Ein Japaner nur für Deutschland: Akashi 8yo aus der White Oak Distillery

Aus Frankreich, von Les Whiskies Du Monde, haben wir erfahren, dass es aus der japanischen White Oak Distillery einen ausschließlich für Deutschland abgefüllten Single Cask Whisky geben wird: den Akashi 8yo.

Wer die White Oak Distillery nicht kennt: Diese nach wie vor im Familienbesitz befindliche Destillerie liegt etwas abseits von Kobe, im Umkreis der kleinen Stadt Akashi. Sie erhielt als erste japanische Destillerie überhaupt eine rechtsgültige Lizenz, Whisky zu destillieren.

Zum Akashi 8yo: Dieser Single Malt wurde mit 50% abgefüllt und durfte 8 Jahre lang im Sherryfass aus spanischer Eiche reifen (Sherry Butt #5184). Er ist nicht kältefiltriert und nicht gefärbt.

akashi comb

Die offiziellen Tasting Notes: In der Nase soll er elegant sein, mit dem frischen Duft grüner Äpfel und leichten Jodnoten. Am Gaumen bringt er Würze und den Geschmack von Pinienharz.

Premiere hat der Akashi 8yo am 27. und 28. Februar auf der Whiskymesse in Nürnberg, am Stand des deutschen Distributors Bremer Spirituosen Contor.

Label Akashi 8yo

Schweden: Destillerie Mackmyra mit deutlichem Wachstum

Nach einem eher problematischen 2014 (ein Minus von 19% im wertmäßigen Verkauf), konnte die Destillerie Mackmyra im letzten Jahr diese Delle wieder vollständig ausbügeln und ein Plus von ebenfalls 19% einfahren, berichtet The Spirits Business.

Und nochmals 19% – das ist nämlich der Anteil, den Deutschland als wichtigster Exportmarkt an den Verkäufen der Destillerie hat. In den Hauptexportmärkten konnte man die Verkäufe nahezu verdoppeln, hört man von Mackmyra.

Insgesamt hat man übrigens über alle Märkte 214.000 Flaschen verkauft. Diese und weitere Zahlen findet man tabellarisch und im Text auf The Spirits Business.

Bild: Mackmyra (Skybar und Fasslager in Lofsdalen)

Whisky-Persönlichkeiten gegen EU-Austritt Großbritanniens

In der Times ist heute ein offener Brief gegen den EU-Austritt Großbritanniens veröffentlicht worden. Unter den mehr als 200 Unterzeichnern befinden sich auch einige Größen aus der Whiskyindustrie, die durch den Austritt schwerwiegende wirtschaftliche Nachteile befürchten.

Unter den Unterzeichnern findet man:

  • Ivan Menezes, CEO bei Diageo
  • Laurent Lacassagne, CEO von Pernod Ricard
  • Billy Walker, BenRiach
  • Paul Walsh, Compass Group

Hier noch der Brieftext, wie er auch in The Spirits Business abgedruckt ist, ausnahmsweise im  Original:

Sir, The businesses we lead represent every sector and region of the UK. Together we employ hundreds of thousands of people across the country.

Following the prime minister’s renegotiation, we believe that Britain is better off staying in a reformed European Union. He has secured a commitment from the EU to reduce the burden of regulation, deepen the single market and to sign off crucial international trade deals.

Business needs unrestricted access to the European market of 500 million people in order to continue to grow, invest and create jobs. We believe that leaving the EU would deter investment, threaten jobs and put the economy at risk. Britain will be stronger, safer and better off remaining a member of the EU.

Bild: Rock Cohen, CC-Lizenz

PR: Douglas Laing präsentiert das neue Design der Provenance Single Casks Range

Vom Bremer Spirituosen Contor haben wir die offizielle Pressemitteilung zum neuen Design der Provenance-Serie von Douglas Laing übermittelt bekommen. Wir bringen sie hier für Sie:

Douglas Laing Präsentiert das neue Design der Provenance Single Casks Range

Das schottische Familienunternehmen Douglas Laing ist für sein großartiges Portfolio einzigartiger Whiskyabfüllungen berühmt und präsentiert voller Stolz das neue Premiumdesign der Provenance Single Cask Scotch Whisky Range. Diese wird nun auch in Deutschland über das Bremer Spirituosen Contor vertrieben.

Die Provenance-Whiskys sind eine Hommage an den unterschiedlichen Charakter und Geschmack der vier wichtigsten Whiskyregionen Schottlands und wurden erstmals im Jahr 2004 unter dem Motto „Eine Whiskyreise durch Schottland“ vorgestellt. Mit dem neuen Design in Form eines illustrierten Kompasses, regionalen Symbolen und Farbcodes, werden die stilistischen Eigenheiten der Lowlands, Highlands, Speyside und Islay noch weiter hervorgehoben. Der Ort, an welchem ein Whisky destilliert und gereift wird, spielt eine signifikante Rolle für den Charakter des Produktes. Deshalb wählte Douglas Laing die treffende Bezeichnung “Provenance” (französisch für “Herkunft”) für diese einzigartigen Single Cask Scotch Whiskys.

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Das Provenance-Sortiment ist Teil der “Exceptional Single Casks” Kollektion von Douglas Laing. Diese repräsentiert eine ausgewählte Premium Sammlung an Single Malt und Single Grain Whiskys aus den besten Brennereien Schottlands und ist in drei Qualitätsstufen aufgeteilt:

Provenance, Old Particular und Xtra Old Particular. Bei Douglas Laing steht „Provenance“ für den perfekten Einstieg in die Welt der einzigartigen Einzelfassabfüllungen – leicht zugänglich und dennoch von herausragender Qualität und Intensität. Jeder Whisky der „Exceptional Single Casks“ wird mit mindestens 46% vol. oder in Fassstärke, sowie ohne Kältefiltration und die Zugabe von Farbstoffen abgefüllt. Der pure und unverfälschte Ausdruck der jeweiligen Brennerei.

Zum neuen Design sagt Fred Laing, Geschäftsführer von Douglas Laing:

„Wir nennen unsere Provenance Reihe oft den kleinen Bruder der “Old Particular-” bzw. “XOP-Range”. Die Provenance Single Casks reifen mindestens 7 bis 14 Jahre und werden zum perfekten Zeitpunkt abgefüllt. Das neue Design bringt die Qualität dieser wunderbaren Whiskys perfekt zur Geltung.“

Die neue Ausstattung, abgefüllt mit 46% vol. startet mit einzigartigen Single Malts aus 14
renommierten Brennereien, erhältlich im ausgewählten Whisky- und Spirituosenfachhandel, darunter:

  • Auchentoshan 13 Years Old
  • Glenallachie 8 Years Old – Sherry
  • Bunnahabhain 8 Years Old
  • Talisker 7 Years Old

Schweizer trinken mehr Kirsch und weniger Whisky

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„Schweizer trinken mehr Kirsch und weniger Whisky“ – so betitelt sich ein Artikel in der Schweizer Handelszeitung über die Trinkgewohnheiten der Schweizer im letzten Jahr. Insgesamt war es ein gutes Jahr für die Schweizer Destillateure, denn sie stellten doppelt so viel Alkohol her wie im letzten Jahr. Klare Sieger dabei: Zwetschenbrand und Kirsch.

Spitzenplatz bei den Importen (und hier wird es für uns Whiskytrinker interessant) ist nach wie vor Whisky, obwohl die Menge auf den niedrigsten Stand seit 2005 sank. Auch die Schweizer Exporte sanken – und geschätzt ist der Verbrauch der Schweizer insgesamt auf unter 1.5l reinen Alkohol pro Kopf und Jahr zurückgegangen.

STV.tv: Wie kommt der Name Glenturret auf einen alten Felsen in China?

Nein, es ist noch nicht der erste April und nein, in der Redaktion hat heute noch keiner einen Tropfen Alkohol getrunken. Die Geschichte ist so wahr, wie sie seltsam ist, und nachzulesen (bebildert – wir können aus Urheberrechtsgründen die Bilder nicht bringen) ist sie auf stv.tv:

Bei Bauarbeiten für ein Freizeitzentrum in der Moganshan-Region, östlich von Shanghai, haben Arbeiter einen fast drei Meter hohen Felsen ausgegraben, auf dem das Wort „Glenturret“ steht. Sowohl die chinesischen Finder als auch die Besitzer der Destillerie, 5500 Meilen vom Fundort entfernt, haben keine blasse Ahnung, was dieser Stein bedeuten könnte und woher die Inschrift stammt.

Es gibt zwei Mutmaßungen: Erstens hätte um 1900 in der Region ein Missionar namens Dr. Duncan Main gelebt, aber dessen mögliche Verbindung zu Glenturret lässt sich in keiner Weise feststellen.

Theorie Nummer zwei besagt, es ginge gar nicht um die Destillerie, sondern um ein Dampfschiff gleichen Namens.

Wie auch immer: Die Destillerie Glenturret hat sich nun auch an die Öffentlichkeit gewandt, um das Rätsel zu lösen. Und wer weiß, vielleicht können wir schon bald darüber berichten, warum der Name Glenturret auf einen alten Stein in China kam…

NFU Scotland: Hört auf, mit ausländischer Gerste zu destillieren

Die National Farmers Union of Scotland, kurz NFU Scotland (oder noch kürzer NFUS) ruft die schottische Whiskyindustrie dazu auf, kein ausländisches Getreide mehr für die Herstellung von Whisky zu verwenden, berichtet The Scotsman.

Dabei geht es der NFSU um zweierlei: Erstens säßen viele schottische Landwirte auf vollen Getreidespeichern, während die schottische Whiskyindustrie zum Beispiel in Frankreich Weizen einkaufe, und zweitens mache der weite Transport ausländischen Getreides ökologisch wie ökonomisch wenig Sinn.

Die SWA entgegnet dem Ansinnen, dass die Whiskyindustrie ohnehin 90% des Weizenbedarfs in Schottland decke, und dass aus Gründen der Flexibilität auch ausländische Lieferverträge bestehen müssen, um zum Beispiel heimische Ernteausfälle kurzfristig kompensieren zu können – und solche Verträge müssten eben erfüllt werden.

Die schottische Regierung ruft beide Seiten zur Kooperation auf, als dritte, nicht unmittelbar betroffene Partei. Für uns ein schönes Beispiel, wie gute Argumente auf beiden Seiten vorhanden sind und trotzdem oder deswegen ein Kompromiss gefunden werden muss…

Whisky einmal anders genießen – Baconbecher

Eines können wir garantieren: So, wie Sie dank unserer Gastautorin Petra Milde von meinwhisky.com jetzt Whisky genießen können, so haben Sie Whisky noch nie erlebt. Mit einem genialen Rezept fügt sie dem Reigen der passenden Trinkgefäße für Whisky noch eines dazu: Den Bacon-Becher. Sie hat ihn für uns gemeinsam mit ihrem ebenfalls kochbegeisterten Mann gemacht – und wir haben ihn gemeinsam mit ihr, ihm und Thomas Plaue von Diageo, der für die flüssige Befüllung sorgte, ausprobiert. Lesen Sie den Gastbeitrag von Petra Milde hier:

„Schreib doch mal einen Gastbeitrag mit einem Kochrezept für uns“ hatte Bernhard Rems vor einer Weile gemeint. „Irgendwas zum Knabbern vielleicht, passend zum Whisky“. Daran musste ich sofort denken, als vor kurzem in den sozialen Medien ein Rezept für „Bacon Shot Glasses“ die Runde machte. Whisky trinken aus kleinen Speckbechern, die noch dazu mit Schokolade ausgegossen wurden? Wie krank ist das denn, hatte ich im ersten Moment gedacht und dann im zweiten: Das ist so verrückt, das könnte schon wieder gut sein.

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Ich genieße sehr gerne einen guten Whisky pur und spüre ihm sensorisch nach. Aber genauso gerne versuche ich, Whisky beim Kochen mit Speisen zu kombinieren wie im Kochblog kochen.meinwhisky.com, in dem ich seit einiger Zeit mit meinem Mann zusammen (bester Koch der Welt) unsere Kreationen und Vorschläge präsentiere. Und manchmal darf es beim Whiskytrinken auch einfach nur um Spaß und unkomplizierten Genuss gehen wie neulich bei der Whiskey-Melone. Da hat zum ersten Mal eine Flasche Jack Daniel’s den Weg in unser Haus gefunden…

Von der Idee, ein Rezept für Bacon Becher zu präsentieren und die Dinger natürlich selbst auch auszuprobieren, war Bernhard begeistert. Er ist halt auch für Spaß zu haben. Und da die Whiskyexperts Bernhard und Dirk einen Besuch der Finest Spirits geplant hatten, war der Zeit- und Schlachtplan schnell fertig: Die Becher werden kurz vor der Messe gebacken und dann dort ausprobiert. Als whiskyspendendes Opfer haben wir uns Thomas Plaue ausgesucht. Wie hätte er als Gentleman auf unsere nette Anfrage hin schon Nein sagen können? Ich bin nicht sicher, ob er so ganz vom Erfolg der Aktion überzeugt war, als wir ihn mit unseren Bacon Bechern konfrontierten und ihn baten, einen passenden Whisky auszuwählen.

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Die passende Befüllung für den Baconbecher

Thomas Plaue und Petra Milde bei der Durchführung eines Experimentes für Whiskyexperts, über das wir noch berichten werden. :-)

Thomas entschied sich für den Talisker Storm und wir hielten ihm gespannt die Becher entgegen. Beim Anstoßen waren wir angesichts des krossen Zustands des Bacons vorsichtig….
Und jetzt? Den Whisky einfach nur austrinken? Nett. Funktioniert, ist aber keine große Innovation oder Geschmacksrevolution.  Aber dann: Abbeißen vom Bacon Becher und im Mund den Speck, die Schokolade und den Talisker kombinieren –genial!

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Die Probanden bei der Verkostung auf der Finest Spirits München: Petra Milde, Bernhard Rems. Dirk Piesczek, Frank Milde und Thomas Plaue

O-Ton Thomas „Das ist ja geil“, O-Ton Bernhard war ein Augenverdrehen. Zustimmung von Dirk und Frank: Das funktioniert ja tatsächlich!  Der Versuch war gelungen und die Bacon Becher können zum Nachbacken mit bestem Wissen und Gewissen weiterempfohlen werden. Vielleicht passen sie nicht zu jedem Whisky, aber mit einigen lassen sich bestimmt gute Pairings zusammenstellen.

Rezept Bacon Becher:

Als formgebende Hilfe werden im Internet für die Whisky Shot Glasses meist kleine Abschnitte von Papprollen empfohlen (Toilettenpapier oder Küchenrollen). Die waren uns ein wenig zu groß im Durchmesser. Wir haben kleine hohe Schnapsgläser genommen und ihren Boden und die Seite mit Alufolie umwickelt.

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Pro Becher braucht ihr zwei Baconscheiben. Eine wird halbiert und kreuzweise über das „Fußende“ der Form gelegt, dann die zweite Scheibe herumgewickelt. Mit einem Faden fixieren.

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Vor dem Backen das Glas vorsichtig herausnehmen (Kartonformen könntet ihr mitbacken) und die rohen Bacon Becher, die durch die Alufolie stabilisiert werden, vorsichtig auf einem Backblech platzieren. Wir haben sie auf ein Gitter gesetzt, damit das Fett beim Backen gut abtropfen konnte. Ca.20 – 24 Minuten bei 180 Grad backen. Die Becher sollen kross werden, aber nicht so kross, dass sie bei der geringsten Berührung zerbrechen!

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Auskühlen lassen und vorsichtig die Alufolie herauslösen und die Bänder entfernen. Die Innenwände der Becher dick mit geschmolzener Kuvertüre (ob Zartbitter- oder Vollmilchschokolade ist dem persönlichen Geschmack überlassen) auspinseln, so dass alle Löcher im Bacon verschlossen werden. Kuvertüre fest werden lassen – fertig!

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PR: THE VILLAGE, Europas größte Whisk(e)y-Messe in Nürnberg

Vom Team der Whisk(e)y-Messe in Nürnberg, THE VILLAGE, haben wir eine Pressemitteilung zu der am kommenden Wochenende stattfindenden Veranstaltung erhalten. Wir bringen sie hier für Sie:

Willkommen bei THE VILLAGE!
Europas größte Whisk(e)y-Messe öffnet ihre Tore

Am 27. und 28. Februar 2016 trifft sich die Europäische Whisk(e)y-Szene wieder in Nürnberg. Bereits zum vierten Mal bringt THE VILLAGE ein besonderes Flair und rund 1.200 Whisk(e)ys ins Nürnberger Messezentrum. Die Whisk(e)y-Messe findet parallel zur Messe „Freizeit, Touristik & Garten“ (24. bis 28. Februar) statt.

Nürnberg – Ein kleines Dorf in Franken hat sich ganz dem „flüssigen Gold“ verschrieben: THE VILLAGE versammelt am 27. und 28. Februar Experten und Neugierige, die dort Whisk(e)ys aus 14 Ländern erkunden und sich dem irisch-britischen Lebensstil hingeben können. In den ersten drei Jahren hat sich die Whisk(e)y-Messe bereits zum Szene-Treffpunkt entwickelt: Hier treffen sich die Ambassadoren der Destillerien mit Kennern und Liebhabern.

1.200 Whisk(e)ys aus 14 Ländern

80 Importeure und Händler bringen rund 1.200 Whisk(e)ys mit vielfältigen Nuancen von torfig bis fruchtig auf die Nürnberger Whisk(e)y-Messe. Die Besucher werden am Eingang mit allem, was sie für ihren Messebesuch benötigen, ausgestattet: Das THE VILLAGE-Messemagazin hilft bei der Orientierung und für das standesgemäße Tasting auf der Messe ist im Eintrittspreis ein Nosing-Glas mit THE VILLAGE-Prägung sowie ein passender Glashalter enthalten.

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Tipps für Whisk(e)y-Einsteiger

Wer bei der Vielzahl der angebotenen Whisk(e)ys nach Orientierung sucht, kann mit dem Nürnberger Whiskyclub Highland Circle auf Entdeckungstour gehen. In den BasicSeminaren rund um Whisky und Whiskey erfahren und erschmecken die Besucher Grundkenntnisse rund um die Spirituose. Der Highland Circle lädt die Besucher bei THE VILLAGE zu Kurztrips ein, durch Whisky-Schottland, WhiskeyIrland oder durch die Welt der rauchigen Whisk(e)ys. Die Anmeldung zu den Basic-Seminaren ist direkt vor Ort am Cottage-House von THE VILLAGE möglich.

Master Classes – mehr als ein Tasting

Für fortgeschrittene Whisk(e)y-Trinker gibt es bei THE VILLAGE Master Classes: Whisk(e)y-Experten und Importeure informieren in ihren Vorträgen zu Spezialthemen, Neuheiten und Raritäten, so wird der exklusive Messe-Whisk(e)y, die THE VILLAGE Special Edition 2016, präsentiert. Weitere Seminare stellen Whisk(e)ys aus dem Bayerischen Wald oder Whisk(e)ys von abgelegenen Orten Schottlands in den Mittelpunkt. Eine Master Class beschäftigt sich mit der Verbindung von Whisk(e)y und Schokolade. Die Anmeldung zu den Master Classes ist online möglich, unter https://www.messe-ticket.de/AFAG/freizeit2016.

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Whisk(e)y wird zum Lebensstil

Live Musik der irischen Folkband Heywood, der SingerSongwriter Steeve Reeves und Irish Dance sorgen für das gemütliche Ambiente bei THE VILLAGE. Den passenden Look gibt es mit handgefertigten Kleidungsstücken aus Harris Tweed von der Kleidermanufaktur Masskontor, maßgeschneiderte Kilts bringt der Kiltmaker auf die Messe. Das richtige Hairstyling bekommen die Besucher im Barbershop: Bennys Haircut hat sich auf Rockabilly und 50er Jahre Frisuren spezialisiert – egal ob Flat Top Boogie, Pomp oder Pin Up Frisur – bei THE VILLAGE bringt er außerdem Bärte in Form.

Auch im gastronomischen Angebot der Messe schlägt sich der britisch-irische Lifestyle nieder: 180 Kilogramm original schottischer Haggis werden für THE VILLAGE 2016 vorbereitet. Darüber hinaus gibt es Irish Stew und Meeresdelikatessen. Die Kult-Biere Guinness und Kilkenny sowie verschiedene Cider dürfen dabei natürlich nicht fehlen. Als süße Grüße von der Insel gibt es original schottisches Shortbread und Fudge.

Wer sich dem Whisk(e)y-Genuss kulinarisch annähern möchte, findet bei THE VILLAGE verschiedene Köstlichkeiten mit der typischen rauchigen Note, wie Whisk(e)y-Schinken oder handgefertigte Whisk(e)y-Trüffel. Auch in diesem Jahr wird wieder ein limitierter THE VILLAGE Trüffel für die Messebesucher gefertigt und die Brauerei Rittmayer versorgt die Messebesucher mit ihrer rauchigen Bierspezialität, dem Smokey George.
Wer die Whisk(e)y-Destillerien ein mal selbst besuchen möchte und eine Reise nach Schottland und Irland plant, findet bei THE VILLAGE verschiedene Angebote für Whisk(e)y-Reisen.

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Klassiker, Raritäten und die exklusive THE VILLAGE Limited Edition

Im Mittelpunkt von THE VILLAGE stehen natürlich Whisky und Whiskey. Ob Whisk(e)y seinen Ursprung in Schottland oder Irland hat, ist bis heute nicht eindeutig geklärt. Mittlerweile wird die Spirituose weltweit produziert und die verschiedene Klimata der Herkunftsländer geben den Whisk(e)ys individuelle Noten. Bei THE VILLAGE gibt es Köstlichkeiten aus 14 Ländern, den größten Anteil belegen dabei die Whisk(e)ys aus den klassischen Ursprungsländern, aber auch amerikanische Whiskeys, die im deutschen Handel den größten Marktanteil stellen, sind vertreten. Der Whisk(e)y-Markt in Indien hat sich in den vergangenen Jahren stark entwickelt, so gibt es indische Kostproben bei THE VILLAGE und auch japanische Whisk(e)ys, die zu den besten der Welt zählen, sind im Angebot.

Deutschland gilt zwar nicht als klassisches Whisk(e)y-Land, doch die Produktion hat sich in den vergangenen Jahren stark weiterentwickelt. Heimische Destillate können mittlerweile auf eine langjährige Tradition zurückblicken, wie der Coillmór-Whisky aus dem Bayerischen Wald oder die unterfränkischen Whisk(e)ys der Gebrüder Ziegler, die aus 150-jähriger Brenntradition schöpfen. Auch Deutschlands älteste Single Malt WhiskyDestillerie, Blaue Maus aus Eggolsheim, bringt ihre Kostbarkeiten nach Nürnberg. Für den Nürnberger Altstadthof ist THE VILLAGE ein Heimspiel: Ihr Ayer`s 56 Whisky wurde zuletzt bei der Interwhisky als „Germany`s Best Whisky National 2015“ ausgezeichnet. Der Altstadthof präsentiert bei THE VILLAGE nicht nur den besten Whisk(e)y Deutschlands, sondern auch den stärksten Whisk(e)y der Welt: Der Ayer`s Mastercut (Alkoholgehalt: 74,2 Prozent) ist ein Organic Single Malt aus Spezialmalz mit spezieller Röstung.

Die Wahl zum THE VILLAGE-Whisk(e)y 2016 war in diesem Jahr nicht leicht. Die limitierte THE VILLAGE Special Edition 2016 ist ein Isle of Jura mit Rum-Finish. Er überzeugt mit leicht maritimer Note und einem angenehmen und außergewöhnlichen RumAroma. Rumfassabfüllungen sind sehr selten geworden und die THE VILLAGE 2016 Special Edition, von der es nur 310 Flaschen gibt, ist damit eine echte Rarität. Der Experte Antony McCallum wird den Whisky gemeinsam mit Michael Gradl vorstellen.

Karibische Luft bei THE VILLAGE

Der diesjährige Messewhisky spannt den Bogen zum „Spirit of the Year 2016“: Am Plaza del Ron sind rund 70 verschiedene Rumsorten im Angebot, denn neben Whisk(e)ys rückt THE VILLAGE jedes Jahr einen „Spirit of the Year“ ins Rampenlicht. Für südamerikanisches Flair sorgt die Villiger-Zigarrenlounge mit hochwertigen Zigarren und Zigarillos.

Nürnberg wird zur Whisk(e)y-Hochburg

Der Messeveranstalter AFAG bekommt bei der Organisation der Whisk(e)y-Messe fachliche Unterstützung vom Nürnberger Whiskyclub Highland Circle, dem ältesten Whiskyclub Deutschlands. Michael Gradl vom Nürnberger Whiskyfässla unterstützte THE VILLAGE seit ihrem Beginn mit seinen wertvollen Erfahrungen und Kontakten in der europäischen Whisk(e)y-Szene.

Das Szene Event in der Whisk(e)y-Hochburg

Besonderes Highlight der Nürnberger Whisk(e)y-Messe ist das exklusive Pre-Opening, bei dem Hersteller und Importeure ihre Raritäten bereits am Abend vor dem eigentlichen Messebeginn öffnen. Ein unterhaltsames Programm mit Live-Musik der Folk Band O´Malley, Whisk(e)y und Haggis geben THE VILLAGE 2016 den Startschuss. In den vergangenen Jahren waren einige der Whisk(e)y-Raritäten bereits am Pre-Opening-Abend vergriffen. Das THE VILLAGE Pre-Opening 2016 war bereits drei Wochen vor der Veranstaltung ausverkauft.

THE VILLAGE in Kombination mit der Freizeit Messe

Die Nürnberger Whisk(e)y-Messe feierte 2013 ihre Premiere. Seitdem hat sich die Veranstaltung zum Szene-Treffpunkt entwickelt und gilt als die größte Whisk(e)y-Messe Europas. Einzigartig sind das gemütliche Flair der Veranstaltung sowie die zahlreichen korrespondierenden Angebote. THE VILLAGE findet an zwei Tagen parallel zur Nürnberger Freizeit Messe (24. bis 28. Februar) statt. Besucher der Freizeit Messe können die Whisk(e)y-Messe am 27. und 28. Februar mit einer Übertrittskarte (4 Euro) besuchen. Der Zutritt zu THE VILLAGE ist erst ab 18 Jahren gestattet. Weitere Informationen unter www.whiskey-messe.de.

The Spirits Business: Die Geschichte der Destillerie Tobermory

Vor knapp einem Jahr wurde in der Destillerie Tobermory ein 42jähriger Ledaig (deren getorfter Whisky) vorgestellt (wir berichteten hier), und es scheint, als sei nach der Vorstellung dieser alten, mit 3500 Pfund ausgepreisten Abfüllung lange nichts geschehen. Denn Global Brand Ambassador Kirstie McCallum nimmt sein endgültiges Erscheinen als Anlass, die Geschichte der Destillerie auf der Insel Mull für The Spirits Business zu erzählen. Eine Geschichte, die voller Höhen und Tiefen war – und vom Online-Magazin anhand einer bebilderten Timeline zusätzlich illustriert wird – jedenfalls eine lesenswerte Strecke.

Warum so lange Zeit zwischen der Vorstellung und dem offiziellen Marktstart der insgesamt 500 Flaschen des Ledaig Dùsgadh 42yo verstrich, darüber kann nur spekuliert werden. Mag sein, dass der Abgang des ehemaligen Master Blenders Ian Macmillan zu Bladnoch damit zu tun hat, mag sein, dass es ganz banale Gründe im Bereich des Marketingplans waren.

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Blogrundschau: Tasting Notes aus englischsprachigen Blogs

Serge Valentin ist nach wie vor auf Kuba, und wir werden wohl so bald keine neuen Tasting Notes von ihm bekommen. Zeit also, uns mal wieder auf englischsprachigen Blogs umzusehen und einige Verkostungsnotizen von dort für Sie zusammen zu stellen:

  • Der Three Ships 10yo Sherry Finish ist nicht leicht zu bekommen (eine Reise ins Ursprungsland Südafrika hilft), aber laut Malt-Review.com wäre er so manche Anstrengung wert.
  • Glendronach 19yo Madeira Cask FinishMalt and Oak findet ihn sehr gut, hätte sich aber vielleicht noch ein wenig mehr Madeira-Einfluss gewünscht.
  • Whiskycorner hat sich den achtjährigen Glenrothes von Gordon & MacPhail eingeschenkt – während er jetzt nicht gerade der Ausbund an Komplexität ist, sei er doch gut trinkbar, meint man dort.
  • Der Bulleit Bourbon ist das Objekt der Verkostung bei Best Shot Whisky Reviews – dort meint man, man müsse ihm einige Zeit im Glas geben, dann mache er Freude.
  • Und dann noch mal auf Malt-Review.com geblickt – dort verkostet man den neuen Ailsa Bay und findet ihn absolut charaktervoll und interessant.

Daily Telegraph: Die 10 schönsten Inseln Schottlands

An der Newsfront tut sich heute wenig, also bleibt etwas mehr Zeit, sich auch den schönen Dingen zu widmen. Wie wäre es dabei mit den, nach Meinung des Daily Telegraph, 10 schönsten Inseln Schottlands?

Im (schon etwas älteren, aber zeitlos interessanten) Artikel sind die 10 Inseln kurz beschrieben und auch Links zu Unterkünften werden gegeben. Schmökern Sie in den Beschreibungen von:

  1. Islay
  2. Jura
  3. Harris
  4. Mainland (Orkney)
  5. Iona
  6. Arran (auf unserem Titelbild zu sehen)
  7. Barra
  8. Mull
  9. St. Kilda und
  10. Fair Isle

Video: Schottland von oben – Edinburgh to Fingal’s Cave Route

Sonntag ist Videotag – und heute entführen wir Sie wieder einmal in die Luft, genauer gesagt in die Luft über Schottland. „Scotland from above – Edinburgh to Fingal’s Cave Route“ ist eine gut zwanzigminütige Dokumentation mit spektakulären Bildern, in der wir heute von Edinburgh aus über Glasgow weiter auf die Hebriden Schottland von Osten nach Westen überqueren. Viel Vergnügen mit diesem HD-Clip entweder hier oder auf Youtube.

Finest Spirits München – unsere Eindrücke

Noch ist sie im Gange, die Finest Spirits in München – und wer die Möglichkeit hat, sie noch heute oder am Sonntag zu besuchen, der sollte das tun, denn sie ist wie üblich gut organisiert und in einer für Aussteller wie Besucher gleichermaßen angenehmen Umgebung angesiedelt. Wir haben die Messe gestern im Rahmen des Presserundganges und danach am Abend besucht und möchten hier eine Auswahl unserer Eindrücke fotografisch mit Ihnen teilen:

Gründer und Organisator Frank Boer erzählt einiges über die Geschichte der Messe und den diesjährigen Schwerpunkt, der auf Vodka liegt.
Gründer und Organisator Frank Böer erzählt einiges über die Geschichte der Messe und den diesjährigen Schwerpunkt, der auf Vodka liegt.
Am Stand von Campari wird der Glenfiddich 15 verkostet - dort findet man - neben anderem - auch The Balvenie.
Am Stand von Campari wird der Glenfiddich 15 verkostet – dort findet man – neben anderem – auch The Balvenie.
Bei Pernod Ricard hat man Chivas Regal in den Mittelpunkt gestellt, mit der neuen Sorte Chivas Extra.
Bei Pernod Ricard hat man Chivas Regal in den Mittelpunkt gestellt, mit der neuen Sorte Chivas Extra.
Thomas Plaue begrüßt die Gäste am Stand von Diageo.
Thomas Plaue begrüßt die Gäste am Stand von Diageo.
Ruhig mal etwas Geld in die Hand nehmen und eine wunderbare Abfüllung aus der Lost Distillery Glenury Royal verkosten (15 Euro). Zu finden am Diageo-Stand. PS: Erst pur, dann ev. mit etwas Wasser. Großartiger Whisky!
Ruhig mal etwas Geld in die Hand nehmen und eine wunderbare Abfüllung aus der Lost Distillery Glenury Royal verkosten (15 Euro). Zu finden am Diageo-Stand. PS: Erst pur, dann evtl. mit etwas Wasser. Großartiger Whisky!
Der größte Schottland-Bildband der Welt. Für 999 Euro eigentlich ein Schnäppchen.
Der größte Schottland-Bildband der Welt. Für 999 Euro eigentlich ein Schnäppchen.
Timo Lamprecht (BSC) mit einem amerikanischen Whisky, den das Unternehmen exklusiv importiert.
Timo Lambrecht (BSC) mit einem interessanten amerikanischen Whiskey (Bib & Tucker), den das Unternehmen exklusiv importiert.
Auch Japaner gibt es zu verkosten.
Auch Japaner gibt es zu verkosten.
Mareike Spitzer (irish-whiskeys.de) an ihrem Stand.
Mareike Spitzer (irish-whiskeys.de) an ihrem Stand.
Dingle Cask No.2 - ganz frisch aus der Dingle-Destillerie. Ein junger Wilder mit schönen Qualitäten - eine von noch 2 in Deutschland erhältlichen Flaschen. Excellenter Stoff, der sehr viel Potential zeigt...
Dingle Cask No.2 – ganz frisch aus der Dingle-Destillerie. Ein junger Wilder mit schönen Qualitäten – eine von noch 2 in Deutschland erhältlichen Flaschen. Excellenter Stoff, der sehr viel Potential zeigt…
Karen Fullerton, Global Brand Ambassador für Glenmorangie und Ardbeg, in ihrer Masterclass. Sie hatte unter anderem Glenmorangie New Make und ein Fass-Sample dabei.
Karen Fullerton, Global Brand Ambassador für Glenmorangie und Ardbeg, in ihrer Masterclass. Sie hatte unter anderem Glenmorangie New Make und ein Fass-Sample dabei.
Highland Park Ice Edition. Reines Bourbon-Fass, interessant, weil eigentlich recht untypisch im Geschmack für Highland Park. Der Vergleich mit Loki ist durchaus zulässig. Ab März in Deutschland, insgesamt 30.000 Flaschen weltweit. Preis: Um die 265 Euro.
Highland Park Ice Edition. Reines Bourbon-Fass, interessant, weil eigentlich recht untypisch im Geschmack für Highland Park. Der Vergleich mit Loki ist durchaus zulässig. Ab März in Deutschland, insgesamt 30.000 Flaschen weltweit. Preis: Um die 265 Euro.
Thomas Plaue und Petra Milde bei der Durchführung eines Experimentes für Whiskyexperts, über das wir noch berichten werden. :-)
Thomas Plaue (Diageo) und Petra Milde (meinwhisky.com) bei der Durchführung eines Experiments für Whiskyexperts, über das wir noch berichten werden. 🙂
Gut besucht schon am frühen Abend - eine schöne Messe in schönem Ambiente
Gut besucht schon am frühen Abend – eine schöne Messe in schönem Ambiente

Natürlich können wir nicht alle unsere Eindrücke hier abdecken (zum Beispiel unser Whiskyhighlight der Messe, den Prometheus 27yo oder die excellenten New Makes von Strathearn, die man bei Anam na h-Alba verkosten konnte, um nur einige weitere zu nennen). Fest steht: München ist immer eine Reise wert. Uns haben nicht nur die Messe, sondern auch die vielen netten und interessanten Begegnungen, die wir dort hatten, gefreut. Nächstes Jahr wieder? Aber sicher!