Die neueste Ausgabe der Benromach Wood Finish Range ist heute offiziell vorgestellt worden. Der Benromach Hermitage 2007 folgt dem Bottling des Vorvorjahres und reifte zunächst sechs Jahre in Bourbon Barrels. Danach wurde er in Fässer aus der Hermitage Appellation d’Origine Contrôlée im Gebiet der nördlichen Rhône umgefüllt, wo er weitere 31 Monate reifen durfte.
Der Geschmack wird in der Originalinfo wie folgt beschrieben:
Aromas of sweet summer fruits and zesty lemon and lime. This is followed by a touch of vanilla and cinnamon, and underlined by peat smoke with a peppermint edge. On the palate, it’s a sweet, fruity dram, with succulent dark cherry and orange flavours combining with creamy milk chocolate to create a gentle smoky edge and a long, fruity finish.
Also: Aromen süßer Sommerfrüchte und würzige Noten von Zitrone und Limette. Danach ein Hauch Vanille und Zimt, darunter Torfrauch mit etwas Pfefferminze. Am Gaumen süß und fruchtig, mit saftigen dunklen Kirschen und Orangentönen, kombiniert mit cremiger Milchschokolade, die in ein sanft rauchiges, langes und fruchtiges Finish münden.
Der mit 45% abgefüllte Whisky ist der neueste in der Serie der Wood Finishes von Benromach, davor gab es den Hermitage 2005, den Château Cissac 2006 und den Sassicaia 2007.
Zwei neue Abfüllungen aus der Destillerie Glenfiddich sind heute vorgestellt worden – von beiden wissen wir allerdings noch nicht, wann und ob sie auch in unsere Länder kommen. Beide klingen jedenfalls interessant, und sollten wir etwas über ihre Verfügbarkeit erfahren, lassen wir es Sie natürlich wissen. Beides sind übrigens KEINE Limited Editions, sondern werden immer wieder nachproduziert, wie man aus der Destillerie erfahren konnte.
Der erste neue Whisky ist der Glenfiddich IPA Finish, der in Bierfässern (IPA – Indian Pale Ale) gefinished wurde, die aus der Speyside Craft Brewery von Seb Jones stammen, der auch die initiale Idee für diese Abfüllung hatte. Die Fässer wurden einen Monat lang mit einem speziell kreierten IPA gefüllt, um dann an die Destillerie übergeben zu werden, wo der Whisky dann drei Monate in ihnen reifte. Die Zitrusnoten des IPA sollen die floral fruchtigen Eigenschaften des Whiskys laut Brian Kinsman besonders gut unterstützen.
Abgefüllt wird der Whisky mit 43%, er kostet in seiner Heimat 45 Pfund.
Whisky Nummer zwei ist der Glenfiddich Project XX (XX steht hier für die lateinische 20). Zwanzig Brand Ambassadors für Glenfiddich haben hier aus einer Unzahl von Einzelfässern ihre 20 Favoriten herausgesucht, darunter ex-bourbon and refill American oak casks, refill sherry und port casks – und Brian Kinsman hat diese dann mit seiner Erfahrung zum Project XX geblendet. Abgefüllt mit 47%, kostet er in Großbritannien 50 Pfund.
Wie The Whisky Lady heute berichtet, wird Glen Scotia 2017 mit zwei neuen Bottlings und einer schon im normalen Handel erhältlichen Abfüllung in den Global Travel Retail gehen.
Die beiden neuen Abfüllungen sind ein altersloser Whisky, der Glen Scotia Campbeltown 1832 (seinen Namen hat er vom Geburtsjahr der Destillerie) und der Glen Scotia 16yo, der im Styling dem neuen Auftritt angepasst ist und wohl die Wiederbelebung des kurzfristig eingestellten 16jährigen Glen Scotia darstellt.
Die dritte Abfüllung ist der Glen Scotia Victoriana, der aus stark gekohlten Eichenfässern und Oloroso Sherry Casks stammt und keine Altersangabe trägt.
Von Loch Lomond wird es ab 2017 vier neue Abfüllungen im Travel Retail geben, die aus allen vier unterschiedlichen Stills der Destillerie stammen: Den Loch Lomond 12yo (er kommt aus zwei der vier Stills), den Inchmurrin Madeira Cask Finish (er kommt nur aus den Pot Stills), einen Loch Lomond Single Grain und den Loch Lomond Signature, einen Blend, der im Solera-Verfahren abgefüllt wird.
Preislich werden sich alle Whiskys der Loch Lomond Group zwischen 25 und 75 Pfund ansiedeln.
Von Brown-Forman, dem Unternehmen hinter Jack Daniel’s (und mittlerweile auch BenRiach, Glenglassaugh und Glendronach) kommen wenig erfreuliche Zahlen: Die Nettoverkaufserlöse sind in den ersten drei Monaten des Jahres um 5% auf 661 Millionen Dollar zurückgegangen, berichtet der Lexington Herald Leader.
Ein Gutteil des Minus kommt vom dramatischen Rückgang in den Verkäufen des Jack Daniel’s Tennessee Fire, einem aromatisierten Spirit Drink, der in den USA deutlich an Beliebtheit verloren hat. Weiters spielen Wechselkursprobleme und der Verkauf von zwei Marken (Southern Comfort und Tuaca) eine Rolle für den Rückgang.
Ein interessantes Detail am Rande: Laut dem Artikel ist die Nachfrage nach gebrauchten Bourbonfässern durch die schottische Whiskyindustrie deutlich eingebrochen.
Kommentare und Detailzahlen zum Geschäftsergebnis können Interessierte dem verlinkten Artikel entnehmen.
Aus der Jack Daniels Distillery, Foto von Serge Melki, CC-Lizenz
In der Berichtsperiode, die mit diesem Juni endete, konnte Pernod Ricard (dem Unternehmen gehört unter anderem Jameson) seinen Gewinn über das letzte Jahr von 861 Millionen Dollar auf 1.24 Milliarden Dollar steigern (alle Bereiche zusammen).
Diese erfreuliche Nachricht wird allerdings durch einen merklichen Rückgang der Verkäufe getrübt, wie das Wall Street Journal berichtet: In den letzten drei Monaten der Finanzperiode sind die Verkäufe gesunken. Konkret gesprochen ein Rückgang von 9% in Amerika, 2% in Europa und 10% in Asien und dem Rest der Welt (9% Rückgang in China).
Im Bereich Whisky ging der Verkauf von Chivas um 4% zurück, während sich Jameson um satte 16% steigern konnte.
Insgesamt erwartet das Haus auch im nächsten Finanzjahr 2017 einen Gewinnanstieg von zwei bis 4 Prozent, da sich die Rahmenbedingungen für die Spirituosenindustrie deutlich verbessert haben.
Die Destillerie Jura auf der gleichnamigen Insel hat erst vor einigen Tagen eine neue Abfüllung angekündigt (wir berichteten hier). Um diese geht es heute bei Serge Valentin nicht, sondern um zwei unabhängige Bottlings, beide mit altem Whisky darin – von Cadenhead (kürzlich veröffentlicht) und Berry Bros. & Rudd (hat schon vier Jahre seit der Abfüllung auf dem Buckel).
Eine Einsicht, die man aus der Verkostung von heute gewinnen kann: Früher war auch nicht immer alles besser – die ältere der beiden Abfüllungen kann gerade einmal 65 Punkte erreichen (Serge könnte sich allerdings einen technischen Fehler bei seinem Sample vorstellen), das neuere Bottling von Cadenhead bekommt hingegen 90 Punkte.
Jura 30 yo 1986/2016 (42.5%, Cadenhead, Single Cask): 90 Punkte
Jura 35 yo 1976/2012 (55.1%, Berry Bros & Rudd, cask ref #BBR 889): 65 Punkte
Auch im September 2016 stellen wir Ihnen auf Whiskyexperts wie in jedem Monat seit über drei Jahren einen Whisky vor, den wir beachtenswert finden. Die Kriterien sind einfach: Der Whisky muss uns nicht nur schmecken, sondern auch landläufig erhältlich sein – und zusätzlich in einem leistbaren Preisrahmen liegen. Oft fällt die Wahl nicht leicht. Diesmal aber war es eine eindeutige Entscheidung: Unser Whisky des Monats ist der 12jährige Kilkerran aus der Glengyle Distillery in Campbeltown.
Die Leute rund um die Destillerie Springbank haben mit der Glengyle-Destillerie die momentan dritte Brennerei in Campbeltown aus der Taufe gehoben (neben der eigenen Destillerie Springbank gab es in letzter Zeit ja nur mehr Glen Scotia – alle anderen der unzähligen Destillerien der Region haben schon vor langer Zeit zugesperrt). Glengyle wurde 1872 von William Mitchell, dem Besitzer von Springbank, gegründet und musste Anfang des 20. Jahrhunderts wieder zusperren. Im Jahr 2000 hat der Besitzer von Springbank, der ein direkter Nachfahre Mitchells ist, die Destillerie renoviert und 2004 in Betrieb genommen.
Glengyle Distillery in Campbeltown
Seitdem machte die „Work in Progress„-Reihe der Destillerie, die den Whisky unter dem Namen Kilkerran abfüllt, gehörigen Eindruck. Je älter der Whisky wurde, desto mehr lobten Whiskyfreunde seinen Stil und Geschmack. Und als die ersten Proben des Kilkerran 12yo in Umlauf kamen, hatte sich an dem guten Gesamteindruck nichts geändert: Ein erstaunlich reifer, erwachsener und unverschnörkelter Campbeltown-Malt, der gut trinkbar ist, gut schmeckt und die typische Salzigkeit von Malts aus der Region zeigt. Serge Valentin bewertete ihn mit satten 90 Punkten.
Der Kilkerran12yo im Kreise seiner Vorläufer. Bild: Whiskyexperts
Und das Beste daran: Der Whisky kostet um die 40 bis 45 Euro die Flasche, sitzt also im unteren Bereich des Preisgefüges. Diese löbliche Mischung aus Qualität und Preis macht ihn für Einsteiger wie Fortgeschrittene gleichermaßen interessant. Den Titel „Whisky des Monats“ bei Whiskyexperts hat sich der Kilkerran 12yo also redlich verdient.
Zum Kilkerran 12yo möchten wir Ihnen auch drei Videos präsentieren, die mehr über die Destillerie Glengyle erzählen und ein wenig in die Philosophie der Betreiber einführt. Gemeinsam bieten sie über 20 Minuten Geschichte und Geschichten. Viel Vergnügen dabei!
Es hat schon Tradition bei uns, auf Whiskyexperts auf die Termine unseres Freundes und Malt Maniacs Pit Krause von slowdrink.de hinzuweisen. Auch in diesem Jahr wollen wir das tun, zumal Pit uns gerade darüber informiert hat, dass die Herbsttermine jetzt komplett und online abrufbar sind.
Die Termine der Veranstaltungen, die sich zumeist mit erstklassigen und besonderen Whiskys, aber manchmal auch mit anderen Spirituosen beschäftigen, und weiterführende Infos können Sie auf dieser Seite nachlesen.
Malt Maniac Pit Krause – Copyright Ernst J. Scheiner 2014.
Auf the Spirits Business findet sich heute ein Artikel über die Geschichte der Destillerie und der Marke The Glenlivet, die ja im vorigen Jahr unter der Ägide von Pernod Ricard zur weltweit größten Whiskymarke aufstieg und sich diesen Titel von Glenfiddich sicherte.
Im einleitenden Artikel werden die aktuellen Entwicklungen und die Anfänge der Destillerie beleuchtet, um dann auf den nächsten drei kurzen Seiten eine Timeline der Marke von 1822 bis 2015 zu zeigen. Für den schnellen Überblick durchaus interessant.
Glenlivet. Picture von Y. Kono. Published under GNU License
Frank Jerger von Whisky for Life aus Frankfurt, Marco Bonn und Sascha Windt vom Brühler Whiskyhaus, Generalimporteure der Marke Michel Couvreur, waren vor zwei Tagen auf Besuch bei den Erben des leider bereits 2013 verstorbenen Michel Couvreur, um dort die Keller zu besichtigen, neue Abfüllungen zu verkosten – und eine Überraschung vorzubereiten, über die sie zur gegebenen Zeit informieren werden. Sie haben ihre Eindrücke von der Reise niedergeschrieben und fotografiert – wir dürfen diesen Bericht exklusiv für Sie veröffentlichen. Viel Vergnügen dabei!
Ein Besuch bei Michel Couvreur
29. August 6:15 Uhr: Der Wecker klingt und es ist wohl völlig unnötig zu erwähnen, dass diese Uhrzeit für Whiskyhändler absolut unchristlich ist und wir uns um diese Zeit normalerweise noch einmal im Bett umdrehen und allen seriösen Menschen das Aufstehen gerne überlassen.
Doch nicht so heute, voller Elan aus dem Bett gesprungen, oder war es doch eher gerollt? Rasieren, Zähne putzen, duschen, Frisur sitzt, es kann endlich losgehen. Knapp 600 Kilometer Wegstrecke ins Burgund, genauer gesagt nach Bouze Les Beaune liegen vor uns. Uns? Das sind Frank Jaeger – Kopf und Nase von Whisky for Life in Frankfurt sowie Marco und Sascha vom Brühler Whiskyhaus. Dieses Trio ist wohl der skurrilste und zugleich fachkundigste Michel Couvreur Fan Club, den Deutschland zu bieten hat – und nebenbei sind wir auch die Importeure für die Abfüllungen aus der Höhle des Michel Couvreurs.
Nach gut 6 Stunden Fahrt kamen wir in den Mittagsstunden bei Familie Couvreur an und wurden fast schon wie alte Freunde von Michel Couvreurs Witwe, seiner Tochter Alexandra, dem Schwiegersohn Cyrill und dem langjährigen Kellermeister Jean-Arnaud begrüßt.
5 Minuten Smalltalk, mehr hielten wir einfach nicht aus und drängelten wie kleine Kinder unterm Weihnachtsbaum, wann wir denn nun endlich in das Heiligste – das Fasslager herabsteigen könnten.
Dort angekommen war er wieder da, dieser so unvergessliche Aromeneindruck von Sherry, Eichenholz, den typischen Aromen eines Lagerhauses wie Ihr es sicherlich auch aus Schottland, Irland und Co. kennt, gepaart mit der moosigen, waldigen Grottennote die man aus Tropfsteinhöhlen kennt. Und genau mit einer solchen Tropfsteinhöhle lässt sich das verschlungene Lagerlabyrinth des 2013 verstorbenen Michel Couvreur am besten beschreiben.
Zum Start eines fast 5 stündigen Tasting- und Anekdotenmarathon reichte uns Jean-Arnaud erst einmal einen 1922er Sherry, der unsere Geschmacksknospen mit wahnsinnig viel Walnuss, Apfel und Marzipan verwöhnte. Ein Erlebnis, welches hätten wir nicht ziemlich schnell danach den ersten Whisky probieren können, sicherlich Stunden lang den Gaumen in Beschlag genommen hätte.
Nun ging die Reise durch die Gänge richtig los. Vom jungen 2 jährigen Malt, der schon jetzt durch Komplexität und unglaublich viel Frucht brilliert, über rein französisches Destillat, welches in einem französischen Süßweinfass reift, zu alte Fassexperimente vom 1972er Armagnac und einer Bere Barley Abfüllung, die noch vom Meister selbst kreiert wurde, war alles vertreten und lies uns teilweise mit offenem Mund und voller Staunen zurück.
Auch die ersten Rumabfüllungen, welche uns schon im Frühjahr so sehr in Ihren Bann gezogen haben, mussten einer gründlichen Qualitätsprobe unterzogen werden. Wahnsinn, was sich in gerade einmal 6 Monaten getan hat. Leider waren Cyrill und Jean-Arnaud nicht zu erweichen, sodass es diese Abfüllungen wohl erst in ein paar Jahren zum Vervollständigen der Couvreur Range geben wird.
Jetzt aber zu den wohl wichtigsten Erkenntnissen unseres Kurztrips: Michel Couvreur Whisky bleibt sich selber treu. Rund 3 Jahre nach Michel Couvreurs Tod, können wir verkünden, dass sich im Keller die alte Tradition der drei Grundprinzipien „Qualität, Qualität und noch einmal Qualität“ weiter fortsetzt.
Es gab eine Zeit bei Bruichladdich, da war kein leeres Weinfass vor der Experimentierfreude der Destillerie sicher. Aus diesen Jahren resultieren eine Menge Abfüllungen mit Weinfinishes, die auch jetzt noch nach und nach das Licht der Öffentlichkeit erblicken.
Zwei dieser Abfüllungen, und zwar aus Fässern, die vorher spanische Weine enthielten, hat Serge Valentin für seine heutige Verkostung einer Bewertung unterzogen, und geht man nur rein nach der Punktezahl, dann scheint Serge sagen zu wollen, dass man vieles machen kann, aber nicht alles machen muss. Aber gerade bei so ausgefallenen Abfüllungen ist es so, dass sie polarisieren, also Liebhaber genauso finden wie Leute, die mit ihnen nichts anfangen können. Hier die Wertungen:
Bruichladdich 23 yo 1992/2015 ‘Douglas Clyne’ (48.9%, OB, valinch, bourbon/Figuero, cask #009 R09/125, 396 bottles): 79 Punkte
Bruichladdich 11 yo 2005/2016 (57.2%, Claxton’s, Rioja wine cask, cask #1605-1052): 81 Punkte
Von Campari Deutschland haben wir Informationen über den Kininvie 23yo erhalten, der nun nach den ersten drei Batches als „Signature Expression“ in Deutschland auf den Markt kommen wird. Die Presseaussendung spricht zwar von „ab Juni“, allerdings wurde sie erst heute ausgesendet und wird daher in diesem Punkt nicht korrekt sein. Hier alle wichtigen Infos im Text, den wir wie üblich unverändert wiedergeben:
EIN EDLER TROPFEN BESTÄNDIGKEIT: KININVIE 23 YEARS OLD SIGNATURE EXPRESSION
Oberhaching, August 2016. Klassische Speyside Aromen, gepaart mit einem sehr eleganten Charakter, der geprägt ist durch florale Noten: das ist die unverkennbare Handschrift von Kininvie. Von der breiten Öffentlichkeit kaum gekannt, von Single Malt Kennern mehr als geschätzt, liegt der Premium Whisky neben den großen Destillerien verborgen im schottischen Dufftown. Wurden in Deutschland in den letzten zwei Jahren bisher nur zwei Abfüllungen in streng limitierter Auflage in den Verkauf gegeben, dürfen sich Liebhaber und Sammler ab Juni auf eine ausdrucksstarke Qualität freuen, die dauerhaft im deutschen Markt erhältlich sein wird: Kininvie 23 Years Old Signature Expression.
Mit dem Vertrieb der erlesenen Spezialität knüpft Campari Deutschland an den beispiellosen Erfolg der ersten Abfüllungen an und bringt den begehrten Single Malt von der königlichen Insel in das deutsche Whisky-Regal.
VON DER VISION ZUR BEGEHRTEN SIGNATURE EXPRESSION
Die neue Signature Expression schließt an die vorangegangenen Qualitäten Batch No. 1, 2 und 3 an. Mit der Kreation dieses herausragenden Single Malts hat Malt Master Brian Kinsman aus dem Hause William Grant & Sons eine langjährige Vision wahr werden lassen.
„Für mich als Malt Master war es seit jeher von großer Bedeutung eine ausdrucksstarke Qualität für Kininvie zu kreieren, die die Marke verköpert und dauerhaft für den Single MaltGenuss bereit steht. Dabei können wir uns als Familienunternehmen vollkommen auf eine der wichtigsten Zutaten für einen guten Whisky konzentrieren: die Zeit. Ich bin wirklich stolz auf diese einmalige Kreation – es ist ein wahrhaft aufregender Moment für mein Team und mich“,
so Brian Kinsman. Hervorgebracht durch seine unumstrittene Expertise, ist mit Kininvie 23 Years Old Signature Expression ein Premium Whisky von ausgezeichneter Qualität entstanden. Damit bietet Kininvie Single Malt-Enthusiasten einen edlen Tropfen mit Beständigkeit für das eigene Whisky-Repertoire.
EINZIGARTIGER SINGLE MALT MIT FLORALEM CHARAKTER
Kininvie ist der erste Single Malt, den das Familienunternehmen William Grant & Sons seit 1892 nach The Balvenie kreiert hat und damit ein wichtiger Meilenstein in der Unternehmensgeschichte. Der klassische Speyside Whisky überzeugt mit seinen reichhaltigen Orangen- und Fruchtnoten, geprägt durch den für Kininvie unverkennbar floralen Charakter. Durch die sorgfältige Reifung und Vermählung in Eichen- und Sherryfässern sind diese Geschmacksnoten überlagert von Honig- und Vanillearomen. Dabei spiegelt sich die unvergleichliche Qualität nicht nur im Geschmack der Whisky-Spezialität wieder. Auch das dezente, minimalistische Verpackungsdesign sowie die Flasche selbst betont den hochwertigen Charakter des Single Malts und positioniert Kininvie als exklusive und authentische Premiummarke.
Wiedereröffnet im Jahr 1990, haben bisher nur wenige ausgewählte Raritäten die Destillerie verlassen: Nach dem exklusiven Launch von Kininvie 23 Years Old Batch No. 1 2013 in Taiwan folgte ein Jahr später der des Batch No. 2 in UK, den USA und auf dem europäischen Festland – unter anderem auch Deutschland. Der vollständige Abverkauf der ersten Limited Editions führte bei der dritten Abfüllung schnell zu einer Expansion in weitere Märkte. Mit der Einführung der Signature Expression reagiert Kininvie auf die große Nachfrage auf dem Whisky-Markt. Neben dieser Neuprodukteinführung dürfen sich Liebhaber und Sammler auch weiterhin auf neue interessante Einzelabfüllungen der Marke freuen.
Die Tasting Notes:
Alter: 23 Years Old
Duft: Üppiges und kräftiges Aroma mit intensiven Noten reifer Früchte überlagert von einer satten Vanille-Süße; subtil florale Note von Sommerblüten im Nachklang
Geschmack: Schön weich und sanft mit einer opulenten, seidenartigen Struktur; reiche Vanille-Eichennoten für unglaubliche Geschmackstiefe und Süße; holzig-würzige Aromen überlagert von aromatischer Zitrusfrucht und kandierter Orangenschale
Nachklang: langanhaltend, süßlich mit einer angenehm floralen Note
Alkoholgehalt 42,6 % vol. – Der Single Malt ist in der 0,35l Flasche zu einem UVP* von 149,00 € erhältlich.
Bewegt man sich von der Deanston Distillery den River Teith abwärts in Richtung der Mündung, so findet man ein paar hundert Meter nach der Brücke der A84 über den Fluss das Doune Castle, eine spätmittelalterliche Burg, die im Jahr 1390 – wohl auf den Überresten einer früheren Befestigung – von Robert Stewart, dem ersten Duke of Albany, errichtet wurde. Sie war lange Zeit ein Landsitz der schottischen Regenten.
Auch wer noch niemals vor Ort war, mag die Burg kennen: Aus den Filmen „Die Ritter der Kokosnuss“ als Burg Camelot und Schloss Dosenschreck sowie das Sumpfschloss, und aus dem weniger bekannten, aber nicht weniger lustigen Film „Jabberwocky“ von Terry Gilliam. Auch Szenen von „Game of Thrones“ wurden hier gedreht.
Das wunderschöne Bild, das wir Ihnen heute zeigen können, stammt von Marcel Freudenstein…
Doune Castle und River Teith. Bild: Marcel Freudenstein
Jura’s Distillery Manager Willie Cochrane hängt nach 39 Jahren seinen Job an den Nagel – und tut das nach einer Abschiedstour durch Europa im September. Dazu gibt es eine besondere Abfüllung, einen 22jährigen Jura, der in Pinot Noir-Fässern gefinished wurde: Den Jura „One For The Road“. 5000 Flaschen wird es davon weltweit geben, abgefüllt mit 47% in Fassstärke, und der empfohlene Verkaufspreis beträgt 120 britische Pfund.
Nach seinem Abgang wird übrigens Graham Logan den Job als Distillery Manager übernehmen – wir berichteten im Mai darüber.
Hier sind die offiziellen Tasting Notes:
Farbe
Honiggoldenes Mahagoni
Nase
Frisch gebackenes Brot, saftiger Walnusskuchen, vollreife Ananas und Vanille. Ein Hauch von dunkler Zartbitterschokolade, Java-Kaffee und ein Abklang von frischen Makronen.
Geschmack
Ingwer, Cassis, Marzipan und karamellisierte Pfirsiche. Glasierte Nektarinen, in Rotwein getränkte Birnen und weiche Preiselbeeren. Im Abgang türkischer Honig, Feigensirup und Kirschkuchen.
Reifung
Zum Abschluss wurde der Whisky in Pinot-Noir-Fässern gereift, die dem 22jährigen Jura sein komplexes, vollmundiges Aroma verliehen haben.
Nicht kalt gefiltert, mit Fassstärke abgefüllt – 47% Vol. Alkohol.