Diesmal ist es wieder gemischt zwischen Originalabfüllungen und Unabhängigen – beim vierten Teil der Verkostungsserie von Abfüllungen aus der Islay-Destillerie Bunnahabhain. Die drei Independents haben in der Verkostung von heute die Nase allerdings deutlich vorne, und eine Originalabfüllung, der Eirigh Na Greine, müht sich mit Hängen und Würgen über die 70 Punkte Marke:
Bunnahabhain ‘Eirigh Na Greine’ (46.3%, OB, +/-2016): 73 Punkte
Bunnahabhain ‘Ceobanach’ (46.3%, OB, +/-2016): 81 Punkte
Bunnahabhain 26 yo 1989/2016 (45.9%, Cadenhead, Authentic Collection, bourbon hogshead, 246 bottles): 87 Punkte
Bunnahabhain 27 yo 1987/2014 (49.8%, Sansibar/Spirit Shop Selection, sherry cask): 90 Punkte
Bunnahabhain 28 yo 1988/2016 (51.3%, Single Cask Nation, refill oloroso hogshead, cask #7403): 91 Punkte
Ein variabler Feiertag der Freunde der Islay-Destillerie ist jedes Jahr der Ardbeg Day – und das exakte Datum dafür ist soeben in einem Mail an die Committee-Mitglieder bekannt gegeben worden. Eine Hummerschere hält eine Flasche Ardbeg hoch (die Frage ist, was uns das sagen will), und die Aufforderung „Save the date – 3rd June 2017“ weist uns auf das diesjährige Datum (einen Samstag) hin.
Nichts Erhellendes birgt der Text der Mail: Mickey Head verrät eigentlich neben dem Datum rein gar nichts. Es darf also spekuliert werden… – zum Beispiel, indem man bei uns in die Suchmaske oben den Begriff „Ardbeg Day 2017“ eingibt 😉
Thomas Zilm hat auf seinem Blog Spirit-ambassador.de wieder ein Stück irischer Whiskeygeschichte aufgerollt – diesmal in Form eines Artikels über die Old Bushmills Distillery. Ihre Geschichte ist, wie man dem folgenden Ausschnitt entnehmen kann, komplizierter als es eine einfache Angabe einer Jahreszahl zur Gründung vermuten ließe:
Kaum eine Brennerei dieser Welt kann auf eine solch lange Geschichte verweisen wie die Old Bushmills Destillerie, die ihren Ursprung im Jahre 1608 findet. Doch dies ist nur ein Teil der Wahrheit, schließlich gibt es die Marke erst seit 1784, doch in der Region ist aqua vitae schon spätestens seit 1276 bekannt. Es erscheint also ein bisschen komplizierter mit der Geschichte dieser Brennerei. Doch alles der Reihe nach.
Wemyss Malts veröffentlichen den ersten Batch mit neuen Abfüllungen für 2017 – und darunter finden sich diesmal Single Cask Whiskys im Alter von 14 bis 28 Jahren. Die Auswahl traf wie immer Charlie Maclean, sie sind, das hat Tradition bei Wemyss, ungefärbt und ohne Kühlfiltration abgefüllt. Hier das Lineup:
“The Ship’s Decanter” a (24YO) single cask from Bunnahabhain distillery, Fassstärke mit 45.6%
“Scallop Divers Dram” a (28YO) single cask aus der Bunnahabhain distillery, 46%
“Peppered Biltong” a (20YO) single cask aus der Clynelish distillery, 46%
“Mango Anise” a (21YO) single cask aus der Braeval distillery, 46.0%
“Spiced Apple Strudel” a (14YO) single cask aus der Craigellachie distillery, 46.0%
“Apple Syllabub” a (26YO) single cask aus der Bladnoch distillery, 46%
“Tiramisu Layers” a (19YO) single cask aus der Invergordon grain distillery, 46%
“Hedgerow Berries” a (20YO) single cask aus der Glenrothes distillery, 46.0%
Die Preise liegen diesmal zwischen 70 und 270 Pfund.
Die Whiskywelt muss heute einen herben Verlust beklagen. Wie The Spirits Business und andere Seiten heute berichten, ist der Mitbegründer der Lindores Abbey Distillery, Dr. Jim Swan, laut Auskunft der anderen Gründungsmitglieder der Destillerie, Drew und Helen McKenzie Smith, verstorben.
Der Tod des Chemikers, Whisky-Consultants (maßgeblich am Erfolg von Kavalan beteiligt), ex-Master Distillers der Penderyn Distillery und ehemaligen Operations Directors of blending, bottling and maturation studies der Pentlands Scotch Whisky Research in Edinburgh, kommt zu dem Zeitpunkt, da bei der Lindores Abbey Distillery das Richtfest gefeiert wurde. Die Festivitäten sind natürlich eingestellt.
Unsere Gedanken sind mit der Familie, den Freunden und den Kollegen von Dr. Jim Swan. Er möge in Frieden ruhen.
Eine Pressemitteilung aus dem Bereich Personalia erreicht uns aus der deutschen Zentrale von Beam Suntory. Dort haben Nicole Ehlen und André-Patrick Wüstefeld erweiterte Aufgaben für die Region Western Europe übernommen. Wir wünschen den beiden viel Erfolg in den neuen Tätigkeitsfeldern:
Erweitertes Aufgabengebiet:
Nicole Ehlen und André-Patrick Wüstefeld übernehmen mehr Verantwortung im Bereich Western Europe bei Beam Suntory
Frankfurt am Main, 15. Februar 2017. Seit Januar 2017 tragen Nicole Ehlen und André-Patrick Wüstefeld mehr Verantwortung im Bereich Western Europe bei Beam Suntory. Fortan unterstützen sie auch die Leitung der Geschäfte des Premium-Spirituosenunternehmens in Frankreich, Italien, den BeneluxLändern, den skandinavischen Ländern, der Schweiz, Portugal, Griechenland, Irland, Island sowie das Distributionsgeschäft in UK und Spanien. Sie berichten weiterhin an Manfred Jus, der im vergangenen Jahr die Position des Managing Director Western Europe übernommen hat.
Als Marketing Director Western Europe trägt Nicole Ehlen seit Januar noch mehr Verantwortung bei Beam Suntory. Bislang verantwortete sie das Marketing in Deutschland und Österreich. In ihrer neuen Funktion ist Nicole Ehlen nun zusätzlich für alle weiteren Länder West-Europas zuständig.
„Diese Aufgabe ist eine tolle Chance, Ideen und Visionen umzusetzen“, sagt Ehlen, die seit November 2013 für das Premium-Spirituosenunternehmen arbeitet. „Beam Suntory hat ein starkes Produktportfolio und setzt immer wieder Trends auf dem Spirituosenmarkt.“
Auch André-Patrick Wüstefeld stellt sich seit Januar einer neuen beruflichen Herausforderung. Als Finance Director Western Europe verantwortet er ab sofort nicht mehr nur den Bereich Finance & IT in Deutschland und Österreich, sondern auch die Finanzen in den weiteren westeuropäischen Ländern.
„West-Europa ist ein Markt, der großes Potenzial bietet. Um es zu erschließen, bedarf es einer engen Zusammenarbeit zwischen den Finance- und Commercial-Teams. Auf diese Aufgabe freue ich mich sehr“, sagt Wüstefeld, der seit Januar 2013 bei Beam Suntory tätig ist.
Dass Whisky immer mehr auch zum Investitionsgut für betuchte Sammler wurde und wird, ist an wohl keinem Whiskyfreund unbemerkt vorbeigegangen. Man mag sich über diese Entwicklung freuen oder nicht – neutral betrachtet ist die Flucht von Geld in Sachwerte angesichts der niedrigen Zinsen durchaus verständlich, ebenso wie die Tatsache, dass Teile des Whiskysegments darauf mit stark anziehenden Preisen reagieren.
Welche Destillerien sind es aber nun, die zum Hauptziel der Sammler und Investoren geworden sind? The Spirits Business hat die 10 begehrtesten Destillerien bei Whiskyinvestoren nach deren Wertsteigerungen im RW101’s Investors’ Index zusammengestellt und in einem Artikel veröffentlicht. Man findet dabei die üblichen Verdächtigen wie The Macallan, aber auch für Otto Normalverbraucher Unbekanntes wie zum Beispiel Killyloch. Interessant sind dabei vor allem die Platzierung selbst als auch die Veränderung zum Vorjahr – denn in den Top Ten sind auch einige neue Namen aufgetaucht. Ach ja, und auch die Destillerie auf unserem Titelbild ist in den Top Ten vertreten.
Auch wenn man selbst kein Investor ist, eine höchst interessante Lektüre.
Während auf der Insel Raasay östlich von Skye die Bauarbeiten in ein fortgeschrittenes Stadium eingetreten sind (siehe unseren Artikel hier), haben R&B Distillers im Vereinigten Königreich die zweite Auflage ihres Raasay While We Wait veröffentlicht. Der leicht getorfte Single Malt (15ppm) wurde 18 Monate in Weinfässern aus der Toskana gefinisht (Cabernet Sauvignon und Cabernet Franc) und hat dadurch zusätzliche Fruchtigkeit gewonnen.
1974 Flaschen gibt es davon – und der Grund für die Anzahl ist die Hommage an den Bau einer Straße quer durch die Insel Raasay, und zwar durch eine einzige Person namens Calum Macleod, über den Zeitraum von 10 Jahren – fertiggestellt 1974.
Colour: Natural colour, lightly toasted barley with hints of rose gold.
Palate: Cherry at the front palate, smoke, more chocolate notes, orangey notes, slight burnt oak note. Vanilla and oaky notes. Dash of orange and raspberry.
Finish: Slightly floral. More oak. Cookies.
Food Pairings: Pairs well with Sconser Scallops, Smoked Salmon, game, grouse, woodcock, venison, creamy blue cheese, bacon, haggis.
Mit Verkostungsnotizen zu Abfüllungen der Destillerie Bunnahabhain könnte Serge wohl den Rest des Februars ausfüllen – die Destillerie ist recht großzügig, wenn es darum geht, unabhängige Abfüller zu bedienen (über 1000 unabhängige Bunnahabhains sind es auf jeden Fall). Also ist ein Tag 3 in der Verkostung von Bottlings aus dieser Islay-Destillerie sicher noch kein Problem, was die Verfügbarkeit von Samples angeht. Heute gibt es vier Mal Wemyss und einmal Signatory:
Bunnahabhain 42 yo 1973/2016 (47.9%, Signatory Vintage, refill sherry butt, cask #12145, 427 bottles): 91 Punkte
Etwas auf die Folter spannt uns Serge mit der Antwort auf die Frage, ob es noch weitere Verkostungen in der Serie geben wird – schauen Sie morgen wieder vorbei, dann wissen Sie es :).
Vom 42jährigen Signatory haben wir übrigens ein Bild – falls Sie dank der Beschreibung durch Serge auf den Geschmack gekommen sind:
Und eines von der Destillerie natürlich auch:
Die Destillerie Bunnahabhain. Bildrechte bei Lars Pechmann.
Von Kirsch Whisky haben wir eine Presseinfo über zwei neue Marken erhalten, die das Unternehmen als Importeur in Hinkunft auf dem deutschen Markt anbieten wird. Es handelt sich dabei um die in der Nähe von Lüttich beheimatete Belgian Owl Distillery und die Südtiroler Brennerei Puni. Hier der Text:
Kirsch Whisky erweitert das eigene Whisky-Exoten-Sortiment: Puni (Italien) und Belgian Owl (Belgien) Whisky gehören zu den neuen Importmarken.
Neben Kavalan (Taiwan), Teerenpeli (Finnland), Floki (Island), Eddu (Frankreich), Sullivans Cove (Tasmanien) und New Zealand Whisky Collection (Neuseeland) gesellen sich nun auch Belgian Owl aus Belgien und Puni aus Italien zum Exotenportfolio hinzu.
Besonders am Belgian Owl Whisky ist, dass dieser über die ehemaligen Forsyths Pot Stills der schottischen Brennerei Caperdonich gebrannt wird. Gereift wird ausschließlich in First Fill Ex Bourbon Fässern der Heaven Hill Brennerei und sämtliche Zutaten stammen vor Ort aus der Region Hespengau, die für Ihre fruchtbaren Böden und herausragende Landwirtschaft bekannt ist. Für mehr Infos zu Belgian Owl empfehlen wir den Reisebericht auf dem Kirsch Whisky Blog.
Belgian Owl 3 y.o. First Fill Bourbon Cask, 46% UVP: 54,90 €
3 Jahre gereift in First Fill Ex Bourbon Cask der Heaven Hill Brennerei, Noten von Apfel | Birne | Banane
Bei Puni steht Regionalität auch im besonderen Fokus: Die Region Vinschgau in den italienischen Alpen galt früher als „Kornkammer Tirols“ und beheimatet außergewöhnliche Roggensorten. So handelt es sich bei Puni Whiskys um Malt Whiskys aus Roggen-, Weizen- und Gerstenmalz. Der Mix gibt dem Destillat schon vor der Fasslagerung ein breiteres und komplexes Aromenprofil. Gebrannt wird ebenfalls auf Forsyths Brennblasen aus Schottland und reifen darf der Whisky neben Ex Bourbon Fässern auch in Marsalafässern aus Sizilien, Weinfässern aus Südtirol oder rauchigen Islayfässern aus Schottland. Verfügbar sind die folgenden Qualitäten:
Puni Nova Batch No. 02 (2016), 43% UVP: 59,90 €
3 Jahre gereift in amerikanischen und europäischen Eichenfässern, Noten von Honig | Banane | Vanille
Puni Alba Batch No. 02 (2016), 43% UVP: 74,90 €
3 Jahre gereift in sizilianischen Marsalafässern + Finish in Ex-Islayfässern, Noten von Dunklen Früchten | Torf | Gewürznelken
Mit sehr schönen Zahlen im Bereich Spirituosen kann Beam Suntory für das abgelaufene Finanzjahr 2016 aufwarten: Die Nettoverkäufe der Alkoholsparte insgesamt (sie enthält auch Bier und Wein) gingen zwar um 3.6% zurück – jene des Spirituosensegments konnten dies aber mit sattem Wachstum mehr als kompensieren.
Besonders stark wuchs man in den USA, mehr noch in Indien, Südostasien und Spanien, wo die Zuwächse zweistellig ausfielen. Auch in Japan konnte man 3% zulegen, wobei spezielle und landestypische Produktarten (ready to drink Cannonballs zum Beispiel) um 14% zulegen konnten.
Generell sieht man die Märkte leicht erholt, eine gewisse Unsicherheit wäre aber immer noch zu spüren. Seitens Beam Suntory bleibe man wachsam, um schnell auf geänderte Marktbedingungen reagieren zu können, heißt es.
Für 2017 hat man sich ein Nettowachstum um 3.2% vorgenommen.
Von Alba Import, dem deutschen Importeur der Abfüllungen der Destillerie Wolfburn, haben wir eine Pressemitteilung zu einer weiteren Auszeichnung des Wolfburn „Northland“ erhalten. Diesmal ist es eine Goldmedaille beim World Whisky Award (WWA) geworden. Wir gratulieren ganz herzlich und bringen hier den unveränderten Text für Sie. Übrigens: Distillery Manager Shane Fraser wird gemeinsam mit Alba Import vom 22. – 23.04.2017 bei der Whiskymesse in Limburg an der Lahn anwesend sein.
Dreifache Auszeichnung für Wolfburn Single Malt
Wolfburn Single Malt hat soeben seine dritte goldene Auszeichnung erhalten, nun bei den renommierten „World Whisky Awards“ (WWA). Wolfburn „Northland“ wurde in der Kategorie Highland Non-age-statement mit Gold prämiert.
Zuvor war Wolfburn „Northland“ bereits bei den IWSC Awards Hong Kong und von einem unabhängigen Lifestyle Guide ausgezeichnet worden.
„Absolut erfreulich“, kommentierte Distillery Manager Shane Fraser das Ergebnis, „wir sind ehrlich beeindruckt vom Erfolg unserer ersten Single Malt Abfüllung und den drei Goldmedaillen, die wir in den drei ersten Wettbewerben, an denen wir teilgenommen haben, erhalten haben. Umso mehr, wenn man bedenkt, dass Wolfburn vor weniger als einem Jahr erschienen ist. Dies hat bisher noch kein junger Single Malt, der neu auf den Markt gekommen ist, erreicht.“
Der erste Wolfburn Single Malt wurde im März 2016 als „First General Release“ vorgestellt und erhielt dann nachträglich den Beinamen „Northland“. Der weiche und gefällige Charakter von Wolfburn Whisky ist auf einen langen und schonenden Herstellungsprozess zurückzuführen. Die lange Fermentation gefolgt von einer schonenden und langsamen Destillation erzeugt einen reinen und milden Brand. Die Reifung erfolgt sodann in ausgewählten 125 Liter Eichenfässern (sog. Quarter Casks), die die Weichheit des Whiskys noch unterstreichen und Wolfburn „Northland“ zu einem runden Geschmackserlebnis machen.
„Unser Ziel ist es, erstklassigen und hochwertigen Single Malt herzustellen,“ erläutert Shane Fraser, „und es ist großartig zu sehen, dass er so schnell weltweite Anerkennung erhält.“
In 2017 wird auch die zweite Qualität – Wolfburn „Aurora“ – an diversen Wettbewerben teilnehmen. Desweiteren plant die unabhängige Brennerei im Laufe des Jahres den Launch einer weiteren, diesmal getorften Abfüllung und gemeinsam mit dem deutschen Vertriebspartner Alba Import die Auflage einer Small Batch Release ausschließlich für den deutschen Markt.
Destillerie Manager Shane Fraser wird demnächst erstmalig auch persönlich den deutschen Markt besuchen und mit Alba Import vom 22. – 23.04.2017 an der bekannten Whiskymesse in Limburg an der Lahn teilnehmen.
Shane Fraser mit dem ausgezeichneten Wolfburn Northland. (c) Wolfburn
Die ursprüngliche Wolfburn Distillery wurde von William Smith bereits 1821 am Westrand von Thurso gegründet. Zu damaliger Zeit war sie eine der größten Brennereien in Schottlands, die nach den Zahlen des königlichen Zollregisters 28.056 Gallonen (das entspricht 127.500 Litern) Spirit pro Jahr produzierte. Die Destille, die ihren Namen von der Wasserquelle, dem Wolf Burn, übernahm, war bis in die 60er Jahre des 19. Jahrhunderts in Betrieb. Der Grund für die Schließung ist nicht überliefert, jedoch zeigten Landkarten aus dem Jahre 1870 die Brennerei als Ruine.
In 2011 wurden Pläne, die alte Brennerei zu neuem Leben zu erwecken, konkret. Mitte 2012 begannen die Bauarbeiten und im Januar 2013 wurde erstmals Malt in der neuen Wolfburn Brennerei destilliert. Die Brennerei ist die nördlichste auf dem schottischen Festland und befindet sich nur 350 m von dem historischen Ort der alten Brennerei entfernt. Auch die Produktion lehnt sich an die historischen Wurzeln an – der Malt, der auf traditionelle handwerkliche Art gebrannt wird, reift sodann in erstklassigen Fässern, bis er als Single Malt abfüllbereit ist. Der erste Wolfburn Single Malt wurde im Februar 2016 abgefüllt. Das Unternehmen ist im Privatbesitz.
Nun ist eine zehnte Destillerie dazugekommen, berichtet Whiskyadvocate: die Angel’s Envy Distillery. Diese erst im November 2016 eröffnete Destillerie im Zentrum von Louisville gehört seit kurzer Zeit zu Bacardi. Mehr Infos zu ihr finden Sie auf ihrer Homepage. Hier die Lage auf Google Maps:
[gmap id=“127″]
Gestern wurde am Gebäude von Mitgliedern der Kentucky Distillers‘ Association eine Plakette angebracht, um die Mitgliedschaft der Destillerie beim Trail deutlich zu machen. Auch der erste Pass für den Trail wurde bereits dort abgestempelt.
Wer also in nächster Zeit in Louisville sein wird, der könnte diese Destillerie auf seine Liste der zu besuchenden Sehenswürdigkeiten setzen…
Wie versprochen setzt Serge Valentin heute seine Verkostung von Abfüllungen aus der Destillerie Bunnahabhain fort – wieder mit fünf unabhängigen Bottlings, allerdings diesmal ohne torfige Abfüllungen. Was sie gemeinsam haben: Ein recht ansehnliches Alter – und hohe Bewertungen:
Bunnahabhain 28 yo 1987/2015 (48.6%, Maltbarn, sherry cask): 85 Punkte
Bunnahabhain 28 yo 1988/2016 (44%, The Nectar of the Daily Drams, 10th Anniversary): 88 Punkte
Bunnahabhain 44 yo 1968/2013 (41.2%, Glen Fahrn Airline, refill oak, No.14): 90 Punkte
Bunnahabhain 34 yo 1980/2014 (46.6%, The Single Malts of Scotland, sherry butt, cask #847945, 257 bottles): 90 Punkte
Bunnahabhain 28 yo 1987/2015 (49.1%, The Maltman, 228 bottles): 89 Punkte
Bunnahabhain auf Islay. Alle Bildrechte bei Alexander Kohn.