Whisky im Bild: Schottland von ganz weit oben

Es geht noch weiter nach oben: Dieses Bild hat der britische Astronaut Tim Peake vor einigen Stunden auf seinem Twitter-Account gepostet: Es zeigt das zum Teil schneebedeckte Schottland von der ISS aus. Sein Kommentar dazu:

It looks like a great day to be climbing a Scottish Munro today!

Hier die Schottlandansicht von ganz weit oben:

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Video: Schottland von oben in HD – ein Querschnitt

Aufnahmen von Schottland mit Drohnen oder von Gleitschirmen aus erfreuen sich unter unseren Lesern höchster Beliebtheit. Wir haben das Net nochmals nach neuen Aufnahmen aus dieser Kategorie durchforstet und sind wieder fündig geworden: mit einem Zusammenschnitt von Flugaufnahmen von Schottland, die über die letzten fünf Jahre gewonnen wurden.

Motive des sechsminütigen HD-Videos sind unter anderem: „The Wallace Monument, Scott Monument, Linlithgow Palace, Edinburgh Castle,Tantallon Castle, Blackness Castle, Castle Campbell, the Kelpies at Helix Park, St Andrew Square, Glencoe, The Fife Coast, the Atlantic Bridge, The Forth Road and Rail Bridges, Arthur’s Seat, Bass Rock, Marr Lodge, the Falkirk Wheel, Seil Island, the Avon Aquaduct, St Gyles Cathedral, Bannockburn, the Hydro“.

Viel Vergnügen hier oder auf Youtube – und einen schönen Sonntag!

Geburtstagsgeheimnis: Es gibt jede Menge Mitwisser!

Liebe Leserinnen und Leser!

Übermorgen, am Dienstag, feiert Whiskyexperts den dritten Geburtstag. Wir haben vor, diesen Geburtstag, der für uns ein Besonderer ist, auch ganz besonders zu feiern. Natürlich mit Ihnen. Und für Sie.

In den letzten drei Tagen haben wir Ihnen immer wieder Hinweise darauf gegeben, was wir für Sie vorbereitet haben. Heute kommt der vierte Hinweis, und gemeinsam mit den vorangegangenen drei Tipps sollte unsere Überraschung jetzt schon ziemlich klar werden :-).

Hier also Tipp Nummer vier:

  1. Es wird sich definitiv auszahlen, täglich auf unserer Website vorbeizuschauen. Nicht nur der Artikel wegen.
  2. Warum? Weil wir beschlossen haben, dass der März insgesamt siebenundzwanzig Feiertage hat.
  3. Eigentlich müsste man sagen: Im März ist siebenundzwanzig Mal Weihnachten.
  4. Und daher gibt es auch jede Menge Weihnachtsmänner, die schon wissen, was auf unsere Leser zukommt. Man findet sie in diesen Unternehmen:
    .

Na, ist jetzt der Groschen gefallen? Oder grübeln Sie noch? Morgen jedenfalls gibt es mit dem fünften Tipp die Auflösung, und wir freuen uns schon darauf, sie offiziell verkünden zu können 🙂

Bis dahin noch ein schönes Restwochenende!

Herzlichst,
Ihre Whiskyexperts-Redaktion

Bild: Das Kabinett von US-Präsident Warren G. Harding, 1921, auch genannt „The Ohio Gang“. Ähnlichkeiten mit uns und unseren Mitwissern sind nicht gewollt und wenn, dann rein zufällig 🙂 (Quelle: US Library of Congress)

Neu auf der TTB-Datenbank: Booker’s Rye, Knob Creek 2001 und Macallan 12yo

Eine der verlässlichsten Quellen für Informationen über mögliche Neuerscheinungen bei Whiskys ist der Blog Sku’s Recent Eats, wo in regelmäßigen Abständen die Datenbank des Trade and Tobacco Bureaus der US-Regierung durchsucht wird, um neue Label ans Tageslicht zu befördern. Es bedeutet zwar nicht mit Sicherheit, dass dieser Whisky dann tatsächlich erscheinen wird (auch wenn das sehr wahrscheinlich ist), und auch nicht, dass er dann bei uns auf den Markt kommen wird – die Daten geben aber doch ein gutes Bild über Trends in der Whiskyindustrie.

Auch diese Woche hat man dort einige interessante Label zu Tage gefördert, die Sie, unseren Links folgend, näher inspizieren können:

  • Von Beam Suntory könnte es bald einen Booker’s Rye geben – fassstark und über sieben Jahre alt. Wer den Booker’s Bourbon kennt, der wird uns wahrscheinlich recht geben, dass so ein Rye höchst interessant sein dürfte.
    bookersrye
  • Auch ein Knob Creek 2001 ist offensichtlich bei Beam Suntory in Planung. Dass es 12.000 Flaschen davon geben soll, deutet für uns auf einen globalen Launch hin.
    knobcreek
  • Nicht weniger interessant ist ein möglicher neuer Macallan 12yo Double Cask, mit Whisky aus mit Sherry präparierten Fässern aus amerikanischer und europäischer Eiche.
    macallan12

Weiters hat Sku’s Recent Eats noch einen 24jährigen Single Cask Bourbon namens Blade & Bow von Stitzel-Weller entdeckt, den es wohl nicht bei uns geben wird, und einen weiteren 14jährigen Whiskey von MGP. Auch hier ist ein Erscheinen in Europa eher unwahrscheinlich.

Nordbayern.de: Vorbericht und Fotostrecke zur Whiskymesse Nürnberg

In Nürnberg hat die Whiskymesse THE VILLAGE ihre Pforten geöffnet, und wer selbst nicht vor Ort sein kann oder noch nicht auf dem Weg dorthin ist, der kann sich hier dank eines Berichts auf nordbayern.de dennoch einen kleinen Überblick über das zu erwartende Angebot verschaffen – und auch in diesem Jahr begann das Ganze wieder mit einem Pre-Opening:

Beim Pre-Opening feiern an diesem Freitagabend 2200 Gäste bei Live-Musik. Die Karten dafür waren allerdings seit Wochen vergriffen. Geöffnet die „The Village“ – wie die „Freizeit, Touristik & Garten“ am Samstag und Sonntag jeweils von 9.30 bis 18 Uhr (Einlass bis 17 Uhr). Die Messe nimmt den Jugendschutz sehr ernst: Zum „Village“ sind nur Erwachsene zugelassen, eigene Kinder können sie nur gegen Unterschrift mitnehmen. Der Eintritt zur „Freizeit“ kostet (ohne Ermäßigung) elf Euro, für „The Village“ sind noch einmal vier Euro fällig; ein Probierglas samt praktischer Halterung und eine Broschüre sind inbegriffen.

Eindrücke vom Presserundgang am Freitag können Sie in einer Fotostrecke finden.

Und noch ein Hinweis zu unserem dritten Geburtstag

Liebe Leserinnen und Leser!

In drei Tagen feiert Whiskyexperts offiziell seinen dritten Geburtstag. Drei Jahre sind wir dann alt, in denen wir Sie jeden Tag begleitet haben. Mit mittlerweile fast exakt 5000 Artikeln.

Natürlich ist es nicht so, dass wir uns am 1. März einfach auf die Schultern klopfen, uns zu unserem Geburtstag gratulieren und damit zufrieden sind, dass wir Geburtstag haben – da planen wir mehr.

Wir feiern den Geburtstag nämlich mit Ihnen, einen ganzen Monat lang und auf ganz besondere Art.

Was genau auf Sie zukommt, das wollen wir Ihnen noch nicht verraten. Noch nicht heute. Das, was wir für Sie vorbereitet haben, das enthüllen wir Stück für Stück in den nächsten Tagen. Und wir können eines versprechen: Es wird ein Fest!

Heute ist Hinweis Nummer 3 an der Reihe:

  1. Es wird sich definitiv auszahlen, täglich auf unserer Website vorbeizuschauen. Nicht nur der Artikel wegen.
  2. Warum? Weil wir beschlossen haben, dass der März insgesamt siebenundzwanzig Feiertage hat.
  3. Eigentlich müsste man sagen: Im März ist siebenundzwanzig Mal Weihnachten.

Klingelt es schon? Morgen verraten wir dann wie versprochen mehr, mit unserem vorletzten Hinweis…

Herzlichst,
Ihre Whiskyexperts-Redaktion

Bild von MingboaugdeaOwn work, CC BY-SA 3.0

PR: Neu: Kilchoman „Sanaig“

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Kurz vor dem Wochenende informierte uns Alba Import noch über die neue Abfüllung der Brennerei Kilchoman, welche ab März erhältlich sein wird. Die Pressemitteilung in voller Länge:

Die im Privatbesitz befindliche Brennerei Kilchoman ist bestens bekannt für ihre „Machir Bay“ Abfüllung, die bisher einzige durchgehend verfügbare Variante in der Produktpalette des unabhängigen Familienunternehmens.

Mit Kilchoman „Sanaig“, benannt nach einer zerklüfteten Felsbucht unweit der Brennerei an der Westküste von Islay, wird ab März die zweite General Release von Kilchoman weltweit verfügbar sein. Eine Testeinführung des Sanaig im vergangenen Jahr in wenigen Schlüssel-Märkten, darunter auch Deutschland, erhielt viel positives Feedback und inspirierte die Brennerei nun, Kilchoman Sanaig als zweite ständig verfügbare Qualität aufzulegen.

Sanaig 2016 (Lo)

Die neue und endgültige Version des Kilchoman „Sanaig“ hat einen dominanten Sherry-Fass Einfluss, es werden sowohl durchgehend gereifte Oloroso Sherry Fässer als auch ex-Bourbon Fässer, die in Oloroso Sherry nachgelagert wurden, verwendet. Dies führt zu einer geschmacklichen Alternative zur hauptsächlich von frischen Bourbonfässern betonten „Machir Bay“. Auf dem Packaging beider Kernprodukte von Kilchoman wird zukünftig der Sherry/Bourbon Cask Einfluss grafisch in Form einer Skala dargestellt werden.

Anthony Wills, Managing Director und Gründer von Kilchoman Distillery kommentiert: „Sanaig stellt für uns einen weiteren bedeutenden Entwicklungsschritt dar, werden wir doch nun dem Whiskyliebhaber zwei verschiedene Grundqualitäten unseres Single Malts anbieten können. Hat Machir Bay bisher allein das Kernprodukt in unserer Range dargestellt, so wird Sanaig in Zukunft diese Rolle teilen. “

Distillery Manager John MacLellan fügt hinzu: „Sanaig ist die Verbindung von Sherry- und Bourbonfass-Einfluss und bietet somit beides – den klassischen Kilchoman Stil, den Genießer kennen und lieben, als auch eine neue Dimension, die Kilchoman Fans in unseren Testmärkten überzeugt hat.“

Kilchoman „Sanaig“ wird in 46 % Trinkstärke und wie alle Abfüllungen der unabhängigen Brennerei unchill-filtered und ohne Zusatz von Farbstoff abgefüllt.

Ab März wird der neue Kilchoman „Sanaig“ im deutschen Fachhandel verfügbar sein.

Die offizellen Tasting Notes Kilchoman „Sanaig“

Colour: Beech wood
Nose: Soft cooked fruits with caramel and vanilla
Palate: Toffee, peat smoke and citrus with lingering sweetness.
Finish: A lovely balance of peat smoke, fruit and sweetness.

PR: Markteinführung von Longmorn The Distiller’s Choice

Von Pernod Ricard Deutschland stammt die nachfolgende Pressemitteilung, die die Einführung des neuen Longmorn The Distiller’s Choice offiziell bekanntgibt, der vorübergehend den 16jährigen Longmorn ablösen wird (der Longmorn 16yo kommt später allerdings, neu gepreist, wieder). Hier die Infos:

Markteinführung von Longmorn The Distiller’s Choice

Pernod Ricard erweitert die Prestige Selection um eine weitere Qualität von Speysides best gehütetem Geheimnis

Köln, 26. Februar 2016. Pernod Ricard Deutschland hat das Sortiment der Prestige Selection um eine außergewöhnliche Qualität verstärkt: The Distiller’s Choice ist das neue, erlesene Produkt der bekannten Destillerie Longmorn – ein perfekt ausbalancierter Single Malt mit einer wunderbaren Aromentiefe, der mit einer delikaten Würze sowie Noten von süßem Toffee und Karamell aufwartet. Sein unvergleichlicher Charakter ist das Ergebnis seiner ausschließlichen Reifung in amerikanischen Eichen-, Ex-Oloroso-Sherry- sowie traditionellen Eichenfässern. Durch die Reifung in diesen drei Fasstypen erlangt er eine Weichheit und bietet eine neue Interpretation der für Longmorn Whisky bekannten klassischen Toffeenoten.

Die neue Qualität von Longmorn gilt als die Enthüllung von Speysides bestgehütetem Geheimnis.

The Distiller's Choice Bottle

Perfektion hat bei Longmorn, seit der Gründung durch John Duff im Jahre 1894, oberste Priorität: Jedes Produkt wird mit höchstem Anspruch und sorgfältiger Handwerkskunst hergestellt – lange Tradition trifft auf moderne Technik. In John Duffs Bemühungen, ausschließlich exzellente Qualitäten zu erzeugen, ließ er seinerzeit eine Eisenbahnstation neben der Whiskybrennerei erbauen, um die besten Ingredienzien zu beschaffen und den Whisky anschließend zügig exportieren zu können. Die von ihm installierten, breiten und doch sanft gerundeten Brennblasen erlaubten darüber hinaus eine niedrige Füllhöhe, die den Kontakt mit dem Kupfer während des Destillierens förderte. Dieser Prozess wird von Destillateuren als „Kuss des Kupfers“ bezeichnet und nutzt die Vorteile des frischen regionalen Wassers, welches bei Longmorn direkt aus dem Fluss Moray Aquifer gewonnen wird. Diese Brennblasen werden noch heute verwendet.

Longmorn The Distiller’s Choice präsentiert sich in einer hochwertigen Luxusausstattung, die die herausragende Qualität unterstreicht. Die Glasflasche hat hohe, großzügige Schultern und einen langen Hals perfekt zum Eingießen geeignet. Damit die schöne Whiskyfarbe zur Geltung kommt, ist das Glas weitestgehend transparent. Im Stil eines Fahrscheins und unter Einbeziehung der alten Dampflok sind beide Flaschenetiketten eine Hommage an die alte Eisenbahnstation des Destillerie-Gründers. Diese modernen Luxuselemente erinnern an das goldene Zeitalter des Fortschritts des späten 19. Jahrhunderts und sind in Dunkelviolett gehalten, was auf die „Mauve Decade“ anspielt, die für eine zunehmende Verfügbarkeit von purpurfarbener Kleidung stand, welche zuvor nur dem Adel vorbehalten war.

„Seit über einem Jahrhundert ist Longmorn Single Malt eines der bestgehüteten Geheimnisse Schottlands. Umso mehr freuen wir uns, dass wir The Distiller’s Choice nun in unser Portfolio der Prestige Selection aufnehmen konnten. Dieser im goldenen Zeitalter des Luxus kreierte Whisky erfreut jeden Genießer. Mit seinen weichen, cremigen und reichhaltigen Aromen stellt er die perfekte Ergänzung für Liebhaber schottischer Whiskys dar“,

sagt Stephan Schmidt Marketing Manager der Prestige Selection und Whiskys.

Longmorn The Distiller’s Choice hat einen Alkoholgehalt von 40% Vol. und präsentiert sich in einer 0,7 Liter Glasflasche. Der Single Malt ist seit Januar 2016 in 27 Märkten, u.a. in Deutschland, UK, Kanada und Frankreich erhältlich.

Tasting Notes – Longmorn The Distiller’s Choice

Aroma:

Ausgeglichen und cremig, mit Noten von weichem Karamell, Milchschokolade und süßen, fruchtigen Mandarinen.

Geschmack:

Der Gaumen wird eingehüllt von Noten saftiger, reifer Birnen und einer Andeutung von saftigem, selbst gemachtem Lebkuchen sowie süßem Toffee.

Nachklang:

Lang, süß und unglaublich ausgeglichen.

 

Welche Whiskys neu aus Bladnoch kommen (mit Tasting Notes)

Nachdem Bladnoch vom Australier David Prior übernommen wurde, ist es bei uns relativ ruhig um die Destillerie in den Lowlands geworden. Auf der anderen Seite des Globus tut sich aber mehr, folgt man einem Bericht in der australischen The Weekly Review.

Dort ist nämlich letzte Woche der erste Bladnoch nach der Neuübernahme vorgestellt worden, ein altersloser Whisky, der mit 46% abgefüllt wurde.

bladnoch neu

Für Mitte des Jahres ist ein 52jähriger Bladnoch angekündigt worden – für beide kennen wir momentan aber noch keinen Preis – hingegen gibt es zum alterslosen Bladnoch bereits Tasting Notes, die wir hier für Sie übersetzt haben:

Grasig, mit einem Hauch eines eingeölten Cricketschlägers und süßes Karamell. Sanft, mit einem anfänglichen, weichen Brennen, danach Blutorange, Karamell und weiße Schokolade im Finish.

Es bleibt abzuwarten, ob die beiden Abfüllungen überhaupt in Europa zu haben sein werden…

Wie David Prior die Kategorie Whisky sieht und wie er denkt, sie zum Teil zu vermarkten, können Sie in diesem Artikel auf The Mercury nachlesen.

Foto: © by Instagram@whiskyandalement (eine Whiskybar und Whiskyschule in Melbourne)

 

Mehr Infos zu unserem dritten Geburtstag

Liebe Leserinnen und Leser!

Wie gestern schon angekündigt: In vier Tagen feiert Whiskyexperts offiziell seinen dritten Geburtstag. Drei Jahre, in denen wir Sie jeden Tag begleitet haben. Ohne Ausnahme.

Wer glaubt, dass wir uns am 1. März einfach auf die Schultern klopfen, uns zu unserem Geburtstag gratulieren und damit zufrieden sind, dass wir Geburtstag haben – der kennt uns schlecht :-).

Wir feiern den Geburtstag nämlich mit Ihnen, einen ganzen Monat lang und auf ganz besondere Art.

Was genau auf Sie zukommt, das wollen wir Ihnen noch nicht verraten. Noch nicht heute. Das, was wir für Sie vorbereitet haben, das enthüllen wir Stück für Stück in den nächsten Tagen. Und wir können eines versprechen: Es wird ein Fest!

Heute bringen wir Hinweis Nummer 2:

  1. Es wird sich definitiv auszahlen, täglich auf unserer Website vorbeizuschauen. Nicht nur der Artikel wegen.
  2. Warum? Weil wir beschlossen haben, dass der März insgesamt siebenundzwanzig Feiertage hat.

Klingt komisch? Ist aber so. Morgen gibt es dann mehr von uns, um vielleicht mehr Klarheit in die Sache zu bringen.

Herzlichst,
Ihre Whiskyexperts-Redaktion

Bild von Angela Winnie from Toronto – Collide With The SkyUploaded by Skeezix1000, CC BY 2.0 

The Spirits Business: Die zehn „sammelbarsten“ schottischen Whiskymarken

Wenn man den neuesten Report des Unternehmens RW101 (Rare Whisky 101) liest, dann lassen sich auf Grund ihrer Performance am Sekundärmarkt die zehn Whiskymarken identifizieren, die am häufigsten in Auktionen zu finden waren. The Spirits Business hat nun diese Liste als Slideshow gebracht – und jeweils auch mit kurzen Erklärungen über die Destillerien. Hier einmal kurz die Whiskys, die die Auktionen dominierten, von Platz 10 auf Platz 1:

  • Lagavulin
  • Springbank
  • Port Ellen
  • Glenmorangie
  • Glenfiddich
  • Highland Park
  • Bruichladdich
  • Bowmore
  • Ardbeg
  • The Macallan

Vielleicht sollte man nochmals deutlich dazu sagen, dass es hier um jene Marken geht, die auf Auktionen im Vorjahr besonders häufig gehandelt wurden, nicht jene, die die meiste Wertsteigerung erfuhren. Über eine Liste mit diesen, übrigens vom gleichen Unternehmen, haben wir bereits Anfang Februar hier berichtet.

Bild: Die Destillerie Ardbeg. Alle Bildrechte bei Alexander Kohn.

PR: Bib & Tucker Bourbon und Masterson’s Rye jetzt auch in Deutschland

Das Angebot an amerikanischen Whiskeys in Deutschland wird immer breiter. Das Bremer Spirituosen Contor hat uns darüber informiert, dass man nun die Marken von 3 Badge Mixology in Deutschland vertreibt, darunter auch Bib & Tucker Small Batch Bourbon Whiskey und Masterson’s 10-Year-Old Straight Rye Whiskey. Hier die entsprechenden Informationen dazu:

Handwerkskunst, Qualität und Tradition

die Marken von 3 Badge Mixology erobern nun auch den deutschen Markt

Das Bremer Spirituosen Contor präsentiert mit dem Familienunternehmen „3 Badge Mixology“ aus Kalifornien ein absolutes Musterbeispiel an Handwerkskunst, Qualität und Tradition auf dem deutschen Markt. Die von italienischen Einwanderern abstammende Familie Sebastiani zählt zu den ältesten Weinfamilien in Sonoma und zu den erfolgreichsten Unternehmern der gesamten kalifornischen Weinindustrie. Ein Familienunternehmen, welches heute in vierter Generation geführt wird und sich auch bei den Spirituosen der Fertigung allerfeinster Qualitäten gewidmet hat. Das Sortiment besteht aus einzigartigen Qualitäten, welche man in kleinsten Chargen produzieren lässt. Dazu gehören die vielfach ausgezeichneten Marken Bib & Tucker Bourbon und Masterson’s Straight Rye.

Erhältlich sind die Marken ab Ende Februar im ausgewählten Spirituosenfachhandel und in gehobenen Bars und Restaurants.

Bib & Tucker Small Batch Bourbon Whiskey

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Zwischen dem 17. und 19. Jahrhundert galten “bib & tucker” als der Inbegriff für Sonntagskleidung oder das feinste Festgewand, das es penibel zu pflegen galt. Da dieselbe Sorgfalt bei der Herstellung dieses einzigartigen Bourbons an den Tag gelegt wird, wollte man mit dem handgefertigten Small Batch Bourbon diesen alten, uramerikanischen Begriff wiederbeleben.

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Der 46-prozentige Bourbon ist zweifach destilliert. Erst in einer Column Still und anschließend in einer traditionellen Kupferbrennblase. Das Destillat – aus 70% Mais und 30% Roggen & Malz – reift für mindestens sechs Jahre in ausgekohlten Eichenholzfässern. Vor der Abfüllung wird das Destillat nach bester Tennessee Tradition durch Holzkohle gefiltert. Dies unterstreicht die
feinen, eleganten, aber dennoch sehr komplexen Noten des Bourbons. Aber nicht nur der Inhalt ist einzigartig, auch die Flasche ist derart mit unzähligen Details versehen, dass der Bib & Tucker Small Batch Bourbon Whiskey gleichermaßen einen Genuss für Auge und Gaumen darstellt.

Masterson’s 10-Year-Old Straight Rye Whiskey

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Aus feinstem Roggen aus dem Pazifischen Nordwesten und purem Schmelzwasser der nördlichen Rocky Mountains entsteht im traditionellen Pot Still-Verfahren ein komplexer und überaus eleganter Straight Rye Whiskey, der von Jim Murray, dem Herausgeber der Whisky Bible und Leitfigur der internationalen Whiskyszene, zum besten Canadian Whiskey of the Year 2015
gewählt wurde. Der Whiskey reift für 10 Jahre in Fässern aus amerikanischer Weißeiche. Die 125 Proof Fassstärke werden vor der Abfüllung auf 90 Proof (das entspricht 45 % vol.) reduziert und anschließend wird jede einzelne Flasche des Masterson’s 10-Year-Old Straight Rye von Hand nummeriert und verpackt.

Benannt wurde der Whiskey nach William, genannt „Bat“, Masterson, ein zur Zeit des Wilden Westens bekannter und gefürchteter Spieler, Büffeljäger, Soldat, Jagdschütze und Zeitungsjournalist. Was Bat anpackte, gelang ihm auf Anhieb. Nur ein einzigartiger Whiskey wie der Masterson’s 10-Year-Old Straight Rye kommt als Hommage für einen furchtlosen und außergewöhnlichen Mann wie Bat in Frage. Ihm hätte dieser kräftige Rye Whiskey mit Sicherheit sehr gut gefallen.

Die unverbindlichen Preisempfehlungen für beide Whiskeys:

  • Bib & Tucker Small Batch Bourbon, 46%, 0,70 Ltr, UVP 69,90 €
  • Masterson’s 10 yo Straight Rye, 46%, 0,70 Ltr, UVP 84,90 €

PR: Neu – 1776 Straight Rye Whiskey Barrel Proof 58,6% Vol.

Die Sierra Madre GmbH aus Hagen, Importeur und Vertrieb für zahlreiche Spirituosenmarken, darunter auch die Whiskys von Tomatin,  hat uns eine Pressemitteilung über einen fassstarken Rye-Whiskey gesendet, den sie neu in ihr Portfolio aufgenommen haben. Der 1776 Straight Rye Whiskey Barrel Proof 58,6% Vol. ergänzt die drei anderen Whiskeys unter der Marke 1776, den 1776 Bourbon, den 1776 Bourbon 7yo und den 1776 Rye (der übrigens im April 2014 unser Whisky des Monats wurde). Hier die Presseaussendung:

EIN NEUES HIGHLIGHT VON DER ÄLTESTEN UND LEGENDÄRSTEN WHISKEYMARKE AMERIKAS: 1776 STRAIGHT RYE WHISKEY BARREL PROOF

Uncut und direkt aus dem Fass. Ein lebhafter und vollmundiger Whiskey auf Basis des Gold prämierten 1776 Straight Rye Whiskeys. Mit Noten von Nelken, Eukalyptus und Schokolade.

1776 Rye Barrel Proof web

Die Whiskeymarke der Familie Pepper, deren Ursprünge auf das Jahr 1776 und die Anfangszeiten der Amerikanischen Revolution zurückzuführen sind und die bis 1958 drei Familiengenerationen lang destilliert wurde, ist die älteste und die legendärste Whiskeymarke in der Geschichte Amerikas und des Staates Kentucky.

Das Destillationsvermächtnis begann mit Elijah Pepper (Destillateur von 1776 – 1838), wurde von Oscar Pepper (Destillateur von 1838 bis 1867) und wurde in dritter Generation an Colonel James E. Pepper (Destillateur von 1867 – 1906) übergeben. Er war ein Bourbon-Aristokrat reinster Güte und ihm war es auch zu verdanken, dass die Familienmarke ihre größten Erfolge feierte.

Colonel James E. Pepper, eine aus Kentucky stammende Leitfigur der amerikanischen Industrie, züchtete Vollblüter für das Kentucky Derby, reiste in einem privaten Eisenbahnwaggon und machte den „OldFashioned“- Cocktail berühmt. Er nannte seinen Whiskey „Old 1776“ und verkündete voller Stolz, dass bei ihm die Originalrezeptur seines Großvaters, die noch aus der Ära der Revolutionäre stammte, zur Anwendung kommt.
In den letzten Jahren wurde diese Kultmarke von dem Unternehmen Georgetown Trading Co. (dessen Familientradition im Whiskeyhandel ebenfalls auf die Zeit der Amerikanischen Revolution zurückgeht) übernommen, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, sie in angemessener Weise neu auf dem Markt zu lancieren. Es wurden umfangreiche historische Recherchen durchgeführt und Jahre dafür aufgewendet, volle Flaschen des wunderbar erhaltenen Originalwhiskeys von James E. Pepper aus der Zeit vor, während und nach der Prohibition zu sammeln und zu analysieren. Die Georgetown Trading Co. erwarb sogar ein eigenhändig von James E. Pepper verfasstes Schreiben aus dem Jahr 1887, in welchem seine Produktionsmethoden und die genaue Maischezusammensetzung aufgeführt ist.

1776 Whiskey

Unter Bezugnahme auf dieses Material begann das Unternehmen damit, einige neue James E. Pepper Whiskeysorten zu destillieren und sorgfältig Reifungsfässer aus ausgewählten Destillerien mit ähnlicher Maischezusammensetzung und ähnlichen Geschmacksprofilen auszuwählen, die dem „Old Style“ des Originalwhiskeys von James E. Pepper entsprechen.

Whisky im Bild: Ein kleines Naturwunder bei whiskybroker.co.uk

Martin Armstrong, der Sohn des ehemaligen Besitzers von Bladnoch, Raymond Armstrong, ist unter Whiskyfreunden auch als unabhängiger Abfüller (whiskybroker.co.uk) bekannt. Von ihm stammt das Bild eines sehr seltenen Naturphänomens, das wahrscheinlich zum ersten Mal überhaupt bei einem Whiskyfass beobachtet wurde. Dieses Fass stand bei seinem Lager im Freien, bei Temperaturen unter Null Grad. Und heute am Morgen sah es so aus:

icespike

Was wir hier sehen, hat Martin nach kurzer Recherche herausgefunden: Es ist das ausgesprochen seltene Naturschauspiel eines Icespikes, also eines Eisdorns, der sich unter bestimmten Umständen unter Verleugnung der Schwerkraft bildet. Es ist so selten, dass es bis heute keine abgesicherte physikalische Erklärung dafür gibt. Weitere Bilder von Eisdornen können Sie in diesem Wikipedia-Eintrag finden.

wbicespike

Wir danken Martin Armstrong für die Überlassung der Fotos.