Vice.com: Rachel Barrie, Master Blender

Insgesamt 12 Leute gibt es in der Whiskybranche, die den Titel Master Blender führen. Eine davon ist Rachel Barrie, Master Blender bei Morrison Bowmore Distillers. Ihr ist ein ausführlicher Artikel in vice.com gewidmet, der sich mit ihrer Person und ihrer Arbeit beschäftigt.

Wie man Master Blender wird, welche Aufgaben man zu erfüllen hat und wie die Master Blender untereinander im Wettbewerb stehen, das können Sie – unter anderem – aus dem Artikel erfahren. Lesenswert!

Rachel Barrie. Bild (c) Morrison Bowmore Distillers
Rachel Barrie. Bild (c) Morrison Bowmore Distillers

 

Gutes Geschäftsjahr für Beam Suntory

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Beam Suntory hat die Geschäftszahlen für das Jahr 2015 veröffentlicht, in einem Artikel in The Spirits Business sind sie zusammengefasst – und sie sind mehr als erfreulich für das Unternehmen.

Im ersten gesamten gemeinsamen Geschäftsjahr wuchs der Gewinn in beiden amerikanischen Kontinenten um 23%, in den restlichen internationalen Märkten war das Wachstum einstellig. Japan konnte sich um 6% steigern.

Erfreulich der Zuwachs bei Whisky: Er betrug 13% über das Jahr. Auch 2016 will man sich noch steigern, so das Unternehmen.

Serge verkostet: Balvenie (Single, Double, Triple und mehr)

Heute sind wir mit Serge Valentin wieder einmal in der Speyside. Er verkostet einige Abfüllungen der Destillerie Balvenie, darunter auch Originalabfüllungen wie den Double Wood oder den Single Cask in der Sherry-Variante. Die Bewertungen sind durchwegs gut:

  • Balvenie 12 yo ‚DoubleWood‘ (40%, OB, +/-2015): 80 Punkte
  • Balvenie 12 yo ‚Triple Cask‘ (40%, OB, +/-2015): 83 Punkte
  • Balvenie 15 yo ‚Single Barrel‘ (47.8%, OB, sherry, cask #16293, +/-2015): 84 Punkte
  • Burnside 1992/2015 (50.8%, Sansibar for S Spirit Shop Selection, sherry cask, 341 bottles): 84 Punkte
  • Balvenie-Glenlivet ‚As We Get It‘ (102.9 proof, MacFarlane, Bruce & Co., +/-1970): 92 Punkte
Destillerie Balvenie. Alle Bildrechte bei Alexander Kohn.
Destillerie Balvenie. Alle Bildrechte bei Alexander Kohn

Whisky im Bild: Dingle Single Cask No. 2 – exklusiv auf der Finest Spirits

Seit 19. Dezember 2015 füllt die Dingle Distillery aus dem gleichnamigen Fischerort im Westen Irlands ihren eigenen Whisky ab – und ist damit die erste produzierende Destillerie des Landes aus der neuen Generation. 14 Fässer waren es damals insgesamt, die zur Abfüllung gelangten, zehn davon für die Founding Fathers, und eines davon, eben Cask No. 2, für die erste Single Cask Abfüllung der Destillerie.

Der mit 60.8% abgefüllte Single Malt ist auf 252 Flaschen limitiert – nach Deutschland schafften es nur sechs, vier davon waren Vorbestellungen. Eine der restlichen beiden wird exklusiv am Stand von irish-whiskeys.de am kommenden Wochenende bei der Finest Spirits in München geöffnet – und kann dort dann verkostet werden. Hier schon einmal ein Bild davon:

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Neu: AnCnoc blas (mit Tasting Notes und Gewinnspiel)

Damit das gleich einmal aus dem Weg geräumt ist: Die Website von Knockdhu stellt klar, dass „blas“ der gälische Ausdruck für „Geschmack“ sei.

So. Und jetzt: Einer Aussendung zufolge gibt es von der Destillerie Knockdhu einen neuen Whisky: AnCnoc blas. Er wurde in Zusammenarbeit mit dem schottischen Designer Patrick Grant gestaltet. Er ist in spanischer und amerikanischer Eiche gereift und – wie so üblich in letzter Zeit – ohne Altersangabe. Er wird mit 54% abgefüllt, nicht kältefiltriert und nicht gefärbt, und die übersetzten Tasting Notes klingen so:

Farbe: Goldener Honig
Nase: Dichte Süße und Fruchtigkeit, mit Noten von Zitrone und kandierter Orangenschale. Ebenfalls Noten von Bitterschokolade und Vanille, die Komplexität hinzufügen.
Geschmack: Vollmundig und ölig. Zu Beginn Zitronenkuchen, danach Rumrosinen und dunkle Schokolade. Eine Spur frisch geschnittenen Grases für Frische und Ausgewogenheit.
Das Finish ist lang und hat einen bittersüßen Nachgeschmack von Kakao.

Auf der Website von AnCnoc blas kann man auch 10 Designerstücke von Patrick Grant gewinnen (Stecktücher und Schals im Design des blas).

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WhiskyInvestDirect: Welche Destillerien überleben und welche sterben

Einen recht interessanten Artikel kann  man auf der Website von WhiskyInvestDirect finden. Er beschäftigt sich mit der Frage, ob es aus historischen Daten ablesbar ist, welche Faktoren das Überleben einer schottischen Maltwhisky-Destillerie am ehesten garantieren (Grain Distilleries laufen unter anderen Voraussetzungen und wurden aus der Untersuchung ausgeschlossen).

Das Ergebnis ist recht interessant – und der Weg, es herausgefunden zu haben, vielleicht noch interessanter: Weder die Größe, noch der Status als Konzerndestillerie oder unabhängige Destillerie sind dabei bestimmend, sondern der Preis und die durch den Preis implizierte Qualität des New Make Spirits. Jene Destillerien, die den New Make Spirit teuer verkaufen können, haben auch turbulente Zeiten weitaus besser überstanden.

Die im Artikel aufgestellte These wird mit Zahlen, Tabellen und Grafiken unterstützt und ist gutes Lesefutter für jene, die sich bei Whisky auch für Geschichte und Produktion interessieren.

Bild: Die Lost Distillery Glenugie, Aufnahme aus dem Jahr 1956 – der Turm im Vordergrund ist die Ruine einer durch Windkraft betriebenen Pumpstation. Foto von Africa23, GNU-Lizenz

Serge verkostet: Drei japanische Whiskys

Zum Wochenbeginn verkostet Serge Valentin drei Whiskys aus Japan – alle mit Altersangabe und in Fassstärke. Keinen davon gibts natürlich im Supermarkt ums Eck, daher wird es wohl etwas schwieriger sein, diese bei Interesse auch zu bekommen. Hier die drei Whiskys und ihre Punktewertungen:

  • Hanyu 2000/2015 (58.8%, OB for La Maison du Whisky, cask #63, 300 bottles):82 Punkte
  • Yamazaki 1998/2013 ‚Arima‘ (60%, OB, Izumiya 60th Anniversary, sherry butt, cask #CU 70065): 90 Punkte
  • Chichibu 2011/2015 ‚The Peated‘ (62.5%, OB): 85 Punkte

Bild: Yamazaki-Distillery. This file is licensed under the Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported license.

PR: Neu – Coomara Poitin; die irische Tradition kommt nach Deutschland

Von Irish-Whiskeys.de haben wir eine Pressemitteilung zu einem neuen Produkt in ihrem Portfolio erhalten, das auf der Finest Spirits in München erstmals vorgestellt wird. Es handelt sich dabei um einen traditionellen irischen Poitin. Hier der Pressetext, auch die offiziellen Tasting Notes sind dabei:

 „Immer verehrt, immer geteilt“ – Coomara Poitin ist die neue Trendspirituose aus Irland, entstanden aus der Tradition des von Hand hergestellten Poitins.

Was ist Poitin?

Poitin ist eine der ältesten Spirituosen der Welt und der ursprüngliche Alkohol Irlands. Die frühen Gemeinden der Mönche haben mit der Poitinproduktion begonnen und ihm den Namen „Uisce Beatha“ gegeben, dem Wasser des Lebens. Daraus wurde später Whiskey, aber dies ist eine andere Geschichte…

Poitin ist das gälische Wort für „little pot“ und stammt von der Herstellung des Poitins, der auf kleinen Single Pot Stills produziert wurde. Die Herstellung von Poitin wurde so beliebt, dass Charles II es 1661 gesetzlich verbot. Das Ergebnis war, dass das kleine für den Hausgebrauch produzierte Produkt in den Untergrund verschwinden musste für die nächsten 330 Jahre. So entwickelte sich die Tradition des Irish „Moonshine“.
Erst 1997 wurde Poitin wieder legalisiert.

Wie wird Poitin produziert?

Traditionell wird Poitin produziert aus gemälzter Gerste, Grain oder Kartoffeln Coomara Poitin wird aus Grain und Zuckerrüben hergestellt nach einem traditionellen Rezept.

Was ist Coomara Poitin?

Coomara ist die moderne Interpretation einen Traditionsspirituose. Das Logo ist ein keltisches Herz, welches das „Herz“ der irischen Persönlichkeit zeigt; eine offene Einladung unser Lebensgefühl und Freude zu teilen. Coomara Poitin zeigt, dass gelebte irische Traditionen auch an die junge Generation weitergegeben wurden und diese noch immer wichtig sind. Coomara Poitin ist eine überraschend weiche Spirituosen, die vielseitig einsetzbar ist und „Easy to drink“.

Poitin könnte man auch als den Vodka Irlands bezeichnen. Er eignet sich wunderbar für Cocktails oder Longdrinks.

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Coomara hat seinen Namen aus einer irischen Sage „The Soul Cages“, die sehr gute die Rolle des Poitin im historischen irischen Leben demonstiert. In der Sage geht es um Freundschaft und Verständnis zwischen zwei Freunden, „Coomara“ ein Meermann und Jack einem irischen Einheimischen. Die beiden werden gute Freunde und teilen ihre Lebensgeschichten und Erfahrungen bei einem Glas Poitin. In der Sage geht es um den Respekt zueinander und das Teilen miteinander. So wie man gerne eine Flasche Poitin mit Freunden teilt.

Tasting Note:

Aroma: Malz, trockene Früchte, leicht süßlich
Geschmack: Malz, grober Pfeffer mit Fruchtnoten, cremig und mild

Erstmals vorgestellt wird Coomara Poitin auf der Finest Spirits in München vom 19.02. – 21.02.2016. Coomara Poitin wird in Deutschland vertrieben durch Irish Whiskeys.

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Whisky im Bild: Highland Park Ice Edition – sieht sie so aus?

Wird so die neue Highland Park Ice Edition aussehen, über die wir bereits vor kurzer Zeit berichtet haben? Jedenfalls ist diese Grafik im Internet aufgetaucht (und zwar zunächst in einer holländischen Facebook-Gruppe , dann bei den Malt Maniacs), die auf holländisch einige Eigenschaften des Highland Park Ice beschreibt und in einer „künstlerischen Darstellung“ die Flasche abbildet. Im Text wird darauf eingegangen, dass der Whisky wieder in einem Holzrahmen erscheinen wird und geschmacklich mit dem Highland Park Freya vergleichbar ist, ein leichterer Stil als der bei der Valhalla Collection.

Ob das Bild und die Infos offiziell sind, können wir allerdings noch nicht sagen, bleiben aber dran…

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Handelsblatt: Schottische Destillerien wehren sich gegen den Brexit

Ein Austritt Großbritanniens aus der EU ist aus Sicht der schottischen Whiskyerzeuger und den Unternehmen, die zum Teil dahinter stehen (und nicht schottisch sind) ein Horrorszenario, berichtet das Handelsblatt zum Wochenende. Und diese Angst vor dem Brexit ist aus ihrer Sicht durchaus verständlich: Liefern sie momentan in einen gemeinsamen Markt, würden sich nach einem EU-Austritt wieder neue Handels- und Zollbarrieren ergeben, die den Absatz erschweren würden.

Im Artikel findet sich unter anderem auch ein Statement von Diageo zum Thema:

„Wir haben eine klare Haltung: Wir sind für ein Verbleiben Großbritanniens in der EU“, sagt der Chef von Diageo, Ivan Menezes. Zu dem Spirituosen-Konzern gehören Marken wie Johnnie Walker oder die Single-Malt- Anbieter Dalwhinnie und Lagavulin gehören. „Man fährt mit einem Freihandelsabkommen besser, wenn man mehr Einfluss hat – und die EU hat davon jede Menge.“

Vielen Dank an Dr. Jörg Kuemmerlen für den Hinweis auf den Artikel.

Video: Schwerpunkt Raasay

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Sonntag ist Videotag auf Whiskyexperts – und heute wollen wir Ihnen nicht nur ein Video zeigen, sondern mehrere zu einem Schwerpunkt, der sich aus einer Meldung der letzten Woche ergeben hat: Die Insel Raasay.

Raasay liegt gleich östlich der Insel Skye, und nach der Genehmigung der eingereichten Pläne in der letzten Woche wird sie in absehbarer Zeit eine eigene Destillerie erhalten, die Isle of Raasay Distillery, initiiert und finanziert von R&B Distillers.

Genau dieses Unternehmen hat jenes Video produziert, dass Sie über dem Artikel finden: „Discover the Isle of Raasay by aerial video“ – eine 90sekündige Collage von Drohnenaufnahmen der Insel – ein wunderschöner Überblick. Sie können das Video auch auf Youtube sehen.

Auch vom Boden aus lässt sich die nicht gerade riesige Insel ganz gut erkunden, und zwar auf der Calum’s Road. Von Thomas LaVoy stammt das Video „Calum’s Road and the Isle of Raasay„, das wir Ihnen hier präsentieren und das im Juni des Vorjahres aufgenommen wurde. Es ist eine Zeitrafferaufnahme der Fahrt auf dieser Rundstrecke auf Raasay.

Und als drittes und letztes Video haben wir noch das Video von einigen jungen Leuten im Programm, die es treffend als „The Incomplete Guide To Raasay“ tituliert haben. Es bringt in elf Minuten auf witzige Weise einige Eindrücke von einem verregneten Trip nach Raasay und ist ebenfalls auch auf Youtube zu sehen.

Wir wünschen Ihnen auf jeden Fall viel Vergnügen mit unserem Sonntagsprogramm und hoffen, Sie damit gut zu unterhalten. PS: In momentaner Ermangelung eines Raasay-Whiskys wäre dazu ein Talisker durchaus angebracht 😉

 

Neu: Bunnahabhain 46yo – ab Juli im Handel

Einen ganz neuen alten Bunnahabhain hat die Destillerie angekündigt: Der Bunnahabhain 46yo wird eine der ältesten Abfüllungen aus der Destillerie und ab Juli im Handel verfügbar sein. Viel kommt davon nicht rum: Nur 146 Flaschen mit einem Preis von 5.000 Pfund werden ausgegeben werden.

Ausgewählte können die Abfüllung aber im Rahmen eines Tastings mit Andrew Brown, Distillery Manager und Dr. Kirstie McCallum, Senior Blender, beim Feis Ile in der Destillerie verkosten, wie die offizielle Website schreibt: Am 26. Mai wird der neue Bunnahabhain 46yo zusammen mit diesen anderen Abfüllungen in einem Tasting verkostet:

  1. Bunnahabhain 46yo – New release for 2016
  2. Bunnahabhain 40yo
  3. Bunnahabhain 37yo – New release for 2016
  4. Bunnahabhain Feis Ile 2016 Release 1 (tbc)

Man kann sich zu diesem Tasting auch bereits anmelden, wenn man unserem Link folgt. Kostenpunkt: 300 britische Pfund. Angesichts der Verkostungsliste für eingefleischte Bunnahabhain-Fans wahrscheinlich gar nicht einmal so schlimm…

Großes Bild konnten wir noch keines auftreiben, hier mal das von der Website:

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Whisky im Bild: „The Grainman“, neue Single Grain – Serie von Donald Hart

Auf der Whisky Spring in Schwetzingen werden sie am Stand von Alba Import zum ersten Mal präsentiert: Drei Abfüllungen der neuen Serie „The Grainman“ von Donald Hart. Ein Cambus 25yo, ein Port Dundas 24yo und ein ebenfalls 24jähriger Strathclyde, alle in Fassstärke und als Einzelfassabfüllungen. The Grainman kann natürlich am Stand von Alba Import verkostet werden – auf dem Bild, das Petra Milde von meinwhisky.com gemacht und uns zur Verfügung gestellt hat (Danke!), sind praktischerweise schon die Preise für die Kostproben und die Messepreise der Flaschen zu sehen.

Gute Grains sind immer eine Freude und Abwechslung – auf die Meinungen zu diesen Abfüllungen sind wir schon gespannt.

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Beverage Dynamics: Wie sich Scotch für die jüngere Zielgruppe neu erfindet

Ein sehr ausführlicher und interessanter Artikel über Entwicklungen am Markt für Scotch ist auf Beverage Dynamics zu finden. Unter dem Titel „How Scotch is Reinventing Itself For Modern Drinkers“ beleuchtet man die Schritte, die die Whiskyindustrie unternimmt, um mit der immer jünger werdenden Zielgruppe in Kontakt zu treten.

Das Durchschnittsalter des Whiskytrinkers ist laut dem Artikel momentan bei 44 Jahren, senkt sich aber zu den Dreißigern hin. Das bedeutet, dass man die Marketingaktivitäten und die Kommunikationskanäle umstellen wird müssen, um mit der Zielgruppe in Kontakt bleiben zu können. Was die Unternehmen hier tun, beschreibt der Artikel in einigen Beispielen.

Auch um Age Statements geht es im Artikel, und wie Blends wieder an Bedeutung gewinnen. Insgesamt sehr lesenswert.