Whisky, Drams & More: Interview mit Thomas Krüger (whiskyauction.com)

Wenn es in Deutschland um Whiskyauktionen geht, kommt man um Whiskyauction.com nicht herum: Seit 20 Jahren ist das Unternehmen in Holzbunge, nach Angaben des Artikels die größte Whiskyauktionsplattform der Welt, als Auktionshaus tätig. Und wer über whiskyauction.com spricht, spricht unweigerlich auch über den Gründer, Thomas Krüger.

Whisky, Drams & More hat nun ein dreiteiliges Interview mit Thomas Krüger anlässlich des zwanzigjährigen Jubiläums von Whiskyauction.com geführt, in dem der Whiskyliebhaber und Geschäftsmann über seinen Werdegang, seine Sicht auf Whisky und natürlich auf Whiskyauktionen erzählt. Wirklich interessanter Lesestoff, aus dem wir Ihnen hier, als kleinen Appetitanreger, einen kurzen Ausschnitt präsentieren, der wohl zeigt, wie sehr Thomas Krüger im Thema Whisky verwurzelt ist:

B.B.: Wie viele Sorten Whisk(e)y haben Sie selber denn schon probieren/sammeln können? 
T.K. :  Meinen ersten Whisky hatte ich mit 21 Jahren. Anfangs hatte ich Bedenken, ob mir das Getränk überhaupt zusagt und ich dann mehr oder weniger vergebens gesammelt haben könnte… Aber probiert habe ich mittlerweile schon über 5000.
Meine Sammlung umfasst momentan über 7000 Exponate.
Thomas Krüger. Bildrechte bei Benjamin Becker

Serge verkostet: Ardmore

Eine Highland-Destillerie, die zu ihrem Kernwert rauchige Whiskys zählt, das ist Ardmore, zur Zeit in Besitz von Beam Suntory. Die Bandbreite dabei geht von dezent bis kräftig, und man kann immer wieder recht interessante Entdeckungen machen, wenn man sich die Abfüllungen vornimmt. 

So hat es auch Serge Valentin gemacht, und heute vier unabhängige Ardmores verkostet, vom relativ neuen unabhängigen Abfüller North Star, von The Whisky Agency (einen nicht getorften Ardmore, der  unter dem Namen „Ardlair“ vertrieben wird), Douglas Laing und von der Eigenmarke der Whiskybase, Archives. Die Wertungen? Durchwegs recht ansehnlich:

  • Ardmore 8 yo 2008/2016 (58.7%, North Star Spirits, refill barrel, 198 bottles): 87 Punkte
  • Ardlair 5 yo 2009/2015 (47.6%, The Whisky Agency and Acla Da Fans, sherry, 391 bottles): 83 Punkte
  • Ardmore 20 yo 1992/2012 (48.6%, Archives, barrel, cask #4764): 90 Punkte
  • Ardmore 30 yo 1977/2007 (50%, Douglas Laing, Old Malt Cask, refill sherry, cask #DL 3514, 427 bottles): 87 Punkte
Ardmore. Bild: Potstill

Exklusiv: Video-Interview mit Jason Stubbs (Barr an Uisce Irish Whiskey)

Bis gestern lief sie noch, die Finest Spirits in München. Und natürlich haben wir unseren Besuch auf der Messe am Freitag dazu genutzt, um mit interessanten Persönlichkeiten aus der internationalen Whiskyszene zu sprechen.

So hatten wir zum Beispiel die Gelegenheit, Jason Stubbs, den Mitbegründer von Barr an Uisce Irish Whiskey zu treffen und ihm einige Fragen über seinen Whiskey und die Marke zu stellen. „Barr an Uisce“ bedeutet „über dem Wasser“. Zudem ist es der irische Name, Barraniskey, eines Townlands im Herzen des wunderschönen County Wicklow an der Ostküste Irlands.

Das Unternehmen ist recht offen damit, dass es den Whiskey nicht selbst produziert, sondern von einer befreundeten Destillerie zukauft, um ihn dann mit dem eigenen Quellwasser zu schneiden. Das Rezept für ihren Blend ist recht interessant – aber hören Sie selbst…

Neues Label in der TTB-Datenbank: Laphroaig Cairdeas 2017

Gleich mehrere Quellen haben heute über eine mögliche neue Laphroaig-Abfüllung auf der TTB-Datenbank berichtet, darunter Tastydram aus Belgien und einige Internetuser, die die Labels auf Reddit gefunden haben.

Die beiden Labels deuten auf den Laphroaig Cairdeas für 2017 hin (sie sind wie üblich für den amerikanischen Markt gestaltet). Die Abfüllung für die Friends of Laphroaig stammt aus Quarter Casks und ist mit 51.6% angegeben. Über der Alkoholangabe steht allerdings „FPO“, ein Fachbegriff aus der Grafik, der „for position only“ bedeutet und damit darauf hinweist, dass sich dieser Wert noch ändern wird.

Die Fässer stammen aus den Warehouse No. 1, der Whisky ist nicht kältefiltriert und soll eine cremige Süße zum Laphroaig-typischen Rauch zeigen.

Natürlich gibt es noch keine offizielle Bestätigung und daher auch noch keine Preisangabe, aber wenn sich das ändert, lesen Sie es natürlich bei uns.

Hier die beiden Labels, Vorder- und Rückseite:

Wie üblich der Hinweis zu den TTB-Einträgen: Dass ein Label in der TTB-Datenbank eingetragen wurde, bedeutet nicht automatisch, dass die Abfüllung dann auch erscheinen wird. Es ist allerdings ein sehr starker Hinweis darauf. 

Neue Deutsche Whiskyvideos der Woche (9)

Wie angekündigt bringen wir unsere Zusammenfassung der Whiskyvideos der Woche zum ersten Mal bereits am Sonntag. Hier sind die Videos, die uns von den Vloggern zur Veröffentlichung zugesendet wurden. Wiederum viel Vergnügen beim Durchstöbern und Ansehen!

Hier unser wöchentlicher Aufruf an alle Vlogger: Wenn Sie selbst Videos zum Thema Whisky machen, dann schicken Sie uns doch eine kurze Mail mit einem Link auf das wochenaktuelle Video und einer Inhaltsangabe dazu an press @ whiskyexperts.net. Vorgaben unsererseits gibt es natürlich keine, hilfreich ist aber, wenn Ihr Videokanal in aller Regel etabliert, regelmäßig publizierend und mit einer gewissen Anzahl Abonnenten ausgestattet ist, sowie mit hohem Qualitätsanspruch gemacht wird.

Die Redaktion behält sich vor, eingereichte Videos ohne Angabe von Gründen nicht zu veröffentlichen, hält aber gleichzeitig fest, dass ein Nichterscheinen nicht automatisch ein (sowieso immer subjektives) Statement über mangelnde Qualität ist, sondern viele verschiedene Gründe haben kann. Wir freuen uns auf Ihre Videos für unsere Leser!

whisky

Titelbild: rbrwr via VisualHunt / CC BY-SA

Exklusiv-Video: Mark Armin Giesler über den neuen Highland Park Fire

Unser Sonntags-Video ist diesmal aus aktuellem Anlass eine Eigenproduktion: Im Rahmen der Finest Spirits in München (sie läuft noch heute, Sonntag) haben wir uns mit Beam Suntory’s Brand Ambassador Mark Armin Giesler getroffen, um mehr über den neuen Highland Park Fire zu erfahren, der dem Highland Park Ice nachfolgt und damit die Zweierserie abschließt.

Gereift in Port Casks und 15 Jahre alt, zeigt er fruchtige, aber auch sehr würzige Noten, und obwohl er mit weniger Alkoholstärke abgefüllt ist als der Highland Park Ice, kommt er durchaus druckvoll und gleichzeitig sehr cremig am Gaumen. Der UVP wird mit 220 bis 230 Euro angegeben, ist aber noch vom Wechselkurs abhängig.

Interessant zu erfahren war, dass die Allokation für Deutschland nur ca. ein Drittel derer des Highland Park Ice ausmachen wird. Mark spricht von rund 1000 Flaschen, obwohl die endgültige Zahl noch nicht feststeht.

Hören Sie, was Mark Armin Giesler über den Fire zu sagen hat – viel Vergnügen mit unserem Video, das wir am Freitag aufgenommen haben. PS: Mark hat uns nachträglich darüber informiert, dass der Fire NICHT in Fassstärke abgefüllt wurde. Danke, Mark!

Neu vorgestellt auf der Finest Spirits: Der Highland Park Fire Edition.

Forbes: Wie LVMH aus Glenmorangie eine globale Marke machte

Forbes bringt heute einen ausführlichen und umfangreichen Artikel, der sich mit dem Aufstieg der Marke Glenmorangie unter der Ägide von Louis Vuitton Moët Hennessy zu einer Weltmarke beschäftigt. Der Autor beschreibt, was sich seit den 80ern mit den Produkten und der Destillerie getan hat, wie die maßgeblichen Personen wie Dr. Bill Lumsden oder Hamish Torrie in die Geschicke der Marke eingegriffen haben, und wie Produkt und Marketing zusammenspielten, um den Wandel in die gewünschte Richtung zu lenken.

Ein interessanter Beitrag, der von einer Auflistung der diversen Whiskys aus der Destillerie begleitet wird, wenn man sich durch die insgesamt sechs Seiten durchklickt.

Bildrechte: Glenmorangie

Serge verkostet: Trump-Whisky. Der Beste. Von allen. Glauben Sie uns!

Eine wunderbare, absolut einzigartige und wohl nie und nimmer mehr zu übertreffende Verkostungsnotiz können Sie heute auf der phantastischen Website des besten Verkosters aller Zeiten (glauben Sie uns, der absolut Beste!!!!) finden: Sie bespricht den Glendronach 26 yo 1985/2012 ‚Trump‘.

Das Einzige, was wir daran zu bemängeln haben, ist die viel zu niedrig angesetzte Bewertung:

  • Glendronach 26 yo 1985/2012 ‚Trump‘ (53.3%, OB for Trump Golf Links, Pedro Ximenez, cask #1036, 504 bottles): 100 points, it’s so good, it’s ridiculous, believe me.

Update: Heute, am Sonntag, findet man auf der Seite auch die „richtige“ Verkostungsnotiz – mit 84 Punkten.

Einige Fässer in der Destillerie Glendronach. Bildrechte bei Marcel Freudenstein

Vier neue Loch Lomond im Travel Retail

Angekündigt wurde es bereits im September des Vorjahres, nun ist es soweit: Von Loch Lomond gibt es vier neue Abfüllungen im Travel Retail. Das Besondere an ihnen ist die Besonderheit der Destillierie: Sie stammen aus allen vier unterschiedlichen Stills der Brennerei.

Erhältlich sind ab sofort der Loch Lomond 12yo (er kommt aus zwei der vier Stills), der Inchmurrin Madeira Cask Finish (er kommt nur aus den Pot Stills), ein Loch Lomond Single Grain und der Loch Lomond Signature, ein Blend, der im Solera-Verfahren abgefüllt wird.

Zunächst einmal gibt es die Abfüllungen nur am Airport in Glasgow, im Laufe des Monats sollen sie dann auch in Nordeuropa erhältlich sein. Danach sind sie außerdem im Travel Retail in den USA und Kanada zu finden.

Bei Interesse findet sich mehr dazu auf The Moody David Report.

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Exklusiv: Finest Spirits 2017 München – Erste Eindrücke

Noch heute und morgen hat die Finest Spirits in München ihre Pforten für das Publikum geöffnet, und wie auch in den letzten Jahren waren wir am Freitag vor Ort um zu schauen, was Whiskyfreunde dort erwartet. Gleich vorweg: Auch wenn das diesjährige Leitthema den Likören gewidmet ist, so kommen die Whiskyliebhaber nicht zu kurz. Und es sind auch heuer wieder interessante Persönlichkeiten aus Schottland und Irland angereist, um ihre Produkte zu vertreten und bewerben.

Wir haben für Sie einen kleinen fotografischen Rundgang zusammengestellt, der Ihnen einige der Stände der Messe zeigen soll. Unsere Special Features, die wir aus München mitgebracht haben (und davon gibt es einige), werden wir Ihnen in den nächsten Tagen präsentieren. Begleiten Sie uns aber nun auf einem Spaziergang durch die Halle:

Markenbotschafter Markus Heinze und Veranstalter Frank Böer beim Stand von Glenfiddich, an dem es unter anderem den Glenfiddich XX zu verkosten gab.
Bei Diageo begrüßt Thomas Plaue die Gäste. Man hat jede Menge Special Editions zum Verkosten dabei, und auch die Standards kommen nicht zu kurz.
Die beiden World Class Finalisten Philipp und Falco aus Österreich versorgen die Besucher mit Cocktails.
Viel schottische Prominenz findet man am Stand von Andrea Caminneci – und unter anderem Gutes von Säntis, Morrison & MacKay sowie Stuart Nickerson.
Bei Säntis kann man sich ein Einzelfass (Sherry, 6 Jahre) als Private Bottling selbst abfüllen.
Am Stand von Woody’s zu erstehen: Korken mit Topper aus echtem Fassholz verschiedener schottischer Destillerien.
Pascal Penderak am Stand von Kirsch Whisky.
Wer sich für die Fortschritte bei der Destillerie Cotswolds interessiert, kann sich am Stand anhand dreier Abfüllungen von der zu erwartenden Qualität überzeugen (New Make, 20 Monate Bourbon Fass und Weinfass).
Auch beim Bremer Spirituosen Contor gibt es tolle Abfüllungen von Douglas Laing bis Paul John. Unser Tipp: Tamdhu 18yo aus dem Bourbonfass.
Whiskyexperts fotografiert Petra Milde (meinwhisky.com), die Timo Lambrecht (BSC) fotografiert.
Bei Ardbeg gibts einen Rundgang um die Destillerie mit Virtual Reality-Brille, bei Glenmorangie unter anderem den neuen Glenmorangie Bacalta.
Melanie Skowronek am Stand von Anam na h-Alba. Auch hier findet man Interessantes von verschiedenen Destillerien,
Raritäten en masse bei Lothar Langer. Wer alte Besonderheiten sucht, kommt hier aus dem Finden gar nicht mehr heraus.
Barry Fitzgerald von der St. Patrick’s Distillery und Mareike Spitzer von irish-whiskeys.de. Der Stand befindet sich zentral in der Halle. Wer irischen Whiskey entdecken will, ist dort genau richtig.
Auch Österreich ist vertreten, mit dem Brexit der Brennerei Gölles. Ein ungewöhnlicher Whisky, der mit so ziemlich allen Konventionen bricht.
Der Stand von Munich Spirits. Hier findet man schöne Abfüllungen abseits des Üblichen.
Neu vorgestellt auf der Finest Spirits: Der Highland Park Fire Edition. Dazu demnächst mehr von uns.

Wir haben längst nicht alles fotografiert, was dort zu erleben ist! Wem diese Bilder Lust auf mehr gemacht haben: Die Finest Spirits München ist noch bis Sonntag geöffnet – man freut sich auf Ihren Besuch! Mehr zur Messe auf der dazugehörigen Website.

 

 

Whisky im Bild: Loch Lomond (Wallpaper)

Während wir gerade auf der Finest Spirits in München unterwegs sind, haben wir für Sie wieder einmal ein frei verwendbares Wallpaper mit einer schottischen Landschaft vorbereitet. Diesmal geht es um den Loch Lomond, in den südwestlichen Highlands gelegen. Das Bild, das Sie in der Originalgröße (2MB) hier herunterladen können, zeigt eine traumhafte Lichtstimmung über dem See. Auf Wikipedia, wo wir das Bild gefunden haben, zählt es zu den beliebtesten Schottlandbildern überhaupt. Untenstehend finden Sie eine verkleinerte und komprimierte Version der Aufnahme zum schnellen Ansehen:

Diageo erklärt den 10. Februar zum „International Scotch Day“

Diageo, der Mutterkonzern vieler schottischer Destillerien (und zahlreicher anderer Getränkeproduzenten rund um den Globus), hat den 10. Februar zum International Scotch Day proklamiert und wird an diesem Tag alle Konzern-Destillerien in Schottland, die für den Empfang von Besuchern eingerichtet sind, gratis zugänglich machen. Auch wird man erstmals das Whisky Archiv des Konzerns besuchen können, eine Schatztruhe voller historischem Whiskywissen, kuratiert vom ehemaligen Universitätsprofessor für schottische Geschichte und jetzigen Head of Whisky Outreach, Dr. Nick Morgan.

Gleichzeitig wird der Tag international durch eine Reihe an Aktivitäten unterstützt, sei es in Bars oder durch die Markenbotschafter. Welches diese Aktivitäten in Deutschland sind, hoffen wir Ihnen rechtzeitig berichten zu können.

Der 10. Februar wurde laut Dr. Nick Morgan gewählt, weil es der Geburtstag von Alexander Walker, dem Pionier des weltweit meistverkauften Scotch, Johnnie Walker, ist.

Diageo betont übrigens, dass dieser neue ausgerufene International Scotch Day nicht in Konkurrenz zum World Whisky Day treten soll, der am 20. Mai gefeiert wird. Man werde diesen nach wie vor aktiv unterstützen. Allerdings sei das ein Tag, der allen Whiskys der Welt gewidmet sei, man hätte das Gefühl gehabt, dass Scotch einen eigenen Feiertag brauche, so Morgan.

Borders Distilleries in Jedburgh erhalten Baugenehmigung

Nicht nur aus Irland gibt es eine erteilte Baugenehmigung (The Quiet Man Distillery) zu vermelden – wie BBC heute berichtet, haben auch die Destillerien in Jedburgh in der Borders Region soeben diesen wichtigen Meilenstein hinter sich gebracht, nachdem die Anträge bereits im Juni eingereicht wurden (wir berichteten).

Die Mossburn & Jedhart Distillery, so der Name, wird neben zwei Whiskydestillerien auch eine Abfüllhalle, Lagerhäuser, Bürogebäude und ein Besucherzentrum umfassen und soll 50 Arbeitsplätze schaffen.

Die erste Bauphase soll bis 2018 abgeschlossen sein. Bis dahin will man die erste Destillerie (Jedhart) mit 3 Brennblasen und einem Café für 36 Personen fertigstellen. Fünf Lagerhäuser sollen ebenfalls errichtet werden.

Die zweite Destillerie (Mossburn) soll danach entstehen, und diese soll wesentlich größer werden. Man spricht von einer jährlichen Produktion von insgesamt 25 Millionen Litern. Dort will man ein Café für 140 Besucher und ein Restaurant für 120 Besucher errichten. Diese Destillerie soll 2021 fertiggestellt sein.

Im Überblick hier die Kapazitäten der Destillerien:

  • Jedhart 400.000 L/Jahr (Malt)
  • Moosburn 5.000.000 L/Jahr (Malt)
  • und dort noch 20.000.000 L/Jahr (Grain)

Die Betreiber, die auch für die demnächst in Betrieb gehende Torabhaig Distillery auf der Insel Skye verantwortlich zeichnen, sollen über genügend Geld verfügen, um den Bau durchzuführen und den Betrieb ohne den Verkauf von Newmake Spirit oder Gin sicherzustellen.

Die Baugenehmigung wurde erteilt, nachdem auch die schottische Regierung, die aus Gründen des Überflutungsschutzes mitreden durfte, grünes Licht gegeben hatte. Lokale Behörden waren dem Projekt von Anfang an positiv gegenüber gestanden.

Die Jedburgh Abbey in der gleichnamigen Stadt in den Borders: By Steve Collis from Melbourne, Australia – Jedburgh Abbey, CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=24307088

USA: Bulleit-Distillery kurz vor der Fertigstellung

Diageo scheint mit der eigenen Destillerie für den Bulleit-Bourbon auf der Zielgeraden zu sein, berichtet Louisville Business First in der Online-Ausgabe. Man habe nämlich, so das Journal, seitens des Getränkekonzerns bereits die Einladungen für eine Eröffnungsveranstaltung am 14. März ausgesendet.

Die seit 2014 im Bau befindliche Anlage soll über 100 Millionen Dollar gekostet haben und wird nicht nur Whiskey für die Marke Bulleit produzieren. Der Konzern hat zudem schon begonnen, die Lagerhäuser mit vollen Fässern für die Reifung zu belegen.

Die Destillerie soll 30 Menschen Arbeit bieten, schreibt die Zeitschrift.