Diageo scheint mit der eigenen Destillerie für den Bulleit-Bourbon auf der Zielgeraden zu sein, berichtet Louisville Business First in der Online-Ausgabe. Man habe nämlich, so das Journal, seitens des Getränkekonzerns bereits die Einladungen für eine Eröffnungsveranstaltung am 14. März ausgesendet.
Die seit 2014 im Bau befindliche Anlage soll über 100 Millionen Dollar gekostet haben und wird nicht nur Whiskey für die Marke Bulleit produzieren. Der Konzern hat zudem schon begonnen, die Lagerhäuser mit vollen Fässern für die Reifung zu belegen.
Die Destillerie soll 30 Menschen Arbeit bieten, schreibt die Zeitschrift.
Heute hat sich Serge Valentin wieder einmal ein Duo aus einer Destillerie ausgesucht – diesmal zieht es ihn in die Highlands zu Deanston. Deanston gehört, so wie Bunnahabhain und Tobermory, zur südafrikanischen Distell-Group und hat sich in letzter Zeit etwas vom Mauerblümchenimage befreien können – auch und vor allem durch interessante Whiskys.
Was hat Serge heute im Glas? Eine der beiden Abfüllungen ist 15 Jahre alt, die andere, ebenfalls ein unabhängiges Bottling, kommt – recht ungewöhnlich für einen unabhängigen Abfüller – ohne Altersangabe. Und wie schlagen sich die beiden in der Verkostung?
Deanston 15 yo 1997/2013 (46%, Signatory Vintage, Un-chillfiltered Collection, refill butt, cask #1343, 787 bottles): 84 Punkte
Deanston ‘Batch 2’ (49.6%, That Boutique-y Whisky Company, 248 bottles, +/-2014): 83 Punkte
Nicht nur in Irland (siehe unseren Bericht hier), auch in England, genauer gesagt in Devon, ist Feiern angesagt: Laut einem Artikel in Express & Echo aus Exeter hat die Dartmoor Distillery in Bovey Tracey die Produktion des ersten Spirits aufgenommen – und ist damit die erste Whiskybrennerei der (bekannten) Geschichte in der Grafschaft im Süden Englands.
Der erste Brennvorgang in der Dartmoor Distillery hat am Montag begonnen und wird am Freitag beendet sein, schreibt das Blatt. Beaufsichtigt wurde das ganze Procedere vom Master Distiller und Whisky-Urgestein Frank McHardy, der als Mentor der Destillerie gilt. Verwendet wurde nur lokales Getreide.
Frank McHardy steht für die Wiedergeburt des Campbeltown Whiskys. Als erster Schotte arbeitete er als Manager in irischen und schottischen Brennereien. Und als Master Distiller in der Dartmoor Whisky Distillery. Copyright Ernst J. Scheiner
Für Besuche in der Destillerie ist es übrigens noch zu früh – das Besucherzentrum wird erst im Frühjahr fertiggestellt sein. Ein wenig Einblick kann man allerdings mit den Bildern im Ursprungsartikel bekommen, die wir hier aus Copyrightgründen natürlich nicht veröffentlichen können.
Bild: „Town Hall, Bovey Tracey – geograph.org.uk – 256043“ von Derek Harper. Lizenziert unter CC BY-SA 2.0 über Wikimedia Commons.
Gestern war ein Feiertag für die Besitzer der The Quiet Man Craft Distillery in Ebrington: Von der Derry & Strabane City Council gab es die Zustimmung zu den eingereichten Bauplänen – und zwar ohne Abstriche und Veränderungen. Untenstehend ein Video der bisherigen Baufortschritte der Destillerie (danke an Alba-Import für die Hilfe!).
Laut der Facebook-Seite von The Quiet Man soll es jetzt rasch gehen. Man wird bereits Anfang 2018 den ersten Spirit brennen können – für Besucher soll die Destillerie dann ab Mitte 2018 zugänglich sein.
Ein neuer Laphroaig ist ab sofort (ein zweiter dann im April) im Travel Retail zu finden: Er nennt sich Laphroaig Four Oak und stammt aus vier verschiedenen Fasstypen: ex-bourbon barrels, quarter casks, virgin American oak barrels und European oak hogsheads. Beschrieben wird sein Aroma so: Raucharomen, gedünstete Früchte und warme, geröstete Vanille. Spuren von Sandelholz und Pinie, Weiden- und Föhrenholz sowie Holzkohle von Eiche, Seetang mit weicher Buttercreme. Salzlakritze und Torf im Abgang.
Einen Preiszettel können wir der Abfüllung noch nicht anheften, werden das aber bei Gelegenheit nachholen.
Laphroaig The 1815 Legacy Edition wird erst im April in den Duty Free kommen – ein weiterer altersloser Whisky, der laut der Ankündigung von John Campbell als Hommage an die früheren Distillery-Manager erschaffen wurde. Er lagerte zunächst in First Fill ex-Bourbon Barrels, dann in Hogsheads aus europäischer Eiche. In der Nase hat er Aromen von verbrannten Aprikosen und Rosinen. Am Gaumen soll er den typischen Rauch von Laphroaig, gepaart mit sanften Eichentönen und Noten karamellisierter dunkler Früchte, Nüssen und getrockneten Früchten vereinen. Das Finish zeigt Rauch und geölte Hölzer.
Auch hier wurde seitens Laphroaig noch kein Preis für den mit 48% abgefüllten Whisky genannt.
Am Abend des 31. Januars wurde der neue Glenmorangie Bacalta, die achte Private Edition, in einer Simultanveranstaltung Gästen in London, Paris und München präsentiert. Über eine (hervorragend funktionierende) Liveverbindung waren per Video Dr. Bill Lumsden, Head of Whisky Creation bei Glenmorangie und Ardbeg, und Brendan McCarron, sein designierter Nachfolger, zugeschaltet und verkosteten gemeinsam mit den Anwesenden zunächst den Glenmorangie Original, danach den Lasanta und dann als Höhepunkt den Glenmorangie Bacalta.
Einige der Gäste beim Event in München
Wir haben für Sie die gesamte Präsentation von Dr. Bill Lumsden und Brendan McCarron aufgezeichnet – inklusive einiger Fragen aus dem Publikum und deren Beantwortung durch die beiden. Knapp an die 45 Minuten dauern die beiden Teile – und sie zeigen Bill und Brendan nicht nur als kompetente Whisky-Fachleute, sondern auch als blendende Entertainer.
Ein Regenbogen an Abfüllungen der Destillerie
Bevor wir Ihnen dieses Video zeigen, vielleicht noch kurz zu den ganz persönlichen Eindrücken, die der Bacalta hinterließ: Ein Glenmorangie und das Finish in Madeira-Fässern ist eine gelungene Kombination, die im Falle des Bacalta noch dazu gut ausbalanciert ist. Das Finish erschlägt nicht den Charakter des Destillats, der ja bei Glenmorangie eine Freude für sich ist, sondern setzt etwas darauf, das mit den offiziellen Tasting Notes „gebackene Früchte mit karamellisierten Orangen und Aprikosen, viel Honig, Mandeln und Datteln plus ein reichhaltiges, sirupsüßes Finish mit Marzipan, weißem Pfeffer und Honigmelone sowie karamellisierten Zitrusfrüchten und Birne, cremiges Fudge“ recht treffend beschrieben ist. Die auch erwähnten Minznoten fanden wir nicht, dafür war für uns das Marzipan ausgeprägt.
Summa summarum ist der Bacalta ein eigenständiger Charakter, der mehr zum Genießen und weniger zum Sinnieren darüber einlädt. „Gelungen, schön, offenherzig, unkompliziert und unlangweilig“ charakterisiert ihn unserer Meinung recht treffend.
Viel Vergnügen mit der unterhaltsamen Präsentation durch Dr. Bill Lumsden und Brendan McCarron:
Dass Tobermory für bis zu zwei Jahre für einen Umbau (unter anderem werden die Stills ausgetauscht) geschlossen werden wird, haben wir ja bereits am Montag berichtet. Heute bekommt die Destillerie auf Mull eine weitere Erwähnung – nämlich in einer Verkostung bei Serge Valentin. Er hat sich zwei 21jährige eingeschenkt, und die beiden unabhängigen Abfüllungen könnten unterschiedlicher nicht bewertet sein: Während Serge beim Bottling von Douglas Laing distanziert reagiert (interessant, aber eher kurios), gefällt ihm der 12jährige von Cadenhead sehr (obwohl oder weil er eher in Richtung Ledaig geraten ist?):
Tobermory 21 yo 1994/2015 (51.5%, Douglas Laing, Old Particular, cask #DL10950, 306 bottles): 71 Punkte
Tobermory 21 yo 1995/2016 (53.8%, Cadenhead, Authentic Collection, 246 bottles): 88 Punkte
Die Destillerie Tobermory (produziert auch Ledaig). Bildrechte bei Torsten Dahmke.
Von Jim Beam sind wir mit einer Pressemitteilung auf eine besondere Aktion hingewiesen worden, bei der Konsumenten in Deutschland und Österreich ihr personalisiertes Etikett für Jim Beam erhalten können. Wie es geht und was man dafür tun muss, steht in nachfolgendem Text:
Nur für kurze Zeit – personalisierte Etiketten für Jim Beam
„Dein Bourbon. Dein Name“: Konsumenten haben erstmals die Chance, ihre Jim Beam Flasche in ein Unikat zu verwandeln
Frankfurt am Main und Wien, 1. Februar 2017. Jim Beam beginnt das neue Jahr mit einer außergewöhnlichen Verbraucheraktion in Deutschland und Österreich: Ab Februar haben Käufer und Fans des Kentucky Straight Bourbon Whiskeys Jim Beam erstmals die Gelegenheit, ein personalisiertes Flaschen-Etikett mit dem eigenen Namen zu gestalten. Das einzigartige Etikett kann man kostenfrei und unkompliziert über einen Aktionscode bestellen. Dieser befindet sich auf einem streng limitierten Anhänger an den Aktionsflaschen, die man im teilnehmenden Handel findet. Um die personalisierten Etiketten zu bewerben, holt Jim Beam unter anderem als besonderes Highlight professionelle Kalligraphen in ausgewählte Märkte.
Ob zum Verschenken, als Highlight auf der nächsten Party oder als Sammlerstück für die eigene Hausbar: Mit seiner groß angelegten Aktion kommt Jim Beam dem Wunsch vieler Fans nach außergewöhnlichen, individuellen Produkten nach, mit denen sie anderen oder sich selbst eine Freude machen können. Als Antwort auf den wachsenden Individualisierungstrend hat Jim Beam das perfekte Angebot – und lässt Bourbon-Freunde ihrem Lieblingswhiskey eine besondere Note verleihen. Frei nach dem Motto „Dein Bourbon. Dein Name.“ können Käufer von Jim Beam das Etikett ihrer Flasche ab Februar 2017 mit dem eigenen Namen oder einem kurzen Wunschtext versehen. Mit der besonderen Aktion möchte die Traditionsmarke ihren Käufern und Fans Anerkennung zeigen:
„Wir freuen uns, den Fans die einmalige Chance zu geben, ihre persönliche Jim Beam Flasche zu erhalten und sich damit echte Unikate nach Hause zu holen“, sagt Nicole Ehlen, Marketing Director Western Europe. „Auf diese Weise möchten wir uns für die große Markentreue unserer Konsumenten bedanken.“
So funktioniert die Bestellung
Das einzigartige Etikett zum Verschenken oder selbst Behalten lässt sich ganz einfach online anfordern: Nach dem Kauf einer Aktionsflasche mit Anhänger geht man auf die angegebene Website http://www.jimbeam.de/deinname. Hier hier gibt man seinen Aktionscode, die Wunschbeschriftung sowie Adresse ein und erhält das selbstklebende Etikett zum Anbringen auf der Flasche innerhalb kurzer Zeit per Post. Teilnahmeberechtigt sind alle ab 18 Jahren mit Wohnsitz in Deutschland und Österreich.
Spannend ist es auch in den Stores: Im Aktionszeitraum besuchen professionelle Kalligraphen ausgewählte Märkte in verschiedenen deutschen Großstädten. Sie beschriften Käufern von Jim Beam ihre Etiketten auf Wunsch direkt vor Ort, so dass sie ihre Unikate sofort mit nach Hause nehmen können.
Die Website der Destillerie Bruichladdich besucht man auch deshalb so gerne, weil man auf ihr immer wieder Beiträge von generellem Interesse finden kann. So ein Beitrag ist jener über den Besuch von Professor Otto Hermelin von der Universität Stockholm, der auf der Insel die verschiedenen Prozesse und Stadien der Fassreifung untersucht. Und das seit fünf Jahren.
Professor Hermelin hat 40 Fässer auf Islay unter Beobachtung, in vier verschiedenen Destillerien. Alle acht hat der Professor angefragt, vier haben sich bereit erklärt, an der Studie mitzuwirken – darunter Bruichladdich. Im März wird er die ersten Ergebnisse zur Halbzeit der auf zehn Jahre angelegten Untersuchung veröffentlichen.
Der Artikel beschreibt seine Arbeit und wie ihn die Destillerie dabei unterstützt. Auch einige Einsichten, die er dabei schon gewonnen hat, werden im Artikel gut verständlich erklärt.
Durch die vielen unterschiedlichen Prozesse, die bei der Fassreifung zusammenspielen, ist durchaus noch nicht jedes Geheimnis der Vorgänge gelüftet und jeder Zusammenhang geklärt. So möchte Hermelin herausfinden, zu welchem Zeitpunkt der Reifung sich die unterschiedlichen Ester, die unter anderem unser Geschmacksempfinden beeinflussen, bilden.
Im Fasslager bei Bruichladdich. Bild: Marcel Freudenstein
Die schottische Edrington Group verstärkt laut einer Meldung von Press & Journal die Führungsriege mit einem neuen non-executive Director. Das Unternehmen, Besitzer von Glenturret und The Famous Grouse sowie von Macallan, konnte für diesen Posten Crawford Gillies gewinnen.
Gillies, 60 Jahre alt, ist ein Schwergewicht der schottischen Wirtschaft mit jahrzehntelanger Erfahrung. Er fungierte zuletzt als non-executive Director der Barclay Bank. Zuvor war er in verschiedenen Management-Positionen tätig.
Die Edrington Group hat Crawford Gillies engagiert, um unter seiner Leitung die internationalen Geschäfte ihrer Marken im Premium-Segment auszubauen. Gillies‘ internationale Erfahrung, so die Gruppe, sei für seine Bestellung ausschlaggebend gewesen.
Mystery-Bottlings – also Abfüllungen, auf denen keine Destillerieangabe zu finden ist, sieht man in der letzten Zeit häufiger. Manchmal bekommen unabhängige Abfüller ihre Fässer nur dann, wenn sie am Bottling auf die Angabe der Brennerei verzichten – sie behelfen sich dann mit der Angabe der Region und einem Fantasienamen, der manchmal, aber nicht immer, einen Hinweis auf den Ursprung enthalten kann.
Solche Abfüllungen hat Serge Valentin heute verkostet – lauter gut gereifte und erst unlängst erschienene Zeitgenossen, die durch die Bank von ihm gut bewertet wurden:
Speyside ‘Very Old Selection’ (45.8%, Sansibar, Dutch Whisky Association, selected by Peter Van Vliet, blended malt, butt, 187 bottles, 2016): 87 Punkte
Speyside Finest Whisky 1975/2016 (46.9%, Beacon Spirits): 91 Punkte
Old Speyside 1973/2016 (47.8%, Eiling Lim, 118 bottles): 91 Punkte
Speyside Region 41 yo 1969/2010 (54.3%, The Whisky Agency, The Perfect Dram, bourbon hogshead, 195 bottles): 92 Punkte
Und da wir, wie gesagt, die Destillerien der Abfüllungen nicht kennen, bringen wir mal einen Wegweiser aus der Speyside als Titelbild 🙂
Er kanns nicht lassen: Jim McEwan, der frühere Master Distiller bei Bruichladdich, wird bei Hunter Laing’s zukünftiger Islay-Distillery Ardnahoe als Production Director arbeiten. McEwan, der Bruichladdich im Jahr 2015 verließ, hat damit seinen ursprünglichen Plan, sich zur Ruhe zu setzen, aufgegeben und wird bei Ardnahoe dafür verantwortlich sein, den Stil des Whiskys zu gestalten.
Jim McEwan mit Duncan McGillivray. Beide prägten Bruichladdich. Foto Copyright Ernie Ernst J. Scheiner. Alle Rechte vorbehalten
Ardnahoe ist gerade erst im Bau, erste Erdarbeiten haben im November begonnen, die Produktion soll 2018 starten. McEwan dürfte aber bereits an der Planung und der Auswahl der Ausstattung beteiligt gewesen sein, schenkt man einem Bericht in scotchwhisky.com Glauben.
Jim McEwan will seinen eigenen Worten nach in Ardnahoe einen klassischen Whisky produzieren: handgemacht, ohne Computereinsatz und mit genügend Zeit für alle Produktionsschritte. Das Ergebnis der Bemühungen werden wir allerdings frühestens 2021 verkosten können.
Ardnahoe in der Computerdarstellung. Bild: Hunter Laing
Wie gewohnt stellen wir Ihnen in unserer regelmäßigen Rubrik “Whisky des Monats” Whiskys vor, die wir besonders mögen und denen wir eine breitere Öffentlichkeit wünschen. Und auch weiterhin bleibt unsere Auswahl sehr subjektiv. Unser Whisky des Monats Februar ist der Glen Grant 10 yo.
Es geht um Glen Grant. Nicht zu verwechseln mit J & G Grant, den Besitzern der Brennerei Glenfarclas. Und auch nicht mit der Familie Grant, welche als William Grant & Sons die Besitzer der Malt-Destillerien Glenfiddich, Balvenie, Kininvie sind. Und gemeint ist auch nicht der Blend Grant’s, welcher oft im unteren Bereich der Whiskyabteilung größerer (Getränke-)Supermärkte zu finden ist. Dieser kommt aus dem Hause William Grant & Sons.
Es geht um Glen Grant. Als die Brüder John und James Grant die Brennerei 1840 gründeten, war diese zuerst unter dem Namen Drumbain bekannt. Die Gebrüder Grant waren auf dem Gebiet der Whiskyproduktion und des -handels recht erfahren. Sie waren Teilhaber der Aberlour Destillerie in den 1830er Jahren, und managten auch die Dandelaith Destillerie. Und, so liest man, soll speziell James auch auf die Gebiet des Whisky-Schmuggels recht versiert gewesen sein, was aus seiner Sicht kein Widerspruch zu seinem Beruf war: Er war Rechtsanwalt. Nach dem Tod der beiden Brüder blieb die Brennerei weiterhin im Familienbesitz, bis sie nach einer Reihe von Eigentümerwechseln schließlich in den Besitz der italienischen Campari Group gelangte.
Glen Grant ist quasi untrennbar verbunden mit Dennis Malcolm, ihrem Master Destiller (seinen beruflichen Werdegang und seine Sicht auf Glen Grant und deren Whisky finden Sie in einem 2013 geführten Interview mit ihm). Als Campari 2006 neuer Eigentümer der Brennerei wurde, holten sie Dennis Malcolm wieder zurück in die Brennerei, in der er seine Whiskylaufbahn begann. Mit seinem Erfahrungsschatz als Destillerie Manager und Markenbotschafter unterschiedlicher schottischer Brennereien konnte sich Glen Grant in den letzten Jahren auf dem hart umkämpften Weltmarkt der Single Malts in den Top Ten etablieren.
Zum Kernsortiment dieser Speyside Brennerei gehört unser Whisky des Monats, der Glen Grant 10 years old. In der Nase offenbart er schon einen fruchtigen, feinen Mix aus frischen Äpfeln und Birnen, gepaart mit Nuss-Noten. Abgefüllt mit 40% Vol., überfordert er am Gaumen nicht, sondern führt die Leichtigkeit aus Frucht und Nuss mit einer leichten Trockenheit fort. Das mittellange Finish mit malzigen Noten schließt einen kurzweiligen, sehr frischen, feinen und leichten Whiskygenuss ab.
Und, da muss in Whisky-Zeiten der limitierten Abfüllungen im fünfstelligen Bereich zu einem dreistelligen Verkaufspreis auch darauf hingewiesen werden: Der Glen Grant 10 years old ist im Handel für um die 30 € erhältlich. Er bietet für Preisbewusste einen Einstieg in die Welt der Single Malts, ebenso eignet er sich als Daily Dram zu fast jeder Gelegenheit.
Wer über Glen Grant redet, darf zu Gordon & MacPhail natürlich nicht schweigen. Von diesem unabhängigen Abfüller aus Elgin sind verschiedenste Glen Grants erhältlich, in allen erdenklichen Alters- und Preiskategorien. Während der Glen Grant 10 yo ausschließlich in früheren Bourbon-Fässern lagerte, finden wir bei den Jahrgangsabfüllung gleichen Alters von Gordon & MacPhail auch, aber nicht nur, in Ex-Sherry Fässern gelagerte Glen Grants. Ein Blick auf die Website gibt Aufschluss darüber, welcher Jahrgang in welcher Fassart lagern durfte. Und so stellen wir unserem Whisky des Monats mit einem Glen Grant von Gordon & MacPhail aus deren Reihe „Distillery Labels“ eine weitere Empfehlung zur Seite, welche ebenfalls für einen attraktiven Preis von um die 40 € im Fachhandel erhältlich ist.
Chivas Regal ruft in diesem Jahr wieder zu ihrem internationalen Cocktail Contest „Chivas Masters 2017“ auf, so lesen wir in ihrer heutigen Pressemitteilung, die Sie hier in voller Länge finden.
Chivas glaubt daran, dass nicht nur das individuelle Können, sondern auch die Fähigkeit in einem Team zusammen zu arbeiten, einen großartigen Bartender ausmachen. Unter diesem Leitgedanken steht der Wettbewerb.
Der weltweit erste Luxus Whisky Chivas Regal ruft Bartender ab 21 Jahren dazu auf, sich mit Ihren Cocktails für die Chivas Masters 2017 zu bewerben. Die schottische Whisky-Marke aus dem Hause Pernod Ricard hat die globale Initiative 2014 ins Leben gerufen, um herausragende Bartender zu fördern und zu fordern. Die diesjährigen Chivas Masters werden zum ersten Mal in Tokio stattfinden und stehen ganz unter dem Zeichen der innovativen und aufstrebenden Cocktail-Szene Asiens.
Erstmalig können sich alle Bartender online für den nationalen Vorentscheid der Chivas Masters 2017 bewerben (Bewerbungszeitraum: 17. Februar bis zum 7. April 2017). Darüber hinaus finden vier Vorbereitungsworkshops mit dem Vorjahresgewinner und Mixologe des Jahres 2017, Lukas Motejzik (Zephyr Bar, München) und Martin zum Felde (Pernod Ricard), statt. Die Tour beginnt am 14. Februar in Stuttgart und wird fortgeführt am 15. Februar in Bamberg, am 7. März in Berlin und endet am 8. März in Hamburg. Interessierte Bartender können sich an deren zuständigen Außendienst von Pernod Ricard Deutschland wenden, um sich anzumelden.
Unter allen Bewerbern aus Deutschland werden acht Finalteilnehmer von einer Experten-Jury ausgewählt, die zum Vorentscheid in die Heimat von Chivas Regal nach Schottland reisen dürfen. Dort erwartet sie gemeinsam mit den vier schweizer Finalisten vom 9. bis 11. Mai 2017 eine Kombination aus Education, Netzwerken und Experience, denn das Finale wird zum ersten Mal in den Highlands und der Wettbewerb in der Strathisla Destillerie stattfinden. Auch in diesem Jahr müssen die Teilnehmer durch die Zubereitung von gleich drei Cocktails ihre Vielseitigkeit von Chivas Regal unter Beweis stellen. Im Fokus stehen drei Themen, die die Internationalität von Chivas Regal wiederspiegeln: „The Classic Way“ – ein Cocktail klassischer Art aus New York, der thematisch einen Bezug zu Schottland aufweist und Chivas Regal Extra enthalten muss; „The Local Way“ – ein Cocktail, der durch die nationale Kultur und Cocktail-Szene in Deutschland inspiriert ist und Chivas Regal 12 Years Old enthalten muss und „The Japanese Way – ein Cocktail mit modernen japanischen Geschmacksnoten, der mit Chivas Regal 18 Years Old zubereitet werden muss.
Zum internationalen Finale lädt Max Warner (Chivas Regal International Brand Ambassador) Anfang Juli 2017 nach Tokio ein: „2016 haben sich die Chivas Masters weiterentwickelt. Zum ersten Mal wurde ein globales Finale in Shanghai ausgetragen und das Chivas Masters Collective wurde ins Leben gerufen.“ Die Chivas Masters 2017 sind darauf ausgerichtet, diese Entwicklung zu stärken und Chivas Regals Hingabe für Gastfreundschaft und Zusammenarbeit – beides zentrale Eigenschaften der Bartender-Kultur – weiter auszubauen. Als Kulisse dafür dient Tokio, eines der Cocktail-Epizentren der Welt.
Alle Teilnehmer des Global Finals lernen in einem einwöchigen Programm nicht nur die Cocktail-Szene der japanischen Hauptstadt kennen, sondern stellen sich auch der finalen Entscheidung. Der Gewinner muss nicht nur mit seinen individuellen Barkeeper-Skills überzeugen, sondern in der Chivas Masters Team Challenge auch seine Fähigkeiten unter Beweis stellen, erfolgreich in einem internationalen Team zusammen zu arbeiten. Der Chivas Master 2017 erhält die einmalige Chance eine ikonische Bar in einer Stadt seiner Wahl zu besuchen, um dort mit den Besten seiner Zunft zusammenzuarbeiten.
Chivas Regal heißt zum diesjährigen Cocktail Contest Bartendender aus der ganzen Welt willkommen, die Chivas Werte Brotherhood und Generosity teilen.
Weitere Informationen zu Chivas Masters 2017 sowie das Bewerbungsformular gibt es online unter: www.chivas.com/chivasmasters