Cocktail: „Bitter Sweet“ mit Jameson Caskmates

Weil der Sommer sich doch in manchen Regionen lobenswerterweise nicht vom Herbst vertreiben lassen will, wollen wir Ihnen noch ein weiteres Rezept für einen Cocktail mit irischem Whiskey und Bier vorstellen, das Jameson im Rahmen seiner Kampagne für den Jameson Caskmates (ein Whiskey mit einem Craft Beer Barrel Finish) kreiert hat. Diesmal ist es der „Bitter Sweet“, und hier trifft Gerste auf Weizen:

Hier ist das Rezept zum Nachmachen und Ausprobieren:

Bitter Sweet

  • 15 ml Jameson Caskmates
  • 20 ml Campari
  • 20 ml Pink Grapefruitsaft
  • 80 ml Weizenbier

Viel Vergnügen damit!

bittersweet

Serge verkostet: Zwei Abfüllungen aus Glendronach

Wer Whisky aus Sherryfässern mag, dem braucht man nicht auf die Destillerie Glendronach hinzuweisen – er kennt sie in den allermeisten Fällen. Ob es die Standard-Range ist oder eine der vielen Einzelfassabfüllungen, mit Glendronach ist man da gut bedient.

Serge Valentin verkostet heute zwei Originalabfüllungen aus Glendronach, beides Einzelfässer, beide knapp unter 20 Jahre alt, beide aus Oloroso-Fässern, eine davon für den taiwanesischen Markt, die andere war auch bei uns erhältlich. Und die Wertungen sind sehr ähnlich, so wie die Charaktäre der beiden Whiskys:

  • Glendronach 19 yo 1995/2015 (54.6%, OB, for Taiwan, oloroso sherry puncheon, cask #5086, 607 bottles): 90 Punkte
  • Glendronach 18 yo 1993/2011 (54.9%, OB, oloroso, cask #1, 509 bottles): 89 Punkte
Die Brennblasen von Glendronach. Bildrechte bei Marcel Freudenstein.
Die Brennblasen von Glendronach. Bildrechte bei Marcel Freudenstein.

Whiskybase feiert 80.000 Flaschen in der Datenbank

Wenn jemand Genaueres über die Abfüllungen einer bestimmten Destillerie oder eines Unabhängigen erfahren will, dann führt in der Regel kein Weg an Whiskybase.com vorbei. In jahrelanger Arbeit hat man dort Daten und Zahlen zu Abfüllungen mit Hilfe freiwilliger Helfer und User gesammelt und sie zu einer umfangreichen Datenbank zusammengeführt. Auch wir nutzen die Site immer wieder mal für Recherchen.

Eine historische Marke hat die Site heute erreicht: Mittlerweile sind dort über 80.000 einzelne Flaschen gelistet, zum Teil mit Bildern, zum Teil mit Tasting Notes. Bei den neueren Abfüllungen finden sich auch Shoplinks und Preise. Und wer will, kann dort auch seine eigene Sammlung verwalten. Mehr denn je ist die Site damit ein unverzichtbares Tool für Whiskyfreunde.

Wir gratulieren dem Team von Whiskybase jedenfalls herzlich zum Jubiläum und freuen uns darauf, bald über die 100.000ste Flasche berichten zu dürfen!

whiskybase

Maltymates: Stylisches Zubehör für Whiskytrinker

Wer gerne Whisky trinkt, der hat mit allergrößter Wahrscheinlichkeit auch Schnickschnack daheim, der im weitesten Sinne etwas mit seiner Vorliebe für das Wasser des Lebens zu tun hat. Seien es nun Wasserkrüge, Anstecknadeln, Fassdauben oder essentiellere Dinge wie besondere Gläser und Literatur.

Ein Artikel auf Maltymates stellt nun jeweils drei Gläser, Flachmänner, Bücher und „Kühlmittel“ für die, die ihren Whisk(e)y gerne auch mit Eis trinken, vor. Für alte Hasen wenig Neues dabei (wahrscheinlich bis auf die Flachmänner), für Einsteiger und Leute, die Whisky eher gelegentlich trinken, ein paar durchaus brauchbare und vor allem formschöne Anregungen. Fast alle Produkte sind mit Links zu Amazon US hinterlegt, fast alles davon kann man auch beim deutschen Amazon finden.

Cork Pops Nicholas Portside Flask
Cork Pops Nicholas Portside Flask

Serge verkostet: Craigellachie und Glenallachie

Zwei junge Whiskys aus zwei Destillerien, beide von unabhängigen Abfüllern – einmal von Hepburns’s Choice aus Glenallachie und einmal von Càrn Mòr aus Craigellachie – das ist der Fahrplan der Verkostung von Serge Valentin heute. Zunächst haben beide Destillerien gleichlautende Namensendungen gemeinsam, danach auch die Wertung: 85 Punkte erhalten beide, also eine gute, aber nicht überragende Benotung. Für Details folgen Sie wie immer unserem Link.

  • Glenallachie 7 yo 2008/2016 (46%, Hunter Laing, Hepburn’s Choice, refill sherry hogshead, 301 bottles): 85 Punkte
  • Craigellachie 9 yo 2006/2016 (57%, Carn Mor, Celebration of The Cask for The Whisky Shop Dufftown, 10th Anniversary, bourbon, cask #9006914): 85 Punkte

Und für beide Destillerien können wir Ihnen natürlich auch Bilder bieten:

Destillerie Glenallachie. Bildrechte bei Lars Pechmann.
Destillerie Glenallachie. Bildrechte bei Lars Pechmann.
Craigellachie Destillerie, Foto von Christopher Gillan, CC-Lizenz
Craigellachie Destillerie, Foto von Christopher Gillan, CC-Lizenz

Neu in der TTB-Datenbank: Ardbeg Kelpie

Ein neuer, altersloser Ardbeg ist in der amerikanischen TTB-Datenbank aufgetaucht: Ardbeg Kelpie. Und was auf dem Rückseitenetikett zu lesen ist, ist recht interessant: Der Whisky reifte in Fässern aus nordkaukasischer Eiche, die in der Adygeischen Republik an den Ufern des Schwarzen Meers wuchsen.

Man soll im Ardbeg Kelpie Kräuteraromen finden, dahinter rauchigen Fudge, Hickory Holz, Seetang und geräucherten Fisch. Auf der Vorderseite liest man zusätzlich etwas über öligen Torf und dunkle Schokolade.

Abgefüllt sollte der Ardbeg Kelpie mit 51.7% werden – und im Jahr 2017 zunächst einmal nur für Committee Members erhältlich sein. Durchaus denkbar, dass wir hier auch einen ersten Blick auf eine später mit weniger Alkohol für den Ardbeg Day 2017 gebottelte Abfüllung blicken…

kelpie

kelpie back

Wiederum Danke an Paul Kirbis, der uns auf den Kelpie hingewiesen hat.

Wie üblich der Hinweis zu den TTB-Einträgen: Dass ein Label in der TTB-Datenbank eingetragen wurde, bedeutet nicht automatisch, dass die Abfüllung dann auch erscheinen wird. Es ist allerdings ein sehr starker Hinweis darauf. 

Video: Ralfy verkostet Glenturret 27yo, Old Particular (Review #595)

Fast einen Monat war Ralfy weg, denn er war auf Reisen in den USA. Dort wollte er einen Geschwindigkeits-Weltrekord in der 250cc Druckstangen- oder Pushrod-Klasse erzielen (und hat das auch bei der Veranstaltung in Südkalifornien geschafft – herzlichen Glückwunsch!).

Jetzt geht es wieder weiter mit den Reviews – und mit einem Nachtrag zur Review #594, als er dem Springbank 10yo keine Benotung gab: Der Whisky aus der Brennerei in Campbeltown erhält starke 91 aus 100 Punkten.

Heute geht es um den Glenturret 27yo  aus der Old Particular-Serie von Douglas Laing. Ein recht alter Geselle, und auch er bekommt die Note von 91 aus 100 Punkten – vornehmlich dafür, dass er mit Klasse gereift ist und sein Alter nicht als Holz, sondern als Komplexität vor sich her trägt.

Wie immer sehr interessante 20 Minuten, die uns Ralfy da auf Youtube oder gleich hier bei uns bringt – und: schön, ihn wieder zurück zu haben.

Video: Die Destillerie Laphroaig mit dem DJI Phantom Quadcopter

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Unser Sonntagsvideo führt uns wieder einmal auf die Insel Islay. Armin Grewe, der auch den Islay-Blog führt, nimmt uns im Video mit zu einem Rundflug über die wunderschöne Destillerie Laphroaig an der Südküste der Insel. Auch einige Aufnahmen mit einer GoPro aus dem Inneren des Still House sind dabei.

Genießen Sie diese interessanten sechs Minuten bei uns oder direkt auf Youtube – und genießen Sie einen schönen Sonntag, an dem wir Sie wie jeden Tag im Fall des Falles mit News begleiten.

Whisky im Bild: Loch Lomond

Nördlich von Glasgow und nordwestlich der Destillerie Glengoyne liegt der Loch Lomond mit dem ihm angrenzenden Trossachs National Park. Mit einer Fläche von etwa 71 km² ist er der größte See Schottlands, und je nach Wasserstand finden sich in ihm 30-60 Inseln.

Marcel Freudenstein hat den Loch Lomond besucht und eines seiner wunderschönen Stimmungsbilder von dort mitgebracht. Durch Anklicken können Sie das Bild vergrößern – und wäre es nicht ein schöner Desktophintergrund?

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Neu in der TTB-Datenbank: Bruichladdich The Laddie Ten 2nd Edition

Eine weitere mögliche Neuerscheinung ist auf der TTB-Datenbank gefunden worden, ebenfalls von der Destillerie Bruichladdich: Es sieht so aus, als könnte der legendäre The Laddie Ten als eine limitierte 2. Auflage erscheinen. Dies jedenfalls sind die Label dafür:

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Auch hier scheint es 18.000 Flaschen zu geben (also keine besonders strikte Limitierung, sondern eher ein normaler, nicht wiederholbarer Release). Abgefüllt ist der Ten mit 50%.

Danke an Paul Kirbis für den Hinweis!

Wie üblich der Hinweis zu den TTB-Einträgen: Dass ein Label in der TTB-Datenbank eingetragen wurde, bedeutet nicht automatisch, dass die Abfüllung dann auch erscheinen wird. Es ist allerdings ein sehr starker Hinweis darauf. 

Wirtschaftswoche: Das Geheimnis japanischer Whisky-Destillerien

Einen recht gut geschriebenen Bericht über japanische Whiskys bietet die Wirtschaftswoche in ihrer Onlineausgabe. Es geht um die Frage, warum der japanische Whisky so beliebt ist, was man dort anders macht als in Schottland und wie sich die Situation in der Zukunft entwickeln wird. Hier eine kleine Kostprobe, die zum Weiterlesen anregen soll:

Die japanischen Lagerhäuser von Suntory sind leer, noch nicht mal die Mitarbeiter dürfen ihren eigenen Whisky noch kaufen. Auch Firmenchef Takeshi Niinami verbietet sich mittlerweile den Genuss seines Spitzentropfens Hibiki.

Doch was macht den Whisky so besonders? Was können die Japaner, was die berühmten Brenner aus Irland und Schottland nicht hinbekommen? Ganz einfach: Was die traditionellen Herstellungsländer sich in Jahrhunderten an Wissen aufgebaut haben, gleichen die Japaner mit besonders viel Fleiß und Liebe zur Präzision aus.

Irland: Baugenehmigung für Cape Clear Distillery erteilt

Die südlichste bewohnte irische Insel, Cape Clear, wird vielleicht eine eigene Destillerie erhalten. Wie FFT.ie heute berichtet, ist die Baugenehmigung für das Projekt erteilt worden.

Das 7 Millionen Euro teure Bauvorhaben ist zum Teil durch die Bewohner der Insel selbst finanziert worden und soll neben der Destillerie selbst auch ein Besucherzentrum enthalten. Allerdings braucht es laut dem Bericht jetzt noch weitere Investoren, um das Projekt zu finalisieren, denn die Finanzierung ist noch nicht vollständig gesichert.

Cape Clear hat 130 Einwohner, ist drei Meilen lang und ein beliebtes Ausflugsziel, vor allem für Studenten.

Von Kondephy - Eigenes Werk, CC-BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=42500749
Cape Clear. Von Kondephy – Eigenes Werk, CC-BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=42500749

Neu in der TTB-Datenbank: Bruichladdich Octomore 10yo

Sku’s Recent Eats ist wieder einmal in der amerikanischen TTB Database fündig geworden, und diesmal dürfen sich die Freunde des Octomore besonders freuen: Es sieht so aus, als könnten wir in nächster Zeit einen zehnjährigen Octomore erwarten, der mit auf 167ppm gepeatetem Getreide erzeugt wurde. Dieses Label ist in der Datenbank aufgetaucht:

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Wie das Etikett für die Rückseite zeigt, wird es von dem mit 57.3% abgefüllten Octomore wohl 18.000 Flaschen weltweit geben:

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Ein offizielles Erscheinungsdatum gibt es nicht, und wie gesagt: Nicht immer bedeutet ein eingereichtes Label auch sicher, dass es die Abfüllung geben wird. Aber hier gehen wir sehr davon aus :-).

Kirsch Whisky-Blog: Besuch bei den West Cork Distillers

Das Team des deutschen Importeurs Kirsch Whisky hat im Juni des Jahres die West Cork Distillers in Skibbereen besucht und von dort einen recht interessanten Reisebericht mitgebracht. West Cork Distillers ist ja bei uns vor allem durch seinen Pogues Whiskey bekannt – aber die schmucklose, aber höchst lebendige Destillerie im Süden Irlands darauf zu beschränken, wäre ziemlich falsch gedacht. Von der Kapazität her schlägt sie so manche schottische Destillerie – man ist dort eingerichtet, um pro Jahr 3 Millionen Liter Alkohol in Pot Stills zu produzieren.

Wer einen Blick hinter die Kulissen dort machen will, ist mit dem Artikel von Pascal Penderak bestens bedient – auch die Fotos zeigen einiges aus der Destillerie. Unser Titelbild stammt ebenfalls von Pascal und bildet ein Experiment ab: Das erste selbst ausgebrannte Fass der West Cork Distillers, das nun, mittlerweile mit zehnjährigem Whiskey befüllt, ruhen darf…

Ein Fass wird bei West Cork getoastet. Bild: Pascal Penderak
Ein Fass wird bei West Cork getoastet. Bild: Pascal Penderak