Vorhersagen für künftige Marktentwicklungen sind immer mit Unabwägbarkeiten behaftet, aber man sollte ihnen nicht generell eine gewisse Aussagekraft absprechen. In sie fließt schließlich – im Idealfall – jede Menge Wissen und Erfahrung ein.
Setzt man dies auch für die Vinexpo/IWSR Global Spirits Study 2015-2020 voraus, die Press & Journal in der heutigen Ausgabe zitiert, dann ergeben sich daraus interessante Konsequenzen für den Whiskymarkt. Der Report sagt nämlich, dass die teuren Single Malts der Motor eines weiteren weltweiten Booms für Whisky sein werden. Insgesamt, so die Studie, soll der Whiskymarkt um 8% bis 2020 wachsen.
Single Malts werden dabei stärker zulegen als Blends, und die Boom-Märkte sollen nach wie vor Asien und Lateinamerika sein. Im Vereinigten Königreich soll Scotch an Boden verlieren, gegen nicht näher genannte „In-Spirituosen“.
Scotch und US-Whiskeys bleiben zwischen 2016 und 2020 die am stärksten wachsende Kategorie bei Spirituosen (ob die Nichterwähnung irischer Whiskeys ein Lapsus der Redaktion oder des Reports ist, können wir nicht feststellen).
Weiter geht es bei Serge Valentin mit dem zweiten Teil seiner Caol Ila-Verkostung. Wiederum hat er junge Whiskys im Visier, und diesmal stammen sie alle von unabhängigen Abfüllern. Auch eine deutsche Abfüllung ist dabei, von Whisky-Doris (sie ist heute die Testsiegerin). Ansonsten findet man Gordon & MacPhail, Càrn Mòr und Douglas Laing:
Caol Ila 2004/2016 (46%, Gordon & MacPhail, Connoisseurs Choice): 84 Punkte
Caol Ila 7 yo 2009/2016 (46%, Càrn Mor, Exclusive to The Whisky Exchange, hogshead, 850 bottles): 84 Punkte
Caol Ila 5 yo 2010/2016 (46%, Douglas Laing, Provenance, cask #11321, 476 bottles): 83 Punkte
Caol Ila 2006/2016 (52.2%, Whisky-Doris, bourbon hogshead, cask #303049, 310 bottles): 87 Punkte
Alle Ampeln auf Grün: Die Ardgowan Distillery in Inverkip, die zuletzt durch prominente Zugänge zum Führungsstab in den Schlagzeilen war, hat nun laut einem Bericht von inverclydenow.comgestern am Nachmittag die Baugenehmigung erhalten. Das Projekt auf der Bankfoot Farm neben der A78 kann also nun in Angriff genommen werden – sobald die 12 Millionen Pfund, die man von Investoren bekommen will, eingebracht sind.
Im Verfahren wurden über 100 Stimmen gehört, es gab keine Einsprüche. Läuft alles nach Plan, so will man mit der Destillerie im Jahr 2019 bereit zur Produktion sein. Sieben bis 12 Jobs will man direkt in der Brennerei schaffen, weitere fünf im Besucherzentrum.
Ein Luftbild des Areals und eine Bauzeichnung, die wir beide aus Urheberrechtsgründen nicht bringen können, finden sich im zitierten Artikel.
Vom Bremer Spirituosen Contor haben wir die Pressemitteilung zur Verfügbarkeit einer neuen Limited Collection des unabhängigen Abfüllers Douglas Laing erhalten: Old Particular “Consortium of Cards” (über deren globale Ankündigung haben wir hier berichtet). Nun ist die erste limitierte Edition in Deutschland erhältlich – über alle Details dazu informiert Sie der Pressetext – im Anschluss listen wir für Sie auch alle neuen Einzelfassabfüllungen aus der Old Particular-Range sowie neue Bottlings der Provenance-Serie mit ihren Preisen auf, über die wir informiert wurden:
Douglas Laing präsentiert die Old Particular “Consortium of Cards” Collection
Bremen, 01. März 2017. Douglas Laing & Co., einer der führenden unabhängigen Abfüller Schottlands, ist für sein Portfolio ausgewählter Premium Whiskys berühmt. Voller Stolz präsentiert das Familienunternehmen die erste limitierte Edition der Old Particular “Consortium of Cards” Collection. Die erste Trumpfkarte in diesem Spiel nennt sich „Königin der Hebriden“ und enthält einen Old Particular Laphroaig 18 Years Old aus einem einzigen Refill Sherry-Butt. Sie ist die erste von vier für das Jahr 2017 geplanten Neuerscheinungen innerhalb der “Consortium of Cards” Collection. Nur 120 Flaschen sind von der limitierten Abfüllung auf dem deutschen Markt verfügbar.
Fred Laing, Managing Director in der zweiten Generation, schwärmt: „In der Nase zeigt die „Königin der Hebriden“ wunderbar intensive Noten von stark getorfter Gerste, am Gaumen spürt man Teer und Asche und der Nachklang erinnert an ein Kaminfeuer.“ Die exklusiven Flaschen stammen aus einem einzigen Refill Butt, wurden mit starken 50% vol. abgefüllt und sind weltweit auf 665 Flaschen limitiert. Das Etikett zeigt die Spielkarte der „Königin der Hebriden“.
Die „Königin“ ist Teil einer ganzen Reihe von neuen Einzelfassabfüllungen, welche Douglas Laing in diesem Quartal heraus bringen wird quasi ein „Full House“ der schottischen Destillationskunst. Diese umfasst 15 Single Cask Malts und 5 Single Cask Grains, wie der Strathclyde 20 Years Old, dessen Aromen von süßen Cerealien und Sommerfrüchten angenehm mundfüllend sind. Die neuen Single Malts sind seltene und streng limitierte Abfüllungen aus der Speyside, den Highlands und der Insel Islay. Dabei ist ein Old Particular Glen Grant 21 Years Old, der an „Apfelkuchen mit Zimt, Vanillecreme und würziges Holz“ erinnert sowie ein Bruichladdich 11 Years Old aus einem Sherry Hogshead, der laut Fred Laing mit einem großen „PX Sherry-Punch“ einschlägt.
Die seit 2013 preisgekrönte Old Particular Single Casks Serie besteht aus handverlesenen und speziell gereiften Whiskys aus allen schottischen Regionen und wird mittlerweile in mehr als 50 Ländern vertrieben. Jede Abfüllung erfolgt nach den strengen Qualitätsvorgaben der Familie Laing: keine Zugabe von Farbstoffen und absoluter Verzicht auf Kältefiltration – denn nur so kommen die authentische Stärke und Intensität des Whiskys zur Geltung und es bleiben die natürlichen Öle und Enzyme enthalten, die das Aromenbild und den speziellen Charakter der Whiskys prägen.
Die „Königin der Hebriden“, wie auch alle anderen Old Particular Einzelfassabfüllungen, sind im gut sortierten Fachhandel erhältlich.
Old Particular Consortium of Cards #1 “Königin der Hebriden”, 0,7-Liter-Flasche, 50,0% Vol., UVP: 199,90 Euro
Weitere Veröffentlichungen, alles Einzelfassabfüllungen:
XOP Single Malt Bruichladdich 25 Y. O., 0,7-Liter-Flasche, 54,6% Vol., UVP: 274,90 Euro
OLD PARTICULAR Single Malt Tomintoul 20 Y.O., 0,7-Liter-Flasche, 51,5% Vol., UVP: 124,90 Euro
OLD PARTICULAR Single Malt Ledaig 11 YO, 0,7-Liter-Flasche, 48,4% Vol., UVP: 79,90 Euro
OLD PARTICULAR Single Malt Bruichladdich 11 YO, 0,7-Liter-Flasche, 48,4% Vol., UVP: 119,90 Euro
OLD PARTICULAR Single Malt Bowmore 17 Y.O., 0,7-Liter-Flasche, 48,4% Vol., UVP: 149,90 Euro
OLD PARTICULAR Single Malt Tobermory 21 Y.O., 0,7-Liter-Flasche, 51,5% Vol., UVP: 124,90 Euro
OLD PARTICULAR Single Grain Strathclyde 20 Y.O., 0,7-Liter-Flasche, 50,6% Vol., UVP: 89,99 Euro
Provenance Benrinnes 11 Years Old, 0,7-Liter-Flasche, 46,0% Vol., UVP: 59,90 Euro
Provenance Aberlour 8 Y.O., 0,7-Liter-Flasche, 46,0% Vol., UVP: 64,90 Euro
Provenance Glentauchers 7 Y. O., 0,7-Liter-Flasche, 46,0% Vol., UVP: 45,90 Euro
Provenance Tamdhu 12 Y. O., 0,7-Liter-Flasche, 46,0% Vol., UVP: 45,90 Euro
Gut geht es bei der schwedischen Destillerie Mackmyra, was die Verkäufe anbelangt: Nach einem Bericht in The Spirits Business ist dort das Wachstum im achten Jahr in Folge ungebrochen. 2016 steigerten sich die Verkäufe um 16% – vor allem in Deutschland, Frankreich und im Vereinigten Königreich lief es sehr gut.
Weniger rosig sieht es allerdings nach wie vor beim Gewinn aus – es gibt ihn nicht. Zwar sind die Verluste 2016 zurückgegangen, aber sie machen immer noch über 1 Million Euro fürs Jahr aus.
Der erste März ist so etwas wie unser Geburtstag. Am 1.3.2013 haben wir Whiskyexperts offiziell gestartet und uns auf eine Reise begeben, von der wir nicht wussten, wo sie hinführen und enden wird.
Das mit dem Hinführen wissen wir auch heute nicht so wirklich, und vom Enden wollen wir auch gar nichts wissen 🙂 – zu viel Freude macht uns die Arbeit an Whiskyexperts. Der Weg bis hierhin war jedenfalls spannend, erfüllend und voller schöner Überraschungen. Wir möchten keinen Tag davon missen.
Viel hat sich bei uns getan im letzten Jahr, auch wenn wir an der Oberfläche nach unserem Relaunch ziemlich unverändert blieben. Aber dahinter ist fast alles neu: Weil unser Wachstum unsere Hosting-Lösung an den Rand der Funktionalität brachte, sind wir auf einen neuen Server umgezogen. Der steht jetzt nicht mehr in Holland sondern in Deutschland, hat deutlich mehr Power und vor allem: Wir müssen ihn mit niemandem teilen.
Die Power, die viel bessere Geschwindigkeit bedeutet, brauchten wir dringend, denn: Wir sind in den vergangenen vier Jahren ordentlich gewachsen. Konnten wir im ersten Jahr zum Beispiel knapp 80.000 Whiskyfreunde erreichen, so sind es im aktuell abgelaufenen Jahr bereits 260.000 geworden. Und bei den Seitenaufrufen ging es von 370.000 im Jahr eins auf weit über 1.4 Millionen in den letzten 12 Monaten. Auch auf Facebook haben wir fast 19.000 Fans und erreichen dort Woche für Woche weit über 30.000 Menschen.
Was uns besonders freut ist, dass das Wachstum laut den Zahlen von Google Analytics mit der Fortdauer der Zeit nicht verflacht, sondern sich im Gegenteil beschleunigt. Das zeigt uns, dass wir uns mit unseren Bemühungen um schnelle und vor allem objektive Berichterstattung auf einem guten Weg befinden, und dass wir von Whiskyfreunden und Whiskyproduzenten gleichermaßen als zuverlässiger Partner in Sachen Wasser des Lebens wahrgenommen werden.
Genau auf diese Weise wollen wir auch im kommenden Jahr 5 unseres Bestehens für Sie da sein: Mit einer guten Mischung aus Neuigkeiten und Hintergrundinfos, aber hin und wieder auch einmal mit einem Blick über den Tellerrand. Wir möchten zeigen, wie vielfältig und interessant die Welt des Whiskys ist, Einsteigern die Faszination des Wasser des Lebens näherbringen und alten Hasen spannende Infos und neue Blickwinkel bieten.
Das ist nicht wenig Arbeit, aber es ist Arbeit, die große Freude macht. Dafür, dass wir diese Arbeit für Sie tun dürfen, und für Ihre Treue und Unterstützung möchten wir uns bei Ihnen, unseren Lesern und unseren Partnern bei den Destillerien, im Vertrieb und Marketing und im Handel, bedanken.
Die von Brown-Forman in Irland errichtete Slane Distillery wird im Juli ihren Betrieb aufnehmen. Das 47 Millionen Euro-Projekt entsteht am Ort des historischen Slane Castle Estate in County Meath. Eigentlich hätte die Destillerie schon am Ende des vergangenen Jahres starten sollen, aber einige kleine Verzögerungen haben den Bau etwas verlangsamt.
Brown-Forman, das US-Unternehmen hinter Marken wie Jack Daniel’s oder Old Forester, hat im Juni 2015 100% der Aktien an Slane Castle Irish Whiskey Limited gekauft.
Das Video, das gestern auf Youtube hochgeladen wurde, zeigt die Ankunft der Stills in der Destillerie.
Wie Serge in seinen einleitenden Worten ganz richtig anmerkt, kommen momentan viel mehr junge als alte Caol Ila auf den Markt. Aus der Vielzahl der Angebote hat er sich vier für seine Verkostung ausgesucht, darunter auch eine offizielle Abfüllung, die Distiller’s Edition, der er wachsende Qualität attestiert.
Die Punktewertungen sind allesamt in der unteren Hälfte der Achtziger:
Caol Ila 2002/2014 ‘Distillers Edition’ (43%, OB, C-si; 1-474): 83 Punkte
Caol Ila 8 yo 2007/2016 (46%, Signatory Vintage, Un-Chillfiltered Collection, bourbon barrels, casks #315329-315330): 84 Punkte
Caol Ila 8 yo 2007/2016 (53.4%, The Whisky Agency and The Speakeasy, refill hogshead, cask #1, 292 bottles): 80 Punkte
Caol Ila 5 yo 2008/2016 (61.5%, La Maison du Whisky, Artist #6, bourbon, cask #311913): 81 Punkte
Vier Jahre nun präsentieren wir Ihnen den Whisky des Monats auf Whiskyexperts – Empfehlungen der Redaktion für gute, leistbare Whiskys, und auch an diesem 1. März 2017, an dem unsere Seite ihren vierten Geburtstag feiert, wollen wir es nicht anders halten. Diesmal haben wir uns für einen echten Einsteigerwhisky entschieden, der um wenig Geld gute Qualität bietet: Der Tomatin Legacy.
Der Tomatin Legacy ist der Einstiegs-Malt der Highland-Destillerie Tomatin. Er reifte in einer Mischung aus Bourbon Barrels und Virgin Oak Casks. Diese Fässer geben ihm durch das verwendete Holz (amerikanische Eiche) eine typische Süße, die im Falle des Legacy aber nicht überbordend ist. Alter trägt er keines – er macht allerdings beim Trinken auch keinen sehr jungen Eindruck.
Zwei Dinge gefallen uns am Tomatin Legacy: Sein ausgewogener, sehr zugänglicher Geschmack (in der Nase Vanille von den Fässern, Ananas und Zitrone vom Destillat, ganz typisch für Tomatin, und Süße und Fruchtnoten sowie etwas Zitronensorbet am Gaumen), und sein ebenso zugänglicher Preis, der in Deutschland deutlich unter 30 Euro liegt.
Ja, sein Finish ist recht kurz und Komplexität darf man sich von ihm auch nicht erwarten, aber für Leute, die von anderen Spirituosen kommen und gerne mal in den Whisky hineinschnuppern wollen, ist der Tomatin Legacy bestens geeignet. Und auch jene, die Leichtes, Unkompliziertes zu schätzen wissen, werden an ihm Freude haben.
Und wer einmal beim Tomatin Legacy auf den Geschmack gekommen ist, der kann sich guten Gewissens die Altersstufen bei den Abfüllungen hinaufarbeiten – er wird bei Tomatin immer auf gute bis ausgezeichnete Whiskys stoßen.
Von Benromach haben wir Informationen über den Benromach Sassicaia 2009, eine neue Abfüllung in der im Besitz von Gordon & MacPhail befindlichen Speyside Destillerie, erhalten. Sie ist die Fortsetzung der sehr erfolgreichen Sassicaia Wood Finishes. Diesmal – der Name sagt es – ist die Abfüllung im Jahr 2009 destilliert worden (die beiden Vorläufer stammten jeweils aus dem Jahr 2006 und 2007).
Ca. 8000 Flaschen des mit 45% abgefüllten Whiskys wird es im Handel geben. Der Whisky reifte zunächst in first fill bourbon casks, um dann in den Weinfässern nachzureifen. Das gab dem Whisky eine rubinrote Farbe.
Laut Benromach Distillery Manager Keith Cruickshank habe man die verfügbare Menge der großen Nachfrage wegen verdoppelt – von den vorigen Abfüllungen gab es demnach rund 4000.
Schmecken soll er nach reifen Beeren, Drops aus Milchschokolade und einem Hauch Ingwer und Zimt. Ergänzt wird der Geschmack von dem für Benromach typischen leichten Rauch im Hintergrund.
Der Preis im Vereinigten Königreich ist mit 38.99 Pfund festgelegt – das sind umgerechnet momentan um die 46 Euro.
Ein 41 Jahre alter mutmaßlicher Whiskyfälscher, der nachgemachte antike und hochpreisige Whiskys im Wert von mehreren hunderttausend Pfund bei Auktionen angeboten hat, ist nach einem Bericht von scotchwhisky.com in London den Behörden ins Netz gegangen.
Die Polizei fand im Haus des mutmaßlichen Fälschers hunderte hochpreisige Flaschen und eine ausgeklügelte Befüllungsanlage, in der der Verdächtige wohl billigen Alkohol in die teuren Flaschen einfüllte.
Zum Zugriff kam es, nachdem der Leiterin von whisky.auction eine Zahl von gefälschten Einreichungen zu den Auktionen auffiel. Isabel Graham-Yooll begab sich unter dem Vorwand des Kaufinteresses zum Verdächtigen und sah dort eine Sammlung, die aus hunderten wertvollen Flaschen bestand und die durch ihre Größe suspekt war.
Als man sich einige Flaschen näher ansah, fielen Unregelmäßigkeiten wie nicht ganz korrekte Labels oder verdächtig hohe Füllstände auf. Generell waren die Fälschungen aber von hoher Qualität und nur für Fachleute wirklich erkennbar.
Whisky.auction begleitet nach dem Zugriff der Polizei die Untersuchungen, und hat die Kunden und andere Auktionshäuser über die Fälschungen informiert. Zwar sei man sich sicher, dass die hauseigenen Fachleute alle solche Flaschen vor den Auktionen erkannt und aussortiert haben, aber es sei nicht auszuschließen, dass Fälschungen auch über andere Kanäle verkauft wurden.
Sollte man in der letzten Zeit in Auktionen Flaschen zweifelhafter Herkunft gekauft haben, so solle man den Verdacht dem jeweiligen Auktionshaus mitteilen und mit ihm das weitere Vorgehen besprechen.
Laut dem Bericht wurde der Mann bereits Anfang Februar verhaftet, ist aber gegen Kaution wieder freigekommen. Das Verfahren gegen ihn soll Anfang April beginnen. Die Abteilung für organisierte Kriminalität ist mit den Ermittlungen beschäftigt.
Nicht nur in Schottland herrscht momentan ein Bauboom bei Destillerien (wir haben deswegen zum Beispiel gestern auch unseren Beitrag vom 3. Februar über die beiden Destillerien in Jedburgh mit neuen Informationen ergänzt) – auch in den USA wird in allen Winkeln gebaut, um der steigenden Nachfrage nach Bourbon Herr zu werden.
The Spirits Business hat nun die sieben größten Bourbon-Bauprojekte in einem Artikel zusammengefasst und vorgestellt. Für alle, die auch bei den Entwicklungen auf der anderen Seite des Atlantiks up to date bleiben wollen, eine recht interessante Lektüre. Konkret werden folgende Projekte folgender Firmen besprochen:
Lux Row Distillers
Bardstown Bourbon Company
The Georgetown Trading Company
Buffalo Trace
Patriot Brands
Heaven Hill
Beam Suntory
Die meist fünfstöckigen Warehouses von Heaven Hill
Wer eine Reise nach Irland, genauer gesagt in die Region um Cork, plant und diesen Besuch nicht nur mit Kultur und Landschaft, sondern auch Whiskey verbinden will, der hat es ab sofort gut: Irish Distillers haben den „Cork Whiskey Way“ eröffnet, auf dem Sie die besten Whiskeys und Pubs der Stadt Cork erkunden können.
Der Cork Whiskey Way ist eine self-guided Tour, die Sie durch 10 Pubs der Stadt führt, wo von der Irish Distillers Whiskey Academy in Midleton ausgebildete Bartender Sie in die Geheimnisse des irischen Whiskeys einführen werden. In allen teilnehmenden Pubs gibt es QR-Codes zum Scannen, und wenn Sie vier Codes gesammelt haben, bekommen Sie ein Zertifikat von Brian Nation, dem Master Distiller von Midleton, das das erfolgreiche Absolvieren des Cork Whiskey Ways bestätigt.
Und das sind die 10 Bars, die beim Cork Whiskey Way mitmachen: Canty’s, Counihan’s, Electric, Le Chateau, SoHo Bar, The Mutton Lane Inn, The Oliver Plunkett, The Oval, The Roundy und The Woodford.
Hier können Sie noch weitere Informationen über den Cork Whiskey Way erhalten und die App fürs iPhone herunterladen. Die Karte und weiterführende Infos gibt es auch in den Pubs und Touristeninfozentren in Cork sowie in der Old Jameson Distillery in Midleton.
Ach ja, und der Konsum von Alkohol ist für das Erlangen des Zertifikats nicht verpflichtend. Es reicht, wenn man vier der zehn Lokale innerhalb eines Monats besucht.
Am 4. Mai um 20 Uhr unserer Zeit ist es wieder soweit: Bruichladdich veranstaltet das 6. Livetasting, diesmal mit dem Octomore Tasting Set, das vor kurzem online ging (und rasch ausverkauft war).
Head Distiller Adam Hannett wird live aus dem Laddie Shop diese drei Whiskys verkosten:
2010 Octomore, cask – 4468, 60.4%, WHS P2 L12, Cask type – 2nd Fill Rivesaltes
2003 Octomore, cask – 0022, 59.2%, WHS 12 B12, Cask type – Ribera del Duero/Bourbon
Wer das Glück hatte, ein solches Set zu ergattern (sie werden erst versendet), der kann am Tasting teilnehmen und auf Twitter und Youtube live seine Kommentare abgeben. Weitere Informationen finden Sie auf dieser Seite bei Bruichladdich.