Die Irish Whiskey Association (IWA) hat gemeinsam mit dem zuständigen irischen Minister Michael Creed, eine Kampagne zum Schutz des irischen Whiskeys gestartet. Dabei geht es nicht so sehr um die Herkunftsbezeichnung, berichtet Associations Now, denn der Gebietsschutz ist in den letzten Jahren bestens gesichert worden. Man sorgt sich vielmehr um die mißbräuchliche Verwendung von Terminologien, die manche Käufer dazu verleiten könnten, einen Whiskey für irisch zu halten, auch wenn er es nicht ist.

Die IWA fordert Produzenten und Importeure sowie Vertriebe auf, ein wachsames Auge auf Produkte zu haben, die sich als irischer Whiskey ausgeben – nicht unbedingt durch falsche Deklaration, sondern auch durch irreführende Begriffe wie „Irish Style Whiskey“ oder ähnliche. Man arbeitet dabei auch mit Rechtsanwälten zusammen, die im Fall des Falles geeignete Reaktionen setzen.

Dass diese gemeinsame Aktion der IWA und der irischen Regierung gerade jetzt startet, ist auch dem Boom der Beliebtheit des Whiskeys von der grünen Insel zuzuschreiben, der wohl manche dazu verleitet, auf der Erfolgswelle mitzuschwimmen.