Serge verkostet: Mortlach 1998 vs. Mortlach 1954

Zwei Abfüllungen aus der Destillerie Mortlach treten heute in der Verkostung bei Serge Valentin gegeneinander an: Ein 18jähriger Mortlach aus dem Jahr 1998, abgefüllt von Signatory, gegen einen Mortlach aus dem Jahr 1954, abgefüllt von Gordon & MacPhail, der satte 58 Jahre auf dem Buckel hat. Solche Whiskys tendieren manchmal dazu, sehr viel Holz mit sich zu bringen – dieser aber scheint hier nicht überbordend zu sein. Serge findet ihn jedenfalls beeindruckend:

  • Mortlach 18 yo 1998/2016 (55.8%, Signatory Vintage for The Whisky Exchange, sherry finished hogshead, cask #5, 681 bottles): 85 Punkte
  • Mortlach 1954/2012 (43%, Gordon & MacPhail, Rare Vintage, first fill sherry butt, cask #494, 347 bottles): 90 Punkte

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Neu in Südafrika: Three Ships 10yo Vintage Edition

Die südafrikanische Distell Group ist nicht nur Eigentümer von Bunnahabhain, Tobermory und Deanston, sondern produziert auch in der südafrikanischen Heimat Whisky – zum Beispiel den Three Ships, bei uns als Mitbringsel über den Duty Free bekannt.

Wie die Distell Group jetzt verlautete, gibt es den Three Ships 10yo nun auch als limitierte Vintage-Sonderabfüllung. Die James Sedgwick Distillery hat den Three Ships 10 Year Old, 2005 Vintage 10 Jahre in amerikanischen Eichenfässern reifen lassen, bevor sie ihn mit 44.6% abfüllte. In Südafrika – nur dort wird er erhältlich sein und es zu uns wohl nur über freundliche Fernreisende schaffen – wird er umgerechnet 35 Euro kosten. Geschmacklich soll er Pfeffernoten, Gewürze, süße Eiche, Malz, Vollkornkekse und etwas Torf bieten.

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Haute Living: Richard Paterson (Dalmore) gibt sechs Tipps für Whiskyanfänger

Die Gemeinschaft der Whiskyliebhaber wird immer größer. Das ist klarerweise nur deshalb möglich, weil es immer wieder auch Whiskyanfänger gibt, die sich neu auf die Reise durch die zahlreichen Geschmacksnuancen des Wassers des Lebens begeben.

Für diese hat Richard Paterson, Master Distiller von Dalmore, sechs Tipps zum genußvollen Erleben von Whisky zusammengestellt – und Paterson wäre nicht Paterson, würde er diese Gelegenheit nicht auch dafür nutzen, Dalmore ins rechte Licht zu rücken. Haute Living, ein englischsprachiges Onlinemagazin für Lebenskultur, präsentiert diese Tipps in seiner gestrigen Ausgabe.

Hier sind seine Anregungen kurz und unkommentiert in Deutsch zusammengefasst, für die Begründungen und Erklärungen, die Richard Paterson dafür gibt, folgen Sie bitte unserem Link:

  • Wenn Sie einen Whisky aussuchen, achten Sie auf Ihre Stimmung und Umgebung
  • Entdecken Sie ihn zuerst mit ihrer Nase
  • Geben Sie etwas Wasser dazu
  • Lassen Sie sich Zeit
  • Verbreitern Sie ihren Verkostungsgenuß
  • Begeben Sie sich auf weitere Entdeckungsreisen
Richard Paterson - Best Whisky Motion 2014. Bildrechte Ernst J. Scheiner
Richard Paterson – Best Whisky Motion 2014. Bildrechte Ernst J. Scheiner

 

Kingsbarns Distillery Founders‘ Club stellt Zahlungsplan vor

Von der Kingsbarns Distillery haben wir heute eine englischsprachige Pressemitteilung erhalten, die einige Änderungen in ihrem Founders‘ Club ankündigt. Durch einen neuen Abzahlungsplan soll es Interessierten leichter gemacht werden, dem auf 3000 Mitglieder beschränkten Club beizutreten.

Die Mitgliedschaft kostet einmalig 500 Pfund plus Portokosten, oder man kann, gegen einen Aufpreis von 20 Pfund, den Beitrag in 12 gleichen Raten über ein Jahr abzahlen. Dafür bekommt man ein Willkommenspaket mit einem Glencairn Glas mit Destillerielogo und eine 20cl-Flasche des New Makes. Auch dabei ein Willkommensbrief und eine Anstecknadel.

In Zukunft wird es weitere Events nur für Mitglieder geben, so zum Beispiel am 3. September eine Gratis-Tour in der Destillerie, bei der man den 18 Monate alten Spirit verkosten kann.

Die ersten Flaschen, die im Jahr 2018 in der Destillerie abgefüllt werden, sind exklusiv für Mitglieder des Clubs vorgesehen. Danach erhalten sie weitere vier Jahre lang eine exklusive Flasche, mit der sie den Fortschritt des Whiskys der Lowland-Destillerie verfolgen können.

Interessenten können sich hier näher informieren und eine Mitgliedschaft bestellen.

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Serge verkostet: Junger Ledaig vs. 42 Jahre alter Tobermory

Zwei unterschiedliche Whiskys aus einer Destillerie: Serge verkostet heute zwei Abfüllungen aus Tobermory, einer davon ein Ledaig, also eine getorfte Ausgabe von dort (auch wenn auf der Flasche Tobermory steht, ist es doch ein Ledaig), und zwar von einem unabhängigen Abfüller. Er heimst satte 90 Punkte ein. Nicht ganz so gut schneidet die 42jährige (und natürlich wesentlich kostspieligere) Originalabfüllung von Tobermory ab – extrem viel Eiche, meint Serge, und dass er für 2500 Pfund nicht gerade ein Schnäppchen wäre…

  • Tobermory 2007/2015 (52.3%, Beacon Spirits, 169 bottles): 90 Punkte
  • Tobermory 42 yo 1973/2016 (47.7%, OB, 650 bottles): 82 Punkte

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Scotsman.com: 30 Anzeichen dafür, dass Sie whiskyverrückt sind

Gut, wir wissen das ohnehin für uns alle selbst, dass wir in dieser Angelegenheit etwas – nun, sagen wir mal: exzentrisch sind und für uns Whisky mehr ist als eine Spirituose. Aber es ist schon durchaus praktisch, eine Liste mit Symptomen zur Hand zu haben, mit deren Hilfe wir abgleichen können, WIE schlimm es um uns bestellt ist – auch wenn die Liste, die Scotsman Food & Drink publiziert hat, zum Glück nicht ganz ernst gemeint ist.

Egal. Unter den ganzen substantiellen Gedanken rund um Whisky darf man schon mal auch ein nettes Grinsen aufsetzen, finden wir. Zumal in der Liste unter anderem so köstliche Punkte dabei sind wie:

26. You don’t own a single copy of the Whisky Bible.

Wenn ihre Regale so aussehen und Sie nicht ein Geschäft sind, sind Sie whiskyverrückt ;-)
Wenn ihre Regale so aussehen und Sie nicht ein Geschäft sind, sind Sie whiskyverrückt 😉 – (Flaschen im Potstill Wien – Bild: Whiskyexperts)

TSB: Bau der Clydeside Distillery in Glasgow beginnt

Als wir das letzte Mal über die Distillery zwischen dem Riverside Museum und der neuen Hydro Konzerthalle berichteten, nannte sie sich noch Glasgow Distillery – das war 2014. Nun ist aber der Name natürlich bereits besetzt, und man hat sich dazu entschlossen, das Projekt unter dem Namen Clydeside Distillery zu beginnen. Hinter dem Projekt steckt Tim Morrison, vormals Morrison Bowmore Distillers und jetzt unabhängiger Abfüller (A. D. Rattray).

Die Glasgow Whisky Distillery in der Computerdarstellung
Die Clydeside Distillery, ehemals Glasgow Distillery, in der Computerdarstellung

Seit der Baugenehmigung sind nun über 2 Jahre vergangen, und manche Stimme munkelte, Morrison wäre ob der Flut der neuen Destillerien die Lust am Projekt vergangen. Aber dem ist wohl nicht so: Laut einem Bericht von The Spirits Business haben soeben die Bauarbeiten an der Clydeside Distillery und dem dazugehörigen Besucherzentrum begonnen – wohl nicht zuletzt auch deshalb, weil dem Konsortium nun auch die Scottish Investment Bank (SIB) mit einer Einlage von zwei Millionen Pfund beigetreten ist.

Interessant auch, dass der erste Spirit bereits Ende des Jahres produziert werden soll.

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PR: Neu – The Balvenie Tun 1509 Batch 3

The Balvenie hat uns eine Information darüber gesendet, dass der The Balvenie Tun 1509 nun in der 3. Auflage verfügbar ist. In Deutschland wird es diesmal 253 Flaschen davon geben, abgefüllt ist er mit 52,2%. Mehr Informationen über seine Zusammensetzung und Hintergründe entnehmen Sie bitte der nachfolgenden Pressemitteilung:

The Balvenie veröffentlicht den begehrten Tun 1509 Batch 3

Master Blender David Stewart MBE vermählt 31 seiner wertvollsten Whiskys

Nach der erfolgreichen Einführung des Tun 1509 Batch 1 und des Tun 1509 Batch 2 stellt The Balvenie Malt Master David Stewart MBE seine einzigartige Expertise erneut unter Beweis und präsentiert diesen Herbst ein weiteres Meisterwerk: The Balvenie Tun 1509 Batch 3. Vertrieben von der Campari Deutschland GmbH ist dieses Single Malt-Kunstwerk in limitierter Auflage ab September auch in Deutschland erhältlich.

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David Stewart, der dieses Jahr von Königin Elisabeth II. mit dem MBE für seine Verdienste in der schottischen Whisky-Industrie ausgezeichnet wurde, ist einer der erfahrensten und renommiertesten Malt Master der Whisky-Welt. Auch die dritte Auflage des The Balvenie Tun 1509 zeugt von seinen handwerklichen Fähigkeiten, die er während seiner fast 54-jährigen Dienstzeit erworben hat.

Einzigartige Komposition

Für den lang ersehnten Tun 1509 Batch 3, der in einer limitierten Auflage von 253 Flaschen in Deutschland erscheint, schöpfte David Stewart aus seinem reichen Erfahrungsschatz und wählte handverlesen 31 der wertvollsten Fässer aus den edelsten Beständen der Brennerei aus: 12 Sherry Fässer, die zwischen 1989 und 1992 abgefüllt wurden, 11 Hogshead-Fässer aus amerikanischer Eiche, abgefüllt im Jahr 1989 und acht Refill-Fässer aus amerikanischer Eiche, abgefüllt in den Jahren 1992 und 1993. Nach der Selektion wurden diese im Warehouse 24 in das „Tun 1509“ gefüllt – ein eindrucksvolles, großes Eichenfass in dem die Whiskys für mehrere Monate vermählt werden. Diese seltene Methode erlaubt es allen 31 Fässern zu einer einzigartigen Kreation zu verschmelzen, die größer ist als die Summe ihrer Teile.

Charakteristisches Geschmacksprofil

David Stewart MBE über den neuen Tun 1509 Batch 3:

„Wir sind überwältigt von der überaus positiven Resonanz und Wertschätzung, die unseren beiden Batches 1 und 2 des Tun 1509 von der Whisky-Industrie entgegengebracht wurde. Wir hoffen, dass auch die limitierte 3. Auflage auf ein ähnlich positives Echo stößt, da auch dieser über die für The Balvenie charakteristische Aromen-Vielfalt verfügt, die die Vorgänger so beliebt machen. Wir nutzten die Erfahrung mit unseren Single Malts und unser Wissen über die Vermählung unterschiedlicher Qualitäten und haben einen überaus vielschichtigen Whisky kreiert: mit außerordentlich reichhaltigem Duft nach eleganten Noten von Holz, getrockneten Früchten und feiner Zimt- und Ingwerwürze. Dabei vereint sich die Honigsüße mit lieblichen Vanille- sowie intensiv holzigen Gewürznoten und dem Aroma von dunklen Früchten und Sherry“.

Auf jeder Flasche Tun 1509 Batch 3 sind ausführliche Details und visuelle Darstellungen der Geschmacksprofile von jedem der 31 verwendeten Fässer sowie der Gesamtcharakter des resultierenden Single Malts zu finden.

Ab September 2016 stehen in Deutschland 253 Exemplare des The Balvenie Tun 1509 Batch 3 zum Verkauf bereit, die in der 0,7 Liter Flasche zu einem UVP von 309,99 Euro erhältlich sind. Der Whisky ist nicht-kältegefiltert und der Alkoholgehalt beträgt 52,2 % vol.

Tasting Notes

Duft: Feine Aromen von Holz, getrockneten Früchten und einer Zimt- und Ingwerwürze.

Geschmack: Süßlich, elegante Honignoten mischen sich mit lieblichen Vanille- sowie intensiv holzigen Gewürznoten und dem Aroma von dunklen Früchten und Sherry.

UVP: 309,99 Euro

PR: Beam Suntory Portfolio bei IWSC mit mehreren Medaillen ausgezeichnet

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Die International Wine and Spirit Competition (IWSC) hat auch für Beam Suntory eine Menge Auszeichnungen gebracht – über die wir in einer Pressemitteilung informiert wurden. Wir bringen diese in den whiskyrelevanten Teilen für Sie:

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Beam Suntory Portfolio mit mehreren Medaillen ausgezeichnet

Bei der diesjährigen International Wine and Spirit Competition konnte das Portfolio von Beam Suntory mehrfach überzeugen. So zeichnete die Jury den Jim Beam Black® Bourbon und den Knob Creek® Rye Whiskey mit der Bourbon Trophy und der Worldwide Whiskey Trophy aus. Diese beiden Preise zählen zu den höchsten Anerkennungen des internationalen Wettbewerbs, der die Maßstäbe für Qualität und Exzellenz der weltbesten Weine, Spirituosen und Liköre definiert. Darüber hinaus erhielt Beam Suntory 44 Medaillen für weitere Produkte aus seinem internationalen Sortiment, darunter mehrere Auszeichnungen in den Kategorien „Gold“ und „Gold Outstanding“.

Um die Gewinner zu ermitteln, verkostet eine Experten-Jury die eingereichten alkoholischen Getränke zwei Mal blind. Anschließend wird mithilfe einer chemischen Analyse die Zusammensetzung der Einreichungen geprüft. Diejenigen Produkte, die dabei besonders gut bewertet werden, qualifizieren sich für eine nächste Runde, in der es um den Gewinn der Trophy geht. Das Jury-Urteil zum Jim Beam Black Bourbon: ein Premium Bourbon mit würzigem Charakter, der sich besonders genussvoll verkosten lässt. Der Whiskey reift sechs Jahre in neu ausgeflammten amerikanischen Weißeichen-Fässern, das sind zwei Jahre länger als der klassische Jim Beam® Bourbon und somit dreimal so lang wie gesetzlich vorgeschrieben. Das verleiht ihm einen besonderen Geschmack, den die Experten als vollmundig mit weichen Noten von Karamell und Eiche beschrieben. Am Knob Creek Rye Whiskey lobte die Jury die Süße – entstanden durch das Reifen im Holzfass. Außerdem charakterisierte sie den Whiskey als süffigen Tropfen für entspannten Genuss. Mit seiner einzigartigen Würzigkeit bleibt der Knob Creek Rye dem vollmundigen Geschmack des Knob Creeks treu.

Jim Beam Black und Knob Creek Rye: die „Besten der Besten“

„Wir stellen unsere Produkte mit größter handwerklicher Perfektion und Sorgfalt her. Deshalb freuen wir uns sehr, dass eine so renommierte Jury sowohl die Premiumqualität als auch den außergewöhnlichen Geschmack wertschätzt“, sagt Matt Shattock, Präsident und CEO von Beam Suntory. „Besonders stolz sind wir auf die Entscheidung der Experten, unsere beiden legendären Marken Jim Beam Black und Knob Creek Rye in diesem Wettbewerb als die ,Besten der Besten’ zu würdigen. Das zollt Master Destiller Fred Noe und unserem Team in Kentucky gebührenden Tribut. Denn sie alle arbeiten jeden Tag hart dafür, die Erwartungen der Kunden zu übertreffen.“

Weitere 44 Medaillen für Produkte des Beam Suntory-Portfolios

Neben den beiden Trophys konnte sich Beam Suntory über 44 weitere Medaillen für Produkte aus seinem internationalen Portfolio freuen. Im deutschen Portfolio wurden Auchentoshan® 18 Year Old, Bowmore® 18 Year Old, Bowmore® 25 Year Old und Laphroaig® Triple Wood jeweils in der Kategorie „Gold 2016“ ausgezeichnet.

Silbermedaillen erhielten folgende Produkte:

„Silver Outstanding 2016“

• Auchentoshan® Three Wood
• Auchentoshan® 21 Year Old
• Bowmore® 12 Year Old
• Bowmore® 15 Year Old Darkest
• Laphroaig® Select
• Laphroaig® 10 Year Old

„Silver 2016“

• Auchentoshan® American Oak
• Auchentoshan® 12 Year Old
• Kilbeggan® Irish Whiskey
• Kilbeggan® Irish Whiskey 21 Year Old
• Kilbeggan® Single Grain Irish Whiskey 8 Year Old
• Laphroaig® Quarter Cask
• Laphroaig® Lore
• The Ardmore® Legacy

Serge verkostet: Neuen Kilkerran 12yo und alten Springbank 8yo

Wer die Kilkerran Work In Progress – Serie verfolgt hat, der weiß, dass hier mit Glengyle eine neue Campbeltown-Destillerie entstanden ist, die hohes Potential besitzt. Schon die letzten WIP-Bottlings hat Serge Valentin sehr hoch bewertet, und in der Verkostung von heute schafft es der neue 12yo, die 90 Punkte zu erreichen. Wieso, das ist auf Serges Seite nachzulesen.

Als Sparringspartner gibt es übrigens einen 8jährigen Springbank aus den Sechzigerjahren – auch ein Tropfen, zu dem man nicht nein sagen würde…

  • Kilkerran 12 yo (46%, OB, 2016): 90 Punkte
  • Springbank 8 yo ‚Glens Extra‘ (70°proof, Robert Watson Aberdeen, 75cl, 1960’s): 89 Punkte

kilkerran 12yo

Kilchoman Machir Bay mit neuer Verpackung

Wer den Sanaig der Kilchoman Destillerie auf Islay kennt, der kennt auch das sogenannte Sherry/Bourbon-Meter auf der Verpackung, auf dem man sehen kann, welche Anteile welcher Fässer beim Whisky verwendet wurden. Diese Kennzeichnung wird auch die neue Verpackung des Kilchoman Machir Bay zieren (gemeinsam mit einer Verdeutlichung, wo man auf Islay Machir Bay finden kann).

neuer machir bay

Herald Scotland: Interview mit Tony Reeman-Clark (Strathearn)

Wir verfolgen ja die Geschehnisse um die kleine Starthearn Distillery seit ihrer Gründung im Jahr 2013 (sehen Sie alle unsere Beiträge dazu kompakt auf einer Seite hier). Im Dezember ist es endlich soweit, und ihr erster Whisky wird auf den Markt kommen.

Gründer Tony Reeman-Clark war aber natürlich nicht untätig, während der erste Whisky seiner Veröffentlichung entgegenreift. Sein Gin besitzt einen guten Ruf, und auch Uisge Beatha und Black Spirit sowie andere Spirituosen (z.B. Cider Brandy) zählen zum Angebot der nach Eigenangaben wahrscheinlich kleinsten Destillerie Schottlands.

Tony Reeman-Clark (Bildmitte)
Tony Reeman-Clark (Bildmitte)

Herald Scotland hat unter dem Titel „Passion for whisky leads IT veteran to open own distillery“ ein ausführliches Interview mit Tony Reeman-Clark geführt. Darin spricht er über die Destillerie und wie er dazu kam, überhaupt eine zu gründen – gute Lektüre für alle, die mehr über diese Destillerie wissen wollen…

strathearn

Whiskyspeller: Glencadam – die unterschätzte Destillerie

Thomas & Ansgar Speller haben auf ihrem Blog Whiskyspeller einen englischsprachigen Artikel über eine Destillerie gepostet, die in der öffentlichen Wahrnehmung stark unterrepräsentiert ist und die kennen zu lernen sich nicht nur ihrer Meinung nach lohnen würde: Glencadam in den östlichen Highlands.

Sie machen einen Rundgang durch die Destillerie mit Production Manager Douglas Fitchett, und sie erfahren viel über die Geschichte und Produktionsweise der seit 1825 arbeitenden Brennerei, die so wie Tomintoul in den Händen von Angus Dundee Distillers ist – und übrigens eine der wenigen, die an der Ostküste der Highlands überlebt haben.

Lesenswert!

Glencadam Destillerie, Foto von TB, CC-Lizenz
Glencadam Destillerie, Foto von TB, CC-Lizenz

Whisky im Bild: Die Lagerhäuser von Glendronach

Von der Isle of Mull vorgestern bewegen wir uns heute mit Marcel Freudenstein in die Highlands, wo er für uns die Lagerhäuser der Destillerie Glendronach abgelichtet hat. Glendronach ist ja, so wie Glenglassaugh und Benriach, vor kurzer Zeit an den amerikanischen Getränkegiganten Brown-Forman (Jack Daniel’s) verkauft worden, um die sagenhafte Summe von 228 Millionen Pfund.

Glendronach produziert in der Regel stark sherrylastigen Whisky, eine experimentelle getorfte Abfüllung war unlängst auch dabei. Die Highland-Destillerie hat in Deutschland eine große Anhängerschaft, manche Abfüllungen wurden zu rational kaum nachvollziehbaren Preisen am Sekundärmarkt gehandelt. Der ärgste Hype hat aber jetzt nachgelassen, wohl auch deshalb, weil die Flut an verschiedenen Abfüllungen weit weniger geworden ist.

Wer Glendronach nicht kennt, der sollte sich nach dem 15jährigen in der Standardabfüllung umsehen, auch wenn er momentan nicht produziert wird und auch etwas kostspieliger zu besorgen ist. Für viele ist er die Quintessenz dessen, was Glendronach ausmacht…

Lagerhäuser der Destillerie Glendronach. Bildrechte bei Marcel Freudenstein
Lagerhäuser der Destillerie Glendronach. Bildrechte bei Marcel Freudenstein
Einige Fässer in der Destillerie Glendronach. Bildrechte bei Marcel Freudenstein
Einige Fässer in der Destillerie Glendronach. Bildrechte bei Marcel Freudenstein