Abfüllungen für ausgewählte Akteure in der Gastronomie.

Blenders‘ Batch: Handcrafted und leicht zugänglich

Die Geschmacksexperimente halten zum einen die althergebrachte Tradition des Blendens aufrecht und testen zum anderen gleichzeitig ihre Grenzen aus. Mit Änderungen unterschiedlicher Herstelllungsbedingungen, wie der verwendeten Holz- und Getreideart oder der Fassverkleidung, fokussierte sich Johnnie Walkers Blender Team auf das Entwickeln und Verstehen von außergewöhnlichen, neuen Geschmacksrichtungen. „Die Blenders‘ Batch Serie gibt Einblicke in die Handwerkskunst und nie endende Suche nach außergewöhnlichen Geschmackserlebnissen, die unser Blending Team antreibt.“, so Guy Escolme, Global Brand Director bei Johnnie Walker. Dank des zugänglichen Charakters, einem modernen und authentischen Auftritt sowie der altbewährten Johnnie Walker Qualität zu Preisen, die sich auch die sogenannten Millennials leisten können, sprechen die neuen Blends eine breitere, jüngere und sowohl männliche als auch weibliche Konsumentenschicht an. Red Rye Finish: Wenn Scotch auf die Aromen von American Whiskey trifft Mehr als 50 Experimente hat es gebraucht, um die erste große Auskopplung der neuen Reihe – Johnnie Walker Blenders‘ Batch Red Rye Finish – zu kreieren.

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Inspiriert von Jim Beveridges Zeit in Louisville, Kentucky, vor über 25 Jahren, in der seine Faszination vom ausgeprägten Geschmack eines Bourbons und Ryes seinen Anfang nahm, entwickelten er und sein Team den neuen Blend. Vier der insgesamt 203 getesteten Malt und Grain Whiskys schafften es in die finale Rezeptur. So auch der lebhafte und frisch fruchtige Cardhu sowie ein cremig vanilliger Whisky aus der mittlerweile geschlossenen Port Dundas Destillerie – allesamt in first-fill Bourbon-Fässern gereift. Nach einer zusätzlichen bis zu 6-monatigen Reifung in ehemaligen RyeFässern ist das Endresultat ein unglaublich moderner Whisky. „Er ist weich, süß und bewusst leicht – in meinen Augen das Beste vom Scotch, spannend kombiniert mit den traditionellen Aromen Amerikanischen Whiskeys.“, schwärmt Beveridge.

Jim Beveridge und das Blending-Team. Bild: Diageo
Jim Beveridge und das Blending-Team. Bild: Diageo

Art of Blending: Für zu Hause und in der Bar

Die beliebtesten der neuen Blends werden in den kommenden Jahren voraussichtlich jährlich wechselnd als Limited Edition veröffentlicht. Zusätzlich werden im HalbjahresRhythmus kleinere (0,5 Liter), streng limitierte Abfüllungen weiterer Geschmacksvarianten gelauncht, die jedoch nur ausgewählten Bars zur Verfügung stehen werden. Johnnie Walker Blenders‘ Batch Red Rye Finish ist ab dem 1. Oktober in der 0,7 l-Flasche für Handel (zu einem UVP von 16,99 Euro) und Gastronomie sowohl in Deutschland als auch Österreich erhältlich. Unterstützt wird Johnnie Walker Blenders‘ Batch Red Rye Finish durch verkaufsfördernde Maßnahmen wie einer ansprechenden Verpackung, prominenten POSund Tischaufstellern) sowie Konsumentenaktivierungen. Der neue Blend kann dank seines Geschmackprofils sowohl „neat on the rocks“ als auch in einer Vielzahl an Longdrinks und Cocktails serviert werden, so zum Beispiel im Signature Drink Red Rye & Ginger.

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Für die weiteren Auskopplungen, die im Laufe der nächsten Jahre auf den Markt gebracht werden sollen, haben Jim Beveridge und sein Team mit weiteren faszinierende GeschmacksNuancen wie Ananas, Schokolade oder aromatische Wein- und Kaffeenoten experimentiert – Sie dürfen gespannt sein!

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* Millionaires‘ Club 2015, meistverkaufter Whisky, Status global

https://www.youtube.com/watch?v=wq8lPbTKr08

Exklusiv: Alles zu den Diageo Special Releases 2016 (Teil 1)

Es ist seit fast zwei Jahrzehnten ein beweglicher Feiertag im Kalender von Whiskyfreunden: Das Erscheinen der Special Releases von Diageo. In diesem Jahr sind die zehn Abfüllungen der Diageo Special Releases 2016 am 21. September auf den Markt gekommen und bei den Händlern verfügbar.

Wir möchten Ihnen diese Sonderabfüllungen in einer dreiteiligen Artikelserie detailliert vorstellen – mit den Infos zu den jeweiligen Destillerien, der Bedeutung der Abfüllung im Verlauf der Special Releases und im Zusammenhang mit den anderen offiziellen Abfüllungen der Brennerei. Auch dabei sind die ausführlichen offiziellen Tasting Notes und Infos zur Auflage und zum Preis.

Unter den zehn Abfüllungen dieses Jahres befinden sich diesmal sechs neue Editionen, drei davon aus längst stillgelegten Destillerien. Vier sind Fortsetzungen von Serien innerhalb der Serie.
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Beginnen möchten wir mit einer solchen, mit einem Single Malt, der nun bereits in der dritten Variation in den Special Releases erscheint:

Auchroisk 25 Jahre, Destillation 1990, 51,2% Vol. Region: Speyside

Auchroisk ist eine der jüngsten Brennereien Schottlands; 1974 in Mulben, Banffshire gegründet; eine Meile vom River Spey entfernt, dort, wo er aus dem Tal heraus seine endgültige Reise ins Meer antritt. Auchroisk gilt als die nördlichste Brennerei in der Region Speyside. Sie ist in einer waldreichen ländlichen Region gelegen, in der Mitte zwischen Keith und Rothes.

The copyright on this image is owned by Anne Burgess and is licensed for reuse under the Creative Commons Attribution-ShareAlike 2.0 license.
Auchroisk. The copyright on this image is owned by Anne Burgess and is licensed for reuse under the Creative Commons Attribution-ShareAlike 2.0 license.

Der gälische Name bedeutet „Furt am roten Fluss”. Ein Bach, der an der Dorie’s-Quelle entspringt, liefert reichlich Wasser für die Destillerie.

Bisher gab es vier Destillerie-Abfüllungen unter dem Namen AUCHROISK. Anfang der 90er Jahre brachte die Destillerie eine 12 Jahre alte „Flora and Fauna”-Abfüllung heraus. Leicht, süß und frisch, angenehm im Mund und mit einem für einen Malt dieser Region erstaunlich trockenen Abgang. Danach kam ein Auchroisk 28 Jahre (1974) in Fassstärke – ein „Rare Malt” aus 2003. In der Nase weich, mit Süßholz- und Toffeenoten, weichem sanftem Körper, süß mit leichter Säure auf dem Gaumen, wärmend und mit lang anhaltendem Abgang. Ein Auchroisk 20 Jahre war Teil der Special Releases 2010. Leicht, aber mit ausgeprägtem Charakter, interessanter cremiger Textur und ansprechender Süße zur Kompensation seiner beachtlichen Stärke. Der Auchroisk 30 Jahre zählte zu den Special Releases 2012. Herrlich frisch und fruchtig, mit echtem Körper und Struktur; die reine und gut strukturierte Nase hält zunächst die sich anschließend entfaltenden komplexen, seidigen Fruchtaromen und den nussigen Geschmack zurück.

Der neue Auchroisk 25yo ist ein Single Malt in natürlicher Fassstärke und limitierter Edition. Es ist die dritte limitierte Edition dieser Reihe und sie erlaubt einen interessanten Vergleich mit der Abfüllung 2010 (20 Jahre) und der Abfüllung 2012 (30 Jahre).

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Im Auchroisk 25yo findet sich eine Mischung aus Malts, die in wiederbefüllten Fässern (Hogsheads) aus amerikanischer Eiche und wiederbefüllten Fässern (Butts) aus europäischer Eiche gelagert wurden. Weltweit sind 3.954 einzeln nummerierte Flaschen verfügbar.

UVP je Flasche 389 €

Offizielle Tasting Notes:

Ein fruchtiger Malt und idealer Aperitif, am besten mit etwas Wasser; ein Genuss am frühen Abend, aber auch zu anderen Zeiten. Herrlich frisch und fruchtig, mit leichtem Körper und guter Struktur; die anfangs saubere Nase gibt wenig Aufschluss auf die sich später entfaltenden würzigen fruchtigen Geschmacksnoten.

Farbe: Goldener Bernsteinton. Lange Perlung („Beine“).

Nase: Leicht und präzise, mit schnell zunehmender Tiefe und Komplexität. Kopfnoten von frischen, knackigen, saftigen Früchten (Orangen- und Birnenschale) unterstützt von duftendem Mandelöl; anschließend Leder und leichte Anklänge von Rauch. Wasser bringt das duftende Öl interessant zur Geltung, gefolgt von Anis und Fruchtsalat (Birnen in Dosen). Im Abklingen leichter Rauch.

Körper: Leicht bis mittelschwer, ölig.

Gaumen: Anfangs kühl und süß, mit frischer Säure und leichter, weicher Textur; dann schnell schärfer, mit würziger Frucht wie bei einem pikanten Früchtekuchen. Mit etwas Wasser schlanker, nach wie vor kühlend und nicht zu süß; zunehmende Intensität des Dufts und Abklingen der Schärfe zugunsten einer weicheren Würzigkeit. Übergang in eine attraktive trockene Nussigkeit, dunkle Schokolade und Anklänge von Menthol und geriebenen Orangenzesten. Nach wie vor frisch und gut ausgewogen, mit angenehm zäher Textur.

Abgang: Anhaltend und wärmend, mit Noten von Süßholz und Pfefferminzlikör, grüner Pistazie und Nelken.

Brora 38 Jahre, Destillation 1977, 48,6% Vol. Region: Highland-Küste

Gegründet wurde Brora 1819 unter dem Namen Clynelish durch den Marquis von Stafford, dem späteren Duke of Sutherland. Baukosten: £ 750. Damit könnte man heute gerade noch eine halbe Flasche Whisky aus dieser Destillerie kaufen. Interessant an Brora ist unter anderem, dass sie eine der ältesten, zu einem bestimmten Zweck gebauten Malt Whisky-Destillerien Schottlands ist.

Brora Destillerie, Foto von Andrew Wood, CC-Lizenz
Brora Destillerie, Foto von Andrew Wood, CC-Lizenz

Zunächst wurde die Destillerie an James Harper, dann an Andrew Ross und George Lawson verpachtet – allesamt ortsansässig. 1896 erfolgte der Verkauf an Ainslie & Co., Blender aus Leith.

Zu dieser Zeit war die Destillerie eine Goldgrube, wie man einem Artikel aus Harper’s Weekly aus dem Jahr 1896 entnehmen kann: „Ein überaus wertvoller Besitz, dessen Produkt immer die höchsten Preise unten aller Single Malt Scotch Whiskys erzielte”

  • 1896- 1897 Umbau und Umstellung auf Dampfbetrieb.
  • Stilllegung zwischen 1931-38 und 1941-1945.
  • Direkte Beheizung der Brennblasen durch Kohlefeuer bis 1961
  • 1967-1968 Bau der neuen und Schließung der alten Clynelish-Destillerie
  • 1975 Wiederinbetriebnahme der alten Destillerie mit umgebautem Maischehaus, jetzt unter dem Namen Brora. Bis in die frühen 80er Jahre wurden neben der neuen Clynelish-Destillerie stark getorfte Whiskys im „Islay”-Stil hergestellt.
  • Stilllegung 1983.

Brora gilt unter Kennern als großartiger Whisky, der bestens zur langen Fassreifung geeignet ist; es sind leider nur sehr kleine Lagerbestände vorhanden.

Der erste 30 Jahre alte Brora erhielt die Goldmedaille auf der IWSC 2003. Ein 25 Jahre alter Brora, abgefüllt in 2008, wurde auf der San Francisco World Spirits Competition 2009 mit Gold prämiert. Ein „Rare Malts“-Brora 20 Jahre wurde auf der IWSC 2004 als bester Malt in Fassstärke ausgezeichnet.

Dies ist nun der älteste BRORA dieser Serie, der bisher abgefüllt wurde, und zwar der Fünfzehnte einer limitierten Serie jährlicher Abfüllungen. Durch die jährliche Limitierung wurde dieser unersetzliche Malt länger verfügbar gehalten, aber nun sind die Bestände bald erschöpft.

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Er stammt aus wiederbefüllten Fässern (Hogsheads) aus amerikanischer Eiche und wiederbefüllten Fässern (Butts) aus europäischer Eiche; Abfüllung  1977. Weltweit sind nur 2.984 einzeln nummerierte Flaschen verfügbar.

Empfohlener UVP je Flasche in 1.999 €

Offizielle Tasting Notes:

Eine großartige, gut ausgewogene Edition dieses hervorragenden Single Malt; robust, mit lebhaften maritimen Noten in der Nase; bald darauf präsentiert er sich mit unbeschwertem Charme, selbstbewusst und zugänglich; auch im fortgeschrittenen Alter bewahrt er den typischen Charakter der Destillerie; rauchiger, aschiger und torfiger als die letzten Abfüllungen; mit etwas Wasser aber auch weich und verführerisch.

Farbe: Altgold oder mittleres Bernsteingelb. Langsame, feine Perlung („Beine“).

Nase: Souverän, breit gefächert und leicht trocken. Eine Welle frischer Zitronen, Rauch und Holzasche mit Anklängen von Minze und Toffee entfaltet sich, unterlegt von Basisnoten aus feuchtem Sand oder Lederpolitur. Aroma und Rauch verklingen langsam, während süße Malzigkeit wächst; man entdeckt Spuren von Vanillebiskuit und glimmender Kerze. Pfeffrig, mit Holzasche, rein, frisch und appetitlich. Wasser bringt süße, wachsige Noten von minzigem Toffee, Holzrauch und Asche hervor.

Körper: Mittelschwer.

Gaumen: In natürlicher Stärke sehr leicht zu konsumieren; kühl, weich und leicht wachsig, mit Zitronenschale und aufkommender Holzasche über süßem, umhüllendem Karamell. Süß und duftend. Gewinn an Tiefe und Komplexität durch die Entstehung leicht würziger weicher Tannine und minziger, torfiger Schärfe. Wasser betont die gut ausgewogene Süße, die verführerische Würze und gibt ihm eine ehrwürdige Note.

Abgang: Fest und lang anhaltend; angenehm verkohlt und zäh, mit wärmendem Ingwer und dunkler Schokolade, gefolgt von duftendem Rauch; süße Minze, die den Atem kühlt, hinterlässt ein Prickeln auf der Zunge. Mit Wasser weich und stechend; entfernte Anklänge von Holzrauch und dunkler Schokolade mit leichten Tönen von Zeder und Kiefer.

Cambus 40 Jahre, Destillation 1975, 52,7% Vol. Region: Central Lowlands (Single Grain)

Ursprünglich 1806 von James Moubray als Malt Whisky-Brennerei gegründet, erfolgte 1837 die Umrüstung zur Grain Whisky-Destillerie. Sie ist eine der sechs Grain Whisky-Destillerien in den Lowlands, die 1877 zur Distillers Company zusammengelegt wurden. Der Ausbruch eines Feuers in der Nacht vom 23. September 1914, zerstörte die Destillerie fast vollständig, nach dem vollständigen Wiederaufbau erfolgte 1938 die Wiedereröffnung von Cambus nach 24 Jahren und Investitionen von £ 275.000.

Auf dem Gelände der ehemaligen Cambus Distillery stehen jetzt Warehouses von Diageo. Bild: Dr. Mario Prinz - Potstill Wien
Auf dem Gelände der ehemaligen Cambus Distillery stehen jetzt Warehouses von Diageo. Bild: Dr. Mario Prinz – Potstill Wien

1886 beschrieb Alfred Barnard die Destillerie wie folgt: Die Gebäude „sind auf ganze acht Morgen Land verteilt”. Am 12. Januar befinden sich in den sechs Lagerhäusern „17.002 Fässer mit 1.365.287 Gallonen Whisky unterschiedlicher Jahrgänge seit 1865”. Sie waren zu diesem Zeitpunkt etwa zu zwei Dritteln gefüllt.

Die endgültige Stilllegung erfolgte vor 23 Jahren im Jahr 1993. Jetzt gibt es nur noch verschwindend geringe Single Grain-Whisky-Bestände.

1906 wurde ein weicher, sieben Jahre alter CAMBUS Patent Still Scotch Grain Whisky mit dem etwas merkwürdig klingenden Werbeslogan „Not a headache in a gallon” eingeführt. Bedeutende Pot Still Malt Whisky-Produzenten fühlten sich von diesem neuen „leichtgewichtigen“ Herausforderer bedroht und machten ihm das Recht streitig, sein Produkt „Whisky“ zu nennen. Daraufhin entschied eine königliche Kommission, dass Spirituosen, die aus gemälzter und/oder ungemälzter Gerste in Patent oder Pot Stills hergestellt werden, die Bezeichnung „Whisky“ tragen dürfen.

Die Abfüllung ist ein Single Grain Whisky in natürlicher Fassstärke und limitierter Edition – Der älteste CAMBUS, der jemals vom Originalabfüller herausgebracht wurde.

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Es ist der dritte als Special Release abgefüllte Single Grain-Whisky, und er erlaubt einen sehr interessanten Vergleich mit dem erst kürzlich erschienenen  THE CALLY 40 Jahre.

Der Cambus 40yo wurde 1975 destilliert und kommt aus wiederbefüllten Fässern (Hogsheads) aus amerikanischer Eiche. Weltweit gibt es von ihm nur 1.812 einzeln nummerierte Flaschen.

Empfohlener UVP je Flasche 1.039 €

Die offiziellen Tasting Notes:

Sehr zugänglich und bereichernd; täuschend komplex und frisch für sein Alter ist der unglaublich gut abgestimmte, harmonische (und außerdem noch sehr seltene) 40 Jahre alte Single Grain Whisky; er ist leicht, aber dennoch üppig, frisch und rein; am besten genießt man ihn mit Wasser; mit seinem feinen, zwanglosen Abgang ist er ein außergewöhnlicher und köstlicher Aperitif.

Farbe: Tiefes Goldgelb mit bernsteinfarbenen Reflexionen

Nase: Erstaunlich lebhaft, schnell ins Süße übergehend. Reine fruchtige Kopfnoten reifer roter Äpfel, Ananas und Kapstachelbeeren erheben sich über einer breit gefächerten, süßlichen Mischung aus weichen Erdbeer-Kaubonbons, Mürbteiggebäck und Milchschokolade mit weichem, saftigem Toffee. Nussig, mit einer Spur Kerzenwachs; mit etwas Wasser weicher; allmählich entwickelt sich eine leichte minzfrische Nuance von Kiefernholz mit zarten Anklängen wachsiger roter Beeren; dann zunehmende Tiefe mit dunklem Toffee, Frucht und Mandel vor der Schärfe frischer grüner Äpfel und Ingwer.

Körper: Leicht, sehr weich

Gaumen: Kühl, leicht trocken, harzig (Kiefer); zunehmende Wärme und Süße, so als wäre Karamell-Eiskrem von pikantem Rauch durchdrungen; dann ziemlich dicht, mit einer Note von Rosinen und Anklängen von Birnendrops und Pflaume sowie einer Schärfe im Abgang. Wasser bringt seine besten Eigenschaften hervor, jetzt kühler, gleichzeitig süß und salzig und leicht wachsig, mit Ingwer und weißem Pfeffer; zunehmend zäh und umhüllend; kurzzeitig fruchtig, dann wärmend wie ein üppiger feuchter Ingwerkuchen.

Abgang: Kurz, aber warm, sanft und süß, mit Noten von Creme Brulée und Ingwer, überlagert von leichtem, reinigendem Eukalyptus. Ein leichter Holzton entsteht, während die Süße von dezenten Tanninen unterstrichen wird. Mit Wasser leicht; appetitanregend wie ein Aperitif.

(Weiter zu Teil 2)

Serge verkostet: Glenburgie

Fünf Abfüllungen aus der Speyside-Destillerie Glenburgie verkostet Serge Valentin heute – alle von unabhängigen Abfüllern, in den letzten Jahren auf den Markt gekommen. Serge merkt an, dass er schon einige Abfüllungen aus der Destillerie verkostet hat, aber ihm nicht wirklich ein triftiger Destilleriecharakter dazu einfällt. Whiskypapst Michael Jackson bezeichnete ihn als „ölig, fruchtig, kräuterartig – als Aperitif“ – ob das jetzt so wirklich weiterhilft, bleibt dahingestellt.

Die Abfüllungen bekommen bei Serge jedenfalls alle so knapp über 80 Punkte:

  • Glenburgie 18 yo 1995/2014 (43%, Signatory Vintage, casks #6447 + 6448, 894 bottles): 81 Punkte
  • Glenburgie 16 yo 1997/2014 (48%, Distiller’s Art, sherry butt, 385 bottles): 82 Punkte
  • Glenburgie 21 yo 1992/2013 (57.7%, Tasting Fellows, hogshead, cask #3444, 262 bottles): 82 Punkte
  • Glenburgie 25 yo 1983/2009 (58.2%, A.D. Rattray, cask #9908, bourbon, 207 bottles): 81 Punkte
  • Glenburgie 18 yo 1997/2015 (48.4%, Douglas Laing, Old Particular, cask #10873, 744 bottles): 82 Punkte
Glenburgie Destillerie, Foto von Anne Burgess, CC-Lizenz
Glenburgie Destillerie, Foto von Anne Burgess, CC-Lizenz

Irish Whiskey Association startet Kampagne für Produktschutz

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Die Irish Whiskey Association (IWA) hat gemeinsam mit dem zuständigen irischen Minister Michael Creed, eine Kampagne zum Schutz des irischen Whiskeys gestartet. Dabei geht es nicht so sehr um die Herkunftsbezeichnung, berichtet Associations Now, denn der Gebietsschutz ist in den letzten Jahren bestens gesichert worden. Man sorgt sich vielmehr um die mißbräuchliche Verwendung von Terminologien, die manche Käufer dazu verleiten könnten, einen Whiskey für irisch zu halten, auch wenn er es nicht ist.

Die IWA fordert Produzenten und Importeure sowie Vertriebe auf, ein wachsames Auge auf Produkte zu haben, die sich als irischer Whiskey ausgeben – nicht unbedingt durch falsche Deklaration, sondern auch durch irreführende Begriffe wie „Irish Style Whiskey“ oder ähnliche. Man arbeitet dabei auch mit Rechtsanwälten zusammen, die im Fall des Falles geeignete Reaktionen setzen.

Dass diese gemeinsame Aktion der IWA und der irischen Regierung gerade jetzt startet, ist auch dem Boom der Beliebtheit des Whiskeys von der grünen Insel zuzuschreiben, der wohl manche dazu verleitet, auf der Erfolgswelle mitzuschwimmen.

PR und Video: Ode an Lesbos – Neuer Dokumentarfilm der Johnnie Walker Storyline

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Johnnie Walker informiert mit einer Presseaussendung über einen neuen Dokumentarfilm, der sich so wie der letzte (wir berichteten hier) mit gesellschaftlich relevanten Themen auseinandersetzt. Diesmal geht es um gelebte Menschlichkeit im Zeichen der Flüchtlingskrise. Den Pressetext und das Video bringen wir hier:

Ode an Lesbos: Die inspirierende Geschichte der Inselbewohner an vorderster Front in der Flüchtlingskrise

Neuer Dokumentarfilm der Johnnie Walker Storyline

„Kann man wirklich ignorieren, was vor den eigenen Augen passiert? Morgen könnte ich es sein. Meine Familie und ich könnten uns in einem Boot wiederfinden und Hilfe benötigen“,

sagt Fischer Stratis Valamios in Ode an Lesbos(Ode to Lesvos), einem neuen Dokumentarfilm der Johnnie Walker Storyline.

Vor zwölf Monaten änderte sich das Leben von Stratis Valamios drastisch. Er verbrachte Monate damit, Männer, Frauen und Kinder aus dem seinen Heimatort umgebenden Meer zu retten. Sein kleines Dorf mit nur 150 Einwohnern wurde zur vordersten Front der Flüchtlingskrise. Hunderttausende kamen an Land, darunter Kriegsflüchtlinge und Menschen, die eine bessere Zukunft suchten.

Die positive Reaktion der Menschen von Lesbos, die allein im letzten Jahr fast einer halben Million Flüchtlingen halfen, die gefährliche Reise über die Ägäis zu machen, wurde in Ode an Lesbos dokumentiert. Der Film wurde vom schottischen Whiskyproduzenten Johnnie Walker im Rahmen seines Storyline-Projekts gedreht. Storyline dokumentiert wahre Geschichten weltweit.

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Ode an Lesbos ist ein kurzer Dokumentarfilm und erzählt die Geschichte der Inselbewohner, von denen einige aufgrund ihrer kompromisslosen Menschlichkeit für den Friedensnobelpreis nominiert wurden.

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Während des letzten Jahres konzentrierten sich die Nachrichten aus der Region natürlich auf die tragischen Aspekte der Flüchtlingskrise in der Ägäis und dem Mittelmeer. Ode an Lesbos bringt ans Licht, was sich im Hintergrund abspielte. Der Film erzählt von der inspirierenden Reaktion der Inselbewohner, die ihre Herzen für die Flüchtlinge öffneten und sich von ihrer positiven Einstellung leiten ließen und Menschen aus dem Meer retteten, ihnen Obdach gewährten und sie mit Nahrung und Wasser versorgten.

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Im Rahmen der Veröffentlichung von Ode an Lesbos unterstützt  Johnnie Walker Mercy Corps, eine führende globale Organisation, die Menschen weltweit dabei hilft, Konflikte, Krisen und Naturkatastrophen zu überstehen und danach wieder ein normales Leben zu führen. Seit Beginn des Kriegs in Syrien hat Mercy Corps über 7,7 Millionen Betroffenen geholfen. Sein Programm wurde in Reaktion auf die Flüchtlingskrise auf Griechenland und den Balkan ausgedehnt.

Simon O’Connell, der Executive Director von Mercy Corps Europe, dazu:

„Die Flüchtlingskrise hat weiterhin einen riesigen Einfluss auf unsere Welt. Diese Geschichten müssen unbedingt erzählt werden. Wir müssen auf die Probleme der Zwangsvertriebenen aufmerksam machen, aber auch auf die der Menschen, bei denen sie ankommen.

Wir hoffen, dass wir durch unsere Kooperation mit Johnnie Walker zum Teilen der unglaublichen Geschichte dazu, wie die Einwohner von Lesbos im letzten Sommer auf die Flüchtlingskrise reagierten, auch andere dazu animieren können, positive Maßnahmen zu ergreifen. Es gibt ein Band der Menschlichkeit, das uns alle verbindet. Und wenn jemand Hilfe benötigt, müssen wir uns einbringen.“

Guy Escolme, Global Brand Director bei Johnnie Walker, sagte Folgendes über Ode an Lesbos:

„Der Film repräsentiert ein Kapitel in der sich ändernden, größeren Geschichte der Flüchtlingskrise, aber er hebt hervor, wie Menschlichkeit und positive Einstellungen das Leben der Menschen veränderten, die die gefährliche Seereise auf dem Weg in eine bessere Zukunft auf sich genommen hatten. Wir hoffen, dass sich die Menschen von Ode an Lesbos inspirieren lassen. Eine Möglichkeit wäre die Unterstützung von Mercy Corps, einer führenden globalen Organisation, deren Arbeit während dieser und vielen anderen Krisen weltweit Hoffnung und Möglichkeiten zu Hunderttausenden Vertriebenen gebracht hat.“

Johnnie Walker möchte Menschen jedoch nicht nur anregen, für Mercy Corps zu spenden, sondern arbeitet auch weiter in der Gemeinde, die in Ode an Lesbos dargestellt wird. Dort sollen mehrere lokale Projekte ins Leben gerufen werden, die auch nach der Krise einen positiven Einfluss haben werden.

Bei Ode an Lesbos führte Talal Derki, der beim Sundance Filmfestival ausgezeichnet wurde, Regie.

„Der Film war ein zutiefst persönliches Projekt und wurde von meinen Lebenserfahrungen mit den syrischen und griechischen Kulturen geprägt“,

so Talal Derki, selbst ein im Exil lebender Syrer, der bei Sundance für seinen Dokumentarfilm zum Krieg in seinem Heimatland (Homs Ein zerstörter Traum) prämiert wurde.

Talal Derki weiter:

„Nach den Ereignissen des letzten Sommers und weil ich die Verzweiflung von Flüchtlingen, die einen Zufluchtsort und eine bessere Zukunft für ihre Familien suchen, am eigenen Leibe miterlebt habe, fühlte ich mich verpflichtet, die inspirierende Geschichte der Menschen von Lesbos zu erzählen.  Ihre unbeugbare positive Einstellung, Hilfsbereitschaft und vor allem Menschlichkeit sollen die Welt daran erinnern, dass sie dafür sorgen kann, dass morgen besser wird als heute.“

Breaking News: Baugenehmigung für Ardnahoe Distillery auf Islay erteilt

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Wie der Daily Record gerade berichtet, ist die Baugenehmigung für die Ardnahoe Distillery, die neueste Destillerie auf Islay, soeben erteilt worden. Hunter Laing, die Firma von Scott, Andrew und Stuart Laing, kann damit ihr 8 Millionen Pfund-Projekt in die Tat umsetzen.

Bereits im November will man mit den Bauarbeiten nahe der Ardnahoe Farm bei Port Askaig beginnen, die Fertigstellung ist für 2018 geplant. 200.000 Liter wird man dort jährlich produzieren, ein Besucherzentrum betreiben und vier Vollzeitarbeitsplätze sowie saisonale Jobs schaffen.

Die neunte Islay-Destillerie wird somit Wirklichkeit!

Update: Von unserem Leser Michael Zila wurden wir auf einen sehr ausführlichen und interessanten Artikel im Spiritsjournal hingewiesen, der sich mit Ardnahoe beschäftigt und den wir allen Interessierten als Herz legen.

Ardnahoe in der Computerdarstellung. Bild: Hunter Laing
Ardnahoe in der Computerdarstellung. Bild: Hunter Laing
Unser Bild zeigt den Blick auf die Ardnahoe Farm und die Jura Mountains. „Ardnahoe Loch View – geograph.org.uk – 1165296“ von Mary and Angus Hogg. Lizenziert unter CC BY-SA 2.0 über Wikimedia Commons.
Unser Bild zeigt den Blick auf die Ardnahoe Farm und die Jura Mountains. Hinter der Farm soll die Destillerie entstehen. „Ardnahoe Loch View – geograph.org.uk – 1165296“ von Mary and Angus Hogg. Lizenziert unter CC BY-SA 2.0 über Wikimedia Commons.

Shinola: Interview mit Dr. Sonat Birnecker (Koval)

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Die Geschichte der amerikanischen Craft Distilleries kann nicht erzählt werden, ohne den Namen Koval zu erwähnen. Die vom Österreicher Robert Birnecker und seiner Frau Dr. Sonat Birnecker gegründete Destillerie in Chicago hat sich einen festen Platz unter den amerikanischen Craft Distilleries erobert. Mit ihren Whiskeys und anderen Spirituosen heimst sie regelmäßig nationale und internationale Preise ein.

Auf Shinola.com findet sich heute ein Interview mit Dr. Sonat Birnecker, das die Anfänge der Destillerie ebenso beleuchtet wie die Pläne für die Zukunft. Es geht auch um Frauen als Brenner und ihre Sicht auf die Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

Robert und Sonat Birnecker. Bild: Koval Distillery
Robert und Sonat Birnecker. Bild: Koval Distillery

Scotch Whisky Association mit erneuerter Umweltstrategie

Mit heutigem Datum hat die Scotch Whisky Association (SWA) eine erneuerte Umweltstrategie der Öffentlichkeit vorgestellt, nach der die Mitglieder der Vereinigung ihr Handeln nachhaltig ausrichten sollen. Vier Eckpfeiler sollen hier diese Strategie tragen:

  • Die Reduzierung des Energieverbrauchs und der Freisetzung von Treibhausgasen
  • Der verantwortliche Umgang mit Wasserressourcen
  • Das Anstreben einer Kreislaufwirtschaft in ihren Zulieferbedürfnissen
  • Nachhaltige Landnutzung

Das gesamte Strategiepapier lässt sich hier auf dieser Seite der SWA herunterladen, es behandelt die oben angesprochenen Punkte im Detail, und zusätzlich folgende Themen:

  • Was sind die erwarteten Auswirkungen?
  • Wie wird das Programm umgesetzt?
  • Welche Erfolge bislang errungen wurden

Titelbild: Berit from Redhill/Surrey, UK – Skye, Scotland, CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=24490830

 

Neu: Kilchoman Original Cask Strength Edition 2

Gerade von Kilchoman angekündigt: Die zweite Original Cask Strength Edition aus der Islay-Destillerie. Sie wird ab dem in der Überschrift angegebenen Zeitpunkt nur online (und nur 1 Flasche pro Person) zu kaufen sein – für 69 Pfund. Danach wird sie wohl auch weltweit in die Geschäfte kommen.

Die neue Abfüllung stammt aus 95 Quarter Casks und konnte in ihnen über sechs Jahre lang reifen. Abgefüllt ist sie mit 56.9% – insgesamt 12.000 Flaschen wird es von ihr geben.

Geschmacklich soll man im neuen Kilchoman Karamell und Vanille finden, gemeinsam mit dem fruchtigen und rauchigen Kilchoman-Spirit dürfte dies eine interessante Kombination ergeben.

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PR: Ferrand Deutschland übernimmt den Vertrieb von Rozelieures Whisky

Von Ferrand Deutschland haben wir eine Presseinformation zur Übernahme des Vertriebs von Rozelieures Whisky für Deutschland und Österreich erhalten. Man wird die beiden Märkte mit vier Sorten versorgen, die alle torfig sind. Hier die detaillierteren Infos mit den offiziellen Tasting Notes:

Ferrand Deutschland übernimmt den Vertrieb von Rozelieures Whisky

Französische Single Malt Whiskys jetzt in Deutschland und Österreich erhältlich

Rozelieures – Single Malt Whisky aus Lothringen – ist ab sofort und exklusiv über FERRAND DEUTSCHLAND GmbH in Österreich und Deutschland vertreten.

1860 gegründet, produziert die Destillerie Rozelieures seit 150 Jahren Mirabelle Eauxde-Vie, sowie seit 15 Jahren mehrere Single Malt Whiskies. Das in der 5. Generation geführte Unternehmen besitzt über 250 Hektar Gerste auf lehm- und- kalkhaltigem Boden. Vom Mälzen der Gerste über das Maischen und die doppelte Destillation bis zur Fassreifung werden alle Produktions-Stufen im Hause mit höchster Sorgfalt ausgeführt.

Gelegen in der Nähe vom Vulkan Essey-la-Côte, verarbeitet mit natürlichem Wasser aus den Vogesen, sind sämtliche Rozelieures-Produkte authentisch, rein und vom Terroir geprägt.

Vier Single Malt Whiskies, alle torfig von 6 bis 45 ppm, werden aktuell angeboten:

ROZELIEURES „Origine“

origin

Single Malt Whisky 40% vol.
Doppelte Destillation, Reifung in alten Sherry- und Cognac Fässern.
Großzügig, trockene Früchte, leicht torfig, schöner Nachhall.
UVP = 36,95 EUR

ROZELIEURES „Rare Collection“

rouge

Single Malt Whisky 40% vol.
Doppelte Destillation, Reifung in alten Sauternes-, Sherry- und CognacFässern.
Rund mit feinen fruchtigen Noten, etwas rauchig, sehr präzise.
UVP = 44,00 EUR

ROZELIEURES „Fumé Collection“

fume

Single Malt Whisky 46% vol.
Doppelte Destillation, Reifung zu 100% in Sherry-Fässern. Single Cask.
Sehr rauchig, reich, komplex, Kokosnuss, Zigarren. Für Connaisseure und Liebhaber rauchiger Single Malts.
UVP = 55,00 EUR

ROZELIEURES „Tourbé Collection“

tourbe

Single Malt Whisky 46% vol.
Doppelte Destillation, Reifung in ex-Bourbon-Fässern sowie neues Holz aus Lothringer Wäldern. Single Cask.
Sehr torfig, dennoch große Finesse, Vanille und Früchte. Zeigt Charakter und Komplexität mit 46% Vol. Auch zum Foodpairing.
UVP = 59,00 EUR

Economic Times: Fünf Geschichten, die den Erfolg von Jack Daniel’s erklären

Der Erfolg eines Produkts hängt von so vielen verschiedenen Faktoren ab, dass er im Endeffekt nicht wirklich planbar ist. Das, was heute als Markenikone vor uns steht, ist bei aller Planung und aller eingesetzter Intelligenz und Strategie vor allem ein Produkt des Zusammenspiels von glücklichen Fügungen. Für jede erfolgreiche Marke gibt es neun andere, die die gleichen Voraussetzungen hatten und scheiterten. Und nicht unbedingt, weil die Leute dahinter ihren Job nicht richtig machten.

Jack Daniel’s ist so eine Marke, die es an die Spitze geschafft hat – eine der Whiskey-Ikonen Amerikas, die jeder kennt und die Mengen verkauft, von der viele andere nur träumen können.

Wie es zu dem Erfolg kam, ließe sich trefflich analysieren – oder man nähert sich dem Thema anekdotisch, so wie es Economic Times versucht: In fünf kurzen Geschichten will man dort beschreiben, was den Erfolg von Jack Daniel’s ausmacht. Wie sehr das gelingt, mag jeder für sich entscheiden – lesenswert sind die Geschichten allemal…

Serge verkostet: Vier Kanadier

Kanadische Whiskys sind in unseren Ländern kein besonderer Renner – auch wenn der laut Jim Murray beste Whisky der Welt des Vorjahres (Crown Royal Northern Harvest) aus Kanada stammt. Für unsere puristischen Geschmäcker, die selbst unschmeckbaren Farbstoff schon mit Verachtung strafen, ist die Freiheit, die kanadische Brenner bei der Auswahl ihrer geschmacksgebenden Zutaten genießen, ein Horror. Trotzdem gibt es auch unter den Kanadiern Perlen, aber auch vieles, was unseren Geschmäckern so weit von Whisky entfernt vorkommt wie Bremen von den Alpen.

Serge Valentin hat heute vier Kanadier verkostet, mit sehr gemischten Ergebnissen. Aber sehen Sie selbst:

  • Lord Calvert (40%, OB, Canada, blend, +/-2015): 55 Punkte
  • 8 Seconds (40%, OB, Canada, blend, +/-2015): 68 Punkte
  • Alberta Premium 30 yo (40%, OB, Canada, +/-2011): 87 Punkte
  • Potter 26 yo 1989/2016 (58.3%, Cadenhead, Indian corn whisky, Canada, bourbon barrel, 204 bottles): 66 Punkte
Diverse kanadische Whiskys - Foto von Hammersbach, CC-Lizenz
Diverse kanadische Whiskys – Foto von Hammersbach, CC-Lizenz

Wir verkosten: Ardbeg Twenty One und Ardbeg 21yo Cadenhead

Heute ist der Tag, an dem Committee-Mitglieder den Ardbeg Twenty One online bestellen können. 370 Euro wird die Flasche kosten, und es wird sie aller Voraussicht nach nicht besonders lange zu kaufen geben.

Wie schmeckt nun der Ardbeg Twenty One? Wie unterscheidet er sich von einem anderen einundzwanzigjährigen Ardbeg, den der unabhängige Abfüller Cadenhead im letzten Jahr auf den Markt gebracht hat (und der nur unwesentlich günstiger zu haben war)?

Silvia Behrens und Bernhard Rems haben die beiden Whiskys verkostet (das Sample des Ardbeg Twenty One erhielten wir von Ardbeg, der Ardbeg 21yo aus Privatbesitz). Es ist keine Verkostung A gegen B, kein Wettkampf, sondern einfach ein Vergleich. Und wir sagen es schon jetzt: Es sind zwei ganz unterschiedliche Whiskys.

Ardbeg Twenty One

Committee-Release
Originalabfüllung
46%

ardbeg-twenty-one-flasche-karton-schwarz

Nase: Weich, leicht torfig, sanft anflutend. Dann geht es in die Breite: Vanille, Jod, Zitrusnoten, Meeresgischt. Erdiger Eindruck hinter der Süße, Leder, Asche, Teer, Moos. Schwarzer Tee, Honigbanane, feuchtes Zedernholz – Keksteig, aber immer vermengt mit öligem Rauch. Alkohol macht sich fast gar nicht bemerkbar.

Gaumen: Beginnt fast zurückhaltend, was sich aber in schöne Weichheit und ein harmonisches Gemenge von Süße, Rauch, Salz und etwas Nussigkeit auflöst. Zitronenzesten, Kohlenstaub, Teer, dann etwas Lakritze, alles enorm ausgewogen und ja, reif.

Finish: Lang, aschig, teerig, deutlich aber sanft, Lakritze im Abklang.

Alles in allem: Was uns besonders am Ardbeg Twenty One gefällt ist seine Eleganz und seine wirklich präsente Reife. Nichts für Rauchbombenfetischisten, aber sehr wohl was für jene, die Rauchigkeit als Teil eines Ensembles von Eindrücken sehen. Die wird er überzeugen und erfreuen. Eine sehr gelungene Abfüllung, die in ihrer Gesamtheit gefällt. Er ist nicht billig, aber im Kontext der momentan erhältlichen unabhängigen Ardbegs ähnlichen Alters auch nicht exorbitant gepreist. Eine vergnügliche Begegnung.

Ardbeg 21yo Cadenhead

53.2%
Bourbon Hogshead/Single Cask/210 Flaschen
bottled 2015

cad21532text

Nase: Russisch Brot. Süß, fast wie ein Cookie, dann erst kalte Asche, die sich später deutlicher durchsetzt. Feuchtes Treibholz, Zitrone, Dill, Jod. Ganz im Hintergrund etwas süßlich strenger Kuhstall, als wäre ein Tropfen New Make in die Abfüllung gerutscht.

Gaumen: Nussig, salzig zu Beginn, dann kommen die Zitronennoten – fast schon überdeutlich wie Ahoi-Brause. Rauch und Teer zeigen sich nur zurückhaltend, Lakritze ist ebenfalls da.

Finish: Frisch und salzig, wieder die Zitrone dabei, der Rauch eher im Hintergrund. Lang und trocken und wieder mit einem in gewisser Weise jugendlichen Eindruck.

Alles in allem: Spannend und lebendig ist er, und er wirkt wesentlich jünger, als es das Alter auf der Flasche vermuten lässt. Er hat Ecken und Kanten, wirkt etwas plakativ und ungestüm, ohne wirklich laut zu sein. Nicht der typischste aller Ardbegs, aber auf seine Weise sehr interessant.

Seit Beginn des Jahres verzichten wir in unseren Tasting Notes auf numerische Bewertungen und geben unseren Eindruck nur mehr über die Beschreibung wieder. Wir tragen damit unserem Gefühl Rechnung, dass man mit einem starren Punkteschema Vergleiche forciert, die den Whiskys nicht gerecht werden. PS: Wir haben Geschmack. Unseren. Nicht Ihren. Unsere Verkostungsnotizen sind also kein richterliches Urteil, sondern unser persönlicher Eindruck.

Das Titelbild ist eine Collage aus dem offiziellen Bild des Ardbeg Twenty One und einem Bild von Rainer Edlinger.

Hammerschmiede (Glen Els) sucht Mitarbeiter

Wer sein Hobby zum Beruf machen oder sich beruflich verändern will, der könnte dies unter Umständen schon bald tun: Die Hammerschmiede, die Heimat des Harzer Single Malt Whiskys „Glen Els“, sucht auf ihrer Website

Interessenten können bei entsprechender Eignung (ein Klick auf die jeweilige Berufsbezeichnung bringt Sie zu einer detaillierten Stellenbeschreibung) ihre Bewerbungen an bewerbung@hammerschmiede.de senden. Man bittet um eine vollständige, aussagekräftige Bewerbung inkl. Lebenslauf und aller relevanten Zeugnissen in digitaler Form.


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