Serge verkostet: Wolfburn Aurora

Etwas Seltenes findet sich heute bei Serge Valentin auf seiner Website: Eine Einzelverkostung. Es geht um eine relativ neue Abfüllung aus der nördlichsten Festlanddestillerie Schottlands: Wolfburn. Der Wolfburn Aurora ist die zweite Standardabfüllung der jungen Destillerie, er enthält einen gewissen Anteil an Whisky aus Sherryfässern (unseres Wissens nach sind es 15%).

Ehrlich und gut nennt Serge den Aurora, weil er vom Destillat mehr bestimmt ist als von den Fässern, und er gibt ihm in der Verkostung eine gute Bewertung:

  • Wolfburn ‘Aurora’ (46%, OB, sherry casks, 2016): 83 Punkte 
Bild: Wolfburn Distillery
Bild: Wolfburn Distillery

Whisky im Bild: Eilean Donan Castle als weiteres Wallpaper

Unser erstes Wallpaper mit einem schottischen Motiv ist offensichtlich sehr gut angekommen – wie versprochen bringen wir daher in loser Reihenfolge mehr solcher rechtefreier Bilder in hoher Auflösung. Heute ist es wieder Eilean Donan Castle, diesmal aber in einer anderen Wetterstimmung und aus einem anderen Blickwinkel. Das Bild, das Sie in seiner Originalgröße (6000×3376 Pixel) hier herunterladen können, wiegt 4 MB – unser Vorschaubild unten (immer noch 1920×1080) kommt mit 220kb aus.

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PR: Glenmorangie A Midwinter Night’s Dram inspiriert vom schottischen Winter

Von Glenmorangie haben wir eine Presseinfo über den Glenmorangie A Midwinter Night’s Dram erhalten, der ab sofort auch in Deutschland im Fachhandel erhältlich sein wird. Was ihn auszeichnet, entnehmen Sie bitte dem untenstehenden Pressetext:

Glenmorangie A Midwinter Night’s Dram inspiriert vom schottischen Winter

München, November 2016. Die Glenmorangie „Men of Tain“ wurden einst mit einer besonderen Abfüllung zur Weihnachtszeit belohnt: Der Dank des Master Distillers für ihre harte Arbeit und Leidenschaft, außergewöhnliche Whiskys zu erschaffen. Mit „A Midwinter Night’s Dram“ erinnert die Highland-Brennerei mit den höchsten Brennblasen Schottlands an diese außergewöhnliche Tradition – inspiriert vom großen, schottischen Winter. Elegant balanciert mit feiner Süße und würzig-nussigem Charakter ist dies der perfekte Dram am offenen Kaminfeuer eines kalten Winterabends.

Ausgewählte, ehemalige Bourbon-Fässer aus amerikanischer Weißeiche verleihen Glenmorangies Mitwinternachtstrunk Noten von Zitrusfrüchten, Vanille und Mandeln. Spanische Oloroso-Sherryfässer fügen typische, würzige Süße und Nussaromen hinzu. Ein feierlicher Whisky, der an der Nase an Orangen, Marmelade, Toffee, Walnüsse und Aromen von Glühwein erinnert.

Glenmorangie A Midwinter Night’s Dram wird mit 43 Volumenprozent Alkohol nicht kühlgefiltert abgefüllt und ist ab sofort im ausgewählten Fachhandel für ca. 42 € (UVP) erhältlich.

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Serge verkostet: Domaine des Hautes Glaces

Die französische Alpendestillerie Domaine des Hautes Glaces ist unlängst in die Schlagzeilen gekommen, will die Rémy Cointreau Group diese sehr auf Ursprünglichkeit und organischen Anbau bedachte Brennerei doch kaufen (wir berichteten hier).

Zwei der Abfüllungen, Tekton und Ceros, werden heute von Serge Valentin verkostet – und wenn man bedenkt, dass beide Whiskys noch sehr jung sind (die Destillerie produziert erst seit 2009 Whisky), erhalten sie recht hohe Wertungen:

  • Domaine des Hautes Glaces 4 yo 2011/2016 ‘Tekton’ (52.1%, OB, France, 271 bottles): 87 Punkte
  • Domaine des Hautes Glaces 2011/2016 ‘Ceros’ (53.3%, OB, France, rye, 2016): 89 Punkte

Laut Serge scheint der Verkauf bereits über die Bühne gegangen zu sein – eine unabhängige Bestätigung dafür haben wir aber noch nicht gefunden.

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SFD: Acht der besten Sherry-Whiskys zur internationalen Sherry-Woche

Eines vorab: Leute, trinkt mehr Sherry. Dass es Sherry-Wiskys in der Qualität der „guten alten Zeit“ kaum mehr gibt, liegt an der eher bescheidenen Menge an guten Fässern, in denen Sherry gelagert wird – und die liegt am bescheidenen Konsum dieses fortifizierten Weines. Viele der heutigen Sherry-Whiskys stammen aus präparierten Fässern, also solche, die extra für die Whiskyindustrie erzeugt und aufbereitet wurden – kaum mehr welche kommen aus Fässern, die jahrzehntelang für die Lagerung für Sherry verwendet wurden. Und nebenbei: Ein guter Sherry ist ein wirklicher Genuss!

Scotsman Food and Drink hat einen Artikel veröffentlicht, in dem das Magazin acht der besten Sherry-Whiskys zur internationalen Sherrywoche vorstellt (sie geht noch bis zum 13. November). Wie immer ist die Liste etwas Subjektives, aber wir finden, dass die Auswahl ganz gut getroffen ist. Es mag der eine oder andere Whisky fehlen, den man selbst gerne in der Liste gesehen hätte, aber so ist das nun mal mit diesen Listen. Hier die vorgestellten Whiskys, eine ausführlichere Beschreibung der Abfüllungen finden Sie hinter unserem Link:

  • Aberlour A’Bunadh
  • Dalmore 15yo
  • Ardbeg Uigeadail
  • Tomatin 18yo
  • Glendronach 12yo
  • Tamdhu Batch Strength
  • Balvenie 15-year-old Single Barrel Sherry Cask
  • Bowmore Darkest
Ein Sherry-Keller mit Fässern im Solera-System. Hier kommen die hochwertigen Sherryfässer her. This file is licensed under the Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported license. Photographer: Falkue
Ein Sherry-Keller mit Fässern im Solera-System. Hier kommen die hochwertigen Sherryfässer her. This file is licensed under the Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported license.
Photographer: Falkue

Neu ab 14. November: Kilchoman 10yo 5th Club Release

Ein interessantes Bottling wird es exklusiv für Kilchoman Clubmitglieder ab dem 14. November um 13 Uhr lokaler Zeit im Online-Shop geben: Der Kilchoman 10yo 5th Club Release ist ein Vatting aus einem Sherry Butt und einem Bourbon Barrel, die beide 2006 befüllt wurden und gemeinsam an die 920 Flaschen ergeben. Es ist das erste weltweit erhältlich Bottling mit einem zehnjährigen Kilchoman und wurde mit 57% abgefüllt. Ausgegeben wird nur eine Flasche pro Person, die Kosten belaufen sich auf 109.50 Pfund, je nach Land kommen da noch für uns 15 bis 25 Pfund Versandkosten dazu. Die exakten Versandkosten lassen sich hier einsehen.

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PR: Kirsch Whisky ist mit neuen Abfüllungen auf dem Bottle Market in Bremen vertreten

Kirsch Whisky hat uns Informationen über die Produktpalette gesendet, die sie auf dem Bottle Market in Bremen vom 18. bis 20. November präsentieren werden. Darunter sind auch Neuvorstellungen der finnischen Brennerei Teerenpeli und der isländischen Brennerei Eimverk. Hier der Pressetext dazu:

Kirsch Whisky ist mit neuen Abfüllungen auf dem Bottle Market in Bremen vertreten

Vom 18. – 20. November stellt Kirsch Whisky – The House of Whiskies auf dem diesjährigen Bottle Market in Bremen aus. Neben sehr bekannten Single Malt Scotch Whiskys von Edradour, Signatory oder Gordon & MacPhail werden dieses Jahr auch Whiskys der finnischen Brennerei Teerenpeli und isländischen Brennerei Eimverk präsentiert. Vorgestellt werden Produktneuheiten wie der Teerenpeli Portti und der Flóki Smoked Reserve.

Beim Teerenpeli Portti handelt es sich um einen 3-4 Jahre alten Ex-Bourbon Whisky, der für weitere eineinhalb Jahre im Ex-Portweinfass reifen durfte. Der Geschmack ist intensiv fruchtig mit einer malzigen Süße und einem lang anhaltenden leicht würzigen Abgang. Der Teerenpeli Portti reiht sich nun neben dem Kaski und dem 10 y.o. Whisky als weiterer Standard der Brennerei ein.

Der Flóki Smoked Reserve stellt eine alternative Variante des bereits veröffentlichten Flóki Young Malt da. Es handelt sich um einen einjährigen Single Malt, der in amerikanischen Virgin-Oak-Barrels gelagert worden ist. Das Malz wurde vorher über schwelendem Schafsmist und Torf gedarrt. Diese Verwendung von Schafsmist in der Räucherung hat auf Island lange Tradition und wird für Fisch, Fleisch und andere Lebensmittel verwendet, da es auf Island kein Torf gibt. Entstanden ist ein cremiger, auf Vanille und Malz betonter Brand, der ungewöhnliche Rauchnoten mit sich bringt.

Herzlich eingeladen sich Interessenten den Stand von Kirsch Whisky zu besuchen. Dieser befindet sich in Halle 7/Stand-Nr. 7 C 03. Angeboten werden Verkostungen, fachkundige Beratung für WhiskyEinsteiger und –Kenner und die Möglichkeit mit den Gründern der beiden erfolgreichen Brennereien ins Gespräch zu kommen. 

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PR: Glenfiddich sucht den „Most Experimental Bartender“

Von Glenfiddich haben wir eine Presseinfo über einen Wettbewerb erhalten, in dem es um außergewöhnliche Persönlichkeiten und Ideen in und aus der Barszene geht: den Glenfiddich „Most Experimental Bartender“. Dabei wird ein deutsches Team im Finale in Schottland antreten (wir wünschen den beiden viel Erfolg!). Hier die Informationen und Bilder dazu:

Glenfiddich sucht den „Most Experimental Bartender“

Jürgen Wiese und Michaela Wilczynski reisen mit ihrer Idee des „Glenfiddich Trinity Serve“ zum Finale nach Dufftown

Oberhaching, November 2016. In einem spektakulären globalen Wettbewerb sucht Glenfiddich den „Most Experimental Bartender“, der außergewöhnliche Genusserlebnisse schafft. Gemeinsam mit einem Teampartner, dessen Talent außerhalb der Barbranche liegt, kreieren Bartender innovative und außer- gewöhnliche Single Malt-Experimente für Glenfiddich und die Barszene. Glenfiddich honoriert so Mavericks, d.h. außergewöhnliche Persönlichkeiten, die ihre Leidenschaft verfolgen und mit ungewöhnlichen Ideen ihren eigenen Weg in der Barszene gehen. Die Finalisten des Contests stammen aus Ländern der ganzen Welt, z.B. aus den USA, Australien, Indien oder Deutschland, und messen sich vom 7. bis 11. November in Dufftown, Schottland, der Heimat von Glenfiddich.

Maverick Teams bestehen vor deutscher Experten-Jury

Die Auswahl der deutschen Teilnehmer erfolgte in einem mehrstufigen Prozess: Bereits im Juni lud  Campari Deutschland, Distributeur der Single Malt-Marke Glenfiddich, Bartender mit Veränderungsmut und branchenferne Mavericks zu einem Workshop nach Hamburg ein, um sich auszutauschen und gemeinsam inspirierende Kreationen für die Barszene zu entwickeln. Die Teilnehmer hatten bis Ende August Zeit, an ihren Ideen zu feilen und ihre Konzepte einzureichen. Daraufhin kürte Markus Heinze, Glenfiddich Brand Ambassador, die fünf besten Teams, die ihre unterschiedlichen Konzepte Ende September in der Berliner Bryk Bar einer Jury vorstellten. Der Jury gehörten neben Markus Heinze auch Nils Wrage, Chefredakteur der Mixology und Carsten Schröder, der Eigentümer der Bryk Bar an.

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Am meisten überzeugte die Jury das Team Jürgen Wiese und Michaela Wilczynski. Wiese begann seine Karriere als Restaurantfachmann, wechselte anschließend aus Leidenschaft in die Barszene. Bevor er seine aktuelle Tätigkeit als Bartender im HiFive Dachau antrat, arbeitete er in dieser Position in der Goldenen Bar in München. Seine Duo-Partnerin Wilczynski verfügt über Maverick-Spirit in der Welt der künstlerischen Gestaltung. Sie hat die Fachoberschule für Gestaltung in München besucht, eine Ausbildung zur Hotelfachfrau absolviert und danach an der Universität Passau Internet Computing studiert.

Das Team beschäftigte sich mit den Fragen „Was ist, wenn man Kunst trinken kann?“ Ist es möglich, dass sich ein Kunstwerk in Verbindung mit einem Glenfiddich Single Malt verändert?“ und nannte seine Gewinneridee „Glenfiddich Trinity Serve“.

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Kunst trifft Whisky: „Glenfiddich Trinity Serve“ im globalen Finale in Schottland

Der Trinity Serve setzt sich aus einem geprägten Papierkunstwerk, einem Holzlöffel und
Glenfiddich 12 Year Old zusammen. Mit Hilfe von eingekochter roter Bete wird ein geprägtes Papier verziert und nach einer Trocknungsphase mit Aromastoffen von Bitters versehen. Das kleine Kunstwerk wird mittels eines hölzernen Löffels in Dreiecksform in den Glenfiddich 12 YO getaucht und geschwenkt, wodurch ein außergewöhnliches Geschmackserlebnis entsteht. Dabei werden drei essentielle Komponenten von Glenfiddich aufgegriffen: Geschmack, Duft und Design. Der Geschmack des Single Malts wird dabei völlig neuartig interpretiert. Wiese und Wilczynski reisen im November mit ihrem innovativen Experiment zum globalen Finale in der Glenfiddich-Destillerie in Dufftown.

Auch die Ideen der anderen Teams waren inspirierend und gleichzeitig für die Barszene umsetzbar. Sascha Thieben (Deck20 im Landmark, Bremen) und Stephan Schimberg beispielsweise entwickelten das „Connaisseur-Quiz“, kurz CNSR. Es soll dazu animieren, das eigene Barwissen zu testen. Mario Ippen (Lemon Lounge, Bremen) und Stefan Meichau sehen in ihrem Konzept „Freeze your moment“ vor, dass Barbesucher ein eigenes Glenfiddich T-Shirt als Erinnerungsstück an ihren Barbesuch gestalten. Thorsten Sonntag (Hotel Kloster Haydau, Morschen) und Julian Schmutzer stehen für die Idee „Hidden Scotch“. Sie präsentierten Rezepte mit Glenfiddich als Zutat, wie z.B. für Whiskybrot oder Brotaufstriche. Max Zähringer und Rashed Zuris (Friesen Barkultur, Köln) hingegen setzten auf eine „Maverick-App“, die Locations, Events und Drinks nach Städten aufführt und auf Infotainment beruht.

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Beim Finale in Dufftown erhalten sämtliche Finalisten besondere Einblicke in die neue und exklusive „Glenfiddich Experimental Bartender Academy“ und können ihr Wissen über das Experimentieren und die Glenfiddich-Destillerie erweitern. Von einer internationalen Jury wird der „World’s Most Experimental Bartender 2016“ unter allen Landessiegern gekürt. Die Idee des Gewinnerteams wird mit Unterstützung von Glenfiddich umgesetzt und weltweit vorgestellt.

Bilder: Glenfiddich, mit freundlicher Genehmigung

Whisky im Bild: Eilean Donan Castle als Wallpaper

Am Loch Duich auf einer Landzunge gelegen, die bei Flut zur Insel wird, findet man eine der schönsten Burgen Schottlands: Eilean Donan Castle. Wir möchten Ihnen davon ein unkomprimiertes, rechtefreies Bild im Format 5148×2002 zum Download zur Verfügung stellen – hier können Sie es in seiner vollen Pracht herunterladen

Sollte Interesse an solchen unkomprimierten Schottland-Bildern bestehen, so werden wir solche Aufnahmen natürlich gerne öfter zur Verfügung stellen.

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SB: Japanische Whiskyknappheit könnte 10 Jahre anhalten

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Der Whiskyboom hat sich nicht nur in Schottland bemerkbar gemacht, auch in Japan sind die Lager, besonders was alte Whiskys betrifft, nur mehr schwach gefüllt. Aus diesem Grund hat man sich zum Beispiel bei Nikka Whisky dazu entschlossen, die Range auf vornehmlich NAS umzustellen (wir berichteten bereits im letzten Jahr hier). 

Das Problem betrifft aber natürlich auch andere Hersteller japanischen Whiskys. Wie The Spirits Business berichtet, hat der CEO der Suntory Holdings, Takeshi Niinami, das Fortdauern der Knappheit für die nächsten 10 Jahre in Aussicht gestellt. So lange würde es dauern, bis man die Produktion auf das benötigte Niveau umgestellt habe. Niinami betont aber auch, dass man gleichzeitig auch die Qualität über der Menge nicht aus den Augen verlieren dürfe.

Mehr als eine Million Fässer schlummern zur Zeit in den japanischen Lagern von Suntory.  

Serge verkostet: Benriach x3

Die beiden neuen Benriachs, Benriach 17yo „Pedro Ximenez“ und Benriach 21yo „Tawny Port“, die unlängst erschienen sind und die bestehende Bottlings ablösten, sind heute die Abfüllungen in der Verkostung von Serge Valentin. Dazu gesellt sich noch ein unabhängiger Benriach von The Single Malts of Scotland. Gemeinsam ist ihnen, dass sie gut, aber nicht frenetisch bewertet werden – der Unabhängige hat dabei die Nase leicht vorne:

  • Benriach 17 yo ‘Pedro Ximenez’ (46%, OB, +/-2016): 82 Punkte
  • Benriach 21 yo ‘Tawny Port’ (46%, OB, +/-2016): 83 Punkte
  • Benriach 26 yo 1990/2016 (50.2%, The Single Malts of Scotland, cask #030143, 152 bottles): 85 Punkte
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Die Destillerie Benriach aus der Luft

PR: Timo Lambrecht vom Bremer Spirituosen Contor zum „KEEPER OF THE QUAICH“ ernannt

Manche Presseaussendungen bringt man besonders gerne. Hier ist eine davon, vom Bremer Spirituosen Contor. Lieber Timo, aus der Redaktion von Whiskyexperts die herzlichsten Glückwünsche für diese verdiente Auszeichnung!

Timo Lambrecht vom Bremer Spirituosen Contor zum „KEEPER OF THE QUAICH“ ernannt

Bremen, 08. November 2016. Eine große Ehre wurde Timo Lambrecht, Head of Marketing & Exclusive Brands, vom Bremer Spirituosen Contor zuteil. Der Marketingleiter des BSC wurde am 17. Oktober 2016 auf dem ehrwürdigen Blair Castle in den schottischen Highlands in die Runde der „Keeper of the Quaich“ aufgenommen, als Auszeichnung um seine Dienste für die schottische Whiskyindustrie. Mit über 15 Jahren Erfahrung im Whisky Business, zählt Timo Lambrecht heute zu den Whisky-Experten Deutschlands.

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Bereits im Jahr 2001 zog es Timo Lambrecht von dem kleinen Ort Hermannsburg in der Südheide nach Bremen zum Bremer Spirituosen Contor. Schnell war seine Leidenschaft für den schottischen Whisky erweckt, und durch viele Schottland-Reisen, Fortbildungen, Messen und Tastings entwickelte er sein Wissen kontinuierlich weiter. So hat er im Laufe der Jahre unzählige Whiskyverkostungen moderiert und ist heute als Head of Marketing verantwortlich für den Aufbau exklusiver Spirituosen-Marken in Deutschland.

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Zudem erstellt, begleitet und erweitert Timo Lambrecht seit 2003 erfolgreich den nach ihm benannten Whisky- und Spezialitäten-Katalog „Tilas Liste“ (Timo Lambrecht). Mit über 1000 verschiedenen Spezialitäten aus der ganzen Welt ist der Katalog ein wichtiges Nachschlagewerk und eine feste Größe für den Fachhandel geworden.

ceremony-217outside-arrivals-008Die Vereinigung der „Keeper of the Quaich“ wurde zur Repräsentation der schottischen Whiskyindustrie gegründet und ehrt diejenigen, die einen bemerkenswerten Beitrag für das „Wasser des Lebens“ geleistet haben. Zu den Mitgliedern gehören weltweit führende Persönlichkeiten der Industrie als auch renommierte Experten für Scotch Whisky. Zweimal im Jahr trifft sich die exklusive Gesellschaft in den Highlands von Schottland auf Blair Castle, der alten und historischen Heimat der Grafen und Herzöge von Atholl. Keepers und Masters werden in einer würdigen Zeremonie von der Großmeisterin, Frau Sarah Troughton, aufgenommen und bei einem Bankett mit der feinsten schottischen Gastfreundschaft unterhalten.

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PR: Neues aus der Speyside Distillery – Spey „Trutina“ und Spey „Fumare“

Von Caminneci Wine & Spirit Partner, dem Deutschlandimporteur der Produkte der Speyside Distillery in den Highlands, haben wir Infos zu zwei Abfüllungen erhalten, die ab sofort im deutschen Fachhandel erhältlich sind: Spey Trutina und Spey Fumare. Hier alle Infos – und die ausnahmsweise originalsprachlichen Tasting Notes von keinem Geringeren als Charles MacLean:

Neues aus der Speyside Distillery – Spey „Trutina“ und Spey „Fumare“

Die neuen Abfüllungen der Brennerei mit Sitz im Cairngorm-Gebirge in den schottischen Highlands, sind sowohl eine Anspielung auf die Brenn – Tradition der Speyside Distillery, als auch eine Fortsetzung der langen Verbindung der Brennerei mit dem großen schottischen Dichter Lord Byron. Im Jahr 2015 veröffentlichte SPEY ein limitiertes Bottling: Lord Byron: The Marriage zum 200. Jahrestag der Hochzeit des Dichters 1815, bei der Byron King George III ein ganzes Fass Whisky seines Liebings – SPEY zum Geschenk gemacht haben soll.

Kommentar zum Launch von John Harvey McDonough, CEO der Speyside Distillery,:

„Wir haben noch nie zuvor einen Malt auf den Markt gebracht, bei dem getorftes Malz verwendet wird. Wir ließen unsere getorften Malts ruhig in unserem Lagerhaus schlafen und jetzt haben wir sie geweckt, um den herrlichen „Fumare“ zu kreieren. Dies ist ein für uns absolut einzigartiges Produkt. Wir sind nun nicht grade für torfigen Whisky bekannt, darum ist es so großartig für uns, die positiven Reaktionen derjenigen zu hören, die den Whisky bisher probieren durften. „

Er führt weiter aus: „Wir wollten dann aber auch noch ein ganz andere Abfüllung auf den Markt bringen, – ein Zwilling für Fumare – der aber das genaue Gegenteil sein soll. „Trutina“ schafft eben genau diese Balance. Die beiden neuen Abfüllungen zusammen lassen uns bei der Speyside Distillery unsere Reise fortsetzen. Wir haben eine lange Geschichte mit Lord Byron, denn man vermutet, das er einen SPEY Whisky an König Georg III anlässlich seiner Eheschließung verschenkte. Byron liebte die lateinische Sprache, und die lateinischen Namen für unsere neuen Abfüllungen sind eine Hommage an diese Leidenschaft. „

Begrenzt auf jeweils 18.000 Flaschen, sind Spey Trutina und Spey Fumare, ab sofort auch in deutschen Fachhandel erhältlich.

Spey Trutina (46% Alkohol), hat seinen Namen vom lateinischen Wort für ausgewogen und rein. Der Whisky ist ausschließlich in ehemaligen Bourbon Barrels gelagert. Trutina ist nicht gefärbt und wird nicht kühlgefiltert. EVP 39,90 €

Spey Fumare (46% Alkohol), benannt nach dem lateinischen Wort für rauchen, ist der erste „Spey“ Whisky der mit getorfter Gerste produziert wurde. Auch Fumare hat weder Farbstoffe noch Kühlfiltration. EVP 44,90 €

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Charles MacLean Tasting Notes

1) TRUTINA (Latin for – Natural, Honest) NAS @46%Vol

Appearance: Pale gold. White wine.
Aroma: A light nose, with an initial savoury top note on a fruity base (white grapes, apple blossom, lychees in syrup), developing floral notes, with a hint of boiled sweets . Clean and fresh – even more so with a drop of water. Honey and clover flowers.
Taste: Light texture. A sweet start, then considerable crisp acidity, with scented sweets (Parma violets?); slightly mouth-drying in the finish. An aftertaste of white chocolate. No change at reduced strength, except some white pepper in the aftertaste.
Comment: An elegant, feminine aroma. A Laura Ashley malt!

2) FUMARE (Latin for – Smoky, Peaty) NAS @46%Vol

Appearance: Full gold. Vintage champagne
Aroma: A distinctly medicinal aroma – carbolic, coal tar soap – on a fresh maritime base of salt air, iodine and seaweed. All these aromas become milder with a drop of water, and now there is a suggestion of vanilla toffee and soot.
Taste: Light texture. Sweet and lightly salty, with a smoky/medicinal finish. An aftertaste of bonfire smoke. Sweet basil note.
Comment: This would be taken for an Islay malt, although it is lighter in body than any of them and is ‘better mannered’. More-ish. Light, elegant & smokey.

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Bild: Speyside Distillery

Neu: The Kincardine, 7yo Blended Malt von Fusion Whisky

Von Fusion Whisky (von ihnen stammt auch der japanisch/schottische Whisky The Glover, über den wir unter anderem hier berichteten) haben wir heute die offizielle Pressemitteilung zum Erscheinen des neuen Blended Malt The Kincardine in der Produktlinie von Adelphi erhalten, eine Fusion indischer (Amrut) und schottischer (Glen Elgin und Macallan) Malts.

Der mit 52.9% abgefüllte Malt wird 135 Pfund kosten und sollte demnächst auch bei uns erhältlich sein. Weltweit gibt es allerdings nur 800 Flaschen, sodass es wahrscheinlich nicht leicht sein wird, an den Whisky zu kommen.

(Copyright: Fusion Whisky Ltd; Picture: Tina Norris)
(Copyright: Fusion Whisky Ltd; Picture: Tina Norris)

Benannt ist der Whisky nach dem 9. Earl of Elgin und dem 13. Earl of Kincardine, Victor Bruce, der auch als Vizekönig und Generalgouverneur von Indien in den Jahren 1894 bis 1899 herrschte.

Portrait des Victor Bruce, 9th Earl of Elgin and 13th Earl of Kincardine, Viceroy and Governor General of India, den Orden "he Star of India tragend". Bild: Bourne and Shepherd Studio, Calcutta, 1894. (Copyright: Broomhall Home Farm Partnership)
Portrait des Victor Bruce, 9th Earl of Elgin and 13th Earl of Kincardine, Viceroy and Governor General of India, den Orden „he Star of India tragend“. Bild: Bourne and Shepherd Studio, Calcutta, 1894. (Copyright: Broomhall Home Farm Partnership)

Alex Bruce, sein Urgroßenkel, Master of The Quaich und Managing Director der Adelphi Distillery Ltd. sowie der Ardnamurchan Distillery, hat diesen Whisky nun in seinem Andenken geblendet. Entstanden sei ein interessanter Blended Malt, der die fruchtigen Noten aus der Speyside mit dem Profil des indischen Whiskys verbindet.

Alex Bruce, sein Urgroßenkel, Master of The Quaich und Managing Director der Adelphi Distillery Ltd. sowie der Ardnamurchan Distillery. Ltd (Copyright: Fusion Whisky Ltd; Picture: Tina Norris)
Alex Bruce, Master of The Quaich und Managing Director der Adelphi Distillery Ltd. sowie der Ardnamurchan Distillery. Ltd (Copyright: Fusion Whisky Ltd; Picture: Tina Norris)

Hier die offiziellen Tasting Notes in unserer Übersetzung:

Farbe: Gold- und Kupfertöne

Nase: Zunächst würzig, fruchtig und floral mit Noten reifer Bananen, ein frisch geöffnetes Glas Dundee-Marmelade, grüne Apfelschalen und Lemon Curd. Dann weiße Schokolade, Kokoseiscreme mit Lychees, Melonenkugeln und  Zitronenbrûlée.

Geschmack: Fast schon chilliartige Gewürze aus den Hochebenen von Kerala, mit frischer Kokosnuss etwas abgemildert (auch der Bast ist da geschmacklich dabei), danach süßer und wie Tunnock’s Snowball und dazu Cherry Cola.

Finish: Schwarzwälder Kirschtorte mit gemahlenem Pfeffer und etwas Senfsamen.