Von Fusion Whisky (von ihnen stammt auch der japanisch/schottische Whisky The Glover, über den wir unter anderem hier berichteten) haben wir heute die offizielle Pressemitteilung zum Erscheinen des neuen Blended Malt The Kincardine in der Produktlinie von Adelphi erhalten, eine Fusion indischer (Amrut) und schottischer (Glen Elgin und Macallan) Malts.
Der mit 52.9% abgefüllte Malt wird 135 Pfund kosten und sollte demnächst auch bei uns erhältlich sein. Weltweit gibt es allerdings nur 800 Flaschen, sodass es wahrscheinlich nicht leicht sein wird, an den Whisky zu kommen.
(Copyright: Fusion Whisky Ltd; Picture: Tina Norris)
Benannt ist der Whisky nach dem 9. Earl of Elgin und dem 13. Earl of Kincardine, Victor Bruce, der auch als Vizekönig und Generalgouverneur von Indien in den Jahren 1894 bis 1899 herrschte.
Portrait des Victor Bruce, 9th Earl of Elgin and 13th Earl of Kincardine, Viceroy and Governor General of India, den Orden „he Star of India tragend“. Bild: Bourne and Shepherd Studio, Calcutta, 1894. (Copyright: Broomhall Home Farm Partnership)
Alex Bruce, sein Urgroßenkel, Master of The Quaich und Managing Director der Adelphi Distillery Ltd. sowie der Ardnamurchan Distillery, hat diesen Whisky nun in seinem Andenken geblendet. Entstanden sei ein interessanter Blended Malt, der die fruchtigen Noten aus der Speyside mit dem Profil des indischen Whiskys verbindet.
Alex Bruce, Master of The Quaich und Managing Director der Adelphi Distillery Ltd. sowie der Ardnamurchan Distillery. Ltd (Copyright: Fusion Whisky Ltd; Picture: Tina Norris)
Hier die offiziellen Tasting Notes in unserer Übersetzung:
Farbe: Gold- und Kupfertöne
Nase: Zunächst würzig, fruchtig und floral mit Noten reifer Bananen, ein frisch geöffnetes Glas Dundee-Marmelade, grüne Apfelschalen und Lemon Curd. Dann weiße Schokolade, Kokoseiscreme mit Lychees, Melonenkugeln und Zitronenbrûlée.
Geschmack: Fast schon chilliartige Gewürze aus den Hochebenen von Kerala, mit frischer Kokosnuss etwas abgemildert (auch der Bast ist da geschmacklich dabei), danach süßer und wie Tunnock’s Snowball und dazu Cherry Cola.
Finish: Schwarzwälder Kirschtorte mit gemahlenem Pfeffer und etwas Senfsamen.
Ein offizielles Bottling aus der Destillerie Glenrothes und sechs von unabhängigen Abfüllern, das ist das Lineup der heutigen Verkostung bei Serge Valentin. Die Speyside-Destillerie, so merkt Serge an, finde man häufiger bei Unabhängigen als unter dem offiziellen Destillerielabel – ein Schicksal, das sie sich mit anderen Destillerien aber durchaus teilt.
Die Wertungen von heute sind über den Bereich von 10 Punkten gestreut – die offizielle Abfüllung am unteren Ende der Skala (obwohl der Vergleich mit den Unabhängigen nicht wirklich einfach ist: NAS gegen teilweise gut gereifte Einzelfassabfüllungen ist wohl nicht ganz die gleiche Liga):
Glenrothes ‘Bourbon Cask Reserve’ (40%, OB, +/-2016): 76 Punkte
Von irish-whiskeys.de haben wir eine Presseinfo über eine neue Linie irischer Whiskeys erhalten, die vom Unternehmen exklusiv nach Deutschland importiert werden und ab nächster Woche im Fachhandel verfügbar sind. Was es mit den drei Abfüllungen von The Temple Bar auf sich hat, können Sie hier in der Pressemitteilung nachlesen:
The Temple Bar erobert Deutschland
Wenn man Temple Bar hört, denkt man sofort an den berühmten Stadtteil Dublins. Das Kulturzentrum der Stadt, in dem nach Anbruch der Dunkelheit das Leben pulsiert. Menschen aus aller Welt kommen zusammen und feiern. Mitten in dem pulsierenden Stadtteil steht The Temple Bar, einer Irland’s berühmtester Pubs. Hier treffen sich Jung und Alt, um gemeinsam zu feiern und das Leben zu genießen. Jeden Abend gibt es Live-Musik. Und was darf dazu nicht fehlen? Genau, der passende Whiskey. Tom Cleary, der Besitzer von The Temple Bar hat im Jahr 2015 seinen ersten Whiskey eigens für den Pub kreiert – The Temple Bar Signature Reserve. Der beste traditional Irish Whiskey, der eigens für einen Pub geblended wurde. Ein Blended Whiskey, der in Bourbon- und Portweinfässern reifte. Ein schöner eingängiger Whiskey, der sich gut zusammen mit Freunden in einem Pub genießen lässt.
Nachdem der Signature Blend ein voller Erfolg war, kam ein 10 Jahre alter Single Malt auf den Markt, der nur in Bourbonfässern reifte. Ein schön fruchtiger, vollmundiger Whiskey. Die Krönung seiner Abfüllungsreihe bildet ein 15 Jahre alter Single Malt Whiskey, der auch in Bourbonfässern reifte. Dieser wurde anlässlich des 175-jährigen Bestehen der Temple Bar abgefüllt. Jedes Fass dieser einzigartigen Whiskeys reifte in den eigenen Kellern der Temple Bar.
Die Leidenschaft für Whiskey wuchs bei Tom und so eröffnete er 2014 ein kleines Whiskygeschäft direkt neben der Temple Bar. Dort findet man eine tolle Auswahl an irischen Whiskeys, aber auch einen Hand-Filled bekommt man dort von Zeit zu Zeit. Außerdem finden dort regelmäßig Whiskeytastings in kleinem Rahmen statt.
Temple Bar Signature Blend:
Der beste traditional Irish Whiskey wurde von Tom Cleary, dem Besitzer der Temple Bar kreiert. Tom Cleary wollte einen Whiskey eigens für The Temple Bar kreieren und damit eine alte Tradition in Irland wieder aufleben lassen. In früheren Zeiten hat jedes Pub seinen eigenen Pub-Whiskey. Diese Tradition kehrt langsam wieder nach Irland zurück. Für Tom stand fest, es sollte ein eingängiger Whiskey werden mit einer besonderen Note. So wurde es ein Blend, der in Bourbon- und Portweinfässern reifte. Die Reifung im Portweinfass gibt dem Whiskey mehr Tiefe und tolle Noten dunkler Früchte. Das Bourbonfass verleiht ihm einen schönen Holzcharakter mit süßen Noten von Vanille und Malz. Alle Fässer reiften in den Kellern der Temple Bar.
Aroma: Fruchtnoten, Honig, etwas Gewürze, rote Beeren, Pflaume
Geschmack: Malz, Früchte, Vanille, leichte Süße
Nachklang: weiches Finish mit Honig, Gewürzen und Holz
UVP: 39,90 EUR
Temple Bar 10 Jahre Single Malt:
The Temple Bar 10 Jahre Single Malt Whiskey ist die zweite Abfüllung aus der Whiskeyreihe The Temple Bar. Tom Cleary lässt eine alte Tradition mitten in Dublin neu aufleben. Früher hatte jeder Pub in Irland seine eigene Whiskeyabfüllung mit ganz eigenem individuellem Charakter. The Temple Bar ist eine sehr traditionelle Bar und Tom ist es wichtig Traditionen zu pflegen, daher gibt es eigene The Temple Bar Whiskey Abfüllungen. Die Fässer für diese Abfüllung wählt Tom Cleary, der Eigentümer der Temple Bar, persönlich aus. Im November 2005 wurde der Whiskey in die American Oak Fässer gefüllt. Für 10 Jahre durfte dieser Whiskey in den Kellern der Temple Bar reifen und im November 2015 war es soweit, der Whiskey floss in die Flaschen. Tom Cleary’s Familie beschäftigt sich schon seit Jahrzehnten mit dem Thema Whiskey und einige Fässer reiften bereits in den Kellern ihrer Bars. So war der Schritt für Tom Cleary naheliegend, auch seinen eigenen Whiskey zu veröffentlichen.
Aroma: Zitrusnoten, Zimt, würziges Holz und Malz
Geschmack: Holz, Malz, Zimt, Gewürze und Muskat
Nachklang: langanhaltend
UVP: 54,90 EUR
The Temple Bar 15 Jahre Single Malt 175th Anniversary Bottling:
The Temple Bar 15 Jahre ist eine Sonderabfüllung des Eigentümers Tom Cleary von The Temple Bar. Die Abfüllung wurde anlässlich des 175-jährigen Jubiläums der Temple Bar abgefüllt. Mit dieser Abfüllung soll die Gastfreundlichkeit und Freude der Bar gefeiert werden. Die Temple Bar wurde 1840 gegründet als ein Wein- und Spirituosenhändler. Noch heute ist sie der Treffpunkt für Jung und Alt in dem pulsierenden Temple Bar Viertel in Dublin. Für diese Abfüllung wurden die besten Bourbon Fässer des 15-jährigen Single Malt ausgewählt und mit 40 % abgefüllt. Jede Flasche ist einzeln nummeriert und hat eine tolle Geschenkbox. Die Fässer für diesen Whiskey reiften die kompletten 15 Jahre in den Kellern der Temple Bar.
Der Whiskey wurde auf kleinen Pot Stills destilliert. Er hat einen sehr ausgeprägten und harmonischen Geschmack. Fruchtnoten harmonieren wunderbar mit Holztönen.
Aroma: Frisch und fruchtig, Vanille, Holz, helle Früchte
Geschmack: Malz, Orange- und Zitronenzesten, Holznoten, Aprikose
Nachklang: sehr langanhaltend
UVP: 94,90 EUR
Alle drei Whiskeys sind ab nächster Woche im Fachhandel verfügbar.
Exklusivvertrieb in Deutschland durch Irish Whiskeys, Niddaer Landstraße 7, 63691 Ranstadt, info@irish-whiskeys.de, Tel.: 06035/7095228
Von Caminneci Wine & Spirit Partner haben wir eine Presseinfo über einen für Deutschland neuen Single Malt Whisky erhalten: The Big Strand. Er stammt aus dem Hause Morrison & Mackay, bekannt unter anderem für ihre Abfüllungen unter dem Label Càrn Mòr. Hier die Infos zu The Big Strand:
Neu in Deutschland – The Big Strand Islay Single Malt Scotch Whisky
Es ist an der Zeit für einen neues Kapitel im Buch der Islay Malts!
Wir freuen uns, Ihnen ein weiteres neues Produkt auf dem deutschen Markt vorstellen zu können! Wieder einmal kommt es von unserem ersten Partner, Morrison & Mackay:
Urgesteine in der Whisky-Industrie für Generationen, feste Wurzeln in der Morrison Bowmore Geschichte, und seit Jahren als hochklassiger unabhängiger Abfüller bekannt.
The Big Strand heißt dieser Single Islay Malt, und soll nun neben den bereits erfolgreichen Linien „Carn Mor“ und „Old Perth“ das Herz der Whiskyliebhaber weltweit erobern!
The Big Strand ist nach dem längsten, fast ununterbrochene Sandstrand auf der Insel Islay benannt. Er erstreckt sich von Laggan Point im Norden, nach Kintra und der Oa-Halbinsel im Süden. ( Für Islay Kenner: zwischen Flughafen und Golfplatz 😉 )
Schließen wir die Augen … Wir stellen uns vor, wir würden im November zu Fuß am Big Strand langlaufen, heftiger Herbstwind peitscht die Brandung und schwerer Regen fällt auf unsere Brust … In Erinnerungen schwelgen. Diese einmalige Islay-Ruhe. Wir freuen uns auf die nächste Stufe des Tages. Nach endlosen Spaziergängen sitzen wir vor einem Holz-Kamin und schüren das Feuer, vielleicht sogar mit ein wenig Torf … Die angenehme Wärme neckt unser Gesicht, der sanfte Kamingeruch berührt alle Sinne.
Und da ist er wieder, jetzt in unserem Glas – The Big Strand! Sanfter Rauch. Überwältigend sanft am Gaumen mit seinen 46 %. Irgendwo in der Mitte zwischen süß und trocken, nicht zu viel von nichts … dann etwas Lakritze, Anis vielleicht, … ein wenig Öl, ein Hauch von Salzigkeit kommt in der Mitte durch. Der Whisky bringt uns an den Atlantik zurück, an dem wir früher an diesem Tag waren. Während das Feuer und der warme Whisky uns langsam wärmen kommen wir höchstwahrscheinlich in der Stimmung für ein großes Steak vom Grill!
Oh ja, das ist auf jeden Fall der Herbst-Dram!!! Ein großer Aperitif nach einem kalten Tag am Strand, oder irgendwo anders in der Natur (oder auch nach der kühlen Atmosphäre im Büro 😉 )
The Big Strand Islay Single Malt Scotch Whisky by Morrison & Mackay ungefärbt, ungefiltert, 46 % Vol. In Deutschland exklusiv bei Caminneci – Wine & Spirit Partner Erhältlich im gutsortierten Fachhandel UVP 39,90 €
Gerade eben hat Springbank einen neuen Whisky angekündigt: Den Hazelburn 9yo Barolo Cask Matured. Von ihm wurden 10.800 Flaschen mit 57.9% abgefüllt.
Der Whisky wurde im Juni 2007 dreifach destilliert und reifte dann 6 Jahre in First Fill Bourbon Casks, danach nochmals 3 Jahre in Barolo-Hogsheads (also de facto ein Finish). In die Flasche kam er im Oktober 2016.
Hier die originalen Tasting Notes in unserer Übersetzung:
Nase: Parfum und der Duft von Süßwaren, dann Zuckermandeln, und Süße eines Sorbets.
Gaumen: Pfeffrig mit leichtem Tannin, die Süße von Trockenfrüchten und subtil der Geschmack von Kokosraspeln.
Finish: Zuckerig, dunkle Schokolade und Ananascreme mit Vanille.
Der Preis in England wird 60 Pfund sein – darüber, wann der neue Hazelburn in Deutschland erhältlich sein wird, können wir noch keine Aussagen treffen.
Eine „furchtbar“ gute Idee hatte die Belegschaft der Destillerie Tomatin zu Halloween: Für die ansässige Bevölkerung veranstaltete man eine Destillerieführung der besonderen Art, die dem Datum gerecht wurde: Die Mitarbeiter verkleideten sich als Leichen, Zombies und andere Schreckensfiguren – und jagten den Besuchern während des Rundgangs durch die nur spärlich beleuchtete Destillerie den einen oder anderen Schauer über den Rücken. Danach konnte man sich bei teuflisch guten Drams vom Schrecken erholen.
Die Führung (die ausverkauft war) kam so gut an, dass man bei Tomatin überlegt, daraus einen jährlichen Event zu machen. Und wenn man die Bilder, die uns die Destillerie geschickt hat, so sieht, dann bekommt man Lust, im nächsten Jahr selbst dabei zu sein – 🙂
Ja ist denn schon Weihnachten? Fast möchte man es meinen, wenn man sich die wunderbaren Preise ansieht, die man bei unserer Verlosung gewinnen kann, die wir gemeinsam mit Beam Suntory Deutschland veranstalten. Gleich drei hochwertige Whiskys gibt es bei diesem Gewinnspiel: einen Laphroaig Lore, einen Glenrothes 1995 und einen Yamazaki 12yo. Diese ausgesuchten Whiskys möchten wir Ihnen in Folge einmal vorstellen:
LAPHROAIG LORE
The richest of the rich: Der neue Laphroaig Lore ist der bisher gehaltvollste Laphroaig. Der Begriff Lore – kurz für: Folklore – steht für die Überlieferung von Wissen über Generationen hinweg.
200-jährige Tradition in einem Whisky vereint
Inspiriert von dieser Tradition der Wissensweitergabe vereint der neue Single Malt im Laphroaig-Portfolio die Geschichten und Fähigkeiten aller bisherigen Master Distiller der Marke. In dem neuen, gehaltvollen Laphroaig Lore bringt John Campbell, aktueller Master Distiller, das Beste dieser persönlichen Handschriften zusammen. „Das charakteristische Können der bisherigen Master Distiller hat Laphroaig zu dem unverwechselbaren Premium-Whisky gemacht, der er heute ist. Laphroaig Lore vereint in sich die Geschichte der Marke Laphroaig selbst, präsentiert durch eine Vielzahl typischer Geschmacksausprägungen – von torfig-rauchig über fruchtig und floral, mit trocken-süßem Finish – eine Hommage an die Generationen seiner Master Distiller“, sagt John Campbell.
Tasting Notes:
Farbe: dunkles Mahagoni Aroma: reich-rauchig, mit Meeresmineralien und einem Anklang von Bitterschokolade, gefolgt von Vanille und salziger Karamell-Süße Geschmack: reich-torfig, mit würziger Chili-Note Abgang: trocken und lange süß im Abgang Trinkempfehlung: pur, eventuell mit ein paar Tropfen Wasser genießen
THE GLENROTHES VINTAGE 1995
Die Fässer des Vintage 1995 wurden speziell für diese Abfüllung gelagert und haben 2011 den Höhepunkt ihrer Reife erlebt. Dieser Vintage reift in amerikanischen und europäischen Sherryfässern sowie sogenannten “re-fill” Fässern, in denen bereits The Glenrothes Whisky gelagert wurde. Im Geschmack besticht diese Abfüllung durch eine Komplexität an Gewürzen, Süße und Fruchtigkeit.
Die kleine, von den Highlands umgebene Region Speyside ist dafür bekannt, dass sie äußerst fruchtige und milde Whiskys hervorbringt. Typisch hierfür ist ein Glenrothes, welcher nur abgefüllt wird, wenn er den Zenit seiner Reife und somit seine Perfektion erreicht hat. Bis heute wird Glenrothes daher von Master Blendern als außergewöhnlicher Speyside Single Malt hoch geschätzt und ist Grundlage von einigen der prestigeträchtigsten und berühmtesten Blended Scotch Whiskys.
Reife statt Alter zählt bei diesem Malt
Durch die hohen Brennblasen und die ungewöhnlich langsame Destillation wird eine sehr edle Spirituose geschaffen. Das Ergebnis sind besonders süße und fruchtige Single Malts. Noten von reifen Früchten, Zitrus, Vanille und einem Hauch von Gewürzen zeichnen dabei den Hauscharakter der Brennerei aus. Die charakteristischen, runden Glenrothes Flaschen, mit handgeschriebenen Tasting Notes, erinnern dabei an Probeflaschen, die von den Master Blendern in Schottland verwendet werden.
Tasting Notes
Aroma: Floral, mit Zitrusfrüchten, Toffee, weißem Pfeffer und Zedernholz Sirup. Geschmack: Reich, süß, leichter Fruchtgeschmack gefolgt von einer kräftigen Würze. Abgang: Nach süßen Zitrusschalen, Früchten, leicht trocken mit viel Würze. Trinkempfehlung: Pur oder auf Eis
THE YAMAZAKI 12yo
Diese Abfüllung des japanischen No.1 Single Malt Whiskys reifte 12 Jahre in amerikanischen, spanischen und japanischen Eichenfässern und erhält somit einen ganz besonderen fruchtig-würzigen Geschmack.
Als erste Brennerei Japans startete der Gründer Shinjiro Torii 1923 die Erfolgsgeschichte des japanischen Whiskys mit dem Aufbau der Yamazaki Destillerie. Die älteste Brennerei Japans liegt nördlich von Osaka am Stadtrand der ehemaligen Hauptstadt Kyoto. Gründe für die Wahl des Standortes waren neben der hohen Wasserqualität auch das besondere Klima.
Nach schottischem Vorbild wird hier der Yamazaki Whisky im klassischen Potstill-Verfahren hergestellt. Beste Wasservorkommen, ehemalige Bourbon- und spanische Sherry-Fässer sowie Fässer aus japanischer Wassereiche vollenden auf harmonische Weise den Whisky aus dem Land der aufgehenden Sonne. Heutzutage kann die Yamazaki Destillerie mit einer großen Bandbreite an Whiskys aufwarten. Die milden japanischen Yamazaki Whiskys sind international erhältlich und erfreuen sich immer größerer Beliebtheit.
Tasting Notes
Aroma: Pfirsiche, Ananas und Grapefruit sowie Nelken, Vanille und japanische Eiche Geschmack: Mild mit Noten von Kokosnuss, Cranberry und Butter Abgang: Lang anhaltend, süß mit Ingwer und Zimt Trinkempfehlung: Pur oder mit einem Tropfen Wasser
Na, Lust bekommen? Dann machen Sie mit! Unsere Verlosung ist gleich doppelt spannend: So, wie wir zufällig die Gewinner auswählen, so zufällig losen wir den Gewinnern auch die Flasche zu – sind es doch drei ausgezeichnete Whiskys, von denen jeder Freude macht.
Und so gewinnen Sie einen der drei Whiskys von Beam Suntory:
1. Beantworten Sie bitte folgende Gewinnfrage: Aus welchen beiden Ländern stammen die Whiskys, die Sie gewinnen können?
a) Aus Frankreich und Schweden
b) Aus Japan und Schottland
2. Die richtige Antwort schicken Sie gemeinsam mit Ihrem vollen Namen und Ihrer Postanschrift ab sofort an folgende email: contest@whiskyexperts.net – und zwar mit dem Betreff „Gewinnspiel November“!
Unter allen richtigen Antworten, die uns bis 20. November 2016, 23:59 Uhr mitteleuropäischer Zeit erreichen, ziehen wir die Gewinnerinnen oder die Gewinner der Preise.
Pro Person ist nur eine Teilnahmemail möglich!
Teilnahmebedingungen:
Beim Wettbewerb kann jeder mitmachen, der in Deutschland, Österreich oder der Schweiz wohnt, die Gewinnfrage richtig beantwortet, seine Lösung mit dem Betreff „Gewinnspiel November“ einsendet und das 18. Lebensjahr vollendet hat. Der Wettbewerb läuft ab sofort bis 20. November 2016, 23:59. Die Gewinner/innen werden am 21. November auf unserer Webseite bekanntgegeben und per Mail benachrichtigt. Der Wettbewerb findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt – es kann dazu kein Schriftverkehr geführt werden. Mitarbeiter von Beam Suntory und Whiskyexperts sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Der Versand der Flaschen erfolgt durch Beam Suntory.
Mit der Teilnahme erklären Sie sich mit diesen Teilnahmebedingungen einverstanden.
Wir wünschen Ihnen viel Glück und drücken Ihnen die Daumen!
Ben Nevis: Der höchste Berg Schottlands ist Namensgeber für die Highland-Destillerie, die zwar an seinem Fuße, aber gleichzeitig am River Lochy auch fast auf Meeresniveau liegt. Die Whiskys von dort sind sehr eigenständig. Sie besitzen Charakter und können die Geister scheiden.
Serge Valentin hat heute vier Abfüllungen von Ben Nevis verkostet, darunter auch die zehnjährige Originalabfüllung, die durchaus mit den Unabhängigen mithalten kann. Die Punktewertungen sind insgesamt sehr ansehnlich:
Ben Nevis 10 yo (46%, OB, +/-2016): 87 Punkte
Ben Nevis 10 yo 2006/2016 (51.3%, Le Gus’t, Selection VI, sherry, cask #3, 763 bottles): 87 Punkte
Ben Nevis 18 yo 1996/2015 (48.9%, Bar du Nord, refill hogshead, 150 bottles): 90 Punkte
Ben Nevis 19 yo 1996/2015 (50.1%, Whisky-Fässle): 89 Punkte
Ben Nevis und die Lagerhäuser der gleichnamigen Destillerie. Bildrechte bei Bernhard Czerny
Die Nantou Distillery, in der Mitte der Insel gelegen, gehört der Taiwan Tabak und Alkohol-Corporation (TTL), die erst im Jahr 2002 privatisiert wurde. Die Destillerie wurde 1978 gegründet. Aber erst ab 2008 werden dort Single Malts hergestellt (500.000 Liter pro Jahr). Man hat dort zwei Kupferbrennkessel, und wegen der großen Hitze produziert man nur zwischen Oktober und April. Es ist so heiß, dass jährlich statt ca. 2% wie in Schottland, dort 7% aus dem Fass verdunsten. Man füllt deshalb auch mit 70% Alkohol ab.
Die beiden Whiskys, die uns vom deutschen Importeur zugesendet wurden, lassen sich auf den ersten Blick nur durch die Farbe des „Omar“-Schriftzuges unterscheiden: Die Sherrycask-Abfüllung ist glänzend rot, die Bourboncask-Abfüllung glänzend Gold. Der Name OMAR bedeutet ‚Bernstein‘ im Gälischen, genau wie die Farbe des Whiskys. Die Verwendung der gälischen Sprache ist eine Hommage an das große Whiskyerbe Schottlands und Irlands. Ansonsten: Wenn man sich einen Whisky ohne aufwendige Verpackung und blumige Hintergrundstory wünscht – hier findet man ihn. Gleich doppelt.
Wir haben beide Whiskys gemeinsam verkostet – das sind unsere Verkostungsnotizen dazu:
Omar Bourbon Cask:
Nase: Zitrus, weiße Trauben, Vanille, florale Noten. Birnenkompott, karamellisiertes Popcorn. Sehr intensiv und direkt.
Gaumen: Vanille, Zitrone, Pfirsich, ölige Süße, pfeffrig und eine leichte Bitternote gegen Ende.
Finish: Lang, würzig, Süße und Zitrusfrucht.
Alles in allem: Erstaunlich dicht, präsent und kraftvoll. Uns erinnert er mehr an einen konzentrierten Iren als an einen Schotten. Wir finden ihn gelungen und interessant.
Gaumen: Kirschsaft mit leicht bitterem Tee, insgesamt süß, fast wie ein sehr süßer Kräuterbitter oder Likör. Karamell und Ahornsirup.
Finish: Sehr lang, süß und später mit Zitrusnoten.
Alles in allem: Ungewöhnlich, eigenständig – fast wie eine Neuinterpretation des Sherrywhiskys à la Asia (ein kurzer Gedanke an Pflaumenwein blitzt da auf). Ebenso dicht wie der Bourboncask, aber weniger komplex.
Von den beiden ist für uns der Omar Bourbon Cask der Sieger – aber beide zeigen, dass man, wenn man über Whisky aus Taiwan nachdenkt, auch die Nantou Distillery auf dem Radar haben sollte…
Seit Beginn des Jahres verzichten wir in unseren Tasting Notes auf numerische Bewertungen und geben unseren Eindruck nur mehr über die Beschreibung wieder. Wir tragen damit unserem Gefühl Rechnung, dass man mit einem starren Punkteschema Vergleiche forciert, die den Whiskys nicht gerecht werden. PS: Wir haben Geschmack. Unseren. Nicht Ihren. Unsere Verkostungsnotizen sind also kein richterliches Urteil, sondern unser persönlicher Eindruck.
Einen Nachbericht zur Whiskymesse in Villingen-Schwenningen mit einer Bildergalerie können Sie jetzt bereits im Südkurier online lesen. Laut dem Veranstalter war sie ein großer Erfolg – in ihrer dritten Auflage hat sie nochmals zugelegt:
„Ich denke, wir haben gegenüber der Messe im Vorjahr noch einmal eine ordentliche Schippe draufgelegt“, sagte Mitorganisator Uwe Lauinger von Wein-Riegger, der die Messe zusammen mit dem Whisky-Club Black-Forest organisierte, sowohl angesichts der hochwertigen Produkte wie auch der Besucher.
Die Fotogalerie ist sehr umfangreich und gibt gute Eindrücke von den Geschehnissen in der Neuen Tonhalle dort.
Update Montag: Auch im Schwarzwälder Boten findet sich jetzt ein Nachbericht.
Die Whiskyfestival-Saison ist wieder voll angelaufen – an diesem Wochenende zum Beispiel gibt es nicht nur in Villingen eine Messe, sondern auch das Whisk(e)y pur Festival 2016 in Aschaffenburg.
Primavera24.de hat die von Andy McNeill veranstaltete Messe dort besucht und eine Menge Fotos geschossen, die schön zeigen, dass am Samstag in der Stadthalle jede Menge los war. Leider können wir aus Copyrightgründen keines davon, auch nicht pars pro toto, bringen – daher greifen wir zur Illustration auf das Logo zurück – die Bilder der Messe finden Sie hinter unserem Link.
Für den heutigen Sonntag haben wir wieder ein Quadcopter-Video für Sie gefunden, eines, das zur anbrechenden Winterzeit passt. In „Winter Scotland“ sehen Sie atemberaubend schöne Flugaufnahmen eines kalten, winterlichen Schottlands – eine Zeit des Jahres, die besonders dort ihren ganz eigenen Reiz hat. John Johnston hat das Video im März auf Youtube gepostet, und wir empfehlen Ihnen, es sich in voller Bildschirmgröße in Full HD anzusehen – wer den entsprechenden Monitor hat, in bis zu 2160. Die Bilder sind wirklich beeindruckend…
Schon einige Zeit haben wir Ihnen kein Whisky im Bild mehr präsentiert – das wollen wir heute, an einem bisher sehr langsamen News-Samstag, nachholen: Marcel Freudenstein hat für Sie die Front der Destillerie Oban in den Highlands abgelichtet, die sich ihrer Lage wegen aller Begehrlichkeiten in punkto Erweiterung und Vergrößerung erwehren kann.
Und das schlägt sich auch auf die Anzahl der Abfüllungen nieder: Zwei Standard-Abfüllungen (14yo und Distillers Edition), einmal Managers‘ Choice, ein Limited 18 yo, eine Distillery only sowie eine Duty Free Abfüllung, die auch im regulären Handel erhältlich ist (Little Bay) – das wars dann auch schon in diesem Jahrtausend.
Auf der offiziellen Website von Beam Suntory findet sich eine Notiz über die Neueröffnung eines Lagerhauses in Frankfort, Kentucky, das das größte der Lagerhäuser für das Unternehmen in Kentucky ist.
Der erste Neubau eines Lagerhauses des Unternehmens in Frankfort seit 1968 umfasst eine Fläche von über 25.000 Quadratmeter und hat Platz für 59.000 Fässer, um 17% mehr als das zweitgrößte Lagerhaus von Beam Suntory. Das siebenstöckige Gebäude ist das Maximum dessen, was man momentan nach den Gesetzen des Bundesstaates bauen kann.
Eine Milliarde Dollar, so der Bericht weiter, will Beam Suntory in den nächsten fünf Jahren in seine Operationen in Kentucky investieren.